Kasseler Neueste Nachrichten
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Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
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18. Zatzrqang
Nummer 296
Sonnabend, 15. Dezember 1928.
Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig
(frimelhrr:S iPorhemonS lO Pfennig.
Sie machen ©trefemann verantwortlich.
Die Voten kommen Hermes entgegen / Bunte Abenteuer aus aNer Welt.
Der Hemms'-ub.
Englands Ocssentlichkeit gegen Chamberlain. Von Tr Paul Rohrbach.
Wenn sich heule die englische Presse fast ausnahmslos gegen Chamberlain wendet, so handelt es sich dabei weniger um das Unrecht, oas an Deutschland begangen wird, als um die Sorge, auf einen gefährlichen Weg im Verhältnis zu Frankreich und letzten Endes zu einer stärkeren Macht geführt zu werden, nämlich zu Amerika. Man weist dabei hauptsächlich aus den Wider- spruch zwischen der schroffen Verneinung des deutschen Standpunktes durch Chamberlain und die früheren entgegengesetzt lautenden Aeußerun- gen englischer Regierungsmitglieder hin. Die Opposition gegen Chamberlain hat aber eine Waffe hervorgeholt, die dem Auswärtigen Minister gefährlicher werden kann, als alle Kritiken mit dem — mehr oder weniger vorgeschobenen — Argument, man handle unrecht an Deutschland. Diese Waffe ist die Mitteilung, Chamberlain habe seine Kollegen, einschließlich Churchill, von dessen Haltung sein Ausfall gegen den deutschen Standpunkt besonders abwich, im Dunkeln darüber gelassen, welche Bindungen er gegenüber Frankreich etngcgangeu sei. Hiernach würde es sich nm eine Wiederholung jenes Ge- heimabkommens zwischen Grey und den Franzosen handeln, durch das die Freiheit der englischen Entscheidung beim Ausbruch des Weltkrieges im Voraus aufgehoben war. Verbunden damit ist die Angst vor einer insgeheim verabredeten französisch-englischen Einheitsfront gegenüber Amerika, und dies ist die Hauptursache der scharfen, wie gesagt durchaus nicht auf die Blätter der Opposition beschränkten Kritik an der Haltung Chamberlains., Man weiß nicht, was er den Franzosen versprochen hat, und man fürchtet, es sei eine heimliche Bindung in anti-amerikanischem Sinne erfolgt.
Frankreichs Position hat sich in den Jahren feit Locarno unö Thoiry innerlich bedeutend verstärkt. Dor allen Dingen ist die französische Zahlungsbilanz gegenwärtig die gesündeste in Europa, und damit ist auch das Rückgrat für die Stabilisierung des Franken gegeben. Wenn Poin- care wollte, oder wenn er müßte, so könnte er die große Zahlung von vierhundert Millionen Dollar im nächsten Sommer an Amerika auch ohne Inanspruchnahme eines deutschen Lösegeldes für die Räumung leisten. Er weiß aber, daß seine Stellung dadurch geschwächt werden würde: die französische öffentliche Meinung würde es unerhört finden, wenn ein solcher Aderlaß ohne Ersatz bon deutscher Seite erfolgte. Beiläufig war es der jetzt für irrsinnig erklärte frühere Finanzminister Klotz, der ohne Not das von den Amerikanern in Frankreich zurückgelassene Kriegsmaterial für jenen Betrag übernahm und binnen zehn Jahren zu bezahlen versprach. Chamberlain ist im Grunde weder als Intelligenz noch als Charakter einer Aufgabe gewachsen, wie die, aus Eigenem die auswärtige Politik Englands zu führen. Seine Art geht am besten aus einer Aeußerung hervor, die er einmal, nach dem Kriege, getan hat: sein Gefühl für Frankreich sei wie das zu einer Geliebten! So .fühlt" kein wirklicher Politiker und so spricht er auch nicht. Chamberlains Gefühl für Frank- reich hat etwas von der souveränen Liebhaberei eines großen Herrn, nach der er kein Bedenken trägt, auch Politik zu machen. Aus dieser inneren Einstellung heraus ist er auch fähig, Bedingungen an Frankreich einzugehen, die .drei Viertel der englischen Nation", wie sich der .Observer" ausdrückt, auf das Heftigste mitzbil- Ilgen.
