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Kasseler Abendzeitung

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tzesstsche Abendzeitung

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Nummer 3

Freitag, 4. Januar 1929

19. Jahrgang

Einzelpreis tPnrfirntnnS M) Pfennig

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig

Grippe- und Winierfchrecken in aller Welt.

bringt die kalten Luftmaffen auS Mittelschweden die Tei mit sich. In <Särne, in Mittelschweden wurden 21 ken ist.

Winter-Llnwetter im Süden

Ohne Fernverbindung und Verkehr. — Kurzschlußopfer.

angerichtet.

den

Grad unter Null gemessen. Nach Meldungen aus Oslo hat auch in Norwegen starke Kälte einge­setzt. Infolge des Frostes sind drei starke Schie nenbriiche erfolgt, «n er anderem bei Getto, wo die Temperatur auf 23 Grad unter Null gesun-

.Uetdii tas Deutschland von heute mu vem Deutschland der Inflation Er vergleicht aber nicht das Deutschland von heute mit der wirt­schaftlichen Lage des Reiches von 1914. Wen« ein Bankrotteur sich aus den Schrecknissen dec- Konkurses aus eine einigermaßen sichere Plank wieder gerettet Hai. so kann man diese Plank gemessen an dem Nichts eines gänzlichen Zu lommenbrucheS doch unmöglich als .Wohlstand"

Kopenhagen, 3. Januar. (Eigene Drahtmel­dung.) Auch in Dänemark ist nunmehr strenge Kälte eingetreten. In Nordschleswig sind zehn Grad Kälte zu verzeichnen. Der Nordostwind

recken. Von den übrigen Staatssekretären U>rt und steht man nicht allzuviel in der Gesellschaft. Da- einzige Reichsministerium, das keinen Staatssekretär hat, ist das Reichswehnniniste« rium in dem die beiden Ehess der Heereslei­tung und der Marineleitung gewissermaßen als solche fungieren. Neben den Staatssekretären sind die Minsterialdtrektoren und die Ministerial­räte das Rückgrat der Ministerien. Vor dem Kriege wurde sedermann, der e8 zu Wohlstand and Ansehen gebracht hatte, irgendwo oder ir­gendwann einmal Geheimrat. Geheimer Regie- tungSrat, Geheimer Justizrat, Geheimer Sani- tätsrat usw. oder bei entsprechendem Reichtum Geheimer Kommerzienrat, da? Lebensziel aller Männer aus dem Wirtschaftsleben. Heute gibt es Titulargeheimräte nur noch in Badern. Der Titel Geheimrat wird nicht mehr verliehen, so daß der Vortragende Rat jetzt ganz schlicht Mi-

Paris, 3. Januar (Eig. Drahtbericht) Etn Newyorker Korrespondent meldet, daß man in der Wallstreet einen Meinungsumschwung beob­achten könne Man sei jetzt für Beteiligung Amerikas an der Reparationsrcgelung umso­mehr als die srüheren Befürchtungen über den Stand der deutschen Wirtschaft jetzt durch das Expose Parker Gilberts vollständig zerstreut (!) worden seien. Eine andere Frage sei allerdings die, welchen Standpunkt die Regierung einnehmen werde.

(Vergl. auch den heutigen keituttilel. D. Red.)

a tast wi e Hovn. wenn em ernsthaft sich ge­bärdender Jahresbericht über solche Selbstver­ständlichkeiten kalt lächelnd hinweggeht. Das deutsche Völk Hai die Tendenz dieses Berichte- verstanden Hat den Schlag empfunden, der hm wieder einmal versetzt wurde, der ihm wie­der einmal zeigen mußte, daß die z ehn Jah- ' e nach Versailles nichts waren. Daß die Sbhlocks mit ihren Scheinen zwar liebens- w'irdiger in Worten geworden sind, in ihrem Willen aber noch genau dasselbe wollen, was

Die Züge bleiben stecken.

Schneestörungen in Oesterreich-Italien.

Wien, 3. Januar. (Privattelegramm.) Der seit vorgestern nacht in ganz Oesterreich fast un­unterbrochen anhaltende Schneefall rief bereits Zugstörungen hervor. So war der Triester Schnellzug gestern abend noch nicht in Graz ein getroffen. Im Wiener Stadtverkehr ergaben sich vorübergehend Schwierigkeiten, besonders durch mehrfache Entgleisungen von Straßenbahnen Auch Passanten erlitten Unfälle.

