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«fielet Reeefte Machrichte«

Mittwoch, 30. Mai 1928.

Handel und Verkehr

stattfinden.

9-

76.-

15.

Berliner Börse vom Dienstag

gar böse Dhieren.

Gustav Wentzell.

ReichSbank

Teuren, aef<66ftdleö

JhrGeschästvergrößemGie,wennSie fleißig in den RasselerNeuestmklachrichtenmserieren

4

98.

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11.50

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Geld

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»Hamb. Elektr. »Sarve ner

65.50

160 -

78-

51.-

Anl^Ahl»Sch- nt.

Nr. 1-60 000

Hessische Denkwürdigkeiten.

In zwangloser Folge zusammengestellt.

Im Jahre 1816 wurde in Kassel eine hervor, ragende Frau, eine hochgeachtete Vorkämpferin für Frauenrechte und bedeutend« Schriftstellerin die Freundin von Richard Wagner u. Niettzsche .Malvida von Meysenbug» geboren^ obwohl in aristokratischen Kreisen ausgezogen, stand sie 1848 doch auf der Seite des Volles.

Dar von dem Hosmarschall Philipp des Groß­mütigen, Frdr. von Rolshausen 1564 erbaute Schloß Friedelhausen, jetzt im Besitz der Fami« lie Nordeck von Rabenau, vom Volke Klein Frankreich genannt, ist an den Oekonomiege- bäuden mit bemerkenswerten Inschriften verse­hen ». B. .Ich bin der eierlegende Bauer!» .Ich bet für Euch!» .Ich secht für Euch!» ^Zch recht für Euch!» und an anderer Stelle: .Behüt Gott uns allezeit, vor Maurern und vor Zim- merleut, vor Doktoren und Barbieren, das sind

trtmann Masih. rfck-Kupfer

487- 304.- 168- 17050

164.-

143 149S 282 18590 279.- 178.75 167 188.-

31850 20675

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* Dal Stern »en 6ew«6net bte thnrte öte Tetmtnnettetnnoee fttrt mt» wn *n «eete oder Ultimo eebonOeO werden

Rr. 126; 18 Jahrgang.

*Gellenk. Vera wert ,4°20 «®ef.f.eL Untern. ü*950 ♦T6. 10075

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»ehr. «örtina 75 75 dokoMVÜVEL 75.60 Äw-ver " 18525

6teuerterminfaltnötr: Juni.

Von Steuersyndiku« Dr. Fritz Job. Boot-Apolda.

Schweine: Klasse a) 6862. 6) 6^63. W

6265, es 5560.- Sauen und Eber 4655.

Verglichen mit den Preisen des letzten Hauvi- marktes waren Rinder 3 M billiger: °5^^en mit -en Preisen des lebten Nebenmarktes wart« »aloer 1 Jt billiger. Schweine 1 Ji billiger

Grotzhandelsvreit«: ^EieMletsch t. Sorte 90100, 2. Sorte 8090. Bullerssleilck bis 90, Kubtleisch l. Tort- 70-80, 2. «orte °<^-60. 3. Sorte 3060, Kalbtletich 1. Sorte 110-440,8. Sorte 100-105, Hammelfleisch S°rto t«5^-110, Schweinefleisch 1. Sorte 74-80, «*»«««»' fleischt Vorderviertel unverzollt 48, veMllt 62. Htn- t eruierte! unverzollt 60, verzollt 75. Geschäftsgang

tverlaus: Rinder ruhig. Ueberftand: Schweine ruhig, größerer Ueberstand, Fettschwetne vernachlässigt: Kälber mäßig rege, ousverkauft Schafe wegen des geringen Auftriebes nicht notiert.

Anl.-Avl.-Sch. m.

Nr. 9000190000 5150

AnIeibeavlöfungS- schuld lohne AuS»

-

*«£*? 8s66,6

'xjßrf 89». ®ft

Ung. Sold-R. 26 -

Lirnerfchütterung. Beide wurden durch die Kas­seler Hauptsanitätswache rnS Kasseler Landes« krankenhaus transportiert. -ad.

