Kasseler Neueste Nachrichten
Hessische Abendzeitung
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18. Jahrgang
Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.
Donnerstag, 3, Mai 1928
Rümmer 104.
Einzelpreis: Wochentags 10 Pfennig.
Erzwingt Deutschland den Antikriegspakt?
Der Wegweiser
Wir zwingen die anderen zur KriegSSchtung.
Ganz anders als sie sich dachten, haben bU Pariser Drahtzieher sich mit ihrem Kriegs- ächtungSpakt auf ein geölte» Parkett begeben. Denn sie, die ein engereS Verhältnis mit den Vereinigten Staaten anstrebten, wurden in einen offenen Gegensatz zum Weißen Haus gedrängt. Kein Wunder, daß auch Herrn PvincarL trotz seiner dicken Wahlschecks bei diesem Fiasko angst und bange wird. Hatte doch ein französisches Regierungsorgan die Liebenswürdigkeit, der deutschen ReichSregierung zu unterschieben, daß sie sich mit ihrer .voreiligen Stellungnahme' in Washington beliebt machen und um Re Sympathien der amerikanischen Politik werben wollte. Mit der grundsätzlichen Annahme de- großzügigen Vorschlages Kelloggs hätte Berlin überdies den .Schein' eines besonders Mündlichen Friedenswillen- erwecken wollen. Schließlich bedeute« die Entscheidung der Reichsregierung einen Angriff auf die bestehenden Verträge der Franzosen, die den territoriale» Besitzstand der europäischen Staaten aus der Grundlage der Friedensverträge zu wahren suchten. Die Pariser Herrschasten verschleiern damit nur sehr schlecht den Aerger und die Mißstimmung, die in französischen Regierungskreisen gegenwärtig herrscht und die sich in den letzten vierzehn Lagen noch ganz beträchtlich steigerte.
Nur so wird verständlich, daß der britische Außenminister, Chamberlain, aus einem Franzosen-Bankett in einer geradezu ausfallenden Weise di« Franzosen zu beruhigen suchte, indem er ihnen den berühmten Liebesbecher kredenzt«. Chamberlains Parallelle, das England nicht gesonnen ist, di« alte Freundschaft mit Frankreich einer neuen zu opfern, hinkt aber, denn Großbritannien hat in den gegenwärtigen Paktverhandlungen zwei überliefert« Freundschaften zu wahren, bk amerikanische und die französische und es ist nicht zweifelhaft, welche von beiden dem Foreign Office für die Gegenwart und Zukunft die wichtigere ist. Lord Grey of Fallodon, der britische Außenminister von 1914, bet sich Visser Tage nicht aus einem eng- lisch-franzosischm Freuiwschaftsvankett äußerte, wünschte tot Namen Englands der amerikanischen Initiative vollen Erfolg. Er sprach bei gleichem Anlaß Gedanken aus, bi« jetzt unsere deutsche Reichsreglerung nach Prüfung der ame- rikanischen Anregung und deS französischen Gegenvorschlags in ihrer Antwortnote an den Botschafter der Vereinigten Staaten in Berlin nieverlegt, indem sie den großen Gedanken Kelloggs vollkommen und au- vollem Herzen zu» stimmte. Deutschland hat kein höheres Interesse, als die Möglichkeit kriegerischer Kon. flikte auszuschalten und im Leben bet Volker eine Entwicklung gesichert zu sehen, die den friedlichen Ausgleich aller Gegensätze zwischen den Staaten gewährleistet. Damit wird das grundsätzliche Einvernehmen der deutschen Reichsregierung mit der Staatsregierung der Vereinigten Staaten erneut herausgestellt.
Sin Dolchstoß gegen da« Elsaß.
Die Freiheitsvorkämpfer als Märtyrer.
Kolmar, 2. Mai. Im Prozeß gegen W Außenminister waren gestern die Straßen beim Gericht mit Gendarmerie in Stahlhelmen und Militärposten besetzt. Außenminister Strese. mann wird als Entlastungszeuge aufgeruftn In der umfangreichen Anklageschrift heißt es u. daß die elsässischen Separatisten" aus einen völkommenen Bruch zwischen Frankreich und den elsaß-lothringischen Provinzen hinarbeiten. Die Angeklagten werden be» schuldigt, beschlossen zu lmben, die Regierung tu beseitigen oder zu ändern, den Bürger oder kwohner aufzuretzen, sich gegen die Be- Hörden zu bewaffnen, wobei das so geschmiedete
Komplott bereit- in die Tat umgesetzt (!) Worden sei. Von Seiten der Verteidigung wurde protestiert, daß die sogenannten Schutztruppen, die nach einem Üebttfall dessen Opfer Ricklin geworden war, gebildet worden waren, um den Versammlungsschntz zu sichern, in der Anklageschrift als „Sturmtrupp" bezeichnet Werden, was dem Begriffe der Schutztruppen nicht entspreche. Außerdem wurde dagegen pro testiert, daß die für die Kammer Gewählten nicht freiaelassen werden und den Angeklagten nicht ermöglicht Wird, über ihr« Verteidigung sich untereinander zu verständigen, was der Staatsanwalt weiter ablehnt.
