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Kasseler Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kaffeler Abendzeitung

18. Jahrgang

Nummer 138.

Mittwoch, 13. Juni 1928

Einzelpreis: SonntagS 20 Pfennig.

Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.

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hütet werden.

selbst, die diesen Elementen erst die gesammelte

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Wicklung der Reichssckulgesetzgebung einen stär­keren Zentrumseinfluß auf die KultuSangelegen-

heiten. Wird H i l f e r d i n g (Soz.) statt R e i

Grunde genommen Hochverrat an oc> ~ sch heil und sollte endlich einmal ent-

wie verlautet, Wert darauf legen, daß Wg. von GuLrard das Innenministerium über­nimmt und dafür die

Justiz den Sozialdemokraten

überlassen wird. Starke Strömungen im Zen­trum wünschen im Zusammenhang mit der Ent-

noch schwache

kumulatoren wahrscheinlich bald Ver­braucht fein werden. Seit Freitag ist dre Besatzung zweihundert Kilometer vom Eise nach Osten getrieben worden. Man befürchtet deshalb, daß die Besatzung noch weiter zum offenen Meer abgetrieben werde. Zwei Mann der .Jtalia'-Besatzung haben Beinbrüche bei der Landung erlitten, zwei andere versuchen allein das Land zu erreichen.

Kraft verleihen und fie so zum Siege über >ms und unser Kuliurwerk befähigen. Das ist im genommen Hochverrat an der

tag früh konnte er wieder aufsteige« und Moffel Bay erreichen, wo norwegische Jäger Le6en. Obwohl die Maschine fast keinen Be­triebsstoff mehr befaß, stieg Lützow Holm auf, sand das Schiff, warf seinen Bericht ab und kehrte darauf nach Moffel Bay zurück, wo er warten mußte, bis rS dem Schift möglich war, mit Betriebsstoff fich einen Weg durch das Eis zu bahnen.

Wie Flauen wühlen

Rach der Sichtung am 20. Mai.

Das Ergebnis der getrenntem S Aas 100 Zentrnmswäbler lamme«

Wählerinnen. Auch die Deatichaatio eine starke Fraaenvartel. «ns Hundert amnitze» entfalle« nur 87 Frame». I sowenig bei de« Völkischen.

Die getrennte Stimmabgabe der Geschlech­ter in den Berliner Wahlkreisen gibt die poli­tische Stellungnahme von 3,1 Millionen Wahl­berechtigten wieder und kann deshalb zweifel­los als maßgeblich für das politische Verhob- ten der Männer und Frauen angesehen werde«. In kleineren Wahlbezirken war durch Sonder­zählung der Frauenstimmen bei frühere« Wahlen bereits ermittelt worden, daß die

Oslo, 12. Juni. Nobile schickt deshalb nur h schwache Postrionsmeldungen, da seine Ak- ' " - bald ber»

Ministersitze zu vergeben.

Reue Köpfe und Kombinationen.

Unsere gestrige Minister-Aufstellung können wir heute noch durch folgende Kombinationen ergänzen:

Berlin, 12. Juni. (Privattelegramm.) Wenn Reichsarbeitsminister Brauns (Ztr.) an sei­nem-RücktrittSbeschluß festhält, dürfte der so- zialdemokratische Schlichter für Groß-Berlin, Wirtschaftsmini-fter a. D. Wissell (Soz.) für daS Arbeitsministerium in Frag« kommen. Abg. v. GuSrard (Z.) soll das Reichsjustizministe- rium gleichzeitig mit dem Ministerium der be- setzten Gebiete führen. Das Zentrum soll jedoch,

* * *

Auch die Wirtschaftspakte!?

Wenn fie verantwortungsbewußt ist?

Berlin, 12. Juni. (Funkdienst.) Strese- manns Organ bemerkt zu den heutigen Be­sprechungen des Abg. Hermann Müller-Fran­ken (Soz.) mit den Fraktionsführern über die Kabinettsbildung, daß die Parteien alle zu Verhandlungen bereit sein werden! ES sei drin­gend wünschenswert, daß auch die MrtschaftS- partri zur Beteiligung an der Regierungsbil­dung aufgefordert wird, damit fie Gelegenheit erhält, ihren Zuwachs an Mandaten positiv zn verwerten. Ein Blatt teilt mit, daß sich die Mrftchaftspartei durch den Abg. Drewitz als Teilhaberin der kommenden Koalition bereits habe anmelden kaffen. Die Sozialdemokratie will ihre Kandidaten erst benennen, wenn über das sachliche Programm eine Verständigung er­zielt sei. Zentrums- und Sozialistenblätter er­klären, daß alle Veröffentlichungen über die persönliche Zusammensetzung des neuen ReichS- kabinetts den Tatsachen weit vorauSeilten.

sodaß hier nur 3-100 Frauen mehr abstimmen als Männer. Dieser Wahlkreis mit seiner fast gleichen Zahl abstimmender Männer und Frau­en läßt deshalb die Einstellung der Geschlechter zu den Parteien auch am allerklarsten erkennen. Auf j« hundert Männer entschieden sich für die Sozialdemokraten 106 Frauen, für die Deutschnationalen 125, für daS Zen­trum 160, für die Volkspartei 109, für die Kommunisten 82, für die D « m o t r a» schäft Spartet SS, ialisten (Hitler) 74,

Sieben Nordpolsahrer verschollen

Bor der Rettung RobileS. Rur die Abgetriebenen fehlen.

