282.
Achtle nter Iahraanq.
Kaffeker Neueste Nachrichten
W
KW
HM|
blieben schon nach zwanzig Tagen im Wachstum zurück, während diejenigen, die mit gekochten Eiern aufgezogen wurden, sich viel kräftiger ent-
Die uralte türkische Stadt Adrianovel erleidet in den lentzten Tagen ein seltsames Schicksal. Sie ist durch den Friedensvertrag von Adrianopel vom 24. Juli 1923. der ohne Rücksicht auf die wirtschaftlichen Notwendigkeiten der betroffenen Gebietsteile der Türkei geschlos- sen wurde, vollkommen vereinsamt und von dem
Versuche unternommen, bet denen Ratten als einzige Nahrung rohe und Hari gekochte Eier erhielten. und berichtet darüber tn der »Deutschen Medizinischen Wochenschrift* Aus seinen Versuchsreihen gehr nun deutlich hervor, daß die rohe Eiernahrung in hohem Grade minderwer-
Nahrungsmittelu auskamen. Die Raiten, die Rohkost erhielten, zeigten aber außerdem noch vielfache Wachstumsstörungen. Der Gelehrte kommt also zu dem Ergebnis: .Das Kochen vermindert keineswegs den Nährwert des Hühnereis, sondern verhindert im Gegenteil die deutliche Giftwirkung des rohen Eies.*
Die falsche Wnzekfln
tig ist.
blieben schon
Nahrungsmitteln Rohkost
sicht
der betroffenen sen wurde, voll!
«er Twer in der Kraftanlage
Die Ingenieure können tn den Malahenstaa- ten noch manches merkwürdige Abenteuer erleben, die sonst nicht gerade an den modernen Elektrotechniker herantreten. So wird berichtet, daß ich in einer Kraftanlage etwa 50 Meilen von Jpoh entfernt kürzlich folgendes ereignete: Ein Tiger griff einen Hund an. Die Arbeiter in dem Kraftwerk liefen heraus, um zu sehen, was los sei. Sie ließen dabei die Tür offen, und der Tiger marschierte ruhig in das Maschinenhaus, wo die Turbinen summten. Die Arbeiter wuß- ten sich keinen Rat und riefen um Hilfe. Daraus- hin stürzte der leitende Ingenieur, der sich gerade im Bade befand, nur tn ein Tuch gehüllt, heraus, ergriff sein Gewehr, und es gelang ihm, nach einigen .strategischen Bewegungen* den Ti- ger in eine solche Stellung zu bringen, daß er ihn niederschietzen konnte, ohne die Maschinen zu beschädigen.
türkischen Hinterlande derartig abgetrennt, daß die Stadt geradezu den wirrichafllichcn Lode überliefert worden ist. Der Handel mit oer Türkei ist durch Vie schlechten Verkehrs- und Grenzbodingungen vollkommen lahm gelegt und mft den anderen Ländern durch hohe Zölle erschwert. So erleidet Adrianovel das Tchiclsal, das auch vielen deutschen Städten im Osten be- schwden ist, denn auch hier gibt cs eine Anzahl von Otten, die durch die polnischen Grcnz.eau- lierungen von dem Eisenbahnverkehr so gut wie abgejchnitten sind.
Während man sich bei uns damit helfen will, neue Eisenbahnlinien zu schassen, die das betroffene Gebiet mit dem Herzen des Landes schnell verbinden sollen, ist Adrianopel auf einen anderen Ausweg verfallen, da hier nicht die Mittel vorhanden sind, um kostspielige Elsen- bahnverbrndungen zu schaffen, die Grenzregulierung auch dieses Mittel nicht zuläßt. Die Stadt Adrianopel wandert darum aus, und zwar auf eine der Stadt gegenüberliegende Stelle jenseits der griechischen Grenze, wo die neue Stadt Altum Karagatfch erbaut wird. Dis furchtbare Einwirkung des Vertrages von Lausanne auf die Entwicklung der Stadt läßt sich schon aus der Tatsache erkennen, daß die Einwohnerschaft in den letzten fünf Jahren seit dem Friedensvertrage von 120000 auf 30 000 zurückgengangen ist. Tas benachbarte »iechische Thrazien dagegen, wo btc neue Stadt begründet wird, erfreut sich eines großen Wohlstandes, der mit dem Kriege noch gestiegen ist, und eines gewaltigen Zuflusses von Menschen, die sich hier eine neue Heimat suchen.
