Einzelbild herunterladen
 

Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Dl« Rjflein «eutften «achricd«» «rttbetntn mödxntlut i«(bemal natbrntnaa* $)«i abonntmenteprtie betrog: füt »en illonai 180 X bei tretet Sufteflune tn d« ®eftbätteftea« abaebolt 1.- X Dur» »tt »oft monatlich 3.30 X luetdtlieftlt» UnfteOnnaMeböbt würafettcbet Kl an* 368 ftflr nnoerlanat «•ttgefanbt« 8ettr6«e kann bie Webaftfon eine «eronttoartttno ober Gewähr iw 'einem frafle übernehmen MadteM««« be» ®ewa»«(be» ober Anlvrvche roeete rroataet nicht orbnnnabmWaet 9t«fernna ft «tttaefchfoffen — voftfibeckkomo fvranrfnrt a M Romme, «Wl Vinfefnornmer 10 A Sonntaabnnmmer 90 A

Hessische Abendzeitung

»niweiuntttle: «nbetmtfcbe VdcMftbanedeen btc mm-Sette 10 A, auSmärriee (Befdmftfcinidaen bi« mm-,jetle 10 A. frumiltenanjetaen bi« mm-ZeUe 10 A. Rletu« Anjkigen ans Kastel bas tBort 6 A. auswärtige kleine Anzeigen bie mm- Sdle 10 A. Reklamen bi« mm-,Seile S8 A Üfftrtcebübt 35 A (bet Zustellung ® Recbnungsbeträg« innerhalb 5 Tagen «adlbat ftflr bi« Richtigkeit aller durch Wernforaber aufg ege denen »nieteten sowie fflr Aufnahme» aten und Plätze kann nicht garantiert werben. Astt Anzeigen mit befonberS schwierigem Latz 100 »»«ent Aufschlag Druckerei: Lchlachtbotstr 9*80 «elchäftsstelle: »Sluischestr. 6.

Nummer 179,

Einzelpreis: Wochentags 1(1 Pfennig

Dienstag, 31. Juli 1928.

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.

18. Jahrgang

pariser Scho auf Wien und Köln.

Paris, 30. Juli. (Eigener Drahtbericht.) Aus

leben und

Mit -er Frie-enspalme.

Frankreichs Echo auf Wien und Köln.

Auf dem (üiztsten W ge nach Hauie

Berlin, 30. Juli. (Privattelegramm). Nobile wird Berlin nicht berühren, vielmehr wiro er über Magdeburg. Halle, Leipzig, Nürnberg, München weiterfahren, wo die Ankunft 22,26 erfolgt. Dienstag morgen wird Nobile Inns­bruck passieren, um dann Dienstag abend in Rom einzutreffen.

Vier Hilflose auf dem Meeresgrund

Paris, 30. Juli. Nach einem Bericht aus Brest ist ein mit 13 Personen besetztes Boot auf einem Fluß bei Forest gekentert. Zwei Perso­nen und zwei Kinder find ertrunken.

London, 30. Juli. (Eigene Drahtmeldung. > Am gestrigen Sonntag wurden bei einem Zusam­menstoß mit einem Ferienzug und einer Lokomo­tive in Manchester ein Eisenbahner getötet und fünfundzwanzig Reisende leicht verletzt. In Nord-YorkSshire stürzte ein Personen • Omnibus um. Alle vierzig Insassen wurden zum Teil ernst verletzt, hauptsächlich durch Glassplitter.

PäriS, 30. Juli. (Eigener Drahtbericht) Zwischen Jrun und San Sebastian fuhr ein mit vierzehn englischen Ausflügler« besetzter Auto­bus gegen einen Baum, überschlug sich und ge­riet in Brand. Ein siebzehnjähriges Mädchen verbrannte. Die übrigen Insassen wurden ver­letzt Darunter eine Dame mit dem deutschen Ra- men Furtwängler, die als Engländerin bezeich­net wird.

Die große Nor-polpleite.

Nobile kehrt unter Polizeiaufsicht heim.

