Mckr Neueste Nachrichtm
Hessische Abendzeitung
Kasseler Abendzeitung
fölntf&to. 6.
Sonntag, 10« Juni 1928.
18. Jahrgang
Nummer 136.
Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.
Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.
Muhen steuert den alten Kues
Der Tanz beginnt BMUN wklcht Nicht VvM pllltzk
Was werden die nächsten Tage bringen.
Regierungsumbildung in Preußen vielleicht später. —Heute Regierungserklärung mit Ge>
lieber den neugewählten Parlamenten, den
setzgeberprogramm. — Ter Flaggen antrag wird jetzt durchgedrückt.
m abend wurde
halten habe, nachdem stch das Luftschiff 81—80 Grad nördlicher Breite und 25 — 30 Grad östlicher Länge befindet.
auf die jüngsten Erklärungen Mussolinis bezüglich einer eventuellen Revision der Friedens- Verträge Wert. Sie würden in Europa eine neue Scheidung der Geister herbeiführen, da die
sichtSmaßregel darstellen, 6a. für die Annahme einer wirklichen Täterschaft kein Grund vorliegi.
dacht verhaftet, den Lust- und Raubmord an den beiden Mannheimer Lehrerinnen bei Freiburg verübt zu haben. Nähere Einzelheiten fehlen noch.
durch Kernlvrecher aufgegtbentn Hitirtsen sowie für Ausnahme-aten uns Plätze kann nicht garantiert werden, ft Ar Anzeigen mit besonders schwierigem Satz 100 Prozent Aufschlag. Druckerei: St6la<6t6offti. 38/80. Geschäftsstelle: Kölnischekir. 6.
Mannheim, 9. Juni. Gesten auf dem Mannheimer Hauptbahnhof ein Kauf' mann auS Wien unter dem dringenden Brr
Das Schwarzwaldscheusal ergriffen?
Ein Wiener Kaufmann als mutmaßlicher Lehrerinnenmörder — Eine zweite Berhaf- tung aus Vorsicht.
Rom, 9. Juni. Halbamtlich verlautet, daß die Citta dj Milano von 7 Uhr abends an 20 Minuten lang in radiotelegraphischer Verbindung mit der Italia gestanden habe. DaS Luftschiff habe seinen Standort auf 20 Meilen nördlich von Kap Leigh Smith, der äußersten Ostspitze (Spitzenbergen) angegeben. Die Citta di Milano ersuchte di« „Hobby", sich dem Orte zu nähern, wohin man Hunde-Expeditionen entsenden würde. Die Funkzeichen waren sowohl von der Citta di Milano als auch von der im Norden der Kingsbay in einer Hütte errichteten Station gehört worden. Man hält fe für glaubwürdig.
OSlo, 9 Juni. (Eigene Drahtmeldung.1 Um 22 Uhr teilte btr Kapitän der Cita di Milano mit, daß er von der Italia einen Funkspruch er-
Aer Landstreicher noch nicht averftthrt.
Mannheim, 9. Juni. Bei dem verhafteten Wiener Kaufmann handelt eS sich um den 1903 tn Wien geborenen Otto Schnitzer Swnitzer ist im Besitz eines ordnungsmäßigen Passes, aus dem u. a. hervorgeht, daß er am 5. Juni in die Schweiz fahren wollte, daß ihm aber von der Baseler Behörde die Einreise verwei. g e r t wurde. Schnitzer, der sich auch als Gelegenheitsarbeiter ausgibt, besitzt keine Geldmittel und treibt sich bettelnd als Landstrei. cher unrher. Bisher haben sich Anhaltspunkte für den Verdacht der Täterschaft nicht ergeben.
