Kasseler Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
Kasseler Abendzeitung
18. Iadrgang
Dienstag, 27. November 1928
EinzelvrelS? Sonntags A> Pfennig
Nummer 280
Einzelpreis Wochentag? 10 Pfennig
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Sturm, Hochwasser und Sturmflut.
Zähes Ende des Skageraksiemrs / KälteweNen hüben und ök Uben
Der gute Wille.
Ein Weg aus gemeinsamen Röten.
Deutschlands Reparationspolitik ist ebenso wie die der Verständigung, die trotzdem immer wieder unsere unveräußerlichen Lebensrechte aus Räumung, Abrüstung der andern und Gleichberechtigung auf allen Kultur- und Wirtschaftsgebieten in den Vordergrund schiebt, durch Stresc- manns kluge Hand vorgezeichnet. Nun sind Verhandlungen, bei denen es sich um Zahlen handelt, immer unbequem. Das weiß man aus den alltäglichen Erfahrungen in der Geschäftswelt. Internationale Geschäfte von Staat zu Staat können auch nicht mit wenigen Federstrichen erledigt werden, und ganz besonders dann nicht, wenn es sich um Milliardenforderungen handelt, die hüben wie drüben von entscheidender Beden- rung für die gesamte Volkswirtschaft sind. Wir verkennen auch in Deutschland durchaus nicht, daß der Krieg dem englischen, sranzösischen und italienischen Volk nicht minder weh getan hat als dem deutschen. Wir verkennen durchaus nicht, daß auch diese Länder rechnen müssen, um mit ihren Schuldenverpflichtungen und mit ihrem Wiederaufbau fertigzuwerden. Es ist für sie gewiß nicht gleichgültig, ob sie einige Milliarden mehr oder weniger von Deutschland bekommen können, und sic haben aus eigenen Leistungen gleichfalls bereits Milliarden auszuwenden gehabt. Die Situation ist also so, daß sich die Regierungen über gemeinsame Nöte zu verständigen haben, und daß sie dabei der Sachkundigen bedürfen, die in zuverlässiger Weise die Grenzen zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen zu ziehen verstehen.
Det Krieg hat noch viel Verstimmung und Mißtrauen hinterlassen. Viel neues Mißtrauen ist auch gerade aus den Repavationsverhandlun- gen neu entstanden. Die eine Seite fordert und die andere Seite erklärt, daß sie die Forderungen nicht erfüllen könne. Hier bezweifelt man, daß die Forderungen alle sachlich begründet sind, dort bezweifelt man, daß die Grenze der Leistungsfähigkeit wirklich zutreffend bezeichnet sei. Aus diesem wechselseitigen Mißtrauen hat sich eine Mauer aufgebaut, über die nicht leicht hinwegzukommen ist. Es gibt nur eine Kraft, die sachlich das Mißtrauen überwinden und eine vernünftige sachliche Zusammenarbeit ermöglichen kann, das ist der g u t e W i l l e auf beiden Seiten, die Sachlage vorurteilslos zu begreifen und zu behandeln. Es geht nicht nach dem Rezept, daß Deutschland alles bezahlen könne. Es gehl auch nicht nach dem Rezept, daß Deutschland die sogenannte „Erfüllung" verweigern könne. Hinter solchen extremen Programmen stände die neue Katastrophe. Soweit aber haben sich die Meinungen in allen beteiligten Parlamenten nun doch abgeklärt, daß für eine Katastrophenpolitik sich keine Minderheiten mehr finden würden. Der Reparations- und Räumungs-Endkampf wird aber z ä h e r s e i n als alles, was wir wie bisher erlebten und die Geduld auf beiden Seiten noch auf harte Probe stellen.
Ein Kölner Blatt hat neuerdings einwandfrei errechnet, daß Deutschlands bisherige Leistungen für Frankreich fünfzehn Milliarden weit übersteigen und damit Frankreichs Wiederaufbaukosten schon heute überreichlich gedeckt sind. Selbstverständlich hat Frankreich auch noch andere schwere Lasten zu tragen, vor allem seine Schuldverpflichtungen gegenüber Amerika. Aber das, was Deutschland bisher geleistet hat, dürfte mindestens genügen, um Deutschlands guten Willen vor aller Welt inS rechte Licht zu stellen. Bedenkt man, unter welchen Wirtschaftsnölen Deutschland selbst nach dem Kriege zu leiden hatte, bedenkt man die Jnflattonskatastrophe, diese soziale Revolutton im stärksten Ausmaße, dann wird man Deutschlands Tat als eine Leistung würdigen müssen, die vor zehn Jahren noch kaum glaubhaft erscheinen konnte. Im ganzen hat Deutschland in dem abgelaufenen Jahrzehnt bei all seiner eigenen Not wohl nicht viel weniger als fünfzig Milliarden an KriegS- 1 ribut für die Siegerstaalen aufgebracht. Wird diese Tatsache bei den kommenden Reparations- Verhandlungen berücksichtiglt, so dürfte wohl dadurch auch Vertrauen und guter Wille bei der Gegenpartei bestärkt werden.
fEotenf onntoß-ip olttif im Äuge.