Frauen den

nationalen und kirchlichen Gruppe« ihre stärkste Zuneigung zuwenden. DaS Er­gebnis der Berliner Abstimmungen bestätigt diese wegen der geringen Zahl der früher Ge­zählten immer noch angezweifelte Tatsache mit einer schlechthin klassischen Deutlich­keit und ist auch ein ebensostarker Beleg für di« geringe Begeisterung der Frauen für die kommunistischen und antisemitische» Gruppen. In den drei Kreisen kamen auf je 100 männ­liche Wahlberechtigt« in Berlin 123, i« Potsdam II 134 und Potsdam I nur 118 Frauen, eine auffallend geringe Ziffer, die dar­aus zu erklären ist, daß dieser letzte Wahlkreis ausschließlich die ausgesprochenen I u d u- überschuß nicht ft! 'ftä& rauen»

Wohnvierteln Berlins im Wahlkreis Potsdam II. Auf 100 Wähler, die tatsächlich von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben, entfielen in Berlin 110 Wählerinnen, in Potsdam II, also dem Berliner Westen, 116 und in Potsdam I nur 101. Dieses letzte Ergebnis ist wieder sehr bemerkenswert. !Jn dem JndustriewahlkreiK bringen es die Männer zu einer Wahlbeteili­gung von 85,7 Prozent, die

Frauen nur zu 76,2 Prozent,

SingSSay, 12. Juwi. (Funkdienst.) Die(Etta di Milano" hat Robile die verschiedenen HilfS- expÄitionen an gekündigt und zwar u. il, daß der DampferHobby" Larsen »um Rord- kap zu bringen sucht, um ihm die Fortsetzung seines am Sonntag begonnene« RundslugeS zu ermöglichen. Bon den mit der Luftschiff­hülle fortgefloMnen sieben Personen der Italia" fehlt^noch immer jede Nachricht.

Fliegen fast unmöglich.

Wie Holm inS ewige EiS vorstieß.

Oslo, 12. Juni. Wie Lützow Holm dem ver- teidigungSministerinm berichtete, startete er von der Hoppy, die in der RShe von Seriegen Hook lag. Er geriet in dichten Rebel und mutzte, da er nicht umkehren konnte, in einer Höhe von nur zehn Meter» fliegen. Schlietzlich sah er sich genötigt, in Brandy Bay zu landen, da die Wol­ken fast bis zur Erde herabreichten. Erst am Frei-

h o l d (Dem.) Finanzminister, so wird den De- mokraten das Verkehrsministerkim überlassen, sür das der.Abg. Dietrick-Baden genannt wird. Sollten sich Deutsche Bauernpartei und Bayerische Volkspartei an der ffoaHtiortSregte,.

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Amte bleiben un^ ms

Ernährungsrntnisterium würde dem Abg. Dr. Fehr

an geboten werden, der schon einmal Ernäh- rungsminister war. Neben Grüner als Reichswehrminister soll evtl, ein sozialdemokra­tischer Staatssekretär in das Reichswehnmniste- rium eingestellt werden.

Berlin, 12. Juni. (Eigener Informations­dienst.) Hermann Müller-Franken nahm nach dem Empfang beim Reichsprästdenten sofort die offiziellen Verhandlungen mit den Parteiführern über die Bildung der neuen Regierung auf. Er besprach sich zunächst mit dem Abg. von Guerard vom Zentrum. Der Zentrumsbeschlutz, der die Bereitwilligkent ausspricht an einer Regierungs­bildung unter sozialdemokratischer Führung teil­zunehmen, bedeutet, daß bat Zentrum keine An sprüche auf den Kanzlerposten erhebt. Der end­gültige Beschluß der Volkspartei steht noch aus. Das Zentrum dürfte seine Beteiligung an der großen Koalition von gewissen

A-dingungen un'o v-v***>-?*---

machen. Wie nunmehr sicher zu stehen scheint, wird sich auch die bayerische Volkspartei an einer Regierungsbildung beteiligen, da für sie ein Anlaß vorliegt, die Gemeinschaft mit dem Zentrum zu lösen. Eine Bestätigung des Ge­rüchtes, daß das Reichsinnenministerium den Demokraten angeboten werden soll, und zwar dem Vorsitzenden, Minister a. D. Koch war bisher jedoch nocht nicht zu erreichen. Dagegen erscheint es nicht ausgeschloflen, daß das Er- nährungsministerium den Demokraten an gebo­ten werden soll. Das Verbleiben Köhlers auf dem Posten des Finanzministers scheint ziem­lich gewiß zu sein.