* Speele, 29. Mai. (Schöner Psingstbrauch. Versetzung.) Der hiesige Posaunenchor huldigte am ersten Pfingsttage einer alten Sitte, indem er in der Frühe auf dem hochgelegenen Fried- Hofe der Bedeutung des Tages angepaßte Cho­räle darbot, welche auf das im Feiertagssrieden erwachende Dorf einen riefen Eindruck hinter­ließen. Der nach einer fchweren Leidenszeit bei den Polen aus der verlorenen Ostmark ver- drängte und hier seit fast zehn Jahren mit der Erledigung der postalischen Dienstgeschäfte in den beiden Gemeinden Speele und Lutterberg beauftragte Postschaffner August Simon ist ab 1. Juni d. I. auf seinen Wunsch nach Gersfeld (Rhön) versetzt worden. -g.

» Hann. Münden, 29. Mai. (Seite Kraft­fahrlinien.) Die Mündener Stadtomnibus-Ge­sellschaft beabsichtigt, von Münden bis Gimte, Eichhof, Volkmarshausen und nach Lippolds- hausen eine neue Kraftfcchrlinie einzurichien. Auch Plant die Oberpostdirektion Braunschweig die Einrichtung einer Sonntagsautoverbindung von Dransfeld über Löwenhagen nach Burs- fclde. Es sollen an jedem Sonntag zwei Fahr­ten, die Anschluß an die Weserdampfer haben,

* Trendelburg, 29. Mai. (Goldene Hochzeit.) Die Eheleute Heinrich Steitz und Frau, Amalie, geb. Thöne, feierten am Pfingfisonnabend das Fest der goldenen Hochzeit. -g.

* Momberg, 29. Mgi. (Unfall des Gemeinde, rechners.) Unser Gemeinderechner Karl Schrei­ner stürzte von der Treppe des Kaufmanns Heinrich Lotter und brach das linke Bein. Der Verletzte wurde per Auto in die chirurgische Minik nach Marburg überführt. -k.

* Hertingshausen, 29. Mai. (Motorradun­glück.) Auf der Landstraße stürzte ein Motor­rad. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Die Mitfahrerin erlitt Rippenquetschungen und Armverletzungen. Die Kasseler Arbeitersamari­ter überführten sie ins Landeskrankenhaus, -ad.

* Neustadt, 29. Mai. (Hohes Alter.) Drei hochbetagte Einwohner unserer Stadt konnten am Pfingstfeste ihre Geburtstage feiern. Unser früherer Kastenmeister Herr Friedrich Schmitt- diel beging seinen 82. Geburtstag, die Witwe des Müllers Peter Gnau, Jofefine, geb. Schmitt- diel, ihren 80. Geburtstag und Fräulein Mar- garetb« Spohr ihren 79. Geburtstag. -k.

* Rauschenberg, 29. Mai. (Aus dem Stadt­parlament.) Rach schwierigen Verhandlungen ist es in der letzten Sitzung der Stadtverordne­ten gelungen, den Voranschlag pro 1928 zum Abschluß zu bringen und zwar auf eine Ein­nahme und Ausgabe von je 113 478 Mark. Als höchster Einnahmeposten erscheint der Betrag von 40000 Mark aus Holzverkäufen der eige­nen Stadtwaltung. An Gemeindesteuern gelan­gen zur Erhebung 300 Prozent Zuschläge zu den Grundvermögens- und Gewerbesteuern, -k.

* Fulda, 29. Mai. (In die Fulda gefallen.) Beim Spielen am FuKaarm nahe der Pump­station, fiel das dreijährige Kind des Webers Krönung plötzlich ins Wasser. Trotz eifrigen Ab- suchenS des Wassers gelang es noch nicht, die Leiche zu landen. -m.

* Fulda, 29. Mai. (Schweinemarkt.) Zum Schwememarkt am Pfingstsonnabend waren 190 Ferkel und fünf Läufer angefahren. Der Handel setzte sofort lebhaft ein und behauptete diesen Stand bis zum Schluß. Verlangt und bezahlt wurden für kleinere Ferkel 15 Mark, für mittlere 20 Mark und für größere 25 Mark für das Stück. Läufer kosteten je nach Alter und Kräfte- zustand 3550 Mark das Stück. Das gesamte Angebot war rasch vollständig vergriffen, -m.

»Alla. D. Kreditan« »Barm. Santo.

♦8erl. HanLelsgei.

Komm. n. Privat« «Darmst. n. Nai.-B »Deutsche Bank «DiSkonto-Somw.

