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Kasseler Neueste Nachrichten

LachmuSkeln in Bewegung.

ee.

nunft. Diese Silber lügen nicht.

Sp.

wenn die Haare ausfallen

Der enge Hut und die Glatze.

2. Beilage

Sonntag, 29. April 1928.

Nr. 101.

Achtzehnter Jahrgang

tragen, ihn auch nicht abnehmen, nichi abzuneh­men brauchen, nicht abnehmen dürfen, wo die Männer es tun.

Die Mode besteht noch nicht lange genug, um diese Gefahr durch Erfahrung zu erhärten. Aber Vorsicht ist geboten. Ist auch zu erwarten, daß die Mode nicht allzu lang« bei dieser Art von Hüten bleiben wird wozu hieße sie Miwe, wenn sie nicht wechselte!, so wäre doch zu empfehlen, und nicht bloß wegen drohender Glatzegefahr, sondern überhaupt auS gesundheit­lichen Gründen, daß die Frauen öfter aus den Hut verzichteten und hutloS Kopf und Haar Luft und Sonne auSsetzten.

Der Lenz ift wieder da!

Drei kleidsame FrühlingSmäntel.

Luftspielwoche im Ufa,Theater.

DaS Nsa-Theater serviert diesmal einen ge­mischten Salat, halb amerikanisch, halb deutsch. Ich muß gestehen, die amerikanische Hälfte hat mir besser gemundet, weil Marion Davis eine entzückende Kopie der Pickkord gibt Und weil das holländische Stästchrn, das man für das LustspielErster Preis em Kuß" tn Hollnwood gebaut hat, ganz märchenhaft mit Gespensier- muhlen, Kanälen, Holzschuhen, küssenden Mäd­chen, behäbigen Riesen und dergleichen ausge- stattet ist, so daß man vor dieser liebenswür­digen Bemühung, eine Art modernes Märchen zu drehen, den holden Mumpitz her Handlung gar nicht unangenehnl empsindet. Daneben wirkt der unter SchönfelderS Regie laufende Eichberg FtlmDas Fräulein von Kasse 12" tnn A bis Z krampsig, von den ungeschickten Texten bis zu der jedem natürlichen Humor ruf, slniert ausweichenden Handlung. Viel verdirbt der al? jugendlicher Schwerenöter viel zu unbe­holfene Fuetterer. Wenn man lacht, lacht man über Bender Dina G-ralla ist nett und leicht, aber trotz ihrer lustigen Filmauaen, nicht mehr. Wenn man kurz zuvor das Warenhaus Milieu in PickfvrdsLadenmädel" gesehen bat, ist man erstaunt, wie unorizin-ll hier das Milieu pho­tographisch auSflet" ei 'et wird. V.

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Chasfalla:Wenn die Schwalben heimwärts ziehen."

zusetzen. ... ...

Der Fall, daß ein Ehemann unzufrieden ist, weil feine Frau in der Führung des Haushal­tes aufgeht, weil es ihr Wunsch ist, für den lieben Maniz zu kochen, der Fall """ Ehemann zornig Küche verbietet, ri

Gartenschläuche -S®

Mit einem recht unterhaltsamen Programm warten die Chässalla-Lichtspiele in dieser Woche auf. Der von der Emelka hergestellte Fvemden- legionssilmWenn die Schwalben heimwärts ziehen" hat nicht das Große, Zwingende, das seinerzeit an dem ameritanifdjcn FilmBluts­bruderschaft" so fesselte. Er vermeidet es auch geflissentlich, irgendwie näher aus dos Pro­blem der Fremdenlegion einzugehen und be­gnügt sich im Rahmen einer mehr alS einmal zu Tränen rührenden Handlung di« Legion als eine eben bestehende Institution anzusehen, mit der man sich abfinden muß Dafür wird dem deutschen Gemüt ein großer Platz eingeräumt: der heimwehkranke Legionär, Wechnachten fern der Heimat, Flucht hinter den gen Norden zie­henden Schwalben... das sind Szenen, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Auch der Tod des Bösen, der die Schwalben deswegen haßt, Werl sie den Nebenbuhler wieder zur Rückkehr ver­anlaßt haben, und der bei Dem Versuch, sic zu töten, mit dem Rest in die Tiefe stürzt, ist ein zwar gewaltsamer, aber immerhin wirkungSvol-

Delche Ausgaben das städtische Unter- suchungsamt zu lösen hat, ließ eine Besich­tigung dieses Instituts erkennen, zu der den Vertretern der Kasseler Presse Gelegenheit gebo­ten wurde. Im Jahre 1894 von dem jetzigen Direktor und Stadtrat Dr. Paulmann ge­gründet, wurden dem Institut bereits ein Jahr später sämtliche Untersuchungen der Stadt Kas­sel übertragen und dem chemischen Laboratorium die Berechtigung erteilt, die BezeichnungStäd­tisches Untersuchungsamt Kassel" zu fuhren.

