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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 118

Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.

Sonntag, 20. Mai 1928

18. Jahrgang

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.

Äniciaenvretfe: Lind«:milch« <8eftbäft8an«tgen dl« mm-3etle 10 4. au-wärrlae Äelchalr«aiizeigen d>« mm-fleile Hl A. Familienanzetgen »te mm»Seil« 10 4. Kleine Anzeigen aus Raffel Las Wort 6 A. auswärtige kleine Anzeigen die mm» Heile IO 4. :Heflamen » « mm.Heile IW 4. Oifertgebübi 86 4 Ibet Zustellung . dk ReidnunaSdeiräge Innerhalb 5 tagen tablb.n Mh die Richngkeii aller durch Fernsprecher anfgcgebenen flnietgen lorote fOt ttufn ibmebaten und Pläv« MBB nicht garantiert werden. Äflt Anzeigen mit besonders schwierigem Lab M Prozent Ausschlag Truderti: S»la*tboifh WMI Ges»«'iSstelle: Äälnifcbeftr. 6

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©tretemann fehlt uns noch auf Wochen.

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SSB Wird bas Sriegsnerbot Wahrheit?

.H" gesenkten Hornern sind die Wolkenstiere England vorbehaltlos dafür. Japan noch ungewiß. Rur Parts sträubt sich mit Händen durch s Land gejagt, nun seit Wochen schon. und Sailen,

r^ahl und aschgrau verblich weißsckäumender . .

Rur Parts sträubt sich mit Händen

noch viel mehr geredet.

Während der

Saal im

Wte der Bürgerkrieg wütet.

Fröhliches Lächeln

mperatur normal.

London, 19. Mai. Die englische Antwort -mf die Kelloggschen Vorschläge wird heute in i6ashington übergeben und stellt eine Annahme er amerikanischen Vorschläge dar. Weder von

Sotncars verschanzt sich hinter Äurtflrnkniffen

Paris, 19. Mai. (Eig. Drahtbericht.) Laut Pressenotiz will die französische Regierung den Antikriegspakt annehmen wenn ein fortlaufen­des von alle« vertragsschließenden Mächten un­terzeichnetes Protokoll geführt werde. Vor allem soll jede Möglichkeit zu von einander ab­weichenden Auslegungen ausgeschlossen werden.

den angesichts dieserstehenden Verpflichtungen erhoben, die so unangenehm sie sind, nicht einfach übergangen werden können. Der Ausweg aus dieser Schwierigkeit wäre, daß alle Unterzeichner nicht nur Locarno sondern nud) der anderen De­fensivpakte, die amerikanische Deklaration unter­zeichnen u. a. auch Rußland. Amerika eröffne damit den Weg zur Abrüstung.

zweiten Lesung mit wohlvorbereiteten' Unter- lagen für eine etwaige Rede im Auftrage der Fraktion der Verhandlung zu folgen, fall» es nötig sei, die Meinung derReuen Fraktion" zum Ausdruck zu bringen, oder aber, ganz tote ^p?"kische Aussprache lief, sich mit anderen Parteien dahtn: zu verständigen, daß nur einer kur alle oder überhaupt keiner rede. Wie die Abstimmung laufen würde, stand ja schon fest. Obgleich nämlich im Reichstage soviel geredet wird, sind doch die Fälle in der Mehrzahl, in dnten nicht geredet wird, in denen die Parteien sich freiwillig einigen, dar Reden im Plenum zu unterlassen oder wenigstens erheb- ltcheinzuschränken, Aber gerüstet muß man na- tdrlich sein. DaS sind die Fälle, die bei beson- ders redehungrigen Abgeordneten, die mit wohb.

PariS, 19. Mai. Ein Blatt stellt die Frage, Iklagebank sitzen. Die Antwort sei, datz man nicht warum Abbee Ha e g q, die Seele der elsässischen i weiter zu gehen wage, daß eS sich im Uebrigen Autonomistenbewegung in Freiheit gelassen wer- nur um ein Wahlmanöver handelte und noch da- de, während alle seine Mitarbeiter aus der An-Izu nm ein mißglücktes.

