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Kasseler Neueste Nachricht««

Mittwoch, 28. NovemSer 1928.

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Die perlen der Lady Owen

Rätselhafter Fund in einer Pariser Kirche.Das Glück einer Putzmacherin.

M Die Bereinigung unterer Weil

kirchen.

G. Hg.

LandeSkirchentag in Kassel: Erste Sitzung, 26. November 1928. Der Bericht des Landes: oberpfarrers.

Hilfe r Notbremse!

Notbremsen hat als Neuerung die Berliner Straßenbahn eingeführt.

Die Buchstaben des Gesetzes.

Die Marotte eines Rechtsanwalts.

Ein Kölnisches Landgericht hat die neue These von den »Buchstaben des Gesetzes" verkündigt. Es ist wirklich eine neue These; denn das, was man bisher unter den .Buchstaben des Gesetzes" verstand, war nur der Sinn, der sich aus dem Aneinandersügen der Buchstaben im Gesetzbuch ergab. Die Buchstaben selbst waren damit noch gar nicht gemeint. Jetzt erst wissen wir, wie es um die Buchstaben des Gesetzes nach den Buch­staben des Gesetzes beschaffen ist.

Mso hört: Irgendwo am Rheine sitzt ein ge­wiß sehr jugendlicher und von mannigfachen Idealen durchtränkter Rechtsanwalt. Und eines der vielen Ideale, die ihn beseelen, wirkt sich darin aus. daß er so ziemlich alles, was im Deutschen groß geschrieben wird, klein schreibt. »Das ist ein Ideal, dem wir schon in der Volks­schule gehuldigt haben," werden die Leute sa­gen. Aber demgegenüber muß betont werden, daß jener Anwalt nickt etwa wider besseres Wissen klein schreibt; er ist vielmehr ein Anhän­ger jener Richtung, in der sich die verschieden­sten Geister gesunden haben: Der Dichter Ste­phan George, der Architekt Walter Gropius uno nicht zuletzt gustav nagel, der mit dem lieben gott auf dem dutzfuß stand. Der idealistische Fa­natismus des jungen Anwalts ging so weit, daß er eine Eingabe an ein Amtsgericht in seiner eigenen Orthographie verfaßte. Und das Amts­gericht hat die Annahme dieses Schriftstückes verweigert.

Nun ging der junge Rechtsanwalt zum Land­gericht, um Beschwerde zu erheben und stehe da, das Landgericht hat seiner Beschwerde staltge- geben. Oy nicht etwa darum, weil das hohe Gericht es mit gustav nagel hielt. Durchaus nicht! Das hohe Gericht hält es vielmehr nur mit dem Buchstaben des Gesetzes. Und diese lauten (Paragraph 184 G. V. G.): »Die Ge­richtssprache ist deutsch". Aus diesen Buchstaben des Gesetzes ist ganz und gar nicht zu ersehen, wie die Buchstaben dem Gesetz nach zu setzen sind, es genügt, wenn sie zusammen etwas ergeben, was unvoreingenommene Beschauer für Deutsch halten können. H. W-

kirchen aufgeschoben

werden darf und daß Frankfurt, um den Zu- ammenschluß der Kirchen zu ermöglichen, Opfer zu bringen bereit ist. Unterdessen hat im Be­zirk Bockenheim eine zum Teil recht schlimme Agitation für die Abtretung von Frankfurt ein­gesetzt; es wird u. a. mit Kirchenaustritt und Steuerstreik gedroht, und dem Landeskirchentag ist eine mit 16 725 Unterschriften versehene Ein­gabe um Abtrennung eingereicht worden. Da­mit waren die Hauptpunkte eingehend dargelegt; und so wertvoll noch die Mitteilungen über Ar­beiten innerhalb des kirchlichen Aufgabenkreises waren, so ttaten ste doch für diesmal an Be­deutung zurück hinter den Puntten Konkordat, Abtretung des Kirchenkreises Bockenheim und .Zusammenschluß der vier tteim.it Landes-

