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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Numn er 279

Sonn-ao, 25. November 1928

(Fin^elpretS: Wochentags 10 Pfennig

18. AahraiMK

CFinxelprel«: Sonntags 20 Pfennig

Sie Saftetet «eueften «achiichlea erlche aev wacheniti» -echsmat nnchmillas» Der ilüvllaemeuisvreiH beträgt töt Lea Mono, i.»i Ji bet freiet .tufteUung »«Vau» in tet ÄettMitefeOe abgebolt 2 - * r-rch »,e »eit monatlich V» > JUÄicblteMi* SiiitcUuttuertfbübt rternfpretbn .951 und 952 chii, unnerlunzt f'ttgetinbre ttetträge kann die Redaktion eine tter-intrvortnng oder (SkroSbi ttt retnfm .Halle flbrrnebtnen RNiIetLIttnaen des Be,ng»ae!de» odet »nfprfltht wegen -kwatae, nickt ordnnnaSmSftchet Vteterung tft anSae-cklollen - Poftichetkkonto V.nftnH <i M stimmet W Etnvlnnwmee 10 J Sonntag,nnmmet 20 A

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Änaetgen auS Kalle! LaS Kon e A auswärtige Sletne Ln,eigen Lte mm» >?°'le H> 4 Reklamen die mm-.leile «8 4 Cffcrtgebflbt 25 A (bei Zustellung « 4.1 RechnunaSdeträge innerhalb 6 tagen wblbit flöt 6te Richtigkeit aller durch Fernsprecher anfgegebenen «neetgen sowie für «U'nabmedaten nnb »labe rann nicht garantiert werden idllr flnteigen mit besonder» schwierigem La» t(C droteni «ufichlag frnikeret 3»|.i<6t6pfftT 2R/R0 »es»äst»ftevet »81 tt Ttt 5

Polen will den Lanömub sichern.

Tiefster Lebenstrost am Totentag. I Der beste Mann für Moskau, iDle begrabene Armee

Auf bett größten Friedhöfen der Westfront.

Aufbau durch die Industrie

Angehörigen durchaus zuvorkommend

1

der Zeit zur Ewigkeit erwachen, das ist Punktes des FriedenSvertrages zu fordern. vielleicht der höchste Stnn, und in der ZeitEs werde nun bald die höchste Zett, daß die AS-

Lvortbruchige Partner,

wenn die Abrüstung nicht bald kommt.

München, 24. November. (Privattelegramm.) In der Münchener Universitär stellte der deut­sche Vertreter beim Bölterbund Gras Bernstorfs gegenüber allen anderen Behauptungen fest, daß Deutschland völlig abgerüstet habe. Es wäre ein Vertragsbruch, wenn jetzt nicht auch die ande­ren Mächte abrüsten würden. Es sei Deutsch­land« Recht, immer wieder die Erfüllung dieses

Stallin zieht die Wirtschaftebilanz.

Moskau, 24. November. (Eigene Drahtmel­dung.) Aus der Kommunistentagung führ e Stallin u. a., auS: 1928 betrugen die Kapi­talanlagen in der Industrie 1650 Millionen Rubel, was eine Zunahme von 330 Millionen Rubel gegenüber dem Vorjahre bedeutet. Um einen endgültigen Lieg des Sozialismus zu er­reichen, müssen die kapitalistischen Blätter tech­nisch und wirtschaftlich überholt werden. Die Sowjetunion könne sich nur durch eine hinrei­chende industrielle Busis halten. Bon dieser hängt auch die Wiederaufbau der Landwirts'

für die Ewigkeit zu wirken, der letzt« Zweck unseres Daseins.

So bleibt als Ziel de« vergänglichen Leben«: das Zeitliche durch das Ewige, das Irdische durch das Göttlich« zu überwinden.

