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Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasieler Abendzeitung

18. Jahrelang

Dienstag, 2. Oktober 1928

CFinirftireiS1 Sonnta«8 2(1 Pfennig.

Nummer 233

(FinirltireiS1 Wochenwgs 10 $fennlq

Frankreichs Minister predigen Haß

Der ?.Oktober als DamokiesfAwert «brr Wien / Nlefenstreik auf den Wersten im Gange

wirkt sich

welcher am heutigen Montag begtw

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Qualitäten eingeengter

Auf dem

fragt wird wie die wirklichen oitten deren Markt von Messe zu Messe wird

Der große Geldmangel

in weiten Kreisen des Publikums

Wie Snglon bs Giubknfiky VurchUdlaarn

London. 1. Oktober. Fünf der größten Berg' werksunternehmungen im Gebiet von Manchester tzaben beschlossen, stch zusammenzuschlietzen: ihr Kapital beläuft sich auf mehrere Mill. Pfund.

Wien auf dem Pulverfaß.

Drei feindliche Verbände marschieren am

7. Oktober gegeneinander auf.

Wien, 1. Oktober (Privattelegramm.) Laut Pressenotiz wird die Polizei in Wien-Neustadt heute wahrscheinlich ein Verbot des sozialdc mokratischen Aufmarsches erlassen, wodurch sich die Lage weiter verschärft, da die Sozialdemo­kratie unter allen Umständen entschlossen ist, -hren Marsch durchzuführen. Die Frage von Zu- ämmenstößen ist dadurch nur noch dringli­cher geworden. Der Landeshauptmann von Nie­derösterreich berät weiter mit den Organisatio­nen. Auch die Kommunisten beschlossen trotz des VevSsteK- .ach Wiener Neustadt zu marschieren, um den Aufmarsch der Heimwehr zu verhindern Als Mittel zur Verhinderung des Aufmarsches wird Eisenbahner streik und Besetzung der Zufahrtstratzen propagiert.

worden waren. Marin ries aus, ob cs rat' 2t<. Jahrhundert möglich sei, daß ein großes Volk, das sich rühme, eine Zivilisation zu haben, wissentliche und überlegte Akte habe vollführrn können, die an Schrecken alles über­teigen, was man sich vorstellen könne. Wenn er an die 65 Opfer der Zivilbevölkerung denke und wenn er an die Grausamkeiten des Feindes denke, so sage er sich, daß eine Na­tion, die den Kult derartiger Märtyrer schaf e, ihrem Untergange nahe sei und daß Leute, die Herzen wie solche Barbaren hätten, tuf immer verflucht seien. (I).

Kiel, 1. Grund der

13000 feiet n m Riel.

Oktober. (Privattelegramm.) Gewerkschaftsparole ist nach

mer, noch Luft und Sonne hat? Wie soll man alle die schönen Waschungen und gymnastischen Uebungen vornehmen, wenn man weder den Raum noch die Zeit dafür hat? Ja, es gilt auch für die hygienischen Ausgaben, was wir allen von allen Verantwortlichen Lenkern der Staats­und Volksgeschicke wünschen, daß sie den Wor­ten auch die Talen folgen lassen möchten. Wir haben einen zielbewußten Reichsgesundheits- ministcr heute nötiger denn je.

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hier aus. er macht sich aber auch in den anderen Tertilbranchen bemerkbar, denn auch in Wäsche z. B. ist das Geschäft in besseren Sachen klein und unbedeutend. Der bevorstehende Winter bedingt natürlich auch ein starkes Angebot in Wollwaren aller Art, für die die Nachfrage in den ersten Messestunden stOriaenS schon ziemlich stark eingesetzt bat. Für Gardinen bestand nur geringes Interesse, daaegen wurden Handschuhe und vor allem Strümpfe stark umaesek t. Da- mensiriimvfe in Flor und Seide .meist in bellen Farben, entwickeln stch von Messe zu Messe in einem größeren Geschäft und die Kunstseidenak­tionäre werden das schmunzelnd seststellen. schlecht beschickt ist wieder die S ch n h m e s s e. Durch Verbandsbeschluß ist den großen Zirmen die B-fchickuna der Messen Untersaat. Es kom­men also nur die Außenseiter und die Herstell->r van Hausschuhen, die von den, Aerbot nicht be- erofsen werden. Warme Hausschuhe für den Winter wurden ziemlich stark umaeseftt. in den sibriaen Schnbartikeln war das Geschäft stau und die AnSwastr g-rina. Die schwierige Kr.n- hmftitr in der ?»d»rlndustrie wirkt sich nach stär­ker mis bei d»n r^ss-usta^-e sted-rsa^rikaufen, von denen viele die He^hstmeffe in Frankfurt nicht miisi'ch-n konnten, weil es ihnen einfach

