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Meier Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

18. Jahrgang

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.

Mittwoch, 17. Oktober 1928

Das Weltkcho zur zweiten Glücköfahrt

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Eie gönnen uns den Ruhm nicht

Pari» rümpft über den Zeppelin die Rase.

Panzerkreuzers unterbunden werden soll, durch

Flugwesen.

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Lakehurst, 16. Oktober. (Funktelegramm.) Brandenburg fuhr sort: (stehe a. Artikel »Feu­erprobe« 1. S. 4. SP. d. 5R.) Luftkrankheit scheint er an Bord eines Luftschiffes überhaupt nicht ru geben. Schlafen kann man besser als im Schlafwagen und, da die Bequemlichkeiten dem Komfort der Ozeandampfer schon z^mllch nahe- kommt, werden die verantwortlichen Stellen ru diesem Luftproblem ernstlich Stellung neh­men müssen. Deutschlands Armut lasse natürlich konkrete Entschließungen noch nicht M. Ae Mo- toren arbeiteten glanzend dagegen machte die Funkerei viele Schwierigkeiten. Wie soll d»e»

Berlin, 16. Oktober. Das kommunistische Volksbegehren gegen den Dau von Panzerkreu- zern ist am DienStag abgelaufen. Soweit sich bisher übersehen läßt, wird nichteinmaldie Hälfte der erforderlichen Stimmen abgegeben

tägige Ausharren in allen Luft-Fährnissen jetzt nach glücklicher Landung krönt. Und sagt das fachmännische Urteil der Beobachter und Passagiere nichts, die gerade die Havarie-Feuer­probe als schlagendsten Beweis für die Zuverläs­sigkeit des Lufteilzuges geltend machen? Daß eine solche Havarie inmitten der stürmischen Fahrt behoben werden kann, daß an dem Luftschiff hunderte von Metern über dem Ozean, fern von allen Hilfsmitteln des Festländer, die schwierig­sten Reparaturen ausgeführt werden können, daß trotz des Schadens und des Aufenthaltes durch die Reparatur die Reise zum planmäßigen Ziele hin fortgesetzt werden konnte, gerade das war das Interessante und Ermutigende. Konnte nicht selbst dem Riesendampfer .ColumbuS« bet * einer feiner letzten Reisen nach Amerika das bedenkliche Unglück zustotzen, daß seine Schrau­benwelle brach und für einige Sekunden die grösste Gefahr für das ganze Schiff entstand? Auch da hat nur die Geistesgegenwart der Mannschaft die Situation retten können, und nur das Vorhandensein einer zweiten Steuerung die Fortsetzung der Fahrt ermöglicht. Wenn das selbst einem der modernsten Ozeanriesen passie­ren kann, hinter dem ja nun heute schon eine jahrhundertelange Entwicklung steht, so hat man wahrhaftig keinen Grund, über einen glücklich überwundenen Unfall einer Luftschiffes bei der zweiten Ozeanüberquerung pessimistischer zu

Lakehurst, 16. Oktober. (Durch Funkspruch.) Bei der Pass- und Zollkontrolle bildeten die Po­lizisten eine Kette, um die zum Teil stark ermü- beten Pässagiere nach der Landung gegen den Andrang der Menge zu schützen. Ministerialdl- rigent Brandenburg vom Reichsverkehrsmint- fterium; der auch an der Rückreise teilnimmt, äußerte sich ju Pressevertretern, er könne wegen der von Dr. Eckener mit Zeitungskonzernen ab- geschlossenen «ertrage», der dem Zeppelin toet- tere Fahrten ermöglichen soll, Einzelheiten mcht angeben. Dem zwar billigeren und schnelleren Flugzeug wäre daS Luftschiff an

Bequemlichkeit und Flugfähigkeit bei Mo­torstörungen Überlegen.

ES ist gelungen!

Die Brücke übers Weltmeer geschlagen.