Dann wird uns der Tod keine den Lebens­faden abschneidende Wirklichkeit, sondern ein Schlaf fein, dessen Erwachen den Eingang zu einer vollkommeneren Form bei Lebens bedeu­tet, zum Winderfinden dessen, was wir geliebt und nie verloren haben.

ber mit wirklicher Sorgfalt pflege» und sich bei Besuchen von

*

Oer Tlufstieg eines Diplomaten

Herbert von Dircksen wurde als Gesandten­sohn 1882 in Berlin geboren. Rach dem juristi­schen Studium suchte er sich auf langen Reisen weiter zu bilden. Er unternahm von 1907 bis 1908 eine Weltreise und besuchte 1912 die deutschen Kolonien in Ost- und Südafrika. Den Welttrieg machte er tm Garde-Ulanenregiment mit, wurde aber später in der Zivilverwaltung Belgiens beschäftigt und behandelte in der Ge­sandtschaft im Haag Fragen der englischen Po­litik. 1918 wurde er endgültig in den diploma­tischen Dienst übernommen, verwaltete in Kiew das Randstaaten-Referat und war von 1920 bis 1921 Gesandtschaftssekretär in Warschau, wobei er die schwierige Mission als Geschäftsträger während des Korfan Y-Aufstandes in Oberschle­sien wahrnahm. 1923 ging er als deutscher Ge­neralkonsul nach Danzig und wurde 1925 der Nachfolger des zum deutschen Gesandten in OSlo ernannten Dr. Wallrodt als Dirigent der

von Dircksen zum Nachfolger von Brockdorff. Rantzau ausersehen. Ein Gewinn für beide Teile.

tiger Sturm und Wolkenbruch ein, der überall großen Schaden anrichtete. Soweit bisher fest­steht, wurden im ganzen fünf Personen durch Trümmerstückc oder umgestürzte Bäume getötet.

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Berlin, 24. November. Ministerialdirektor Ostabteilung des A. A. von Dircksen gilt als Dr. Herbert von Dircksen, der Ostteiter des einer der besten Kenner der Ostprobleme.

Paris, 24. November. Infolge des Sturmes ist die Dampserverbindung CalaisDover u n - ter brachen, während zwischen Dünkirchen- London noch Schiffe verkehren. (Siehe auch »Aus aller Welt.- D. Red.).

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Die Zslut -ringt ins Land.

Tod und Verwüstung in Dänemark.

Kopenhagen, 24. November. (Eigene Draht­meldung.) Durch den schweren Sturm wurden in Dänemark die Wogen landeinwärts getrieben und bedrohten die Eisenbahnlinie AarhusRi- iskau. Um viele Fischkutter besteht die größte Besorgnis. Ueber Kopenhagen selbst setzte hef-

Auch für Martin Luther ist der Tod ein Schlaf, ein milderer und versöhnlicherer als für den armen Hamlet. Es ist ein holder, er­quickender Schlaf, durch den alle Müdigkeit und Mattigkeit weicht, von dem wir am Jüngsten Tage, als hätten wir nur eine Nacht geschlafen, werden frisch und stark sein, nur die Augen wischend Und der große .Weise von Königs­berg". Kant, deutet das Geheimnis so: Kann man nun auch die Unsterblichkeit nicht logisch, d. h. durch dir reine Verstandestätigkeit bewei­sen, so doch durch die Forderung der praktischen Vernunft. Und zwar so: Aus dieser Welt kann der Mensch der vollen Glückseligkeit, die er sucht, nicht teilhaftig werden. Darum muß es eine andere Welt geben, die diese Forderung erfüllt und den Tod nur als Scheinzustand, d. h. als Schlaf erscheinen läßt.

Ein großes Lebendiges ist die Natur,

Und alles ist Frucht, und alles ist Samen singt Schiller ans diesem Geist heraus

Tod nur Schlaf, der niemals wach Gewesinen Nie entschläft, wer einmal wach gelebt So steht es auf dem Fries in dem Wilden- bruchschen Mausoleum in Weimar.

Und wir?

Tod nur Schlaf! Wie möchten wir uns von ganzer Seele diesem Glauben hingeben, Trost und Versöhnung ans ihm schöpfen! Garnicht so sehr für uns. .Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren!- sagen wir uns in gefaßter Seele mit Seume. Aber für die, die wir lieb- len, die von uns gingen und in deren Ausge- loscbtiein wir uns nicht finden können.