Der eigentliche Spieler in diesem Spiel ist auch gar nicht Chamberlain, sondern auf der englischen Seite ist es T Y r r e l, der Botschafter in Paris, und auf der französischen es ist Berthe- lot, der als .unpolitischer" Unterstaatssekretär den ruhenden Pol im französischen Auswärtigen Amt bildet. Beide, Berthelot und Thrrel, sind entschiedene Feinde Deutschlands, in dem Sinne, daß sie jede Wiedererstarkung Deutschlands als eine Gefahr für die Zukunft ihrer Länder betrachten. In beiden verkörpert sich außerdem die Idee der französisch-englischen politischen Zusammenarbeit gegen Deutschland, und es war ein großer Triumph des Poincarismus als es gelang, Thrrel als Botschafter nach Paris zu bekommen! Für die Liberalen ist ein Angelpunkt der englischen Politik das gute, ungestörte Verhältnis zu Amerika. Sie sehen, daß die Amerikaner starken Verdacht aus eine französisch-englische Abmachung mit der — flotten- und finanzpolitischen — Spitze gegen die Vereinigten Staaten hasten, und sie fürchten das größte Unheil
daraus, und Chamberlains Einschwenken auf bie'
französische Ordre gegen Deutschland ist ihnen vor allen Dingen ein Symptom dafür. Durch ihre scharfe Kritik der Regierungspolitik wünschen sie Deutschland direkt zum Wider st and zu ermutigen, weil sie voraussehen, daß je be* oingungsloser Chamberlain im französischen Schlepptau erscheint, desto stärker die öffentliche Meinung gegen ihn Stellung nehmen wird. In dieser Beziehung dteni die voraussichtliche deutsche Politik stedingungslosen Widerstandes gegen ungerechtfertigte französische Forderungen auch der Stärkung derjenigen Richtung in Eng- lond, die von der Bindung an Frankreich loskommen möchte.
Die Drei unter sich.
Schweres Ringen hinter den Kuliflcn.
Paris, 14. Dezember. sEig. Drahtbericht.) Zu der Unterlmltung zu Dreien in Lugano berichtet ein Blatt. Die Rede des Reichskanzlers Müller hat den Berhandlungsstosf bereichert. Die drei Außenminister hätten darin überein- gcstimmt, daß die Anschlußfrage nicht aktuell sei und nur im Rahmen des Versailler Vertrages gelöst werden könne. Der Er- folg der Reparationskommission werde die Vor- Ledingung für eine vorzeitige Räumung sein. Dio Einberufung der vorbereitenden Adrü- stungskonfercuz scheine man auf Anfang März sestgelegt zu l-aben.
Jetzt ton es an <s reltmann l egem
London, 14. Dezember. (Eigener Drahibe richt.) Ein Luganoer Sorcherkorrespondent schiebt die Schwierigkeiten dem deutschen Vertreter in die Schuhe. Er meint, daß der Gesundheitszustand Dr. Stresemanns sich ungünstig auswirke, worauf ein Teil der pessimistischen Einstellungen zurückzuführen sei. Seine Reizbarkeit sei gewachsen und er sei bestrebt, aus Prestigegründen einen Erfolg mit nach Haufe zu stringen.
London, 14. Dezember. (Eig. Drahtbericht) Pertinax berichtet aus Lugano, alles hätte bereinigt sein können, wenn Dr. Stresemann ss als möglich gehalten hätte, zuzustimmr?. daß die Rheinlandkommiffion dieselbe Lebensdauer haben sollte wie der Vertrag von Locarno und im Jahre 1935 enden solle. Diese Konzeffion, die Briand als unbedingt notwendig angesehen hat, ist aber vom deutschen Außenminister fest und bestimmt abgelehnt worden.