»Dresdner Bank «Mittel». Kredit »Akt. für Verkehr «Deutsche ReichSb. »Hb«, am er Pa kett «Hamb. Hochbahn «Hambura Sübant «Hansa

«Nord». Llood «Alla. Elektr.-Get.

die Kahlen, die auf der Obligation stehen, haben mit der AahlungSpflicht nichts au tun. Die Zah­lung Aufsicht richtet sich auSIchließück in allen Fällen nach dem AufbringungSbefcheii.

15.30. Juni: Voraussichtlich wird in diesem Zeitraum die Vermögens-Erklärung abzugehen sein. Tie Erklärungspflicht ist immer roetier hinausgc'cko- ben worden, weil der Steuerkurszettel noch nicht ver- öfsentlicht werden konnte und weil die neuen Vor­schriften für die Bewertung der Grundstücke mw. per 1. 1. 1928 noch fehlen. Diese neuen Vorschriften werden steuerlich auch über das Gebiet der Vermö- genssteuer hinaus eine erhebliche Rolle spielen: be­sonders für die Frage, ob beim Verkauf von Grund­stücken aus einem Betriebsvermögen weiterhin ein Lcheingewinn versteuert werben soll und ob derartige Scheingewinne vielleicht sogar für eine künftige Ver­mögenszuwachssteuer herangezogen werden sollen.

20. Juni: Lohn-Steuer. Cs find die bei Lohn- u. Gehaltszahlungen einzubehaltenden Betrage abzu­führen, soweit die Löhne und Gehälter in der ersten Junibalste fällig waren. Beim Ueberweisungsver- iahren kann die UeBerroetfuna unterbleiben, wenn der abzuführende Betrag die Summe von 200 9W nicht übersteigt. Bei Markenverwendung muß jedoch auch jeder kleinere Betrag sofort geklebt werden.

Für Preußen: Zahlstellen: Die Gemeindesteuerkaffen.

Die Zustellung ^Steuerbescheide für 1028 hat noch nicht erfolgen können, weil, die staatliche Geneh­migung der Beschlüffe über den zu erbebenden Hun­dertsatz noch aussteht. Die Steuerpflichtigen werden daher sowohl im eigenen, als auch im Interesse der Kirchen-Verwaltung gebeten, die bereits fällig gewor- bene Kirchensteuer für bas 1. Vierteljahr auch ohne nn Bestb eines BemnlagungSbescheideS zu fein schon jetzt, freiwillig zu zahlen und zwar entweder auf Grund des voriabrigen Steuerbescheides ober nach eigener Errechnung an der Grundlage der Reichsein­kommensteuer bezw. Lohnsteuer des Kalenderjahres 1927. Der Hundertsatz von 12 Prozent für 1927 wird voraussichtlich herabgesetzt werden auf 11 Prozent für 1928. Zahlungen für das ganze Stadtgebiet sind nur an die Finanzkasfe, Kirchensteuberhebeftelle. Lutber- vlatz 6, Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 41505 zu bewirken.

und 4^vro,entige von 1915/17 Kasseler Landeskredit Ser. 26 (»et

81. 12. 17 ausgegeSenj Kasseler Landeskredit Ser. 26 (nach

81. 12. 17 auSsegebens . .

Kasseler Landeskredit Serie 27 . Kasseler Londeskrebit Serie 28 .

Kasseler Landeskredtt Serie 29 Kasseler Landeskredit eerte 30 . 8®Io »aff. LandeSkr.-Goldvfandbr. 1 8°/o Kaff.Landeskr.-Goldvsandbr.il 8°l» Kass.Landeskt.Gold-Kvm.-Anl. 6°/. Kass. LandeSkr.-Goldviandbr. l 6"/o Kaff.Landeskr.-Goldvsaubbr.il 4'Ä«h Kasseler Liauidations-Oblig.

und Anteilfchein . . .

Kommun. Sammel-AblösungSanl. 35°!e Große Kasseler «tragen-

bahn, aufgeroertete Obligation. 6°,. Henschel n. Sohn ausgew. Obl. 7°/e Hessen-Nassau Hüttenver Obl. 8°/» Hess. u. Herkulesbrauerei Obl. 8°l« Salzmann u. Co. Obl.

51» Elektrozweckverban d-Anl. >

Baumann nnMteäeret . .

DeMlche Zündholz__. . .