Orte Cunewalde und Taubenheim an der Spree heimgosucht. In manchen Häusern liegen drei bis vier Familienmitglieder krank darnieder. In Taubenheim sind nur wenige Familien von der Epidemie verschont geblieben. Einige Todesfälle sind zu verzeichnen

-Lucy vchweoen tcöon v«sollen

Stockholm, 3. Januar. /Eigene Drahtmel­dung.) Die Grippe-Epidemie hat sich nun auch auf Schweden ausgedehnt. Es sind bereits viele Grippefälle zu verzeichnen iedoch bisher nicht tödlich

Grippekranke Dörfer.

Auch in Sachsen schon eingekehrt.

Löbau, 3. Januar. (Privaltelegramm.) Hier herrscht zur Zeit die Grippe. Besonders sind die

Der Tscftin.

Bon der heimlichen Macht unserer Staats­sekretäre.

Staatsiekretäre, Ministerialdirektoren ttttb Mi­nisterialräte ftnb der ruhende Pol in der Flucht der Erscheinungen. Ein« politische Rolle (vielen nur die Staatssekretäre, freilich hinter den Sn« listen. Ihr politischer Einslnh war unter dem alten Regime gleich Null. Das hat sich nach dem 9. November gründlich geändert, wie in de« enonnm erschienenen Buch; „Gestalten um Hindenburg- sehr unterhaltsam geschildert wird.

Die Reichsminister sind nur noch in den fei« lensten Fällen Fachmänner; der Arbeitskreis ihres Ressorts ist ihnen oft ein Buch mit sieben Siegeln. So find sie aus den Rat und die Unterstützung ihrer Staatssekretäre weit mehr angewiesen, als ihre Kollegen des Vor« uovembers. Dazu kommt, daß sie als parlamen­tarische Minister fast ununterbrochen in An­spruch genommen sind und nut selten ein« mal eine ruhige Stunde zum Studium der Atteu finden. Kabinettssitzungen, Tagungen des Reichstags und seiner vielen Ausschüsse, die Notwendigkeit, im Reichsrat und Reichswirt- schaflsrat zu sprechen, der Empfang zahlloser Menschen und Deputationen, endlich Parteige« schäfte bilden einen

ununterbrochenen, atembeklemmenden Wirbel.

Die Macht der Staatssekretäre, die als erste Beamte Vertreter der Minister sind, ist daher in einer nur Eingeweihten bekannten Weise ge­wachsen. Das tritt auch äußerlich in die Erschei­nung, denn die Staatssekretäre nehmen an säst allen Kabtnettssitzungen teil, was früher fast nie der Fall war. An der Spitze der Staats­sekretäre des Reiches marschiert der dem Reichs­kanzler zugeteilte Staatssekretär und der Staatssekretär des Auswärtige» Amts. Dann kommen die Staatssekretäre der Finanzen und des Innern. Daß die Stellung des letzteren einen starken politischen Einschlag hat, liegt auf der Hand. Da sich indessen Herr Zweigert nur als Beamter fühlt, tst es ihm bisher im­mer gelungen, politisch schwierige Verhandlun­gen zu einem erfolgreichen Ende zu führen und mit dem deutschnationalen Herrn von Keudell ebensogut auszukommen wie mit seinem Gegen­stück, Herrn Severing. Der Finanz-Staats­sekretär P o p i tz ist schriftstellerisch viel hervor­getreten und bekleidet nebenamtlich eine Pro­fessur an der Berliner Universität. DaS Porte­feuille der Reichsfinanzen zu übernehmen, hat er verschiedene Male abgelehnt. Die stille Ar- beit und ein stetiger Einfluß im Ministerium ist ihm lieber als das Getriebe in der Arena der Parteien und das Risiko,

plötzlich einmal draußen zu sitzen.

Einer alten Gelehrtenfamilie entstammt der Staatssekretär im Retchswirtschaftsministerium, Trendelenburg. Bei dem häufigen Wech­sel in der Spitze dieses Ministeriums hat er sich eine bedeutsame Stellung im deutschen Wirtschaftsleben geschaffen. Das Reichsjuftiz« miniftertum betreut Joel, der aus der staats- anwaltlichen Karriere kommt. Staatssekretär int Reichsministerium für die besetzten Gebiete und daher heimlicher Leiter dieses Ministerums ist Herr Schmid, der sogenannte Schweine- schmid. Diesen schönen Spitznamen trägt er, weil er im Kriege als junger Dezernent im KriegsernährungSamt das berühmt geworden« große Schweinemorden durchsetzte. Herr Schmid, ehrgeizig und sehr energisch, ist als volkspar­teilicher Abgeordneter in den neuen Reichstag eingezogen und wird zweifellos bei gegebener Zeit die

Hand nach einem Reichsministerium

bezeichnen Denn die Planke sicherte daS Le« ben: aber da das Leben an eine Cristenz aebun-I den ist. und eine Eristeni etwas mehr bedartjin einem ZwangSdiktat als ei« ewiger als lediglich der rettenden Planke, so klingilF r i e d e proklamiert Wurde.