Berlin, 26. November. Aus dem Bahnhof Hermannstraße wurde der Schmied Jürdens, der mit Kupeeinsaflen in einen politischen Streit geraten war, von den sechs Männern, die er polizeilich feststellen lassen wollte, gepackt und auf das Gleis geworfen, wo er betäubt liegen blieb. Während ein Freund und ein zufällig anwesen-
der Arbeiterfamariter bemüht waren, ihn von den Schienen zu entfernen, rollte ein Ringbahnzug heran. Erst VA Meter vor den drei Personen konnte der Zug zum Halten gebracht werden
)m Trommelfeuer-es Orkans
Was er heute Nacht anrichtete.
Paris, 26. November. (Eigene Drahtmeldung.) Der Sturm hat heute Nacht weiteren Schaden angerichtet. Auf einem Tennisplatz stürzte ein Hallen Neubau ein, wobei vier Arbeiter verletzt wurden, darunter einer schwer. In Montrouge stürzte das aufgestockte zweite Stockwerk eines Hauses ein. Personen tarnen nicht zu Schaden. Biele Reklametafeln wm.'den herun- tergeriffen. Marseilla Hal ein Notsignal des Dampfers „Arnabel Mendy" aufgefangen. Der überfällige Frachtdampfer „Admiral Condy" teilte mit, daß er sich bis heute vormittag halten zu können glaube. Er soll mit einem englischen Dampfer zusammengestoßen fein. Er habe daraufhin versucht, die Küste zu erreichen. Das Wasser bringt jedoch ins Schiff.
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Schiffstragö-ien im Sturm.
Fünfzehn Mann an der Küste ertrunken.
Paris, 26. November. (Eigene Drahtmeldung.) Wie aus Algier gemeldet wird, ist gestern der Küstendampfer „Cesaree" von 400 Tonnen, etwa zehn Kilometer westlich von Algier gefcheitert. Von den neunzehn Mann der Besatzung sind fünfzehn, darunter der Kapitän, nach furcht- barem Kampfe mit den Wellen ertrunken. Erst mehrere Stunden fpäter konnte ein Schlepper die noch lebenden 4 Mann bergen. (Weitere Meldungen siehe 3. Seite 2. Beilage.)
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Gel auf -ie wogen.
Errettung der Schulschiffbesatzung.
London, 26. November. (Eig. Drahlberichl.) Die Besatzung des SckulfchifseS „Pommern" (siehe auch 1. Beilage 4. Spalte. Die Red.) wurde dicht vor dem Untergänge gerettet. Vier britische Dampfer waren zur Hilfeleistung her beigetommen. Die .Zancastria", setzte ein Rettungsboot aus, das aber infolge der Schwere des Seeganges die „Pommern" nicht erreichen konnte und zurückkehren mutzte. Als die Mannschaft wieder an Bord gekommen war, zerschellte das Boot. Die Rettung der Besatzung durch den deutschen Schleppdampfer wurde dadurch unterstützt, datz Cel auf das Wasser gegossen wurde. Es ist noch nicht bekannt, ob der „Heros" nach einem englischen Hasen oder nach Cherbourg fahren wird. Die „Sancaftria" fünft, datz der Heros die ganze Besatzung von 84 Köpfen einschließlich des Kapitäns gerettet hat, und datz alle zu Hilfe geeilten Schisse ihre Fahrten fortsetzten. * * *
Naht -ie zweite Sturmflut?
Ernste Gesichter auf Sylt.
Berlin, 26. November. (Funkspruch.) Nach einer Meldung aus Westerland fällt das Barometer ständig, sodatz man das Herannahmen einer gewaltigen Sturmflut erwartet. Ganz Syll befindet sich in Aufregung. Hunderte von Arbeitern ,die teilweise mit der Bahn vom Festlande herantransportiert worden sind, arbeiten Tag u n d R a ch t, um die Beschädigungen mit tausenden von Sandsäcken auszufüllen und um weitere Zerstörungen zu verhindern Die Verbindung mit dem Festlande über den Damm ist noch nicht unterbrochen. Die Züge verkehren regelmäßig.
Der Skageraksieger tot.
Admiral Scheer an Herzschlag verstorben.
Weimar, 26. November. (Privattelegramm.) Admiral Reinhold Scheer, ist in der Rächt vom Sonntag zum Montag, infolge eines Herz-
wie er Englan- fchlug.
Scheer gehört der Geschichte an.
