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Meier Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

18. Jahrgang

EinzelvreiS: Sonntags 20 Pfennig

Mittwoch, 10. Oktober 1928

Nummer 240

Einzelpreis: WochenianS 10 Pfennig

Deutschland verstärkt die Friedensfront

-rage.

:llen mit Gas. Das ch ein Brenngas-

Als icb binüberflog.

Ozeanflieger Köhl in der Stadthalle.

Bor de« »iS in die Galerie» dicht «-füllte» groben Stadtballensaal - einige leere Stnbl- reiben waren immerbi« bezeichnend - lieb gelter» daS Haupt und die Seele der drei küb- «en Lastozeanbezwinger, Hauptmann »861. »ock einmal das grandiose Bremendrama vor taa-

Der Abgeordnete süvrl nicht mit.

Köln. 9. Oktober (Privattlegramm.) Mr ans Trier gemeldet wird, hat Abg. Prälat Dr. Kaas wegen unaufschiebbarer dienlicher Geschäfte und mit Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand aus seinen Platz für die «merikafahrt als Ber- treter des Reichstages verzichtet.

die bei der Amerikafahrt verstärktem Druck aus­gesetzt find, sowie um die Füllung des^ Schifss- türpers und der Brenn-

Schnaps-Massenvergiflung.

30 Tote im Arbeiterviertel. Geheime Schänken.

Rewyork, 9. Oktober. (Funkmeldung.) Nach­dem die Zahl der Todessälle, die auf die bereits gemeldeten Alkoholvergiftungen zurückzuführen sind, sich heute auf etwa dreißig beläuft, hat die Polizei im Ostteile der Stadt eine Anzahl Raz­zien vorgenommen und dabei etwa ein Dutzend geheimer Schankstellen ausgehoben und die alko­holischen Getränke zum Zwecke einer chemischen Analyfierung beschlagnahmt.

Die Intelligenz hilft nach.

Wie wir Deutschen den Frieden fördern.

Berlin, 9. Oktober. (Durch Funkspruch.) In diesen Tagen hat stch an Komitee für internatio­nale Aussprache gebildet, das auS den Führern der großen politischen Parteien und aus Vertre­tern maßgebender Kreise in Deutschland besteht Dieses Komitee will die gegenseitige Orten- t i e r » n g und die Fühlungnahme zwischen den deutschen und den ausländischen Staatsmännern, Wirtschaftsführern, Gelehrten «sw. fördern Dem Komitee gehören unter anderem an: Pro- seffor Bredt, Profeffor Einstein. Gerhart Haupt­mann, Frau Marie von Hindenburg, Reichsmi- nister Koch-Weser, Reichötagspräfident Löbe, Ge

Morgen Start nach Amerika.

Rach der letzten glänzenden Probefahrt. Rich mit drei Motoren flugfähig. Riesenmengen an Betriebsstoff.

bedrohten. Wenn Schwarz auch nichts geschehen ist und die Revolver vielleicht auch garnicht ge­laden waren, so liegt hier doch Freiheits­beraubung und Nötigung vor. Diese Delikte werden verhälrniSmätzig schwer bestraft und so ist es verständlich, daß sich die Attentäter sofort nach vollbrachter Tat auS dem Staube machten und möglicherweise bereits über die Grenze ins Ausland entkommen konnten. Sicher wird man Steckbriefe hinter ihnen herjagen, ob man sie aber fasten kann, ist eine andere g-"

Luftschiff wird öoraui , , ...

quantum von 30 000 Kubikmeter mitsühren. Außerdem werden sechzig Benzin-Tanks mit über 280 Litern mitgenommen werden. Der endgültige Start-Termin wird heute an Hand der neuesten Wetterkarte bestimmt werden.

Der Zeitungskönig ist es selbst

Noch eine kleine Enthüllungs-Sensation.

Paris, 9. Oktober. (Eigene Drahtmeldung.) Horan berichtet weiter, daß er beim Besteigen eines Autos plötzlich von sieben kraftfahrenden Polizisten umringt wurde Auf der Polizeiprä- fektur wurde er befragt, welche Mittel er benutzt

send Meter Höhe

wird der Polarstern zum Führer.