Berlin, 9 Juni. Ministerpräsident Otto Braun machte den interfraktionellen Landtagsausschutz mit dem Inhalt der heute zu vrrlesendeu Regierungserklärung bekannt, iu der gesagt wird, daß die gegenwärtige Preutzi- sche Regierung durch daö Wahlergebnis sich in ihrer bisherigen Tätigkeit bestätigt fühlt und daß die Regierung im Amt zu ver- bleiben gedenkt. Mit staatsbejahenden Parteien, die loval in der Regierung muzuarbeiten gewillt sind, soll zu gegebener "Zeit über eine
Erweiterung der Regierungsbasis verhandelt werden. Zugleich wird ein gesetzgeberisches Programm ausgestellt. Der Ausschuß erklärte sich einstimmig einverstanden. Außerdem wird der schon früher eiugebrachte Flag- genantrag wieverholr, der die Flaggung der Dienstgebäude, der zum öffentlichen Gebrauch bestimmten Gebäude, die der öffentlichen Straßen und Plätze als Angelegenheit der Landeshoheit zu den örtlichen
Geslisästen der Landesverwaltung gehörig bezeichnet: das gleiche gelte für die nicht vom Staat allein unterhaltene» Schulen Auch daS Flaggen durch die »(trittst schäften dcS öffentlichen Rechts unterliege oer Bestimmung durch das StaatSministerium. Für die Religionsgesellschaften bestehe keine Verpflichtung zur Beflaggung
Das kommende Kabinett.
Eine Vorschau auf die Auserwählten.
Berlin, 9. Juni. Neben Mülle r—S e bering als Kanzler- und Innenminister-Kandidat nennen die Sozialdemokraten Dittmann und Hilferding als Kandidaten für den
Berlin, 9 Juni. (Privattelegramm.) Gestern wurde in Magdeburg auf Ersuchen der Freibur- ger Staatsanwaltschaft der vereidigte Bücherrevisor Schmidt in der Luftmord-Angelegenheit verhaftet. Schmidt hatte bei einer Wanderung durch das Höllental in der Rühe von Breit- n a u die beiden Damen, die in entgegengesetzter Richtung wanderten, getroffen. Die Verhaftung soll laut Pressenotiz lediglich eine Vor-
Die Kastele, Neuesten Rachrtchteu erlebet nett wöchentlich lechSmal nachmittag». Der SbounementSorei» beträgt für den Monat 3.30 A bei freier Zustellung in» Haus, iu ber Geschäftsstelle abgedolt 3 — A. Durch die Post monatlich 3.20 A auslchlieftltch Zuftellungsaebütn ftentiwetber 951 und 953 ft irr unverlangt etngelandte Beiträge kann die Redaktion eine Verantwortung oder Gewähr in keinem ftalle übernehmen Rückzahlung des BemgSgelde» ober Snsvrüche wegen etwaige, nicht ordnungsmäßiger Lieferung ist ausaeicblosteu. — Postscheckkonto ftranffttrt « M Rümmer «SSn Einxlnummer 10 A SonntagSnummer 30 A
Justizministerposten. Für die gleichen Reichs- Ministerien sind auch v. Guerard und Dr. Köhler vom Zentrum ausgetaucht. Die Wahrscheinlichkeit scheint uns dafür zu sprechen, daß Tr. Köhler Reichsfinanzminister bleiht. Die Führung eines kombinierten Ministeriums für die besetzten Gebiete und die Friedensverträge ist wohl dem Demokraten Dr. Reinhold zugedacht, der bekanntlich mit dem Entschädigungsagenten Parker Gilbert gut zusammenarbeitet. Diese Kombination ist vorläufig nur ein politisches Projekt. Dr. BraunS beabsichtigt von der Leitung des Reichsarbeits- ministeriums zurückzutreten. Es steht freilich dahin, ob er auf dieser seiner Absicht verharrt. Sollte es geschehen, dann wird der Zentrums- abgeordnete Esser-Euskirchen, der lang- iähtige Vorsitzende des sozialpolitischen Reichs, tagsausschuffes, als aussichtsreichster Anwärter betrachtet. Als Außen- und Wirtschaftsminister dürften Dr. Stresemann und Curtius wieder erscheinen. Auch Dr. Gröner dürste an der Spitze des Reichswehrministeriums verbleiben.