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©fit*rmann trift für die <5aor ein
Lugano, 14. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Bei dem Antrag über Auflegung einer langfristigen Saar-Anleihe legte Außenminister Stresemann dem Völkerbundrat nahe, die Tages- ordnuug für solche wichtigen Punkte mit langer Frist anzukündigen, damit auch die Saarbevölke- rung gehört werden kann. Er wünschte, daß sich durch die Form der Anleihe bei der allgemeinen Regelung des Saarproblems keine Schwierigkeiten ergeben. Alsdann wurde die Saar- Regieruilgskommisston für ein weiteres Jahr bestätigt und ihre Gehälter erhöht.
Polen hat ftchs überlegt.
Kommen wir nun zu einem Handelsvertrag?
Warschau, 14. Dezember. Einer Nachrichten, agentur zufolge wird Minister a. D. Dr. Her- mes am Sonntag zu neuen Verhandlungen in Warschau eintreffen. Auf polnischer Seite werde man nur dann bereit fein, ave Einfuhrverbote für deutsche Jndustrieprodukte abzu- schaffen, wenn Deutschland seinerseits alle Einschränkungen bezw. KonKnentierungen in Bezug auf den polnischen Export von Vieh und landwirtschaftlichen Produkten fallen laste. Deutschland dürfe auch durch die Beterinärkon- trolle keine Ausfuhrerschwerungen sämffen.
Point«i»6* Budget durchgedtüm
Paris, 14. Dezember. Die Kammer nahm um 7,45 Uhr morgens das Finanzgesetz an. DaS Budget schließt nunmehr mit 45 Milliarden 415 Millionen Einnahmen und 45 Milliarden 369 Millionen Francs Ausgaben, also mit einem Einnahmeüberschutz von rund 46 Millionen Francs ab.
plötzlich gebremst.
Die D-Zugftmtge wurde fast zum Verhängnis.
Kopenhagen, 14. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Im D-Zug von Frideriza gab es plötz
lich einen starken Ruck, woraus der Zug stehen blieb. Es stell e sich heraus, daß sich von der Maschine eine starke Eisenstange gelöst halte und auf die Schienen gefallen war. Die beiden ersten Wagen gingen über die Stange hinweg, die dabei gegen die Bremse des zweiten Wagens flog, wodurch der Zeug zum Stehen gebracht wurde. Wäre das nicht geschehen, so wäre ein großes Unglück unvermeidlich gewesen.
In -er Diphtheriesta-t.
Kopenhagen bekämpft die Seuche.
Kopenhagen, 14. Dezember. (Eigene Drahr- meldung.) In der letzten Woche sind wieder 114 neue Diphtherie-Er krank un gen erfolgt. Insgesamt sind 315 Personen erkrankt. Alle Maßnahmen sind vorbereitet, um eine weitere Ausdehnung zu verhindern.
Schon 300000 ©iwpeirante in Sollorlen.
Loudon, 14. Dezember. (Eig. Drahtbericht.) Die kürzlich aus Amerika gemeldete Jnsluenza- epidenrie, ebenso stark aber nicht so bösartig toic die von 1918, breitet sich weiter aus. Ein besonderer Ausschuß wurde ernannt, um dem Publikum bei der Bekämpfung der Krankheit mit Rat zur Seite zu stehen. Die Zahl den Erkrankten wird auf 300 000 geschätzt.
Auch ©pontene O tafle vevt
Madrid, 14. Dezember. ((Eigene Drahkmel- dung.) In Barcelona wurde heute eine heftige Erderschütterung wahrgenommen, die von einem fernen unterirdischen Grollen begleitet war. Ter Einwohnerschaft bemächtigte sich große Erlegung. Nach Mitteilungen des Observatoriums handelt es sich nm eine Teilerscheinung der Erschütterungen, bie feit einiger Zeit an der Oft- lüfte bemerkt werden.