unmönlich mar. die Kosten

zu tragen. Die Branche liegt seit Monaten still große Lagervorräte harren der Käufer und die Ausfälle, die durch die Abstoßung der alten L ä g e r zu Schleuderpreisen entstehen, sind groß Immerhin kann man Ware in jeder Qualität erflehen. Große Mode scheint Schlangcnleder zu sein, daS in allen Formen und Arten verar­beitet wird. Für Biiauterien, Toiletteartikel und Kristallwaren war Markt und Geschäft klein. Die knappen Geldverhältnile wirken sich in die­sen Branchen mindestens ebenso stark aus, wie tm Kunstaewerbe. das Wien und München ganz ausgezeichnet vertreten, während sich andere Aussteller an diesen Qualitätserzeugnissen ein Beispiel nehmen könnten, denn manches, was man da zu sehen bekommt,

grenzt hart an Kitsch,

wenn eS nicht gar geschmacklos ist I« der reich beschickten Lebensmittelmesse ist das Ausland besonoers stark Vertreten Die französischen Aussteller bringen vor allem Getreide und Früchte auf den Markt Italien zeigt wunder­bares Edelobst und viele Sorten von Wein, Oesterreichs Molkereien bringen vorzüglichen Käse auf den Markt. Das zum ersten Male

Reichsgesundbeitsamt.

Die Volksgesundheit ist eine große soziale Frage für sich und hängt airdererseits mit den übrigen sozialen Fragen auf das engste zusam- men. Vor allem mutz es gelten, wie ja auch die Bodenreformer immer wieder und wieder for­dern, jedem deutschen Staatsbürger ein men­schenwürdiges Dasein zu sichern. Tas ist eine hygienische Frage und eine soziale zu­gleich. In der dringenden Forderung des be- i fchleunigten Wohnungsbaues liegt geradezu der Schlüssel zu allen Fragen der Volksgesundheit. Ob man nach Tuberkulose oder Alkoholismus oder Geschlechtskrankheiten fragt, immer werden die Auskünfte der A-rzte, der Hygieniker, der , Sozialpolitiker der Pädagogen auf die üblen WohnungsVerhältnisse Hinweisen. Ta sind die Gelegenheiten der Ansteckung gegeben, die Gelegenheiten der Verführung^ Aus der un­behaglichen Wohnung drängt es die Männer in die Kneipe und die Mädchen auf die Straße. Was würde es z. B. nützen, für tote Waffen zu sorgen, für alle die modernen mechanischen Ein­richtungen der Landesverteidigung, wenn es an den lebendigen Waffen, den Menschen, fehlte. Man möchte wohl wünschen, daß es dem deut­schen Reichsgesundheitsminister ermöglicht würde, sein Programm wirklich durchzuführen. Da ist in Schlesien besonders viel zu tun. Denn Schlesien ist ia auch heute noch das Gebiet des Großgrundbesitzes, wo für Sozialvolitik und Dolkshygiene noch manches im Argen liegt. Kürzlich hörte man erst wieder von einem Fall, wo planmäßig der fideikommissorische Wald vor- getrieben wird, die Ackerblaufläche dadurch ein- pefchränkt und das übrig bleibende Land durch Schatten, Baumsamen und Wildschaden in sei­ner Ertragssähiakeit geschädigt wird. So gehen die Dörfer der Umgeoend zurück statt vorwärts. In den Zeitungen erscheinen lamentable Ar­tikel v'/'T die Landflucht und über die verhäng­nisvolle Anziehungskraft der großen Städte Deshalb muß gerade der Großgrundbesitz danach trachten, sich die selbständigen Existenzen mit allen Mitteln zu erhalten und sie nicht noch in die Städte abzudrängen.