Fürst!. Wildunger Mineralguellen Großalmeroder Ton . .

Kasseler Federstahl

Kasseler Jntefvinneret , , .

Benno Schilde . , » »

Schüle-Hohenlohe . , s. o »

Gebt. Ungewitter » , ,

Marburger Zucker , < »

Ad. Wever

Wwer Aecumulakoren Adlerwerke AschafibgZellstoft AuaSbg .Nb Molch

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Bullenversteigerung In Treysa.

Die Landwirtschaft hat kein Geld.

Bei der Bullenversteigerung des Verbandes Kurhessischer Fleckviehzüchter waren 31 Bullen aufgetrieben, wovon 21 an gekört wurden. Es wtkr durchweg nur gutes Zuchtmaterial vertre­ten, sodaß es für das Preisrichterkollegium keine leichte Aufgabe war, daS Beste herauszu­holen und zu prämiieren. In der Klasse 1, Bul­len über 14 Monate, erhielten die Bullen nach­folgender Besitzer Preise: 1. Preis Adolf Stein­metz-Schrecksbach, 2. Preis Heinrich Mink HI> Cölbe, 3. Preis Wilhelm Müller-Großseelheim, 4 Preis Joh. Heinr'ch Knauf-Pasenberg und Werner Martin-Ottrau. In der 2. Klasse, Bul­len im Alter von 1214 Monaten, wurden die Bullen nachstehender Besitzer prämiiert: 1. Preis Konrad Rompf-Sondheim und Wilhelm Thiel- mann-Kirchhain, 2. Preis Heinrich Kurtz IL» Obergrenzebach und Heinrich Hemmöller-Vasen- ber>g, 3. Preis Ludwig Orth-Lenderscheid. DaS ausgetriebene Zuchtniaterial stammte aus den Kreisen Homberg, Ziegenhain, Kirchhain, Fritz­lar und Marburg. Bei der Vorführung brach der Bulle des Besitzers Mink Hl.-Cölbe, Kreise Marburg, ein Bein und mußte als Schlachttier für den halben Preis verkauft werden. Bei der nachfolgenden Versteigerung wurden nur zwei Dullen verkauf» zum Preise von 640 und 620 Mark. Auch hier zeigt sich die in den Kreisen der Landwirte herrschende Geldknappheit. 4.

Heiligenrode, 29 Mai. (Auf der Brücke gestürzt.) Auf der Landstraße nach Uschlag stürzte ein Motorradfahrer keim Passieren einer Brücke. Sein Beifahrer wurde gegen die Brückenmauer geschleudert und erlitt Schädelverletzung, Ge­hirnerschütterung und Rippenbrüche und wurde von der herbeigerufenen Kasseler Arbeitersama­riterkolonne ins Landeskrankenhaus über­führt. »ad.

* Holzhausen (Reinhardswald), 29. Mai. (Unfall auf der Landstraße.) Auf der Vecker- hagener Straße riß ein Motorradfahrer beim Ausweichen vor einem Auto eine Spaziergänge­rin um, die einen Schädelbruch erlitt. Die Mit­fahrerin erlitt ebenfalls Schädelbruch und Ge-

*8u6eru8 (Eilen «Cbarloitenb Sah Comcania Hispano «Contt-Kanttchuk «Daimler DHtb.lionnnentol

GaS.Dessau «Deuklche Erdöl «Deutlwe Malchin «Dvnamir Nobel «Elektr. Lieferung «El. Lfcht n Kraft «Essener Gteinkoble «F.».F».-Fn».A» »Felten n. Gnill.

156 50 iso 75 158.-

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60.15

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68- 280.- 150- 105.-

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84.7

188.7 98 -

Rundfunk.

Was nnS der Mittwoch bringt.

