Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung , Hessische Abendzeitung
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Nummer 145. Einzelpreis: Wochentags 10 Pfenntx Donnerstag, 21 Zuni 1928. Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig. 18. Jahrgang
Müller legt fein Programm vor.
Daumenschraube immer dann angelegt werden
eben schließlich auch die Frage der Rheinlands, räumung, die als eine geeignete und bewährte
seinem Schritt gegeben haben. Gegen «in Deutschland, da- zur Selbsthilfe schreiten würde, wenn Polen in einen militärischen Konflikt hineingezogen wird, gibt eS sa keine geeignetere Flankensicherung als eben Frankreich Al»
Volk» mischt fich ein.
Ein Ostlocarno für die Rheinräumung.
Man hat sich in Deutschland und auch in der Weltöffentlichkeit sehr lebhaft mit den Besprechungen beschäftigt, die der polnische Außenminister Zalesli kürMch in Paris mit Briond über die Rheinlandräumung hatte. In Deutschland haben die Erklärungen des polnische« Außenministers an die französische Presse begreifliches Befremden ausgelöst. Mutzte man doch aus den Feststellungen Zaleskis entnehmen, daß Polen das Rheinlandsproblem nicht als eine Sonderangelegenheit Deutschlands und Frankreich- bewertet, sondern als eine Frage, di« sich auch in die deutsch-pvlnischen Beziehungen einzureihen hab«. Woraus man logischerweise entnehmen muß, daß die Schaffung eines Ostlocarno trotz des schon zu wiederholten Malen geäußerten Widerspruchs Deutschlands auch heute noch einen bestimmenden Platz in den politischen Erwägungen Warschaus einnimmt. Wir haben den Polen ost genug klar- gemacht, daß sie der Rhein nichts angeht. Aber schließlich baut sich di« Politik einer Landes weniger auf juristische und rechtliche Erwägun- gen aus als miehr auf Notwendigkeiten eine» Landesinteresses. Welches sind nun di« Trieb- federn zu Polen- .großer Politik" 1
Die Frage einer frühzeitigen Räumung bei Rheinlandes berührt in Wirklichkeit e:n polnisches Interesse nur mittelbar. Man wird da- her anzunehmen haben, daß der letzte Borstoß ZaleSkis in Parts weniger Selbstzweck war al» Mittel zu einem anderen Zweck. Im letzten Jahre ist die Politik Warschaus in der Hauptsache durch da» gespannte Verhältnis mit Litauen gefesselt worden. Während man in diesen Auseinandersetzungen zwischen Warschau und Kowno di« Haltung Polen» unbedingt als expansiv bezeichnen kann, hat man andererseits die Stellungnahme Litauens in diesem Konflikt als Abwehr zu bewerten. Litauen spielt nach wie vor in gewissen machtpolitischen Plänen Warschaus die bestimmendste Roll«. In Genf hat sich Ministerpräsident Woldemaras erneut als ein« Persönlichkeit erwiesen, die für recht durchsichtige Wünsche Polen» aus «ine „fried- siche" wirtschaftliche Durchdringung gar kein Verständnis aufzubringen vermag. Dies« Ab- wehr Woldemaras, di« im übrigen von dem of- fiziellen Kowno und dem größten Teil der litauischen Bevölkerung geteilt wird, läßt et ZaleSki als ziemlich unwahrscheinlich erachten, das nun einmal gefaßte Ziel aus freundschast- liche Weise zu erreichen. Was naturgemäß Polen den Gedanken auszwingt, den gordischen Knoten zur gegebenen Zeit einmal mit Gewalt zu durchschneiden. Auf Grund der politischen Situation im Osten Europas weiß Warschau ganz genau, daß di« Anwendung von Gewaltmitteln gegen Kowno eine Sach« ist, btt keineswegs auf die beiden hier in Betracht kommenden Staaten beschränkt werden kann. Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Litauen und Rußland sind bekannt. Wenn auch der innerpolitische Kurs eine» Woldemaras aggressiven Plänen Moskaus durchaus abgeneigt sein mag, so besagt die» doch noch nicht, daß Litauen nicht bereit wäre, schon auf Grund seiner Verteidigungsstellung gegen Polen, in ein näheres wirtschaftliches und militärisches Verhältnis zu Sowjetrußland zu treten. Schon diese Möglichkeit zwingt die polnische Regie- rung, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob man Moskau nicht zuvorkommen müsse. Das heißt, ob man nicht durch einen frisch-fröhlichen Krieg die ganze litauische Angelegenheit zufriedenstellend regeln könne. Wenn man sich aber mit einem solchen Schritt in Warschau ernstlich befaßt, so wird man auch dort notgedrungen sich mit den Konseguenzen beschästiaen müssen, die auS einem solchen Was-
fengang entstehen könnten.