Wohnungsbau, bäuerliche Agrarpolitik Für­sorge für die Grünflächen, die Trink- und Bade­anlagen der Städte, Aufklärung über hvgie- nische Lebensweise. Förderung des gesunden Sportes, das alles sind Aufaaben, deren sich in der Tat ein ReicksflesundheitSminister mit aller Intensität zu widmen batte. Denn lebten Ende? ist ja unser ganzes, entwaffnetes im Mittelpunkt Europas wohnendes Volk in (einer Eristenz be- drdbt Wenn da nicht von innen heraus, wenia- fl-ns (ihr seine gesamte Kraft gesorgt würde, wo­her sollte dann überbaut" noch eine Hoffnung für die Zukunft kommen? Wir haben die Gesolei in Düsseldorf gehabt, wir haben die Ernäh- runasau-rstellung in Berlin aebabt, aber was nützen alle diese Veranschaulichungen moderner wissenschaftlicher Einsicht in die gesundheitlichen Eristenrbedinaunaen, wenn es die Praxis des

Scheitern aller Berhandlungsmöglichkeiten die Arbeit heute früh auf allen Kieler Seeschiffs­werften eingestellt worden. Von dem Streik werden allein in Kiel rund 13000 Arbeiter be­troffen. Die Rotstandsarbeiten werden ver­richtet.

Die Werften liegen still.

Streikluft im Welthafrn.

Hamburg, 1. Oktober. Die Werftarbeiter in Hamburg sind der Streikparole allgemein ge­folgt. Rur einige Meister, Vorarbeiter, Lehr­linge und über sechzig Jahre alte Leute find er­schienen. Verstärkte Polizeipatrouillen sorgen für Aufrechterhaltung der Ordnung.

Giftpfeile öes Haffes.

Frankreichs Minister verflucht uns auf ewig.

Paris, 1. Oktober. (Eigener Drahtbericht.) Frankreich und namentlich das ehemalige Kampfgebiet wurde am Sonntag ganz beson­ders heimgesucht von der Epidemie der Denk­malsweihen und Erinnerungsfeiern, bei denen eher der Sache des V ö l k e r h a s s e s als ver Verständigung das Wort geredet wurde. Ein besonders krasses Beispiel bot die Verleihung des Ehrenlegionskreuzrs von Nomeny, bei dem auch Pensionsmini st er Marin daS Wort ergriff. Der Redner vergaß aber, daß es sich bei der Niederlegung des Dorfes und der Erschießung von Zivilpersonen im Weltkriege um eine Strafexpedition handelte, nach­dem deutsche Soldaten von

Zivilisten meuchlings erschossen

John Bull überlegt.

Wie entgeht man der Abrüstungszwickmühle?

London, 10. Oktober. (Eigene Drahtmeldung.' Bei der Prüfung der amerikanischen Flottcnnote muß auch darüber entschieden werden, ob die englischen Zugeständnisse an Frankreich in der Frage der Stärke des Landheeres und der mili tärischen Reserven bestehen bleiben sollen, ohne Rücksicht auf den erzwungenen Verzicht des eng­lisch-französischen Flottenabkommen. Zu beant­worten ist auch die Frage, ob England feine

Streik in den Xichechrngiuben.

Klodnow, 1. Oktober. Von tschechi­schen Gewerkschaftsdelegierten wurde die Anr-

volle Handlungsfreiheit bezüglich der Begren­zung oder Nichtbegrenzung der kleineren Unter- ceboote nach Aufgabe des Flottenabkommens zu wahren gedenke. Rechtlich und moralisch würde, wenn das Abkommen nicht allgemein angenom- men würde England zu seinem Standpunkt der vollkommenen Absage der Unterseeboote zurück­kehren können.

Wort der Gewerke auf die Forderungen der Kladnoer Bergarbeiter nach einer 1517prozenn- gen Lohnerhöhung als provokatorisch be­zeichnet und einstimmig abgelehnt. Sämtliche Delegierten sprachen sich für einen sofortigen Streik aus, nen wird.

Geld ift knapv.

Frankfurts Weihnachtsmesse eröffnet.

(Von unserem R. ^.-Sonderberichterstatter.)