12,1512,45: Schulfunk. -K 1.802,80: Bon K a I- I e I: SLaüvlatten-Kouzert:Aus aller Welt». <$> 3.30 bis 4.00: Die Stunde der Jugend: Aus dem Buch der Sage und Geschickte:Aus der alten Gefckickie unserer Erde: Die Eiszeit», Vortrag von Auguste Peters. 4.905.45: Konzen des Rundfunkorcke- sters: Neue Tanzmusik. <$> 5,456.05: Die Bücker- ftunfce. <$> 6,156,80: Bereinsnackrickien und andere Mitteilungen. <K 6.307.00: ..Aegnvfifche uni assv- risck-babvlonifche Religion», Vortrag von Pfarrer Taesler. <$> 77,80:Die Instandhaltung der Auto- mobils». Vortrag von Jng. H. Waldschmitt. H 7.30 bis 8.00: Die Sckackftunde (Deutsche Normalsviele mit Bezeichnungen, veranstaltet vom «chackverein Anberssens:Erläuterung von Schachpartien" (Spiele vorher au (Reffen). Lehrer Pros. Dr. N. Manllheimer. $> 88,16: Senckenbergviertelftunde (eine Viertelstun­de Naturkunde, unter Leitung von Professor Drever- mann):Rassehockzuckten bei Pflanze und Tier», Vortrag von Dr. W. Sittig. H 8,15: Vom Homburger Kursaal: Sinfonie-Konzert. Solist: A. Schneider. Lei­tung: Kapellmeister Holger. <> Anschließend: Bon Raffel: Kammermusik-Konzert. AusführendeKam- mermustk-Berelnigung vom Staatstheater Kassel, die Herren Kammermussker Rudolf Wille iFlöte). Alfred Kleint (Oboe), August Lobmann (Klarinette). Frie- brich Kellermann (Fagott). Gerd Böse (Waldhorn).

28225 16590 198.50 222- 184.-

9475 13850 612.

14560 11250

20975 <89.-

50.- 187.-

184.- «8 - 187-0 27750 1417»

88.-

206 -

5875

Äoffeler Kurse vom Dienstag

3m Kasseler Efsektenverkebr würben deute unge- fäfir genannt 'ohne Gewährt:

«Höfch Stahlwerke 153 - «Ph. Sol,manu 157.- ♦älfe Bergbau 265.- «Kal! AfcherSlebe» 19175 «Rud. Karstadt 251.50

«Klöcknerwerke 127.- «Köln-Neueffen «Ludw.Löwe u.To »Mannesmann «ManSf. Bergbau «Metallbank «Nationale Anw «Oberlchl. Gif.-V «Oberfchl. KvkS «Orenst. n. Koppel

Für das Reich. Zablltell.: Jinan,kaffen (Finanzamt).

5. I u n i:, Lohn-Steuer. Es sind die für die Zeit vom 16.31. Mai einzubehaltenden Steuerabzüge vom Arbeitslohn (Lohn und Gehalt) abzuführen. Beim Ueberweiiungsverfahren stnd die vorgeschriebe- nen monatlichen Bescheinigungen einzureichen. Im- wer wieder muß daraus hingewiesen werden, daß das Lohnsteuer-Strafrecht besonders rigoros ist. Die nicht rechtzeitige Abführung der Lohnsteuer wird bestraft. Vielfach sind Ordnungsstrafen aus diese« Grunde verhängt worden. DaS gilt trotzdem eine ErklLrungs- frift für die Lohnsteuer nicht besteht. Es ist nur im Ueberweifungsversahren vorgeschrieben, daß monatlich verstchert werden mutz, Latz die überwiesenen Beträge mit den einbehaltenen übereinfttmmen. Ferner stnd jährlick besondere Belege über Len SteneroSeug aus- aufüUen und einzuschicken. Eine lausende Erklärung darüber was geschuidet wird, ist aber nicht vorgeschrie­ben. Trotzdem ist eine solche Erklärung sehr zweck­mäßig, weil nach der Rechtsprechung des Reichsge­richts sonst ein Verschweigen der Steuerschuld unter­stellt wirb und anstelle der Ordnungsstrafe dann eine regelrechte Bestrafung wegen Steuerhinterziehung eintritt. Der Unternehmer muß Lurch ein Stun­dungsgesuch oder irgend eine Mitteilung dem Finanz­amt die SteuerrückftänLe bekanntgeben (trotzdem et natürlich damit auch die Beitreibung Lieser Rückstän­de veranlaßt).

10. Jun t: Umsatz-Steuer. Die nächste Zahlung ist erst am 10. Juli fällig. Jedoch ist es Len bis­herigen Monatszahlern gestattet, weiter monatlich zu zahlen.