London, 19. Mai. Rach Presseberichten macht sich in Japan eine starke Bewegung zugunsten einer Politik bemerkbar, sich jeder Intervention in China zu enthalten. Zahlreiche Zeitungen bedauern, datz die Regierung sich auf eine Mi­litär-Politik festgelegt habe. Siebzehn Oppo- sitionSparteiler sind gelegentlich einer Demon­stration verhaftet worden.

rtkanischen Niederlassung und des Gesandt­schaftsviertels zu beschränken.

Die jüngste Ueberraschung.

Poinrarö will über Nacht stabilisieren.

Paris, 19. Mai. Ein Blatt glaubt zu wissen, datz die Stabikisterunq dez Franken nahe be- vorstehe und zwar zum gegenwärtigen Kurs. Die Stabilifierungwerde plöülich über Rocht dekrtiert werden. Aehnlich wie in Italien werde das Datum nur weniger Personen be­kannt fen, wahrscheinlich nur Poinearö und dem Gmiverveur der Bank von Frankreich. Mit dem Ertrag der Konso livieru ngsan- ihr ergebe sich eine genügende Summe, um die Schuld des Ssaaies an die Bank von Frankreich abzutragen.

Amerika steht abseits.

Keine Intervention an Japans Seite.

chwerste Verantwortung ob. Richt als ob wir das Heer der Nichtwähler, der HerzenSfaulen und GesinnungSlaucn etwa noch um toteS In­ventar verstärken wollen, sind wir vielmehr gewillt und bereit, dar ganze Gewicht unserer Persönlichkeit in den Generalnenner des WahlfazitS einzusetzen, nämlich für das größt­mögliche Glück jedes Einzelnen tnt freien Volksstaat, für Freiheit, Würde, Wohlfahrt und Weltgeltung unserer zerbrochenen Vaterlandes und für die Brücken von Mensch ,u Mensch, von Volk zu Volk, über die allein die Mensch- heit über kurz oder lang zum Morgenrot einer besseren Zeit wird schrenen können. F. R.

Washington, 19. Mai. Das Staatsdeparte­ment erklärt, es beabsichtige nicht, die chinesische Eisenbahn zu schützen oder die südchiueflschen Truppen gegebenenfalls von der Benutzung oder Besetzung der Eisenbahnstrecke abzuhalten. Das Boxerprotokoll verpflichte Amerika nicht zur Verteidigung dieser Strecke und die ameri­kanischen Truppen würden daher in Tientsin

sein werde ,komme er bestimmt auch München, um die geplante Versammlung nachzuholen.

* * *

Ohne Außenminister.

Stresemann mutz sich sehr lange erholen.

Hochspannung in Peking.

Ein Bluturteil an 13 Studenten.

London, 19. Mai. (Eig. Drahtbericht.) Ein Blatt berichtet aus Peking: Die Stadt ist zwar äußerlich ruhig, doch entfalten die Studenten eine ausrührerische Tätigkeit, die mit eiserner Hand unterdrückt wird. Letzte Rächt wurden 13 Studenten erschossen. Der Poloplatz neben dem Gesandtschaftsviertel wird jetzt als Flug­platz für die Landung japanischer Flugzeuge vorbereitet.

Laßt die Waffen ruhen!

Japas Krieg gegen China nicht Bolkssachr. Die Presse mahnt und warnt.

men. die von feiten der Eisen- und Kohlenin­dustrie und traurigerweise auch aus dem Dalles der Reichsbahn droht. Gerade die letztere sollte sich mit Händen und Füßen gegen die Ueberdrebung der TeuetungSfchraube zum Un­heil der Wirtschaft wehren u. alles versuchen.den furchtbaren Revarationsvampir sich vom Leibe zu halten, anstatt dem ausgebluteten Dolks- körper neue Rippen herauszuschneiden, ein Verfahren, an dessen Ende daS Schreckgespenst der Koninnkturdrosselnng und noch schlimmerer Dinge stehen.