Im Jahre 1910 ging das chemische Labora­torium in städtische Verwaltung über. Das Städtische UntersnchungSamt hat als Hauptauf­gabe die Durchführung deS Rahrungsmittelge- setzes vom 11. Mai 1879 zum Zwecke der Kon- trolle der Rahrungs- und Genußmittel sowie der Gebrauchsgegenstände. Jetzt ist die Grundlage in dem neuen Lcbensmiitelgesetz vom 5. Juli 1927 gegeben. Gleichzeitig ist das Städtische Untersuchungsamt eine beratende Stelle für Be­hörden und Privat«. Der Geschäftsumfang des Untersuchungsamtes hat jetzt, nachdem wle- ber normale wirtschaftliche Verhältnisse eingc- treten sind, den früheren Friedensstand weit überholt. Im Jahre 1927 wurden insgesamt 15 269 Proben untersucht.

Der Tätigkeitsbereich des Untersuchungsam­tes umfaßt in seiner ersten Abteilung die amt­liche LebenSmittelkontrolle in der Stadt Kassel. Diese ist vertraglich mit dem Polizei-Präsidium geregelt und hat eine besondere Bedeutung in­sofern. als sie die Bekämpfung und Verhüwng von Verfälschungen und Hinderung deS Ver­kehrs mit verdorbenen Nahrungsmitteln be­zweckt. Die Untersuchungen für die Stadt Staf­fel erstrecken sich auch auf hie Wasserversorgung der Stadt Kassel. Diese unterliegt regelmäßigen und soritlausenden Untersuchungen des Trink­wassers tn gesundheitlicher und technischer Hin­sicht. Das Gaswerk läßt seine Produkte und Nebenprodukte dauernd untersuchen. Ebenso läßt das Elektrizitätswerk seine Brennstoffe, Kohlen usw., auf Heizwert prüfen und die Kesselspeisewässer kontrollieren. Das Bauamt überweist Baustoffe, Zement, Mörtel, Kalk, Far­ben, Sand, Gesteine zur Untersuchung, ebenso Bauholz auf HauSschwaMm. Der Schlachthok und die Auslandssletschbeschaustelle lasten die chemischen Prüfungen im Untersuchungsamt

Aus öen Kasseler Kinos

Von den Filmen dieser Woche.

K. d. W.: Richthofen, der rote Ritter der Luft.

Zum ehrenden Andenken an unseren popu­lärsten Kampfflieger Manfred Freiherr v. Richt- Hofen bringt das Kino des Westens diesen Film vom roten Ritter der Luft. In schlichten, knap­pen Bildern sieht man das Leben an der Front, teil in guten Originalaufnahmen. Welchen un­geheuren Fortschritt aber auch die Luftfahrt feit 10 Jahren gemacht hat, kann man an den da- mals üblichen Apparaten sehen, verglichen mit den heutigen Riesen der Lust. Richthofen mit sei- nem Geschwader ist immer da, wenn eS gilt, den zahlenmäßig weit überlegenen Gegner abzuweh­ren. Er selbst schoß ja bekanntlich 81 feindliche Flieger ab ,bis ihn am 21. April 1918 da- Schick­sal ereilte. Aber die Engländer erwiesen ihm, dem ritterlichsten Gegner, militärische Ehren! Eine Szene verdient Erwähnung. Tas tst ein englischer Tankangriff verbunden mit Flugzeu­gen gegen schwache deutsche Stellungen. Ta steht man, wie der Krieg in Wahrheit aussah! In Blut und Ersen versinkt aHe menschliche Ver-

1. Beigefarbener Mantel mit kastanienbrau­nen Ausschlägen. ~ L

2. Hanssarbiger Mantel mit bleu Lederbesatz.

3. Weißer Flauschmantel für Rennbahn u. Promenade.

Streitfragen -er Ehe.