11. Iun i: (Der 10. Juni ist ein Sonntag.) Bör- senumsab-Steuer. Letzter Tag für die Zahlung und Anmeldung im Berrechnungsverfahren für den ver­flossenen Monat. Ä

15. I um i: Industrie-Aufbringung. Die zwMe Halbjahrsrate für 1928 ist fällig. (Die erste Rate war am 5. Mär, zu zahlen.) Die Abgabe kommt nur für Betriebe in Frage, die einen AufbringungsLe- fcheid haben, die also mehr als 20 000 Betriebs­vermögen haben. Die Höhe der Rate ergibt stch aus dem Äufbringungsbefckeid. Diejenigen Betriebe, die mehr als 50 000 R^f Betriebsvermögen haben, haben kürzlich einen Jndustrie-Belastungsbescheid erhalten: zusammen mit der Obligation. Dieser Bescheid und

Kasseler Schlachtviehmarkt.

Kassel, 29. Mai. Die Zahl der auf dem Markte zum Berkaus stehenden Tiere: 7 Ochsen, 17 Bullen, 161 Kühe, 60 Rinder, zusammen 146 Stück Großvieh: 535 Schweine, 124 Kälber. 4 Schafe (Hammel).

Die Zahl der auf dem letzten Montagsmarkte dem Scklacktdofe direkt, ohne Benutzung des Schlacht, viehmarktes zugeführten Tiere: 8 Bullen, 40 Kühe, 3 Rinder, zusammen 51 Stück Großvieh: 279 Schwei­ne, 152 Kälber 12 Schafe (Hammel).

Scklachtviehvreile für 50 Kg. Lebendgewicht:

Ochfen: vollfletlcktge auSgemäftete höchsten Schlachtwerts, 1. jüngere 6064 (3), 2. ältere 54 bis 59 (4), sonstige vollsleischige. 1. jüngere, 2. äl­tere, fleischige, gering genährte.

Bullen: jüngere ooUfleiftbtgc höchst. Schlackt, Werts 5860 (5), sonstige vollsleischige ober ausge­mästete 5054 (6), fleischige 4348 (8). gering ge­nährte.

Kühe: jüngere vollfletschige höchsten Scklacktwerts 5660 (10), sonstige vollsleischige oder anSgemästete 4555 (28), fleischige 8544 (11), gering genährte 22 bis 32 (9 Stück).

Färlen tKalbtnnen): vollsleischige auSgemästeie höchsten Scklachtwerts 6064 (9), vollsleischige 5259 (19), fleischige 4351 (14).

Fresser: Mäßig genährtes Jungvieh.

Kälber: Doovellender bester Mast, beste Mast- und Saugkälber 7378 (33), mittlere Mast- u. Saugkälber 6872 (50), geringe Kälber 6066 (37).

Schafe nicht notiert.

Schweine: Fenlchiveine über 300 Pfund Lebend­gewicht und vollsleischige von ca. 240300 Pfund 60 bis 64 (267), vollfleischige von ca. 200240 Pfund 5859 (93), vollsleischige von ca. 160200 Pfund 55 bis 57 (63), fleischige von ca. 120160 Pfund, flei­schige unter 12 OPfund, Sauen.

Die Preise stnd Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und schließen sämtliche Spesen des Handels ab Staff für Fracht. Markt- und Äerkanfskosten, Umsatz­steuer sowie den natürlichen Gewichtsverlust ein, müs­sen stch also wesentlich über die Stassoreife erheben

Marktverlauf: Ruhig: bei Schweinen bleibt Ueberstand.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

(Amtlicher Bericht.)

Frankfurt, 29. Mai. Der Austrieb deS Haupt- Marktes bestand anS 1196 Rindern, darunter 337 Ochsen, 71 Bullen, 888 Färsen, 452 Kühen, ferner 538 Kälbern, 65 Schafen, 5665 Schweinen.

Verglichen mit dem Auftrieb des letzten Hanvt- marktes waren heute 390 Rinder weniger. 870 Kälber weniger. Schafe unverändert. 1870 Schweine weniger angetrieben.

Notiert wurden ver Zentner Lebendgewicht:

Ockfen: Klasse al) 57-61. ab) 68-56, bl) 5062, 62) 4449; Bullen: Klasse a) 6055, 6) 4649: Kühe: Klasse a) 46-^51 6) 414'5. e) S64O, d) 98 bis 35: Färsen: Klasse a) 5062, b) 5358, el) 4652 Kälber: Klasse a), b) 7580, c) 7074, d) 60-69;

Aus der Heimat.