Da setzt die aus ruhigem Nachdenken quel­lende vernünftige Erwägung ein, daß Tod und Leben ineinander aufgehen und daß. wie aus dem Leben der Tod, so aus dem Tod wiederum das Leben naturnotwendig strömen mutz. Erst der von Leid und Verlust getroffene Mensch ist fähig, die Stimme einer anderen Welt zu ver­nehmen. ES ist als sprächen di« Vollendeten aus dem Jenseits.

Es gibt ein Etwa, in unS, das stärker ist als alles Forschen und Erkennen, stärker auch als alles Grübeln und Zweifeln: der echt menschliche, über sich und sein ganzes Sein hinausweisend« Lebenstrieb.

Und eS gibt ein Etwas, dar nie aufhört: die Liebe. Jedes Wesen, das liebt und ge­liebt wird, erwirbt dadurch einen Anspruch auf Unsterblichkeit. Und wo das Leben zwei We­sen über allen Schein und Materialismus hin­aus mi Einem gemacht, wo sie sich im Besten und Größten gesunden, da ist der Tod nicht der Vernichter, sondern der Verkläret, wird er das Licht, an dem die Ewigkeit der Liebe sich ent­zündet.

Auswärtigen Amtes, un er den Anwärtern auf den Moskauer Botschafterposten mehrfach ge­nannt, ist jetzt, den Blättern zufolge, endgül­tig für dieses Amt au6erfel>en worden. Die Zustimmung der russischen Regierung wird zur Zett nachgesucht. Einem LinkSbla.t zufolge dürfte Moskau das Agrement erteilen, zumal von Dircksen in den letzten Jahren wiederholt als erfolgreicher Unterhändler mit Sowjetrußland tätig gewesen ist, z. B. in Gens, wo er regelmäßig als Spezialist für Ostfragen mitwirkte.

» Bon

Arthur Brausewetter.

Archidiakon in St. Marien-Danzig.

.. Es gibt ein immer aufgeschlagenes, uner- schöpslichcs Buch, aus dem mir lernen müssen, wouen wir klug werden. Tas Leben schreibt es, und es heißt der Tod. Leben und Tod aber sind nicht Gegensätze, sondern zwei verschteoene Zustände desselben Seins. Die Kultur des inneren Lebens steht in jedem Zeitalter in en. ger Wechselwirkung mit der Bedeutung, die es dem Tode zuschreibt. Wie wir das Leben und wie wir den Tod auffassen, das sind nur zwei Aspekte einer einheitlichen Weltanschauung.

Das Leben ist ebenso wenig etwas Gege benes wie das Sterben. .Sterben ist nur eines Tages Enden-. .Sterben . . . schlafen weiter nichts!- Aber schon stutzt Hamlet, .sterben . . . schlafen--Vielleicht auch

träumen?!-

Darüber kann er nicht hinweg. Sein« Phi- losophie erlahmt. Das Etwas nach dem Tode erhebt seine zwingende Stimme, irrt den Wil- len, ruft das Gewissen wach und die wägende Vernunft. Und der Rest ist Schweigen. So sehr hat schon jeher die Frag« des .Etwas nach dem Tode- die Menschheit bewegt, daß ihre wachsende Entwicklung zugleich die Entwicklung der menschlichen Kultur beschreibt. Schon der weise Griechendenker Plato meinte: Wenn die Seele den Köper verläßt, so geht sie in das ihr Aehnliche ein, in das Unsichtbare, das Göttliche das Unsterbliche, das Vernünftige, und Glück­seligkeit wird ihr zuteil. Die Sehnsucht, die die edelsten Menschen nach dem Jenseits in sich tragen, kann nie getäuscht werden, fügt er hinzu

Aber erst Christus wird wirNich der Erst­ling derer, die den Tod als Wirklichkeit nicht mehr kennen denen er nur Schlaf ist. Dieser An­schauung huldigen auch freiere, gänzlich unoog- watische Denker wie Spinoza, der lehrt, daß der menschliche Geist unsterblich sei, sofern er das Ewige denke.

