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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Sessische Abendzeitung

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Nummer 158

Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig

Freitag, 6. Juli 1928.

Einzelpreis: TonntagS 20 Pfennig.

18. Zahrgemg

Der Reichstag stimmt heute für Müller.

der Generalsekretär des Quai

Juli. Nach Meldungen aus Athen Kabinett erklärte Benizelos, daS Programm Regierung die Auslösung oer fianv wird in einer Erklärung dargelegt werden, die

London, 5.

waht auf den 19. August ausgeschrieben werden

das

tionsagenten Parker Gilbert zu dem Gedanken einer Re Vision des Dawes-Planes b e - kehrt worden sei.

Mailand, 5. Juli. (Eigene Drahtmeldung.) Der russische Eisbrecher Krassin" ist am Kap Platen vom Eis aufgehalte» worden. Er ist noch etwa fünfzig Meilen von de» Schiffbrüchigen em« feint Das Schiff konnte zuletzt in vier Stunden nur noch eine Meile zurücklegen. Jetzt wartet es, bis ein günstigerer Wind die Eisschollen

lockert. Die Gruppe Viglieri wird nach Osten abgetrieben. DaS Eis des Lagers b r ö ck e l t im­mer mehr ab, aber die Schiffbrüchigen können sich im Notfälle in die Faltboote flüchten. Die Schwe« den wollen jetzt eine neue Flugbasts an der Nord­westküste Rordostlandes anlegen, die nur nenn Meilen von der Gruppe entfernt ist.

und zerschlug die Orgel vollständig, sodaß kostbare Instrument ersetzt werden mutz.

Statut noch andere Fragen besprochen. Bon In­teresse sei, datz I ~ 7___

d'Orsay allem Anschein nach von dem Repara-

Müller darf regieren.

Der heutige Abftimmuugsfieg gesichert.

Berlin, 5. Juli. Bei der heutigen Reichs­tagsaussprache werden in der zweiten Redner­reihe die Oppositions-Parteien und die kleineren Parteien das Wort ergreife«. Auch der R e i ch s» kanzler wird aller Voraussicht nach noch ein­mal sprechen. Der Billingsantrag wird heute eine verhältnismäßig

große Mehrheit erhalten, umsomehr, als zum Teil mit starker Enthal­tung der nicht in der Regierung vertretenen Parteien zu rechnen ist. Auf leinen Fall ist zu

Tödliche H-tze In Dollar»«.

Rewyork, 5. Juli. In den Bereinigten Staa­ten sind in den letzten zwei Tagen sieben Personen an Hitzschlag gestorben. In den Kran­kenhäusern von Newyork mutzte» gestern allein 488 Personen wegen Sonnenstichs behandelt werden. Das Thermometer zeigte über zweiund- dreitzig Grad Celsius. Fünf Personen wurden durch Blitzschlag getötet.

Ist Paris bekehrt?

Geheime Abmachungen in London über Kriegsverbot und Dawes-Revision.

London. 5. Juli. Wie ein diplomatischer Mit-

Gleiwitz, 5. Juli. (Privattelegramm.) Wie die Blätter melden, hat das gestrige Unwetter (s. a. 1. Beilage 3. Seite. D. Red.), das gestern nachmittag nur kurze Zeit über weiten Teilen Oberschlesiens in bisher ungekanntem Ausmaß wütete, fünf Todesopfer gefordert. Der Schornstein einer Ziegelei wurde umgeknickt, wobei vier Personen getötet und drei schwer verletzt wurden. Im Wasserwerk Zawada stürzte der Schornstein auf eine Autogarage. in die sich Arbeiter vor dem Unwetter geflüchtet hatten. Eine Person wurde getötet, drei schwer verletzt. In Nikultschütz durchschlug der Kirch­turm daS Kirchendach, mit diesem das Gewölbe

werde und seine Presse will eine Wirbel­kampagne von der Atlantik bis zum Pazifik inszenieren und überall das Bild ihres Al Smith' zeigenmit seinem braunen Derbyhut seiner dicken Zigarre und seinem gewinnenden Lächeln". Wie Pilze aus der Erde schießen in

Moskau zürnt Japan.

Weil Japan den Kommunismus aus treibt. Von Moskau unterwühlt?

offenbarten aller Welt, was bte Politiker längst wußten, daß kein großer Unter schied in der auswärtigen und Wirtschaftspolitik der Bankees eintreten wird, ob nun Hoover oder Smith in Washingtons Weißes Haus einzieht. Die Republikaner vertrauen auf ihren Kandi­daten Hoover, den Quäker undTrockenen", des. sen ungeheuere Vorteile und Vorsprünge im Wahlfeldzug schon deswegen offen zutage lie­gen. weil z. Zt. die politische Macht im Lande sich in den Händen der Republikaner befindet und am Wahltage der Partei zu Diensten steht. Anders die Demokraten. Ihr« Zuversicht zu Smith, dem Volksmann, Katholiken undNas­sen" kennt keine Grenzen. Seine Ernennung

Gleich stark.