Trügerisches Sternblinken auf dem Rebelmeer täuschen die fiebernden Sinne und entzündeten Augen. Endlich, endlich flammen unter abge- schostenen Leuchtkugeln Wälder und Berge auf. Kein Zweifel, der andere Kontinent ist erreicht. In roter Morgensonne sausen sie über märchenhaft vereiste Täler und GiPsÄ tie­fer und tiefer in Labradors menschenleere Fel­senwüsten hinein: .Haben wir uns verirrt? Rasen wir zum Nordpol statt nach Süden?« Eine Landung auf weltverlorenen Eisfel­dern wäre gualvollerer Tod als im kalten Wel­lengrab. Da plötzlich

fängt das Fernglas einen Leuchtturm

ein. Kleine Fifcherdörfer umsäumen daS schneeverwehte Felseneiland. So setzt denn nach sechsunddreißigeinhalbstündigem Sturm- und Nebelflug Köhl völlig erschöpft die.Bremen" auf einen Eisteich, wenn auch mit Kopf­stand und einigem Bruch, nieder. Den auS- steigenden Köhl schleudert der Eissturm gegen die Felsen, v Hünefeld wird ins Eisloch gefegt. Und dann fallen sie nach der Absendung der er-

Gcsierz und Ernst.

Bon Rundfunk, Ohrfeigen u. lachenden Dritten.

Die Welt, soweit sie in diesen schlechten Zei­ten sich noch genügend Sinn sür Humor bewahrt hat, hat wieder einmal Grund zum Lachen. S:e lacht aus Kosten des Berliner Rundfunks, den die Kommunisten so gut übertölpelten, daß es dem kommunistischen Abgeordneten Schulz ge. lang, einen halbstündigen Vortrag gegen den Pan^rkreuzer und für das Volksbegehren zu halten, während eigentlich der sozialdemokrat'- sche Redakteur Schwarz über Friedenssicherun­gen hätte sprechen sollen. Im ganzen wird man diesen kommunistischen Husarenstreich nicht zu überschätzen brauchen, es scheint ein unangeney- mes Nachspiel nur für den Angestellten des Rundfunks zu haben, dem die Ueberwachung übertragen war. Die neue kommunistische Schwarzkunst wird die Einzeichnungen für das Volksbegehren nicht wesentlich vermehrt haben, denn dessen Erfolg ist bis jetzt außerordentlich gering. In den ersten drei Tagen waren tn Berlin 25 729 Einzeichnungen zu verzeichnen ge­genüber 142000 bei dem Volksbegehren sür Bie Hohenzollern-Enteignung. In den ersten suns Tagen des Volksbegehrens hatten sich damals in Groß-Berlin 436 543 Wähler eingetragen während es diesmal im gleichen Zentraum 75197, d. h. etwa ein Sechstel der früheren Zahlen sind. Man kann daraus ohne weiteres den Schluß ziehen, daß die kommunistischen Me- thoden abgelehnt werden und daß nur ein ver­schwindend kleiner Bruchteil des deutschen Vol­kes nicht die z w e i d e u t i g e Haltung der Jun­ger Moskaus zu erkennen vermag, die für stärkste Seerüsttrng der Sowjetunion, aber für Wehrlosmachung des eigenen Vaterlaw des sind. Wenn schon Berlin derartig geringe Eintragungszisfern aufweist, so erscheint es zweifelhaft, ob überhaupt die erforderliche Zahl von 4,1 Million Eintragungen erreicht wird, die nötig ist. damit der Gesetzentwurf gegen den Panzerkreuzerbau dem Reichstag zur Beratung vorgelegt wird.

