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Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Staffelet Abendzeitung

18. Jahrgang

Einzelpreis: Sonntag? 20 Pfennig

Sonnabend, 4. August 1928

Einzelpreis Wochentags 10 Pfennig

Nummer 183

Spannung an der jugostaviOen Grenze

.Noveftt

Belgrad, 3. August. (Drahtbericht.) DiePo­litika" hat aus Susat alarmierende, bisher nicht nachprüfbare Informationen erhalten, wonach oie Italiener längs der jugoslawischen Grenze von der österreichischen Grenze angefangen bis nach Jiume drei Divisionen aufgestellt haben sollen, löe drei Divisionen seien mit Artillerie ausgerü­stet. Die Alarmmeldung findet in folgendem

Telegramm eine Bestätigung:

Agram, 3. August. (Drahtbericht.) . veröffentlicht eine Mitteilung des zweiten Vize­präsidenten der kroatischen Bauernpartei Maeek, wonach die Regierung versucht hat, die bäuerliche Koalition während der gestrigen Sitzung zu einer Milderung ihrer Erklärungen zu bewegen. In

Lieder ein Qltientat geplant?

Belgrad, 3. August. (Drahtbericht.) Nach der Prawda hat die Polizei einem Attmtatsplan gegen die beiden gegenwärtigen kroatischen Mini­ster Dr. Angelinwitsch und Dr. Bovttsch aufge­deckt. Ein ehemaliger Postbeamter soll verhaftet worden sein. Weitere Verhaftungen stehen bevor.

unu uu, Geschwindigkeit beim

Einfahren des Zuges in den Bahnhof von Le Mans zurückzuführen ist.

der Sitzung erschien plötzlich er« höherer Staats­beamter und teilte mit, daß er soeben die Nach­richt erhalten habe, daß an der ,ugoslawischen Grenze drei Divisionen Italiener erschienen seien und ein italienisches Geschwader von Triest nach Susat ausgelaufen sei.

Englands neuer Botschafter.

Sir Rumbold in Berlin eingetrosfen.

Berlin, 3. August. (Drahtbericht). Der neu­ernannte großbritannische Botschafter Sir Ha­rare Rumbold ist heute vormittag hier einge­troffen. JnVertretung des Chefs des Protokolls Gesandten Köster, begrüßte Gesandtschaftsrat Klee vom Auswärtigen Amt auf dem Bahnhos den Botschafter.

Rewyork, 3. August. (Drahtbericht.) Der deutsche DampferColumbus" gab einen von ihm aufgefangenen Funkspruch des Dampfers Minnewaska" wieder, in dem dieser mitteilt, daß er das Dornier Wal-Flugzeug des engli­schen FliegerhauptmannS Cvurtney auf 42 Grad 27 Minuten nördlicher Breite und 39 Grad 5 Minuten westlicher Länge, rund 210 Meilen von der Stelle entfernt, von der aus Courtney Notrufe gefunkt hatte, aufgefunden hat. Court­ney und seine Begleiter, die bekanntlich vorgestern