So laßt uns denn, Freunde, mit ruhigem Gewissen der Offenbarung bei Volkswtllens entaegenschlafen, nm mit sester Stirn, reinen Herzen und dem Mut der Verantwortung an die Wahlurne zu treten. Denn kein seiner Würde und seines Wertes bewußter Volksge­nosse keine im Schoß der Familie ober im Wirtschaftsbetrieb an der Zukunft Deutsch­lands und der Gestaltung des Weltbildes mit­webende Fran, wird ans der Front, auf die sie im großen Geister- und Völkerrtngen ge­stellt. sind feige u. pflichtvergessen heimlich ent­weichen. Mr wissen jetzt, daß die Hochziele un­serer Besten in allen Parteien für das gan­ze Volk gelten: mit den kleineren Scheidemün­zen des Alltags lassen wir sie allein schachern, lins über und zwischen dem Varteiqeklüngel Stehenden aber, lieben Freunde, liegt die

----HU 11ll WVU1VII r^ahl und aschgrau verblich weißschäumender Blütenblust, von eisig-rauhen Matwinden, von Hagel- und Regenschlossen von den Aesten ge­schlagen, von umgetriebcnen, wunvgehctzien Menschenjüßen achtlos zu Brei getreten Tot und wie auSgelöschi das sierzengefunkel in fröstelnden Kreuzgängen der Kastanlen-Aiteen; glut« und glückloses Verhauchen blaurot-vwlet. len, linnenweißen Fliederdoldengeleuchts. Und doch war es, vielleicht weise Vorsehung, daß nicht brütende Maisonne die erregten Geister zur Siedehitze ausstachelt. Küble, klare Ver­nunft und unbestechlicher Gcrcchtigkeitsinn sind noch immer die besten Wahlleiter gewesen. Aber nie klaffenden Lücken bei den Wahl-Kontroll- versammlungen, die träge Gleichgültigkeit er­nüchterter Massen gegenüber allen lockenden Wahlköder bedeuten noch mehr .

Nicht etwa Mangel an politischem Interesse oder Lauheit gegenüber den ernsten Wirt­schafts-, Staats- und Kulturnöten unserer Tage liegt dieser skeptischen Abkehr voni Par­tei-Firlefanz und allen Rattenfängerkünsten zungenfertiger Marktschreier zu Grunde Im Gegenteil, die letzten sieben dürren Jahre po­litischen Katzenjammers haben den grübelnden, in sich gekehrten Staatsbürger rascher gereift, haben auch die narkotisierten Scharen überzeu- gungpiüchtiger Partei-Mulänser so aufgerüt­telt, daß sie sich vom Leerlauf des Partei- Bürokratismus und der Fata Morgana feiner großsprecherischen Propheten zuguterletzt unbe­schenkt und ungesegnet abwandten. Und wenn die Splitterparteien wieder wie Pilze aus dem Boden schießen,wenn taufende schwan­kender Gestalten hinter jedem neuen Schellen­träger berlausen, so erschwert diese Zerfahren­heit zwar den endgültigen Mebrheits-Ausschlag außerordentlich und schwächt zweifellos unser Rückgrat nach außen und innen. Aber die Schuld liegt doch wie immer an der verkehr­ten Führung der Erwählten, die über ihrem eigenen Seelenheil und Selbstwohl das ihrer Schütz- und Pfelglinge verabsäumt hatten.

