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Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kaffeler Abendzeitung

»n4etstnprirh- ^ntrWrildXi Sel»äfteanaetgen tte mm-Setl« 10 J. «a»wärti« @tid>äft8an«toe: bte mm-fteile 10 A. ftamtlienanaetaen bte mm-3eite 10 A. «lein« Änaetaen an» Staffel fraS Son 6 A. an»märtiae Kleine Anzeigen die mm. Seile 10 A, Reklamen Me mm-Setle W A. Cfferfrebübt 28 4 (bet 3uftelluna A 4i 'JlecbnnnflSbeträgt tnnerbaLb 5 Tagen Ml) 16a; ftüi die Richtigkeii aller durch tzernivrecher aufgegebenen Anzeigen forote für Sufnabwebaten nnii_ Platze kann niSt «ranrtert werden Kür An^tgen «ti ^-efanderS fchwierigem IM ProzeM Anschlag Druckerei: Lchlachfbofftr 38/80. SefcbdftSftene: «Bln. Str. 5.

Die «asteler Neuesten Nachrichren «riebetnen wScheuttich ie»»mai nachmittag» Der Lbouuemenisnreis dklrag! für den Moral 8.20 * bet tretet Zustellung in» Sau», in bet «SefchäftSstelle abaebolt 8. Z. Durch die Po» monatlich 2.20^ au»fd)lie»ltd) 3nsteünug»«cbübr Kernivrecher RWi und »52. Kür unoerlang! eingefanbte «eträge kann bte Redaktion eine «erantroottnng oder »ernäta tn keinem Kalle übernehmen. Rückzahlung de» B«nge»gelbe« »der Enivrüche wegen etwaiger nicht ordnung»mS»iger 9ief..ftng ft tn»gef<bloflen. Posticheckkouro Sranffnrt a. M Nummer Gfntelnummkr IO A EonntagSnummer » -»

®nüe!»ret8: Sonntags 2b Pfennig. 18. ZahrgNÜg

Nummer 221. Einzelpreis: Woche^mS rt Pfennig Dienstag, 18. Seh)tember1928

Nur Varis von Sens entzückt.

worden sei.

find. Umfaffende Maßnahmen find erforderlich

in der

lassen.

sagen, etwas

Paris freut sich diebisch

Rur ein ehrliches Eingeständnis.

Wan« wird endlich der ganze Rhein frei? i London. 17. September. (Eigene Drahtmel- dung.) Die Blätter werfen die Frage auf. wel­cher Charakter dem neu einzusetzenden Prü- fungs- und Ausgleichsausschuß gegeben werden olle, und welche Form der Sicherheit inan wählen wolle, wenn eine solche überhaupt als Entgelt für die Räumung der besetzten Ge­biete ersorderlich sei. Die nutzlose« Lei- den und die Erniedrigung der Rhein- landbevöHerung durch die Besatzung müßte« vermieden werden. Die neu zu bildende Kom­mission möge sich bemühen, bessere Sicherungen ür die Bezahlung der Reparationen ausfindig zu machen als sie die gegenwärtige Rheinland-

Wahlkampf durchkämpft. Run ist aber Eham- b e r l a i n wirklich ernsMch krank und nach all­gemeiner Annahme wie sein Vater das Opfer

fiellen. UebrigenS um die Wahrheit zu man vermeint in Deutschland zuweilen

von russischem Geist zu spüren.

Porti Rico besteht bereits Hungersnot. Di- Landbevölkerung zieht nach den benachbarten Städten, um dort Lebensmittel zu verlangen. Biele Äteife fordern die Ausrufung des B e l a- gerungszustandes und die Einziehung aller arbeitsfähigen Kräfte, um mit den Auf- räumungsarbciten in dem Aerstörungsgebiet zu beginnen. Außerdem wird die amtliche

das Rheinland bereiste, befremdete mich etwas, worauf ich nicht gefaßt war: in zahlreiche« Or­ten, wo die Okkupationstruppen in ehemaligen deutschen Kasernen untergebracht sind, bemerkt man Aufschriften, die an die Siege der Verbün­deten gemahnen: ,Ie quartier de lchser', Je quartier de la Marn«', Je quartier de Verdun' Welchen Eindruck muß eS auf ein stolzes Volk machen, die Erinnerung an die erlittenen Nie­derlagen auf eigenem Boden heraufbefchtSoren