neu gezimmerten oder sich kristallisierenden Re- gierungskapiwlen Europas grollen Gewitter, noch ehe ihre erlauchten Häupter die beklommen harrenden Jüngerscharen haben beglücken können. Im Palais Bourbon an der Seine hat der alte starrköpfige Eisenfresser Poincare der stark ernüchterten Rechtskammer mit einem Linkskopf Steine statt Brot gereicht als er das Stabiliste- rungs- und Schuldengeheimnis für sich behielt und die ihm neuerdings nachgerühmte „Umstellung" auf Briands Verständigungskurs dadurch bezeugte, daß er in das leere Phrasengeklingel vom Völkerfrieden so nebenher die Unverbrüch
lichkeit der Friedensverträge einfließen ließ. Auch vom Elsaß her verdunkelt sich der Glückshimmel des Autonomistenjägers, da er sich mit Händen und Füßen gegen die Freilassung der verurteilten Elsatz-Erwählten sträubt. Zwar wird ihm die Kammer bei der Vertrauensfrage wegen Colmar diesmal noch nicht im Stich lassen, weil die Wirtschaft und Kleinrentner auf den Frankdiktator mit abgöttischen Augen blik- ken. Aber seine Geheimsniskrämerei hat weite Kreise mißmutig, mißtrauisch, ungeduldig gemacht. Immer dringlicher wird der Ruf nach endgültiger Währungsbasis und Caillaux-Lou- cheur stehen auf heißen Sohlen p.tr Ablösung sprungbereit.
In der Berliner Wilhelmstraße hatten is die Parteien mit dem hochnotpeinlichen Regierungsexamen auch nicht allzu eilig, obwob es sich eigentlich nur noch um de- Minister-Kuhhandel dreht, denn die G r o ß e K o a I i t i o n unter dem Dreigestirn Müller-Severrng-Stresemann ist uns unter Hindenburgs kluger Initiative fo gut wie sicher. Zu anderen künstlichen Rebel-, Zwerg- und Eintagsgebilden dürfte der Reichspräsident kaum seine Hand bieten. Tatsächlich ist im Interesse der großen gesetzgeberischen und außenpolitischen Aufgaben eine möglichst breite Arbeitsfront ein unumgängliches Gebot, wenn die Gegenseite bei der Dawesrevision, Rhein-Räumung usw. sich nicht wieder hinter bequemere Ausreden verschanzen soll. Es wird bei diesem Tauschund Schachergeschäft um Aemter, Titel, Würden und Wirtschaftspostttonen nicht ohne scharfe Reibungen und erbitterten Kleinkrieg abgehen. Aber wenn die neuen und alten Mitglieder des Reichstags endlich am 13. dieses Monats ihr kurzes Sommergastspiel auf der Wallotbühne am Platz der Republik antreten, so dürften sie wenigstens ein halbwegs aktionsfähiges und dem Mehrheitswillen entsprechendes Kabinett vorfinden, dessen gespannt erwartete Wahlsprüche und Leitsätze uns drinnen und draußen hoffentlich das Vertrauen wiedergeben werden, dessen die langsam zurückflutende Wirtschaftskonjunktur mehr als je bedarf. Ein Regierungskrach wird jedenfalls allein den mit Gewehr bet Fuß schmollend und grollend nebenhertrottenden radikalen Flügelparteien sobald nicht gelingen, wenn sie deti Steuermännern auch den Dienst reichlich säuer machen werden.
Sehr viel weniger glimpflich, verheißungsvoll und versöhnlich läßt sich die Wetterprognose _ unter Brauns preußischem Regiment an, wo man noch keine Lust verspürt und Anstalten trifft, den früher selbst unentwegt verfochtenen Gleichschritt und Gleichklang mit dem Reichskommando herzustellen. Anscheinend will Preußens Weimarer Koalition weiter zu gegebener Stunde bremsend oder beflügelnd das Räderwerk des Reichs regulieren, weil man der Sache der Republik besser zu dienen meint. Statt dessen dürste stch jedoch zunächst dieser Linksdruck Preußens in der Reichsfamilie störend und entzweiend bemerkbar machen, obwohl der kluge Regisseur Braun das Loch zur Großen Koalition wohlweislich offen gelassen hat. Unter keinen Umständen aber sollte eS sich das Volk und das Parlament gefallen lassen, daß mit der Würde und der Autorität eines deutschen hohen Rats derart Schindluder gettieben wird, wie es im gestrigen Landtag der Fall war. Das alle Volksschichten beherbergende, vom Geist der Pflicht und Verantwortung geweihte Forum der öffentlichen Meinung hat Anspruch darauf, nicht zum Tollhaus oder zur Kirmesbude herab- gewürdigt zu werden und die Allgemeinheit darf verlangen, daß nicht Knüppel und Faust, sondern Geist, Energie und die Handhaben des Gesetzes über den Häuptern ihrer Beauftragten schweben. Jede Mißstimmung und Empörung ist menschlich begreiflich. Aber jeder Volksführer sollte auch an sich Beispiel und Vorbild der Selbstzucht und ManneSwürde für die hinter ihm stehenden Massen sei». F. R.