Golf, eigentlich der Sport der Aelteren. Trotz­dem hat der Berliner Golf- und Landklub gerade den Jugendgolf systematisch gepflegt und schon im vorigen Jahre ein eigenes Wettspiel einge­richtet. Es wurde in diesem wiederholt. Elf Jungen und ein Mädel, alle im Alter von elf bis dreizehn Jahren hatten sich gemeldet. Auf den ersten Plätzen endeten Konrad Katzenellen­bogen, der Sohn des Generaldirektors der Ost- werke, und die beiden Söhne des Klubpräsiden-- ten Lucca und Fredy Gutmann. Wer von den beiden wird einmal Nachfolger des Vaters im Präsidium des Gols- und Landklubs und in der Direktion der Dresdener Bank? Erblichkeit auch dort? Gewiß! Ist doch der Vater Herbert M. Gutmann schon Grotzbankdirektor in der zweiten Generation. Sein Vater, der vor einigen Iah-« ren verstorbene Geheimrat Gutmann, war Grün­der und über vier Jahrzehnte lang Leiter der Dresdener Bank, die 1872 aus der alten Dresde­ner Bankfirma Kaskel entstand. Jetzt ist dort die Witwe des letzten Inhabers dieser Firma Freifrau Emma von Kaskel zweiundneunzig Jahre alt gestorben. Sie gehörte zum eisernen Inventar der Dresdener Gesellschaft des Vor­novembers, in der sie eine große Rolle spielte. Denn das schöne Palais Kaskel war viele Jahr­zehnte hindurch eine der gastfreiesten Stätten von Elbslorenz und die verstorbene Baronin lebte nur der Geselligkeit. Berühmt war ihr fa­belhafter Schmuck, dessen Glanzstück Smaragden von unschätzbarem Werte waren, die in der In­flation einmal geheimnisvoll gestohlen wurden, dann aber ebenso geheimnisvoll wiederkamen.

Die Verstorbene stammte wie ihr Gatte, der 1869 in Oesterreich baronisiert worden war, aus einer getauften, ebenfalls in Oesterreich baroni- sterten alten Bankierfamilie. Ihr Vater war der '1867' vom Kaiser Franz Josef mit dem Frei» herrntitel ausgezeichnete Kölner Bankier Frei­herr Simon von Oppenheim, ihr Bruder der 1909 verstorbene bekannte Rennstallbesttzer Freiherr Eduard von Oppenheim. Wie die Kinder ihrer Brüder, der Freiherren Eduard und Albert von Oppenheim, so hat auch die einzige Tochter der jetzt verstorbenen Baronin Kaskel in die alte. Aristokratie geheiratet. Freiin Cläry von Kas­kel war in erster Ehe Gattin des Kammerherrn von Leipzig auf Kroppstädt. Von ihm geschieden heiratete sie 1892 In zweiter Ehe den Major a. D. Frhr. Martin von Campe auf Schloß Hülseburg in Mecklenburg-Schwerin. Der einzige Sohn der Verstorbenen ist Professor Karl von Kaskel, der bekannte Komponist, der vor seinem Uebergang in die künstlerische Laufbahn sächsischer Lega­tionssekretär in München war. Seine Gattin entstammt ebenfalls einer Bankierfamilie; sie ist eine geborene Becker und kommt aus der vor zwanzig Jahren in die Allgemeine Deutsche Kre- ditanstalt aufgegangenen alten Leipziger Bank- firmo Becker u. Co.

Zu den alten Berliner Familien, die durch Grundbesitz reich wurden, gehörten die Griebe- nows, denen einst ein großer Teil des vor den Toren Berlins belesenen Niederschönhausen ge­hörte. Dazu kam das große Vermögen, das sich das Haupt der Familie, der alte Griebenow, ein stadtbekanntes Berliner Original, das in der Luisenstraße wohnte, durch die Generalpacht der : Berliner Fäkalienabfuhr erworben hatte. Denn auch Berlin war eine Stadt ohne Kanalisation ! und ohne Rieselfelder. Beide Töchter Griebenow heirateten in alte preußische Familien, und zwar , Kavallerieoffiziere, die eine einen Herrn von Rüxleben, die andere den Grafen Alexander Rei­chenbach, der viele Jahre hindurch bei den Bis-

Die englischen Szeanflieger gerettet

Courtney und seine Mitflieger wurden von einem Dampfer aus Meere gefischt. - Zwei polnische Flieger versuchen den Ozeanflug von der französischen Küste aus.

Minister auf Urlaub

... und andere Neuigkeiten aus der Gesellschaft-

Wo die Minister ihre Ferien verleben. Eine Familie von Grotzbaakdirektore«. Das ge­selligste Hans Dresdens. - Ei» gebeimnisvol- (et Juwelendiebstabl. Ei» Leaationssekretar, der Musiker wird. Ein Berliner Original.