Ein trockener oder nasser Amerika - Präsident?

Die Nationalkonvente der amerikanischen Re­publikaner und Demokraten in Kansas Eith und Houston sind vorüber. Mag die eine oder die andere Partei im Herbste das große Präsv denten-Rennen machen, die Nanoiialkonvcruc

An 6en Früchten...

.. . wolle» die Mittelparteien die Regierung messen.

Nachdem der Kommunist Evert den Miß. trauensantrag seiner Fraktion begrünt»! hatte, übt« Abg. Dr. Schol, (Vp.) Kritik an den Methoden der Regierungsbildung. Beson­ders dringlich sei das weltwirtschaftliche Pro­blem der interalliierten Schuldenregelung im Zusammenhang mit Deutschlands Tributlei­stungen. Er forderte im Zusammenhang mit der Verwaltungsreform die Aufhebung dey besonderen Reichsministerien für Arbeit, Justiz, Landwirtfchaft und Post. Beim Finanz, ausgleich sollte das Reich sich auf die Einnah. men aus den Zöllen und indirekten Steuern be­schränken und den Gliedern des Reiches die volle finanzielle Selbstverantwortung geben. Dr, Scholz wünscht ferner eine Senkung des Sin» kommensteuertariss in den unteren und mittle. ren Stufen, die Berechnung nach dem dreijäh- rigen Durchschnitt, ein SteuervereinheitlichungS. gensetz zwecks Senkung der Realsteuern imfci schloß, die Volkspartei werde die Taten der Re­gierung abwarten. Sie behalte sich da» Recht der Kritik vor, werbe aber immer nur sachliche und aufbauende Kritik üben. Abg. Dr. Haas lDem.) erklärte sich mit dem Inhalt der Re­gierungserklärung einverstanden und begrüßtg

Auch ein Yankeespleen.

Feuerwerkssünden am Nationaltag.

Newyork, 5. Juli. (Funktelegramm.) Die Unglücksfälle, die sich am Unabhängigkeitstage durch Explosionen von Feuerwerkskörpern ereig­net haben, find noch zahlreicher als früher. In Newyork wurden seit Montag über zwölf Per­sonen und in Versey sieben Knaben schwer ver­letzt. In Philadelphia brachten mehrere Jun­gen unter einem Pferd Feuerwerkskörper zur Explosion; der Fuhrmann und eine erhebliche Anzahl von Personen erlitten schwere Verletzun­gen. Einem schlafenden Manne wurde von ei­nem Unbekannten eine Rakete in den Mund ge­steckt, die sämtliche Borderzähne auSritz.

Er Wünschte nicht die von rechts empfohlen« engere Annäherung an Italien und Un- garn und schloß: Jetzt an die Arbeit für die ar- beitenden Schichten. Abg. Graf Westarp >Dtl.) sah in den Schwierigkeiten bei der Regie- rungsbildung ein Versagen de» parlamentari- schen Systems. Die Regierungserklärung ver­schweige die wirklichen Ziele der Sozialdemokra­tie und trage den Charakter eines Wahlaufru­fes. Das Fehlen der Worte christlich und notio« nal im Regierungsprogramm sei kein Zufall und veranlaßte die Deutschnationalen zum schärf­sten Kampf gegen diese Regierung. Der Red­ner fordert scharfe Zurückweisung der polnischen Räumungs-Machenschaften. Abg. Dr. Perlt» t i u S (Ztr.) bezeichnete die jetzt vorliegende po­litische Gestaltung als eine

zeitliche Notlösung.

An der Regierungserklärung übt da» Zentrun. vielfach ziemlich scharfe Kritik, Das Zentrum fordert u. a. zum Schutze der Fa­milie die Schaffung einer Elternschafts- Versicherung und lehnt jede Erleichterung der E h e s ch e i d u n g ab. ES wolle seine Mit. arbeit an der Durchführung des RegierungS- Programms nicht versagen, behalte sich jebod) un Einzelnen seine Stellungnahme vor.

erwarten, daß eS durch den Mißtrauensantrag der Nationalsozialisten zu Schwierigkeiten für die Regierung kommen werde, da man bisher in gleichen Fällen stets einen Ausweg fand.