S'vüvtzr unter Aachen.
Köln, 14. Dezember. (Privattelegramm). Gestern abend um 8 Uhr wurde in Aachen ein tMter Erdstoß verspürt, bet etwa 5 Stunden andauerte und von einem unterirdischen Rollen begleitet war. Im Norden der Stabt erzitterten die Häuser und Bilder und Möbel schwankten. Aus der näheren Umgebung Aachens wurde bisher nichts gemelbet, dagegen wurde in Köln vereinzelt eine leichtere Erschütterung festgestellt.
Mädchenraub im Kino.
Bon Banditen in die Berge verschleppt.
Ncwyork, 14. Dezember. (Funktelegramm.) Laut Zeitungsmeldungen raubten siebzig Banditen am Freitag während einer Kinovorstellung in Jilotepec am Chiapala See 22 junge Mädchen, womit sie in die Berge entkamen.
MiMonenklage -er Herzogin.
Montenegro contra Mecklenburg.
Schwerin, 14. Dezember. Am 18. Dezember d I. finvel in Paris vor dem deutsch-jugoslawi- scheu Schiedsgerichtshof die mündliche Berhand- lung der Klage statt, die die Prinzessin Militza von Montenegro, geborene Herzogin Jutta von Mecklenburg-Strelitz gegen das Deutsche Reich auf Grund des Versailler Vertrages angestrengt hat. Die Klage geht auf Zahlung von 15 Millionen Goldmark mit Zinsen seit Ende des Jahres 1918.
Das Rätsel einer Gebirgstour
Ist der Student in die Fremdenlegion geflohen?
Paris, 14. Dezember. Die zur Zeit in Paris weilende neunzehnjährige Studentin L u c i e Grämlich äußerte sich über das Verschwinden des Tübinger Studenten F a ft auf einer Hochgebirgstour, sie glaube nicht an ein Verbrechen. Falls Faß nicht das Opfer eines Unfalles geworden fei, hält sie es für möglich, daß er sich plötzlich entschlossen habe, über die Grenze zu gehen und in die französische Fremdenlegion einzutreten.
Neun Sumopfer un «aukosu»
Grosnyj, 14. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Eine Kinoexpedition, die aus dem Operateur, seinem Gehilfen und sieben Beglei- teru bestand und im nördlichen Kaukasus Filmausnahmen machen wollte, stürzte von einem GebirgSpfad ab in den Abgrund. Sämtliche neun Personen kamen ums Leben.
Grausame Gegner.
Erzbergers Weihnachtsbitte in Trier.
Der Wasfeaftillstaad wurde bekanntlich scheu im Dezember nm einen Monat, bis zum 17. Zaunar 191», verlängert. Auch biet mnhtc nut jeden Zoll deutscher Lebensbetechtignng erbittert gerungen werden, wie ans dem soeben erschienenen Werk „$er Waffenstillstand 1818/19" bernergebt.