Inzwischen haben die gefoppten Leidtragen­den auf der rechten Linken zur Selbsthilfe ge­griffen und ein Pressekollege des Entführten hat Herrn Schulz eine ziemlich kräftige Ohrfeige verabfolgt. Damit werden zwar die Mängel der augenblicklichen Strafgesetzgebung, die es fast unmöglich machen, den Kommunisten Schulz wegen Mißbrauch des Berliner Senders zu ver- folgen und zu bestrafen, nicht aufgehoben, auch die Aengste, die der »Vorwärts'-Redakteur Schulz bei feiner Entführung durch die Kommu­nisten ausgestanden hat. werden durch diese Ohr- feige nicht geringer, sondern höchstens dürfte der sonst recht friedfertige Herr Schiff sich seine Aufregung durch diese Selbstjustiz abreagiert baden Auch diese Methoden halten wir aller- -mgs für grundsätzlich falsch, allein schon im Interesse des UnterqrundbahnverkehrS, der durch solcheliebevollen" Begrüßungen doch stark be- einträchtigt werden könnte. ,

Sehr interessant ist natürlich noch das recht­liche Nachspiel dieses Handstreiches. Es erhebt sich zunächst die Frage, ob nicht die sozialtsttsche Partei von sich aus berechtigt ist, Ersatzan- s p r ü ch e zu stellen und Privatklage gegen die Störer ihrer Rechte zu erheben. Run ist es mög­lich, daß die Geschädigten stch nicht direkt an die Ruhestörer wenden, sondern an die Berliner Rundfunkgesellschaft, die es zweifellos an der nötigen Vorsicht und Ueberwachung hat fehlen lassen. Hier ist aber sicher ein Rechtsfall gege­ben, wie er bisher noch n t e v o r g e l e g e n hat und der Ausgang eines solchen Prozefles durfte deswegen durchaus ungewiß sein. Hebet die Maßregelung des allzu leichtgläubigen Ansagers hinaus sind umfassende Sicherungsmatznahmen vorgesehen, die für die Zukunft ähnliche Vorfälle unmöglich machen sollen. Die Staatsanwaltschatt ihrerseits kann Wohl die Rundfunkgefellschafr kaum belangen, dagegen dürfte sie gegen den Ab­geordneten Schulz-Neukölln wegen Haussne- densbruchs und groben Unfugs vorgehen. Da aber die Auslegung dieser beiden Punkte in der Gerichtspraxis durchaus strittig ist, ist eS frag- lich ob sich eine derartige Anklage durchführen lasten würde. Aber eigentlich ist diese ganze Frage akademisch und müßig. Der kommunistische Redner genießt die Immunität des Abge­ordneten, die einsetzt, Wenn der Täter nicht in den 24 Stunden, die der Tat folgen, festgenom­men werden kann Schulz wußte sich aber für diese Zeit aufs beste zu verbergen und das De- litt dürfte doch zu klein sein, als daß deswegen das äußerst schwierige Bersahren eingeleitet wer­den würde, dem Abgeordneten die Immunität abzuerkennen. Anders liegen die Dinge bei ben drei Automobilisten, die den sozialdemokrattschen Redakteur Schwarz von seiner Wohnung weg im Auto entführten und ihn sogar mit Revolvern

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habe, um sich das Flotten-Dokument zu beschaf­fen. Er teilte mit, was er für notwendig hielt, und erhielt daraus die Antwort, er werde der Beamtenbestechung beschuldigt und habe, wenn er seine Quelle nicht angebe eine Gefängnisstrafe von sechs Jahren zu gewärtigen. Diese Drohung schüchterte ihn nicht ein. Erst nach stebenstündi- ger Haft nach dem Malin verweigerte man ihm auch einen Advokaten ließ man ihn frei, nachdem er den Ausweisungsbefehl anerkannt hatte. Nach Presseberichten habe Horan zugege­ben, das Dokument von dem

Zeitungsbefitzer Hearst selbst

in Paris erhalten zu haben mit der Anweisung, es nach Newyork zu drahten. Hearst soll bereits nach der Androhung gegen Horan vor einer Woche eilig nach Washington gereist sein und Kellogg um seine Intervention ersucht haben. Hearst habe erklärt, er nehme die volle Ver­antwortung für sein Vorgehen auf sich und fordere das Eingreifen der amerikanischen Bot­schaft in Paris. Obwohl die Botfchaft einen Schritt unternahm, sei es zu dem geschilderten Zwischenfall gekommen. Der amerikanische Ge­schäftsträger habe sofort um Aufklärung ersucht Der französische Außenminister habe ihm erwi­dert, Horan sei nicht verhaftet sondern nur ver­hört worden und habe selbst eingewilligt (!) Frankreich vor Donnerstag zu verlaflen.

»achzeicknet.