Endlich ist der wettererprobte, wind-, wolken- und seefeste silberne Zugvogel geborgen... In schützender Halle halten den noch von hundert , Abenteuern zitternden Titanenleib Anker, Tros- , sen und Taue und flinke Heinzelmännchenhände , putzen, flicken, ölen, hämmern an dem Wunder- , tier herum, damit es wieder fee« und lufltüchlig die Weltmeerbrücke über die Kontinente auch nach rückwärts schlage» kann. Wie haben wir um feine kostbare Menschenladung gebangt, tote der Funksprüche atemlos gelauscht, die ans fern­sten Himmelszonen wie Blitzstrahl auf unS nie­derzuckten, wenn der stählerne Luftriefe vor fin­sterem Sturmgewölk dahinjagte, und die un» tote Sphärenmusik entzückten, wenn er unter strah­lenden Sonnenhimmeln von leichten Seebrisen sich vorwärts schaukeln liefe. Und wollte uns nicht der Herzschlag stocken, als am Sonntag ungewisse Gerüchte über schwere Havarien, Steuerbruch, Hullenbeschädigung und noch schlimmere Dinge von Mund zu Mund liefen und al» wir nach einem endlos sorgenvollen Tag Kilometer auf Kilometer den vorsichtigen Kur» Eckener» ver­folgten, der immer wieder abdrehte, wenn sich irgendwo eine schwere Boe heranwälzte, und der lieber dieselbe Strecke zweimal durchflog, ehe er feine teure Menschenfracht und fein ganze» zäh er­trotzte» LebenSwerk selbst auf» Spiel setzte.

Aber das waren ja gerade Kennzeichen und Prüfsteine dieser neuen unerhörten Rekordlei- stung: Richt das blaue Band des AetherS galt es zu erjagen, das schon der viel kleinere Zeppe- linbruber Z. R. S. am Bug flattern hatte. Diefe erste Probefahrt auf eigene Rechnung (wir hat­ten ja den Schweiß von Jahren nicht wieder für fremde Nutznießer vergeudet) sollte vor allem die unwiderlegbare Tatsache erweisen, daß der Ozeanverkehr mit Luftschiffen durch keinerlei Hemmnisse, Sturm- ober Wetterunbilden mehr aufzuhalten ist, und daß dem Zeppelin über Land und MeerdieZukunft gehört, zu­mal unter deutschen Steuermannshänden und auf dem unerreichten Niveau deutscher Techntk und Luftbaupraxis. Und wenn heute die neid- blasse Pariser Boulevardpresse an der Fahrtver­zögerung und den Sturmhavarien herummäkelt, dann ist ihr der maßlose Jubel der Millionenbe­völkerung zweier Kontinente entgegenzuhalten, der wie die Stimme Gottes das fast fünf«

Die Morgenpresse beharrt auf ihrem, .

schiff grundsätzlich ab lehnenden Standpunk, te hält jedoch mit ihrer Anerkennung für die Leistung des Flugzeuges nicht zurück. Die zahlreichen Wechselfälle während es slugS hätten ober erneut bewiesen, wie «n»»H kommen dieses DerkehrSmittel noch sei. Außerdem könne man daran zweifeln, ob e, sich lohne, die Rachteile, vor allem den «an- gel an Bequemlichkeit und der großem Um- sicherst eit (!) in Kauf zu nefjmen, unt bet einer Amerikareise nur wenige stunden gegenüber den luxuriös eingerichteten u. wenig gefährdeten Ozeandampfern zu gewinnen.

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Bravo# Eckener 1

England möchte unS den Lufttriumph neiden.

London, 16. Oktober. Eig. Drahtbertchi Di- Blätter sprechen von dem freudigen Widerhall bet Glückwünsche Coolidges in England. Die Zeppelinfahrt hat gezeigt, daß die Sicherheit deS Luftschifsverkehrs zugenommen hat, aber bte be« nbsichtigten Flugzeiten nicht innegehalien roer­ben können. Tie Tage, wo Luftreifen nach New Bork eine Selbstverständlichkeit sein werden, sind offenbar noch weit entfernt. Bis dahin wird eS noch vieler Verbefferungen bedürfen. Trotzdem geben Leistung und Erfolg der behutsamen Na- vigation Dr. EckenerS Grund zur Befriedigung. Das Experiment wird für die Wissenschaft und für die Luftfahrt von größtem praktischen Wert fein. Deutschland hat ein

Recht, stolz darauf zu sein.

