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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Nummer 110.

Donnerstag, 1V. Mai 1928.

Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.

18. Jahrgang

Etodeimtwe Äefd)4ft«anstijen 6t« mtn-Setle 10 A. auSwllrri»« '®e|,®uft«an<Mflen bie mm-.4e>le lll A. »amtlttngnietgtn btt mm-Hetlt iu A. Siebte Anzeigen aus Lallel das Wort 6 4. auswärtige tletne flntetg'en bte mm» «-Namen bte u.m-Zeite 88 A. Ctfertaebübt 96 A «bei Zuttküung F Retdnungsvelrägt Innerhalb 5 Tagen zahlbar »ih bte Richtigkeit aller ?ur» Herniorecher auigegebeven flnyigen foroie fflt «uinadmebaten und Plätze rann ntckt aanntiert werben. »ür Anzeigen mit beianders schwierigem Latz 100 »roient Aufschlag. Druckerei: Echlachtholllr. S8M. Geschäftsstelle: SSlnitoefti. 6

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Amerika-Zapan stoßen zusammen.

WlMermärchen im DiMenmai Sintflutschrecken in nordischen Tälern.

Unser ReichstoahUeiier, Geheimrat Wage

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Nationalsozialisten mit 35 Kandidaten. Eine Volksrechtsgruppe hat nur einen Kandidaten be-

WenigerParteien und mehrPersön lichkeilen!

Der Dtzekvnsul an Gelbftmv beri

London, 9. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) Die Leiche des kürzlich verschwundenen ameri­kanischen Bizekonsuls in Schanghai wurde im Wangpu Fluß aufgefunden. Man glaubt, daß der Konsul Selbstmord begangen hat.

o e n und Bielefeld geholt. Die Evangelische Holksgemeinschaft ist in Oberhausen daheim.

tannt. Manche Parteien tragen rein örtlichen Lharakter. Eine Aufwcrtungspartei ist bet Mag- oeburg zu Hause. In Oberhausen (Rheinland! ist eine unpolitische Liste der Kriegsopfer aufge-

in Nanking Verhandlungen stattfinden. Zwei wettere Kreuzer gingen nach Schanghai ab.

.Sa^an movli steri Weiler.

Parteien genug.

Aber wie wird der Reichstag aussehcn?

Bei Siresemanns.

Zum 50. Geburtstag des Außenministers. Wo feine Wiege stand. Die reich« Parti«. Wie «r vorwärts kommt. ParteigrünSce und troblicher Zecher. Stan Ltresemanns Talon. Treffpunkt bes Divlomateukorps. Als glück­licher Familienvater.

Leeres Gefasel.

Der Pokizeikommiffar als Elsaß-AnklSger.

Paris, 9. Mai. Die Aussagen deS Polizei- kommiffarS Bauer im Autonomistenprozeß be­zeichnet ein Blatt als merkwürdige Methoden des Gerichtshofs. Die Ausführungen Bauers enthielten im übrigen mehr eigene Betrach­tungen als Beweismaterial. Ein Blatt spricht von dem R o m a n des PolizeikommiflarS, wäh- rend Oevre meint, daß im Kalmarer Prozeß die Selbstgespräche den Rekord schlagen.

Tlbdruch de« QBeltreforhflugee

Paris, S. Mai. Die Brüder Arrachart haben ihren versuch, den Weltrekord im Langftrecken- slug yt schlagen, nach 11 stündigem Flug auf- geben müssen.

Aegypten kriecht zu Areuze.

Ein Canossagang nach London-

London, 9. Mai. Rach Meldungen aus Kairo bestehen Anzeichen für de« ägyptischen Wunsch auf Wiederaufnahme der englisch-ägyp­tischen Vertragsverhandlungen im Sommer. Nahas Pascha wird im Juli nach Karlsbad reisen und im Anschluß daran vorausflchtlich einige Zeit in London verweilen. Im soeben verSkfentlichten englischen Weißbuch betont der Oberkomniiffar in zwei Berichten vo« April ausdrücklich, daß die beanstandete Gesehesvor- kage zur Berschärsung der Beziehungen hätte führen müssen.