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SHtflin» Gewissen ist rein
Kalmar, 2. Mai. Der nachmittags verhörte Abg. Dr. Ricklin hob vor allem seine spezifisch elsässische Gesinnung hervor. In deutschen Kreisen habe man ihn als Querkopf bezeichnet. Er betonte daß er aus dem Prozeß rehabilitiert her- vorgehen wolle. Vor dem Kriege habe er die übermäßige Verdeutschung Elsatz-Lothringens bekämpft, während man ihn jetzt von französischer Seite al« Agenten der Germanisierung hinstelle. Er habe für einen elsässischen AutonomiSmus stets gearbeitet. Der frühere Regierungspräsident von Kolmar, Putt kämm er habe sogar einmal erklärt: Ricklin ist auch so einer, für den eS höchste Zeit war, daß er sich in die deutsche NNl- sorm geflüchtet hat. Wir werde« ihm aber schon die Uniform ausziehen."
Wer will den Krieg nicht mehr
Frankreich als Haupt-Widersacher.
London 2. Mai. Die vorbehaltlose Annahme der Kellogaschen Vorschläge durch Deutschland hat nach Berichten aus Rework In Amerika starke Befriedigung ausgelöst zumal in beit Völ- kcrbund- und Loearnoverträgen (eine Hindernisse erblickt werden. Auch Großbritannien soll den Vorschlägen günstig gegenüberstehen. Italien und Japan hüllen sich bisher in vollkommendes Schweigen, aber man hofft, daß wenigstens das erstere keine Einwendungen gegen den amerikanischen Entwurf erheben wird. Frankreichs Haltung ist fragwürdig, aber die Zustimmung durch die übrigen Mächte
— Prozeß wegen Staatskomplotts, würde auf di« Pariser Regierung nicht ohne Einfluß bleiben können^
England -eckt sich den Rücken
London, 2. Mat (Eigene Drahtmeldung.) Ein Blatt hält die schnelle deutsche Antikriegspakt- Annahme für durchaus erklärlich. Dr. Strese- mann trage für das Loearno-System eii.e geringer« Verantwortung als feine Locarno-Kollegen. Das amerikanische Angebot gebe Deutschland Gelegenheit, eine größere Aktivität zu entfalten.
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Sttesemann unv der Engianberlord.
Köln, 2. Mai In einem Presse-Interview bestritt Außenminister Stresemann, daß Lord Birkenhead sich in Berlin um einen Europablock gegen Moskau bemüht habe. Er habe nur die Wiederherstellung freundschaftlicher Beziehungen zwischen seinem Lande und UnS im Auge gehabt. Der Besuch habe auch zur Anbahnung vieler persönlicher Beziehungen geführt, die dem Verhältnis beider Länder nützlich sein können.
Zurück zu 1919»
Frankreich unter Poincarös Handlangern.
Paris, 2. Mai. Leon Blum kommt in der ‘Rrtffc zu dem Schluß, daß die Kammer trotz aller AdschwächungSverfuche der Linkspresse, ziemlich genau gleich zusammengesetzt fei wie die Kammer von 1919, d. h. dieKamMerdesnatio- nalenBloSS. In der neuen Kammer wüt- den Louis Marin und Maginot di« großen Wortführer fein. Diejenigen, die noch Zweifel hätten, würden durch die kommenden Ereignisse bald eines Besseren belehrt werden. Die Geschichte werde sich wiederholen, wie sie sich vor acht Jahren abgespielt habe.
Gegengewichts für poinearö.
Auch die Links-Opposttion gewachsen.
Berlin, 2. Mai. Das französische Wahlergebnis wird von der deutschen Presse je nach der Parteieinstellung verschieden beurteilt, lieber einstimmend wird jedoch festgestellt, daß die französischen Wahlen ein Erfolg der Rechtspartei sind. Nur ein Pariser Korrespondent berichtet, daß der zweite Wahlgang einen Ruck nach Links gebracht hat. Die Sozialisten hätten glänzend abgeschnitten. Er fügt aber einschränkend hinzu, daß die Kommunisten der Reaktion zu einem unerwarteten Erfolg verholfen hätten. Ein Demokratenblatt stellt eine kleine Verschiebung nach Rechts fest, die in erster Linie das Werk der Moskauer Taktik sei. Ein zweite« bemerkt, daß der Sinn der nationalen Einigkeit sicher fei, daß er aber von einer starken Opposition der Linksparteien geriegelt werde. Das ZentrumSorgan schreibt: „Poincart hat das Wort: nicht dem Ruhr-Abenteurer Poincare, sondern dem Retter des Franken, ist gestern das Vertrauen ausgesprochen worden.
