Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 126.
MirLtvoch, 30, Mai 1928,
Einzelpreis: Wochentag« 10 Pfennig.
Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.
18. Jahrgang
Notlandung der „Italia" im ewigen Eis?
*“Ä!K®?hl Doch noch ein Lebenszeichen?
Bon Staatssekretär z. D. Frhr. v. Rheinbaben. Rätselhafte Funkfprüche eines WalfischfängerS. - Vielleicht eine Notlandung der Italia auf
Amsterdam bei Spitzbergen.
eigene
materie
einen norwegischen Jägl ES ist geplant, ihn und
Steinschlachten.
die ver-
i
_.5sl0’ 29-. Mai. iDurch Funkspruch.) U)ie „Cltta di Milano" hat auf der Amsterdam-Insel irx.™ ^«ler on Bord genommen.
—J die Alpenjäger in der Red Bay an Land zu setzen.
Denkt an Gas!
Siedlungspolitik und moderne Kriegskunst.
Von
A. 6i«^«r-Kassel.
Rach der Wachlschlacht muß jetzt »irgendwie in Deutschland regiert werden". Wie die Wahl. Parolen ganz offenbar erwiesen entspricht in Wirklichkeit die neue Parteigruvpierung unid Zersplitterung des deutschen Volkes ganz über- wiegend wirtschaftlichen und finanziellen Nöteft^-nb wenn man eine einzige kurze Formel sucht, die den augenblicklich in
das Expeditionsschiff versuchen will, nördlich von Point Barren ostwärts vorzu- dringen. Das Luftschiff selbst bleibt verschollen.
—------------------ls in die
Stadt zogen. Dabei kam es zu zahlreichen Z u - sammenstößen, wobei die Gendarmerie von dem Gewehrkolben Gebrauch machte. Als sich die Studenten nicht entfernen wollten, ritt die Gendarmerie eine Attacke. Es entstand eine große Panik, die Studenten flüchteten in das Innere des Heims, dessen Tore geschlossen wurden. Aus den Fenstern eröffneten die Studenten ein Bombardement mit Holzstücken, Tellern und anderem Hausgerät auf die Gendarmerie, während die Gendarmen mit Steinwürfen antworteten. Biele Fensterscheiben wurden hierbei zertrümmert.
Auflockerung der engen Stadt.
Erfährt dieser Gedanke nickt durch die Berück- lichttgung der hier besprochenen Beziehungen zwischen Kriegskunst und Siedlungspolitik eine unettvartete Bekräftigung? Wenn auch an dem Vorhandenen sich zunächst wenig ändern läßt,
Soz-isinorelle: «tudeimtsche, Ses«tt»awm,eu mm-tietle 10 4. anSwäntae (Seidiaft8anitigeB Me ww-^eile 1(1 4. ftämUienanKiata Me mm-Setle 10 4. ?l-!Bt.nlB!e a£B,?a8 ^"ilel das Wort 6 4. auswärtige kleine Hnitiflen die mm» .Sek 10 4. Sieklamen die mm-8eile «8 4. Oitertgebühr 96 4 (6et Zustellung K 4i. SteibnungsbetrS« innerhalb 5 Tagen zahlbar ftfli bi« Richtigkeit aller auigeaebenen »n»ei«n sowie für «uiuahmedare- und Plätze kann nicht garantteri werden Äür An«!««» mit besonders schwierigem Satz IOC Dro«nt Aufschlag Druckerei: Schlachihosstr 98/80. SelchStt,stelle: SSlnischeftr 6.
eine akute Kriegsgefahr.