Da hier Häuser fehlen, in Adrianopel überflüssig sind und leerstehen, so ist man auf den Ausweg gekommen, die Gebäude aus der Stadt Adrianopel anzukaufen, abzureitzen und nach Griechenland zu verfrachten, wo sie zum Aufbau der neuen Stadt dienen Bisher sind 8 bis 10 000 Häuser bereits Über die Grenze geschafft worden, sodaß ein großer Teil der Stadt Adrianopel bereits die Abwanderung angetre- ten hat und verfrachtet worden ist. Da die wirtschaftlichen Verhältnisse in absehbarer Zeit sich nicht bessern werden, so ist anzunehmen, daß der Abwanderungsprozetz auch weitere Fortschritte machen wird.
— ■ Der Zerstörringsweg einer Springflut.
Der Bahnkörper der Kleinbahn Westerland-Hörnum auf Sylt, der durch eine Sturmflu' zerstört wurde.
verringere und daß die Nahrung um so mehr entwertet werde, je länger das Kochen fortgesetzt wurde. Tiere, die rohe Kost erhielten, wuchsen besser als solche mit gekochter Kost und von den letzteren wuchsen die Tiere besser, die kurz gekochtes Futter erhielten als die, denen lang gekochtes Futter gereicht wurde. Die Nachuntersuchungen. die von anderer Seite vorgenommen wurden, ergaben aber sämtlich andere Feststellungen als die von Friedberger: man konnte nämlich im Nahrungswert der drei Kostformen keinen Unterschied seststellen. Bei all diesen Experimenten wurde auch besonders mit rohen und gekochten Eier gefüttert.
Nun Hai der schwedische Bioloae Stenaviit
Den Nordsee-Wogen ausgeliefert.
Der seit vier Tagen über der Nordsee wütende Orkan hat die Insel Sylt schwer heimgesucht. Bei Wenningstedt wurde die Kaimauer stellenweise eingedrückt und das Vorland in einer Tiefe von 25 Metern fort gerissen. — Tas vollkommen unterspülte Strandcaft, das unser Bild zeigt, mußte abgebrochen werden.
— Das Urteil: Zwei Jahre Gefängnis.
gcblich vornehmen Abkunft in schwindelhafter Weise operiert. Der Vorsitzende stellte aus den Akten fest, daß die Mutter der Angeklagten insgesamt drei uneheliche Kinder in die Welt gesetzt hat; die beiden Geschwister der Sütgetl'gtcn sind ein Eisenbahnbeamler und ein Apotheker. Später Hai die Mutter einen Beamten geheiratet und weitere fünf Kinder geboren. Die Mutter hat in der Voruntersuchung angegeben, die Angeklagte hätte durch eine Tante von ihrem eigentlichen Vater etwas erfahren und fei seit dieser Zeit wie verwandelt gewesen. Sie hätte sich oft vor das kaiserliche FamÜienbild tut Elternz immer gestellt und
Vergleiche zwischen sich und den kaiserlichen Prinzessinnen angeftelll.
Man habe sie daraufhin .die verrückte Mar- lha* genannt und sich ihr Verhallen nicht erklären können, da sich die Familie durchaus nichl in guten Verhältnissen befunden habe. Die Angeklagte hat später in Erfurt die Schule besucht, ist hier konfirmiert worden und wurde zunächst Kinderfräulein, später Hausdame be> dem Freiherrn von der Reike und dem Grafen Posadwjky in Naumburg. 1911 wurde die An geklagte von einem unehelichen Kinde entbunden. das sie in Have unterbrachte. — Vors.: Sie sollen sich wenig u;.i das Kind gekümmert haben? — Angeklagte: Pastor Bergmann hat später geheiratet und wünschte nicht, daß ich mich zu viel bei dem Kinde sehen ließ. Heule befindet es sich in Weimar und besucht dort das Lyzeum. Ich habe aber immer große Sehnsucht nach ihm gehabt. Mit dem Pfarrer Bergmann war die Angeklagte an dessen Amtssitz bekannt geworden. Sie trat bei ihm als Hausdame ein und bekam ein Kind, das der Pfarrer später adoptierte. Von dem Pfarrerhaus wechselte die Angeklagte in das Schloß des Fürsten zur Lippe in Lemgo hinüber, wo sie gleichfalls Hausdame wurde. Später war sie im Hause des Hofmar- fchalls von Wangenheim in Sigmaringen, erzählte aber stets, daß sie im Hause des Fürsten selbst tätig gewesen sei. Dann wurde sie Haüs- beamtin beim Prinzen August Wilhelm von Preußen in Potsdam. Dann begann sie ihre schon bekannte Hochstapler-Laufbahn.
