Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 219.
18. Jahrgang
Ein,rlvr»iS! Sonntags 30 Pfennig.
Die Endziele in Gens schon sichtbar
Ärt Glaubt nicht mehr an Räumung!
(Von unserem Berliner Berichterstatter.) ........„a ...
Wir können uns vielleicht die
zweite Zone... erkaufen.
in Brüssel zahlt
'te. In Berlin
Washingto llogg hatte
:on, 14. September. Staatssekretär
Der Gchreckenöweg des Orkans
Schwenkt Amerika um?
Weil Moskau den Kelloggpakt gutheitzt.
Auf der Derfchwörer-^azzia.
London, 14. September. (Gig. Drahtbericht.) An dem dicht an der Grenze von Gibraltar gelegenen La Linea wurden 50 Verhaftungen vor<
Mit wachsender Stärke auf Haiti los.
London, 14. September. Nach Meldungen au» Rewqork erwartet man, daß der Orkan, der Portorico (Antillen) heimsuchte, da» östliche Haiti am heutigen Vormittag erreicht. Ter Orkan nimmt noch immer an Stärk« zu. Die Stadl San Juan auf Portorico ist von den übrigen Teilen der Jnfel vollkommen abgrschnitten. Ueber den Umfang des Schadens liegen Einzel, heilen noch nicht vor.
Die Lage hoffnungslos.
Sie gehen von Kaufpreis und Kontrolle nicht ab Genf, 14. September. (Eigene Drahtmeldung.) In einem Rcuterberich^ hr'ße es, die Vorhand fangen am Sonntag würden wahrscheinlich mit der Verweisung des Programms an einen Sachverständigenausschutz zur Prüfung der militärischen und finanziellen Seite des Programms enden. Die Stimmung der Delegierten sei ziemlich hoffnungslos. Pertinax meldet, die Sach- verständigen würden z. B. die Gesamtsumme zu bestimmen haben, der die von Deutschland entrichteten Jahreszahlungen entsprächen. Auch Dawesreformen wären zu erwägen, die den Verkauf der Dawesbonds an private Kapitalanleger
Sen und eine Gewähr zu schaffen, datz sich hland seinen Verpflichtungen nicht entziehe. Dem Reichskanzler sei versichert worden, datz die Räumung stattfinden werde, wenn ein bestimmter Plan endgültig durch alle Mächte angenommen worden sei. Pertinar ist der Ansicht, in Frankreich werde man eine solche Reform des Dawesplanes an sich, gesondert von einer Revision der Kriegsschulden nicht als wirkliche Kompensation für die Räumung betrachten. Briand werde wahrscheinlich, um diese Lücke auszufüllen, eine Art Vorentwurf für die
Kontrolle beider Seiten
der französisch-deutschen Grenze unterbreiten. Diese Kommission werde auf Grund einer zum Rheinlandpakte hinzugefügten Konvention aufgestellt werden. Diese Kommission werde nur zusammentreten wenn eine Beschwerde oder Klage gegen die andere Partei vorliegt. An diese Kommission kann jede Partei appellieren, wenn sie einen Angriff befürchte« oder nicht voll die Bestimmungen für die Entmilitarisierung deS Rheinlandes respektiert werde, statt die Frage dem Urteil des Bülkerbundsrates in Genf zu unterbreiten. Eine solche Kommission sei in Praxi nicht sehr bedeutungsvoll, stelle jedoch eine Lösung für die Kontrolle des entmilitarisierten Rheinlandes dar, die im V e r s a i l l e r V e r - trag nicht vorgesehen werde.
Einzelpreis: Wocken'aas 10 Pfennig Sonnabend, 15. September 1928
Zwischenfall schnell und erfolgreich erledigt. Die Berufung eine» neuen Leiters der deutschen Außenpolitik würde zweifellos auch zu einem Revirement auf den deutschen Botschafter- Posten führen. Denn der durch die lange Abwesenheit Stresemanns sehr selbständig und diktatorisch geworden Staatssekretär von Schubert wird diesen Posten unter dem neuen Chef kaum behalten wollen. Man nimmt daher an, daß er nach einigen Wochen der Einarbeitung seines neuen Chefs Botschafter wird und zwar in Paris, da er für London wegen früherer Differen
zen mit den führenden Männern der englisch-,, Außenpolitik nicht in Betracht kommt. Paris würde man frei machen, indem man Herrn von Hoesch an Stelle de- über siebzig Jahre alten Dthamer nach L o n d o n schicht. Als Nachfolger der Staatssekretärs von Schubert nennt man den jetzigen Chef der Rechtsabteifang Dr. Gaus. Er wird freilich erst zeigen müssen, ob er als rechte Hand deS zukünftigen Außenministers in der akttven Politik ebenso viel seiftet wie bisher als ausgezeichneter Jurist und For- mulierer schwieriger Noten und Verträge,
— Eine abgeschnittene Stadt.