Nun bat die Internationale Herbstmesse, die schon saft ans Mangel an Betriebsmittel» ge­scheitert wäre, doch ibre Vierten gestern «ken­net. Und dem rasch gebildete» Gctdgeber- Berei» ist es gelange», doch »och eine stark be­schickte Wareascha» zustande zu bringe», die wir mit »«serem Mitarbeiter aus einem kurze» Rundgaug in Angenickei» nehmen wolle».

Frankfurt, 1. Oktober.

Der Eindruck, daß die Frankfurter Messe als Spezialmarkt für Süd- und Südwestdeutsch­land gewertet werden muß, verstärlt sich von Messe zu Messe. Einzelne Branchen greifen aber auch über dieses umfangreiche Jnteressengeöiet wett hinaus und finden ihre Interessenten in ganz Deutschland. So ist die Frankfurter Möbel.messe z. B. führend als Markt und ihre Besucher kommen aus ganz Deutschland, um in Frankfurt einzukaufen oder sich mit den Neuheiten vertraut zu machen, die allerdings in diesem Herbst nur in einigen praktischen kleinen Gebrauchsmöbeln für Siedlungshäuser zu se­hen sind, während stch Stil und Bauart der üb­rigen Möbel gegen das Frühjahr nicht allzusehr verändert hat Die glatten Formen herr­schen vor. daneben werden aber, namentlich vom lachen Lande Möbel mit Schnitzereien verlangt uuo wetterym aucy Möbel In beschränkten matzen, die in den beuttgen modernen kleinen Wohnungen unterzubringen sind. Es hat sich nämlich berausgestellt, daß die Mieter der Siedlungsbauten vielfach mit ihren großen Möbeln nickt einziehen können Sehr stark be­schickt ist auch wieder die Tertilmesse im Haus der Moden Vor allem findet der Besucher Kon­fektion für Damen und Herren in jedem Genre, wobei die Waren in mittlerer und billiger Preislage viel stärker angeboten und auch ge-

Die Arbeiterpartei ist gerecht.

Keinen Tag länger Rheinknechtfchaft!

London, 1. Oktober. (Eigene Drahtmeldung.) In der vom Vollzugsausschuß der Arbeiter­partei gefaßten Entschließung heißt es: Im Hin­blick auf das von Chamberlain, Lloyd George und Wilson 1919 unterzeichnete Protokoll, die Locarnoverträge und den Kelloggpakt, fordert die Konferenz die sofortige bedingungs­lose Zurückziehung aller ausländischer Trup­pen aus dem Rheinland. Die Partei tritt auch für den Verzicht auf das englisch-französische Marineabkvmmen und fürAufgabe der briti­schen Opposition gegen einen wirksamen Abrü­stungsvertrag" ein.

Ein Notfeil für Amerika.

Paris will den Dollar nicht schwimmen lassen.

London, 1. Oktober. (Eigene Drahtmeldung, i Wie ein Newyorker Korrespondent berichtet, hat die französische Regierung Amerika den gesamten Abrüstungs- und Schriftwechsel mit Großbritan­nien als Grundlage für neue Besprechungen übergeben. Lord Cushendun bereitet in Zusam­menarbeit mit der Admiralität den Entwurf einer D e n k s ch r i f t zu der amerikanischen Ant­wortnote vor. Viel beachtet wird die Tatsache, daß die amerikanische Botschaft in London sich durch die Haltung des Forreign Office veranlaßt gesehen habe, die amerikanische Note direkt der P r e s s e zur Veröffentlichung zu übergeben.

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Trotzes Kopfzervrech?n üver den SRirtnepott

London, 1. Oktober. (Eigen- Drahtmeldung.) Man hält eine besondere Entscheidung des Kabi­netts in der Angelegenheit des Marineabkom­mens für notwendig, die wegen mehrerer ab­wesender Minister jedoch kaum vor nächster Woche fallen könnte Inzwischen werden die Einzelheiten genau erwogen.

Bus der Nardtseite.

Aufgaben des Gesundheitsministers.

