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Kassckr Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

10 4. alliwärii«

10 4.

durch »ernfortcbet aufgtitebentrt Kniet seit f kann nidh garantieti werden, »fit «nie’«! Prozent Ausschlag. Druckerei: Lchlachthosur.

Mittwoch, 4. Z«tt 1928

Nummer 156

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Viljuöski erregt in polen Qlergerniö.

hat der größere und stärkere russische Eisbrecher

Alle Nobileleute gerettet?

Eisbrecher „Staffln" hat die Flieger geschlagen.

oder Demokraten unters war nichts anderes als '

eben werden konnte, neue kurze Formulie-

Rewqork, 3. Juli. (Funkdienst.) Der Nord- polflieger WiMns, der mit seinem Begleiter Eyelson hier eintraf, äußerte stch, daß sein Süd­polflug nicht mit dem von Byrd, der daS süd­liche Südpolgediet erforschen will, kollidieren werde. Wilkins will stch auf die Erforschung der Eisküste beschränken und zwar komme es ihm, wir er sawe, hauptsächlich darauf an, einen ge­eigneten Platz für die Errichtung einer meteoro- logischen Station ausfindig zu machen. Er

ter von dem Standort der Gruppe Nobile ent­fernt befand. (Siehe auch Artikel 1. Seite 4. fernt befand. (Sieh« auch Art. 1. Seite 4. SP.)

Mailand, 3. Juli. Ratch einer Meldung aus Moskau ist der ruflische Eisbrecher „Malq- gin" noch im «üdosten Spitzbergen« blockiert. Sein Kapitän meldet, daß der verschollen- ruffi- sche Flieget Babuschkin reichlich mit Lebens­mitteln versehe« war.

rung programmatischer Forderungen und Ge­danken, an denen wir ja keinen Mangel leiden.

lien-r und Lindborg auf Rettung to-nten,/'- nahe gekommen .Klaff'«" ist

der stärkste russische Eisbrecher, sonderK oieueu«»

London, 3. Juli. (Eigene Drahtmeldung.) Rach den bisherigen, unbestätigten Meldungen aus Moskau soll es dem Eisbrecher Krassin gelungen sein, die Gefährten des Generals No- blle und die sogenannte Biglieri-Gruppe und den schwedischen Fliegerleutnant Lundbere zu retten. Die Nachrichten haben große Wahr­scheinlichkeit für sich, da der Eisbrecher nach den letzten Meldungen sich nur noch wenige Kilome-

Warnung vor der kommende» Krisis ausge­sprochen. Es ist weder gerecht noch klug, von Deutschland mehr zu verlangen, als es zu leisten vermag. Wenn vor neun Jahren ein völlig gerechter Friede unmöglich war, dann mutz das Versäumte jetzt nachgeholt werden. Manche Ungerechtigkeiten find in der Zwischen­zeit beseitigt worden. Mit den noch vorhandenen muß in gleicher Weise verfahren werden.

Durch Pilsudski beleidigt.

Noch wett vom Siel

Werden stch Demokraten u. Bolkspartei einigen

Die Liberale Vereinigung hat durch ihre große Kundgebung zum Zusammenschluß der bürgerli­chen Parteien von den Demokraten bis zur Volkspartei wieder viel von stch reden gemacht Sie wurde vor einigen Jarhen ins Leben geru­fen, als bei dem Volksentscheid über die Für­stenabfindung schwere Meinungsverschie­denheiten im demokratischen und liberalen Lager ausbrachen, von denen damals namentlich die demokratische Partei durch den Austritt einiger bekannter Führer u. a. des Ministers a. D. Dr. Schiffer, des Reichsbankpräsidenten Schacht ufto. betroffen wurde. Diese Männer, welche die Frage der Fürstenabfindung vor allem unter dem Gesichtswinkel des Schutzes des Privat­eigentums ufto. betrachteten, gründeten damals die liberale Vereinigung, die keine neue Partei sein sollte, sondern die Wiedererweckung alter li­beraler Ideen zum Ziele hatte. Aber die Eini- gung des Liberalismus kam erst in Fluß als die Männer, die der demokratischen Partei den Rük- ken gedreht hatten, durch andere ersetzt wurden, ohne daß jedoch in den letzten Jahren irgend ein praktischer oder überhaupt nach außen dringen­der Schti^^'zu getan w.rden wäre. Einen neuen