Für di« Verhandlungen, di« in den nächsten Wochen von den Diplomaten der Großmächte über den AntikriegSpakt zu führensind , ist aller- dings wesentlich, daß weder die Satzungen deS VöÜerbundeS, noch der Rheinpakt von Locarno internationale Verpflichtungen enthalten die Kelloggs Vorschlägen widersprechen. Bestntotlich ist die französische Regierung anderer Auf. safsung. Unsere Reichsregierung teilt auch die Auffassung Kellogg« Über da« Recht einer jeden Staates zur Selbstverteidigung und die Universalität de- neuen Paktes, nachdem er einmal von den Großmächten der Gegenwart abgeschlossen ist. Kein Wort sindet sich aber in der deutschen Antwortnote über andere Verträge und vertraallche Verpflichtungen, wie sie namentlich Frankreich mit seinen Verbündeten ein- aeaanaen ist und wie sie ebenso offensichtlich den Franzosen gegenwärtig großen Kummer bereiten. Und das ist gut so. Ebenso vortrefflich ist die Schlußfolgerung, die die deutsche RefchSregierung auS dem Abschluß einer Kriegs» Lchtunaspaktes unter den Weltmächten zieht. Der neuen Garantie für die Erhaltting des Friedens muß die.Durchführung der allgemeinen Abrüstung folgen. Reue Schiedoaerickns- und Freundschaftsverträge haben zu erstehen, damit entsrebende Gegensätze im Völkerleben aus friedliche Weise zum Austrag gebracht werden können. Nur so wird der Fluch von Deutzchiand weichen, der noch immer in den Giftdosen von Versailles die besten Kräfte und den freien Aufschwung her Wirtschaft und des Geistes lahmt.
Fliegt das Nordpolfchlff ab?
DaS MMterfchiff trifft heute im höchsten Norden ein.
Mailand, 2. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) ittet Ankunft würbe dem Start des Generals No- Laut Funkspruch wird das Mutterschiff der Ex- / bile von Stulp, mit Ausnahme der MtterungS pedition de« General» Nobile heute Mittwoch Verhältnisse über Skandinavien, kein Hindernis mittag in der King» Bay eintreffen. Mit fei-1 mehr im Wege stehen.
Washington schießt Salut.
DaS Sternenbanner neigt sich vor unseren Ozeanfliegern. — Coolidge heftet ihnen da- Große Fliegerkreuz an die Brust.
werden heule, ,
Stuf dem Flugplatz werden sie zunächst im Amo au den Tribünen der Regierungsmitglieder, des diplomatischen KorpS und deS Publikums vor beifahren. Dann werden sie vom Staatssekretär Kellogg begrüßt. Tie Rednertribüne ist mit der amerikanischen, deutschen und irischen Flagge geschmückt. Von ein» KavallerieeSkorte begleitet, fahren die Flieger sodann zum Hotel zurück, Wo ihnen unter den Klängen einer
Militärkapelle ein Ehrensalut daraebracht wird. Nach einem Empfang der Presse wird der deutsche Botschafter sic dem Prä sideuten Coolidge im Weißen Hause vorstellen, der ihnen daS Kreuz für hervorragende
gen, wo die Kommandantur von Washington eine Ehrenwache aufstellen wird. Sodann besuchen die Flieger das Kapitol. Sie werden vom Vize Präsidenten Dawes im Senat eingeführt wer den. Nach einem Besuch beim Parlaments Prä- ?identen werden sie auch dort eingeführt. Dann tobet ein Festbankett in der deutschen Botschaft und im Hotel ein großer Empfang durch die Abteilungsleiter der Lustfahrt statt. Morgen früh werden die Flieger dann nach Newyork zurückkehren, um noch sechs weitere Städte zu besuchen.
Washington, 2. Mai. Die Bremen-FliegeriFlugleistung Überreichen wird. Für 1 Uhr erben heute früh mit der Bahn hier eintreffen.fist ein Frühstück beim Präsidenten vorgesehen. ‘ " Am Nachmittag werden die Flieger, begleitet von großem militärischem Gesolge, einen Kraaz am Grabe des unbekannten Soldaten niederle-
Trotz Lüge unv Haß.
Deutsche Helden ehrt man auch in Afrika. Don
Otto Zeltin.
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-Die f*w«tw ®*etiengarbe. Eindrücke. —
Die deutsche Ehrengabe ht bet englische« OM- ziersmesse. — Di« alte
Karo (Nigeria), April.