Die Reichsminister aus Urlaub, der größte Teil ihrer Ministerialdirektoren und Geheimräte auch. Zwar haben die neuen Mitglieder des Reichska­binetts eben erst ihr Amt angetreten, indessen machen sich die Wahlkämpfe und die nervenzer­reibenden Wochen der Regierungsbildung doch bemerkbar. Der Reichskanzler im Schwarzwald, Stresernann in Karlsbad, nur das Reichsober­haupt ist noch in Berlin. Herr von Hindenburg pflegt erst nach dem 11. August in sein geliebtes Dietramszell zu gehen. Stille in der Wilhelm- iratze, brütende Hitze. Nie ist Berlin so leer wie in diesen letzten Juli- und ersten Augusttagen und nie so schön. Auch Italien ist im Som­mer am schönsten, der gewöhnliche Tourist weiß es nur nicht. Ein Sommerabend im Garten des Esplanade, in Saarow-Pieskow ober auf der Terraffe des Gols-Klubs mit dem Blick auf die mondbeschienene Hügellandschaft ist herrlich.

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Kassierer auf offener Straße überfallen

Paris, 3. August. (Drahtbericht.) In Mar­seille wurde der Kassierer einer Eisenbahngrsell- schast von einer Gruppe von fünf Männern, die ihm in einen Straßenbahnwagen gefolgt war, in einer belebten Straße der Stadt überfallen. Die Angreifer nahmen ihm etwa 8000 Franken ab und verletzten ihn, als er sich zur Wehr setzte, durch einen Revolverschutz. Es gelang den Tä­tern zu entkommen.

Der ewige Bruderzwist.

Rattonalsozialisten gegen Reichsbannerleute.

Hamburg, 3. August. (Drahtbericht.) An­schließend an eine nationalsozialistische «er- sammlung kam es in der Markt gaffe zu emer Schlägerei zwischen Nationasozialiste« und An­gehörigen des Reichsbanners. Ein bljährtger Angehöriger des Reichsbanners und ein gleich­altriger Nationalsozialist erhielten Kopfverlet­zungen. Die Polizei nahm drei Rattonalsozm listen fest. Eine eingehende Untersuchung i eingeleitet worden.

Kolonien, c.n Teil nach innerenglischen Jndu- stttegegenden, wo die Verhältnisse nicht so un­günstig liegen, verpflanzt werden. Die Domi- nions, vor allem Australien, wollen aber nichts von einer Arbeitereinwanderung wissen. Farm­arbeiter würden sie aufnehmen, aber wie schwie­rig wird es sein, Menschen, die seit Generatio­nen nur Jndustriearbeit und städtisches Leben gekannt haben, in die australische Trockensteppe, in die kanadische Prärie oder in den Urwald im Felsengebirge von Britisch-Columbien zu ver­pflanzen? Dieser Einwand gegen die koloniale Seite des Transfer-Gedankens wurde auch in der Parlamentsdebatte erhoben. Ebenso wenig Bei­fall fand der Binnen-Transfer aus den Berg- Werksgebieten in die der Stahl- und Baumwoll­industrie. Zur Zeit ist überhaupt kaum ein Teil Englands ohne Ueberangebot an Industriearbei­tern. Dazu würde die Umsiedlung pro Familie mindestens 1000 Mark kosten. Die Opposition machte daher den Vorschlag, die vielen Millio­nen, die für den Transfer-Plan aufzuwenden wären, lieber der Aufforstung Englands und der

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Baldwins plan.

f Zur Sanierung der englischen Wirtschaft.

1. on Dr. Paul Rohrbach.