Eine wilde Novembemacht

In England acht Menschen erschla gen. Die abgedeckte Kolonie.

»Tot ist nicht, wer fttrbt, sondern, wer vergessen wlrö.- Von Arras führt eine Kunststratze nach Sou. ^»und ^r Lorettohöhe^ Ein heißumkämpste» Gebiet! Rechts ein erschütternder Anblick: So- weit das Auge reicht, kleine schwarze Kreuz«. Der deutsche Sammelfriedhof auf auf der Gemarkung Neuville St. Vaast. Er ist der größte deutsche Heldensriedhos mit rund vierzigtausend deutschen Toten, die alle in Ein- zelgrabern ruhen, da die Namen der Gefallenen bekannt sind. Der gewaltige Heldenhain liegt """en im freien Felde, nur sieben Kilometer vorn Bahnhof Arras entfernt. Seinen Namen hat er nach dem gegenüberliegenden, wieder neu aufgebauten Bauernhöfe, der .Ferme Maison Blanche , erhalten. Neunundzwanzig FriedhofS- warter, alles französische Kriegsverletzte, sind mtt der Pflege des gewaltigen Totenackers be- _______ ___________ischas« "E. . Leder von ihnen betreut drei lange Rei- ab. Ueber die Entwicklung der Landwirtschaft hen mtt etwa dreizehnhundert Gräbern Auf je- erklärte er: Die jüngste Steigerung der Getrei- de>n Grabe steht ein für die deutschen Sammel- depreise, die praktische Durchführung ber revo- triedhofe typisches

lutionären Gesetzgebung, die Unterstützung Heb schwarzes Holzkreuz, das in Weister Schritt ner und mittlerer Bauernwirtschaften durch den die Numiner des Grabes und die Nam?» der vorherigen Ankauf ihres künftigen Ernteertra- Gefallenen, sowie den Truppenteil und den T^

triebe und für Kollektivwirtschaften stehen 180 mit dem unweit ^ergleich

Millionen, d. i. 75 Millionen Rubel mehr als der die3600»"t-te^aus*L'h/1eb$of im Vorjahre, bereit. Die Industrie für tonb »i, Loretteüöüe lürot X ?""Pfen um wirtschaftliche Maschinen und Geräte bedars g!r« beba.i0elt u aevklem werNe? ^ <nt* der Förderung. Die Opvosition von rechts unbLer unserer aewsk-n-n m E"den, als die Grä- von links muß bekämpft werden. Der Kamps Haupt aciaat^ein dob trage solange einen ideologischen Charakter al« auch der anderen bie Rechte die Parteibeschlüsse burchkührt und h-r mit tni r t s. deutschen Grä-

nicht tote Trotzki, ein« Fraktionstätigkeit ent- w.«----

faltet.

1«°"' »" 3ÄtauÄÄfrS

Hamburg, 24. November. (Privattelegramm.) I meinnlcht, Stiefmütterchen und ähnlich« Blum« Der schwere SÜdweststurm hielt auch heute früh tragen. Nur wenige Kilometer tion diesem on. Die Signalstation im Hafen gab fortgesetzt Friedhof entfernt liegt der zweitgrößte Warnungsschüffe ab, da man ein weiteres An-deutscheHeldensriedhofder Westfront, wachsen der Elbe bei »et nächsten Flut ertoar» Er heißt St. Laurent,Blangy und birgt alle u tu tet. Der Hafenverkehr ist stark behindert. Eur- b e k a n n t e n deutschen Gefallenen aul der Um« Hafen meldete heute früh bei fallendem Hebung von ArraS.