Die beiden entschiedensten Gegner einer pol- nisch-litauischen Union sind Deutschland und Rußland. Wenn daher kürzlich eine Abordnung hoher rumänischer Offiziere in Warschau weilte, so wird man wohl mit Recht anzunehmen haben daß bei dieser Gelegenheit auch eine Flan- kensicherung Polens durch Rumänien im Falle einer Komplikation mit Rußland besprochen wurde. Sine ähnliche Vermutung läßt sich auch von der Pariser Reise Zaleskis ableiten. Auch hier dürfte die Frage einer Flankensicherung PolenS den Antrieb zu
kann, wenn Deutschland aus der eisernen Kette seiner politischen Gegner zu springen droht. Ganz sicher würde Polen allerdings dann gehen, wenn derPlan emeS OstlocarnoS sich realisieren ließe, d. h. wenn sich Frankreich dazu bewegen ließe, die Garantie für di« polnische Westgrenze zu übernehmen. Man weiß also nicht recht, ob Briand im Interesse eine- friedlichen Europa etwas Wasser in den polnischen Wein gemischt bat. Auch wäre eS natürlich eine völlige Verkennung der Si- tuarion, wenn man ein etwaiges Widerstreben
Zhr habt nicht erfüllt!
Graf Bernstorff geißelt den Vertragsbruch der anderen. — Rüstet sofort ab. — Für einen gerechteren Frieden.
Danzig, 20. Juni. (Privattelegramm.) Bor der Völkerbundliga betonte hier Graf Bernstorff, daß der Versailler Vertrag nur von der gegnerischen Vertragsseite noch unerfüllt sei. Deutschland komme es darauf an, daß auch von allen Seiten wirklich abgerüstet werde. Die Arbeit der Militär» in den Kommissionen habe bewiesen, daß bei gutem Willen der Regierungen vom militärischen Gesichtspunkt aus der Abrüstung nicht» entgegensteht. ES liege somit kein Grund vor, nicht
schon heute eine Abrüstungskonferenz einzuberufen, die im Rahmen der Sicherheit der einzelnen Nationen über das Abrüstungsproblem berät. Der Völkerbund sei nicht geschaffen worden, um die heutige Ordnung Europas zu stabilisieren, sondern es sei feine Aufgabe, den organisch bedingten Veränderungen in Europa Rechnung zu tragen. Wenn wir zu den vereinigten Staaten von Europa kommen sollten, so führt der Weg dazu nur über eine Beseitigung der Zollschranken und Über zufriedene Minderheiten. (Großer Beifall).
* * *
Schwierigkeiten zu bestehen scheinen. Die gestri- gen Verhandlungen über Amnestie, VerfassungS- tag und Reichswehr führten noch zu keinem ab- schlietzenden Ergebnis. Gleichzeitig werden die Verhandlungen über die
Umbildung der Preußenregierung fortgesetzt. Zu diesem Zwecke begaben fich vier BolkSpa'rteiler zum Ministerprästdenten Braun, um diesem den Wunsch an der Beteiligung an der Preußenregierung zu erkennen zu geben. Es ist anzunehmen, daß Braun diesem Wunsche entsprechen wird und eine Zusage bezüglich der Aufnahme der Deutschen Volk-Partei in die Preutzenregierung eben wird.
