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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 8

Do nerstaq, 10. Januar 1929.

ffinirltirriS: 5So»cntnn8 tff Pfennig

19. ^akraang

Einzelpreis: Sonntags 20 Tfrnnig

Frankreich lebt von poincare

Die Welt soll klar sehen

Berlin schenkt Paris und den anderen reinen

Paris, 9. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Ein Berliner Korrespondent will ausgut un­terrichteter Quelle« erfahren haben, datz der deutsche Botschafter v o n H ö s ch bei Briand gegen die französische Auslegung des Berichtes von Parker Gilbert protestiert hat, da dadurch eine völlig falsche Darstellung von

Wein ein. Mehr zahlen könne« wir nicht.

der Lage der deutschen Wirtschaft hervorgerusen werde. Bon Hösch habe eine Verbalnote mit ge­nauen Angaben überreicht, aus der Briand sich ein Urteil über die deutsche Zahlungsfähig, leit bilden könne. Auch fallen die deutschen Fi­nanzbehörden eine Denkschrift als offizielle Ant­wort des Reiches an Gilbert vorbereiten.

1 In Mel nicht bester.

Unter Stinkbomben- und Geschoßhagel. Polizei mutz räumen.

Kiel, 9. Januar. Im städtische» Kollegium kam es gestern bei Beratung der Theatervorlage zu unglaublichen Tumultszenen. Die Kommu­nisten versuchten mit dieser Borlage Unter- stützungsanträge zu verbinden, was vom übrigen Haus abgelehnt wurde. DaS beantwor.

Seiner Sache sicher.

Poincarö kann nicht gestürzt werden. Er mutz erst die Reparationen einheimsen.

rücksichtslos und unsozial

inden. Das ist sie ja wohl auch; aber der Ame- rikaner denkt ganz anders darüber, und zwar nicht nur der Arbeitgeber, sondern auch der Ar- Er liebt die Unabhängigkeit seiner Person; er mag sich n,chi durch Kündigung-, nsten, Pensionsaussichten usw binden kaffe«.

auf seinem Posten, solange er ihm gefallt, und paßt eS ihm nicht mehr, so kommt eben morgen nicht mehr wieder, sonder« sucht sich anderweitig Arbeit. Natürlich muß er

frage' in überhetztem Tempo vorwärts triebe. In der Tat zeigt ein parlamentarischer Rückblick immer einen schon tvpisch gewordenen Verlauf: zunächst wilde- Aufeinanderplatzen der Gegen» sähe, ein Kampf, als ob es um Leben und Tod der Regierung ginge; dann aber, wenn sich in solchen Explosionen die Gemüter etwa- abrea» giert haben,die Vertrauensfrage' deS Mi­nisterpräsidenten und die Annahme seiner im Kabinett hinter den Kulissen sorgsam vorbe­reiteten Vorschläge. Von einer eigentlichenAr­beit' deS ftanzösischen Parlamente- ist also kaum noch die Rede. Die Linksparteien haben mit ihren Vorwürfen schon recht: wenn Poin- carl auf ha- parlamentarische Svst-rn schilt sd hat er selbst da- meiste dazu beige, tragen, ihm die Achtung und das Vertrauen

beinahe zu Handgreiflichkeiten

zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten gekommen wäre. Die Räumung der Galerie ge­staltete sich sehr schwierig, da das Publikum, meist Arbeitslose, nur widerwillig folgten. Schließlich wurde auf der Galerie die I n t e r - nationale angestimmt, die die Kommunisten im Saal mitsangen. Als schlietzlich die Galerie geräumt war, mutzten Polizeibcamte Aschenbrenner aus dem Saal führen, nachdem

den bisherigen Verhandlungsführer, den man kennt, durch eine noch unbekannte Größe zu er­setzen? Unter Poincars Hai Frankreich den Krieg gewonnen. Unter Poincarö hat Frankreich die Ruhrbesetzung gewagt, und das Zustandekom­men des DawesplaneS betrachtet man als Er­folg dieser Aktion; unter Poincars ist tatsäch- Üch die französische Währung ohne große Kata­strophe stabilisiert worden. Jedenfalls denkt der Spießer und Poiln: sicher ist sicher. Man weiß, was man an PoincarL hat, man weiß aber nicht, was man an irgendeinem anderen Staatsmann haben würde. Und so läßt sich ver­muten, datz Poincarö die Schonzeit für die Rechtsregierung sich noch weiter verlängern läßt. Die Sozialisten mit den Radikalen im Bunde konnten zur Rot eine andere Regierung bilden. Aber sie sind sich selbst unsicher. Bei dem einen fürchtet man die Verantwortung bei der Zu­sammenarbeit mit bürgerlichen Parteien; bei der anderen scheut sich ein starker Flügel vor schweren Entscheidungen.