Dars der Mann das Kochen verbieten?

Brautleute befinben sich immer in rosenroter Stimmung. Der Verlobte legt alle Tugenden, die er bei der Idealsten vermutet in seine Braut hinein dichtet sie ihr an ober ist davon selsenfest überzeugt. Würde man ihm sagen, er möchte sich vor der Ehe hon ihrer Kochkunst überzeugen, dann würde er diese Zustimmung mit Entrüstung abweisen. ES wäre gut, wenn die Verlobten weniger verblendet sein wurden. Denn, was die meisten Ehemänner bestimmt nicht wissen, ist Tatsache, die Frau hat ein verbrieftes Recht darauf, ihre Kochkünste, und seien sie noch so dilettantisch, in die Praxis um-

vornehmen. Auch das Gesundheitsamt, So- phienhaus, Wohlfahrtsheim, die Lenoirülstung nehmen die Tätigkeit des Untersuchnngsam es in Anspruch. Für den Bereich oes Landgerichts Kassel und die umliegenden Amtsgerichte ist Direktor Dr. Paulmann als gerichtlicher Chemi­ker vereidigt und bestellt. Ein besonderes- pitel sind beute die Schriftvergleiche zum Nach­weis der Täterschaft von anonpmen Briefen usw. Das Städtische UntersuchungSami übt die gesamte LebenSmittelkontrolle ebenfalls in der Stabt Bad Wildungen und für andere auswär­tige Behörden aus. Es werden auch für das hiesige und das Zollamt Göttingen zahlreiche Untersuchungen ausaesührl. Die Untersuchungs­amt-Tätigkeit auf ocm Gebiete der privaten Unterfuchungen ist außerordentlich umfaffenb und vielseitig. Es kommen in Betracht: Unter­suchungen von Nahrungs-, Genußmitteln und GebrauchSgegenständen, technischen Fetten Und Gelen, Brennstoffen. Baustoffen. Gesteinen, Er­zen, Metallen, Düngemitteln, Futtermitteln, Chemikalien und Arzneistoffen, Prüfung von Waren,wissenschaftliche und technische Beratung und Kontrolle von Fabrikbetrieben. Von den hiesigen Aerzten und Privaten wird das Unter» jucbungsamt für zahlreiche medizinische Unter­suchungen von Harn, Sputum, Blut, Magen­saft. Sekret, Eiter, Faeces usw. sowie zu batte- riologischen Prüfungen von infektiösem Mate­rial auf KrankheftSkeime in Anspruch genommen.

DaS dem Unterfuchungsamte angegliederte öffentliche Warenvrüsungsamt für das Textilge- werbe hat die Aufgabe, die Rohstoffe, die Garne und Gewebe der Tcrtilindustrie zu prüfen auf Wassergehalt, Fett, Beschwerungsmittel, Stärke und Nummer der Garne, Appretur und Fär­bung, Reiß- und Dehnungsfestigkeit der Garne und Gewebe festzustellen, sowie chemisch und mi- krofkopisch zu untersuchen auf Herkunft der Fa­serstoffe.

Das Untersuchungsamt ist mit den neuesten Apparaten ausgerüstet, um die im Laufe der Jahrzehnte verfeinerten Untersuchungen sicher und gewissenhaft ausführen zu können. Für den Laien am interessantesten waren die mittels Quarzlampe angestellten Untersuchungen. Diese Lampe dient als außerordentlich wichtiges Hilfs- mittel zum Nachweis von: Banknoten-, Nah- rungsmittel- und Schriftfälschungen. -rl.

Geliebte und LSkar Marion gestaltet den Schur­ken Karl so unsvmpathisch wie möglich, -cchon einige Kleinstadtausnahmen und die in Marokko aufgenommenen Wüstenbilder Im Beipro­gramm lauft der LustspielfilmSo küßt nur eine Wienerin"^W-

Palast-Theater:Am Rüdesheimer Schloß..."