Berlin, 20. Juni. «Funkdienst.) Wie ver- lautet, dürfte Abg. Müller in sein Programm nur diejenigen Punkte aufnehmen, über welche nennenswerte Meinungsverschiedenheiten unter den Koalitionsparteien nicht mehr bestehen. Er dürfte eine Berhandlungs- kommission der fflnf Parteien Vorschlägen und die Bereinigung der übrigen Angelegenheiten dem neuen Reichstag überlassen, insbesondere die Frage des Panzerkreuzers und der Amnestie.
An Abrüstung nicht zu denken
England läßt die Maske fallen. — Seite an Seite mit Paris. — Für ein Ostlocarno.
London, 20. Juni. Im Oberhaus erinnerte Lord Cecil an die Verpflichtungen von Versailles abzurüsten und betonte, daß das Haus erkannt hat, wie wenig zufriedenstellend die gegenwärtige Abrüstungslage sei. Der Völkerbund- AuSschuß habe so gut wie n t ch t S getan, außer, daß er demVorschlag der Sowjetregierung verwarf. Eirw, solche negative Haltung müßte eine entmutiget» Wirkung auSüben. Deutschland sei bestrebift7>ie Frage vorwärts zu bringen. Die Russen fortniMcn — sei es ehrlich oder unehrlich — (und er drückte keine Ansicht in diesem Punkte auS) irgend eine Tat. Lord Cushendun erwiderte für die Regierung, die Verpflichtung abzurüsten habe ihre Grenzen, die durch die
Rücksicht auf die nationale Sicherheit aezeichnrt seien (!) Wenn ein Land erkläre, ere nationale Sicherheit erfordert die und die Rüstung, so habe man keine Macht, e8 zu zwingen, die etwa vom Dölkerbundsrat formulierten Pläne anzunehmen. Er habe die deutschen Vorschläge abgelehnt, weil eS einer dritten Partei niemals möglich sein werde, kriegführenden f arttien einen Waffenstillstand aufzuerlegen, wciseitige oder regionale Verträge, wie Locarno stellten eine bessere Methode zur Sicherung des Weltfriedens dar als die großen allgemeinen Verträge. England könne den Ungeduldigen nur zurufen: Schafft in einem
anderen Teil Europas einen Locarnovertrag nach denselben Grundsätzen." Damit stellt sich auch England offen auf Polen» und Frankreich- Seite, indem e» »durch die Blume" für ein Ost- lacorno eintritt. Die Redaktion.) Er selbst befürwortete die finanzielle Unterstützung einer angegriffenen Ration. Zur. richtigen Zeit werde eine Zusammenkunft de» vorbereitenden Ausschusses nnchrscheinlich zu einem nützlichen Ergebnis führen. Da» Oberhaus forderte darauf den Zusammentritt bei vorbereitenden Abrüstungsausschusses noch vor der nächsten Böl- kerbundsitzung. ______
wenigstens ein Programm.
Müller befragt feine Freunde. Preußen bereit?
Berlin, 20. Juni. Abg. Mülle »-Franken wird heute vormittag feiner Fraktion ein Programm zur Genehmigung vorlegen und dieses darauf in einer interfraktionellen Besprechung mit den Parteiführern der Koalition endgültig besprechen. Ob eS möglich sein wird, dieses Programm schon heute zufriedenstellend zu erledigen, steht noch dahin, da noch bezüglich der Demokraten und der Wirtschaftspakte»
An der größten Schleuse.
Der Reichspräsident am Mittellandkanal.