Das Urteil:
Die Angeklagte Barth wurde wegen schweren Rückfallbetrugs in Strafeinheit mit Urkunden- iälschung in insgesamt 5 Fällen zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt. Auf die Strafe wird ihr ein Jahr der erlittenen Untersuchungshaft au gerechnet. In Anbetracht ihrer erwiesenen M:n- derwettigkeit hat das Gericht beschlossen, ihr von der noch zu verbüßenden Strafe sechs Monate im Wege der Bewährungsfrist zu erlassen — Der Staatsanwalt hatte gegen Martha Barth zwei Jahre sechs Monate Gefängnis beantragt.
Die Hochstapeleien der Martha Barth.
Unter großem Andrang des Publikums wurde in Erfurt der Prozeß gegen das Dienstmädchen Martha Barth, die »falsche Prinzessin*, wegen Betruges im Rückfall und wegen Urkundenfälschung in 26 Fällen verhandelt- Die 41jährige Barth erschien vor Gericht geputzt und geschminkt in großer Toilette mit Pelz. Sie befand sich in letzter Zeit nichl mehr in Untersuchungshaft. Tie Angeklagte gab bei ihrer Vernehmung rückhalllos alle ihre Hochstapeleien zu. Durch ihre Betrügereien wurden bekanntlich be- önders die Inhaberinnen eines Putzgeschäftes in Erfurt, zwei bejahrte Frl. Herold, schwer ge- chädigt. Die Angeklagte führte ans, das 65- jährige Frl. Herold sei geradezu »kronprinzen- loll* gewesen. Einmal habe sie, die Angeklagte, der Herold einen Polizeileulllant als den Kronprinzen bezeichnet, worauf die Herold auf der Straße einen tiefen Knicks machte. Wiederholt hat die Angeklagte den betben Herolds namhafte Summen entlockt unter dem Vorgeben, baß der Kronprinz Gelb brauche. Zum Beweis dafür zeigte die Angeklagte ihren Opfern angebliche Brtefe des Kronprinzen vor, die natürlich von der Angeklagten gefälscht waren. Aber die beiden Frl. Herold waren nicht allein die Hereinge- faflenen. Beim Sonimeraufenthalt der Angeklagten in einem thüringischen Luftkurort zweie eite nach kurzer Zeit niemand, daß sie eine Prinzessin sei. Ihr Umgang bestand aus Fabrikanten, Forstmeistern und anderen Leuten aus der »Gesellschaft*, die fie etnluhen, mit ihr Autopar- tten zu machen. Auch Berliner, die zum Sommeraufenthalt dort weilten, waren im Gefolge der vermeintlichen Prinzessin. Die Angeklagte agte wörtlich:
„Je mehr ich abgewehrt habe, desto verrückter waren fie."
* * *
Seltsamer Lebenslauf.
Die falsche Prinzessin gab an, 1886 in Bao Berka als uneheliche Tochter des Forstmeisters Freiherrn Buttlar-Reusch von Brandenfels und der Marie Äset geboren zu sein. Sie ist dreimal vorbestraft und zwar 1910 mit drei Wochen Hast wegen Diebstahls, ferner 1914 in Erfurt wegen schwerer Urkundenfälschung und Betruges mit einem Jahr Gefängnis und 1916 in Halle wegen Betruges mit einer Geldstrafe. Schon damals hat die Angeklagte mft ihrer an-
Buntes Allerlei.