Beschlagnahme .sowie die Verteilung aller Lebensmittel gefordert, da bereits die Preise für diese unerschwinglich geworden find. Die Opfer dürften noch höher sein, da zum Teil alle Nachrichten ausbleiben. Die letzte Meldung berichtete aus dem Palmbe- achgebiet, daß die Dächer der Häuser von dem Sturm nach allen Richtungen bewegt wurden. Eine Sanitätskolonne mit fünfzehn Aerzten und einer gleichen Anzahl Pflegerinnen ist heute morgen abgegangen, desgleichen ArbeitSmann- schaften.

sehr viel stcherer ist, als mit Benzin.

Für die ersten Fahrten war allerdings Benzin sowieso vorgesehen, da bekanntlich daS Trieb- gaS noch nicht i« ausreichendem Matz vorhanden ist und deshalb für die Probefahrten große Fahrten aufgespart werden soll. Eckener hofft heute ave amtlichen Schwierig, k e i t e n zu klären, zumal die Haltung der Ber­liner Stellen selbst das Bestrebe« nach einer bal­digen Klärung zum Ausdruck bringe. Die erste Fahrt desGraf Zeppelin« dürfte also morgen, spätestensübermorgen stattfinden. I«. zwischen wird auch daS Hoch, das über den nördlichen Teile« Deutschlands liegt, sich biS zum Bodensee auSgewirtt haben.

besetzung darstelle. 2er Geist des Friedens könne nicht eher verwirklicht werden, bis das Rhein- land vollständig geräumt sei. Die end­gültige Regelung des Reparationsproblems werde sich vielleicht noch schwieriger ge- st a l t e n wie das Zustandekommen deS Dawes-, planes.

Ob diese deutsch-russischen Beziehungen Zukunft eine Gefahr oder eine Bürgschaft für den Weltfrieden bedeuten werden, hängt viel­leicht weniger von Deutschland alS von seinen Ueberwindem ab. Als ich tm Sommer 1927

Friedrichshafen, 17. September. (Sonderbe. richt.) Auch am heutigen Montag morgen gab es eine Enttäuschung. DaS Luftschiff wird auch heMe noch nicht aufgestiegen. Die erste Probefahrt ist wieder verschoben worden. DaS Wetter hat sich nämlich erneut verschlechtert Und wenn auch der Regen keine Bedeutung hat, um­somehr der Ostwind. DaS Reichsministerium hat inzwischen die Fahrt mit Benzin als Betriebs­stoff genehmigt. Dr. Eckener wird heute tech­nische Fragen mit dem ReichSverkehrsmimste- rium und der Deutschen BersuchSanstalt für Luftfahrt klären Er ist überzeugt, daß dann auch von dort die Genehmigung erteilt werden wird, zumal der Antrieb deS Luftschiffes mit Triebgas nach Auffassung der Fachleute der Zep­pelingesellschaft sogar

Hungersnot in der Tornadowüste

Die Zahl der Opfer noch unbekannt. Unabsehbare Ernteschäden.

Gens, 17. September. (Eigene Drahtmel­dung.) Rach einem Kommunique der gestrigen Sechsmächte-Konserenz wurde gestern in folgen­den Punkten eine Einigung erzielt: 1. Ueber die Eröffnung offizieller Verhandlungen zur vorzeitigen Räumung. 2. Ueber die endgültige Regelung des Reparationsproblems durch eine Kommission von Finanzsachverständi­gen. 3. Ueber die Einsetzung einer Festste!- lungs- und Vergleichskommlssion über den Zusammensetzung, Funk­tionieren, Gegenstand und Dauer noch verhan­delt wird. Eine weitere Besprechung wird mdjt mehr erwartet. Reichskanzler Müller ist noch gestern nacht mit der deutschen Delegation nach Soden-Baden zum Besuch Dr. Strese-

lungnaHme zu den Dingen in Genf noch gar nicht In der Lage war. Was Deutschland zu- nächst fordern m'ltz, ist eine genaue Präzi­sierung der Vorschläge der Gegenseite. Erst bann wird sich die Reichsregierung darüber klar werden können, ob sich aus diesen Vorschlägen etwas herausarbeiten läßt, waS die Rämnungs- fraq« im deutschen Sinne löst, gleichzeitig aber auch den deutschen Rechtsstandpunkt in vollstem Mabe Wahrt.

