Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 285
EiinelpreiS- Wochentags 10 Pfennig
Sonntag, 2. Dezember 1928
18. Aabraarrg
Crin«trrei8: Sonntags 20 Pfennig.
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Trelbjagö auf Deutsche am Rhein.
Selbst England empin.
schenkt, a zwei Söhn
Tos sind die totgeborenen Tage, an denen wir zwijchenDunkel und Dunkel unter grünum- schirmten Bürolicht unser Tagwerk vollbringen, an denen hinter den letzten Straßensaternen die Welt in Regen, Schlamm, Finsternis uno Schweigen erlischt, deren sonnenblindes Auge sich allzu früh über aufflammendem Kerzenge- funkel schließt. Schon st ue. n und schieben sich wieder in den Lichtkegeln der weihnachtlich werbenden Auslagen die Schaulustigen und am Fa- milientisch und knackenden Herdfeuer schmilzt die sanfte Glut der Adventsahnungen Gatten- unv Geschwisterherzen wieder enger und liebevoller aneinander. Schon nesteln und basteln geschickte Hände an Christkindleins Wundergaben und in Winkeln und Verstecken wisperts und raunt'S von Heimlichkeiten schenkender und opfernder Liebe: Je schmaler der Beutel, umso tiefer das Glück des Wählens und der Zueignung. Ist nicht das Sturmgeknatter der letzten Novemberwoche splitternd und fauchend ins Nichts gestoben, nachdem es ein Dutzend Aue- baumriesen spielend geknickt und weiter drau- tzen über Land und Meer Tod und Verderben gespien hatte? Ist nicht die wild an und über die Jnseldeiche schlagende Nordsee-Sturmflut vom harmonischen Rhythmus der Naturgesetze gebändigt, lautlos in ihr Bett zurückgekrochen, nicht ohne aus unserem friesischen Inselgeschmeide Perle um Perle ausgebrochen und Schiff und Mann haufenweise ins gläserne Reich der Tiefe hinabgeschluckt zu haben?
Schneller jedenfalls und großmütiger als die begriffsgebundene, intereffenzerklüftete Gemeinschaft der Geister, der sie doch untertan sein sollen, hat sich das Chaos der Naturelemente wieder dem ewigen Gleichmaß der Weltordnung angepaßt. Noch immer stehen sich in den beiden Ruhrlagern die Fronten fast so schroff und ‘ unnahbar gegenüber wie vor drei Wochen. Noch i hat diesmal die stark erbitterte Arbeitnehmer- 1 fette nur halb in die von Reichskanzler Müller ' ausgestreckte Hand etngeschlagen. Noch ist es völlig ungewiß, ob die zehntausend Schlote an der Ruhr schon in den nächsten Tagen wieder rauchen und aus den hunderttausend Hämmern und Kolben in der gesamten Industrie des Westens wieder das ausrüttelnde Lebenslied deut-
Jnnenminister ist einstweilen mit seinem Not- hilfe-Abbau im Kreis seiner Getreuen allein auf weiter Reaierunosflur geblieben und wird sich wohl, ähnlich wie beim Panzerkreuzer A, schweren Hertens mit seinen Linksministerkol- legen in ein Kompromiß der Kabinettsmehrheit fügen musien. das vermutlich auf eine Herabsetzung der Retchsmittel für die „Teno" und ihre Umoraanisation binauslaufen dürfte.
Mit dieser geradezu liederlichen Wirtschaft chronischer Krisenmacherei sollte man jedenfalls die einem schweren Winter entgegengehenden
Rom, 1. Dezember (Eigene Drahlmeldung.) AuS zahlreichen Städten Italiens werden Studenten» und Volk-Iundgebungen gegen das milde Urteil deS Pariser Schwurgerichts gegen den Mörder des Bizekonsuls Nardini gemeldet. An der Universität von Rom wurde ein Saal auf den Namen Rardinis umgetauft. AuS Bo-
Wohnhäuser ist bereits weggeschwemmt und zahlreiche Einwohner find ertrunken. Wenn nicht bald Hilfe kommt, dürfte auch noch der Rest der Häuser mitsamt den Einwohnern von den Fluten verschlungen werden. Die Rettungs-Expedition kann wegen des wölken- bruchartigrn Regens nicht an dir Häuser herankommen.
Berlin, 1. Dezember. Den weiteren Fortgang der Verhandlungen denkt man sich so, daß Reichs innenminister Srvering am Montag, wenn er Kenntnis von der Stellungnahme der Metall arbeiter-Revierkonferenzen erhalten hat und vom Reichskanzler offiziell um Uebernahme des Tchiedsrichteramtes ersucht worden ist, seine Verhandlungen mit den beiden Parteien aufnimmt Gleichzeitig können dann bereits die Maßnahmen zur W i e d e r e r ö f f n u n g der Betriebe ringe leitet werden.