Hildesheim, 20. Juni. Reichspräsident von Hindenburg traf heute vormittag in Begleitung von Oberpräsindent Noske auf dem RathauSplatz ein und wurde dort von dem Oberbürgermeister Dr. Ehrlicher empfangen. Hierbei wurde ihm von der Meisterschwimmerin Lotte Mühe ein Blumenstrauß überreicht. Im Rathaussaal wurde ihm der Ehrentrunk gereicht. Tausende haben durch begeisterte Zurufe ihre Verehrung für den Reichspräsidenten zum Ausdruck gebracht. Oberbürgermeister Dr. Ehrlicher dankte für da» große Interesse da» der Reich-Präsident der Eröffnung beS Hafens unb an bet Stadt Hildesheim nehme; er fuhr dann fort: »Möge Gott Eure Exzellenz an der Spitze unsere» deutschen Volkes erhalten zum Segen unseres geliebten Vaterlandes. Die Rede klang in einem Hoch aus.
Glückauf für Hilöesheim.
Im Rathaus und an der BekriebSschleuse.
Hildesheim, 20. Juni. Der Reichsprästden! erwiderte aus die Begrüßungsrede: Die Stadt Hildesheim hat in ihrer tausendjährigen Geschichte viel erlebt. Zeiten größten Wohlstandes und bedeutender Macht, wie Zeiten harter Kämpfe und schwerer Rot. Heute erhält HindeSheim, daS einst ein wichtiges Mitglied der großen Hansa war, den
Anschluß an den großen mitteldeutschen Wasserweg.
Möge dieser Tag der Beginn einer Periode wirtschaftlichen Aufstiege» und neuer Blüte der Stabt Hildesheim bedeuten. Das ist mein aufrichtiger Wunsch. Ich freue mich, wieder sagen zu können: „SS ist gut fein in Polte, es ist gut smn in Potte-Himsen." Rach der Eintragung in das Goldene Buch nahm Reichspäfident von .vtHDeiwurg vom isntr ves VDerDurgermeijter Zimmers auS bett Gesang der Schuljugend entgegen. Hieran schloß sich die Besichtigung bei neuen SanaCbafenl bei Steuerwald Dann fuhr Der mncysfmmoenl zum tyretpayen, oct großen Attderter Schleusenanlage, zur BetrieSsetzung bei neuen ftontttö.
Bayern macht den weg frei.
Die Regierung jurfidfaetreten.
Dlünchen, 20. Juni. (Erg. Informationsdienst). Di« vahrische Regierung ist anläßlich des morgen erfolgenden Zusammentritts des neuen Landtages zurückgetreten. Ministerpräsident Heldt hat dem Landtag mitgeteilt, daß sämtliche Minister auf Grund der Derfas- fung von ihren Aemtern zurücktreten. Der Staatssekretär fchließt sich dieser Erklärung an
de» Quai d'Orsav als eine freunbschafüiche Geste für Deutschland bewerten würde. Paris hat seine eigenen Sorgen. Und „Flankensicherung* in herrlichster Weise geschasfen durch die Rhein- landbesatzüna. wird es für Fülle aufzusparen wissen, die ftn französischen Interesse dringlicher sind äl» rein polnische Fragen. Das schafft aber noch lange nicht die Möglichkeit auS dem Wege, daß pennische und ftanzösische Interessen einmckl zusammenfallen können, was ein Sinver- ständmS über die »Flankensicherung' automa, tisch zur Folge haben wird.
Das war ein Fest!
Königliche Ehren für die Bremenflieger.
(Bon unferem zweiten Sonderberichterstatter.^
Es war fast zuviel.
Srenzenlofer Jubel beim Gtadion-BolkSfest.