Rauschendes, anschwellendes Händeklatschen, als er das Saalpodium elastisch betritt und nach einem längeren Händedruck eines MagistratS- vertrelers dem Lust-Napoleon errötende Mäd­chenhände mit tiefem Knix einen Berg gelber Chrysanthemen in den Arm legen. Und dann wächst aus der gedrungenen, breitschulterigen oldatisch gestrafften Figur mit dem massiven, wettergebräunten Schädel in sprudelnder Rede, die dem Luftherkules nicht ganz so vertraut ist wie fein Höhensteuer, in gigantischen Umrissen fein größtes Werk und Erlebnis. Man beginnt zu begreifen, daß nur dieser

personifizierten Ruhe, Energie und Zähigkeit, dieser nervenlosen deutschen Gründlichkeit, Gei­stesgegenwart und blitzschnellen Entschlußkraft der gewagte Wurf gelingen konnte. Rührend die Bescheidenheit, mit der er mindestens fünfzig Prozent des Erfolges auf Monteuere und Inge- nieure der Junkerswerke und feiner Mitarbeiter abzuwalzen sucht. Spannend gleitet Köhls er- ster mißglückter Angriff auf den Dauerwelt­rekord vorüber, bei dem ihm nur rasche Notlan­dung aus tödlichen Benzoldämpfen das Leben rettete. Vergeblich auch der erste An- satz zum Amerikaflug: Ueber England müssen ie wegen undurchdringlichen Nebels und starkem Zeitverlust umdrehen und landen nach zweiund­zwanzigeinhalb Stunden wieder in Dessau. Nur umso entschlossener aber packen sie jetzt das schier unmögliche Wagnis an: Noch ein Winter gründlichen Studiums, tägliches Einfliegen, um Nebel-, Kompaß- und Strichflüge zu üben. Und dann sind alle Vorbedingungen erfüllt: Die

Maschine steht und fliegt allein

in der Lust und der Flug nach Irlands Start­platz ist ein glänzender Beweis für Manövrier- und Navigationsfähigkeit in schwierigsten Sa­gen. In Baldonel hält sie nochmal em vierzehntägiger Regen mit durchweichter Start- bahn auf, macht sie aber zugleich zu Freun­den und Lieblingen des braven Iren- Volks: Oberst Fitzmanrice vertraut ihnen sein Leben an und nach traumgequälter Nacht jagen sie im Morgendämmer auf getrockneter Bahn durch Tal und Nebelwände aufs unermeß­liche Meer hinaus. Nervenprickelnd und verhal­tenen Atems donnern wir nun mit dem tech­nisch fabelhaft arbeitenden Zaubervogel durch Sonnenglanz und Wolkenmassen hindurch durch Neufundlands grausige Nebelbänke, dicht über 1 den Schaumkämmen oder in riesigen Hohen.

Setzt der Motor aus? Leckt die OeNeittmg? Der

Herzschlag will den todverbundenen

drei Braven und auch uns stocken, als in Pech- l schwarzer Sturmnacht Kompaß und Steuer ver- i sagen und der schaukelnden Bremen fast die

Flügel brechen. Fast wollen sie an stch und ihren Instrumenten verzweifeln. Aber ein fe» 1 fier Händedruck und tiefer Freundesblick schlägt letzte Willensfunken aus ermattender Seele: Ei­serne Fäuste und Hirne drehen den verirrten Aunderapparat wieder auf Kurs. In zweitau-

Paris, 9. Oktober. ^Eigener Drahtbericht.» Die franzüflfche Presse gibt die Angelegenheit der Verhaftung des amerikanischen Preffe-Korre- pondenten Horan. offenbar einer Weisung von oben folgend, in sehr unauffälliger Art wieder. Danach ist der Korrespondent lediglich vor die Sicherheitspolizei gerufen worden, um dort einige Angaben über die Art und Weise zu machen, wir er in den Besitz des Flotte n- Dokurnentes gekommen sei.

* * *

Aus dem Laude gejagt.

Weil er niemand verraten wollte.

