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Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kaffeler Abendzeitung

Sonntag, 29. Juli 1928.

Nummer 178. Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig. 18. Jahrgang

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ShinaS erfter Schritt jur Unabhängigkeit.

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Zusammenkunft Stresemanns mit Kellogg und, den übrigen Staatsmännern in Paris die Frage

London, 28. Juli. Amerika hat bereits in Peking einenBertrag unterzeichnet,der die frühe­ren Zoll-Abmachungen aufhebt und statt dessen den Grundsatz vollständiger Zoll-Autonomie für China annimmt. Der zweite Artikel enthält die nötigen Bestimmungen für die Ratifizie­rung. Die Verhandlungen fanden im Gehei­men statt. Amerika erkennt also damit die Ran-

Kop* scheue Franzosen.

Der Auslie/erungsskandal macht sie nervös.

Berlin, 28. Juli. Ein gemäßigtes Rechtsblatt schreibt zum srauzöstschen Auslieferungsbegeh­ren: DieRechtslage" für die franzöfische Auf­fassung scheint günstig zu liegen. Eine Ausliefe­rung darf jedoch unter keinen Umstän­de n in Frage kommen. Die Reichsregierung wird daher alles ausbirten müssen, um in Kob­lenz und Paris eine Lösung dieser Affäre zu er­reichen. Einem Linksblatt zufolge habe in Kob­lenz bereits befriedigende Lösung unmittelbar bevorgestanden, als die französische Forderung in sensationeller Aufmachung mitgeteilt worden sei. Die Pariser Regierungsstellen waren bis gestern über die Angelegenheit gar nicht in­formiert.

Houston (TexaS), 28. Juli. (Funktelegramm) Sieben auf einer Staatsdomäne im Zuckerbau­gebiet beschäftigte gut bewaffnete Zuchthäusler, unternahmen gestern einen Wuchtversuch. Rach einem heftigen Kampf mit den Wächtern, von denen einer getötet wurde, gelang es den Zucht-

Wer nicht wagt...

Stresemanns Ausgaben in den Hundstagen.

Stamm Bismarck.

Zum dreißigsten Todestag des eisernen Kanzlers.

Deine drei Kinder schon wt. - Di« Tochtn wunderliches Wese«. Männlicher EinMag 6,1 her Schwiegertochter. Der inngc Bismarck beMndert London?-Rechtsanwalt Gras Rantzau (Kasseil ei« Bismarckenkel.

Häuslern, sich eines Kraftwagens zu bemächti­gen und zu flüchten. Mit verfolgenden Offizie­ren entspann sich ein Gewehrseuerkampf. Zwei Offiziere und zwei Zuchthäusler wurden schwer verletzt. Die übrigen Zuchthäusler sind seitdem umzingelt worden und dürften bald wieder fest­genommen werden.

Berdächttgrn wird strengstes S chweigen bewahrt. Die Finanzbehörden schätzen den Schaden, der dem Reich durch die Betrügereien zugefügt wer­den sollte, aus fünfundzwanzig und dreißig Millionen Mark. Ob es gelun­gen ist, alle Schiebungen noch vor ihrer Abwicke- lung aufzudecken, ist noch nicht festgeftellt. Eine gründliche Nachprüfung aller Umtauschanträgr und Transaktionen ist eingeleitet. In die Af­färe der französischen Bank, die durch große Um­tausch-Anmeldungen den Anstoß zur Unter­suchung gab, soll auch der bekannte frühere Abg. C a l m o n t (Soz.) verwickelt fein.

rrellogg sagt schon ZU.

Wenn alle Außenminister «ach Paris kommen.

Rewyork, 28. Juli. Dtaatssetreiär Kellogg erhielt von der französischen Regierung die Ein­ladung, Paris am 27. oder 28. August zu besu­chen, um persönlich an der Unterzeichnung des Kriegsachtungspuktes teilzunehmen. Kellogg Wird, wie verlautet, der Einladung Folge lci-

king-Regierung de facto an. I» China herrscht hellste Befriedigung.

Rewyork, 28. Juli. (Funktelegramm.) Ein Blat bernrkt anläßlich der Unterzeichnung des Vertrages mit China, daß dieser Schritt die Haltung der anderen Mächte beeinfiuflen müsse; denn er verwandelte die Unabhängigkeit Chi­nas aus einem schattenhaften Begriff in eine vielversprechende Wirklichkeit.