Berlin, 12. Juni. (Funkdienst.) Die Reichs­tagsfraktion der Datschen Bolkspartei tritt am Mittwoch zusammen.

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Geißeln der Kultur.

Ein Nachwort zu Siegelsdorf.

In der warmen Sommerabendluft eines T- Zuges saßen in wohnlichen Abteilen Menschen friedlich zusammen, hindämmernd zum Ziel, dem fte entgegenstrebten, schliefen die einen, friedsam eingelullt durch das eintönige Häm­mern der Maschine, wachten die anderen in Ge­danken an den Morgen, raste der Zug an kleinen wachsamen Stationen vorüber, im 80 Kilometer- Tempo über glatte sorgsam bewachte Schienen, legte sich in eine Kurve und war von einer Sekunde zur anderen ein Trümmerhaufen, ein Grab über vierundzwanzig Tote, eine Hölle der Schmerzen für Verstümmelte. Das alles kam von einer Sekunde zur anderen. Der Traum der Schlummernden, die Gedanken der Nachdenkli­chen gingen in dem Bruchteil eines Atemzuges in den Tod ein. Man wird nach den Ursachen dieser fürchterlichen Katastrophe forschen und wird sie vielleicht in einem gelockerten Schräub- Sen, in einer leichten Erdsenkung oder in irgend nem anderen unvorhersehbaren Vorkommnis finden und die ach, so leicht vergeßliche Mensch­heit wird weiter ihrer harten Werktagsarbeit nachgehen. Wir alle wollen uns heute wenigstens flüchtig die anderen Gefahren der Zivi­lisation vor Augen halten, die den Kampf umS Dasein künstlich vermehren und dieses noch gefährlicher machen als es schon ist.

Wir beulen dabei an das furchtbare Ph s- gengas, das soeben erst mit besonders kon­struierten Dankschiften ins Meer versenkt wurde oder noch wird. In diesen Tagen ereignete fich auch das Explosionsunglück der Reichsmarine in den Gewässern von Schleimünde. Erst konstruiert der erfirtberische Menschengeist alle dies« gefähr­lichen Dinge, dies« Giftgase und Explosivstoffe, und nachher erschrickt er darüber, wenn die Geister, die er rief, sich auf die unglückliche Menschheit Mrzen, mit furchtbarer Grausamkeit ihre Opfer fordern und sich schwer oder gar nicht wieder loswerden lassen. Das ftt aber so von jeher die Art der Menschen gewesen, daß man es fast für ein unabwendbares Ver- hängnis halten könnte. Mit den Elementen der Natur, mit Sturm und Wetter, mit Hun­gersnot und Krankheit und mit so vielen ande­ren Schwierigkeiten hätten die Völker eigentlich genug zu tun. Aber welche grausamen Plagen haben die Menschen zu allen Zeiten sich gegen­seitig bereitet So manche herrliche Kultur ist sinnlosen Kriegen zum Opfer gefallen. Vor Hexen und Gespenstern hat sich törichter Aber- glaübe grundlos gefürchtet, und diese Furcht hat dann wieder Millionen unschuldiger Men­schen zwecklos das Leben gekostet. Gifte, welche die Natur in minimalen Quantitäten hier oder dort produziert, hat menschliche Findigkeit in unglaublichen Ausmaßen anzuhäufen und da­durch erst zu einer allgemeinen Gefahr zu machen verstanden. Dor den Giftstoften der Na­tur suchen wir uns mühsam zu schützen, dafür stellen wir sie aber mit der raffiniertesten Tech­nik zu besonderen und leider meist zu Kriegs­zwecken wieder her, womit die Gefährlichkeit die­ser Stoffe erst das ungeheure Ausmaß gewinnt, wie die Hamburger Katastrophe gezeigt hat und wie es in einem künftigen Kriege noch viel un­geheuerlicher in Erscheinung treten würde.