Inzwischen werfen bereits die nächsten eng- lischen Frühjahrswahlen ihre Schatten voraus. Tie OPPisition der Arbeiter und Liberalen wirft dem konservativen Kabinett Baldwin vor. daß es durch das Scheitern der Seeabrüstungskonferenz in Genf, durch die Völkerbundspolitik an der Seite Frankreichs, durch das französisch-englische Seeabkommen, das Mißbehagen der Amerikaner verstärkt und die englisch-amerikanische Span­nung beträchtlich vermehrt habe. Die konserva­tive Regierung und die öffentliche Meinung Englands reagieren indessen auf alle diese Aus­stellungen nur schwerfällig. Das zeigte sich auch jetzt wieder bei den enffcheidenden Genfer Räu­mungs-Verhandlungen. Im Grunde genommen ist der Ausgang der Räumungsbestrebungen in Genf den Engländern recht gleichgültig. Das englische Auswärtige Amt weiß, daß die Räumungs- und Abrüstungsfragen die in füh­render Weise von Frankreich auf der Tribüne der Völkerbundes erörtert werden, sich bei Briand in guten Händen befinden. London läßt daher Paris reden und handeln und greift nur gelegentlich ein, um die französische Politik zu unterstützen.

Die größte Sorge macht allen Verantwort­lichen die fatale Arbeitslosigkeit und die kommunistische Agitation findet unter den fünf Viertelmillionen Arbeitslosen einen günstigen Werbeboden. Das Schicksal der Bergleute, die nach Kanava gingen, um dort als Ernte, arbeiter eine neue wirtschaftliche Existenz zu gründen, beunruhigt so sehr die Daheimgeblie- benen, daß Maedonald vorschlug, eine gemischte englisch-kanadische Untersuckungskommission ein. zusetzen. Wie man steht, taktieren die englischen Arbeitervarteiler recht geschickt um die Wähler­massen für sich langsam mobil zu machen. Aber auch die herrschenden Konservativen sind nicht müßig. Sie sind gegenwärtig damit beschäftigt, ihren diesjährigen Parteitag vor,«- bereiten, aus dem Baldwin di- Wahlparole aus- geben wird. Zwei Fragen stehen Im Vorder- gründ, nämlicb bas Problem des Freihandels

So mußte es kommen.

Zwischen Genf, Berlin, London.

Wir haben in unseren leitenden Sonntags­betrachtungen bereits dasErgebnis" der wochenlangen Genfer Katzbalgerei vorwegge- nommen und uns leider, leider nicht getäuscht. Der ganzeFortschritt' besteht tatsächlich darin, daß man allergnädigst geruht hat, über die Räu­mung offiziell zu verhandel«, unter gleichzeiti­ger Einsetzung der beiden Reparations- und Vergleichs- (lies Koniroly-Kommissionen. Wenn die Vorschläge der Einsetzung der beiden Aus­schüsse den Preis darstellen, den Deutschland zu zahlen hat, so wird sich das deutsche Volk mit Recht fragen können, was es sich nun eigentlich mit der Zahlung dieses Preises an neuen Wer­ten einlhandelt. Prüft man noch so genau das angebliche Entgegenkommen Frankreichs, so wird man doch immer und immer wieder zu der Fest- stellung kommen müssen, daß Paris unter einem Entgegenkommen in der Räumungsfrage nur und allein eine baldige Räumung der zwei­te« Zone versteht. Das geht schon daraus hervor, daß die Frage einer Räumung der drit­ten Zone erst bann akut werden soll, wenn der schon erwähnte zweite Ausschuß mit seinem Re­parationsproblem zu einem Ergebnis gekom­men ist, also in einer Zeit, bte heute noch recht fern liegt Stellt man sich nun die Höhe des Preises, den Deutschland zahlen soll, und den Wert der französischen Gegenleistung hierfür vor Auge«, so wird man sofort das kläglicheGe­schäft' für Deutschland in seinem ganzen Um­fang erkennen Das Reichskabinett ist am Sonn­abend in Berlin zu einer Sitzung zusammentze- treten, in der die ganzen Genfer Kompromiß- Vorschläge sehr eingehend durchgesprochen wur­den. Wenn auch die Verhandlungsart deS Reichskanzlers Hermann Müller in Genf im Kabinett vollste Billigung fand, so will daS doch nicht heißen, daß man in Berlin das Kom­promiß auch nur von fern als eine Befriedigung der deutschen Rechtsansprüche betrachtet. Da noch vollste Unklarheit über bte Zusammensetzung, die Zuständigkeit und die Dauer deS vorgeschlage- nen UeberwachungsauSschusscS herrscht, so be­sagte dies schon von vornherein, daß der Kabi- nettsrat in Berlin ut einer endgültigen Stel-