Ein foiichkö Bild.

Was Gilbert der Entente vorgaukelt.

Deutschland ist ein glückliches Land Deutsch­land ist ein reiches Land. Ihm und seinem Volke geht es gut, es hat einen neuen Wohlstand, seine Reichsbank hat neue Goldzuflüsse, seine Wirt­schaft hat sich zur schönsten und hoffnungsvollsten Blute entwickelt, sein Außenhandel nimmt im­mer stärkere Ausmaße an. Alles in Allem: das deutsche Volk schwimmt in Geld und neuen Gü­tern, seine Armut ist überwunden, fein Wider­aufstieg zu einer der kapitalkräftigsten Nationen der Welt ist vollendet. So etwa malt sich das Riesenelend des deutschen Kärnervolkes im Hirn des edlen Reparatioitseintreibers Parker Gil­bert. So mußte es sein, wenn sein neuer Jah­resbericht die Lage in Deutschland richtig erfas­se» wurde, wenn man zu den Zahlen und Anga­ben, die der 188 Seite» dicke Band enthält, nicht auch die Zahlen hinzuzählen oder subtrahieren müßte, die Parker Gilbert vergessen hat zu erwähnen. Es sei dem Reparationsgewaltigen attestiert, daß er in früheren Jahren ernstlich be­strebt war, seiner Aufgabe einer sachlichen Prü­fung der Verhältnisse gerecht zu werden. Um es gleich vorweg zu nehmen: der Jahresbericht, den jetzt Parker Gilbert erstattete, zeigt, daß auch er „anberg kann*. Was das deutsche Volk in die­sen 188 Seiten des Berichtes zu lesen bekommt, ist nicht eine richtige Bilanz seiner Entwicklung, ist nicht das. was es heute als wirtschaftlicher Körper darstellt, ist nicht etwa eine Schilderung feiner Verhältnisse, wie sie tatsächlich vorhanden sind. Was es zu lese» bekam, war ein politisches Dokument. Jedenfalls müssen wir uns jetzt ein« hämmern, daß die Politik in die nüchternen Zah­len im Büro des Reparationsagenten eingekehrt ist, daß dort, wo sachliche Arbeit geleistet wer­den soll, heute Politik gemacht wird.

2m blauen ©üben strenger Winker

Mailand, 3. Januar. (Eig. Drahtbericht). In Oberitalien haben starke Schneefälle bei strenger Kälte vielfach Berkehrsstörungen zur Folge ge­habt. Auf der Eisenbahnlinie Triest-Adelsburg sind alle Züge im Same« stecken geblieben.

Ein Pariser Blatt hat denn auch den Ker» sofort richtig erfaßt und den Bericht als schärfste Waffe gegen Deutschland für die Sachverständi­genoerhandlungen bezeichnet. Der Reparations­bericht soll also das Instrument einer Poljtik sein, die etwas schön und günstig färben will, auf das diese Färbung in eine Rechnung hinein­paßt, die hauptsächlich in Paris neu konstruiert wird. Har es großen Zweck, die Irrtümer, Wi­dersprüche, die Unlogik, die Mängel, die Fehler und die vergessenen Tatsache» dieses neuen Jah­resberichtes auszuzählen? Sie liegen alle of­fen auf der Hand, sie sind jedem erkenn­bar, der sich nur einigermaßen mit dem deut­schen Wirtschaftsprozeß, mit oen traurigen Fi­nanzen des Reiches und dem noch traurigeren Los der breiten Massen, der Arbeitslosen, Rent­ner, Kriegsopfer, Verdrängten usw sachlich be­saßt hat. Im Dawesplan ist ausdrücklich fest- gelegt, daß die Ueberweisungen an das Ausland nur aus dem wirtschaftlichen Ueber- schuß Deutschlands zu erfolgen haben. Das ist der Angelpunkt des Planes. Das allein ist das Moment, an Dem ein Jahresbericht des Reparationsagenten seine günstige oder ungün­stige Bilanz auszuschöpfen hat. Parker Silben sagt heute, daß der Dawesplan überraschend gut funktioniert habe, daß die Ueberweisungen in fremder Währung prompt getätigt wurden, daß der Dawesplan also reibungslos seinen Zweck erfülle. Das alles wird betont ohne Kommen­tar. ohne Abschwächung, ohne nähere Erläute­rung behauptet. Und in dem ganzen Bericht Wird nicht mit einem Worte aus die Tatsache eingegangen, daß der Kardinalpunkt des. DawesplaneS nicht erfüllt wurde, daß es einen deutschen wirtschaftlichen Ueberschuß nicht gibt, daß Deutschland den Plan „reibungslos" nur deshalb „erfüllen" konnte, weil eS sich das Geld zu dieser Erfüllung im Ausland borg- t e, weil es sich über die Verschuldung durch den Dawesplan noch mit anderen privaten Schulden belastete.

