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Donnerstag, 8L Juni 1928.

Staffel« Skeueste Nachrichße»

18. Jahrgang. — Nr. 145.

bedeuten!

*ee.

ie soll ich meine Einläufe machen?

Die richtige Wahl der Neuanschaffungen.

E. B.

nung...

1. Einfaches Promenadenkleid, kombiniert aus beigefarbenem Marocainrock mit Falten­gruppen und buntbedruckter Seidenkasai, die mit dem einfarbigen Material des RockeS ge­säumt und verziert ist.

2. Aermelloses Crepe-de-Chine-Kleid, ent­weder weiß — Halsausschnitt und Gürtel schwarz oder beige mit entsprechender brauner Garnierung. Das Vorderteil des Rockes ist mit einem schürzenartigen, fein plissierten Panneau verziert. W.

wußten Sie das schon?

Aus dem Schatzlästlein des Wissens.

In den einzelnen Ländern Deutschlands bei­ßen die Parlamente »Landtag". Nur in den Hansestädten werden sie »Bürgerschaft" und i« Waldeck »Landesvertretung" genannt.

Für die einzelnen Länder in Deutschland am nach dem Kriege an Stelle von »Bundes- taat" die Bezeichnung „Freistaat" auf. Jedoch st nicht überall die offizielle Bezeichnung »Frei iaat". Württemberg nennt sich »Freier Völls- taat", Baden „Republik", Hessen »Vollsstaat", Thüringen „Land" und die Hansestädte nenne» ich »Freie und Hansestadt".

In Abessinien wurde die Sklaverei durch Gesetz erst im Jahre 1924 abgeschafft.

Auf der Erde gibt es etwa 17000 Abgeordne­te; rund 2500 davon kommen auf Deutschlands während Frankreich ür-- 9000, England über 1400, Italien 900, Polei?'525 Abgeordnete hat.

Auf -es Siegers Seite.

Die Großtagung der Westdeutschen JünglingS- vereine in Kassel am Sonnabend «. Sonntag.

Unter der Festlosung „Auf der Seite des Sie­gers" und bei Anwensenheit von mindestens, zweitausendfünfhundert Jungmannen findet am Sonnabend und Sonntag in Kassel der 80. Bundestag der Westdeutschen Jünglingsbundes patt. Es wurde bereits darüber berichtet. Dem Fest selbst gehen am 22. und 28. Juni un- mittelbar Bannerwettkämpfe des Eichenkreuz- turnVerbandes voraus. Sonnabend findet um 20

Neugestaltung des Haushalts. In der glück­lichen Lage, sich von Grund auf modern und zweckmäßig einzurichten, sind heute Wohl nur die wenigsten; ganz zurückbleiben will aber doch auch niemand, und da geben die gelegentlich notwendigen Ergänzungen die beste Gelegenheit das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbin­den. Nur muß man dabei von dem Grundsatz ausgehen, Altmodisches durch Neuzeitliches zu ersetzen, Unpraktisches durch Praktisches, Unhy­gienisches durch Gesundheitsförderndes, technisch Mangelhaftes durch technisch Vollendetes.

Ist also etwa eine dunkelfarbige ausgebleich­te Gardine, die Licht und Staub fing, reif, aus- gemustert zu werden, kauft man an ihrer Stelle eine helle; und legt man Wert darauf, sie farbig zu haben, nimmt man Jndanthrengewebe, die vollkommen lichtecht sind. Statt des alten Kron­leuchters mit seinen vielen überflüssigen Armen, wähtt mau eine schöne matte Deckenbeleuchtung; das steife ungemütliche Sofa mit Umbau wird Vorteilhast durch zwei Weiche, mollige Polster­stühle ersetzt, die mit einem kleinen Tischchen

Das Neicst derMoöe

Zwei Promenavenkleider.

halt nötig. Und obwohl man sich darüber ärgert, .—o ...

wenn dies und jenes entzwei geht oder so unan- fungen für die Küche und die Wirtschaftsführung sehnlich wird, daß man es unbedingt durch et- werden, denn hier gibt es so viel arbeitserleich- was anderes ersetzen muß — es hat doch auch ternde Neuerungen, so viel unschätzbare technische sein Gutes, denn es ermöglicht eine allmähliche

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Bundestag des Kurheffisch-Waldeckischen Handwerkerbundes am 16. und 17. Ium.