Die Verhandlungen würden, daS dürfe man kei­nen Augenblick vergessen, sehr delikat sei«. Die Lösung sei «och nicht da und eS sei noch ein großer Schritt bis zu ihr. Ein anderes Blatt begrüßt es, daß Deutschland das Prinzip der AuSwechselungderPfänder angenom­men habe. Es handelt sich somit nicht um eine ideelle, sondern um eine praktische Lösung Frankreich bleibe der Politik von 1924 treu. Ein anderes Blatt bedauert, daß es in Genf zu einem ausgesprochenen Kuhhandel gekommen sei. ES habe diese Lösung von An­fang an verurteilt. Immerhin fei e§ zu begrü­ßen, daß überhaupt eine Lösung erzielt

Warum 6er Zeppelin nicht fliegt

Schwierigkeite« mit den Behörden und Ostwind atls bie Halle. DienStag oder Mittwoch bestimmt.

eines Schlaganfalls geworden. Der erste Lord der Admiralität Bridgeman und der Staatssekretär Indiens, Earl of Birken- head tragen sich offen mit RücktrittSabfichten.

i der Innenminister William Johnson- 3 hält seine Gesundheit für so erschüttert, sich mit Rücktrittsabsichte« trägt. Eine Blutauffrischung könnte das Kabinett zweifellos ertragen, aber Wahltaktische Erwägungen legen nahe, nach Möglichkeit alles beim Alten »u

Mehr Vertrauen!

DaS heutige Deutschland ist keine Gefahr.

13 on cm.le Vandervelde.

(Staatsminister und ehemaliger belgischer Außenminister.)

Wir IchUehe« heute bie Reiieeiudriicke des be- tanuten unb eiullubreiche« belgische» Liuksvo- lititers, bex jede» Tag Wieder aus Ruder ko«, men kann, mit Beobachtungen ah. die uns i« bee Augeu des Auslands Ücker «ur »übe« köuue». Eutivriuge» ferne «umvatbie» auch lehr eigeulüchtigen Motive», io wird sei» Ra»- mungsrm dock i» vielen verstecke» Herze» Nachhall linde».

Was für bedeutende Veränderungen sind im Reich auch in innerpolilischer Hinsicht während der letzten Jahre eingetreten. Als ich im Jahre 1922 auf der Reise nach Rußland Berlin be­rührte, stand man noch unter dem Eindruck des Kapp-Putsches. Deutschland war zwar Repu­blik, gab es jedoch damals außer den Sozialde­mokraten überhaupt Republikaner? Heute sprechen viele Anzeichen für bie schleunige und tiefgreifende Umwälzung, die sich vollzogen hat, Im vergangenen Jahr sagte ich zu einem der Bürgermeister Frankfurts:Mir scheint, die Re­publik ist im Begrisse sich zu feftigen'. Er ant­wortete lachend:Im Begriffe, lieber Herr? Sie ist bereits gefeftigt, glauben Sie mir, sie braucht sich nicht erst zu festigen.' Was den Rhein anlangt, trifft dies jedenfalls zu. Anläß­lich der Turnerwoche in Köln Waren alle Häu­ser beflaggt: Wir sahen im ganzen eine schwarz - Weiß-rote Fahne. In Berlin wäre das sicher anders gewesen. Wenngleich die Sozialisten und die Kommunisten die Majorität der Bevol- ternug bilden, versäumen die Nationalisten keine Gelegenheit, an ihr Vorhandensein zu mahnen. 2Ber aber Wollte in die Zukunft der Republik kein Vertrauen setzen, Wenn er den greifen