Sentroie Diedverweriung.

Gründung einer Genossenschaft zur Belieferung des Kasseler Schlachthofs.

Das Notprogramm für die Landwirtschaft will ganz besonders der Regelung des Absatzes

der landw. Produkte Rechnung tragen. Ein gleichmäßiger Absatz zu einigermaßen stabilen Preisen ist aber nur dann zu erreichen, wenn die für den Absatz hauptsächlich in Betracht kommenden Märkte laufend beobachtet und die Zufuhren entsprechend dem Bedarfe reguliert werden. Um dieses zu erreichen, hat es die Landwirtschaft in ihren Bestrebungen, die Not­lage, in die sie unverschuldet hineingeraten ist. durch Selbstbilfematznahmen zu itberwinden. unternommen, die gemeinsame Verwertung tb- rer Erzeugnisse zu fördern. Auf dem Gebiete des Viehabsatzes sucht sie dieses zu erreichen durch die Gründung von Viehverwertungsg»- nossenschaften, die sich über das ganze Reichsge- . biet erstrecken sollen. Die noch neu zu grünveu- den Genossenschaften sollen sich möglichst an die schon bestehenden größeren ViehverwertungsgL- uossenschaftszentralen anschließen, weil diese be­reits über eine reiche Erfahrung verfugelz und an den in Betracht kommenden Märkten schon einen wesentlichen Einfluß auf den Marktver­lauf gewonnen haben.

Angesichts der Notwendigkeit dieser Bestre­bungen hält es die Landwirtschastskammer für zweckmäßig und notwendig, über die beabsich­tigte Bestellung eines lkommtssionärs am Kas­seler Schlachtviehhofe hinauszugetzcn, vielmehr gleich zur Bildung von Vtehverwertunasgenos- senschaften mit Zwanqslieferung zu schreiten, da diesen unbedingt der Vorzug zu geben ist, selbst wenn ein großer Teil der Landwtrtschtft in VeiMinung der ihm durch den Zusammen­schluß erwachsenden Vorteile sich zunächst außer­halb dieser Bestrebungen stellen sollte. Die Gründung der Genossenschaft wird in der Form der beschränkten Haftpflicht erfolgen, sovaß durch die Haftung ein Risiko für den einzelnen nicht entsteht. Auch der Lieserzwang kann, selbst wenn es dem einzelnen einmal möglich sein sollte, cm Stück Vieh unter der Hand besser zu ver­werten, im Laufe der Zeit nicht zu einer Be­nachteiligung führen, da nur bet L'esertwang ein richtiger Ueberblick über die zur Verfügung stehenden Biehmengcn gewonnen und so der Markt reguliert werden kann Selbstverständ­lich kann auch in einzelnen Fällen, eine Besrei- nna vom Lieserzwang stattfinden Der Betrieb in den Genossenschaften wird außerordentlich einfach gehalten, damit die Unkosten so niedrig wie möglich bleiben. Das einzelne Mitglied der Genossenschaft meldet das von ihm zu ver- . kaufende Vieh dem Vertrauensmann, der zur gegebenen Zeit für den Abruf sorgt. Tie Be­zahlung erfolgt so prompt wie möglich, sodaß Zinsverluste vermieden werden und über die Beträge schnell verfügt werden kann.

In nächster Zeit werden in allen Kreisen, in denen Viehvcrwertungsacnossenschaften noch nicht bestehen Versammlungen zwecks Gründung von Viebverwertungsgenossenschaften stattlin­den. Es liegt nun an der Landwirtschaft selb». Gemeinschaftsgeist und den Willen, zur Selbst­hilfe durch Eintritt in die Genossenschaften zu beweisen. Auf der Generalversammlung, der der Landwirtfchaftskammer angeschkosscnen Ver­eine am Freitaa, den 1. Jnni d. Js nachmit­tags 2Z; Uhr in Kirchhain wird der Hauptge- schäftsfüihrer der Hannoverschen Viebverwer- tunasgenossenschaft, Hannover ein ausführliches Referat über die zentrale Viehverwertung hal­ten, wo jeder Einzelne nähere Aufklärung er­halten kann. Dr. Heßling, Kassel.

88850 24t.- 20950 371. ö5£-

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