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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

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Nummer 286. Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig. Dienstag, 4. Dezember 1928. Einzelpreis: Sonntags M Pfennig. 18. Jahrgang

Ernste Bauernkrise im Gowjetreich.

Kraftproben in Oesterreich

Die Regierung will den Poststreik «iederwerfrn.

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Mindestens hundert Tote in Chile. Verwüstete Städte.

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Paris, 3. Dezember. An Bord des franzöfi

Händler verhaftet worden, sowie »Wei fron«

Reichsregierung zur Pflicht, dem Recht undIentwickelte sich eine regelrechte Prügelei, bei dem Gesetz auch gegen die Unternehmer Gel- der ein Kommunist schwer verletzt aus dem

ti denthloflene S isirrodgelder

einen ven

ren, Knaben und Mädchen, mit dem Ermittelung ihrer geistigen Leistung ab. Seit dem Tage des Ruhreinbruch die Kinder alljährlich von Tiroler Ba

chen waren in einer unbewohnten Kabine un- trrgebracht.

schwerste geschädigt

legt, ist der Arbeitskamps leider ausgiebig auf

izö fische Mädchen, die von den beiden um Iden Preis von 12 000 Franken nach Buenos

Wien, 3. Dezember (Privattelegramm.) Heute Mitternacht hat die passive Resiswnz der Post- und Telegraphenbeamten wegen des Gehalts- konfliktS eingesetzt. Bereits am Sonnabend wa­ren die genauen Vorschriften über die befolgen­de Taktil an alle Postämter Oesterreichs erlassen worden. Die Gewerkschaften teilen mit, daß die Regierung schärfste Maßnahmen gegen

gern, die durch diesen Arbeitskampf aus das wurden. Wie schon darge-

scheu DampfersMaffilia", der von Bordeaux Aires »erlauft werden sollten. Die Mäd- nach Buenos Aires fuhr, find zwei Mädchen-

die passive Resistenz plane. Bor oflcm sollen ge wisse Dienstvorschriften suspendiert wer­den, durch deren wortgetreue Befolgung den Be­amten eine Handhabe bei der passiven Resistenz gegeben sei. Auch sollen Versammlungen in den Amtsräumen verboten werden. Man erwartet allgemein, daß auf parlamentarischem Boden eine Verständigung gefunden werde.

Platze blieb und ungefähr zwanzig wei­tere Personen Verletzungen erlitten. Erst einem großen Aufgebot »ön Polizei gelang es, die Ordnung wieder herzustellen. Einige Natio­nalsozialisten mußten unter Polizeischutz zum Bahnhof gebracht werden.

sogar um 29,4 Prozent als n sti g kung der Ferien. Die Prüfung des Gedächtnisses < ' ' -----

Die bessere Einsicht.

Die Aussperrungskrise beendet.

Unser in der Sonntagsbetrachtung an leiten­der Stelle geäußertes Vertrauen in die bessere Einsicht der stark verärgerten Ruhrparteien hat uns nicht getrogen. Nach rund einmonatiger Dauer hat der große Arbeitskamps in der Ei­senindustrie des Nordwestens sein Ende erreicht. Nicht weniger als 213 000 Arbeiter waren von der Aussperrung betroffen, doch erschöpft sich in dieser Zahl keineswegs die Reihe von Mttbür-

Morgen Wieder Vollbeirieb.

Die letzten Aussperrungsseffelu fallen.

Düfte Messerstecherei veim Lenhenschmau

Nürnberg, 3. De^mber. (Privattelegramm.) In Lohberg im Bayrischen Wald saßen vier Brüder, sämtlich Holzhauer, beim Leichen- trunk, der in eine wüste Schlägerei ausklang. Der Wirt und anwesende Gäste wollten den Streit schlichten, wurden aber selbst von den Holzhauern mit Messern schwer bear- bettet und erheblich verletzt. Ein Holzhauer erhielt u. a. einen Stich in die Herzgegend.

Machen Serien faul?

Lehrern und Eltern zur Nachachtung.