Admiral Scheer, wurde 1863 geboren und trat 1879 alS Kadett in die Marine ein. 1812 wurde er Leutnant und 1895 Dezernent im
Reichsmarineamt wo er tätig war, bis er 1900 Korvettenkapitän und Chef der ersten Torpedoabteilung wurde. Von 1907—1909 war er Kommandant des Linienschiffes Elfatz, 1909—1911 Chef des Stabs der Hochseeflotte. Im Herbst 1911 wurde er zum Direktor im Reichsma- rineamt ernannt, 1913 zum Vizeadmiral und Chef des zweiten Geschwaders. Ende Februar 1916 übernahm er den
Oberbefehl über die gesamten Hochseestreitkräfte.
Unter feiner Führung maßen sich die beut« chen Hochseettreitkräfte am 31. Mai 1916 mit der englischen Flotte in der Schlacht am Släge r a k. Obwohl die britische Flotte an Zahlengröße um das Dopelie überlegen war, wozu noch die Ueberlegenheit der Kaliber kam und obwohl besonders in den Abendstunden die deutschen Schiffe sich in der taktisch denkbar ungünstigsten Sage befanden, gelang es der deutschen Flotte, durch einen entscheidenden Stoß mitten in den Gegner hinein diesen zumAbdrehenzu zwingen. Wenn die englische Flotte es nicht gewagt hat, sich den beut« chen Seestreitkräften noch einmal zu einer Schlacht zu stellen, unb wenn bie Verluste an Mannschaften und Schiffen auf englischer Seite ein
MehrfackieS her beut scheu Verluste betrugen, so war bies vor allem das Verdienst des Adamirals Scheer. Im Juli 1918 wurde Scheer Chef der AbmiralstabeS der Marine als Nachfolger des Großadmirals von Holtzenborff. Nach dem Kriege war Scheer eine Zeitlang politisch tätig. Bekannt ist, daß seine Gattin im Oktober 1920 von Einbrechern ermordet worben ist. _______
Jetzt kommt -er Schnee.
In Dollarien schon Todesopfer.
Freiburg, 26. November. (Privattelegramm.) Die beiden letzten Tage haben im südlichen Hochschwarzwald bei starkem Nordweststurm die ersten ergiebigen Schneefälle gebracht. Der Feld- berg meldet heute morgen achtzehn Zentimeter Neuschnee und drei Grad Kälte.
London, 26. November. (Eig. Drahtbericht) Im Nordwesten der Vereinigten Staaten sind durch eine schwere Kältewelle fünf Perfo- neu ums Leben gekommen. Im Staate New- york find bis jetzt 20 Zentimeter Schnee gefallen
Nu- -ie Flüsse steigen. Hochwafferalarm im Westen.
Mühlhausen, 26. November. (Privattele« gramm.) Infolge starker Regengüsse steigt die Ruhr. An einigen Stellen von Mühlheim sollen die User bereits überflutet sein. Bei Hauskron zeigte der Pegel am Sonntag abend 4,65 Meter, bei einem stündlichen S eigen von etwa vier Zentimeter. Der Mühlheimer Hochwasserschutz steht alarmbereit Auch im Duisburger Gebiet wurde mit Ueberschwemmungsgesahr gerechnet.
Köln, 26. November. (Eigene Drahtmeldung.) Heute Morgen stieg der Trierer Pegel auf einen Wafferftand von 4.25. Nach den von der Saar und oberen Mosel vorliegenden Meldungen rechnet man noch mtt einem weiteren Steigen.
Gel- o-er -as Leben!
Räuberplage auf den Balkanstratzen.
Bukarest, 26. November. Aus der Landstraße von Konstanza nach Mangalia haben in der vergangenen Nacht Banditen vier Automobile und fünfzehn Bauernwagen angehalten und der Reche nach ausgeplündert Insgesamt wurden vierzig Personen ausgeraubt. Den Räubern fielen 400 000 Lei in die Hände. Ein Bauer, der Widerstand leistete, wurde erschossen. Die vier Räuber trugen russische Soldaten-Uniformen und waren bis an die Zähne bewaffnet. Vor der alarmierten Gendarmerie verschwanden sie spurlos in den umliegenden Wäldern.
Wien, 26. November. Laut Montagsblatt steht in Budapest die Verhaftung deS Hauptes einer Bande von Schmugglern bevor, die feit langer Zeit einen schwunghaften Handel mit Moe- phium zwischen Oesterreich unb Ungarn betrieben hat. Es handelt sich um den früheren Großindustriellen Dr. K o r t t s ch o m e r, der eine Zeit als der reichste Mann von Wien gatt und in der Wirtschaftslage Oesterreichs eine bedeutende Rolle spielte.
Der alte Kurs
Stresemann-Curtius am Parteisteuer.