'»7^» $»er Gedanke erst erhalten, als durch rrom 1 - Maiwahlen und den star-

r r„g der liberalen Parteien die “ise'/vt'ijet'^tihgfamen vöLigen Vernichtung des deutschen Liberalismus am Horizont erschien. Zweifellos haben beide Parteien allen Grund zu dieser Befürchtung, und es ist verständlich, daß der Rus nach Einigung und Zusammenfassung aller liberalen und demokratischen Kräfte des Bürgertums starke Resonanz fand und daß die liberale Vereinigung jetzt die Zeit praktischen Wirkens für gekommen hält.

Das äußere Bild der Tagung gab dieser An- sicht Recht. Ueberfüllte Tribünen und Säle und der spontane Beifall bewiesen, daß in der Tat der U e b e r d r u tz an Parteizersplitterung eine tiefe Sehnsucht rach einer parteimäßigen Zusam­menfassung aller liberal Gerichteten erzeugt hat. Redner und Gäste gehörten wohl ungefähr in gleicher Stärke den beiden sich nahe stehenden und doch immer feindlich getrennten Lagern an. Darüber, daß es anders werden mutz, war man sich so ziemlich einig, aber niemand konnte oder wollte sagen, was nun eigentlich zu geschehen hat, und selbst über den Zeitpunkt des Handelns waren die Meinungen sehr verschieden, da der Stimme der Bedächtigen, die vor Ueberetlung warnten, die Ungestümen gegenübertraten, welche die Lage der Liberalismus für so bedroht hal­ten, datz höchste Gefahr im Verzüge sei. Die Tagung wurde so zwar ein interessantes Bild der Strömungen und Stimmungen, welche heute durch daS liberale Brügertum gehen, aber am Ende konnte doch niemand den Trost mit nach HauS nehmen, datz nun wirklich etwas Neues geschehen werde, denn auch die ge­faßte Resolution, die von jedem Volksparteiler

Eisbrecher vor!

Rußland« Retter dicht bei der Nobile-Gruppe. Wird „fitefftn* die Jialia-Leute noch beim« bringen? — Wie ft« baä Eis attfreiften. — Das Flugzeug kommt nicht mit. — Der Nordvol gibt ft« nicht wieder.

Roch vor zierzehn Tagen setzte man alle Hoff- nung bei der Nobile- und Amundsensuche auf die Hilfeleistung durch Flugzeuge. Wer man mutz allmählich einsehen, daß die Verwendungs­möglichkeiten in den Polargegenden sehr gering sind. Wieder als der Schwede Lindborg aus der Eisscholle der »Jtalia"-Leute landete und No­bile nach Kingsbay zurückbrachte, dachte man, daß auf diesem Wege eine rasche und sichere Rettung zu bewerkstelligen sein werde. Doch man sah sich getäuscht: Heute sitzt der Retter Lindborg nach einem verunglückten Landungs­manöver anstelle von Nobile auf der gleichen Eisscholle. So hat sich alle Hoffnung, doch wenigstens diesen einen Teil der italieni­schen Nordpolexpedition retten zu können, auf die beiden russischen Eisbrecher gerich­tet. Schon länger sucht der kleinere „Malygin" den Packeisrand ab, ohne doch irgendwelche 'Spur von den Nobileleuten oder von Amund-

Zentrum. Diese Tatsache hat stch gerade bei den letzten Verhandlungen über die Regierungsbil­dung deutlich gezeigt und es wird sich vielleicht daraus doch die Möglichkeit ergeben, daß die de­mokratischen und volksparteilichen Fraktionen im Reichstage und in den Ländetparlamenten in eine nähere ständige Fühlung treten, womit ein Stück praktischer Einigung erzielt

England »ilft die Italia suchen

London, 3. Juni. Wie amtlich verlautet, werden sich auf norwegische Wünsche hin zwei englische Wasserflugzeuge an der Rettungsaktion für die Jtaliamannschast beteiligen.