Die Tagung wurde eröffnet durch eine vom Kreispsarrer Lic. Bachmann gehaltene Andacht. Nach dieser verpflichtete der Vor­sitzende, Metropolitan D. Dithmar, nach einigen die Verhandlungen einleitenden Worten zwei neue Mitglieder, Kreispsarrer Schmidt aus Spangeickerg und Metropolitan Rausch aus Neukirchen. Er teilte den Ausschüssen die ihrem Arbeitsgebiet zugehörenden eingegangenen Ge­setze, Entschließungen und Anträge zu und er­teilte dann dem Landesoberpfarrer D. Möller das Wort zu seinem

Tätigkeitsbericht der Kirchenregierung vom 1. Januar bis 1. November d. I.

Er führte dem Gedankengang nach folgendes aus. Zu den wichtigsten Vorgängen gehören die Verhandlungen ves Staates über ein Kon­kordat mit der römischen Kirche und über entsprechende S t a a t s v e r t r ä g e mit den evangelischen Kirchen. Am 14. April fragte der Unterrichtsminister bei der Kirchenregierung an, oh ste bereit sei, mit dem Staat in Verhand­lungen wegen der Regelung der gegenseitigen Rechtsbeziehungen einzulreten. Die Kirchen­regierung bejahte diese Frage, und am 9. Mai sand im Amtszimmer des Landesoberpsarrers eine diesbezügliche Besprechung statt, an der vonsetten unserer Kirche der Landesoberpsarrer, Präsident Dr. Bähr und Metropolitan D. Dith­mar. der Vorsitzende des Landeskirchentags, teilnahmen. Den Kern der Besprechung bildete die wirtschaftliche Sicherstellung der Landes­kirche mit Einschluß der Pfarrerbesoldung. Feste Abmachungen konnten nicht getroffen werden, und die Fortsetzung der Verhandlungen wurde eilens der Kirche dem Evangelischen Ober­kirchenrat in Berlin übertragen. Besprechungen von Vertretern des Staates mit dem Ober- ürchenrat fanden am 11. Mai und 19. Oktober iait. Dann wurden die Verhandlungen mit der evangelischen Kirche abgebrochen, mit der katho­lischen aber weitergeführt. Auf eine Anfrage nach dem Grund des Abbruchs erwiderte der preußische Ministerpräsident am 8. November, das Staatsministerium verhandle zwar noch mit der Kurie, aber es sei noch nicht geklärt, ob der Abschluß eines Konkordates möglich sei; das Ministerium halte eS für zweckmäßig,

erst nach der Klärung dieser Frage

die Verhandlungen mit den evangelischen Kir­chen wieder auszunehmen. Rach der Meinung des Landesoberpsarrers (die auch die deS Landes-

Fröhlichos Fechten.

Wohltätigkeitsveranstaltung des Verbandes für Waisenfürforge.

Aus Anlaß seines vierzigjährigen Bestehens veranstaltete der Verband Hessen-Nassau Wal­deck des Reichsverbandes für Waisenfürsorge am Sonnabend im kleinen Stadlparksaal einen Wohltätigkeitsabend, der gut besucht war. Der erste Vorsitzende des Verbandes, Herr Schrei­nermeister Höpfner, begrüßte die erschienenen Gäste, insbesondere oen letzten anwesenden Mil­gründer des Verbandes, Herrn Oberlandmesser Bernharöt-Berlin; den Vertreter der Slaats-

auf der Straße geöffnet, um festzustellen, was in ihm enthalten sei und drinnen die zwei Perlen­schnüre entdeckt. Ein Polizeiinspeklor schaute die Perlen an und lachte die Frau aus. »Das ist unechtes Zeug," bemerkte er verächtlich, »da­für kriegen Sie keinen Centime Finderlohn." Aber Frau Begcouge sagte sich mit Recht, daß dieses Urteil nicht richtig sein müsse, weil man von einem PsKizeiinspektor nicht verlangen dür­fe, er solle ein Perlensachverständiger sein. Sie trug daher ihren Fund zu Sachverständigen und diese gaben ein Gutachten ab, das dahin lautete, daß die eine Schnur aus sehr wertvollen Perlen bestehe, die andere dagegen aus imi­tierten Stücken. Nun erinnerte man sich bei der Polizei des Verlustes der Lady Owen. Diese wurde vorgeladen und erkannte die eine Kette mit den echten Perlen als ihr Eigentum.