Schwerin, 3. Dezember. (Privattelegramm.) Der Fohrradhändler Tiedt wurde wegen Ber- untreuungen von etwa 60 000 Mark verhaftet. Hauptsächlich find die Mifa-Fahrradwerke gl- schädigt worden. Da sich die Geschäfte sehr gut entwickelten, hatte Tiedt großen Umsatz und starkes Vertrauen. Die Gelder lieferte Tiedt je«

tung zu verschaffen zur küftigen Sicherung des ganzen Rechtslebens. Nicht nur um die im Schiedsspruch ausgesprochene Lohnerhöhung wurde der ausgezwungene Kamps geführt, son­dern zugleich um die Erhaltung dieses öfsenl-

London, 3. Dezember. (Eigene Draht meld.) Die chilenische Gesandtschaft versucht die Erdbe­ben-Nachrichten abzuschwächen. In Talca und Chillen seien einige Gebäude zerstört worden und einige Personen ums Leben gekommen. Rach den neuen Berichten aus Chile und auch aus Newyork find

jedoch mindestens hundert Personen getötet und zweihundertfünfzig verletzt worden. Talca habe außerordentlich stark gelitten. Es seien zwei Sultane tu Tätigkeit getreten. Mau hält die offiziellen Meldungen über nur vierzig Tote für stark optimistisch, die ganze Stadt sei zerstött worden. Weitere Schäden werden aus Gurico gemeldet, wo das Regierungsge- bäude zerstört worden fei. Truppen halten Ruhe und Ordnung aufrecht. (Siehe auch Bericht 1. Beilage 4. Spalte. D. Red.)

____ . >g des logischen

Gedächtnisses erfolgte vermittels Vorlesung von zwanzig Wortpaaren, die die Prüflinge für sich

Grotzbauern gegen Kreml.

Gewaltakte gegen Sowjetvertreter.

Kowno, 3. Dezember. (Gig. Drahtbericht.) Rach einer Moskauer Meldung haben fibirifche Großbauern erneut die Vertreter der Sowjet­regierung und daS Wahlkomitee angegriffen. In einem Bezirk steckten sie gemeinsam das Gehöft eines Mitgliedes der Sowjetkommiffion in Brand. In einem anderen Dorfe geschah das gleiche. Die Sowjetregierung beklagt fich über die täglich vorkommenden Terrorakte. Sie hat gegen die Bauern, die zur Selbst­hilfe gegriffen haben, einen schweren Stand

oder »Denkfaulheit- oder ähnlicher unerfteulichec Anschuldigungen, deren Wellen auch in das El­ternhaus hineinschlagen und dort keineswegs im­mer sanft im Sande verebben. Die Gelsenkir­chener Versuche erklären aber gerade das Nach­lassen der mechanischen Merkfähigkeit als ganz natürlichen, auf jeden Fall unverschulde­ten Vorgang. Die Kinder sind durch die Ferien eben einfach aus dem täglichen Merk­training des Schulunterrichtes herausgenommen und müssen dieses Training nun erst wieder auf­nehmen, um wieder in Form zu kommen. Darin liegt für den verstehenden Pädagogen eine Auf­forderung, die Merkfähigkeit durch planmäßiges Training sobald wie möglich wieder auf die Höhe zu brignen. Die praktische Auswertung der Gelsenkirchener Versuche bedeutet also für

dem Rücken des Mittelstandes geführt worden, lagen doch mit dem Augenblick, mit dem die Lohnzahlungen aushörten, auch die Ge­schäfte in der gesamten vom AuSstand betroffe­nen Gegend still, da die Ausgesperrten mit den Unterstützungsgeldern nur das für den Lebens­unterhalt ganz unbedingt Erforderliche zu kau­fen vermochten. Und die düsteren Schatten die­ser unfreiwilligen Arbeitspause dürften noch auf den Lichterglan; des Christbaumes fallen. Die Arbeitgeber haben noch verhältnismäßig schnell dem Vorschlag der Regierung, der die Ernen­nung eines obersten Schlichters vorsah, zuge- ftimtitt, obwohl sie sich damit vorbehaltlos dem zu fällende.» Schiedsspruch ausliefern. Nicht mit Unrecht bezeichnen bk Arbeitgeber diese Zustim­mung als einen Beweis dafür, daß sich ihr Kampf nicht gegen die gegenwärtige Regierung oder die Staatsautorität richtet«.

Es mag nicht allen Industriekapitänen ganz leicht gefallen fein, der Ernennung Seve­rin g s zum obersten Schlichter zuzustimmen, doch wurde der Entschluß, fich mit der Person des jetzigen Innenministers einverstanden zu erklären, den Arbeitgebern wesentlich durch die Tatsache erleichtert, daß Severing als guter Kenner des Ruhrgebietes gilt und mehrfach bei politischen und wirischaftlichen Schwierigkeiten, was ihm ausdrücklich auch von Blättern der Rechten bestätigt wird, den Willen zur Sachlichkeit bewiesen hat. Es hat bei den Vermittlungsversuchen des Kanzlers aber auch nickt an einem seltsamen Zwischenspiel gefehlt, da nämlich die Vertreter der Freien Gewerkschaften im Gegensatz zu den Arbeitge­bern, fich nicht ohne weiteres mit dem Vor­schlag der Regierung glaubten einverstanden er­klären zu können. Das mußte im Augenblick be­fremden, da ja diese Aktton von dem sozialde­mokratischen Reichskanzler ausging und die Er­nennung des sozialdemokratischen Innenmini­sters und Mitglieds des Metallarbeiterverban­des Severing als Schiedsrichter zum Ziele hatte.