*

Frankretchs Volorschiff nchttt die Anker.

Paris, 3. Juli. Rach einer Meldung aus Cherbourg wird bas Polarfchiss „Pourquoi paS" am Donnerstag mit Proviant für ent Jahr ver­sehen, auslaufen, um in St. Servan die für

wäre. Die Aufgabe der liberalen Vereinigung aber wird sich vorläufig darauf befchränken müs­sen, den Gedanken des Liberalismus überhaupt wach zu halten und ihn in jene Kreise des Bür­gertums zu tragen, die parteipolitisch nicht ge­bunden sind und die sich bei völliger Untätigkeit bei den Wahlen leicht in andere Lager verirren. Eine ähnliche Aufgabe hatte sich um ‘ 1 ~ ‘ Hundertwende Friedrich Naumann 1

Genf, 3. Juli. DaS feit kurzem tagende Sicherheitskomitee nahm gestern drei umgeän­derte Musterverträge an, die wie der Berichter­statter Politis ausführt, in ihrer neuen Form internationale Konventionen darstellen über die friedliche Regelung aller Streitfälle (A), über Schied«- und Vergleichswefen (B) und über Ver- gleichSwesen allein <C). Sie werden der nächsten Völkerbundsversammlung zur letzten Entschei- dung vorgelegt werden. Zu Puntt 3 der deut­schen Borschläge, der für de Fall des Ausbruchs eine« Krieges oie im voraus einzugehende Ver­pflichtung zur Annahme eines vom Völkerbund empfohlenen Waffenstillstandes vorsieht, brachte Lord Cushendun einen eigenen fast gleichgerichte­ten Antrag ein, der nur da« Wort Waffenstill­stand vermeidet, dessen Herstellung, wie der eng­lische Lord betonte, schwieriger zu erreichen fei, als die Einstellung der Feindseligkeiten, außer­dem würde in dem englischen Vorschlag die Ver­pflichtung aufgenommen, datz nicht nur die Trup­

pen aus dem Gebiet oes fremden Staates zurück­gezogen werden, sondern auch etwa vorhandene entmilitarisierte Zonen an der Grenze geräumt werden. Staatssekretär von Simson sah keine Bedenken gegen die Ueberweisung des Vorschla­ges an das Redaktionskomitee. Unden-Schwe­den zog die deutsche Formel vor und machte den Vorschlag, daß der Völkerbund so bald er einen Waffenstillstand vorschreibt, gleichzeitig die Durchführung einer unparteiischen

Untersuchung über die Ursachen

der Feindseligkeiten übernehme. Paul Bon - c o u r nahm die englische Formel an, wollte da­bei auch die schwedische Anregung weiter behau- beit sehen, während der italienische General be Marini« unter besonderer Zustimmung zur eng­lischen Formel den deutschen Vorschlag ablehnte. Für die deutschen Vorschläge wurde Einstim­migkeit gefordert. Ein Konventionsentwurf wird am Mittwoch beraten.

bis nach Alaska durchzuschlagen, um von dort übet Sibirien nach Japan zu ge­langen und schließlich nach Australien heimzu- kehren. Er bezweifelte ferner, datz sich englische Flugzeuge zur Suche nach Amundsen überhaupt eigneten. Seiner Meinung nach hätten die Eis­brecher allein Aussicht, eine Rettung zu bewerkstelligen.