Kopenhagen, 30. Juli. Bei der Durchreise Nobiles erwies sich das große Polizeiaufgebot, das zum Schutze der Nobile-Mannschaft anwe­send war, als überflüssig, da sich nur wenige Menschen eingefunden hatten. Nobiles Schlaf­wagen wurde sofort auf das Abfahrtsgleis abge­schoben. Es waren etwa tausend Personen auf dem Bahnsteig versammelt. Blumen wurden durchs Abteilfenster gereicht. Als der Zug sich in Bewegung setzte ,brachte die Menge Hochrufe auf Nobile aus. Professor Behounek und seine Schwester reifen über Leipzig nach Prag weiter.

Jetzt laufen sie China nach.

Amerika macht den anderen Mächten Beine.

London, 30. Juli. Der Abschluß des ameri­kanisch-chinesischen Zollabkommens hat jetzt auch

nesische Vertrauen und die chinesische Zuknnsts- Hoffnung geradezu mit magnetischer Ge» walt nach dieser Seite hin gezogen. Mag die große Masse des chinefischen Volles auch noch tatsächlich in primitiven Verhältnissen und

in London den Wunsch erregt, die Nanking­regierung anzuerkennen, wenn diese den eng­lischen Geschädigten Ersatz leisten. Da die Aner­kennung durch Amerika nicht mehr fern ist, hofft man in London, einen Weg zu finden, der ein gemeinsames Abkommen der Washingtoner Mächte mit China über die Frage der Aufhe­bung der Exterritorialität der Abschaffung der Privilegien usw. ermöglicht.

Kenntnisse vorauSsetzt, stieseS Verlangen das Schicksal des eigenen Volles und damit fein eigenes Schicksal nicht von völlig fremden Mäch­ten bestimmt zu sehen. Auf dieser Grmri^age steht das neue China,, und die Amerckaner wa-

schufen. Es hat sich gezeigt, daß unter den par­teipolitisch tätigen Frauen, nicht nur der Mitte, sondern auch bei rechts- und linksstehenden, der Wunsch lebendig ist, auch außerhalb der Partei ihrem politischen Willen Ausdruck zu gi' ihm möglichsten Nachdruck zu verleih.

Auch Satan tone umgewandkit

London, 30. Juli. (Eia. Drahtbericht.) Aus Tokio verlautet, daß der Wunsch der chinesischen Rationalisten nach einem neuen Vertrag zwi­schen China und Japan bereits zwischen dem japanischen Premierminister und einem Sonder­vertreter Nankings besprochen worden ist. Ba- ron Tanaka erklärt, wenn die chinesischen Ratio- nalisten an die japanische Regierung im richti­gen Geiste herantreten und die Gültigkeit des alten Vertrages zugeben, werde Japan nur zu bereit sein, in Revistonsverhandlungen einzu- treten. Die chinesischen Vertreter waren vollauf befriedigt.

Dergroßellmscftwung

Amerika führt China wieder empor.

Die ferienstillen Ministerien aller Kontinente und ihre badenden oder lustwandelnden Häupter sind noch immer über Amerikas Geniestreich tm Fernen Osten verblüfft. Mehr und mehr stellt sich heraus, daß es sich bei dem Zollabkommen und der Anerkennung Chinas keineswegs um eine impulsive Maßnahm- handeln kann, die ja auch dem Wesen der geschäftstüchtigen amerikani­schen Politik absolut nicht entsprechen würde, sondern daß lange Ueberlegungen und Vorberei­tungen vorausgegangen sind. Ja, die erste freundliche Wendung Amerikas zu der chinesi­schen Nationalbewegung hin erfolgte schon im April dieses Jahres, noch ehe der eigentliche sieg­reiche Vormarsch der Nanking-Truppen erfolgt war. Jetzt wird der neue Zolltarisvertrag den Schlußstein dieser monatelangen klug in der Stille geführten Verhandlungen bilden. Dem neuen China wird in allen Fragen der Zoll­politik vom 1. Januar 1929 an die volle Au­tonomie zugestanden. Für die Chinesen ist es ja höchst befriedigend, daß sie schon verhältnis­mäßig so rasch nach Beendigung ihres Bürger­krieges auch den auswärtigen Mächten gegenüber festen Boden unter die Füße bekommen.