Wähler- und ständig steigenden Arbeitslosen- masien verschonen. Wie will man der unaufhaltsam abglettenden Konjnnkturkurve friscbe Lebensimpulse geben, wie will man aus dem blutleeren Wirtschafts- und Volksgerippe dreihundert Millionen neuer Steuern herauspumpen, wie will man die große Länder- und Ver- waltnngsreform in die Tat umsetzen, neue Grundlagen für Straf-, Eherecht usw. schaffen,
London, 1. Dezember. Die Preffe äußert sich zu der Tatsache, daß gestern ein dritter Arzt beim König war, das bedeute keine Verschlechterung in dessen Befinden, sondern nur den Wunsch der Leibärzte, zu dritt eine eingehende Nachprüfung deS Krankheitsverlaufs einzulei- ten. Die «erzte, die gestern viellängeralS gewöhnlich im Palast verblieben, prüften u. a. die Temperaturkurve sowie die Ergebniffe der
Mit halber Kratt
Ruhr- und Parlamentswirreu zur Adventszeit.
logna und Apulien haben italienische Offi- ziere dem Präsidenten der Republik Frankreichs zum Protest gegen das Urteil den im Kriege verdienten Ritterorden der französischen Ehrenlegion zurückgesandt. 9tn Turin, Padua und Neapel konnte die Bevölkerung nur mit Mühe einen Sturm der Menge auf das französische Konsulat verhindern.
scher Auserstehung emporklirren wird Man kann sich allerdings kaum vorstellen, daß aus eitlem Prestigetrotz oder brutalem Eigennutz eine Partei sich einem vernünftigen Kompromiß und Ausgleich entziehen und die Verantwortung für eine kaiastrovhale Wendung der höchst überflüssigen Wirtschaftsdroffelung auf sich laden könnte. Man weiß, daß die Kosten dieses gewagten Experiments, der Ausfall an Industriegütern heute schon die durch Schiedsspruch bewilligten Lohnmillionen ausmachen. Man weiß, daß selbst die Klein- und Mittelstandsbetriebe im weiten Umkreis fast am Erliegen sind und vor der Zahlungsunfähigkeit stehen und daß die moralische Einbuße am Weltmarkt und der Vorsprung der Auslandskonkurrenz in Monaten nicht wieder einzuholen ist. Man mutz auch bedenken, daß unsere Reparationsgläubiger am Vorabend neuer Tribitt- verhänqnisie auf Geschlechter hinaus ihre phantastischen Begriffe von der Belastungs- und Zahlungskraft der deutschen Industrie an diesem Aussperrungskladderadatsch nähren können, den jetzt schon und immer nur der steuerzahlende Mittelstand auszubaden hat.
Doch die Lehre war zu bitter, die bessere Einsicht wird siegen. Dafür bürgen uns die toeit- schauenden. auch auf das Staatswohl bedachten Führerpersönlichkeiten der drei Machtfaktoren, wenn auch die Regierung mit einem Fuß im Arbeitnehmer-, mit dem anderen im Arbeitae- berlager steht. Für die Vermittler der Wilhelm- stratze selbst ist nämlich die Einigung eine Lebensfrage. Denn von ihr hängt zugleich daS Schicksal der festeren Koalitionsverankerung ab. Zwar ist Severing wieder aalglatt durch die Mißtrauensfallen der Rechts- und Linksradikalen anläßlich der Anträge gegen die Technische Nothilse geschlüpft. Aber der Herr 1
Noch eine Ge-ulöspause.
Die Gewerkschaften vertrösten bis Sonntag abend
Berlin, 1. Dezember. In der gestrigen g?- trennten Aussprache der beiden Ruhrparteiett mit dem Reichskanzler, dem Wirtschasts- und Arbeitsminister, erklärten sich die Arbeitgeber mit dem Vorschläge des Reichskanzlers einvertan d e n, die endgültige Entscheidung über Arbeitslohn und Arbeitszeit Reichsminister Severing zu überlassen. Sie erklärten ferner, daß sie mit Annahme dieses Vorschlages durch die Arbeitnehmer die Betriebe sofort toieber öff‘ neu werden; die Belegschaften würden ohne Maßregelungen wieder eingestellt, unter Wahrung ihrer vollen Rechte aus ken früheren Ar-
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Am Montag will er das Schiedsrichteramt antreten.
Lpionenjag- auf Deutsche.
Die Riesen-Rheinarmee fühlt sich bedroht.