Berlin, 3. Juli. (Funkspruch.) Da« neue Reichskabinett ist sich gestern über sie für heute Nachmittag angesetzte Regierungserklärung einig geworden. Ob es stch mit der Billigungs­formel begnügen .ober ein Vertrauensvotum verlangen wird, werden heute bie Fraktio­nen entscheiden. Die Regierungserklärung dürfte, einem Demokratenblatt zufolge, auch an den Problemen der Vereiüheitlichung des VerwaltungS- und Berfaffungsrechte« nicht vorübergehen, wobei an das Etatsrecht und an die einheitliche Vorbildung der Beamten, Rich­ter, Rechtsanwälte und deren erhöhte Freizügig­keit gedacht wird. In der S ch u l f r a g e war daS Problem, eine Formel zu finden. Eine ernsthafte gesetzliche Lösung des Schulkonfliktes scheidet für absehbare Zeit aus. Außenpoli­tisch wird die Räumung der besetzten Gebiete, die Reparationsfrage und der Kellogg'sche Kriegs- ächtungSvorschlag im Vordergründe stehen.

weder gerecht noch klug.

Ein Engländer geitzell Besatzung und Dawesfron.

London, 3. Juli. In zwei Blättern schreibt Wilson Harris: Die RheinlandSesetzur g ist nach der aberkannten ErM'-t ng vsrch T-'^sch-

Aus zwei Wegen zum Südpol.

Wo Wilkin« entlang fliegt. — Die Hautpsache: Eine Weiterstation. — Der Flug eine Weltreise, plane, stch vom Südpolgebiet aus zur Westküste Süd- und Nordamerikas entlang

Der Völkerbund als sriedenswüchler

Streit um Worte in Genf — Deutschlands Vorschläge gehen ihnen zu weit.

Immerhin sind sich Demokraten und Volks­partei doch schon so nahe gekommen, daß die bei­den Parteivorsttzenden, auf der einen Seite der jetzige Justizminister Koch.Weser und Dr. Stress mann auf der anderen den Ehren­vorfitz in der liberalen Vereinigung übernom­men haben. Daß dies jedoch nicht mehr ist, als eine platonische Zustimmung, zeigt die Erörte­rung in der demokratischen und und volkspartei­lichen Presse. Der Gedanke einer Fusion beider Parteien — dies wäre ja die radikalste und von vielen auch geforderte Form der Einigung — wird dabei von beiden Seiten fast einmütig ab­gelehnt. Hieran ist alfo, fo wie die Dinge nun einmal liegen, vorläufig nicht zu denken, und wer die immerhin bettächtlichen Gegensätze, die in sozial- und wirtschaftspolitischen Fragen ober auch in der Stellung zu Staat und Verfassung zwischen dem rechten Flügel der Volkspartei und dem linken der Demokraten bestehen, kennt, wird auch kaum daran geglaubt haben. Ans der an­deren Seite können die beiden Parteien zweifel­los in vielen Fragen, des Einheitsstaat« und der auswärtigen Politik eine große Strecke Zusam­mengehen und jedenfalls reibungsloser Zusam­menarbeiten als etwa mit Sozialdemokraten und

Was uns das Kabinett bringt

Heber da« Programm einig. — Nur Billigung oder Vertrauensvotum?

Die Sozialisten rücken von dem Marschall ab.

Warschau, 3. Juli. Die Ausfälle Pilsudskis gegen den Sejm gegenüber polnischen Pressever­tretern, datz die Abgeordneten den Sitzungssaal zum Wirtshaus machten und sich wie Schweine und Lumpen benähmen, hat in ganz Polen Wi­dersprach gefunden. Wie verlautet, haben bie bisher Pilsudski treuen Sozialisten sich in har­ten Worten gegen bie Absicht einer Verfassungs­änderung zum Zwecke der Beschneidung der

Staate *neuT’ ®efS2’“5f«uSi«BÄfURi d” [«* und feinen Begleitern zu nndem Nun aber

land nicht mehr gerecht. Auch der Repara.i.ns-

plan wird vielleicht aufhören, gerecht zu fein, ------

wenn es sich zeigt, datzDeutschlandsZah gegen den Parlamentarismus überhaupt Durch lungsfähigkeit überschätzt worben ist. die Uebernahme der Regierung durch Barthel Der Reparationsagent hat mehr als eine ernste! sei keine Mcnberung der Berhälnisse zu erwarten