London, 9. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) Rach Meldungen aus Tokio soll außer der letz­ten Entsendung von 15000 Mann nach Schan- tung, nunmehr auch die Mobilisierung weiterer fünfzigtausend Mann für den Notfall angeordnet werden.

Der junge Doktor aus der Wcrtzbicrtneipe ist eigentlich keine Partie für die hübsche Käte, die doch bare hunderttausend Mark als Mit­gift hat. Liebt Käte Gustav wieder oder spürt sie seine Zukunft? Mutter Kleefelds Widerstand wird überwunden. Aus Käte Kleefeld wird 1903 Frau Dr. Gustav Stresemann. Der klettert «acht und sicher die Lener rauf, wird Syndikus des Verbandes der sächsischen Industriellen (Chokolade ganz nett, aber doch nur Sprung­brett), geht in die Politik, natürlich national- liberal und wird bald Basser man ns, des großen Häuptlings, rechte Hand. Im Kriege tirbt der große Häupltng. Stresemann schon lange als dauphtn gekürt, folgt ihm, noch nicht vierzig Jahre alt, in der Leitung der Partei. Kriegsende, Staatsumwälzung. Für den fana­tischen Verfechter des U-Boottrieges hat die oemokratische Partei kein Mandat in der Na- lionalversammlung. So gründet Stresemann die eigene Partei, die Volkspartei, lebt, arbeitet, kämpft für sie und steigert die geringe Mandatspfser in der Nationalversammlung zu der stattlichen im letzten Reichstag. Aus dem Fehlschlag seiner Politik im Kriege hat Strese- nann gelernt. Er wartet, wartet, faßt dann est die Zügel, die keiner ihm mehr nehmen atm. Im August 1923 fällt ihm zugleich mit dem Reichskanzlerposten die Leitung der Aus­wärtigen Politik zu. Was er in ihr leistet«, ist historisch geworden. Aber seine Konstitution ist nicht allzu fest. Er müßte seinem Arzt helfen; das tut er ungern, denn er liebt es

unter Fröhlichen fröhlich

zu sein, trinkt liebend gern im Kreis» guter Freunde ein paar Humpen Bier, und soll doch wegen seiner Nieren Abstinenzler sein. Eine gesellige Natur tote Stresemann ist auch seine Gattin, die es verstanden hat, aus der soge­nannten Amtsvilla in der Friedrich Ebertstraß« einen Mittelpunkt der Berliner Ge­sellschaft, vor allem des diplomatischen Korps zu machen. Kein amtliches Haus der Reichshauptstadt, das so viel Geselligkeit gibt. Ist der Reichsaußenminister nicht in Genf oder auf Urlaub, so sieht das Eheepaar Stresemann ast jede Woche Gaste in kleinerem Kreise bei sich, zum Frühstück, um die Mittagsstunde und abends zu Diners. Dazu kommen im Winter die Parlamentarischen Bierabende, die großen Routs und Ballfeste. Sir werden freilich ntcht in den verhältnismäßig beschränkten Räumen der Amtsvilla gegeben, da es sich um Hunderte von Personen handelt, sondern in den herr­lichen Sälen, die die Presseabteilung im ehema­ligen Prinz Friedrich Leopold Palais am Wil- Helmsplatz bat. Im Sommer gibt es dann Zu­sammenkünfte in dem schönen mit alten Bäumen bestandenen Garten, der zwischen der Amtsvilla und den Gebäuden des Auswärtigen Amts in

mann, ist em großzügiger Herr. Er hat nicht ist eine unpolitische Liste der Kriegsopfer aufge- weniger als einunddreißig Reichswahlvorschläge stellt. Eine Christlich-soziale Gestnnungsge - zugelassen und nur zwei Anträge abgelehnt, bte Gemeinschaft hat ihren Kandidaten aus M i n -