Berlin, 26. November. Im Zentralvorstand der Volkspartei führte Außenminister Sttefe- mann zur politischen Lage u. a. aus, daß man bei der Regierungsbildung den staatsbürgerlichen Gedanken in der Sozialdemokratie selbst stärken wollte, um im Interesse des Bürgertums der Radikalisierung der Linksparteien vorzubeu gen. Allerdings handle es sich um dieselbe Vernunftehe, wie die mit den Deutschnationalen. Sur begreiflichen Kritik am parlamentarischen System erklärte er, datz jedenfalls die Argumente für die Stärkung der Stellung des Reichspräsidenten der Durchschlagskraft entbehrten. Die Geschichte beweise, datz man aus dem Amte des Staatsoberhauptes stets machen könne, was die verwaltende Persönlichkeit dieses
Amtes selbst barauS macht.
Zu den „Stahlhelm-Botschaften", in denen erklärt wird, datz der Stahlhelm den bestehenden Staat hasse, betont der Minister, die Volksparteiler würden ihren gesamten Einfluß geltend machen, um diese Organisation auf eine über» parteiliche Stellung zurückzuführen. Er vertrat dann die Wahlrechtsreform in Bezug auf die Verkleinerung der Wahlkreise und hob hervor, datz die Vollspartei programmatisch den Einheitsstaat als Ideal
betrachte, datz er aber nicht im Wege des Zwangs berbeigeführt werden könne. Unrichtig sei die Behauptung, die Kultur würde unter dem Aufgehen der Selbständigkeit einzelner Länder leiden. Der Aufschwung von Köln und Düsseldorf bewiesen das Gegenteil. Die Volkspartei halte ihre Mitarbeit auch an der preußischen Regierung für erwünscht. In der Konkordatsfrage müsse man einen vernünftigen Ausgleich zwischen den In» teressen des Staates und denen der katholischen Mitbürger erstreben, aber die sinngemäße Anwendung einer solchen Vereinbarung
auch auf bie evangelische Landeskirche verlangen. Bezüglich der Reparationsfrage bedauerte er die Auslassung der Deutschnationalen, datz in Paris und London das deutsche Nein für die Verquickung der Reparationsfrage als ein verschleiertes Ja gelesen werde. Solche völlig unbegründeten Behauptungen seien eine schwere Schädigung der Verhandlungen. Und wenn das Ausland seine Rede zu aggressiv gefunden habe, müsse er erklären, datz Deutschland soviel Zeichen des guten Willens gegeben habe, datz es wirklich Zeit sei, datz nun die moralische Abrüstung bei den anderen Ländern beginne. (Stürmischer Beifall.)
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Lrft -ie Freiheit!
Die Vollspartei für Verständigungspolitik.
In der Aussprache erklärte Abg. Stendal, die Vollspartei erstrebe einmütig die Große Koalition in Preußen, Wenn sie unter erträglichen Bedingungen zu erlangen sei. Eine Resolution bekannte sich alsdann zur Verständigungspolitik, die von der überwiegenden Mehrheit deS Volkes bis weit in die Kreise der Rechten ge- ttagen werde. Es müsse aber festgestellt werden, daß dem Rechte Deutschlands auf die Gesamträumung noch nicht Genüge geschah und daß die Locarnoverttäge durch die groteske Tatsache entwertet werden, daß der Frictze dem deutschen Voll durch 60 000 Bajonette int Rheinland ver- sinnbildlicht werden solle. Weiter wird die Abrüstung der Gegner von Deutschland verlangt sowie zum Ausdruck gebracht, daß, solange Großmächte (Sowjet-Rußland!) noch außerhalb des Völkerbundes ständen, es nützlich fei, mit ihnen in besonderen Vereinbarungen die Friedenssicherungen zu ergänzen. Die Volkspartei ersehne den Tug, an dem das Rheinland und Saargebiet frei werden und billige die Auffassung des Parteiführers Stresemann über die Außenpolitik. Bei der Konkordatsfrage dürfe der bestehende Rechtszustand nicht zu Ungunsten des Staates verschoben werden. Insbesondere dürften in oder neben den neuen Vereinbarungen Abreden über bie Schule nicht getroffen und auch keine Erklärungen über die- ses Gebiet abgegeben werden. Gleiche Rechte feien für die evangelischen Landeskirchen Preußens sicherzustellen.
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Kapital und Arbeit.
Wie Curttus vas Gemeinwohl fordert.
Wirtschastsminister Dr. Curtius betonte nach Stresemann, daß nur eine solche Reparations
schlages plötzlich verstorben.
Berlin, 26. November. (Funktelegramm.) Wie wir von den Angehörigen des Admirals Scheer erfahren, hatte derselbe zu Besuch bei guten Freunden in Marktredwitz geweilt; dort ist derselbe einem Herzschlag erlegen. Die Beisetzung findet in Weimar statt.
Der Arösus als.. Schmuggler
Blühender Rauschgifthandel.