Jeder Konflikt zweier Balkanstaaten droht durch die Verkettung zu einem neuen Weltkrieg zu führen." Es ist hier nicht die Stelle, um im ein» r»nen hierauf einzugehen. Das eine aber ikt wichtig genug: Die Frage zu prüfen, wie ein moderner Krieg, gleichgültig ob wir dabei unmittelbar beteiligt sind oder nicht, sich auf das Leben des Volkes auswirken wird. Jeder weiß, daß vermittels des Flugzeuges Kampfhandlungen über die Front in das friedliche Hinterland getragen werden können. Es liegt auf der Hand, daß neben militärischen und Verkehrsanlagen vornehmlich Städtt und Sied- ütngen das Ziel von Luftangriffen sein werden. Die Wirkung moderner Bomben ist so groß, daß die Frage auftaucht: Wie kann man solchen Gefahren mit den uns zugebilligttn Maßnahmen entgegenwirken? Hier treten die Beziehungen zwischen Sievlungspolittk und Kriegskunst deutlich zu Tage. Während in den letzten Jahrzehnten Kriegs- und Zivilbau sich ganz unabhängig voneinander entwickelten, werden sie urderhiu wie in früheren Zeiten wieder Riick- icht aufeinander nehmen müssen. Es ist ohne weiteres klar, daß die Gefahr der Zerstörung wesentlich vom Grade der Dichte der Bebauung abhängig ist. Demzufolge wird Dezentralisation ein wichtiges Erfordernis neu- zeitlicher Siedlungspolitik sein. Statt wie früher — eng und hoch — wird man
jetzt — weit und flach — bauen
müssen. Durch die Anlage von Grünflächen, die auch für die VoLsgesundung eine nicht unerhebliche Rolle spielt, wird eine Auflockerung der engen Stadtviertel erreicht. Wolkenkratzer oder Turmbauten sind abzulehnen, abzulehnen amh die Zusammenlegung wichtiger wirtschaftlicher und behördlicher Betriebe. Besonderes Augenmerk muß auf die Anlage von Kraft- leitungen gelegt werden. Die Rücksicht auf den Luftkrieg gebietet, sie durckwea unter-
Flieger heraus!
Wie kann man den Verunglückten helfen?
Kopenhagen, 20. Mai. Wie aus der Kings- bah gemeldet wird, will Leutnant Lützow- Molm von der Ktngsbah aus Erkundungsflüge nach der Italia ausführen. Wilkins hält mehrere Flugzeuge zu einer Hilfsexpedition für er- forderrich. Vor allem müsse man über zwei große, starke Wasserflugzeuge verfügen, außerdem über mehrere kleinere Flugzeuge. Die klei-I nen Maschinen müßten zu Erkundungsflügen
Hälfte seiner Mannschaft baldmöglichst an Land zu bringen versuchen und sie nordwärts zur Rettung Vordringen lassen, doch machen starke W i n d e und N e b e l die Expedition sehr schwierig. Man kann also vielleicht jetzt die Hoffnung hegen die Italia anzutrefsen, falls sich die Nach richt von ihrer Landung bestätigt.
Die Giswüsten schweigen.
Warum geben die Verschollenen kein Echo?
Mailand, 29. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) Hier nimmt die Ansicht überhand, daß dem Luftschiff ein U n f o l l zugestoßen ist, da am Freitag vormittag %il Uhr plötzlich jede Verbindung ab b r a ch, umsomehr als die „Italia" auch mit einem Ersaß Funkapparat ausgerüstet war.
den Gefahren nicht im Klaren wäre. Auch heute noch heißt die Parole: Fortsetzung der P o l i t i k von Rapallo. Aber nach den Erfahrungen von sechs Jahren und nach dem, was insbesondere der augenblicklich in Gang befindliche Prozeß, in den drei deutsche Staatsangehörige und angesehene deutsche Firmen verwickelt sind, zu Tage gefördert hat, wird und muß eine neue Einstellung gegenüber der dauernden Einmischung der Dritten Internationale in innerdeutsche Verhältnisse erfolgen. Hier wird die Parlamentsmehrheit selbst allmählich eine deutlichere Sprache reden. Tie bei unS übliche parteipolitische Auslegung aller Dinge wird auch zu diesen hier ganz kurz umriflenen nächsten und dringendsten Zukunftsproblemen der deutschen Außenpolitik recht vielseitiges zu sagen haben. Das kan und darf denjenigen von eigner Uebcrlegung nicht abhalten, der gewillt ist, nach beendeter Agitation des Wahlkampfes und vielleicht auf seiner Lehren die Tinge so
zu sehen^ wie sie w i r k l i ch s i n dj
auf weitere Entfernungen benützt werden, während die großen Flugzeuge Hilfe bringen und außerdem vielleicht die verunglückte' Mannschaft der Italia retten könnten. Auch müsse man so schnell wie möglich Nahrungsmittellager an verschiedenen Stellen errichten.