Es ist mtt Opium, mit Kokain, mit Alkohol «icht anders. Was die Natur durch zufällige Entwicklungen hier oder da an solchen Stoften hervorbringt, ist von verschwindend geringer Bedeutung. Der erfinderische Mensch aber macht eine Industrie daraus und schafft sich so selbst die Dämonen, di« dann di« Geißel der Er­krankung und Entartung über ganze Völker schwingen. Ob das wirklich immer so weiter­gehen muß? Man sollt« doch meinen, daß wir Menschen unsere Vernunft zu vernünftigeren Aweckenbekommen hätten! Vielleicht müssen aber die katastrophalen Folgen solcher künstlich erzeugten und vergrößerten Gefahren erst wahr- hast zum Himmel schreien, biS die Menschheit zur Besinnunq kommt und einsieht, daß sie eS hier mit absolut unnötigen Schädigungen eige­nen Fabrikates zu tun hat. Wir sollten nicht immer bloß von der Rattonalisierung der Wirt­schaft reden, sondern verstehen, daß die Rati o- nalifierung deS ganzen Lebens die eigentliche Mission des Menschen ist. In ihm ist eben doch die Vernunft zuerst und allein als neue weltgestattende Kraft zutage getreten. Wollen wir diese edle GotteSgabe richtig ge- brauchen lernen, so müssen wir den Mut finden, rücksichtslos den Stab zu brechen über den Un­sinn, der den Sinn unseres Dasein- in sein Gegenteil verkehrt und der uns unseren Kampf umS Dasein, statt ihn unS führen zu helfett nur noch erschwert Es wird niemals eine ganz

ten 97, für die Wirtschaftspartei 99, für die Nationalsozialisten (Hitler) 74, für die Deutschsozialen (Kunze) 84 und für den Völkischen Block 117 Frauen. Gerade die Einstellung zu den völkischen Grup­pen ist sehr bemerkenswert. Die Gruppe, die den Deutschnationalen nahesteht, hat hier sofort auch den stärftten Frauenüberschuß, und daS gilt auch für die anderen Wahlkreise. Ja dem frauenreichen Potsdam II (Berliner Westen) stimmen auf Je 100 Männer für di« Sozialde­mokraten 118, di« Druftchnattonalen 150 (!), das Zentrum 180 (0, die Volk-Partei 124, di« Kommunisten 87, di« Demokraten 117, die Hit­ler gruppe 84, den Völkischen Block 126 und für die Kunzegruppe nur 51 (!) Frauen: bei der Wirtschaftspartei 104. Di« gleiche Tendenz spie­gelt sich auch in Berlin wieder; dort entfiel ans je 100 Männerstimmen bei den Sozialdemokra­ten 115, den Deutschnationalen 141, dem Zen­trum 171, der Bolkspartei 115, den Kommuni­sten 83, den Demokraten 108, der Wirtschafts- Partei 102, den Hitler-Antisemiten 77, den Völ- kischen 133 und den Kunze-Antisemiten 88 Frauen. Bei den ausgesprochenen Splitterte Parteien ist eS in sämtlichen Wahlkreise« ent­sprechend gegangener starker Frauenüberschuß bei den kirchlichen Gruppen, starker Männer- Überschuß bei den Linksradikalen. Die Berliner Zählung berechtigt nach allem zu der Anftqs- sung, daß im ganzen Reich die

Bille bas nächste Kabinett!

Marx macht Müller Platz. Rettbildung nach dem Rücktritt. Ausragen beim Zentrum.

Berlin, 12. Juni. (Privaünformarion). Wie wir erfahren, hat der Reichspräsident heute Vormittag das RÜcktrittSgesuch des Reich-, kanzlers Marx angenommen und den Abg. Hermann Müller» Franken (Soz.) mit der Neubildung des Reichskabinetts beauftragt. Hermann Müller wird nunmehr die offiziellen Verhandlungen mit mit den betreffenden Parteiführern aufnehmen. Der Reichspräfi- dent bat den zurückgetretenen Kanzler, die Geschäfte vorläufig bis zur Neubildung der Regierung wetterzuführen.

einfache Sache sein, ein rechter Mensch zu sein. Das Leben bereitet unS Sorgen und Schmerzen genug, und die Elemente setzen sich immer wie- der von neuem gegen den Geist zur Wehr, der Menschheit und sollte endlich "tm«u ent- sie zu bezwingen sucht. Und nun find wir eS sprechend verurtettt und nach Möglichkeit der-

Frauen am stärksten für das Zentrum den Ausschlag geben; mindestens drei Fünftel der Zenttumswähler sind Frauen. Im Pots­dam ist dieser Anteil der Frauen auch schon bei den Deutschnationalen erreicht, während fich bi« übrigen Parteien mit AuSnahm« der Kommu­nisten und der Völkischen in der Gruppie­rung ihrer Wählerschaft durchweg dem tatsäch­lichen Anteil der Geschlechter an der Bevölke- rung nähern; gegenüber den VöMschen ver­halten sich die Frauen noch schärfer ablehnend aI8 gegenüber den Kommunisten.

Baron von Butach hat fich verrechnet.

Straßburg, 12. Juni. Baron Zorn v. Bulach hat gestern nun doch feine Gefängnisstrafe au- getreten. Bor dem Gefängnis hatte fich eine

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