Wenn man auch nicht gleich von mangelndem Verantwortungsgefühl der freien Gewerk­schaftsführer sprechen sollte, die eine letzte Ent­scheidung dem Hauptvorstand des Metallarbei­terverbandes und der Revierkonferenz überlie­ßen, so darf es doch nicht dahin kommen, daß der gewählte Führer immer erst wieder die Zu­stimmung seiner Wähler einholen muß, sondern dieser Führer muß auch den Mut zu eige­nen Entschlüssen und den Mut zur Ver­antwortung haben. Aber wir wollen die Unter­lassungssünden dieser tote die noch schwereren der Gegenpartei begraben sein lassen und mit einem erlösenden Gottseidank das letzten Endes doch wieder durchbrochene deutscke Gerechtig­keitsempfinden und die Arbeitsdis­ziplin würdigen, da nun die eingerosteten Räder schon morgen wieder surren und Werte schaffen läßt. Selbstverständlich wird Severing seinen endgültigen Spruch, der ja aus lange Sicht abgestellt sein soll, erst nach einem gründ­lichen Studium des Materials fällen können Es wird mithin eine gewisse Zeit vergehen, bis die Entscheidung de? neuen obersten Schlichters vorliegt. Inzwischen geht das Verfahren vor dem Reicksarbeitsaericht natürlich seinen Gang weiter. Nachdem nun der Radikalisierung der Massen endlich ein Riegel vorgeschoben ist, wird man daran gehen müssen, das Schiedsver­fahren einer gründlichen Nachprü­fung zu imterziehen, damit in Zukunft derar­tig gefährliche Situationen wie die fetzt über­wundene vermieden werden können. Daß man bei dieser Revision der SchlichtungSbestim- munaen sowohl den Arbeitern wie auch den Ar­beitgebern gereckt werden muß. und das alte Wort BebelS, daß ohne Profit kein Schornstein raucht, nickt vergessen darf, braucht wohl kaum besonders betont zu werden.

Hi* Beamten fmtnugoein mit.

Rewynark, 3 Dezember (Funktelegramm.) In Detroit im Staate Michingen ist man einem weit verbreiteten Likörschmuggel mtf die Spur gekommen, der von Kanada aus nach den Ber­einigten Staaten betrieben wurde. Elf Zollin­spektoren wurden verhaftet.

Die beiden Aertte hielten vor und nach den großen Ferien Prüfungen mit rund 250 Kindern höherer Lehranstalten im Alter von 1216 Iah-

entzogen wurde, versuchten letztere die Fahnen garres wertrauen. Lte Geld» bet Nationalsozialisten herunterzuholen. Es | doch nur zu einem Teile ab.

Berlin, 3. Dezember. (Funkdienst.) In Me- tallarbettergeberkreise« rechnet man, daß l/e Maschinen- und die weiterverarbeitende Jndu- strie den Betrieb bereits morgen wieder aus­nehmen kann, soweit eS nicht an Materialvor­räten mangelt. Bei den Hüttenwerken find die Hochöfen zwar nur gedämpft, sodaß die Wieder ausuahme des BetrtebeS nicht solange Zett be­ansprucht als wenn fte gelöscht wären. Aber die BorbereitungSarbeiten dürften noch gestern abend für Heu« gestellt worden sein. Bei den übrigen Hüttenwerken werden diese Arbeiten morgen früh in Angriff genommen. Die Ver­hältnisse liegen fo verschieden, daß die Einstel- luna nach Maßgabe der Betriebsmöglichkeit er­folgen soll. ES werde aber alles getan, um die Wiederaufnahme der Arbeit in vollem Um­fange möglichst zu beschleunigen, um sobald wie möglich zur normalen Produttion zurück­kehren zu können.

(Siehe auch Depeschen 2. Seite.)

Rauferei um die Zahne.

Blutiger Parteihader in der Versammlung.

Kehl in Baden, 3. Dezember. (Privattele- aramm.) «IS in einer Natlonalisten-Bersamm- Imtg, zu bet auS Karlsruhe ein Stoßtrupp er­schienen war, einem Kommunisten beS Wort

lichen Rechts. Die Vermittlungsaktion der Reichsregierung kann als eine Unterstützung des Rechts nicht anerkannt werden. Für die sich notwendigerweise ergebenden Folgen für das ganze Rechtsleben lehnt der Metallarbeiterver­band die Verantwortung ab. Wegen des gro­ßen Verttauens zu Reichsminister Severing könne man die Bermittlungsaktion nicht ableh­nen. In dieser Zwangslage wird aber der Er­wartung Ausdruck gegeben, daß der mate­rielle Inhalt des verbindlich erklärten Schiedsspruches erhalten bleibt.