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Oder rettungslos verloren...
Das Hilfsschiff dreht schon um.
Mailand, 29. Mai. (Eigene Drahtmoldung.) Nach Mailänder Telegrammen wurde die „Eitta" di Milano" durch den starken Skordwind auf der Hohe der Insel Amsterdam zur Umkehr gezwungen, als sie längs der Küste von Spitzbergen nach Osten Vordringen wollte. Die Winde ichlugen das Treibeis mit großer Gewalt gegen die Küste der Insel Neufriesland und erschwerte das Vorwärtstummen. sodaß das Schiff zur Umkehr gezwungen wurde.
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punkt vertreten, daß es nur eint dem deutschen Volle heilsame .Außenpolitik" gibt und bin daher heute der Auffassung, daß jede wie auch immer geartete neue deutsche Regierung nichts anderes tun tonn, als die bis. h e r i g e Außenpolitik fortzuentwickeln. Ihre wichttgsten Zielsetzungen bleiben dieselben: Dawesrevision, Rheinlandräumung und Auswirkung der Locarnopoli- tik, Ostpolitik. Zunächst hat für die voraussichtlich 1929 heranstehenden Verhandlungen zu einer Revision des Dawesplanes die neue Regierung die Harte Pflicht, solche Voraus-! setznngeu ju schaffen, die ein für Deutschland günstiges Resultat gewährleisten. Wirtschaftsexperimente können uns nur schaden, und wir können nur dann auf Erleichterungen ho-f- fen, wenn wir uns s e l b st in Bezug auf die Ausgaben des Staates so einrichten, daß wir der Forderung gerecht werden, eine so spar- s ame und e in fache innere Verwal-
Kehrt das Rordpolschiff nie wieder?
Seit vier Tagen im ewigen EiS spurlos verschollen. — Das Hilfsschiff auf der Suche. — Ein Rodpoljäger macht sich aus.
•««« richt g war, ist fraglich, wie der beit Luftschutz eifrig fördernde Verfasser I« folgeu- de« Betrachtungen darlegt, die im Hinblick auf die Hamburger Giftgaskatastroobe besondere Aufmerksamtett Verdiene«.
Zu den Hauptfaktoren, die für die Anlage neuer Siedlungen maßgebend sind: VoÜs- hygiene und Verkehrsregelung tritt ein neues wesentliches Moment, nämlich die Berücksichttaung der Einflüsse, mit denen sich ne uz eit- liche Kriege auf Siedlungen auswirken werden. Bedeutende Männer, die keineswegs im Lager der Kriegslustigen zu suchen sind, weisen die Möglichkeit neuer Kriege nicht von der Hand. Graf Coudenhove-Kalergi, der Vorkämpfer für die «Vereinigten Staaten von Europa", äußerte sich noch kürzlich: .Die europäische Bündnispolitik ist zum Vorlriegssystem zuruckgekehrt. Dieses System bedeutet
n Luftkrieg gebietet, sie durchweg unters di sch zu legen, und zwar so, daß sie vor eder Bombenwirkung gesichert sind. Im Zusammenhang damit sei darauf hingewiesen, daß die Kraftquellen — Elektrizitätswerke ufw. — bombensicher gebaut werden müssen und für gegebenenfalls ausfallenden Ersatz vorhanden snrd. Daß es sich bei all' diesen Erwägungen und ViH.-sMgen nicht um Utopien handelt, be- weift ine Tatsache, daß man sich im Auslande
eifrig mit solchen Dingen beschäftigt. Der Russe Kothewikow hat Richtlinien für die Be- bauungsplane in feinem Lande aufgestellt, die inaußerordentlich weitgehendem Maße dem Passiven Luftschutz Rechnung tragen. England