Paris, 9. Oktober, iEigener Drahtbericht.) Wie ein Blatt berichtet, habe man Horan be­reits vor einigen Tagen am -Quai d'Orfey ge­raten, Frankreich zu verlassen. Da er diesem Rat nicht Folge leistete, sei er gestern fest­genommen worden. Auf der Polizei habe man ihm bedeutet, daß er stch rechtlich verpflichten müsse, Frankreich vor Donnerstag zu verlassen, wenn er keinen Haftbefehl erhalten wolle. Unter diesen Umständen habe er es vorgezogen, den Ausweisungsbefehl zu unterzeichnen. Horan selbst gibt an. man habe auf der Polizei von ihm gefordert, entweder anzugeben, wer ihm das vertrauliche Flotten-Rundschreiben an den französischen Botschafter mitgeteilt habe, oder den Ausweisungsbefehl zu unterschreiben. Der amerikanische Presse-Vorsitzende hat sich übrigens zum Quai d'Orsey begeben, um ge­gen die gegen Horan ergriffene Maßnahme Einspruch zu erheben.

Friedrichshafen, 9. Oktober. Sonderbericht) Rach der gestrigen letzten Probefahrt des Gra­fen Zeppelin wird nunmehr die letzte Hand an­gelegt, um den Luftriesen klar zu machen für die Fahrt über den Atlantic. Bei der viereinhalb- ftündigen Kreuzfahrt über das Bodenseegebiet wurde eine Geschwindigkeit von 130 Stunden­kilometern erreicht, die selbst bei Ausschaltung eines oder gor zweier Motore noch über alle Erwartungen gut war, sodaß erneut der Beweis dafür geliefert wurde, daß Graf Zeppelin auf seiner großen Fahrt

keineswegs auf alle fünf Motore angewiesen ist. Auch die Peilversuche find außerordentlich günstig verlaufen. Der beabfichtigte Umbau der Mannschaftsräume ist vollständig durchgeführt worden. Jetzt handelt es stch noch um einzelne Verstärkungen derjenigen Teile der Ballonhülle,

Ein Faufchikb für Amerika

Polinäre läßt den Enthüller des Flottengeheimniffes verhaften.

Die Äafleler Reuest«» Nackrickteu erlebe'neu roöätnilid) »edjÄmat nockmitlag». Der AbonnemeniSpreis beaäai iür ben Monat 2.20 X bet kreier Aufteilung ins Haus in bei Geichäiwkelle -bgeboli i - * Dur» bie »oft monutli» 2.20 * ausfckliekltck .-iuftellunasaedühr sternfvrecher 961 und 952 Rüt unverlangt einae-andte Beiträge kann die Rebakiion eine Serintnwrtung ober Gewähr m keinem Salle übernehmen Rückrnblungen bes Be,u«Sgelb«S ober Ansprüche wegen etwaiger Nicki orbnungSmähtaer Lieferung ffl auSae'cklofien »oftfckeckkonto ftrnnffurt a M Nummer »inwlniimmer 10 A LonntagSnummer 20 *

ncrolobcrft von Seeckt, Außenminister Dr. Stre- femann usw. Vertreter von Landwirtfchaft und Gewerkschaften werden noch zugezogen.

Halb ja, halb nein.

Italien hält stch de« Rüstungsrücken frei.

Paris, 9. Oktober. (Eigene Drahtmeldung. > Die italienische Antwortnote auf daS französisch- englische Flottenabkommen hält daran fest, daß der Grundsatz der Unabhängigkeit der ver­schiedenen Arten der Rüstungsbeschränkungen zu Wasser, in der Lust und in der Gesamtheit auf­recht erhalten wird. Eine Lösung sei notwendig, die es jeder Partei erlaubt, lohn' ihren Zutritt zu den vorgeschlagenen Maßnahmen auSzuspre chen, eine Lösung, die gleichmäßig die gerechten Forderungen der verschiedenen Parteien ermög­licht. Die Rote schließt mit der Zustimmung zu Rüstungsbeschränkungen zweck« Konsolidierung des Wiederaufbaues.

Stallen juckst Lhmas Freundschaft

Schanghai, 9. Oktober. Der italienische Ge­sandte ist nach Nanking unterwegs, um Über einen neuen italienisch chinesischen »ertrag aus der Grundlage der Gleichheit und Gegen­seitigkeit zu verhandeln