Von den drei Kindern Bismarcks, des körper­lich und geistig riesenhaften, der erst im Patri­archenalter heimging, sind die b e r den S o h n e verhältnismäßig früh gestorben. Der älteste, Fürst Herbert Bismarck, ist nur sein jüngerer Bruder, Gras Wilh. ... .

marck, der als Oberprästdent von Ostpreußen starb, nur achtundvierzig Jahre geworden. Ge­nießer, trinkfreudig, sorglos, mutete er seinem Körper mehr zu als dieser aushielt. Nur die 1926 verstorbene Tochter des großen Staatsman­nes, Gräfin Marie Bismarck, Gatttn des 1917 verstorbenen Gesandten, Grafen Kuno Rantzau, ist siebenundsiebzig Jahre alt geworden. Dabei war sie schon in jungen Jahren so stark, daß gerade ihr niemand ein langes Leben pro­phezeite. Gräfin Marie Rantzau war wohl das wunderlichste der Bismarckschen Kinder,

Berlin, 28. Juli. In der Skandalaffäre mit dem betrügerischen Umtausch von Kriegsanleihe- Reubefitz in Altbefitz ist laut Pressenotiz nicht nur die Voruntersuchung gegen Kunert und den früheren Stinnes-Angestellten von Waldow eingelritet worden, sondern es schweben noch weitergehende Ermittelungen gegen eine be­trächtliche Anzahl sehr bekannter Persönlichkei­ten der Berliner Finanz» und Bank­welt, die in ähnlicher Weise, wie Waldow und Kunert Anleihe-Reubesitz als Alt besitz angr- meldet haben. Ueber das Ergebnis der Verneh­mungen ebenso wie über die Persönlichkeit der

London, 28. Juli. (Eigene Drahtmeldung.) I sten, falls auch die andern. »«««SEÄX" w»..

granime, in denen sie bei den Söhnen anf...o.., ob sie so und soviel Wurst von dem Neuge­schlachteten haben wollten. Heute

leben nur noch zwei Schwiegertöchter

des großen Kanzlers, die in Friedrichsruh bei Hamburg residierende Fürstin Marguerite von Bismarck, geborene Gräfin Hoyos, Halbenglän­derin, denn sie ist mütterlicherseits eine Enkelin des Torpedoerfinders- und Fabrikanten White- head, und Gräfin Sybille von Bismarck. Sie lebt auf einem Nachbargut des großen, ihrem einzigen Sohn Nikolaus gehörenden Bismarck­schen Familienfideikommisses Var- z i n in Pommern. Gräfin Sibylle Bismarck ist nicht nur Schwiegertochter, sondern auch Nichte deS großen Kanzlers, eine Tochter sei­ner einzigen, zwölf Jahre jüngeren inniggelieb- len Schwester Malwine von Arnim- Kröchendorf, der er den KosenamenMalle" ge­geben hatte. Wie die einzige Tochter Bismarcks, die verstorbene Gräfin Mürie Rantzau, so hat auch ihre Schwiegertochter einen männlichen Einschlag. Sie ist in erster Linie

SportSdame und Pferdeliebhaberin.

Als Oberprästdentin fuhr sie in Königsberg all­morgendlich vom Bocke eines Krümperwagens Pferde der Wrangel-Kürassiere ein, unbeküm­mert um die sprachlosen Königsberger. Tas Gegenstück zu der männlich-robusten Gräfin Sibylle ist die Gattin des ältesten Bismarck­sohnes, Fürstin Marguerite, Typ der feinen Wiener Aristokratin. Unendlich zart, fast immer leidend, verbringt sie ihre Tage.zwischen Bett und Chaiselongue. Das Österreichische der Mut- ter hat der älteste Sohn der Fürstin Marguerite, derjungeFürst OttoBiSmarck.in star- kem Maße geerbt. Man hält den Kanzlerenkel für einen der charmanten österreichischen Grafen, die man so gern in der großen Welt trifft. Er ist jetzt Botschaftssekretär an der Deutschen Bot­schaft in London, wo er mit seiner hübschen jun­gen Gattin, einer geborenen Tengborn aus Stock- Holm, große gesellschaftliche Erfolge buchen konnte. Ein deutscher Fürst mit historischem Na­men ist auch heute noch eine

Kanone in der hochmütigen

englischen Gesellschaft. Der junge Fürst hat zwei Brüder und zwei Schwestern. Seine älteste Schwester ist die Gatttn des MaiorS a. D. L e o « pold von Bredow in Potsdam, seine jün­gere Schwester hat den bekannten Modephiloso­phei Grafen Hermann Keyserling in Darmstadt geheiratet. Seine beiden Brüder, sie­benundzwanzig und fünfundzwanzig Jahre alt, sind noch unvermählt. Dagegen hat sein Vetter, der Varziner BiSmarck, nur Schwestern. Die älteste hat den Professor der Kirchengeschichte an der Universität GreifSwald Waller Glawe geheiratet, den