Zwei deutsche Reichskanzler stammen aus oem Südosten der Reichshauptstavt, aus Ber­lin. S. O-, Luther, dessen Vater Holzhändler am Michaelkirchplatz war, und Stresemann, Leiter der deutschen Außenpolitik seit beinahe fünf Jahren. Sein Vater war Weißbierwirt in der Köpenickerstraße, kein kleiner Budiker, wie die Mär erzählt, sondern Inhaber einer gut besuchten Gastwirtschaft, die soviel abwars, baß der junge Gustav Nationalökonomie stu­dieren konnte, nicht etwa als Hungerstubent, sondern mit auskömmlichem Wechsel. Er führte ein bescheidenes, aber doch freundliches Stu- dentcndasein und war sogar eifriges Mitglied einer Burschenschaft. Trotz aller Freuden eines freien Burschen, fleißig und strebsam, machte et mit dreiundzwanzig Jahren seinen philosophi­schen Doktor, und zwar auf Grund der berühmt gewordenen Dissertation über den Flaschen- ö-erhandel, in der die tiefsinnige Sentenz steht:Das Bier ist dazu da, um in Flaschen gefüllt zu werden". Bald darauf wird er Syn- oikus des Verbandes der sächsischen Ehokolade- sadrikanleu. 1903 Liebessrähling des im Mai geborenen, damals Fünfnndzwanzigjährigen. Die junge bildhübsche Käte Kleefeld Hatz ihm angetan. Der Vater ein wohlhaben­der jüdischer Kaufmann, früh verstorben, liegt noch in Weißensee begraben, aber die Witwe, Frau Antonie Kleefeld geborene Heinemann, möchte hoch hinaus. Sie hat sich mit den Her­anwachsenden drei Töchtern und dem einzigen Sohne Kurt Kleefeld taufen lassen, sucht christ­lichen Verkehr und dito Schwiegersöhne.

In Frost und Blüten.

I« den Bergen fällt Schnee.

Freiburg, 9. Mar. Im südlichen Schwarz­wald ist ein empfindlicher Temperatursturz ein­getreten. Das Thermometer ist über Nacht au' dem Feldberg von plus acht Grad auf minus 6% Grad heute morgen gefallen. Auch ist, nach­dem der Feldberg schon vollkommen schneefrei war, mehrere Zentimeter Neuschnee gefal- l e n. In den Däü'n und in der Rheinebene das Thermometer gleichfalls etwa zehn Grad gefallen.

Tolle Wttlerwunen

Berlin, 9. Mai. Die Wetterlage hat sich ver- schlechtert. lieber Brandenburg und Schlesien gehen bei starkem Temperatursturz schwere Ge­witter nieder. In den deutschen Mittelgebirgen fällt Schnee.

Gestorbene Sintflut-Täler.

Banerntragödien im Norden.

Oslo, 9. Mai. Die Ueberfchwemmungen in Norwegen haben einen Riesenumfana angenom­men. Die Ländereien im Tal des Stumm sol­len auf Jahre hinaus aller Fruchtbarkeit beraubt sein. Die großen Bauernhöfe sind dem Erdbo­den gleichgemacht und die ausgedehnten Aecker gleichen einer Eiswüste. Soweit das Auge blickt ist das Land mit Baumstämmen und Geröll be­deckt. das die Waffermassen mit sich führten und zu förmlichen Bergen aufgetürmt haben. Die Zerstörungen sind so groß, daß zahlreiche Bau­ern ihre

alten Erbhöfe für immer verlassen wollen. An einen Getreideanbau ist vorläufig nicht mehr zu denken. Am unteren Lau'e des Glnrnm find außer den großen Höfen auch viele Kleinbauern heimgesucht. Biele Hunderte von Bauern sind ihres gesamten Besttzstandes be­raubt. Der ehemals fruchtbare Landstrich gleicht einer Polarlandschaft.