So heißt es in dem Schlager: -Am Rüdes­heimer Schloß steht eine Linde, der Frühlings- wind zieht durch der Blätter Grün, ein Herz ist eingeschnitzt in ihre Rinde, und in dem Her­zen steht ein Name drin". Die Fox-Europa- Produktion verwandte diesen Text zur Herstel- luna eines der mit Recht so beliebten Rhem- filme. eine Mischung von Mt-Heidelberg u-w EonrthS-Mahler, die in das schon erfaßte Lanv- schaftsbild deS Rheines gestellt wurde. Es wird viel geliebt, gelitten und geküßt, die Zweige der schon im Schlager zum Mitwisser allerlei süßet Geheimnisse erhobenen Linde rauschen geheim- nisvoll dazu. Im Mittelpunkt deS rührseligen Spiels steht Werner Fütterer als Student und Vera Sckmittlerlöw, des Lchmiedemeisters Töchterlein. Groß in Spiel und Darstellung ist Alvin Neuß als Schmiedemeister Wangen und auch der Sekretär Fuffer Paul Henkels ist le- benswarm ersaßt. Humor und Leben bringt Karl Walther Meyer als Lehrbub in die Hand­lung. Daneben setzen zwei echt amerikanische Grotesken voller Unwahrscheinlichkeiten die

Echt amerikanisch.

Ein berühmter Boxer soll nicht heiraten.

Der einst meistgefeierte Boxchamp'.on Ame­rikas Jack Dempfep, der lange Jahre als der stärkste Mann der Welt galt, vor einiger Zeit ledoch diesen Ehrentitel seinem glücklicheren und gewandteren Rivalen Gene Tunney über- lassen mußte, ist vor kurzem von feinem Mana­ger, einem steinreichen Mann namens Ia-k Ke- arns verklagt worden KearnS, bet feinen Reich­tum zum größten Teil dem Borchampion zu ver­danken hat, fordert von Tempfey einen Scha­denersatz von 430 000 Dollar. So hoch beziffert Kcarns den Betrog, dessen er dadurch verlustig worben fei daß Jack Demfey sich vorzeitig aus dem Ring zurückgezoaen hatte.

Nicht nnr in der Ncwvorker Svortwelt, son­dern auch außerhalb der Kreise, die sich fürs Boxen begeistern, hat dieser Prozeß größtes In­teresse erregt, zumal Jack Kearns in echt ameri- konischer An selbst für den Prozeß Reklame zu machen wußte In einem weit verbreiteten Newporter Blatt hatte der ehemalige Manager sensationelle Enthüllungen über Jack Dempseps Gluck und Ende angekündigt und namentlich darauf hingewiesen. daß et im Lause der Ver- handlung die Oefsentlichkeit darüber aufklären werde, weshalb Gene Tünnen Jack Dempfep be- fieaen und den Weltrncisteititel an sich wißen habe können. In Sportkreisen war man zu­nächst der Ansicht, daß Kearns gewisse Machen­schaften enthüllen werde, die schließlich zu einer vielleicht im voraus vereinbarten Niederlage führen konnten. Es kam jedoch ganz anders.

Der geräumige Verhandlungssaal war bi5 auf das letzte Plätzchen gefüllt; viele tausend Neugierige warteten in den Couloirs und vor dem Gerichtsgebäude auf die angekündigte Sensation Jack KearnS hielt eine Brandrede gegen den ehemaligen Boxchampion und beton­te nochmals, daß er auf der Bezahlung der 4.30 000 Dollar unter allen Umständen bestehen müsse. Der Schaden, den er erleide, erklärte er. gebe m die Millionen; er möchte sich jedoch groß­mütig mit diesem geringeren Betrag begnügen zumal Jack Dempfep den Weltmeistertitel und damit die weiteren ErfolgSmöglichkeften im Ring nickt aanz aus eigenem Verschulden ver­loren hätte D.'mfey habe von dem Tage an, an dem er sich mit der Filmschauspielerin Estelle Taplor verheiratet hat. seine Ebancen, femalS noch den Titel eines Weltchampions siegreich verteidigen zu können, eingebüßt. DieS sei auch vorauszusehen gewesen, zumal Estelle Taplor ein diabolisches Weib sei, vor dessen.unglückseli­gem Einfluß er, Jack KearnS, den Borchampion noch rechtzeitig gewarnt hätte. All diese War­nungen loaren jedoch vergeblich, denn Jack Dempscys Siebe zu dem Filmstar sei so gewaltig gewesen, daß er eher auf die ruhmreiche Fort­setzung seiner Karriere alS auf sein Ehcproiekt üu verzichten bereit war. Rach der Ehe Jack Dempseps fei dann alles so gekommen, wie er, Jack Stearns, der nicht nur der Manager, son- dem Freund und Ratgeber Tempfeys gewesen, vorausaesagt hatte -lack Dempfeps bette von die­ser Zeit an die Vorschriften feiner Trainer außer acht gelassen und damit war fein Verfall als Borer ein für allemal besiegelt. Ein Urteil ist noch nicht gefällt worden.