Voll und Presse atmen und jubeln auf, denn der Vertrag unterstreicht zum ersten Mal den Anspruch auch des chinesischen Volkes auf poli­tische Gleichberechtigung. Man denke nur einmal zurück, wie China noch bis in die Tage des Weltkrieges hinein von den fremden Mächten behandelt worden ist. Man braucht gar nicht auf den Opiumkrieg und die englische Honkong-Poli­tik zurückzugehen. Man erinnere sich nur an die unselige deutsche Politik in Kiautschau und an Rußlands Vordringen gegen Port Arthur. Das haben wir alle vor zwei Jahrzehnten noch fast wie etwas selbstverständliches miterlebt. Das chi­nesische Volk erschien damals der ganzen übrigen Welt als eine noch völlig ungebildete ,für alle möglichen Zwecke ausnutzbare widerstandslose Masse und die völlige Aufteilung des Riesenrei- cheS der Mine scheiterte eigentlich nur noch am Konkurrenzneid bet Weltmacht-Rivalen. Ja, man rechnete es dem .Kolonialvolk* womöglich alS Undankbarkeit an, wenn «S sich den Segnun­gen der abendländischen Kultur nicht freiwillig untertoetfen wollte. Renner der Verhältnisse warnten freilich damals schon,die Boxerun- ruhen waren gleichfalls ein Signal. Es gährte mächtig tn den Diesen des Volkes, das ja auch seinerseits auf eine jahrtausende alte reiche Kul­tur zurückschauen kann und schon allein durch den Namen de« Konfuzius einen Platz in der Gei­stesgeschichte der Menschheit belegt hat, der ihm eigentlich eine andere Einschätzung schon längst hätte einnaget! sollen. Aber in jener Arena des Imperialismus, die dem Weltkriege voranging, standen solch« geistigen und kulturellen Werte nicht hoch im KurS, und noch während deS Welt- kriege» war eS den Entente-Mächten eine Selbst- Verständlichkeit ,daß man den Chinesen alles in dir Feder diktierte.

Schwerin, 30. Juli. (Privattelegramm.) No­bile traf um 8,54 in Schwerin ein. Aus dem Bahnhof hatten sich der Reichsbahn-Pressechef sowie Pressevertreter eingesunden. Der italieni­sche Salonwagen Nobiles war angehängt. Die Fenster waren verhängt, fftmfi Nobile selbst nicht zu sehen war. Der Bahnhof wurde von einigen Sipobeamten bewacht.

Drei Wagen wurden vollkommen zertrümmert. Unter den Insassen der dicht mit Ausflügler« besetzten Züge entstand eine große Panik, 46 Personen find meist schwer verletzt.

Sin schmerz! chee Jloröpolgruß

Stockholm, 30. Juli. Hauptmann Zappt stat­tete einen Besuch bei der Mutter Malmgrens ab. Er übergab dabei den Kompaß Dr. Malmgrens nebst verschiedenen Wertgegenständen. Malm­grens Schwager und auch Frau Malmgren Hai- ten einen durchaus günstigen Eindruck von Zappi.

dag bleibt, so deshalb, weil wir wissen, daß eS niemals provoziere« wird. Aber die Organisie­rung des Friedens muß mit Geduld, Methode und Kaltblütigkeit erfolgt werden. Frankreich ist qualifiziert, diese organisierte Rolle zu spielen, womit wir die Gefallenen am besten ehren." Kriegsminister Painlevö rechtfertigte bei dem Turnfest in C a e « seine Rede alS friedliche Kundgebung, da das französische Heer eine int Dienste des Friedens organifierie Macht fei. Er wünschte mit Pascal, daß die Gerechtigkeit park und die Gewalt gerecht sei.

Lieber den Parteien.

Frauen gehen andere politische Wege.

Bon

Mathilde Planck.

Die Beteiligung bet Frauen an bet Gekev- gebnng ift immer noch lebt bescheiden. Rar etwa sechs Prozent der Abgeordnetensitze hoben Re inne und in den Stabträie« stab sie meist «och schwächer. ES gibt Fraktionen, bene« bie Halste ihrer Sitze ober «och mehr horch weib­liche Wahlhilse zugesallea ist «nb bie nicht einen einzigen für eine Fran übrig haben. Da es ben Stanen nach beinahe zehnjähriger voliti- scher Münbigkeit nicht gelungen ist, zu einem eiuigermatzen befriebigenbe« politischen Einflntz tu gelangen, «ersuchen fie es jetzt mit einem überparteilichen Frauenbund, worüber unsere Mitarbeiteri« wie folgt berichtet:

Der Charakter der politischen Parteien ist seit Jahren in einer Wandlung begriffen, die es den Frauen besonders schwer macht, sich durchzu­setzen. Die meisten haben zwar noch einen welt­anschauungsmäßigen Untergrund und Zusam­menhalt. Aber wirtschaftliche Strömungen und Kräfte haben mehr oder weniger die Führung. Dieser Verfälschung des politischen Strebens müßten die Frauen sich aufs äußerste wider­setzen. Aber sie sehen sie in ihrer großen Mehr­heit überhaupt nicht. Mit dem Wesen des heu- tigen Parteimannes hängt es aber auch zusam­men, daß das Verständnis für die besondere Leistung der Frau in der Politik noch so selten zu finden ist. Wem es immer nur um Macht und Einfluß für sich selbst oder für seine beson- oere Gruppe geht, der fleht die Kräfte garnicht, die sich um Volks- und Jugendwohlsahrt, um Förderung aller geistigen und Kulturwcrte be­mühen. Damit ist der tiefgehende Unterschied berührt, der, wie anzunehmen ist, immer zwi­schen dem politschen Streben des Mannes und dem der Frau sein wird. Es mutz uns Frauen immer das Menschliche, das Leben, die leiblich» und seelische Gesundheit unseres Volkes dasje­nige sein, was bei dem Jagen nach Geld und Gut, nach Macht und Ansehen

nicht vergessen und nicht versäumt werden darf. Wo es Frauen gibt, in denen der weibliche Kulturwille sich stark entwickelt hat, da ist zugleich der Eindruck vorhanden, daß noch irgendwie der Versuch gemacht werden mutz, diesen Willen zur Geltung zu bringen. Inner­halb der Parteien allein ist bis heute zu wenig erreicht worden. Auch deshalb nicht, weil die Frauen hier in zu kleiner Zahl vertreten sind. Aber dies hängt mit ihrer vorhin erwähnten Hilflosigkeit dem Parieitreiben gegenüber zusam­men und kann unsererseits nicht geändert wer­den. Denken wir daran, datz nur fünf Prozent der deutschen wahlberechtigten Frauen sich einer Partei angeschlossen haben, so ist vollkommen deutlich, daß die politische Heranbildung unserer Frauenwelt durch solche Organisationen allein unmöglich gelingen kann. Wobei noch zu beachten ist, daß die in Deutschland übliche P a r t e i Po­litik von der Jugend, auch von der weiblichen, weithin abgelehnt wird. Diesen, für die deutsche Zukunft so wichtigen Kreisen kann also politische Bildung, eigenes Urteil und Verant­wortungsbewußtsein nur auf einem anderen Bo­den als dem der Partei nahe gebracht werden. Von solchen Erwägungen sind die Frauen aus­gegangen, die vor kurzem in Stuttgart einen

überparteilichen politischen Frauenverband

Aber jetzt stehen wir vor dem Erfolge jenes Diktats. Di« kurzsichtige Unterschätzung der mächtig auflohenden nationalen Bewegung hat sich jetzt gerächt. Lange genug ist das Unglück- lich« Land von den Truppen der BürgerkriegS- generale hin und her durchzogen und verwüstet worden. Jetzt ist aber eben doch der Erfohg ein» getreten, der dem ganzen Gange der Entwick­lung nach einmal kommen mußte, weil er dei naturgemäß« ist. Das chinesisch« Volk sammelt sich zu einer national«n Einheit und da es an di« 400 Million«n Einwohner zählt, so viel wie ganz Europa hat, so bedeutet dieser Zusammenschluß eine politische Wendung an den Küsten deS großen Ozeans. Die feine ®e« schäftSnase der HankeeS hat hi«r ein Pro suchen ohnegleichen gewittert und ihr Vorsprung ist von keiner anderen Regierung mehr einzu- holen. Selbst die sonst so kluge und weitschau­ende englische Diplomatie ist diesmal ins Hin» iertreffen geraten wenn sie sich auch plötzlich «och so heiß ebenso wie der immer sehr be. wegliche JapS um den Anschluß bemüht. Freilich mag der Blick Amerikas auch durch den dauernden Gegensatz zu Japan geschärft worden sein, denn dieser Gegensatz zwang Washington, sich fortlaufend um die ostaflatischeit Dinge zu kümmern. Wollte man nicht di« Japaner bas Rennen gewinnen lassen, so mußt« man nicht nur ihnen zuvor- kommen, sondern grundsätzlich «nigegengetztzr« Weg« «inschlagen. Gegen kein anderes Voll ist der Haß in China so tief eingewurzelt wie ge­gen Japan. Davon haben die Amerikaner pro- fittert. Wer den Japanern in ben Weg tritt, wird schon allein dadurch ein natürlicher Bun­desgenosse Chinas. Verbindet sich damit zu­gleich die so heiß ersehnte Anerkennung der neuen nationalen Regierung, so wird das chi-