Feldmarschall, an dessen Treue zum geleisteten Eid wohl niemand zweifeln Wird, von vier Sozialdemokraten umringt sieht die durch den Willen des Volkes im Staat an erste Stellen gerückt wurden: der preußische Mi­nisterpräsident, der Präsident des preußischen Landtages, oer Reichstagsprästoent und der Reichskanzler. Ein Weiterer Eindruck, den man in Berlin gewinnt, ist der, daß, einem erfreuli- chen historischen Paradoxon zufolge, Preußen das alte Preußen zur Zeit eines der freie­sten Länder Europas ist. Vielleicht nir­gend sonstwo könnten sich die Sozialisten, selbst jene des Auslandes, in den Regierungsgebäu­den sozu Hause' fühlen. Anläßlich meines letzten Aufenthaltes in Berlin habe ich in den Räumlichkeiten des Herrenhauses von der näm. lieben Tribüne gesprochen, von der einst Bis­marck sprach. Tags daraus hielt ich für die so­zialdemokratischen Juristen einen Vortrag in den Räumlichkeiten des Landtags. Ich erinnere mich, daß schon im Jahre 1922 bet Konferenzen der drei Internationalen die Sitzungen in den Sälen des Reichstages fiattfanden. In Paris oder in Brüssel Wäre

so etwas ganz unmöglich.

Auch verbietet man in Frankreich die großen russischen revolutionären Propagandafilme unb führt sie in Belgien nicht auf. So zum Bei­spiel: DemPoiemkin'. Erst in Berlin konnte ich diesen Film zum erstenmale sehen, der neben­bei bemerkt, ein Wahrens Wunder ist. Und in Charlottenburg gab sich bdS Publikum, das fast durchwegs dem Dürgerstand angehörte, in einem Kino mit Plätzen zu fünf Mark, Begeisterungs­stürmen bin, als die meuternden Mattosen des , Panzerschiffes die rote Flaaqe am Maste hocb- : zogen. Unsere Nationalisten werde« diese

Beaeisterung verdächtig finden und in ihr bie Gefahr eines möglichen Zusammenschlusses zwischen der deutschen Reaftion unb der bolsche­wistischen Revolution wittern. Gut. Zugege­ben. Wenn auch nur, um eine Hvvothefe aufzu-

Wir bezahlen die zeche.

Zwei Kommissionen als Genfer Ergebnis. Und nur Räumung der zweite« Zone.

San 'tuen. 17. September. (Funkdienst., um Seuchen und Hungersnot zu verhindern. In Genauere Feststellungen über die Gesamtverluste'«-'" A«nn«r8n6t Dr­

an Menschenleben durch den Tornado (siehe auch Bericht 2. Beilage 3. Seite. Die Red.) fehlen noch immer. Die kleineren Siedlungen haben weit mehr gelitten als die Städte. Die Ernteschaden werde« für die Kaffeeplantagen mit zehn Millio­nen Dollars angegeben. Der Ausfall an der Zuckerernte dürfte sich ebenfalls auf zehn Millio­nen Dollars belaufen. Der Verlust der Zucker- fabrikanten selbst wird auf zwanzig Millionen Dollars geschätzt. Die Schäden an der Drangen- ernte und an den Tabak- und sonstige« Planta­gen dürften sich aus fünf Millionen Dollars be­laufen, die an de« Kraftwerken auf 3 Millionen, ebenso hoch sind die im Telephon- und Telegra- phenverekhr. Die Lage in dem Unglücksgebiet verschlimmert sich dadurch, daß die

Wasserleitungen zerstört und die Wasserbecken infiziert

und Schutzzolls sowie die Umgestaltung der konservativen Regierung. In der konservatt- Schutzzoll keineswegs einheitlicher Natur. Als den Partei salbst sind die Auffassungen Aber den he a d Parteiführer muß Baldwin größten Wert Auch b darauf legen, daß sein gegenwärtiges Kabinett HickS geschlossen bleibt, sich über den Winter tm Amte daß er hält und in solidarischer Verbundenheit den Blutau

Paris, 17. September. (Eigene Drahtrnel- düng.) Die Linksblätter find über das Genfer Ergebnis befriedigt. Die Unterhandlungen seien _____ '-auf gutem Wege. Man sei auf beiden Seiten da- mannS abgefahren. ihin übereingekommen. daß bte Verstandi-

* * * igung einem Kampfe vorzuziehen sei, der nur

ttörf» (beide Teile ruiniere. Ein Blatt bemerkt, daß Das SqjWCntC Kommt iwqj- !man augenblicklich erst im Prinzip einig fei.