Hilfsvereinen gefetzt und damit die schlietzliche Einigung der drei demokratifchen bezw. freisin­nigen Parteigruppen vorbereitet. Man wird alfo die Bemühungen und das Ziel der liberalen Vereinigung naht skeptisch ablehnen dürfen, tote dies vielfach In auf die Partei eingeschworenen ___________ Kreisen geschieht, sondern in ihr einen willkom- dei Jahr- menen Bundesgenossen für den Liberalismus mit seinen und die bürgerliche Demokratie erblicken müssen.

«fnntäflrfiifi yat ocr größere UNO pariere luninv«

~TC>ileufierunaen Pilsudskis feien eine schwe- .Krassin" die Hinlopenstraße glücklich übertour, fee« volnikchen Staates und die den und ist der Eisfcholle, auf der bte tuns

attiit-Tt Su;lug ividerspruchslSs hingenommen bätttw. Ein Blatt äußerte sich, Pilsudski kämpfe

überhaupt das

modernste und vollkommenste Schiss dieser Art. Die Eisbrecher sind heute nicht mehr so gebaut, wie früher, daß sie die Eisdecke mit einem am Bug befindlichen Sporn fozufagen aufreißen. Auf diese Weise war es nur möglich, ganz geringe Eisdichten zu zertrümmern. „Sraffin" und alle anderen modernen Eisbrecher sind so gebaut, daß sie mit ihrem runden, nach hinten abfallenden Bug auf die Eisdecke hinauf» laufen und sie dann durch ihre Schwere zertrümmern. Zu diefem Zweck sind der­artige Schiffe mit befonders starken Schrauben ausgerüstet, sodaß der Anstieg auf die Eisdecke in kürzester Zeit gelingt. Um den Schiffen den nötigen Druck zu geben, sind folche Eisbrecher aus schwerstem Material konstruiert und können außerdem noch durch Eisen- und Wafferbalast weiter erschwert werden. Aus diese Weise ist es heut« möglich, ohne größere Schwierigkeiten und in verhältnismäßig kurzer Zeit auch bei einer

Eisdicke von sieben und mehr Metern

dem Schiffe einen Weg zu bahnen. Auf folche mühevolle Weise hat der Dampfer »Krassin" nach der weiten Seereise nunmehr auch die Eis- slächen und die Packeiszone überwun­den, die das offene Meer von der Scholle der Schiffbrüchigen trennt. Nun entsteht aber eine weitere Frage: Wenn es dem Eisbrecher »Kraf- sin" auch gelingen wird, nahe an den Standort der fechs Männer heranzukommen, wird es ihm glücken, diefe Leute mit Hilfe von Booten und anderen Mitteln an Bord zu bekommen? Wenn z. B., wie es zurzeit der Fall ist, das Eis wiederum zu tauen beginnt, fo kann jegliches Ueberfdiretten von Packeis lebensgefährlich oder gar unmöglich werden. So ist also die Rettung dieser sechs Männer noch immer nicht gesichert, wenn sich auch

Schiff und Zett bereits sehen können. Immerhin hat das -Schicksal der Robile-Expedi- tion und der Flieger, die ihm zu Hilfe kamen oder kommen wollten, gezeigt, daß ttotz der Fort­schritte der modernen Flugtechnik sich das Schiff, das eigen« für die Eisverhältniffe gebaut ist. immer noch am besten zu Polarunternehmungen eignet. Diese Erfahrung mutzte aber leider sehr teuer bezahlt werden. Man darf heute schon mit ziemlich viel Sicherheit alle übrigen Leute der »Italia"-Besatzung al« ver­loren bezeichnen und auch Amundsen und sei­ne Begleiter sind längst überfällig. Al« jüng­stes Flugopfer ist nun auch noch der russische Flieger Babuschkin zu bezeichnen, der vom Eisbrecher »Malygin" au« zu einem Flug aufstieg und seither spurlos verschwunden blieb.