Sohn eines kleinen Glasermeisters aus der Dendlerstraße in Berlin, die zweite Schwester ist die Gattin des Grasen Herbert Ein­siedel, während die jüngste, die seit 1920 von einem Grafen Rehbinder geschieden ist, sich kürz­lich mit dem Konteradmiral v. Löwen­feld vermählte. Drei Söhne aber keine Tochter hatte die einzige Tochter des großen Kanzlers. Gräfin Marie Rantzau. Da aber zwei davon vor

Brodelnd brütet wieder letzter Julibrand über ernteschwerem Land: Backofenglut schwelt in Gassen und Alleen, Stuben, Kontoren und Werkstätten; heiße Sirokkoströme tragen aus Italiens, Spaniens dorrenden Fluren und noch ferner aus Afrikas versengtem Wüstensand Tropenklima in unsre zimbrisch-srostigeren Bergwaldzonen. Schon erstirbt auf letzten son- nentruntenen Rosenkronen, ermattet und duft­los, das silbern, purpurne, mattgoldne Geleucht. Schon wollen auch an Hecken und Gerank ihre wilderen Schwestern an den endlosen Sommer« küssen vergehen. Schon lechzen regenhungrige Felder, Wiesen und Wälder nach dem lang ent- behrten Himmelsnatz, in den überreifen, lörner« strotzenden Halmen knistert der lohende Mtt- tagsglast und selbst Flüsse und Talsperren schrumpfen unter dem saugenden Sommeratem ein und lassen Schiffahrt und Fabrikräder still stehen. Menschen und Vieh flüchten in die labende Kühle der Parks und Bäder und nur der weiße, grüne und feuchte Spott scheut im Ueberschwang der Spiellust nicht Schweiß noch Röstung. Aber mit einem Schlage zerreißt die Millionen-Vollspannung über der rissigen Erd­kruste, wie schon gestern abend, mit schwesel- zuckendem Donnergetöse, durstig tttnken Gräser, Blüten, Aehren vom kösttichen Nektar, das Nenushemd der Aequarorschwüle gleitet schnell von dampfenden Gliedern, kühler und klarer _____ .

kreist der Strom neuer Harmonien durch Aeiv>hrt das republikv. und Hirn. Mit frischem Schwung ka^r nun ®<

Sense durchs Korn rauschen, toetbq^ stimmet- müde Bauernarme raffen, schichten, ieidrefchen und die Scheuern sich vom Segen der 'ad^rde dehnen.

In den abgelegenen, sommerstu wen Prärien der Politik ist die Hitzewelle ein ftweilen noch nicht gebrochen. Und wenn Hguch Amerikas Kriegsverbot-Wetterleuchten eine ; feuchte Abküh­lung über den großen Teich wird,

so ist doch eben erst wieder o. m foen heiligen Usern des Rhein die locarnotch^jlde Atmosphäre aus Siedetemperatur gestiegenph. Schien es schon kaum etträglich, daß ein beut^ei^ Außenminister die Pariser Zwingburg etr <Jeä herrschsüchtigen Nachbarn betritt, unter be:ftoen Söldnerscharen, Pferdehufen, KriegsmordnMfaschinen und Manö­verparaden zehn Jahre Friedensschluß und nach unerhörten Opfern irnßimer noch ein beispiel­los gedemüttgtes und wiDikfähttges Volk schmach­tet, so verlegt ihm die w> Empörung über das entwürdigende Z, Ansinnen, drei von Franzosenbütteln gehkid^te deutsche Rheinland­brüder auszuliefern, s «ast völlig den Weg .Kein Völkerrecht der Weltund kein Friedensvertrag bietet dazu die Handtzhabe, Volksgenossen wegen eines Flaggen v,ergehens in fremde Zuchthäuser sperren ju lassen, und wir selbst ha­ben ebenso wie die * Kölschen Bedrücker soeben erst hunderten von ähnlichen Frevlern großmüttg die Gesängnistore ßeie^ffnet. Aber die Militär- kamarilla in ' %«it Rhein- und Seine-Metro­polen ist unter Polgincars's aufmunternder Gevat­terschaft aümächtAfg und sucht noch vor dem Ab­zug ihr MütcherM zu kühlen. Was kommt es ihr aus ein paar L"shcarnoscherben mehr oder weniger an, die sanfte ^Ltplomatenhände in wochenlanger Kleinarbeit iösann wieder zusammenleimen können. D