Mainz, 1. Dezember. (Privattelegramm.) Wie verlau et, ist im Lause des Freitag im Zusam- menhang mit den letzten Verhaftungen eine Reihe neuer Verhaftungen von unbeamteten Zivilpersonen vorgenommen worden. Die Ver- hafteten wurden unter dem Verdacht der Spio- nage in das französische Gefängnis überführt. Die Besatzungsbehörde verweiger jede Auskunft über die Gründe ihrer Maßnahmen.
Erstgeborenen, Wilhelm IL
Immer wieder macht sie ihrem Herzen Lust, s» wenn sie ihrer Mutter am 15. Kmi 1889. dem ersten Jahrestag der Regierung ihres Sohne», ichretbt: .Wenn ich an das erste Jahr der neuen Regierung benfe: Mißgriff über Mißgriff, eine Unbedachtsamkeit nach der anderen*. Ober wenn sie der Mutter bei der ftritik des Sohne» den Ausspruch Friedrich ITT. ins Gedächtnis ruft: ..Ich darf ia nicht sterben, was würde au» Deutchland*. Oder wenn sie schadenfroh bett Ausspruch des Grafen Münster berichtet: «ver Kaiser ist wie «in Ballon, wenn man ihn nicht fest am Stricke hielte, ging« «r man weiß nicht Fwmer wieder versucht die Königin Viktoria die Tochter zu beruhigen und Tu mit dem Enkel auszusöbnen, aber immer wieder brechen die Narben de»
gekränkten, tiefverletzten Mutterherzen» auf. So wenn ihr der Hofmarschall von Lhn- cker anderthalb Jahre nach dem Tode ihres Gat- •SU'f* ?*rJieSS£e” Dlief Kaiser Friedrich« chlckt, der letzte Wunsche und Anordnungen über em Begräbnis enthält. Mit anderen Papieren st der Brief einen Tag nach seinem Tode be. chlagnahmt und dann in einer Schublade be» Sofmarschallamts vergessen worden. Sie glaubt selbstverständlich ni-Ä an ein Versehen, Ivndern an eine bewußte Kränkung ihre«
Äwanst- urtoud für dte aouze Fabrik
Walsum, 1 Dezember. Die Zellstoffabrik Walsum A.-G. mußte infolge der Metallarbeiter- Aussperrung ihrer Belegschaft von achthundert Mann kündigen. Am 27. Dezember soll, falls die Aussperrung nicht inzwischen beendet ist, die Fabrik stillgelegt werden- Indessen werden die sozialen Rechte der Arbeiter aufrecht erhalten bleiben und die Belegschaft somit gewissermaßen bis zur Wiederaufnahme der Arbeit beurlaubt werden.
Merkwürdig ist der Weg, den di« Briefe der Kaiserin Friedrich an ihre Mutter, die Königin ^>.t c 1 o r i a von England, gegangen sinv. Dte Kaiserin, die drei Jahre lang an einem Krebsleiden dahinsiechte, ließ sie sich im Sommer 1900, ein Jahr vor ihrem Tode, zurückge- ben. um sie für eine Veröffentlichung druckreif ru machen Sie machte diejenigen Teile der Briefe unkenntlich, die sich nicht zur Veröffentlichung eigneten. Dan» ließ sie sämtliche Briese n zwei großen Kisten heimlich nach Eng- land bringen, da sie auf ihrem Schloß doch be« Ichlagnahmt worden wären. Ihr lag aber an einer Veröffentlichung dieser Briefe, deren In. halt sie red>tf«rti(^n sollte. Der damit beauftragte Sir Pousonby schildert jetzt, wie vier Kutscher die beiden Kisten heimlich nachts in ietn Zimmer im Schlosse Friedrichshof brachten und tote es ihm dann mit vielen Finten ge- lang, die Kisten trotz der Späberaugen der kai. serlichen Geheimpolizei als Passagiergut nach London zu expedieren. Die jetzt publizierten Briete der Kaiserin Friedrich zeigen von neuem ihr großes politische- Interesse, ihre Begabung, chr Alflen auf diesem Gebiete; sie geben unS aber auch ein intereffantes, teilweise neues Bild
beitsverträgen. Damit soll die Möglichkeit der Entscheidung der in dem Rechtsstreit aufgeworfenen grundsätzlichen Fragen durch das Reichsarbeitsgericht nicht ausgeschaltct werden. Der Reichskanzler erklärte sich bereit, Innenminister Severing zu beauftragen, seine Entscheidung eno- gülttg und langfristig zu machen. Die Vertreter der Gewerkschaften erklärten, daß sie sich die Em- scheidung noch bis zur Sitzung ihrer Getoerk- schaftsinstanzen am Sonntag Vorbehalten müssen. Sie sagten ihre endgültige Entscheidung an den Reichskanzler vis Sonntag abend zu.