Von Jahr zu Jahr spürt England mehr die Folgen jenes verhängnisvollen Augenblicks, in dem die kriegerische Richtung im Kabinett über die friedensfreundliche den Sieg davontrug und anstatt der Verhütung der Katastrophe die Teil­nahme am Weltkrieg beschlossen wurde. Nicht nur darum handelt es sich, daß der politische Pri­mat in der angelsächsischen Welt von England auf die Vereinigten Staaten von Amerika über­geht, sondern auch um eine andere Wirkung, d>e noch tiefer in das innerenglische Leben hinein- greist und die Fundamente der englischen Wirt­schaftsmacht berührt:

In den letzten Julitagen hielt der Minister des Innern Johnson Hicks vor einer konservati­ven Parteiversammlung in London eine Rede, in der er sagte:Wir haben versprochen, während der Lebenszeit dieses Parlaments Schutzzölle nicht einzuführen, und wir werden das auch hal­ten; aber wir werden ni.s fragen müssen, was nachher zu tun sein wird!* Diese Wortt knüpften sich an eine Erläuterung der beiden Tatsachen, daß Großbritannien über vier Millionen Tonnen Stahl und Eisen aus dem Auslande einführe, und daß es jährlich 100 Millionen Pfund (zwei Milliarden Mark!) Unterstützungen an mehr als eine Million Arbeitslose zu zahlen habe. Die Last der Arbeitslosigkeit gegenwärtig ist Die Zahl der Arbeitslosen in England von rund einer Million zu Beginn des Jahres wieder auf 1)4 Million gestiegen besteht seit 1922. Man kann sich also leicht ausrechnen, was sie inzwi­schen den englischen Steuerzahler gekostet hat. Am 24. Juli ging im Unterhaus eine große De­batte über die Wirtschafiskrists vor sich, in deren Verlauf der Premierminister Baldwin seinen vorläufigen Sanierungsplan entwickelte;vor­läufig" insofern als im Falle einer konserva­tiven Mehrheit bei der nächsten Parlamentswahl sehr wahrscheinlich das 'große" Mittel der Stahl- und Eisenzölle, auf das die Gefolgschaft des Ka­binetts schon heute hindrängt, versucht werden wird.

Baldwins Plan ist dreifacher Art: 1. Beibe­haltung der jetzigen Staatskredite zur Belebung der Ausfuhr noch für drei Jahre, 2. ein großes Arbeitslosen-Transfer", teils innerhalb Eng­lands, teils nach den Kolonien, 3. durchgreifende Herabsetzung der Eisenbahntarife sowohl für Ausfuhrkohle als auch für Jndustriebedarfskohle im Inland. Was den letzteren Punkt, die Sub­vention für den Kohlenbergbau in Form einer Frachtermäßigung, betrifft, fo wird dazu eine Ausgabe von 80 Millionen Mark im Jahr erfor­derlich sein, die soviel bedeutet, wie eine Preis­herabsetzung von 60 Pfennigen auf jede Tonne englischer Ausfuhrkohle. Für den deutschen Koh­lenbergbau folgt daraus eine weitere Erschwe­rung des ohnehin scharfen Wettbewerbs mit Eng­land, und das gilt nicht nur für unseren Berg­bau, sondern auch für unsere gesamte Eisen- und Stahlindustrie, denn die '.nnerenglische Jndu- striekohle wird noch mehr begünstigt, als die Er- porttohle, bei ihr beträgt die Verbilligung 85 Pf auf die Tonne, und das wird sich schon spürbar im Preise der Fertigwaren für die Ausfuhr be­merklich machen.

Eigentümlich mutet innerhalb des Baldwin- schen Planes derTranSfer"-Gedanke an. Der Premierminister geht davon aus, daß im engli­schen Bergbau mindestens 200 000 Arbeitern, mit den Familien also weit über einer halben Mil­lion Menschen, für alle absehbare Zeit keine Ar­beit und kein Unterhalt verschafft werden kann. Ein Te'l v.nn Hefen Ueberflüfftgen soll nach den

Wild-West in Frankreich.

Raubübersälle auf Gebirgsreisende.