Innenminister Sevenng hat sich kürzlich auch als Gesundhettsminister bezeichnet. Dos Innen­ministerium ist ia als Mädchen für. alles be­kannt Alles, was man sonst nicht unterdringen kann, lädt man aus es ab. Schulkommission, Gesundheitsamt, die kommende Reichsstelle für Kommunalpolitik und wer weiß, was sonst noch alles, finden in dem großen roten Gebäude am Platz der Republik, dem früheren Generalstabs- gebäude, Platz. Die Volksgesundheitssragen aber find von solchem Umfange, daß sie eigentlich für sich allein den Arbeitsplan eines ga n z e n M i - nisterium zu füllen vermöchten, wie man sie auch in anderen Ländern schon hat. Dem Reichsgesundheitsamt wirst man vielfach büro­kratische Methoden vor und außer bei der Reichs- gesundheitswoche hat es sich öffentlich nicht all­zufleißig betätigt. Wie weit die Anschauungen moderner Hygiene in dieses Amt eingedrungen sind, läßt sich mindestens schwer erkennen. Viel­leicht fehlt es ihm auch deshalb an Initiative, freu es eben nur in das Reichsinnenministe- lium als Ressort eingeschachtelt ist und deshalb Weisungen von oben zu befolgen hat. Wenn sich der neue Reichsinnenminisker wirklich als Reichsgesundheitsminister fühlt, so bedeutet das hc:seitlich auch einige neue Antriebe für das

Anzeigenpreise: Einheimische GelchLftSauzeigen die mm-SctU 10 J. »uSwättifle Gesckäftsa»zeigen die mm.Selle 10 A. Kamilienanzeige» die mio-Zeile 10 A. «ttine «nxiaeu aus Haftel das Wort 6 A auswärtige Kleine Anzeigen dte mm- SeUe10 T ttÄnbie S 88 A. Cffert8ebübt.«»4 (bei 3u eHuna 85 A i Rechnungsbeträge innerhalb 5 Tagen Mblb.it die Richtigkeit aller bur» Kernivrecher aulgegebenen Anzeigen sowie für Suinahmedaien und Platze kann nicht »nrantiert werden. Kür Anzeigen mit besonders schwierigem Satz 1M Prozent Ausschlag Druckerei: Schlachtbofftr. 28/30. Geschäftsstelle: Köln. ®tr. 5.

Reu» Sabre Teqmtfrde Tto'biife.

Die Technische Nothilfe besteht heute seit neun Jahren. Sie hat in dieser Zeit in 5383 Einsatzstellen mit 103 695 Nothelfern 6031702 Arbeitsstunden oder rund 750000 Arbeitstage geleistet. Davon entfallen 3998 Einsatzstellen auf lebenswichtige Betriebe und 1385 aus elemen­tare Ereignisse, wie Hochwasser, Unwetterkata­strophen, Waldbrände usw.

Unter Banditenfausten.

Warum die Aufwärterin ihn nicht verriet.

Berlin, 1. Oktober. Eine Aufwartefrau gab heute in einem eingehenden Verhör zu, aus Furcht vor der Rache des Räubers und der Ent­lassung einen Raubüberfall verschleiert zu haben An dem Ueberfall selbst ist sie unschuldig. Der Räuber ist der unauffindbare 26 Jahre alte Pro­duktenhändler Wichiora, den die Frau schon kannte. Als sie ihm am Freitag durch das Guck­loch sah öffnete sie, nichts Böses ahnend die Tür. Jetzt ließ er aber die harmlose Maske fallen und verlangte von ihr Geld. Dabei war er schon in den Korridor hineingekommen und hatte die Tür hinter sich zugezogen. AIS die Frau seinem Be­gehren nicht gleich folgte, fchlug er brutal auf fie ein und bedrohte sie schwer. In ihrer Angst sagte fie ihm schließlich, wo fie Geld ver mutete. Um ungestört suchen zu können, warf er ihr Pfeffer in die Augen und streckte fie durch einen wüchsigen Hieb vollends zu Boden.

Lebens unmöglich macht, ibnen Folge zu leisten? In manchem Brofetarierbausbalt sind die schö­nen Lebren und Bilderbücher der ReichSgesiind- bciiswiche aerade'n als SSnfrn empfunden wor­den. Denn wie soll man für Lüftung der Zim­mer sorgen, wenn man weder ein richtiges Zim-