Wortes bestem Sinne. Roch stehen die Wetten für Smith nicht günstig, aber soviel ist gewiß, daß ein ungeheuer aufregender Wahlkampf un­mittelbar bevorsteht, in dem auf beiden Seilen mit nahezu unbegrenzten Geldmitteln gearbeitet wird und dessen Ende möglicherweise dar Gesicht der amerikanischen Politik wesentlich ändert. Das Rennen ist heute völlig offen.

hat die neue Regierung , .

mer beschlossen. Sollten Verhandlungen über einen späteren Zeitpunkt scheitern, so wird die Kammer am nntag ausgelöst und die Neu-

London, 5. Juli. (Eigene Drahtmeldung.) Wie aus Tokio gemeldet wird, ist durch das Gesetz zur Bekämpfung des Kommunismus eine gewisse Spannung in den russisch-japanischen Beziehungen eingetreten. Das Kabinett wird jetzt die Behauptung, nach denen die japanischen kommunistischen Bereinigungen durch die Mos- teuer Internationale unterstützt würden und die Sowjetbotschaft in Tokio den kommunistischen Werbern als Hauptstelle diene, nachprüfen.

Die Räumung ist fällig!

Amerika schärft der Welt das Gewissen.

Newyork, 5. Juli. Zu Müllers Regierungser­klärung betont ein Blatt, datz keinerlei Grund vorhanden sei, um die Besetzung der Rheinlande bis zum vertraglich vorgesehenen Termin auf­recht zu erhalten. Auch Englands öffentliche Meinung wünsche den Augenblick herbei, wo der deutsche Boden von Besetzung frei ist. Die letzten Reichsmgswahlen hätten gegen die extremen Nationalisten entschieden. Der Hauptgrund für Frankreich, die Rheinlande weiter besetzt zu hal­ten, fei der Wunsch, ein Handelsobjekt zu haben, daS, wenn nicht Deutschland, so doch den englischen und amerikanischen Gläubigern gegen­über Dienste leisten solle. Sonst lasse sich in kei­ner Weise die Besetzung rechtfertigen.

vor der Kammer ober, wenn diese aufgelöst sein sollte, direkt vor dem Volke abgeben werde. Be­nizelos betonte die Notwendigkeit, die Freiheit .,.__, _______ _________ der Wablen stcherzustellen Die nächsten Wahlen

Athen, 5. Juli. Vor dem soeben vereidigten I werden den wahren Volkswillen bekunden.

Wie man sich hilft.

Fünf Parteien stützen die Regierung. »reWdfctb erBffnet ben Reichstags-Reigen. Weftarvs scharfes Rein. Küble Fremch- schäft des Zentrnms. Die Zweifler «olle» abwarten. Die gemiedene BeitranenSialle.

Berlin, 5. Juli.

Am heutigen Donnerstag wird die Ausspra­che fortgesetzt. Auf der Tagesordnung steht auch em Mitztrauensantrag der Deutschnatio- nalen. Die Nationalsozialisten haben einen Vertrauensantrag" für die Regierung einge­bracht, aber gleich bemerkt, datz sie selbst vage- ge» stimmen werden. Ueber die Frage, ob solche Anträge, die von dem Antragsteller selbst nicht unterstützt werden, zugelaffen werden kön­ne», soll der Reichstag entscheide». Die Ratio- »alsozialifte» wollten, da mit einer Ablehnung der Mitztrauensanträge gerechnet wird, den Sturz der Regierung dadurch herbeiführen, datz ihr Vertrauensantrag abgelehnt wird. Die Regierungsparteien haben jedoch selbst einen Billigungsantrag eingebracht und wer­den Über alle anderen Anträge zur Tage»- o r d n n ng übergehen. Die Billigungsformel gilt als gesichert, da sie von den Sozialdemokra­ten, dem Zentrum, der Deutschen BolkSpartei, den Demokraten und der Bayerischen Bolkspar- tei eingebracht wird.

Bei der gestrigen Aussprache über die Regie­rungserklärung erklärte Abg. Dr. B r e i t s ch e i d «Soz.), seine Freunde wüßten wohl, datz die so­zialistischen Endziele nicht von einer Koalitions­regierung verwirklicht werden könnten, sie hätte» aber zu per jetzigen Regierung das Vertrauen, daß sie dem Wohl der werktätige» Mas­se n der Bevölkerung dienen werde. Das sozi» listische Ziel bliebe dasselbe, nur die Methoden wechselten. In der Außenpolitik trat der Red­ner für die Fortsetzung der Verständigungspoli­tik ein, betonte aber unter starkem Beifall sehr nachdrücklich den deutschen Anspruch auf

sofortige Räumung des Rheinlandes und des SaargebieteS.