‘ 3n 20 Minuten vom Schnupfen geheilt.
. Eine Elektttsierung der Nase ist schon öfters t als Mittel gegen den Schnupfen vorgeschlagcn worden, aber bisher hatte sich bas Verfahren : nicht eingebürgert, weil es von ben Patienten als zu lästig empfunben wurde. Nun aber hat der Lyoner Laryngologe Dr. Bordier, tote in , oer Frankfurter Wochenschrift »Die Umschau* berichtet wird, einen Apparat gebaut, durch den Hochfrequenzströme mit größtem Erfolg gegen den Schnupfen angewendet werden. Als Elek. . troben bienen kleine Metallplattett, die wie ein Klemmer auf der Nase befestigt werden: leichte biegsame Drähte führen zu einem Widerstand, und zur Entlastung der Nase dient ein elastisches Band, das über die Ohren um ben Kopf gelegt wird. Der Patient nimmt in einem Stuhle Platz Der Arzt schaltet ben Strom ein unb steigert feine Stärke langsam, bis der Kranke ein angenehmes Wärmegefühl im Innern der Nase empfindet. Wird die Wärme zu stark, bann berminbert ber Arzt die Stromstärke. Nach Borbiers Angabe» genügt bereits eine Behandlung von 20 Minuten mit einem schwachen Wechselstrom von nur 200—300 Milliampere, um einen sehr starken Schnupfen zu heilen. Der Patient kann dann wieder frei atmen, die Nase läuft nicht mehr, bas Riefe» hört auf, unb die Schmerzen in den Stirnhöhlen verschwinden mit de» letzten Spuren des Katarrhs langsam.
B» D-rweiiung eingezogener Waffen
Nach dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes über Schußwaffen unb Munition sind die auf Grund einer Verordnung des Rates der Volks- beauftragten vom 13. Januar 1919 abgellefetten und noch behördlich verwahrten Waffen auf Antrag an die Ablieferer zurückzugeben, soweit diese zum Besitz von Waffen nach dem neuen Gesetz berechtigt sind. Der preußische Minister des Innern ersucht die Regierungspräsidenten unb den Berliner Polizeipräsidenten, gegebe- nensalls wegen der Rückgabe das Erforderliche zu veranlassen, sofern einzelne dieser Privatwaffen während der behördlichen Verwahrung abhanden gekommen ober beschäbigt worden sein sollten, sind zur Abgeltung begründeter Schadenersatzansprüche die angesammelten, ge- richllich eingezogenen Waffen zu verwenden. Die hierzu nicht benötigten in bas Eigentum des Staates übergegangnen Schußwaffen können in Zukunft toieber zum Erwerb von zur Führung von Waffen berechtigten Perfonen gegen Zahlung bes gemeinen Wettes überlassen ober an Forstsckiutzbeamte, bie sich bei Ausübung bes ForstschutzeS burch besondere Umsicht unb Tatkraft ausgezeichnet haben, als Belohnung ober als Ersay ihrer dabei beschädigten ober abhanben gekommene» Waffen unentgeltlich abgegeben werde».
Adrianopel wandert aus.
Eine ganze Stabt wirb verfrachtet. — Die Folgen bes Friedensvertrages von Lausanne. ■ 10 000 Häuser bereits verkauft.
Ein seltsamer Freier.
John Ruskin unb bie Frauen.
Das Liebesleben bes Genies gewährt uns einen tiefen Einblick in bie Rätsel seiner Persönlichkeit. iöierttoürbige Dinge kommen habet oft zutage, aber feiten ist bie Beziehung eines großen Mannes zu den Frauen so merkwürdig gewesen wie bei John Ruskin, dem großen Vorkämpfer der praraffaelitifchen Bewegung in England. Die »Tragödie von John Ruskin*, bie in seiner Liebe beschlossen liegt, wird in einem soeben in London erschienenen Buch von Amabel Williams Ellis enthüllt.