zugelassen und nur zwei Anträge abgelehnt, ... offenbar gar nicht ernst zu nehmen waren. Die Folge davon ist, daß sich die Splitterparteien am 20. Mai wieder einmal nach Herzenslust austo- Auf der Reichsliste sind unter den Jnflationsg. ben tonnen. Alle Mahnungen und Warnungen schädigten auch die Leute vertreten chie für die wurden in den Wind geschlagen und selbst das rotgestempelten Tausendmarkscheine tausend schlechte Beispiel der Polen, das erst vor wenigen Reichsmark haben wollen. Der Betriebsanwalt Wochen der deutschen Wählerschaft als abschrek-1Gustav Winter ist allerdings gestrichen. Von kendes Exempel vorgehalten wurde, verfehlte den Demokraten steht neu auf der Reichsliste seine Wirkung. Bei den letzten Wahlen vom Prof. Dr. Willy H e l l p a ch. Bei den Sozialde- 7. Dezember 1924 gingen durch die Splitterpar-1mokraten Rechtsanwalt Dr. Marun-Karls- teien nahezu 900 000 Stimmen verloren. Da auf ruhe. Bei den Deutschnationalen erscheint neu 60 000 Stimmen ein Reichstagsmandat fällt, sie-1Jakob Hatzlacher, ferner der Bruder Helffe- len infolgedessen rund sechzehn Reichstagsman-1 richs,ein Fabrikdirektor. Bei der Volkspartei bäte aus. Vernunft warb schon bamals Unsinn, findet man Generaldirektor K öng e t e r. Die Wohltat Plage! Allerdings hätten diese Zahlen Kommunisten i,aben einen Parteisekretär aus und der offenkundige Mißbrauch des Reichstags- Ruhla gestellt.

Wahlrechts, den sie offenbaren, die großen Par-! ------

teien des Reichstages veranlassen müssen, eine

Oroßzugtge Ref 0 rmdes Reichstagswahlrechtes ZintCttRiX tttqCQt st<Y Cltt.

Das ist nicht geschehen. Die Un- Protest gegen den Einmarsch in Schantüng. terlassungssunbe bet letzten vier Jahre droht «tlTri8 a

sich jetzt an den bürgerlichen Parteien des , T-nS, 9. ..iat^ Wte aus ^ashtngtou ver- Reichstages bitter zu rächen. Den Sozialdemo- kantet, wrll baS Staatsdepartement die Jnter- krtaen und Kommunisten bereiten die Splitter- vrntion Japans in der Provinz Schontnng als ^trag, den Schaden haben aus- gegen den Washingtoner Vertrag vom Jahre verloren gegan- J92* * ^rspruch stehend bezeichnen Ameri- genen Stimmen vom 7. Dezember 1924 sind nicht werbe "klaren, daß es eine Verletzung zu verachten. Wir erinnern daran, daß sie ge- dieses Vertrages, wodurch Japan sich ver- nügten, um bei der letzten Reichspräsdentenwahl Pflichtet, die Unabhängigkeit und Srlbständig- Hindenburgs Sieg durchzudrücken, woraus man feit Chinas nicht anzutasten, nicht dulden

T rs"! r» für die Zusammensetzung des neuen Reichstages Erricht des amerikanischen Konsuls abgcsattdt und für die kommende Regierungsbildung von! werden, ausschlaggebender Bedeutung sein können, sollte!

jeden, seiner Verantwortung bewußten Reichs- Oder WM das Weiße Haus vermitteln tagswähler und in gleicher Weise jede Wählerin Washington, 9. Mai. Durch Funkspruch.) Das über ote politischen Wirkungen s^- Staatsdepartement hat zu verstehen gegeben, daß Abstimmung einmal gründlich nach- es eine Vermittlung zwischen China und Japan m r einmal ben flunftt<i= nur dann erwägen könne, wenn beide Parteien sie sten Fall an daß diese oder jene Splitterpartei dzu auffordern würden, einen und den anderen Abgeordneten in den

fteid)3ta{i bringt. Was ist damit gewonnen? Inpanerssucht aus Ranttrn.