wenn bei ,eder Stich- und Feuerprobe die Regierungsfamilie wie ein aufgescheuchter Hühnervölkchen auseinanderstiebt. Jedenfalls werden wir nttt einer brüchigen links- ober rechtsseitig gelähmten Regierungsfront Weber die aufkeimenden ArbeitS- T-uerungs- und Steuernöte nieberhalt-n, noch in die schon fast verlorenen Sturmgräben für die endgülttae Räumung und Reparationslösung einrüden können. F. R. ,
1 Dezember. (Privattelegramm.) I Die Blatter melden aus Athen, daß der Ort' Temeni bei Patras vier Meter unter SSaffer liegt. Die Bewohner verbrachten bereits drei Tage unter strömendem Regen auf den DS- chern, ohne die Möglichkeit zu haben, sich retten zu können. Der Präfekt von Patras erhielt mehrere Hllfetelegramme. Ein großer Teil der
batteriologischen Untersuchung. Aus dem Buk- kinghampalast verlautet, daß eö dem König etwas bester gehe, obwohl die Möglichkeit eines Rückschlags nicht ganz von der Hand zu weisen sei. Der neu hinzugezogene Arzt Sir Humphrey Rolleston ist ein Mann von europäischem Ruf. Aus dem gestrigen Bulletin gehe hervor, daß die Aerztc stch gezwungen sahen, mit der Möglichkeit neuer Komplikationen zu rechnen.
Schon drei Tage auf den Dächern
da« ganze Griechendors unter? — Und der Wolkenbruchregrn hält an.
spatere Kaiserin Friedrich ihrem Gatten ae- ' lAnkt. Zwei starben früh, vier Töchter und zwei Sohne wuchsen auf. Aber wirkliche Liebe hat sie nur für die drei jüngsten Töchter, Dtk- torta Prinzessin von Schaumburg-Lipp«, jetzig« Frau Zoubkoff, Sophie Königin von Griechenland und Margarete, beute Landgrästn von HeJfc,Zwei sind ihr gleichgültig, ihren
Wilhelm haßt sie. Di« Kaiserin Friedrich hat einmal dieses für eine Mutter merkwürdige Gefühl mit der Tatsache erklärt, daß ihr das preußische Hoszeremoniell verboten hatte, ihre ältesten Kinder zu nähren, und daß sie, diese eigentlich selbstverständliche Mutier- pflicht erst bei den drei jüngsten durchgesetzt hatte. Schon als Wilhelm II. junger Prinz ist, kritisiert ihn die Mutter. Aber die mannigfachen kritischen Aeußerungen. die man in ihren Briefen findet, sind erst politisch zu bewerten, als ihr Sohn zur Regierung kommt und die Aeußerungen politische Konsequenzen haben, denn sie werden nicht irgendeiner Privatperson, sondern der Mutter, die zugleich die englische Königin ist, gegeben. Der Brief, den die Kaiserin am Abend des 15. Juni 1888. gerade erst Witwe geworden, schrieb, schließt mit den kür die Kaiserin bezeichnenden Worten: ^Jch hin krank und gebrochen, aber nicht müde — im Gegenteil, mir ist zumute, alz würde ich nie wieder schlafen können.* In der Tat. Dreizehn Jahre lang ist bi« Kaiserin noch wach geblieben wach, kritisch und unerbittlich scharf gegen ihre«
Fafchiftenwut auf Varls.
Der ermordete Bizekonsul alS BolkSheros. - Offiziere treten aus der Ehrenlegion au«.
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Mutter und Sohn.
Kaiserin Friedrich über Wilhelm H.
Brief« babe« ihre Sckickiale Laö-SeS biftork- icke« Briefwechsel mtt Bismarck ««checkte «a« «MsrÄtÄ»«
werde« d-rrch ein Gespräch am 8*1.Mamin der
Drei Aerzte um Öen König
Rückschlag und Komplikationen nicht auSgeschloffen. I
London, 1. Dezember. (Eigener Drahtbericht. > Ein Blatt schreibt zu den sieben Deutschen-Ver- hastungen in Mainz, daß es Frankreich gelungen sei, sowohl in Italien wie auch in Deutschland “‘W "euf* Bild
Stürme der Entrüstung gegen Frankreich hervor- fc ÄÄÄ Ä zurusen. Ter Berliner Korrespondent hebt Her-Ifang aus die Macht wartete um fi- bann' v°r, daß die verhafteten Deutschen vollkommen nUr „eununbueuntia X LsiXft™ v°» der Außenwelt abgeschnitten stnb und baß «T «wb" aiXuna^i** K-r- Kaisers Kebrich ^Ibrem gterung, ja nicht einmal dem Roten Kreuz der Zutritt zum Gefängnis gestattet worden fei.