Der Ozeanluftverkestr wird in einigen Jahren etwas ganz Natürliches fein. Den Pionieren dieses Abenteuers rufen wir Bravo zu. Wir wünschten nur, daß es Engländer gewesen wären.

Volksbegehren gescheitert.

Was wird nun mit dem Panzerkreuzerbau?

Lakehurst, 16. Oktober. (Funkdiensts Dr Eckener und die Passagiere deS Luftschiffes wurden von etwa fünfhundert amertkanifchen Pressevertretern interviewt. Dr. Eckener ge- stand, daß er etwa» müde sei, da er auf der ganzen Fahrt nur etwa acht Stunden Schlaf gehabt habe. Die Beschädigung der Stabtltfie- rungSflosse werde sich wahrscheinlich nie wieder ereignen und man werde nicht genötigt sein, mitten auf dem Ozean derartige Reparaturen vorzunehmen. ES fei ein Beweis^ die Si­cherheit des LuftschifseS, daß ttotz deS Zwischen- falle» das Ziel der Fahrt g l ü ck l i ch e r r e i ch t fei. Flüssiger Betriebsstoff fei nur während der ersten zwölf Stunden der Fahrt benutzt worden. Programmätzige Fahrtgeschtomdigkeit hätte das Schiff nur gefährdet. Kommandant Rosendahl äußerte sich, der Graf Zeppelin

besitze noch nicht die endgültige SchiftSgröße 1 für den regelmäßigen TranSozeanverkehr. Die Luftschiffe müßten immer größer werden, bis endlich die leistungsfähigste Größe erreicht sei. Der Defekt habe nur eine Verringerung der Geschwindigkeit zur Folge gehabt. Der Hil­feruf an die Kreuzer konnte bald wieder abbe­stellt werden. Auf der Fahrt habe kein Mangel an Nahrungsmitteln geherrscht. ES seien noch bei der Landung Vorräte vorhanden gewesen. Lady Hay erklärte, die Fahrt sei ungewöhnlich interessant gewesen. Niemand an Bord sei krank 1 geworden. Als die StabilisterungSfloste zer- : riß, sei man etwas aufgerüttelt worden. Aber daS sei auch alle» gewesen.

auch ausbleiben, wenn das Schiss bestürmt wird mit Radiotelegramm, dir doch hinter der St- cherheit. also den Wettermeldungen zurucktreien müssen. Funkgrüße an ein fahrendes Luftschiff ollten unterbleib^ Alles in allem, so schloß Brandenburg, hat der Flug die praktischen Er­kenntnisse über den Ozeanslug stark bereichert. Die Schwierigkeiten, welche der Verbindung ber Völker entgegenstehen, sind einem alten zä­hen Baume zu vergleichen, der nicht ans den ersten Schlag gefällt werben kann. Me Natio­nen müssen dabei zusammenarbeiten.

* * *

Noch größere Schiffe bauen! Die Bilanz des Kommandanten. Eckeners Garantie.

sein.

Ein Mann tote Eckener, der zur festgesetzten Stunde abfuhr und sich auch den schwierigsten Situationen gewachsen zeigte, wird es auch dahin bringen, daß der Luftexpreß noch mit der Pr 2 - zisionderUeberfeedarnpferdie Meere wird überqueren können. Wenn zu der unbe­grenzten Ausdauer des Luftriesen auch noch er­höhte Schnelligteit kommt und die Mannschan unter allen Umständen Herr üver die Raturge­walten bleiben wird, dann ist die Aufgabe wirk­lich g e l ö st. Die Ausdauer des Grafen Zeppelin in Sturm und Rot kann aber gleichzeitig al» Svmbol und Programm für die deutsche Politn gelten. Ausdauern in Sturm und Rot! Sich nicht auS dem Kurs bringen lassen, auch wenn man vorübergehend einmal Enttäuschungen er­lebt auch wenn man gelegentlich einem Unwet­ter ausweichen muß, auch wenn das ersehnte Ziel schließlich um einige Zeit später erreicht als vor- gesehen war! *r*

Die Menschheit mutz uns danken

WaS der Zeppelinflug bedeutet. Ganz Deutschland wünscht Glück.