Die Lady hat ihre Perlen und Frau Begeonge bekommt fünfzigtausend Franc als Finderlohn von der Versicherungsgesellschaft, für sie ist also die Angelegenheit erledigt, nicht aber für die Po­lizei, denn jetzt ist die Sache mysteriös gewor­den. Wie kamen die Perlen in die Madeleine­kirche? Lady Owen versichert, daß sie zwar in der Nähe dieser Kirche war. als sie den Verlust der Perlen wahrnahm, aber nicht in der Kirche selbst. Und was für eine Bewandtnis hat es damit, daß der erste Finder der echten Perlen oder derjenige, dem er sie übergab, zu dem Kol­lier der Lady eine unechte Perlenschnur legte, beide zusammen verpackte und in der Kirche de­ponierte? Oder verlor auch er die Pevlen? An der Rechtschaffenheit der Frau Begeonge wird nicht gezweifelt und niemand nimmt an, daß Lody Owen Ursache hätte, abzuleugnen, daß sie die Kirche besuckt hatte, wenn sie dorrt gewesen wäre. Die Polizei steht vorläufig vor einem Rätsel. Hoffentlich hat sie mit der Aufklärung des Falles mehr Glück, als mit ihren Nachfor­schungen nach den verschwundenen Perlen, -pp.

die Abtretung des Kirchenkreises Bockenheim an die Frankfurter Landeskirche und die Ver­bindung der benachbarten Landeskirchen von Hessen-Kassel, Waldeck, Nassau, Frankfurt und vielleicht noch Hessen-Darmstadt zu einer Kirche. Vertreter dieser fünf Kirchen wurden von der Kasseler Kirchenregierung aus den 24. Mai d. I. nach Marburg eingeladen, um über die Notwendigkeit und die Möglichkeit dieses Zusammenschlusses zu beraten. Es haben am L August und am 16. August Sitzungen dieser »Marburger Konferenz" stattgefunden, in denen die Beratung übergemeindlicher Angelegenheiten vorgenommen wurde. Bei diesen Verhandlun­gen forderten die Frankfurter Vertreter als Vor­bedingung für den Eintritt in Besprechungen über den

Zusammenschlutz der Landeskirchen

das Abtreten des Kirchenkreises Bockenheim an Frankfurt. Am 29. August hat unsere Kircheu- regierung der Frankfurter Kirchenregierung mit» geteilt, daß sie dem Landeskirchentag über das bisherige Ergebnis der Beratungen berichten und ihm einen neuen Antrag aus Wtteten Bockenheims vorlegen würde. Der Landes­kirchentag hatte int März 60 000 Mark zur Ab­stellung dringender Notstände im Bezirk Bocken­heim bewilligt; der Minister hat diesen Be­schluß beanistandet, so daß die Summe nicht aus­gezahlt werden konnte. Der Bezirk Bockenheim hat für Abstellung von Notständen Summen ge­fordert, die die bewilligten 60 000 Mark weit überschreiten. Es hat gefordert Bockenheim 45 000 Mark, die sogenannte Dornbuschgegend 350 000 Mark, Eschersheim 280 000 Mark, Ginn- heim 150 000 Mark, Braunheim 165 000 Mark. In einer Sitzung der Marburger Konferenz am 3. Oktober wurde einftimmig beschlossen: »In der einmütigen Ueberzeugung, daß eine orga- tusche Verbindung der Landeskirchen erstrebens- wert ist, wird ein Ausschuß gebildet, der die Frage zu prüfen hat, in welcher Form das am zweckmäßigsten geschieht." Diesen Kirchen gehö­ren etwa 2% Millionen an, nämlich Heflen-Kaf- sel 912000, Hefsen-Tarnrstadt 886 000, Nassau 490000, Frankfurt 220000 und Waldeck 67000; damit würde diese Kirche bezüglich ihrer Größe in Deutschland an dritter S elle (hinter Preu­ßen mit 20 Millionen und Sachsen mit 4 Mil- Honen) stehen. Die Landeskirchenversamm­lung in Frankfurt hat betont, daß die Einge- meindung Bockenheims wegen der dort bestehen­den kirchlichen Rot