Der junge Ruskin war ein verzärteltes Kinb, das von feinen Eltern sorgfältig behütet wurde und nichts vom Leben kennen lernte. Als er bereits durch den ersten Band seiner »Modernen Maler* berühmt geworden war, verliebte er sich In die Tochter des Scott-Bioaraphen Lockhart. Er machte ihr aber auf wunderliche Weife den Hof, Er erzählt fclbft, wie er bet einem Essen, bei dem er durchgesetzt hatte, daß er neben feiner Geliebten saß, bie ganze Zeit über sie hinweg mit Gladstone über den Zustand der Gefängnisse 'n Neapel gestritten habe. Kein Wunder, daß die junge Dame von seinen Huldigungen nicht gerade entzückt war, unb so bekam er benn einen Korb. Die Eltern wollten ihn aber verheirate» unb brängten ihm seine Cousine, bie schöne Euphemia Gray, auf. Er erklärte, daß er sie nicht liebe. Sie war jung, reizend, ziemlich scheu, noch ein völlig unbeschriebenes Blatt und ließ sich mit Ruskin verheiraten, nachdem dieser sich vergeblich gesträubt hatte. In der Ehe lebte jeder der beiden für sich, und schließlich verließ Frau Ruskin ihren Mann, um den bekannten Maler Millais zu heiraten. Bei der Ehescheidung erklärte Ruskin, sie seien nur dem Namen «ach verheiratet getoefli, denn er habe es stets für ein Verbrechen unb für eine Sünbe gehalten, einer Frau näherzutreten, bie er nicht liebe. So hatte er fie Immer vertröstet, bis bie Liebe in ihm erwachen werbe. Da bies aber nicht ber Fall war, tröstete sich bie junge Frau anderwärts. Ruskin blieb mit Millais unb feiner früheren Frau weiter befreunbet.
Nicht lange danach aber ereilte ihn bie große Liebe seines Lebens, bie fein Schicksal werben sollte. Der Gegenstanb war — ein Kinb, Rose La Touche, bie Tochter eines Lonboner Bankiers. Es war ein niedliches Mädchen mit blauen Augen, einem etwas zu großen Mund unb weichen schöne» blonden Haaren. Besonders diese Haare betete Ruskin an und weihte dem Kinde eine stille Verehrung, bis es 18 Jahre alt geworden war. Dann hielt er um Rose an und — wurde abgewiesen. Es scheint, daß die Mutter ihn liebte unb sich erst durch diesen Antrag darüber tlar wurde, baß seine Hnlbigungen nicht thr gegolten hatten. Rose, bie Ruskin mit einer stil len Unschuld liebte, siechte langsam dahin unb starb. , Ihr Tod war auch für ben Liebenden eine Art Todesurteil. Obgleich er danach noch '4 Jahrhundert lebte, hat er sich von diesem Schlage nie erholt. Er trug ben Brief, inbem sie ihm ihre Liebe geftanben, stets zwischen zwei dünnen Goldplatten bei sich unb trieb mit ihm einen leidenschaftlichen Kult. Er würbe immer feltfamer unb feltfamer, bis sich schließlich Spuren bes Wahnsinns zeigten. Einsam unb melancholisch verbrachte er feine Tage, bis ber Tod ihn erlöste.
Ernahrungsfragen.
Rohe ober gekochte Eier?
lieber den Nährwert roher unb gekochter ' Eier ist ein heftiger Kamps entbrannt, ber burch zahlreiche Experimente geklärt worden ist. Es handelt sich habet im weiteren Sinne um bte jetzt so viel besprochene Bebeutung ber Rohkost für bie Ernährung unb bie Gesundheit. Friedberger hatte den Einfluß des Kochens auf bie Nahrung bei weißen Ratten untersucht, und
Ein Herr aus Berlin unb beffen Frau, dem sie agte, sie sei nicht, wofür sie gehalten werbe, er= toiberten: „Doch, doch, wir haben Sie auf dem zwar zuerst bei gemifdjter Kost. Er stellte dabei Tempelhofer Feld reiten sehen.* Die zahlreichen fest, daß das Kochen überhaupt ben Nährwert' Zeugenaussagen, insbesonbere bie ber Geschw:- ...... " fter Herolb, bestätigen im wesentlichen bie Aussage» ber Angeklagte».