Der Führer der Radikalen, Daladier, erklärt, man müßte jetzt wählen, es gäbe nur noch ein Entweder Oder, es müsse jetzt endlich ein klarer Linkskurs eingeschlägen werden. Ebenso macht die Liga für Menschenrechte mo­bil und fordert energische Anstrengungen gegen­über der wachsenden Propaganda de- französi­schen Faschismus Man wirft Poincart vor, datz er ein Viertel aller Ausgaben bei Staates für militärische Zwecke verwende. Man wirft ihm vor, daß Locarno-Vertrag und Kellogg-Patt für ibn nur auf dem Papier stehen, man wirst ihm vor, daß er alle Parlamentsberatungen mit der Peitsche seiner ewigenVertrauenS-

Paris, 9. Januar. (Eigene Drahtmeldung.» In einem anscheinend inspirierten Artikel heißt es u. a.: Die Radikalen haben die Fahne der Auflehnung entrollt, sie haben beschlossen, ge- 8 * « das Kabinett zu stimmen. Aber dies ist be- reits mehrfach geschehen. Man fragt sich übri­gens, ob sie taktisch 'lug gehandelt haben, ihre dEttkrien zu früh zu demaskieren, bevor man Ausführungen Poincares gehört hat Zweifels^»- wollen sie bei ihrer Offensive einen der Gruppe Loitcheur für ihre Sache gewin neu. Zweifelsohne rechnen sie auch darauf, datz Poinrars durch die Opposition der Linken ver- anlatzt werden könnte, fein Kabinett umzubilden.

, Aber das ist eine chimärische Hoffnung. Man kann sämtliche Gerüchte über eine bevorstehende Umbildung in aller Form dementieren. Wenn was unmöglich erscheint daS Ministerium sich in der Minderheit sehen sollte, so würde es zurücktreten. Wenn es die Mehrheit erhält, wird es seine große Aufgabe lösen. Erft wenn es die Reparatiouen befriedigend geregelt hat, wird es daran denken können, sich aus eigenem Entschluß zurückzuziehen. Zweifelsohne wird Poincare dies morgen zum Ausdruck bringen, yrcitog abend dürfte die mit großer Spannugn erwartete Abstimmung stattfinden, die über das Schicksal des Kabinetts entscheiden wird.

XfparütionetoOle . unlauterer jüeiiberoerb

London, 9. Januar. (Giß. Drahtbericht.) Ein Vlatt fordert erneut die Revision der Liefe- rungsform von ReparationSkohle. Die englische Kohlenindustrie verlange nur, daß der unlau. tae^SSettbetoerb Deutschlands (I) beseitigt

Rataftropoaie A'beueloftgtm

London, 9. Januar. Die Zahl der ArbeUS- losen in England beträgt zur Zeit 1520 7t». Das 'ft die höchste Zahl feit September 1926.

Die Grippe wandert weiter.

Starke Zunahme in Kopenhagen.

Kopenhagen, 9. Januar. (Eig. Drahtbertcvt) 3",» vergangenen Woche befanden sich ein- tausend Personen in ärztlicher Behandlung. Die Zunahme der Erkrankustaen wird in den letz. 1 ~!?8en ans etwa 200 Personen geschätzt. Die Krankheit scheint jedoch überall einen nttiben i Verlauf,« nehmen. t

teten sie mit bestellte» Besuchern gefüllten Tri­bünen mit dem Werfen von zahlreichen Stink­bomben und anderen Geschossen. Die Tribünen mußten unter Einsetzung starker P o - l i z e i k r ä s t e geräumt werden und die Sitzung wurde unterbrochen. Nach Wiedereröff­nung erging sich ein Kommunist in derartigen Beleidigungen, datz ihn der Oberbürgermeister dreimal zur Ordnung rief und ihn schließlich ebenfalls durch Polizeibeamte aus dem Sitzungssaal entfernen Netz. Die Weiter­führung der Städtischen Bühnen wurde dann gegen Kommunisten und Deutschnationale be- schloflen.

nach Möglichkeit in Ruhe läßt

und vor allem sich nicht in seine privaten Ange­legenheiten einmischt. Aus dieser Anschauung heraus ist auch die allgemeine und fast offene Auflehnung gegen das Pro hi. bltionsgesetz ober vielmehr dessen Durch­führung am besten zu verstehen. Der Amerika­mr steht das Gesetz als eine ungehörige Einmischung in seine Privatangelegenhei­ten an. Alles was irgendwie an Bevormundung ßemahnt, ist ihm zuwider. Daß aber der ganze L-chutzzolltarif echten paiernalisttschen Geist at­met, daran denkt er nicht. Zum Einkommen- steuergesetz griff man erst, als man sich ange­sichts der wachsenden Ausgaben keinen andere« Rat mehr wußte, weil man den Staat nicht in den Einnahmen des privaten Bürgers herum- tonflffeln lassen wollte. Aus dem gleichen Grunde kannte man