Flucht aus -en Stä-ten.

Und niemand wagt die Rückkehr.

Santiago (Chile) 3. Dezember. (Durch Funk­spruch.) Wegen der nur bruchstückweise eintref­fenden Berichte aus der Erdbebenzone lassen sich die Opfer noch nicht absehen, doch wird der Sach­schaden der Stadt Talca allein auf über 12 Mil­lionen Dollars geschäht. Die Einwohner, die eine Wiederkehr der Erdstöße befürchten, wagen nach dec Schreckensnacht, in der gn n ze Fa m il i en unter den Haustrümmern begraben wurden, nicht zurückzukehren. Das Krankenhaus in Talca ge­riet in Brand. Das Gefängnis stürzte ein. Aus mehreren Städten werden zehn bis zwanzig Tote gemledet. Nach der Stadt Constitucion gingen drei Kreuzer ab. Die Nachbarländer ha­ben Hilfe angeboten.

Verlauf der Ferien eine

Beeinträchtigung beS mechanischen Gedächt­nisses um rund 11 Prozent erfahren. Diese Untersuchungsergebnifle legen die Schlußfolgerung nahe, daß insgesamt ge­schaut, die geistige Leistungskraft im Verlauf der Erholung bedeutende Fortschritte gemacht hat und daß die Kinder mit gesteigerter Denk­fähigkeit und Arbeitskraft zurückkommen, sich also Ende in den wertvolleren Abschnitten der gri­en Schulung während der Ferien noch verbes­sert haben. Nur das mechanische Gedächtnis, das für ihre erfolgreiche Schulausbildung unentbehr­lich ist, für den fertigen Menschen aber eher eine nebensächliche Bedeutung hat, erweist sich als ge­schwächt. Und dieser Nachteil fällt in der Schule zuerst und also unangenehm auf. Er verschafft den Kindern die

falschen Vorwürfe einerFerieufaulhett"

lien aufgenommen, wo sie sich verständnisvoll der einfachen und anspruchslosen Lebensführung in Tirol anpassen, fodatz ihr Landaufenthalt ein ganz starkes Erlebnis bleibt. Die Prüflinge wußten bei Antritt ihrer Ferien nicht, daß sie bei der Heimkehr noch einmal einer ganz ähnli­chen Prüfung unterworfen werden sollten, so daß bei beiden Prüfungsvorgängen Unbefangenheit herrschte und sensible Müder nicht etwa auf den Einfall kommen konnten, sich für die zweite Prü­fung in irgend einer Form vorzubereiten. Ar­beit s le i st u n g und Ermüdbarkeit wurde festgestellt an Hand der Lösung von fünfund­zwanzig einfachen Additionsaufgaben mit zwei­stelligen Kahlen, ein Dauerrechnen, dos nach einer Stunde beendet sein mußte. Die zweite Prüfung ergab eine

Leistungssteigerung und eine Minderung der Ermüdbarkeit

bei den Mädchen um 20,5 und bei den Knaben

vier Reihen sinnloser Silben erfolgte, die einge- prägt und aus dem Gedächtnis niedergefchrieben werden mutzten, brachte für beide Geschlechter gleichstarken Ausfchlag nach der n e g a t i - Seite. Knaben und Mädchen hatten im

Bon MSdchenhöndlern verschleppt

Im heimlichen Dampserversteck aufgegriffen.

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Essen, 3. Dezember. Der Metallarbeiterver­band macht es in einer Erklärung jetzt der

durch Sätze in Verbindung bringen mußten; dann wurde ihnen ein Zettel mit dem ersten Wort gegeben und sie hatten das zweite aus dem Gedächtnis hinzuzufügen. Nach den Ferien zeigte sich dabei eine Verbesserung der Lei­stung der Knaben um 4,5 Prozent, der Mädchen sogar um 12 Prozent. Eine stark förderliche Wir- tung hatten die Ferien dann besonders für die Kombtnationssä.higkeit, die durch AuS- fütung von Lücken in einem gegebenen Text er­mittelt wurde Hier überragten wieder die Kna­ben die Mädchen, die eine Verbesserung von 7,6 Prozent aufwiesen, während die Knaben ihre Leistung um 24,9 Prozent steigerten. Die Prüfung von

Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit

an Hand eines Durchstreichversuches ergab für die Knaben eine Verbesserung, für die Mädchen aber ein Nachlafsen der Konzenttations- mrit Die Prüfung der einfachen Lernfähig­

eren Ermittlung durch Vorsprechen von