DaS lakonische „91" Napoleon» mit der Kaiserkrone darüber blinkt auf den blitzblanken, wie Gold schimmernden Rohren der Bronzekanonen vor der OsftzterSmesse deS zweiten Bataillon» der englischen Rigeriaregimenl». Darunter Datum und Ort des Gusses: Toulouse, 1860. 'Beutestücke', sagt der Oberstleutnant, al» ich ihn fragend anblickte. „Unsere Freunde, die Franzosen, hatten sie den Sklavenhändlern geliefert, gegen die Wir in erbitterter Fehde lagen. Aber Wir nahmen ihnen diese Lärmbinger bald Wieder ab.* Dann gingen Wir hinein. Im Speisesaal steht auf dem Kaminsims eine prachtvolle Bronzestatue, fast einen halben Meter hoch: ein Reiter der heidnischen Stämme Nordnigerias, den Wurfspeer in der Hand, den Köcher voll Pfeilen um die Schulter, auf galoppierendem, retchgezäumten Pferde. Der Oberstleutnant führte mich triumphierend vor das Wunderbare Kunstwerk, und beobachtete mich gespannt, als ich die Widmung an dem Sockel las: „Dem Nigeria-Regiment. Das
OffizierkorpS der Kaiserlichen Schutztruppe für Kainerttn*. Ich gestehe, ich war verblüfft. Trotz des Krieges, trotz der Lügen, trotz des Has- ses, trotz der erbitterten Kämpfe gerade zwischen den beiden in der Inschrift genannten Truppenteilen, stand das Geschenk mit der deut« schen Unterschrift auf dem Ehren» platz dieses englischen Kolonialregiments. Der Oberstleutnant sagte: „Es waren ganz beson- ders prächtige Jungens, Ihr« Kameruner! Wir kannten saft jeden Offizier persönlich. Wie viele haben bei unS gegessen unv tagelang gewohnt! Noch im April 1914 haben wir eifrig über Politik und den drohenden Krieg geplaudert. Wir dachten nie, daß es auch bet un» bter draußen mal loSgehen würde! Und wie tapfer haben sie sich dann später geschlagen, alS eS wider unser Erwarten doch losatng! Feine, brave Jungens I . . . Warum sollte dieses Geschenk von Leuten, deren Andenken ich achte und ehre, die vielleicht beute schon längst nicht mehr sind, nicht weiter aus seinem alten Platz in unserer Messe stehen, wo eS während des Kriege» gestanden hat? Warum denn nicht? Was hat Politik, was hat Krieg mit den Beziehungen zwischen Gentlemen zu tun, die das ausführen, was ihnen befohlen wird? . .* So sprach in Bombei bei Kano, im Herzen Afrika», an einem stillen Abend voll
Vogelsang unv Heuschrrckenzirpen bet Oberstleutnant K. G. F. CollinS vom 2. Bataillon deS Nigeriaregimentes, in England Major im berühmten Dotseishire-Regiment. Draußen wirbelten die Trommeln und Kesselpauken seiner ganz hervorragend gedrillten schwatzen Trommlet und Spieneute einen melancholischen alten schottischen Marsch in langsa- ntem, scharf skandiertem Rhythmus» und eine zaltsame Stimmung lag Aber dem allen. Ich dachte an zehn Jahre zurück, an den 27. Oktober 1917, an Gouzeancourt bet Cambrai, an da» Boi- bc Gauche, alS die englischen Tank» unsere Linien durchbrachen, gefolgt von Jnfan» lerte dieses selben Dorsetshire-RegimenteS, als Wir, zwei Offiziere und ackstzig Mann, der Rest des Bataillons, mehr tot als lebendig der -Slle zentrannen . . . Jetzt stand ich mit dem etnsttgen Gegner in einem entlegenen Winkel Afrikas und fchaute auf die Terrasse mit dem Flaggenmast und dem Union-Jack hinaus, auf der in scharlachroten Jacken unter Führung einer riesigen weißbehandschuhten
Tambour-MajorS von Ebenholzfarbe mit kunstvoll wirbelndem langem Messingstabe die schwarzen Spielleute mit mathematischer Genauigkeit im Parademarsch- bin und her schwenkten Steif und automatisch, gleich Sol,- puppcn aus einem alten Spiele Wirbelten sie die Ttommelschlegel auf und nieder, die Flöten wehklagten die Leopardenfelle bet Kesselpaukenträger schimmerten phantastisch burch bte Dämmerung, unb die alten melancholischen, langsa» men, schottischen Hochlänbermärsche zogen gleich mehmütigen Klängen au? einer längst versunkenen Zeit burch die Abenbluft. Es War wie eine Szene aus einer prunkvoll ausgestatteten Oper, wie auf einer Bühne, als bann unter den seitlichen Klängen unb getragenen Wirbeln der „Tattoo*, des Zapfenstreiche-, die Flagge am