be8^»h!«Irr«m^aU«t- ®Ie£ e Sitzung er sehr erregt erklärt hatte, daß er nur der Ge im "tuen Jahr verlief sehr,wall weiche

stürmisch. Die Kommunisten protestiertenf gegen dte Anwesenheit von Polizei im Hause und verlangten, datz ihr Antrag auf Unter, stutzung sämtlicher Hilfsbedürftigen sogleich be­raten würde. Als dies abgelehnt wurde, erhob fich ein ohrenbetäubender Lärm und zwar auch aus der Galerie. Der Kommunist Aschenbrenner schlug schreiend mit der Faust auf das Rednerpult. Da der Vorsitzende des Lärms nicht Herr werden konnte, unterbrach er die Sitzung. Bei Wiedereröffnung wurde Aschen­brenner für drei Sitzungen ausgeschlossen und die Galerie geräumt. Ein wüster Lärm folgte, in dessen Verlauf es

des Volkes zu zerstören. Man weiß nur nicht, wie er sich die weitere Entwicklung dentt. Ir­gendwann muß es doch auch mit der Schonzeit für die Rechte in Frankreich ein Ende haben. Irgendwann müssen auch dort die Erörterun­gen der politischen Probleme wieder ernsthaft beginnen. Die Reparationen werden noch lange Zeit die Welt in Atem halten, aber auch dieses Problem verschwindet einmal, sodack für andere wie z. B. für die religiösen Orden in Frankreich, ein stärkeres Interesse erwachsen kann. Dann werden die jetzt noch funktionieren­den Methoden Poincares versagen und Frank­reich vor der Frage stehen, ob es wieder zum Parlamentarismus zurückkehren oder die jetzt verschleierte Diktatur in aller Form durch­führen will.

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Der Einzige.

Worum die Franzosen an Poincart hängen.

Wenn Herr PoincarL König und nicht bwtz Ministerpräsident wäre, würde Frankreich jetzt wahrscheinlich ähnliche Dinge erleben wie Jugo- slawien. Der Kampf um den Parlamentaris­mus ist in oer ganzen Welt entbrannt, nur daß re in den verschiedenen Ländern je nach ihrer be­sonderen Struktur verschiedene Formen annimmt. Was ihn in Mißkredit gebracht hat, ist die Lang­samkeit und Schwerfälligkeit seiner Arbeit, die Unsicherheit der Lage, die er so häufig schafft und die Heftigkeit der Parteikämpfe. Eine Dik­tatur, mag sie nun von einer Partei oder von einem angestammten Herrscherhause ausgeübt werden, funktioniert einfacher. PoincarL regiert in Frankreich eigentlich schon seit Jahr und Tag mit einer verschleierten Diktatur. DaS Allheit-Mittel, wodurch er sie ausübt, ist die Vertrauensfrage', die er bet jedem Quark aus der Tasche zieht, ohne daß sich das französische Parlament dagegen gewehrt hätte. Geschickt hat er die Angst des französischen Durchschnitts­bürge r s um seine Rente und Ersparnisse aus- zuntitzen verstanden. Alles andere, nur keinen Zusammenbruch des Franken! NurkeineJn- f lation und keine Enteignung des Mittelstan­des wie in Deutschland! Das war und bleibt die Parole der breiten Masse des französischen Vol­kes. Mit welchen Mitteln diese Gefahr vermie- den wurde, das galt als Frage zweiter Ordnung. Poincare aber verstand es, sich alS denjenigen hinzustellen, der allein die Gewähr böte, daß die Stabilisierung der Währung durch kluge und ent. schloffene Maßnahmen gesichert würde.

Bei den soeben wieder einsetzenden Parla- mentsdebatten wird der Kampf um sein System aufs neue entbrennen, von dem die Radikalen sich schon losgesagt haben, indem sie PoincarS das Vertrauen kündigten. Roch um die Jahreswende hatte der Hexenmeister den letzten Oppositionssturm beschworen. Wohl ist seine Mehrheit kleiner und die Leidenschaftlichkeit sei­ner Gegner größer geworden. Aber In der näch­sten Zeit beginnen die neuen Reparationsver­bandlungen, und wer will da In Frankreich die Verantwortung auf sich nehmen,

Wir halten uns

,---------o- --------o------- zum Stiege bereit, weil er eine Wirklich.

m{fen neu geregelt wer- leit ist. Wir bereiten uns in sehr bescheidenem

auch keine Beamtenpensionen.