Am Nachmittag: Auf zum Stadion! Hie' beginnt das eigentliche große Volksfest, das Bre- men den Fliegern gibt. Richt zu zählen die
Bremen, 19. Juni:
Um Mittag sollen die Flieger an bet Burger Brücke, an der Bremer Stadrgrenze, eitttreffen. Und wirklich: Fast mit dem Glockenschlage sind sie ba! Autos des Mücheners ADAC haben sie auS Bremerhaven geholt. Schon' hier ist die Fahrt ein Triumphzug von seltenen Ausmaßen gewesen. Blumen fliegen ihnen entgegen, unter denen sie, noch bevor Bremen in Sicht tst, schon halb erstickt sind. Dann ist die Burger Brücke erreicht. Hier begrüßt ste der Polizeipräsident mit kurzer Ansprache — Musikklänge — und der Zug setzt sich in Bewegung, begleitet von einer EhreneSkorte berittener Schutzpolizei, den Autos, von Motorrädern und — einer unübersehbaren Menschenmenge, die im Zaume zu halten keine Polizei der Welt imstande wäre. Dicht gefüllt sind die Straßen und sind durch- braust von
Jubelrufen, Hurrafchreien, Tücherschwenken, Lieder einer geradezu wie trunken sich gebärdenden Menge. Dazu setzt mit eins das feierliche Geläut aller Bremer Kirchenglok- ken ein, beginnen die Sirenen der Fabriken und Werften ihr triumphales Geheul, dröhnt die Musik der Kapellen, dröhnen die Pkopeller eine» Flugzeuggeschwaders zu Häupten de» Zuges . . . kein Herrscher der Welt kann impo- sanier und würdiger empfangen werden als hier in Bremen die Drei, die siegreich den Ozean zu ihren Füßen liegen sahen. . . . Mit Mühe totnbet der Triumphzug sich durch bis zum Rathaus, da» in feierlichem Schmuck aus Tannengrün, bunten Tüchern und flatternden Fahnen und Standarten sich präsentiert. In der Pforte steht Stadtrai Dr. Teck, hinter sich gallonierte Diener, um die Flieger in Empfang zu tehmen Sie werden in die alte schöne RathauShalle geführt, in der sich Senat und Bürgerschaft zur Ehrensitzuna versammelt haben. Erschienen sind hier alle Vertreter der Weltpresse, Prinz Heinrich, Ober- Präsident RoSke und viele »Prominente mehr. Bürgermeister Dr. Don and t überreichte den Fliegern die große
Goldene Ehrenmedaille der Stadt
Er feierte den Sieg über Raum und Zeit, der die Völker de» Erdballes al» Nachbarn zusam- m e nr ü ck e n wird Durch den Flug der „Bre- men" ist abermals dem Ausland« vor Augen geführt, daß in dem bedrängten deutschen Volke trotz allem Kräfte lebendig sind, deren die Welt nicht entraten kann. Der festliche Empfang tn Bremen sei zugleich ein Dankesund Freuttdesgniß an Amerika. Hauptmaitn Köhl erwidert. Er betont, tote sehr er sich mitsamt seinen Kameraden gerade der Stadt Bremen verpflichtet fühle:
„Hanseaten, seid gegrüßtl"
Rach ihm sprachen Major Fitzmauriee und v. Htmefeld. Äraufender Jubel läßt beide oft kaum zu Worte kommen. Rach feierlichen Mu» flkklängen läßt man sich zu einem kurzen Frühstück im engeren Kreise nieder. Dann gilt e» schon wieder, immer umjubelt von den vielen Tausenden in den festlich erregten Straßen, auf- zubrechen zu dem Empfang de- Norddeutschen Lloyd und auf allen Wegen Menschen, Menschen, Menschen, Hochrufe, tobende Begei- 0 Flieger in den Lüften, Musik und und Rührung und unermeßlicher Jubel. Beim Empfang im Lloydgebäude tote» Geheimrat Stimming besonder» daraus hin, daß im Lloydgebäude die ersten Pläne zur Ozean- Überquerung erörtert worden seien. Hauptmann Köhl dankte für die tatkräftige Unterstützung de» Oxeanfluae» durch den Norddeutschen Llovd und die Stadt Bremen. Er hob besonder» die Tätigkeit v. H ün e f e I b i in Amerika hervor, der dort für Bremen und dar Deutsche Reich werbend gewirft habe. Zum Schluß wie« Geheimrat Stimming besonders auf die Mithilfe Irlands bin. ohne dessen tatkräftiges Mitwirken der Ozeanflng sehr erschwert worden wäre.