Hilfsmittel, daß jebet Kauf unter diesen Gesichts punkten vollzogen werden sollte. Ist das alte Holzkohlen-Plätteisen dienstunfähig geworden, wird ein elektrisches angeschafft werden; statt des Spirituskochers, der versagt, legt man sich einen elektrischen Kochtopf zu; statt des großen Brotmessers, wenn es sich um eine zahlreiche Familie handelt, eine kleine Brotmaschine. Statt des Küchenbordes mit einer Häkelkante, auf dem

Töpfchen und Deckelchen eigentlich nur prangen, um andauernd gereinigt zu werden, einen mo­dernen, gutschlietzenden Küchenschrank mit der- stellbaren Fächern, den man durch das Hinzu- kaufen weiterer Einzelschränke allmählich ergän­zen und nach Wunsch vergrößern kann.

Geschirr und Geräte kaufe man, soweit es schon in genormter Ausführung erhältlich, nur in dieser; denn man hat bann die Gewähr, Er­satzteile jederzeit und überall zu bekommen. Also stets nachdercken, verehrte Hausfrau, wenn eS Neuanschaffungen gilt Schlechtes und Gutes und Gutes durch noch Besseres ersetzen, bann kommen Haus und Wirtschaft ohne weiteres au die erforderliche Höhe der Zeit

gehende Unterstützung eines einzelnen Berufs- siandes. Diese Tatsache, daß die Lage des Baugewerbes alS

DchlÜsselgewerbe im Handwerk von besonderer Bedeutung für alle Zweige des Handwerks ist, hat sich auch im Berichtsjahre wieder bewahrheitet. Der Bund hat sich daher, immer für eine Belebung des Baumarktes ein­gesetzt. Größte Aufmerksamkeit erforderten im vergangenen Jahre hie Maßnahmen zur Durch- führung des Arbeitsgerichtsgesetzes, die in der Abgrenzung der Arbeitsgerichtsoezirke und in der Benennung der Beisitzer bei den Arbeits­und Landesarbeitsgerichten bestanden. Ein wei­teres auf sozialpolitischem Gebiet für das Hand­werk bedeutsames Gesetz ist daS Arbeitszettnot- gesetz in der Fassung vom 14. 4. 27. Gerade die­ses Gesetz hat beim Handwerk am wenigsten Freunde gefunden, weil es, zugeschnitten auf großindustrielle Verhältnisse, auf die Existenz-* bedingungen des Handwerks kaum Rücksicht nimmt. Der Bund hat eine gründliche Aufklä­rung über dieses Gesetz umsomehr für notwen­dig gehalten, als nach Fortfall der im alten Arbeitszeitgesetze vorhandenen Mllderungspa- ragraphen bet Duldung freiwilliger Mehrarbeit nach den neuen Bestimmungen jeder Vergehen gegen das Gesetz mit strengen Strafen belegt wird. Auch das ArbeitZlosenversicherungsgesetz erforderte eine umfangreiche Mehrarbeit. In eingehenden Entschließungen nahm der Bund zu den Entwürfen der Novelle zur Reichsge­werbeordnung u. dem Berufsausbildungsgesetz Stellung. Wenn der Bund seinem Zweck enl- sprechend die Interessen seiner Mitglieder un­ter wirtschaftspolitischen, sozialen, kulturellen und allgemein sachlichen Gesichtspunkten wah­ren, sowie dem Handwerk den ihm gebühren­den Einfluß aus Gesetzgebung und Verwaltung sichern wollte, mußte er sich der Mitarbeit der dem Handwerk entstammenden Abgeordneten bedienen. Er hat deshalb in enger Verbin­dung mit den Abgeordneten seines Bundesge­bietes, dem Schreinerehrenobermeister Wilhelm Kniest, Kassel, M. b. Pr. L., und dem Sattler- meister Hans Böhmer, Mtzenhausen, Mitglied des Kommunallandtages, gestanden. Beide ha­ben in uneigennütziger Weise dem Bund wert­volle Dienste geleistet und in unzähligen Fäl­len durch ihre Vermittlung die Durchführung der Bundesaufgaben wesentlich erleichtert, wenn nicht manchmal überhaupt erst ermöglicht. Auch mit dem Landtagsabgeordneten Schreinermeifter Fink-Wiesbaden, wurden enge Beziehungen unterhalten, die förderlich waren. Zu der Frage der Gründung einer eigenen