Steine verfrühten Hoffnungen machen.
Oslo, 9. Juni. Die Sachverständigen erklären, daß die Italia unmöglich an einer Klip pe zerschellt fein könne wie die angeblichen Funksprüche besagen, da es nördlich von Spitzbergen weder Land noch Klippen gebe. Amund- sen äußerte sich, daß man die amerikanischen Meldungen über die funktelegraphische Verbindung mit Mobile mit äußerster Vorsicht aufnehmen müsse. Er persönlich sei in dieser Beziehung durchaus pessimistisch.
®nm 0 »i, nrrtf. hfinnhpra besiegten Staaten sich auf Mussolints Seite stel-
■m- 9 3unL ®te "resse >egt besonders [cn Mussolini wolle damit aber nicht
diplomatische Aktionen einleiten, sondern Mein ein allgemeines Prinzip im europäischen Interesse aufstellen, damit die öffentliche Meinung es ruhig überdenken und diskutieren könne.
Zu Fuv nach Rügen.
Ein Damm durchs Meer wie nach Sytt.
Auch der Rstgeubam« beschlossene Sache. — Eisenbahn-, Auto- und Fuhgäuger-Berkebr ans der Seit« laudstrahe durch die Ostsee. — Ei» Acktzehu-Milli- onenotoieft. — Reichsbahn »nd Reisende spare»
Zeit »»6 Geld.
Wir erfahren, daß in den letzten Tagen in Berlin die Entscheidung über den Bau des Rügendamms, einer neuen großen Verkehrsstraße durch das Meer, gefallen ist. Ebenso wie Sylt eine Festlandverbindung erhalten hat, soll auch Rügen in kurzer Frist vom Festlande aus auf breitem Damm zu erreichen sein. Der Rügendamm wird im Gegensatz zu dem Schienenmeer durch das Wattenmeer nicht nur für eine zweispurige Vollbahn sondern auch für Wagen-Auto- und Fußgängerverkehr ausreichend Platz haben. Der Bauplan, für den die Vorarbeiten unverzüglich eingeleitet werden, sieht einen Dammrücken von 20 Meter Breite vor, von dem neun Meter der Eisenbahn und elf Meter dem allge- meinen Verkehr dienen werden. Der Damm wird sich nur sieben Meter über dem Boden der Meerenge
zwischen Stralsund und Rügen
erheben, weil die Flutverhältnisse in der Ostsee für ein solches Bauwerk feine besondere Gefahr bieten werden. Für die Sicherung des Schiffverkehrs wird der Damm zwei Lucken von je rpnd U'Meter »teil» Ärs8Listff,-ujs-'fLr"i!e,. Verkehr aus dem Da^. selbst durch zwei mäcv- tige Klappbrücken überwunden werden sollen. Trotz^der erheblichen Breite der Lücken wird für den Schiffsverkehr aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben werden, daß die Schiffe durchzutreideln sind. Der von allen zuständigen Behörden gebilligte neue Bauplan für den Rügendamm folgt nicht der jetzt benutzten Straße des Fähr- dampfers, von Stralsund nach Altefähr, sondern verläuft in der Verlängerung der Bahnstrecke Berlin- Stralsund östlich von Stralsund das Festland verlassend, nahe vorbei an der kleinen Insel Dänholm, in grabet Linie auf die Bahnstrecke Altefähr-Bergen-Saßnitz unter Auslassung des bisherigen Bahnhofs Altefähr. Die Züge aus der Richtung Berlin werden unmittelbar auf dem Damm rollen und für Stralsund auf einen Haltepunkt im östlichen Vorstadtbereich anhalten. Zwischen der kleinen Insel Dänholm mit dem Damm ist eine Verbindung geplant, sodaß auch die Reichswehr nicht mehr auf den Schiffsverkehr mit der Insel angewiesen ist. Der Bau wird in dieser Form