.Frankreich arbeiten eifrig an der Lösung dieses Problems. Schon vor vierhundert Iah- ren hat Daniel Speckle. einer der bekanntesten deutschen Städtebauer, die Abhängigkeit zwischen Kriegskunst und Siedlungspolitik — damals fdjon jahrhunderte alt — erkannt und ... befolgt. Deshalb sollte auch heute j e d e r Z i v i k- '"llenieur sich mit solchen Dingen eingehen- der heschättigen. Ganz besonders scheint dies im Augenblick geboten. Einer der Hauptaedauk-'n des Preußischen Städtebau-Entwurfes 8 tft die Dezentralisation:
.. „ v , ------— ------------,^ Parls. 29. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) bäude wurde von starken Abteilunnen Gendar-
die Abhängigkeit deutscher Wirtschafts- Wre aus Belgrad verlautet, sind in Spalato, merie zu Fuß und zu Pferde umzingelt und Finanzgestaltung vom Auslande sich als Belgrad und anderen Städten antiitalie- hinderten, daß die Studenten übermalt
lung zu haben, daß sie eine weitere Herabsetzung der dafür zu machenden Aufwendungen nicht zuläßt. Es muß also das uns vorschwebende wichtigste außenpolittsche Ziel der Dawes-1 Aa(. «. ,
revlsion im höchsten Maße auf unsere innere (Funkdienst.) Das letzte aus
Wirtschafts- und Sozialpolitik z u r ü ck w i r - K'ngsbay am Montag abend emgegangene Tele- k e n, sonst werden wir in der kommenden I eB,9eRc" Gerüchten fest, daß
Epoche neuer Auseinandersetzungen mit unferen IV. .LV 6 * Nachrichten von der „Jratta" Gläubigern höchst unangenehme U^berraschun-1 vorliegen. gen erleben. In Frankreich wird in derselben ~ „ . ”, _ .....
Zeit Herr Poincare den Franken gesetzlich stabi-1 „ lFuilltelegramm.) Aus
llfteren und damit dem französischen Stentner- A,?rfafVrs»*bcf volle endgültig klar machen, daß SchuldtitÄ an I Hllf-schllk- »Gttta dl Milano gemeldet, wonach den französischen Staat nur ein Fünftel des ___________________-
Vorkriegswertes besitzen. Auf keinen Fall Wird SBBKS,,?; Straßklilumuttk gegenNtuNottnI SZM-SSrS ’* * .....—
Monaten vor Fertigstellung des Dawesplanes
starker Druck und große Last erweisen wird. Nische Kundgebungen erfolgt als Antwort auf Wenn wir überhaupt die Hoffnung haben die heftigen Kundgebungen in Zaddar, in deren dürfen, in den kommenden internationalen Der- Verlauf die südslavische Flagge belei- bandlungen eine Besserung der deutschen Lage digt worden sei. In Selit wurden die Fen- herbeizusühren, dann beruht diese einmal auf sterscheiben des italienischen Konsulats rinder im weitesten Sinne durch den Begriff geworfen.
„Locarno" herbeigeführten p o l i t i s ch e n V o r- Belgrad, 29. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) ?k k u n g. Sie beruht znm anderen auf der Demonstrierende Studenten, die bis zum späten ^^Elngetretenen Erkenntnis der Notwen- «bend die Hauptstraße sperrten, stellten
AÄ• Zlnern9uarbeit insbesondere der sich am Studentenheim auf und begannen wieder Großmächte und rhrer flentetnfamen gegen Mussolini, gegen den Faschismus Abhangig^it von Amerika, tote sie auch in Kel- und gegen das Rettuno-Abkommen, ferner gegen
Ma“ bie Belgrader Polizei zu denwnstrieren. Das &e=
kervundvindungen als Realitäten in sich auszu-1___
nehmen und verarbeiten will. Wer gegen die
Vorherrschaft Frankreichs in Europa mit oder neue Verttagsgebände Heuchelei wäre und ohne Völlerbund auftritt, der muß erst reckt das jedem Wirklichkeitswertes enMeidet werden positivere und klarere Hervortteten Amerikas in müßte!