Barometerstand stark böigen Westtoind. Fünkunddreißigtausend unbekannte Deutsche

WMWMWi nrhen in einem einzigen Massengrab«, das eins rüstung komme, bet die Hauptaufgabe deS "ber tchusend Quadratmeter»

ketbundes sei. Der Kevoggpakt bleibe eine tote no<fidübe^bter^ ToMadtt

Urkunde, wenn nicht bald rin Modus der Ab. 6 in Ein«

«ne, t.f.M «« Meume«,m, ,eT«m^toÄ"

------ Gräber dieser deutschen Brüder: nur die schwär» M te» Kreuze geben Kunde von ihrem Cpfertase.

wie UNS Polen fürchtet. ^^ill °ber das riesige Massengrab ,u«

Mittelpunkt der gesamten Anlage machen. Di« Die Rechtsparteien hintertteiben die Räumung, beiden Hauptwege sind bereits all Rasenwege ^.Warschau, 24. November. Eig. ®ra^)ttertc^^t) au^elnert«einen

Die polnischen Rechtsparteien und die $loW-henader ffluf btefem^rnftt L il* V«5* Partei fordern in einem Dringlichkeitsantrag ^^m blüht es W i« ine i n

gemäß des FriedensvertrageS, daß die RSu-1u15^eleS muß noch gesch«, mung des Rheinlandes mit einer genügentien

Bürgschaft gegen deutsche Hnfltiffg,1 ?,r,.ae.^ubestätte zu bereiten. Unverständlich Handlungen verbunden fein müsse ^,1 bleibt eS, daß weite Kreise deS deutschen Volkes deutschen ReichStagSteden sei feftgestellt wotd^. .?'!°^f^^.^beit der ^KrtegSgrSberfür» daß bie brutschen Rüstungen gegen Osten, vor or"" 10 gleichgültig gegenüberstehen, allem gegen Polen gerichtet feien, Auch hätten »eint. Eisetmann. -

verschiedene Parteien die Forderung «Inet Aen- derung ber deutsch-polnischen Grenze erhoben, Voten okschwen sich in Brat), ebenso wie in Genf die Verhandlungen über Prag, 24. November. Der palnisch« (Xe. eine vorzeitige Rheinlandräumung angebahntIschSskSträger sprach im Außenministerium tratet worden seien. Hinweis auf das Attentat bei Ukrainers Paria!

leigen. Der Boden deS Friedhofes besteht aul weißer Kreide und sieht wie verschneit auS Trotz überaus enger Belegung hat er eine Größe üon etwafunfzig Morgen. Am jenseitigen Rande des FriedhoseS steht em großes, massiv«!, schlich, tee Denkmal, welche» die Deutschen einst in Douat den von ihnen beerdigten deutschen, eng. lischen und französischen Soldaten errichtet hat. lrn. Leider hat man es tief im Hintergrund ausgestellt, wo es niemand von der Straße aul sehen kann Di« deutsche Kriegsgräberfürsorge Der (Siurm flgt noch heute nach bat zunächst einige Alleen angelegt. Die ange- Berlin, 24. November. (Funkdienst.) Heute Bäume sind alle angegangen, dagegen

Nacht herrschten über bet Nordsee, ber westlichenIvon den Franzosen gesetzten Nelken Ostsee unb dem nördlichen Binnenlande schwere L^'^^bten Tetl in dem ungeeigneten Kreide- Stürme verbunden mit starken Regenfällen. Das 1 J81 gedeiht die den

Sturmzentrum liegt heute über Dänemark unb Ä umgebende lebende grüne Hecke, die bet wirb sich voraussichtlich langsam von unS entfer-um Stacheldrahtzaun hat an-

nen. Noch heute wird ber stürmische Wind na*, a"cn 8tnti unb xtd)ta del Eingänge»

lassen. I,inö «wer

m lange, schmale Blumenbeete

London, 24. November. (Eigener Drahtbe-I richt.) Infolge des Sturms, der heu e morgen | noch fortbauerte, sind nach den bisherigen Mel. düngen in verschiedenen Städten Großbritan­niens zusammen acht Personen getötet und viele verletzt worden. Eine Hüttenkolonie wurde vollkommen zerstört Fünfhundert Personen sind infolgedessen obdachlos. In Portland Harbour rissen sich drei Kriegswaflerflugzeuge los und versanken.