nicht bis zum Zusammenschluß der LandeS-

kirchentageS ist), ist durch diese ungleiche Be- Handlung der Kirchen die Parität verletzt; denn iur Parität gehört Gleichzeitigkeit der Verhandlungen. Die Kirchenregierungen werden miteinander in Fühlung bleiben und die Be­lange der evangelischen Kirchen zu wahren be­müht sein. Der Landesoberpsarrer wies so­dann auf die dem Landeskirchentag vorgelegten Gesetzentwürfe hin und bedauerte, daß es bei der Neuregelung der Psarrergehäl- ter am Widerspruch deS Staates gescheitert fei, die Gehälter der Pfarrer zu regeln, tote es bei Beamten geschehen sei, mit denen die Pfarrer wegen ihrer Ausbildung und ihres Dienstes hätten gleichgestellt werden müssen. Das Kir- ckengesetz über die Neueinteilung der Kirchenkreise und Kirchensprengel, das dem Minister zur Genehmigung vorliegt, oll am 1. April 1929 in Kraft treten. Zwei wichtige Gegenstände lassen sich nicht gut von- einander trennen, nämlich

Lady Owen, eine sehr reiche Engländerin, die den größten Teil des Jahres in Paris ver­bringt. und die arme Putzmacherin Luise Be- geouge sind gute Freundinnen geworden. Eine Perlenschnur hat sie in Freundschaft verbunden, eine Perlenfchnur. welche die Engländerin ver­lor und welche die Putzmacherin fand. Und zu diesen beiden gesellt sich als dritte in Dankbar­keit die Versicherungsgesellschaft, bei der die kostbare Perleni'chnur versichert war und die durch den Fund der Verpflichtung enthoben ist, siebenhunderttausend Franc zu bezahlen. Men dreien ist jetzt geholfen, am meisten aber der Putzmacherin, welche den von der Versicherungs­gesellschaft ausgesetzten schönen Finderlohn er­hielt und sich nicht mehr um Arbeit zu sorgen braucht, da ihr die Lady überdies versprochen hat, ihr zu ständigem, reichlichem Verdienst zu verhelfen.

Eines Tages meldeten die Pariser Blätter, daß Lady Owen in der Nähe der Madeleine­kirche eine Perlenschnur im Werte von 1200 000 Franc verloren habe. Einige Zeit hindurch war von diesem Verlust noch die Rede, aber da alle Nachforschungen der Polizei ergebnislos blie­ben, geriet di- Sache In Vergessenheit, so sehr auch der hohe Wert der Perlen und die Persön­lichkeit der Verlustträgerin, die in der Pariser mondänen Welt gut bekannt ist. anfangs das Interesse der Oesfentlichkeit entfacht hatten. Aber plötzlich hörte man von dem verlorenen Per­lenkollier von neuem, und zwar unter recht ei­genartigen Umständen. Auf der Polizei mel­dete sich die fünfzigjährige Luise Begeonge, wies zwei Perlenschnüre vor und, teilte mit, sie habe sie soeben in der Madeleinekirche gesunden Sie sei in der Mittagsstunde während einer Ar­beitspause in die Kirche gegangen und habe auf dem Boden zwischen zwei Stuhlreihen ein Päck­chen liegen sehen. Sie habe es aufgehoben und

Aus eigener Kraft*

Krupps Konkurrent Ehrhardt -j-- Im Alter von 89 Jahren ist Geheimrat Ehrhardt in Zella-Mehlis gestorben. Ehrhardt hatte sich aus kleinsten Verhältnissen zu einem Führer der deutschen Industrie emporgearbeitet. Als Erfinder des ersten Rohrrücklaufge- s ch ü tz e s und als Leiter der Rheinischen Metall- waren- und Maschinenfabrik war er lange Zeit der ernsteste Konkurrent von Krupp.