der Friedensaktton bsarüßen. die erst durch Daß drittens im Blick nach Osten die Aus- Locarno ermöglicht wurde. Ich jedenfalls möchte gäbe der Stützung und Kräftigung der Ostmark das neuerliche Hervortreten Amerikas "ach wie vor im Vordergrund der deutschen mtn auf politischem Gebiet als einen großen Außenpolitik stehen bleibt, erscheint mir selbst- Fortschrilt ht einer Entwicklung betrachten, verständlich. Es gibt keine Mehrheit im deutschen die aus den engen Bindungen deS Versailler Volke, die eine andere Politik zu treiben in der Diktates heraus sehr wohl einer Evolution Lage wäre und von ihrer grundsätzlichen Ziel- Raum geben könnte, die — freilich erst im Der- sehung aus wird sich z. B. auch die Einstellung laufe einer weiteren langen Friedensperiode — der neuen Regierung zu den aus falschen Hoff- Deuttchla-nd zur Gleichberechtigung als euro- nungen heraus bisher von Polen sabotierten päische Großmacht zurückführt. Es könnte fast Handelsvertrags - Verhandlungen leiten lassen scheinen, als sinke die Frage der Befreiung müssen. Daß andererseits die Vermehrung der des Rheinlandes in diesem Zusammen- Kommunisten im deutschen Reichstag ein beach- bange immer mehr zu einer solchen Frage tenswertes Symptom auch für die deutsche herab, die weniger als besondere deutsch-fran- Außenpolittk ist, wird vor der Hand anscheinend zösische Angelegenheit als eine solche zu be-1 deutlicher im Ausland als von der deutschen öf- irachten ist, die im Zuge der großen Politik der sentlichen Meinung selbst erkannt. Der deutsche nächsten Fahre sozusagen automatisch ge-,Staat müßte sich selbst aufgeben, wenn feine Lei- ! regelt werden muß, weil sonst das ganze tung und Führung sich über die hier auffteigen
B8«§?“MB BelchällSttelle abaed-lt 2.- Jt. Durch die »oft monatlich 2.20 J ausschliekl'ch Huftfanngofltbübt. Nerutmechti »51 und 959 ftüi unverlonai e:nflefanMe eetträg« kann Me Retzattto« eine «eraniwonana oder Bew-ibr in keinem Ao Ile flbernehmen Rück^bluna bei «euuttaelde« ooei «ittvrüche iween °rdnuna»m«ßiaer Lüferun« tft »nSaeichloften. - voftfcheckkonw itTonnun 6 M Nummer «8Sn Einzelnummer 10 4 SonntaaSnummer 90 4
Kingsbay, 29. Mai. (Funktelegramm.) Eine drahtlose Nachricht der Cita di Milano, die hier eingegangen ist, besagt, daß der Dampfer eine drahtlose Verbindung mit einem Walfischfänger herstellen konnte, der eine, wahrscheinlich von der Italia kommende Nachricht, die ober nur schwer Deutschland vörher'rschenden Tendenzen " am T6e’ 35arauä
meisten gerecht wird, so wäre es die: die grofeeM "1 hervorzugehen, daß tote Italia eine Mehrheit strebt in elfter Linie danach, die Notlandung aus der Insel Amsterdam lle Lage zu ver- im Norden von Spitzbergen vorgenommen hat. bessern und hat für andere Fragen wie Der Kommandant der Cita di Milano will die Außenpolitik, Schnlgefeh, Verfassungs- oder Ver- waltungsreform, den liberalen oder sonstigen weltanschaulichen Gedanken nur ein recht bedingtes Interesse. Bezüglich der Außenpolitik habe ich für meine Person feit jeher den Stand- punkt vertreten, daß es nur eine einzige