Partei des Handwerks

hat der Bundesvorstand in seiner Gesamtsitzung folgenden Beschluß gefaßt: 1. Es muß im Jn- , tereffe des Handwerks abgelehnt werden, die ■ BerusSstandsorganisationen zu einer politischen Partei zu gestalten. Die Berussstandsorgoni- ° sation muß frei und unabhängig von politt- । scheu Einflüssen bleiben, denn nur so kann si« : die ihr gestellten Aufgaben erfüllen. 2 Die Gründung einer eigenen Handwerkerpartei c neben den anderen politischen Parteien ist und ■ Tann nicht Sache der Berufsstandsorganisation ■ sein. Von dem Programm und von der prak­tischen Tätigkeit jeder Partei ist die Stellung ■ einer Berufsstandsorganisation abhängig". Mö- * gen die Tage von Marburg Marksteine in der i Fortentwicklung des alten ehrsamen Handwerks

Neuanschaffungen sind in jedem Haus- eine behagliche Plauderecke ergeben.

....... ' ~ " Besonders ausgepaßt mutz bei Neuanschas-

Uhr die Eröffnungsversammlung in der Stadt­halle statt. Die vereinigten Männer- und Po- saunenchöre u. das berühmte Kuhlo-Okteti wir­ken dabei mit. Die

Beleuchtung des Herkules schließt sich gegen 10.15 Uhr der Versammlung an. Unter einem leuchtenden Eichenkreuz wird mit Lied und Posaunenklang die Eröffnungs­feier ausklingen. Für die Festteilnehmer sind in der Sonntagsfrühe des 24. Juni Weihestun- bcn in verschiedenen Sälen vorgesehen. Die Festgottesdienste, zu denen auch die Oeffentlich- leit eingeladen ist, finden um 8.30 Uhr statt. ES sprechen dabei in der Garnisonkirche Sun» deSwart Sie. Humburg-Barmen, in der alten lutherischen Kirche Miff.-Direktor Schrnidt-Bar- men, in der Lutherkirche Pastor Dr. Müller- Hflchenbach und in der Adventskirche der zweite Bundesvorsitzende Pastor Frick-Bonn. Bei der Hauptversammlung in den Sälen der Stadthalle um 11.15 Uhr, unter Leitung des Bundesvor- sttzenden, Kaufmann Henrich-Eiserfeld, spricht Missions-Direktor Schmidt über „Das Geheim­nis des Sieges in der Weltmission" und Bun- deSwart Lic. Humburg über »Das Geheimnis des Sieges in unserem Werk". Die

Kundgebung am Schloß WilhclmshShe nachmittags 4.30 Uhr wird trotz des Flugtages gewiß Tausende anziehen. Es wirken dabei ei­nige hundert Sänger aus dem Wuppertal, die „bergischen Nachtigallen" und unter Leitung von Posaunengeneral D. Kuhlo, dessen Oktett und die vereinigten Posaunenchöre mit. Familien­abende in zehn Sälen Kassels und außerdem in Ihringshausen, Niederzwehren und Oberzweh­ren, bet denen die Bundesarbeiter „von der Kampffront unseres Werkes" berichten, beschlie­ßen den Tag Bei der Tagung für Mitarbeiter am Montag vormittag im Stadtpark behandelt, nach einer Morgenandacht von Landesjugend­pfarrer Lic. Dr. Neubauer, Reichswart D. Stange bas Thema: „Der umfassenbe Auftrag an unfxr Werk". Ein Zusammensein soll am Nachmittag Gastgeber und Gäste im

Park Schönfeld vereinen. Im Erholungsheim der Inneren Mission in Loshausen wird eine Freizeit für Vorstandsmitglieder noch eine Anzahl Füh­rer des Werkes zu ernster Arbeit vom 26. bis 30. Juni deilsammensehen. S-