Rewyork, 14. September. (Funktelegramm.) Von dem Orkan wurden in San Juan die Dächer der bedeutendsten Gebäude sowie von einigen 100 Privathäusern zerstört. Da« Kanf- fahrteischiff Helen wurde gegen die Felsen ge> schleudert. Die Wetterwarte von Washington funkte allen Schiffen, daß der Orkan wahrscheinlich nach Santo Domingo übergreifvn würde.
Eine anderes Beispiel für die Ueberlegen- bett, auf dem Gebiete der Technik öffnet dar AE^s-L.ustkurSbuch, den Sommerfahrplan 1S28 für den Luftverkehr. Man findet da- rm dre Karte der Fluglinien für West- und Zentraleuropa. Von Paris gehen zehn aus,
Berlrn zweiundzwanzig. Ueber ganz Deutschland spannt sich, wie ein Spinngewebe, das außerordentlich dichte Netz der Luftwege.
Deutschkand hat selbstverständlich nur eine L^??uftschtffahrt, es kann keine Militär-Luft, schlffahrt haben. Aber es bildet Piloten Hera«. Wenn man seinen Vorrang in den drei Jndu- strien — Chemie, Elektrizität. Luftschiffahrt — ' hebt. die als Schlüssel der zukünftigen Welt be« jeiewet werden können, wenn man ferner, wie wir eben in Köln, den Darbietungen von zwei, hunderttauiend Turnern — also dem Zwei, fachen des Standes der Reichswehr — bei. wohnt, die ihre jungen Kräfte regen, muß man sich unwillkürlich fragen: Ist diese Macht, die hier anwachst, kriegerisch okr friedlich gesinntk atefcn einem Kraftfaktor des Krieges oder des Friedens gegenüber? Diese Frage ist ver- hangniSvoll. Mi sie ist die ganze Zukunft Euro. PaS geknüpft. Ihre Lösung aber wird größten, teils von den Fort- oder Rückschritten der De-
Die Diktatur steht fester als je
Jubiläumsparade vor Primo be Rivera. — Er hofft noch auf fünf Jahre.
Paris, 14. September. Die Sonderberichterstatter stellen gleichlautend einen Fortschritt nach den gestrigen Räumungsbesprechungen fest. Der Reichskanzler habe zugestanden, datz Sachverständige die Möglichkeit der Mobilisierung und Kommerzialisierung eines Teils der Dawes obligationen prüfen. Die Arbeiten dieser Konferenz ,an der auch deutsche Sachverständige teil- nehmen mützten sich aber rasch vollziehen, damit die Räumungs-Entscheidung nicht verzögert werde. Bezüglich der Kontrolle plane man die Festsetzung eines Vergleichs- und Festset- zungsausschuffes, der einen interlocarnistischen Charakter tragen solle. Es sei
nicht mehr die Rede von einseitiger Kontrolle wie früher. Der Sitz des neuen Ausschusses sei nicht mehr im Rheinland, sondern in Genf. Im Falle einer Einigung würde man die Räumung der zweiten Zone (!) schon zum Ende dieses Jahres ins Auge fassen. Die gesamte Räumung die einer sehr klaren grundsätzlichen Erklärung bedürfe, könne erst nach Festlegung der Finanzoperationen durchgeführt werden.
Die Wett dreht sich.
Was ich in Deutschland sah.
Von Emile Vandervelde.
Staatsminister, ehemaliger belg. Autzenmlaifter.
hinaus eine politische Macht darftclli, tritt be« kanutii chals einer der wenigen Entrnievoliiiker für die sofortige Räumung ein. Aber man liest ans seinen erst kürzlich in Deutschland empfangenen Eindrücken doch neben aller Bewunderung nnd Anerkennung die Angstpsockole her- ans, die selbst die friedlichven der Siegernachborn heute noch nicht oblegen können.
Gleich nach Abschluß des Waffenstillstandes reiste ich nach Deutschland, als die Engländer ' eben in Köln die Hotels requirierten. In Hamburg kam ich nur in einem Gasthof fünfter Ordnung unter. In allen anderen Restaurants und Hotels verkündeten Aufschriften, daß Franzosen und Belgiern der Aufenthalt verwehrt sei. Wie hat sich seither alles geändert!
Bei der Kölner „Pressa« begegnete ich kürzlich Vertretern aller Nationen, und als ich kürzlich in Berlin einige Vorträge hielt war der Empfang in verschiedenen ffreifen nicht nur höflich, sondern äußerst herzlich.
Meine Eindrücke während dieser kurzen Aufenthalte?