Erforschung -er Seele.

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Die Stadtgemeinde Wien hat der Psychoanaly­tischen Vereinigung ein Grundstück für den Bau eines Instituts zur Verfügung gestellt, dessen Leitung Anna Freud (im Silbe), die Tochter oes bekannten Psychoanalytikers, übernehmen wird. In oem Institut sollen Mittellose, behan­delt werden. Außerdem wird es eine Bera­tungsstelle für die Eltern nervöser Kinder, eine Kinderfürsorgestelle und eine Lehranstalt für psychoanalytische Aerzte und Erzieher umfassen«

behökden, Herrn Regierungsrat Dietrich; den Vertreter der Stadt, Staotrat Rektor Gonner- mann, Ehrenobermeister Kniest M. d. L Land­gerichtsdirektor Dr. Drehmann, Hamburg (Reichswaisenschutz) und die Vertreter der Be- zirksverbänoe Göttingen und Eschwege. Tie Eh­rengäste dankten für die herzliche Begrüßung und gelobten, auch weiterhin an dem Liebeswerk mitzuarbeiten.

Der zweite Vorsitzende des Verbandes, der gab in seiner Festansprache einen Ueberblick über die Entwicklung des Verbandes Hessen- Nassau-Waldeck und des Reichsverbandes, der bereits im Jahre 1885 fein erstes Waisenhaus bauen konnte und nach den Jnslationsjahren sein siebentes vollendete. Das Leben und Trei­ben in den Waisenhäusern illustrierte ein Film »Im Reichswaisenheim". Mit Dank an die Gäste Mitglieder des Verbandes und Mitwirkendcn des Abends schloß der Vorsitzende den offiziellen Teil des Abends. Den Unterhaltungsteil be­stritten der MännergesangvereinFrohsinn" un­ter Leitung des Musikdirektors Zschiegener, das Militäranwärter-Orchester unter Leitung von R. Liebetrau und Mitglieder der Kasseler Laien­bühne, Wehlheider Hoftheater, unter Leitung von Willy Schmidt. M-dt.

wal-ocker Kuriosa.

Denkwürdigkeiten ans der Geschichte Waldecks. Zusammengestellt von Max Beck.

lieber die Verhältnisse in Wildungen berich­tet eine Verordnung von 1719, die erschien, da »Wir (der Fürst) mit sonderbarem Mißfallen vernehmen, auch selbsten zu Teil wahrnehmen mußten", daß in Wildungen eine große Ver- wilderung eingetreten war. Die Kurgäste gin­gen mit Degen am Brunnen spazieren und er« dreisteten sich:mit Pistolen, Flinten und Büch­sen in oder bey der Allee zu schießen, Händel anznfangen, Kartels zu senden, zu Duell zu -rovocieren, mit Pferden in der Allee zu rei­ten, und in Schänd und Laster zu leben und önstwo sich überall üppig und unanständig zu beweisen". Jeder Gast mußte fortan einen be­glaubigten Paß, ärztliche Krankheitsbescheinr. gung und Polizeiausweis über seinen Lebens­wandel beibringen.

1533 erhielt der Lehrer in Waldeck folgendes als Lohn:dem Schulmeyster gibt man 8 Mutte partim aus dem ftühmesse gute, eyn yder knab hat ihm 6 alb(us) bisher eyn Jarlang vor schuttohn gegeben. Aufs dem schloß (Waldeck) Han er etwan alle tag eyn malzeit gehabt, ist aber lange nicht geschehen, er haft auch aus übern Hause des jars 3 Pf." (Bericht des A. Tag goplurus 1533.)

Lpielball -es Sturms.

Ein Opfer des beispiellosen Sturmes, der den großen englischen DampferEugenia" bei Hel­der wie ein Kinderspielzeug auf die holländische Küste setzte.

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Wer nicht Inferkrt läßt SleBerbraucherkretsr In Unkenntnis wer die ru verkaufenden Waren!