Für die Vertretung der Interessen, für die er sich Q x «s.,

jetzt vor ben Wahlen besonders einsetzt, nichts! j^-^ A'^Än^s Ä ^lesr^m.) Der Zur Fraktionsbildung, also zur Mitarbeit an 1«^°<»»»« den Gesetzen, sind wenigstens fünfzehn Abgeord- 5? ^MöMickkeit nete erforderlich. Kommen diese nicht zu- a

lammen, dann ist eine Fraktionsbildung unmög-1 ?..

lich und die Abgeordneten laufen als Einspän- 6 0c6cn to0 i"puutsche Kanonen-

ner oder als ,M'de- im Reichstag herum oW 1 e0en- * . *

auf die politische Gestaltung der deutschen Poti-! ,. _ *

tU, einerlei ob Außenpolitik oder Innenpolitik BlUnAC oder Wirtschaftspolitik oder SozialpolitU oder <*ohS

Finanzpolitik vier StsverpolitU auch nur den ge- jetten Bruder beim.

ringsten Einfluß zu haben. , Mar Schanghaier Meldungen be-

Darum dürfte die Stimme des Wählers heute I chinesische Subtruppen tn Tsinanfu,

noch bei den großen Parteien im eigenen Inter-1JontJ11"1m orbit- esse besser ausgehoben sein. Aufgabe und Pflichi e^.cut^ie

des Wählers in der gegenwärtigen Wahlzeit iftIl>0net angegriffen haben. Die Chi- es, die vorhandenen Parteien unter die V 0II gJnefewurben aber unter schwerem Geschützfeuer kontrolle zu stellen, sie zu fragen was fle ru^Acworfen und ertttten, schwer« Berluste vor den letzten Wahlen versprochen, was sie in LWi

den letzten vier Jahren getan und was sie von -i^,^^Uung«n, in daS^eine feindliche Granate ihren Versprechungen gehalten haben. Neuen E ®kvlädierte. In Tsingtau wer- Wahlversprechungen gegenüber ist jede kluge

Brau und jeder Weiße Mann krittsch gestimmt, lend Mann japanische Truppen er- s wird ja nie soviel gelogen, wie vor den e w .

Dahlen, während des Krieges und nach der! t, ,

Jagd. Bei dem heutigen 38ahlsystem ist freilich! ZilCytS (US OffCttCt

ÄSÄÄ England hält Japan von China zurück.

bCIDUtW^lL O1U3 ßCfOtvCn toetben, büß I Ontihntt O qn*{ iCClAAtt»* \

die Kandidaten, die sich heute zur Wahl vorstel- »ton ^i«

len sich bereit erklären, in eine gründliche

Reform des Reichstagstoahlrechts nach ihrer 22?

Wahl einzutreten, das tt stenwahlsystem zu besei- «« 5

tigen, die großen Wahlkreise zu zerschlagen, Ein-

männer-Wahlkreise zu schaffen und es dadurch .D^r$ !°^Lc.n

dem Volke wiederum zu ermöglichen, daß es die

Männer und die Frauen seiner Wahl persönlich ,

m** T6'

G>e waschen die Hände in Unschuld

Tokio, 9. Mai. (Durch Funkspruch.) Der otHrthii*. | Presse wurde amtlich mitgeteilt, daß Japan nur Neue Münner und Ausblicke I fetne Interesse in China schütze. Sobald die Die 31 Reichswahlvorschläge umfassen insge- Gefahr vorüber ist, werden die Truppen zurück- samt 540 Kandidaten. Die längste Liste haben gezogen. Die iapanischen Truppen hätten nicht die Deutschnationalen mit 45 Bewerbern. Dann ben Vormarsch der Südchinesen nach Norden können die Kommunisten mit 41, und bann die! aushalten wollen. Wahrscheinlich würden später