Paris, 3. August. (Drahtbericht.) Bei Pau an der spanisch-französischen Grenze find fünf spanische Automobilisten in den Pyrenäen von zwei bewaffneten Räubern überfallen worden. Einer der Reifenden, der fich verteidigen wollte, wurde durch einen Revolverschutz verletzt. Die Räuber bemächtigten fich sodann der gesamten Barschaft der Reisenden in Höhe von 3000 Fran­ken und ergriffen die Flucht. Schon ovr zwei Tagen war unter den gleichen Umständen ein Kaufmann aus Paris auf der spanischen Seite der Grenze überfallen und um 10 000 Franken beraubt worden.

Meliorierung des Bodens, das heißt also, einer schnldigung .fahrlässiger Tötmm erlass^. Es Neubegründung der englischen Land- und Forst- scheint nämlich festzusteh - st»eit beim Wirtschaft zuzuwenden Auf diese Weise könne fung auf Die zu große, Geschwindigkeit beim gleichzeitig die Arbeitslosigkeit eingedämmt mtir Der landwirtschaftliche Ertrag in England ver­doppelt werden.

Vielleicht ist das in der Tat ein für England zukunftsreicher Gedanke. Für einSiegerland" aber, dem vor dem Kriege gepredigt wurde, so­bald nur erst Deutschland vernichtet sei, werde je­der Engländer doppelt so reich fein, sind Betrach­tungen dieser Art immerhin recht besinnlich.

)n letzter Minute

.... wurde ein Eisenbahnunglück verhütet.

Würzburg, 3. August. (Drahtbericht.) Durch die Aufmerksamkeit eines Lokomotivführers ist gestern abend auf dem Hauptbahnhof Würz­burg ein neues Eisenbahnunglück verhütet wor- den. Der Vorzug des beschleunigten Personen­zuges Frankfurt-Würzburg mutzte, weil alle Gleise autzergewöhnlich dicht besetzt waren, in ein sonst von ihm nicht benutztes Gleis einfah­ren. Dabei bemerkte der Lokomotivführer Ho- ferer aus Frankfurt gerade noch rechtzeitig, daß auf diefem Gleise bereits eine Wagengruppe abgestellt war. Es gelang ihm zum Glück, sei- nett Zug etwa 100 Meter vor diesen Wagen zum Halten zu bringen. Eine Untersuchung ist eingeleitet. * * *

Die Ilrsach? deck rlnplücks von L? Mons

Paris, 3. August. (Drahtbericht.) Wie Ha- vas aus Le Mans berichtet, hat der Untersu­chungsrichter einen Haftbefehl gegen den Loko­motivführer deS entgleisten D-ZugeS unter An-

Amerika geht nach Genf.

Neue Hoffnungen für die Abrüstungskonferenz.

Rewyork, 3. August. (Drahtbericht.) Das amerikanische Staatsdepartement hat die Einzel­heiten des englisch-sranzöfischen Abkommens Über gewisse Flottenabrüstungsfragen eingehend geprüft. Die Tatsache, daß int Anschluß an diese Prüfung die Entsendung einer weiteren ameri­kanischen Abordnung zur vorbereitenden Ab- rüstungskommisston nach Gens beschlossen wurde, kann als Beweis für eine günstige Ausnahme des englisch-französischen Abkommens ausgelegt werden.

Genf, 3. August. (Drahtbericht.) In Völker­bundskreisen glaubt man, daß dank der zwischen Paris und London erzielten Verständigung die vorbereitende Abrüstungskonferenz aus der gegenwärtigen Misere herauskommen werde, in die sie während der letzten Monate geraten sei und daß sie nun mit Erfolg die zweite Lesung ihres Borentwurfes vornehmen könne.

Aiarm in der Adria.

Italiener an den Grenzen Jugoskaviens. Ein Flottengeschwader nach Susat unterwegs.

abend von den Azoren nach Neufundland ge­startet waren und dann auf offenem Meer not­landen mutzten, wurden von dem Dampfer an Bord genommen. e

* * *

Awei rsoltn «arten zum Ozeansiüg

Le Bourget, 3. August. (Drahtbericht.) Die polnischen Flieger Dzikowski und Rubata sind heute früh 5,48 Uhr zu ihrem Ozeanflug nach Rewyork gestartet.