Madrid, 14. September. (Eig. Drahtbcricht) An dem Vorbeimarsch aus Anlaß des Jubiläums des Direktoriums, an dem etwa 150000 Personen teilnahmen, fagte Primo de Rivera in einer Ansprache: Die heutige Kundgebung fei der beste Beweis für die Festigkeit des neuen Regimes und seine Popularität. Spanien gehöre wieder dem Völkerbünde an. Die kleine Hand voll Unzufriedener, die sich gegen das Direktorium verschworen hätten, verdienten nicht Spanier zu heißen. In fünf Jahren würden ähnliche Kundgebungen wieder stattfinden. Er hoffe, datz das Direktorium dann noch bestehen werde, wenn auch mit anderen Personen.
Vor allem machen sich für einen Belgier mit Francs zu 14 Centimes die ungemein hohen Preise fühlbar. Ein Glas Malzbier kostet in Köln zwanzig Pfennig, in ~ "" ' " man dafür weniger als die Half- ist es um nichts besser. Bei solchen Prvisen stehen die deutschen Arbeiter — was sie selbst zugeben — in ihrer Lebensführung weit unter dem Niveau der Vorkriegszeit Dem Mittelstand geht es sogar noch schlimmer. >)ch war kürzlich bei einem berühmten Gelehrten zu Gaste, um den die ganze Welt Deutschland beneidet. Die Hausfrau zeigte uns einige hübsche Möbelstücke und bemerkte seufzend: ,DaS ist alles, waS wir aus den Zeiten retten konnten, da die Intellektuellen genug Geld hatten, um anständig zu leben*. Nichtsdestoweniger ist der Autoverkehr in Berlin bei einer etwas arö- ßeren Bevölkerungszahl um zwei Drittel gerin- ger als der in Paris. Hingegen sind die ungeheuren Bemühungen des Landes, sich in je. der Hinsicht wieder aufzurichten, augenfällig. Im industriellen Wettbewerb steht das organi- Iierte, rationalisierte Deutschland, gesttitzt durch die bedeutenden Umsätze der Inflationszeit, im Begriffe, die O b e r h an d zu erlangen, oder, besser gesagt, wiederzuerlangen. Dieser Eindruck macht sich beispielsweise in besonderem Matz« fühlbar, wenn man. ans dem Wege nach Frankfurt, die zyklopischen Bauten der chemischen Fabriken von Höchst durchschreitet. Die städtische Elektrizitätszentrale in Berlin, die ich besichtigen durste, ist ein wahres Wunder. In Paris gibt es eine ähnliche Anlage, die von einer privaten Gesellschaft verwaltet wird. Sie beschäftigt 2000 Arbeiter. In Berlin benötigt man zur Erzeugung einer bedeutend höheren Energiemenge drei Schichten zu fünfzig! Zudem werden zwei Drittel dieser Arbeiter bloß zum Abladen der Kohle verwendet. In der Halle, in welcher die drei größten Turbinen der Welt ihre Kraft liefern, gibt es drei bis vier Arbeiter! Dies ist gleichsam eine unvergeßliche Vision körnender Tage, da die Massen Herren der Maschinen fein werden und nicht, wie bis- her, die Maschinen oder deren Besitzer Herren der Einzelwesen.
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tagen und nächt wen und wie immer bei solchen Gelogenhelten die Prominenten des Auswärtigen Amtes selbst die Ringer überall im Pot. Jeder Reichstagsabgeordneter aber, der einmal Mund und Feder ausspritzte, steht sich im Geiste schon als Leiter deutscher Außenpoliti
Der deutschnattonale Professor Hoetzsch komm: natürlich zur Zeit nicht in Frage. Außenpolitiker der S. P. D. ist Dr. Breitscheid, der zurzeit mit der deutschen Delegation in Genf ist. Trotzdem er starker Theoretiker ist, hätte er vielleicht alle Qualitäten zum Außenminister, indessen werden die im Reichskabinett vertretenen bürgerlichen Parteien dies wichtige Portesuille kaum aus der Hand geben. Die demokratische Fraktion ist zu klein, um einen so bedeutsamen Posten beanspruchen zu können. Er wird daher ganz automatisch entweder an die Deutsche Volkspartei oder an das Zentrum fallen müssen. In der Volkspariei ambiert ihn der jetzige zweite Vizepräsident des Reichstages, von Kardorff, der den Vorteil hat, in sehr guten Beziehungen zur Sozialdemokratie, vor allem zum Reuhstagspräfwenien L ö b e zu stehen. Aber Herr von Kardorfs, übrigens einer der besten Kenner Englands hat in feiner eigenen Fraktion zu wenig Resonanzboden, um von ihr als Nachfolger Stresemanns präsentiert zu werden. Dazu kommt ein gefühlsmäßiges Moment. Kardorfs hat fowoh! sachlich wie Persönlich fast immer in starker Oppositio n zu Stresemann gestanden. Man wird daher dem kranken Parteichef nicht den Schmerz bereiten wollen, feine Nachfolge- schäft ausgerechnet feinem erbitterten Gegner zu überlassen. Endlich hat Kardorff einen scharfen Konkurrenten in d'em Reichstagsabgeordne- len Freiherrn von Rheinbaben, einst Staatssekretär der Reichskanzlei, als Strese. mann kurze Zeit Reichskanzler war. Auch er wacht in Gens mit. Früher Berufsdiplomat, hat er sich viel mit Außenpolitik beschäftigt und ist auf diesem Gebiete auch schriftstellerisch mit vielen Artikeln (die Leser der Kasseler Neuesten Nachrichten kennen seine aufschlußreichen Leitartikel. D. Red.) und einem Buch hervorgeve- ten. Er könnte freilich nur Außenminister wer- den, falls auch das Zentrum hinter ihn träte Als größere der beiden Parteien wird es aber zweifellos beanspruchen, den Leiter der deutschen Außenpolitik nun endlich einmal seinerseits zu stellen.