höchstens 18 Millionen kosten
während ein früherer Plan auf 50 Millionen veranfchlagt war. Der neue Bauplan, dem auch die Preußische Staatsregierung soeben ihre Zustimmung gegeben hat, ist technisch ungemein günstiger und sichert bei einer Durchführung eine erhebliche Berkehrsverbessernug zwischen dem Festlande und der großen Insel Rügen. Da die Reichsbahn das stärkste Interesse an dem Plan hat, übernimmt sie auch den größten Teil der Kosten Sie hat sich zur Aufbringung von zwei Dritteln der auf 18 Millionen veranschlagten Bausumme bereit erklärt. Sie erwartet von dem Bau des Rügendamms nicht nur eine wesentliche Berkehrsverbesserung, sondern auch eine bedeutende Betriebsverbilligung, da sie den umständlichen Fährdampferbetrieb dann einstellen kann. Die Verkehrsverbesserung ist für die Allgemeinheit von besonderer Bedeutung, weil der Schienenstrang durch Rügen ja eine internationale Eisenbahnverbindung ersten Ranges bar» stellt, bie burch den Damm von dem Wetter unb Wasserverhältniflen auf bem Bodden unabhängig gemacht wirb. Trotz der großen Finanzschwie- rigfeiten würbe b.te
unverzügliche Aufnahme bet Vorarbeiten, wie beispielsweise bie genaue Ausarbeitung affet Teilpläne, bie Durchführung ber Vermessungen usw. beschlossen. Man kann bamit rechnen, baß bet Beginn ber Erdarbeiten nach wenigen Monaten eingeleitet werden kann. Die schöne Insel Rügen verliert dadurch ihren Jnselcharakter, wird aber mit ihren landschaftlichen Vorzügen bem Festlanb-Bewohner verkehrszeitlich ury minbestenS zwei Stunden näher gerückt.
A»,eige»vtetie: ®tnbetnrtf<be ®ef<bäft»aneeigen die mm-Setie 10 4. auswärtige I8ef<6äft8an»eigen bie mm-,-teile W A. K»unliena»zeigen die mm-Zeile 10 A. Kleine Anzeigen aus Kassel bas Sott 6 A. auswärtige kleine Anzeigen bie nun» Zeile 10 J. Reklamen bie mw-Zetle 18 A. Offertgebübt 36 J (bei Zustellung 35 A\. Rechnungsbeträge innerhalb 5 tagen zahlbar frür bte Richtigkeit aller
Deutsche Kunst verein! die Dvlker.
Paris, 9. Juni. Bei einem Empfang zu Ehren ber Mozartfestspiele beim Deutschen Bot- schaffet von Hoesch waren erschienen: Der Maharadscha von Kapurtala, Minister Herriot, Marschall Stauten, die meisten Botschafter unb Gesanbten, Vertreter ber Kunst, Wissenschaft, Presse usw. Im Laufe bes Abenbs gaben Lotte Schöne unb Hans Fibesse r-Berlin unb Kammersänger Paul Benber-München ein Kon- zert, bessert Programm Lieber von Brahms, Schubert, Schumann, Hugo Wolf unb Richard
Fun» die „Zlalia" Wittlich?
Standort: «eu^rste Ostecke Spitzbergens.
(SeleoenDeiltipcUt» der Wirtschaftspakte!.
Dkl li tt,--s. Jun -, Die Mrtfchästspattei itzft dem Bbst. Drewitz als Votsitzenben, behält sich ihre Stellungnahme zu ber in Bildung begriffenen Reichsregierung vor. Sie wird sich an ber Regierung nicht beteiligen und über ihre Haltung von Fall zu Fall entscheiden.
Das Spiel um die Futterkrippe in Varls
PatiS, 9. Juni. Ein Blatt will wissen, daß ber Direktor ber Handelsvertretungen aus persönlichen Gründen sich zum Rücktritt entschlossen habe. Im Genfer WirtschaftSraf bleibt er vertreten.
Der Friedensbann gebrochen
Mussolinis erster Schritt zur Revision.