Der ehrliche, gerade und fortschrittliche Sinn jedes für Haus, Familie, iiir Mitbürger und Vaterland Verantwortlichen ist heute für Pre­stige. Kleinkram, für Schlagworte, Spiegelfech­tereien und Winkelzüge nicht mehr zu haben und hat längst Ungesehen, daß im Ernstfälle in allen Lebensfragen der Ration sämtliche Par­teien an eine einzige Marschroute ge­bunden sind. Nachdem die Staatsform heute so gestützt und verankert ist, daß, außer den Komunisten, sich auch die Einsicht der Radikali- sten mit ihr abgefunden hat, kennt heute jedes Kind die Kerkergitter, die uns noch immer den Weg zur Freiheit, Wohlstand und Gleich­berechtigung in der großen Völkerfannlie ver- sperren. Jeder Mündige weiß auch, daß mit den paar Millionen, die uns für den eigenen Haushalt bleiben, nicht viel anzufangen ist, weiß, wie wir uns die letzten Reparationsheller abdarben, wie wir in der Verwaltung bis hin- über zum Einheitsstaat sparen, wie wir an allen Ecken und Enden knapsen und abstreichen i müssen, um am Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben Jeder Verdiener und erst recht jeder I Nlchtverdiener wird auch auf's schärfste die verblendete Preispolitik verdam-

der Plenarsitzungen redet im großen allgemeinen doch nur einer, und all die andern dürfen ihm höchstens zuhören. Aber vorher, des morgens von 10 bis 1 Uhr, tagen Mei Treppen hoch in all den vielen schönen und großen Sitzungszimmern die Kommis, sionen, die man jetztAusschüsse" nennt. Jeden Morgen ein Dutzend nebeneinander. Während dieser Stunden redet also andauernd in jedem dieser Ausschüsse mindestens einer, und dort hören die anderen auch wirklich zu. Aber es wird noch mehr geredet im Reichstag. Denn die Abgeordneten bilden ihre neun Fraktionen, die täglich ihre Frattionssitzungen abhalten, je nachdem, ob die Herrschaften Frühaufsteher oder spätzubettgeher sind, morgens um neun Uhr oder abends nach dem Plenum. Wer wundert ich also, wenn er hört, daß im Reichstage red­nerische Entgleisungen, wie die mit dem stück­weise zu Tode geblasenen Hundeschwanz, eigent­lich an der Tagesordnung sind? Und als Herr Erkelenz (Dem.) bei einer Rede zum Sozialver- icherungsgesetz kürzlich herauspflügte:Meine Damen und Herren! Das Gesetz, das wir jetzt machen, der Schritt, den wir jetzt tun, ist nichts Besonderes, nichts Unerhörtes, ja, man kann agen, dieser Schritt lag seit Jahren in der

Eine lächerliche Zuftizkomööie

Das Elsaß muß für die Wahlen herhalten.

NkSen Vt Silber...

Der neue Reichstag wird dem alten gleichen.

Am morgige« Sonntag »erben wieder Mil­lionen boffenb nnb bangend an die Wahlurne treten. Wie liebt es nun eigentlich im Reichs­tag ans und was haben die fünfbunbert Abge­ordneten, die uns vertreten, alles zu tun? Wohl die wenigsten sind darüber genau unter» richtet. Aba. Waliber Lambach sübrt uns in seinem Ruch«Die Herrschaft der 500", bas in der Hanseatischen Berlagsanstalt, Hamburg 86, erschienen ist, an Hand eines fingierten Abge­ordneten Müller-Hinterwaiden in fesselnder, bumorburchletzter Form in das Leben und Tret» ben des deutschen Parlamentarismus ein. Hier ein Kapitel daraus:

Als jenes Berliner Blatt mit Wohlbehagen das bekannte Bildchen brachte, das den lustigen Ausspruch des Abgeordneten Müller-Hinterwal- den:Es ist wie mit dem abgehackten Hunde­schwanz, dem man den Lebensfaden stückweise ausbläst" illustrieren sollte, vergaß er seinen Le­sern mitzuteilen, daß solche rednerischen Entglei­sungen im Deutschen Reichstag gar nichts Sel­tenes sind. Wie sollte es auch anders sein? An zweihundert Tagen im Jahre wird angesicht- leerer Bänke und überfüllter Tribünen und an­gesichts zweier emsiger Bleistifte der Reichstags- stenographen und einem Dutzend noch viel schär­fer gespitzter Bleistifte der Herren und Damen von der Presse von mittags 2 Uhr bis abends 7 Uhr ...geredet". Gar nicht selten werden sogar Ueberstunden gemacht. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold! Wenn allerdings das Re- den, das im Reichstag geschieht, wirklich Silber wäre, dann würden wir die Reparationsforde- rungen der Feinde bequem bezahlen können. Aber außerhalb des Plenums wird

wenn Stresemann gesund ist

... hott er das Versäumte in München »ach.

München, 19. Mai. In einer Versammlung der Deutschen Volkspartei wurde ein Telegramm StresemannS verlesen, in dem dieser den Ver- ämmelten von seinem aufrichtigen Bedauern Kenntnis gibt ,datz eS ihm infolge ernster Er­krankung unmöglich sei, persönlich zu erscheinen und seine Gedanken über deutsche Politik und deutschen Wiederaufbau den bayerischen Wählern darlegen zu können. Sobald er wieder hergestellt

Wir die Mutter, so die Töchter.

London, 19. Mai. (Eig. Drahtbericht ) Der kanadische Mnisterprästdent erklärte im Par­lament, datz Kanada zusammen mit den übrigen britischen Dominions aufgefordert werden, dem Kelloggschen Kriegsverzichtspakt als Sig- natarmachl beizutreten.

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ckondon noch den Dominions sollen Vorbehalte gemacht worden sein. Die japanische Antwort­note wird in Kürze folgen, womit die Grund­lage für weitere Verhandlungen geschaffen ist. Präsident Coolidge und seine Berater glauben fester denn je, datz die Verhandlungen zu einem befriedigenden Ziele geführt werden können.

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Ueber Locarno hinaus.

Der Antikriegspatt stört nur Frankreich.

London, 19. Mai. General Smuts äußerte sich zur Kelloggnote, diese sei keine Alternative für die Völkerbundssatzung, sondern wird nur er­folgreich funktionieren im Zusammenhang mit der Völkerbundssatzung. Desensivpakte, die Kriegsverpslichtungen umfassen, sind zwischen Frankreich und kleineren Staaten abgeschlossen worden. Unter dem Locaruosystcm ist die deutsch- französische Grenze der Gegenstand eines Ver­sicherungssystems aller Großmächte geworden. Die französischen Vorbehalte, die tatsächlich die amerikanische Deklaration zunichte machen, wer-

erschien auf allen Gesichtern, jeder stellte sich den Schritt vor, der in der Lust liegt, denkt an den kleinen Däumling mit den Siebenmeilenstieseln oder an Münchhausens Abenteuer ufto und die allgemeine Heiterkeit glänzt aus dem Gesicht des Redners wider, d. h, wenn er ein einigermaßen gemütlicher Herr ist tote der Abgeordnete Erke- »nz. Wenn er aber ein verbissener Fanatiker ist, wie der kommunistische Abgeordnete Höllein, »'m«. 19. «aV »«Tu^'m .SXÄ

«ird, tote Wir erfahren, noch in diesem Monat publik zweimal erfahren: einmal zu seinem einen sechswöchigen Erholungsurlaub nach de« Leidwesen und einmal zu seinem ^Erstaunen

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London, 19. Mai. Laut mexikanischen Zei­tungen wurde der Ober? eines Rebellenregi­mentes Montes bei einem Kampfe mit Regie- ------- ------rungstruppcn schwer verwundet. Diele Rebellen und Peking konzentriert bleibe» mit der strik- wurden getötet, die Gefangenen später hinge- ten Weisung, sich aus die Bewachung der ame-i richtet.