Man bezahlte den Beamten, solange er Dienst tat und nur für die Zeit, da er Dienst tat. Wurde er entlassen oder starb er, so batte bet Staat keinerlei Verpflichtung gegen ihn ober feine Hinterbliebenen. Der Grundsatz der Nicht- Pensionierung ist heute freilich schon mehrfach durchbrochen. Es gibt jetzt Beamtenflassen, die sich kleine Pensionen erbienen kön­nen. Dasselbe Verhältnis galt auch für bte Be- Ziehungen zwischen bem privaten Arbeitgeber "nd dem Arbeitnehmer. Dieser wurde entlohnt, solange er in des ersteren Diensten stand, nicht langer. Auch darin ist manches anders gewor- -Obwohl auch heute nirgends im Lande eine Verpflichtung zur Innehaltung einer Kün- digungsfrist besteht, pflegen viele Geschäfte den Angestellten acht ober vierzehn Tage vor seiner Entlassung z« benachrichtigen. Privat- Pensionen sind sehr spärlich unb gewöhnlich nur bet großen Firmen zu finden, die durch Stif- tungen eine« Pen si onSf onds gebil- bet haben. Alle Pensionen ftnb aber, wo sie überhaupt gezahlt werben, in keiner Weise mit europäischen zu vergleichen. Sie werbe« nicht Äs Mittel zur sorgenfreien Existenz be­trachtet, sonbern nur als eine kleine Beihilfe

Lebensunterhalt. In KrankbeitS- allen wird das Gehalt den Angestellten biSwei- ,en auf kurze Zeit weiter gezahlt, doch meist nur dann, wen« Aussicht darauf besteht, daß der Er- krantte seinen Dienst bald wieder versehen wird Der Deuffche wird diese Einstellung

Iedkp forat für fich.

Amerika weit hinter Europa zurück. '

Von Paul Kaemmerling.Chicago.

Sa der sozialen Fürsorge stad die Bereiulg- tea Staaten hinter vielen europäischen Lau- der», vor allem hinter Deutschland mrückgedlie- bcm Es mag merkwürdig erscheinen, datz das reichste,80»». dessen Bürger ob ihrer Frei- gebigkeit bekannt stad, so wenig sür die in Rot Geratenen sorgt. In dem Lande, wo dem Vernehmen noch Milch und Honig fliehen, r"ritzte eigentlich Geld genug vorhanden sein, um den Wolf von den Türen aller feruiubal- ieu. die unverschuldet n Not gekommen sind. Der Schlntz klingt logisch, aber er patzt nicht ans Amerika, rote unser Mitarbeiter in fol­gendem nachweist:

Der amerikanische Mensch steht auf dem Standpunkte, daß jeder für sich selbst ausschauen müsse, sich nicht auf die Hilfe anderer verläflen solle. Auf diesem Grundsätze baut sich das ganze amerikanische Leben auf. Nach europäischer Auf­fassung verlangt man vom Staat, d. h. also von der Regierung, daß sie für den Bürger denkt, ihn vor Gefahren schützt. Passiert ihm auf seiner Bahn aber doch einmal ein Unglück, so ist trotz- dem für ihn gesorgt: durch die staatlichen Kran- ken-, Alters-, Jnväliditäts- und sonstigen Ver­sicherungen, Pensionen und Witwenpensione« usw. Zu alle dem gibt es in den Vereinigte« Staaten nur hier und da schwache Anfänge. Denn nach amerikanischer Anschauung ist die Regierung nicht dazu da, die Bürger zu gängeln oder gar das Denken für sie zu besorgen. Der Bürger wünscht im G-g-nteil, dass ihn s:<> Regierung " ' tig

llebemll Nathans-Radau.

wie haben staffel nichts voraus. Wüste Szenen auf oer Galerie und im Saal auch in Frankfurt.

V tra <n TV----wu vcicucn un» in Deiu/eiocntm

bcn. Cv gibt Nationen, bte , Rahmen vor und geben viel weniger für Aus-

nicht in ihrem jetzigen Zustande bleiben rüstungszwecke aus als Frankreich und Eng- k o land. Unsere Rüstungen sind nur für unsere

können, z. B. Ungarn, dessen Los erleichtertIExistenz und Zukunft notwendig.

(®Tne Drahtmeldung.) werden muß. Die für Italien lebenswichtige SJ?* «"EM Pressevertreter: Kolonial-Expansion wird mit bett Lebensfragen eme Blenderung der gegen- für die übrige Welt aufgeworfen werden. Tas Europas notwendig sein ist keine Kriegsdrohung (?). Wir halten uns D'e Friedensvertrage sind nnzuläng- zum Kriege bereit, weil er eine Wirklich.

1935 ein lettisches 3aDr.

öt« dahin reifen Mussolinis Expanstons- Träume. Auch Ungarn soll geholfen wer- den. Und Deutschland-Oesterreich?