In der Trierer-Sitzung des 12. Dezember ließ zunächst Marschall Fach eine Ausstellung von „Ueberschreitungen und Nichterfüllungen" des Waffenstillstandes übergeben. Erzberger war in der Lage, festzustellen, daß Deutschland alles getan habe, um den Forderungen der Gegenseite gerecht zu werden. Er fuhr nach dieser Klarstellung in seiner Rede fort mit den Worten, daß er zu seinem Bedauern sagen müsse, »daß Ihre Organe in den klaren Wortlaut der Wasfenstlll- standsbedingungen Verschärfungen hmeinge- bracht haben, die über das Ziel, Deutschland
wehrlos zu machen, wett hinausgegangen
sind. Trotzdem Artikel 4 des Waffenstillstandsvertrages uns ausdrücklich die Zusage gab, daß in allen geräumten Gebieten die Fortführung der Einwohner untersagt fei und dem Eigentum der Einwohner kein Schaden oder Nachteil zugc- sügt würde, haben in Elsaß-Lothriugen Fortführungen und Ausweisungen stattgefunden, und es wird dem Eigentum der Einwohner Nachteil zugefügt. — Trotzdem in Artikel 26 gefagt war: „Die Blockade.'.. bleibt im gegenwärtigen Umfange bestehen", ist die Absperrung Deutschlands dadurch verschärft worden, daß der Verkehr mit den neutralen Nachbarstaaten noch weiter eingeengt wurde, als dies im Kriege der Fall war. Dies widerspricht nicht nur dem Wafsen- stillstandsabkommen, sondern auch den Besprechungen im Walde von CompiLgne. Außerdem wurde die damalige Zusage nicht gehalten, die lautete: „Die Alliierten und die Vereinigten Staaten nehmen in Aussicht, während der Dauer des Waffenstillstandes Deutschland in dem als notwendig anerkannten Maße mit Lebensmitteln zu versorgen." Deutschland steht in kürzester Zeit vor der
Erschöpfung aller verfügbaren Lebensmittel.
Seien Sie sich darüber klar, welche Verantwortung Sie durch eine weitere Verzögerung der Lebensmittelzufuhr auf sich laden. Meine Herren! Ich hoffe, daß Sie meinen Wunsch teilen, daß der Friede nicht eine Stunde später geschlossen wird, olS eS geschehen kann. Bis zum Frieden bleibt aber noch eine Uebergangszeit. Ich spreche heute den Wunsch aus, daß in dieser Uebergangszeit der Tatsache Rechnung getragen werden möge, daß das deutsche Volk mit seinen 65 Millionen Köpfen sich durch Ausführung der Waffenstillstandsbedingungen vollkommen in Ihre Hand gegeben hat. Lasten Sie
Frauen und Kinder nicht länger hungern.
Wir wissen, daß Sie in der Lage sind, zu helfen, wenn Sie wollen. Rehmen sie dem Arbeiter nicht mehr durch die Fortsetzung einer jetzt völlig unnötigen Blockade die Möglichkeit, in friedlicher Tätigkeit fein Brot zu vredienen. Sie setzen sich sonst vor dem Urteil der Geschichte dem Vorwurf aus, daß nicht lediglich Kriegsnotwendigkeit ihr Handeln diktiert hat. Erklären Sie sich nunmehr bereit, daß auch die in Ihren Händen befindlichen Kriegsgefangenen im Interesse der Menschllchkeit baldigst ihren Familien zurückgegeben werden. Meine Herren! Wir nähern uns dem WeihnachtSfeste, dem Feste des Friedens. Die jetzige, nach der tief» greifenden Umwälzung gebildete deutsche Regierung hat wiederholt seit Unterzeichnung ve« Waffenstillstandes um sofortige Aufnahme der Verhandlungen über einen
Präliminarfrieden ersucht, ohne eine Antwort von den Alliierten zu erhalten. Ich stelle heute im Auftrage dieser Regierung erneut dieS Verlangen und bitte um baldigste Ort- und Zeitbestimmung. Möge der versöhnende Geist deS Weihnachtsfestes unsere Arbeit leiten, sodaß wir schnell zum Ziele kommen: Friede auf Erden!" Marschall Fach erklärte sich bereit, den Waffenstillstand um einen Monat zu verlängern unter Der Voraussetzung, daß den von ihm gerügten Waffenstillstands - Verstößen Rech - nung getragen werde. In Bezug auf die Zufuhr der LebenSmittel erklärte der Marschall, daß er persönlich in dieser Sache nichts tun (!) könne, aber mit den zuständigen Behörden alsbald in Verbindung treten werde. Die deutschen Unterhändler willigten bann noch ein, daß die deutschen Schiffe unter Kontrolle der Alliiertetz