lieber diese Tatsache geht der Jahresberichi völlig hinweg. Er stellt fest, daß Deutschland zu „neuem Wohlstand" gekommen wäre, und ver- gißt zu erwähnen, daß die deutsche Auslands­verschuldung ohne die Reparationsverpslichtun- gen ungefähr 40 Milliarden Goldmark be­trägt, daß diese Verschuldung bei Hinzurech nung des Kapitalbetrages der Reparationen nach dem Dawesplan aus einen Gesamtbetrag von 70 bis 80 Milliarden Goldmark zusammen- läuft. Um die Unstimmigkeiten und Widersprü­che des ganzen Berichtes nachzuweisen, müßu man jeden einzelnen Satz der Schrift mit einem besonderen Kommentar versehen Wir begnü­gen uns deshalb mit der Feststellung, daß sick dieser Wohlstandsschwindek (anders kann man dieses Elaborat kaum bezeichnen) auf einer Völlig falschen G r un dv o r a u S se t- z u n g aufbaut. Der Reparationsagent ver.

Warschau, 3. Januar. (Eigener Drahtbericht.) In Lodz herrscht zur Zeit eine schwere Grippe- Epidemie. Täglich werden durchschnittlich vier­hundert Neuerkrankungen gemeldet. In den Apotheken soll bereits Mangel an Arzneimitteln eingetreten sein. In der Stadt herrscht große Beunruhigung.

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London, 3. Januar (Eig. Drahiberichi) Ein Washingtoner Berichterstatter schreibt, daß der Reparationsagent zwar mit Coolidge. Hoover und Bankiers Beratungen haben werde, es sei aber keinesfalls anzunehmen, daß er eine Aen- verung in der offiziellen Haltung dem Repa- ralions-Ausschuß gegenüber herbetsühren wolle.

Titulier ,cvon am Xmm

Freiburg, 3. Januar. Reichskanzler Müll«, trifft heute am Titti-See ein und wird zu einem 14tägige» Erholungsurlaub im Schwarz- wald-Hotel absteigen.

Grimmige Kälte im Norden

23 Grad unter Null in Skandinavien. — Gesprungene Schienen.

Deutschlands Sache steht schlecht

Auch die Dollarbankiers durch Gilbert getäuschi

Saragossa, 3. Januar. (Eig. Drahtbericht.) Heute nacht ging über Saragossa ein schweres Unwetter nieder. Telegraphen- und Telephon­leitungen sind unterbrochen, die elektrischen Lei­tungen zerstört. Infolge zahlreicher Kurzschlüsse erlitten mehrere Personen Brandwunden. Ein zwölfjähriges Mädchen wurde durch einen elek­trischen Schlag getötet. Der Straßenbahnver­kehr ist eingestellt.

* * ♦ Das neue Jahr fängt gut an.

Schnee, Frost, Hochwasser in Frankreich.

Paris, 3. Januar. (Eig. Drahtbericht). Aus vielen Gegenden wird über starke Schneefälle, große Kälte, Stürme und Ueberschwemmungen berichtet. Die Telegraphenverbindungen mit dem Süden Frankreichs sind z. T. unterbrochen Bei Verdun ist die Marne über die Ufer ge­treten. in anderen Gegenden ist so starker Schnee gefallen, daß die Eisenbahnverbindun­gen unterbrochen wurden. Auf allen Meeren herrschen starke Stürme. Bei Boulogne ist ein tunesischer Dampfer gestrandet. Eine Sturzwelle hat int Hafen von Toulon beträchtlichen Scha

Zahlreiche Arbeitergruppen beseitigen die Schneemaffen. Auf dem Karst liegt der Schnee drei Meter hoch. Fiume ist durch starke Schnee­fälle vollkommen abgeschnitten. Man erinnert sich dort seit dreißig Jahren nicht an einen ko schneereickien Winter. Aus Grado werden hes- tige Schnee- und Regenfälle gemeldet. Der Dampferverkehr an der Triester Küste wurde wegen Sturm eingestellt.

Von -er Flut verschlungen.

56 Tote an Der Küste Japans. — Ueberflutcte Dörfer.

Newyork, 3 Januar. (Privaltelegramm). Nach einer Meldung auS Tokio sind durch eine Sturzflut an der Küste, südwestlich von Niigata mehrere hundert Häuser zerstört worden. 56 Personen wurden getötet. Zwanzig Ortschaften sollen überflutet sein.

Wie die Grippe haust

Täglich 400 Kranke in Lodz. — Unruhe in der Stadt.