Soeben war in der alten Hess. Landgrafen- < stadt Marburg große Heerschau des Handwerks ■ in Hessen und Waldeck, über die wir bereits ' berichtet haben. Damit fällt eine Art Ereig­nis zusammen, denn zum ersten Male feit Be- . stehen des Kurhessischwaldeckischen Handwer- kerbundes veröffentlicht dieser im Rahmen sei- ! ner Schriftenreihe einen ausführlichen Ge­schäftsbericht. Veranlassung hierzu war der Wunsch, den Bundesmitgliedern an Hand einer systematischen Darstellung einen Einblick in die innere Organisation und die umfangreiche Ar- beit des Bundes zu gewähren. Die von der Handwerkskammer vorgenommene Arbeitsein­teilung zwischen

Kammer und Wund

hat zu einer zweckmäßigen Verwaltungsverein. sachung geführt, durch die nicht nur praktisch an einer eigenen Verwaltungsveform gearbeitet; sondern auch eine innige Gemeinschaft mit der amtlichen Berufsvertretung des Handwerks her- beigeführt wurde. Seit Gründung des Bun­des im Jahre 1920 führt Dr. Wilh. Hartmann als Hauptgeschäftsführer die Bundesgeschäfte. Die von Jahr zu Jahr größer werdenden Aus­gaben der Bundesgeschäftsstelle, die größere In­anspruchnahme durch die Mitglieder selbst in allen Wirtschafts-, Rechts- und ■Steuerfragen machten die Anstellung eines zweiten Geschäfts­führers in der Person des Dr. Wolfgang Schül­ler int April 1927 erforderlich. Durch den Um­zug der Handwerskammer in ihr eigenes Heim am Friedrich-Wilhelmsplatz 4 bot sich auch für den „Kurhab" Gelegenheit, bessere Büroräume im Kammergebäude zu erhalten. Vor allem war nunmehr die Möglichkeit gegeben, die Re­gistratur der Bundesgeschäftsstelle zweckmäßig unterzubringen. Dabei wurde im System der Registrierung und Mtenaufbewährung eine grundlegende Aenderung vorgenommen. .Die Bundesgeschäftsstelle erteilt kostenlos Auskunft und Unterstützung in allen Rechts- und Steuer- fragen. Von dieser Einrichtung wurde im letz­ten Jahre in ständig steigendem Ausmaße Ge­brauch gemacht. Die Zahl der mündlich oder auch schriftlich erteilten Auskünfte beläuft sich aus rund 2900. Für das Jahr 1928 ist beab­sichtigt, fämtliche Auskünfte statistisch zu erfas­sen. Daneben übernimmt die Bundesgeschästs­stelle die Einziehung fruchtlos angemahnter Außenstände und ist behilflich, Erkundigungen über die Zahlungsfähigkeit der mit den Hand­werksmeistern in Geschäftsverbindung stehenden Firmen einzuziehen. Auch auf diesem Gebiete konnte eine stärkere Inanspruchnahme der Bun­desgeschästsstelle feftgeftettt werden.

Die Mitgliederzahl

stieg int Jahre 1927 auf über 10 000. Die vom Bund zur Unterstützung seiner Mitglieder ge­troffenen Wohlfahrtseinrichtungen erfreuen sich 'tetig wachsender Inanspruchnahme. Wirtschafts­politisch war der Bund bestrebt, auf weitere Einführung der Reichsverdingungsordnung hin- zuwirken. Schwarzarbeit, unlauterer Wettbe­werb und Lohnbewegung waren weitere Mo­mente eifrigster wirtschaftspolitischer Arbeit In völliger Uebereinstimmung mit dem Reichs- . verband des Deutschen Handwerks hat sich der Bund stets gegen die Hergabe von Sonderkre- biten, einerlei an welchen Berufsstand ausge-

i sprachen. Aus der Erkenntnis heraus, daß jede ■ Sonderkreditaktion letzten Endes eine Bela- , stuna der gesamten Wirtschaft darstellt, die in ihren Folgen schwerer wirkt als eine vorüber-

Glatte Rechnung.

Eine Geschichte um 80 Pfennige.