3er Sturm schlagt alles nieder

Schon fünf Tote in Oberfcksteflen. Wie das Unwetter hauste.

Griechenland wWt schon Mieder

Venizeios löst die Kammer auf.

Am Nordpol steht es schlecht.

Der Eisbrecher sitzt dicht vor den Jtakiaopfern fest. Die Scholle bröckelt. Flucht in die Faltboote?

allen StädtenSrnithklubs", um den par­teiorganisatorischen Vorsprung der Republika­ner nachzuholen.

Aber auch die Republikaner find nicht müde. Man spricht drüben schon von einer Hindenburglinie", hinter di« sich die re­publikanische Partei zurückgezogen hat. Nir­gends wird übersehen, daß die Republikaner aber unter einem General kämpfen, der Hoover "heißt und dessen Stärke geradezu in feinen Or­ganisationstalenten liegt. Rundfunk und Rund­bild werden also in den nächsten Wochen Tri- umphe feiern. Hoovers glänzende Eigeuschafien seine hervorragenden Verdienste und seine vor- trefflichen Kenntnisse des Auslandes sind be- kann. Aber gerade darin mag eine Gefahr lie­gen. versichert uns ein Newyorker Berichterstat­ter, daß er vielen Amerikanern zu interna­tional ist. Insonderheit sind ihm die Far­mer des Westens nicht gewogen. Sie machen ihn für die niedrigen Getreidepreise verantwort­lich und fordern größere Kredithilfen. Aber Hoover ist Quäker und einTrockener*, der di« Mehrheit seiner Landsleute wenigstens bisher hinter sich hatte. Die Schwierigkeiten für Smtch liegen in der Unzulänglichkeit der Demokraten­organisation, in feinem katholischen Glaubens­bekenntnis, in dem Fanatismus derTrocke­nen^ und anderem mehr. Seine Plattform ist jedoch insofern wieder günstig, als der Dollar- Selfmademann es liebt, einen Mann für das höchste Staatsamt zu wählen, der sich im Ver­waltungsdienst der großen Gemeinden und Einzelstaaten aus eigener Kraft emporavbeitete. Ob Al Smich aber mit Erfolg die religiösen Vorurteile des Volkes zu überwinden vermag, steht dahin.

Wichtiger und ausschlaggebend wird die Stellungnahme fein, welche die Dollar-Hochburg in der Wallstreet in diesem Riesenringen einnimmt Der Börsenkrach in Newyork am Tage vor der Ernennung Hoovers in Kansas City ist ein vielbeachtetes politischer Symptom. Alle Welt weiß, daß Smith die Massen N e w y o r k s hinter fich hat. Aber auch die Un­ternehmer Newyorks vertrauen ihm. Darum Wohl?"Weil er einMitglied der konservativsten Organisation der Welt ist, der römisch-katho­lischen Kirche", versichert uns die Londoner Firnes".Er ist sauber und unbestechlich und einige der Wallstreetbanken sind geneigt zu den- len, daß ersafer" ist als Mr. Hoover". Im ganzen Lande ist aufgefaKen, datz Frau Smith auf dem Nationalkonvent von dem Finanzge- waltigen R a s k o b begleitet war, der von einem Republikaner sich zum glühenden Anhänger von Smith verwandelte nnb, wer kann es wissen, möglicherweise amerikanischer Schatzsekretär wird, wenn die Demokraten siegen. Auch Owen D. B o u n g, der Führer der großen General Elektric Eompagny, hat fich bereits auf Smith' Seite gestellt. So scheint sich eine völlige Neu­gruppierung der Kapitalintereffen vorzubereiten. Die Republikaner vermochten ihre Herrschaft Jahrzehntelang aufrecht zu erhalten, weil die Industrie des OstenS mit den Farmern des Westens sich verbunden hatte. Jetzt sind die Farmer unzufrieden. Wallstreet hat heute schon zum Teil in Gouverneur Smith den Man» er­kannt, mit dem die Verbindung von Kapital und Arbeit zu schaffen ist, denn Smith ist der Abgott der Stoffen, ein Volksmann in deS

° arbeitet erfährt, haben während der letzten Wo-

____ . - - - J dwn zwischen London und Baris tatsächlich Be- zum demokratischen Präsidentschaftskandidar-n sprechungen Über ein Zusatzprotokoll zu entfesselte im ganzen Lande eine ungeheure Be- dem Kellogg'fchen Kriegsverzichtsvertrag statt- geisterung. Smith selbst kündete in seiner votts-^unden. Während seines Londoner Aufent- tümlichen Art an. daß er sich bald hören lassenBtiands Generalsekretär Berthe-

lot neben dem Kellogg-Pakt und dem Tanger-