Die Feuerprobe.

Der Zeppelin-Passagier wertet aus.

Die erste« Eindrücke des fachverstLndige« Pasta, giert. Wie Eckener be« Wind ausnützte Sck-eller «l» Lzeandamvfer. D,e Fahrt gibt m>» kein klare» Bild. Heldentaten im kritische« Moment.

Berlin, 16. Oktober. (Funkdienst.) Die Rechts­presse äußert sich: Mit Recht wird von der Be- satzung betont, daß diese bestandene Wetter­probe wertvoller und überzeugender ist als e8 eine Fahrt ohne starke Wiberstäiide hätte sein können. Wir danken jenen Männern für ein Sott, daS sich selbst in dieser Tat ge- ehrt fühlt, und wir danken dem amerikanischen Volk, baß es wieher einmal mit tatkräftiger Hilfe unseren Helben beigesprungcn ist. Der Erfolg

dient auch der ganzen Welt

und darin liegt wohl der Sinn einer fried­vollen Zukunft. Führung und Besatzung ha­ben ihrem Vaterland und der ganzen Mensch­heit einen Dienst erwiesen, von dem noch die späten Geschlechter sprechen werden. Das ZcntrumSorgan schließt seinen Artikel Friedliche Tat Stolze Tat" mit den Wor- ten: Graf Zeppelin ist ein Symbol ber fried- sichen tat. Aehnlich ein Demokraienblatt: AIS Dr. Eckener und seine Besatzung heute nach fünftägigem, schwerem, nervenzerstörenbem Kampf mit den Elementen amerikanischen Bo­den betraten,, geleitete sie der Glückwunsch de» ganzen deutschen Volkes, das in dieser Fahrt eine Tat deS Friedens und der Verständigung erblickt. Ein LinkSblatt spricht von einer technischen Leistung ersten RangrS.

Der Besiegte wird $um Sieger.

Wie Wien EckenerS Triumph feiert

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Heute feien auch die Möglichkeiten meteorologi- cher Navigationen beim Luftschiff größer al» beim Flugzeug. Eckener sei zum Beispiel bei ber jetzigen Fahrt auf Grund der Wetternachrich­ten unter Inkaufnahme erheblicher Umwege bis in die Nacht vom 14. zum 15. Oktober mit Rick- kenwind geflogen und habe so die großen ungül­tigen Sturmgebiete tm Nordatlantik vermieden. E» gibt natürlich auch Nachteile, fuhr Branden- bürg fort das Luftschiff ist vorläufig noch ein wenig langsam. Immerhin muß man be- denken, daß der Graf Zeppelin trotz einer erheb­lichen Havarie unv trotz starken Gegenwindes noch größere Geschwindigkeit entwickelte, als ein moderner Ozeandampfer. Für die Wirtschaftlich­keit deS Luftozean-VerkehrS sind

stichhaltige Erfahrungen noch nicht vorhatkden. Mgn wird sie aber machen müssen! Das dyna- mische Fliegen mit Flugzeugen erscheint dem menschlichen Sinn wohl als die stärkere Lösung des Problems alS das Fliegen nach dem Prin­zipLeichter als die Luft". Dieses, nämlich daS Luftschiffprinzip, ist daher in Jen letzten Jahren wohl etwas stiefmütterlich behandelt wor- den. Trotzdem sind meine bedeutenden Eindrücke von der Ozean-Ueberquerung durch den Zwi- schenfall nur noch verstärkt worden.