Wer den Pfennig nicht ehrt, ist deS Talers Nicht wert. Der Multimillionär Woolworth hat seinen Wolkenkratzer, der der höchste der Welt ist, aus 5 Cent-Stücken aufgebaut. In unseren Schulbüchern sind weitere Beispiele. Es wäre ein Verbrechen am Volkskörper, wollte die Reichsbahn nicht dem gleichen Grundsatz huldi­gen. So vertreibt zum Beispiel die Berliner Stadtbahn mit dem Gesamtertrag von Millionen Einzellarten zu 15 Pfennigen. Sie muß also auch 15 Pfennige und noch weniger Geld — ehren. Sie tut es, indem sie mit viel Geduld auch die kleinsten Bettäge komplizierten buchtech- nischen Manipulationen unterzieht.

Ein Reisender, der seinerseits gleichfalls den Pfennig ehrt, löste eine Sonntags-Rückfahrtkarte für 2 Mark und 80 Pfennige. Er benutzte sie nur auf der Hinfahrt und bat um Rückerstattung der Differenz von 70 Pfennigen. Oh — die Reichsbahn ist durchaus nicht unerbittlich. Sie willfahrte dem Verlangen. Die Sache spielte sich folgendermaßen ab: Die 70 Pfennig wurden dem Rersenden gutgeschrieben. Aber nun zeigte sich die Notwendigkeit, 50 Pfennig an Rückerstat­tungsgebühren einzuziehen. Dem Reisenden wurden also wiederum 50 Pfennig abgeschrieben. Stieben 20 Pfennig. Und nun gibt es da einen Paragraphen, der besagt, daß Beträge unter 50 Pfennigen der Umständlichkeit halber nicht mehr ausgezahlt werden. Der Reisende erhielt also feine 20 Pfennige nicht. Davon mutzte er natür­lich in Kenntnis gefetzt werden. Dies geschah durch eine portopflichtige Dienstsache, die unfran­kiert war, weil doch die Reichsbahn dem Reifen­den nicht gut 8 Pfennige Porto schenken konnte. Der Empfänger mutzte Strafporto in Höhe von 15 Pfennigen zahlen.

Irgendein oberflächlicher Laie, der mit der Buchungsmaschine nicht verttaut ist, könnte nun annehmen, daß die Reichsbahn die 8 Pfennige Porw von jenen 20 Pfennigen zu zahlen hätte, die sie der Einfachheit halber nicht zur Auszah­lung bringt Aber da sieht man nur, wie wenig Verständnis der Autzenstehende für die Schwie­rigkeiten eines solchen Apparates hat. Da hätte die Reichsbahn erst mit dem Reisenden einen kostspieligen Briefwechsel über die Frage begin­nen müssen, ob er gewillt fei, sich biefe Summe von feinem Guthaben, das er nicht ausbezahlt erhält, abziehen zu lassen. Und mit solchen Ba­gatellen darf man doch die Beamten wirklich nicht belästigen. Nein, es war wirklich alles in Ord-

Rinöerwiische.

Kombination und Unterkleid.

15 896. Hemdbeinkleid für 6—SjährigeS Mäd­chen. Material: etwa 1,25 Meter Stoff 84 Zen­timeter breit. Das Höschen ist in übereinstim­mender Weise mit dem nachstehend beschriebenen Röckchen garniert. Nachdem das Leibchen im Rücken zum Schließen eingerichtet ist, werden die Beinlinge vorn angenäht, die seitlichen Schlitze mit Blenden versehen und hinten in einen Bund zum Auflnövsen gefaßt. B.

15897. Unterkleid für 6—8jährige Mädchen. Material: etwa 1,25 Meter Stoff 84 Zenttmeter breit. Der lange Oberteil des Röckchens ist mit Rückenschluß versehen, ihm ist das Röckchen et­was kraus angesetz:. Neben eingereihter Spitze zieren Hohlnähte und Stickerei reichlich das Röckchen. Den Halsausschnitt und Rocksaum festigt Hohlsaum, außerdem bringt man Spitzen­rusche an, desgleichen an dem Armlochausschnitt. Die Sttckerei im Vorderteil und seitlich an dem Röckchen stellt Bindlochverzierung dar. B.

Dieses Schnittmuster ist erhältlich. Die Preise sind rote folgt: Kleider, Mäntel und Kostüme 76 Pfennig, Röcke, Blusen und Kindersochen 60 Pfennig, Bade­sachen, Kleinigkeiten 30 Pfennig. B.

Sonnengebräunt

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denken, weil ihm dadurch später manche Sorge um die

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NIVEA-CREME