Der Name des früher als Ministerkandidat vielgenannten Prälaten Haas ist jetzt endgültig unter den Tisch gefallen, und zwar unter dem Einfluß Stegerwalds, der der Zentrumssraktion klar gemacht hat, daß sich katholische Priester für politisch exponierte Posten nicht eignen. Gerade daS letzte Jahr der Reichsministerschaft von Heinrich Brauns sei dafür bezeichnend. Dafür präsentiert das Zentrum den jetzigen Verbindungsoffizier zwischen Fraktion und Kabinett ReichSverkehrSminister von Gusrard, dessen Ehrgeiz und Schaffenskraft durch das Heine Reichsministerium ebenso wenig befriedigt wird wie durch die Führung des noch kleineren Ministeriums der besetzten Gebiete. Auch hat sich von ' Guerard schon am Rhein viel mit außenpoliti- ' scheu Fragen, vor allem aber mit der Rhein- ! landräumung, beschäftigt und ist Vertreter sei- 1 ner Fraktion nicht nur im Auswärtigen Aus- ' schuß sondern auch bei allen möglichen außenpo- 1 Mischen Besprechungen gewesen. Auch hat er ' kürzlich aktiv in der Außenpolitik debütiert, und ' zwar schon als Mitglied deS ReichskabtnettS. Er ■ hat nämlich den peinlichen Saarbrückener i
Ob Stresemann die nächsten Monate in Aegypten oder in einem deutschen Sanatorium bezw. Kurort verbringen wird, darüber haben Cie behat.rnlnden Aerzie einen endgültigen Beschluß noch nicht gefaßt. In dem einen Punkte sind sie einig: Der Reichsautzenministe: wird die Geschäfte seines Ministeriums auf lange Zeit hinaus nicht letten können. Nun kann aber gerade dieses Ministerium — das Hai jch»n kürzlich das Berliner Zentrumsorgan in einem vielbeachteten Leitartikel festgestellt— nicht viele Monate hindurch vertretungsweise geführt wer- den. Man wird daher entweder Dr. Stresemann den Rücktritt von seinem Amte nahelegen und einen nette» Außenminister ernennen oder aber zum mindesten das Portefeuille von einem anderen Reichsminister betreuen lassen. Eine Zwischenlösung wäre die Ernennung eines Reichsministers ohne Portefeuille. Ihm wäre dann die Vertretung des Reichsautzenministers „bis auf weiteres" z» übertragen. Jedenfalls beschäftigt man sich nicht nur am Platz der Re- publik, sondern auch in der Wilhelmstraße auii eifrigste mit der Nachfolgerschaft Stre- femanns. K-nventikel und Konventikelcften
, gestern ein« längere Unterredung mit Senator Borah. Senator Borah hatte erklärt, der Beitritt der Sowjetregierung zum Kelloggpakt schaffe eine neue Situation, die unter Umständen zur Wiederaufnahme der Bezie. Hungen mit Rußland führen könnte.
genommen, darunter drei frühere Bürgermeister und ein Korrespondent. Zahlreiche Freimaurer flüchtet/'^ n“$ bcm epischen Gibraltar ge-
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Viertausend hinter Gittern.
Massen-Razzia nach dem Diktatur-Komplott.
London, 14. September. (Eigene Drahtmrl- dung.) Ein Sonderkorrespondent berichtet über die Vorgänge in Spanien, daß wegen des Kam- plotts mehr als viertausend Personen v e r h a f. tet wurden, darunter zahlreiche Deputierte, hohe M t l i t ä r s und führende Perfönlichkeiten des H o ch a d e l s und der Kirche. Primo be Atvera erklärte jedoch in einem Telegramm, daß bie Lage normal fei unb daß keine Delegierte be« Madrider «rbeitskongreffes verhaftet wurden.