S1N fatale» Bergrennen

Ilmenau, 30. Juli. Bei der Bergprüfung auf der Gabelwachstrecke bei Ilmenau (stehe auch de« heutigen Sportteil. Die Red.) stürzte ein Motor­radfahrer an einer flachen Kurve, kam unter feine Maschine zu liegen und erlitt eine Rippenquet- schung. Beim Rennen bet Automobile geriet Modersohn-Berlin mit seinem Wagen onS der Bahn, riß einen Baum um und brachte mehrere Zuschauer zu Fall. Eine Frau erlitt einen schwe­ren SchSdelbtuch. Zwei Männer und eine Frau erlitten erhebliche Verletzungen.

der Eisenbahner- und Kricgsteilnehmertagung in Lyon sprach sich Unterrichtsminister Herriot leidenschaftlich für den Frieden aus. „Wenn wir wünschen, datz Frankreich zu keinem Augenblick entwaffnet fein darf, so deshalb, weil dies im­mer eine B e t f u tf» u n g für die Länder wäre, die neben sich eine fchwache Nation erblicken. Wenn wir wollen, datz Frankreich stark und wür-

Sm furchtbar»« Hochbahnungiück.

Rewyotk, 30. Juli. (Durch Funkspruch.) Aus d«t Rewyorker Hochbahn war infolge Kurz­schlusses ein Zug in Dunkel gehüllt stehen ge­blieben, auf ben dann ein zweiter Zug auffuhr.

Mil verhängten Fenstern

. .. fährt Nobile durch Deutfchland. — Trübe Ankunft in Schwerin.

Entfesselte Himmels-Elemente.

Schwere Hagelwetter zur Erntezeit.

Paris, 30. Juli. (Eig. Drahtbericht.) Heftige 1 körnet Rußgröße. In einem Departement ist die Unwetter richteten gestern überall an den Re- Hälfte der Ernte vernichtet. Auch in Marokko ben. iw ben Gärten und auf den Felder« schwe- verursachten Unwetter grossen Schaden. Die re« Schaden an. Vielfach erreichten die Hagel-j Fernverbindung ist unterbrochen.

Die schwarze Sonntags-Wonik

Opfer deS Verkehrs in Nord und Süd.

ihm möglichsten Nachdruck zu verleihen. Tat- achlich find Frauen der verschiedensten Richtung dem Verband beigetreten. Auch im Bund deut- cher Frauenvereine ist es schon gelungen, Ange­hörige verschiedener Weltanschauungen auf dem­selben Boden und zu gemeinsamen Beschlüssen zu vereinen. Am freudigsten haben sich Wohl die ungen Elemente dem Verband angeschlossen. Sie sahen hier mit Recht die Möglichkeit der po­litischen Schulung und des politischen Wirkens ohne die starke Bindung einer Partei, zu der sie sich vorläufig nicht entschließen können. Diesen Kreis junger Frauen ständig zu erweitern, mit ihm die besondere weibliche Aufgabe in der Po­litik nach allen Seiten hin durchzuarbeiten und zu vertiefen, ist eine der Hauptaufgaben — und sicher seine schönste —, die der Verband vor sich steht. Aber er will auch nach außen wirken und als politische Macht in Erscheinung tre­ten. Er muß deshalb all die Fragen der Gesetz­gebung und Verwaltung, die Frauen- und Fa­milienleben angehen, die unsere sozialen Ver- _ , —--------,—t ----- — ... ............... Haltnisse betreffen, in seinen Arbeitskreis einbe-

Änschauungen kb«n: «s ist doch ein elementarer reu klug, auch ihre pazifisch« Politik auf diese, ziehen. Wer Einblick in den Gang der poltti» Instinkt, der schließlich 'jeden packt und wenig natürliche starke Grundlage aufzubonen. Ischen Dinge Hai, der weiß, daß heute die meiste