Nicht einen Augenblick trat Unruhe

an Bord ein. Allerdings liegt auch in der Per- fon Dr. Eckeners und in feiner vortrefflichen Be- atzung ein kaum zu überbietendes Element ber Sicherheit. Eckener ist die gesammelte Ruhe selbst. Die Art, wie die Besatzung, vor allem der jugendliche Sohn Dr. Eckeners außenbords im strömenden Regen in sechshundert Meter Höhe i und im peitschenden Fahrwind Stunden hindurch ' an der Reparatur der beschädigten Stabilisie- ' rungssläche gearbeitet hat, ist vorbildlich.

fetrnem inn feiert ©taube unv Wisse

Wiesbaden, 16. Oktober. (Privattelegramm.) In einem Glückwunschtelegramm Dr. Strese- manns an Dr. Eckener heißt cS: ÜBie bet Sau des Luftschiffes nur möglich war, weil Ihr fe­ster Glaube an daS Gelingen Sie alle Hemmun- aen und Widerstände überwinden ließ und da­durch zum Willen wurde, der stets VorauSset- zunaen jedes Erfolges ist, fo haben Glaube und Wille Sie und Ihre Mitarbeiter dem Sturm, Wetter und Mißgeschick trotzen lassen. Der Flug ist ein Symbol für die, die wir überzeugt sind, für alle Zeiten wiederhergestellte enge freund­schaftliche Verbindung mit dem amerikanischen Volk.

Die pasiagiere vegeifterl.

Amerikas Lorbeer für Schiff und Helden.

Rewyork, 16. Oktober. (Durch Funkspruch.) Die Blätter widmen der Ankunft deS®raf Zeppelin" begeisterte Schilderungen. Viele Zei­tungen haben sieben Seiten über den Zeppelin herausgebracht, die bereits Bilder von der irahrt enthalten. In den Newyorker Blättern finden

preisen Dr. Eckener und feine Mannschaft.

Ein Passagier erzählt: Wegen des Defektes konnten wir nicht sehr schnell fahren, und wir Passagiere waren wegen deS Wetters etwas be- forgt, al» Dr. Eckener plötzlich von der Brücke herunterkam, zu dem Kanarienvogel trat um. ibn rufeig fütterte, worauf er in feine eigene Kabine ging. Wir atmeten leichter; denn wir wußten nun, daß wir da»

Schlimmste hinter uns hatten.

Wien, 16. Oktober. (Privattelegramm.) Die hiesigen Blätter bezeichnen die Sturmfahrt deS! Luftschiffes als einen Sieg über die Natur- gemalten, ein ttebertolnben unerhörter Schwie­rigkeiten und als Triumph der deut- scheu Technik. Eckener fei der Erneuerer deutfchen Ruhms auf dem Boden der friedlichen Arbeit. Ein Wunder, daS Tatsache wurde, bleibt doch ein Wunder, da» für alle Zeiten in dem goldenen Jahrbuch der deutschen Erfinder verzeichnet werden muß. Der Flug fei eine stolze ©engutuung, ein leuchtender Trost nach vielen trüben Stunden, em erheben­des Glücksgefühl, daS für manches Ungemach entschädige. Der Besiegte des ÄnegeS werde zum Sieger im friedlichen Wettstreit.

Dem Luftozeanverkehr näher.

WaS man an Bord alles lernt.

ai -s rifteber tEiaene Drahtmeldung.) f sich Ueberschriften wie:Die ganze Stadt blick

neu jubeln der Triumpffahrt zu". Die Aeutze- tungen von Passagieren, die sich in der Presse finden, bezeichnen die Fahrt al» angenehm, trotz der Heinen Aufregung des Sonnabend». Alle

Ein Leitartikel trägt die Ueberschrift: Der große

der" Begrüßung'und "vie" prw'atedfowii^ die ^ami- werden,'da'sich' ein Zehntel der Stimmberechtig- ul hos Qommanbanten und des ten also 4.123 Millionen, eintragen mußten,

verdient wie sie I'imtan Fraglich ist es nun, ob die sozialdemokratischen

£r^r Äo iWn ^Tit^r'er Ma rl stet n Pläne, die auch von den Demokraten unterstützt für ben aroS Fortschritt im kommerztellen werden. und nach denen der Weiterbau de- fur »en großen «Danrerkreurers unterbunden werden soll, durch-