Werten - wüsche.

Kombinationen auch für Herren.

Links. Aermellofe Sportkombination aus weißem Wäschestoff, Woll- oder Baumwolltrikot. Run­der Ausschnitt, rückwärts Taillenschluß mit dehnbarem Trikoteinsatz.

Rechts. Herrensporthemd mit langen Ärmeln u. kurzer angeschnittener Sose; rückwärts im Tail­lenschluß ift ein Stück Trikot eingesetzt.

ochen, der Fall ano, dcr em wird und seiner Frau die Jommt freilich selten vor. Wcr aber die Männer kennt und weiß, daß sie red» komplizierte Geschöpfe sind, der wird sich auch einmal in die Borstellung hineinlsben, daß es einen Mann gibt, der entsetzt ist, wenn feine Frau viele Stunden am Tage in der Küche weilt, und wenn sie ihre freien Stunden damit zubringt, die Anschaffungen für den Haushalt zu überlegen und zu überdenken.

Was tut er, da die krau nicht davon abzu­bringen ist? Er geht hin und verbietet es ihr. Was tut sie, wenn sie eine Ahnung von dem Familienrecht hat? Sie läßt es sich nicht verbie­ten, sie kocht nach wie vor und läßt es sogar da. rauf ankommen, daß der eheliche Frieden einen gelinden Knacks bekommt.Ich, will meine Pflichten alS Hausfrau erfüllen," sagt die Frau Darauf der Mann:Ich verbiete eS dir, kraft meiner Eigenschaft als Ehemann." Er ist davon überzeugt, daß ihm die Entscheidung in allen das gemeinschaftliche eheliche Leben betreffenden Angelegenheiten zustehe. Hier aber muß dar Rocht des Mannes Halt machen. Denn der Pflicht der Hausfrau, ihren Haushalt zu fuh­ren und ihre Küche zu besorgen, stebt das Recht zur Seite. Die Voraussetzung, daß der Mann tn einem Streitfälle Unrecht bekommt ist die Fähigkeit der Frau mit dem Wirtschaftsgelde gut umzugehen und die Küche im Sinne der Lebensbaltuna entsvrechend zu versorgen. Eine Frau, die die Eier so lange kocht,bis sie weich werden", und die den Kaffe ungemahlen in d-S Wasser schüttet, weil sie meint, daß auf diese Weise das würzige braune Getränk entsteht, hat natürlich ans Führung des Haushaltes und au; eine Beschäftigung in der Küche keinen An- sprach Sie wird ihn auch nicht baden wollen, alfo scheidet sie Von der Zahl der Beispiele aus, weil sie kein Interesse bat. Denn eine Frau, die sich zur Wirtichaftssübrung Positiv einsiellt beherrscht natürlich die Regeln der Kochkunst. Der Mann kann von der Frau in bürgerlichen Verhältnissen verlangen, daß sie kocht, er kann es ihr aber ebensowenig verbieten, wenn sie es will und er nicht. C D.

Fm städtischen Untersuchungsamt

Ein Rundgang durch Direktor Paulmanns Reich.

Es besteht eine Theorie, bk sagt: die Glatze der Mäner rührt wesentlich von den fest anlie­genden, luftundurchlässigen Hüten her. Als Be­weis wird angeführt, daß die Glatze meist am Hutrände aufhört und daß die Bauern, weil sie seltener Hüt« tragen, weniger Matzen haben.

Nun haben auch die Damen, wozu das mrz- geschnittene Haar verleitete, den eng anliegen, den, fest über die Haare gezogenen Hut. Ist obiae Theorie richtig, so würden ste bald auch,,. ».----------- - - - - _ -. ..

tm Besitz einer Glatze den Männern sich an- ?cr Schluß. Gustav Fröhlich ist der Legionär Lhn§w umsomeAs Äs sie ja den Hut viel mehr 113913, Dorothea Wieck verkörpert die leidende