Vielleicht (gelingt es Stresemanns Beschwö­rerkünsten, nchuchdem er soeben erst an den Heil­quellen in .w^arlsbad bet dem Balkankollegen auf ein LocarnUo für Mitteleuropa getippt hat, auch der aufbl<iJdenben Pariser Hydra Herr zu wer­den. Vfe-elleicht inszeniert unser vielgerühmte außenpolitische Wettermacher auch mal ein Ret- nigunMgewitter am Rhein, nachdem ihm die Don'-.ierworte deutscher und amerikanischer $ut= nei ^in Köln so trefflich vorgearbeitet haben und bi 4 Wiener Anschluß-Ouvertüren und Stral- k-jsinds Befreiungsgebete wie ein einziger Aus- schrei der Volksseele ans Ohr der Bedrücker gr- drungen sind. Dieses unschätzbare Kapital einer bergeversetzenden Volkseintracht gilt es auszu- wetten, an den internationalen Börsen in klin­gende Münze einzuhandeln. Schließlich wird statt des wundergläubigen Coueismus: Uns geht es von Tag zu Tag schon wieder viel besser, auch mal der entschlossene Eingriff des erfahrenen Chirurgen nötig. Und wenn jetzt die Sterne zum Marsch auf Versailles noch nicht günstig stehn, und wir doch nicht an der Unterzeichnung in Paris vorbei können, so sollte der kundige "im« melsdeuter Stresemann wenigstens die erzwun­gene Gelegenheit nicht versäum n, um vor dem hohen Areopag der Friedensbürgen die Ges?mt- Liquidatton der Weltkriegs mit eiserner Faust aufzurollen. Es wäre allerdings eine Herkules­tal, wie sie vielleicht nur Sttesemann wagen dürste, unter dem Triumphbogen der Champs

Gebt Stresemann aufs Ganze? Was ein Amerikaner in Karlsbad erlauschte. Regierungs- und Reparattons Offensive in Paris.

Renmyork, 28. Juli. (Durch Funkipruch.) Staatssekretär Kellogg hat ettlärt, daß er an­läßlich der Unterzeichnung des Kriegsächtungs- pa ktes in Paris peinlich vermeiden werden, die Reparattons- oder ähnliche Fragen aufzu­werfen. Er werde sofort nach Amerika zurück­kehren. ______

Der heimliche Anschluß.

Amerika mit uns einverstanden.

Rewyork, 28. Juli. (Durch Funkspruch.) Ein Blatt bezeichnet Oesterreichs Anschluß an Deutschland als völlig logisch. Wenn die Welt wirklich den Frieden will, so ließen sich die Em- wände Frankreichs, Italiens und der Kleinen Entente gegen ein deutsches Mitteleuropa schwer­lich auf die Dauer rechtfertigen. Allerdings könnte ein plötzlicher Anschluß eine Krise ver­ursachen. Würde jedoch diese Vereinigung schrittweise und ohne Aufhebens herbeigeiühri, so könnte sich niemand gegen eine vollendete Tatsache streuben.

Millionenbetrug am Reich?

Der Anleiheskandal wird immer grotesker.Bekannte Börsengrößen unter Verdacht.

der vollständigen Räumung des Rhein- landes und der endgültigen Regelung der Reparattonen aufgeworfen worden fein. Der amerikanische Korrespondent fügt hinzu, daß die Jnformatton aus hoher offizieller Quelle käme und vollständig autoritativ sei. Das Lon­doner Blatt versieht sie jedoch mit einem Fragezeichen.

* * *

Mariannes höchstes Glück.

GttesemannS Besuch krönt das Siegeswerk.

ildwest-Fiim mit Zuchthäuslern

Ausbruch bei der Arbeit Feuergefecht mit Offizieren im Auto.

Amerika gibt Ehma frei.

Der Zollvertrag schon abgeschlossen. Auer kennung der Rationalisten-Regierung. Ue- berraschte Gesichter der anderen.

ungepflegt und unordentlich, phlegmatisch und Wenig weiblich. Sie schrieb zum Beispiel niemals Briefe, erledigte vielmehr die **£:*- «.notwendige Familienkorrespondenz durch'd'amme. Korpsbrüder ihrer Sohne,

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stwMWr!QABven«°pf. -TA- gen aktiv waren, lasen mit Verwundern

Elysees und am Grabmal des Unbekannten Sol- auch noch Monate mit der Abwicklung der baten den Versailler Stier bei den Hörnern zu Schulden- und Sicherheitsgeschäfte hingchen, so packen und mit einem glücklichen Griff die hätten wir doch die Sympathien aller Gerechten schneidenden Fesseln deS Besatzungs- und Da- sofort gewonnen und könnten die Schwankenden wesjochS zugleich abzuschütteln. Wenn bann rascher auf unsere Seite ziehen. F. R.

Paris, 28. Juli. (Eigene Drahtmeldung.) Ein Blatt schreibt zu Stresemanns Besuch zwecks Unterzeichnung des Kriegsächtungspaktes:Zum ersten Mal wird ein Reichsmipister offiziell in Paris empfangen werden. Was fett Abschluß desFrankfurterFriedenSnichtvor- gekommen ist, ereignet sich' neun Jahre Unterzeichnung des Versager Vertrages.

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