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Meler NeUste Mchrichtm

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

18. Jahrgang

Sonntag, 22. APrU 1928

Nummer 95

Einzelpreis: Sonntags 20 Pfennig.

Wochentags 10 Pfennig.

Brianö holt sich den zweiten Korb

Amerika durchkreuzt die KriegsrSnke

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Montag mittag in Newyork?

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Bay zu bringen.

Paris, 21. April. Fräulein Doramged, die!ihrem neuen Dauerrttt ParisBuka- vor einiger Zeil einen Dauerrilt zwischen! r e st bereits in Straßburg angekommen. Sie ParisBerlin und zurück unternahm, ist auf'reitet morgen in Richtung Stuttgart weiter.

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zur Stelle. Dreißig Mann helfen mit.

zu starten. Die Insel falle stell zum Eise ab, und eS müffe große Schwierigkeiten be­reiten, das Flugzeug den Abhang hiimnterzu- bringe«. Enifinier lege eine Bretterrampe au, wobei ihn Einheiuiifche unterstützen.

Selb und Stück.

LebenSroman zweier Kohlen-Königinnen.

Sasl-ad» SohleakSuigi» lebt fit He State«. Wie Friedlaeaber bockt««. Der Sgntng «» de- Hof -ad ia de- AdelSsta-d. Die Milli»» bat'S gemocht. Ro-matifcke @5ewirren bet Tochter. Erst Fra« von Stthlmaan, das« voa Äowfch«idt-Rotbfchild. Die Weltdame e«f de»

irgendwelche Uederlegenheiten technischer oben bat Erwerbsleben jedes Einzelnen kreist, ist fast organisatorischer Hrt glatt versagt werden? unentrinnbar. Seine Lösung lieg; schon fast Fürwahr, der Zirkel, in dem unsere Wirtschaft, I nicht mehr in unserer Hanb. F, R,

Varis gibt zu bedenken...

London, 21. April. (Laut Pressenotiz enthält die französische AntikriegSpaktnote nicht einen Vertragsentwurf, sondern führt nur eine Reihe vo« Gesichtspunkten an ,die nach französischer An­sicht berücksichtigt werden müssen und wiederholt die früheren Ausführungen BriandS gegenüber »elloggs.

6te mußten die Bremen anbtnben.

Newyork, 21. April. Von der Landung der Bremen" wird noch berichtet» daß ein starker Sturmwind daS Flugzeug auch nach der Lan­dung noch gefährdet habe, doch sei es gelungen, die Maschine mit Seilen an FelSblöcken zu be­festigen. Ein Radreifen sei nachts durch Eisbil­dung zerstört worden. Köhl habe bereits in der ersten Nacht nach der Landung nach vierstündt- gem Schlaf mll Aufzeichnungen über den Flug begonnen, um feine Erlebnisse möglichst aus frischer Erinnerung niederzuschretben.

London, 21. April. Berichte aus Schanghai bestätige« den Erfolg der Südchinefen und die Niederlage der Schantungarmee. Die «ationali- stische« Truppen haben de» Süden der Provinz Sch-ntung besetzt. Die Truppe« der Nord chineseu find demoralisiert und haben sich zurückgezogen. Die südchinesischen Truppen wolle» über dreißiglausend Gefangene gemach! haben, von denen bereits über 7000 in Nanking eingetrosfen find. Die Armee des Generals Sun Schuan Feng gelte als ««bgültig verloren.

Peking liegt offen.

Riesige SicgeSbeute der Südarme«.

London, 21. Apnl. Berichten aus Schang­hai zufolge ist Kufa«, der Geburtsort deS Äonfucius von den chinesischen Südtrup- Pen eingenommen worden. Die Armeen des General Tschiangfeifcheck und deS Generals Feng haken sich an diesem wichtigen Puntte vereinigt. 32 000 Gefangene, 32 Feldge schütze, 18000 Gewehre, 6000 Maschinengewehre usw. find den Südtruppen in die Hönde qefal- krn. Der Bormarsch wird weiter fortgesetzt.

Kamt -ioBremen" starten?

Den Flieger« fehlt nichts. EiSstart Kunststück.

Newyork, 21 April Der bekannte Film- und Preffephowgraph Fernstrom äußerte sich nach einem Besuch bei den Ozeanfliegern, daß diese in ihrem Jnsel^fängnis keineswegs Langeweile empfinden, da sie von dem Gedanken des Wei­terfluges beseelt find. Ueber ihr persönliches Wohlbefinden äußerten sie flch s e h r zufrie­den. Hünefeld sprach sich sehr entschieden dafür auS, daß die Flieger nur mit derBremen" Greenly Island verlassen würden. Die beiden Deutschen haben mit Flaggen aus dem Eise die beste Landungsstelle gekennzeichnel Fernström äuherte sich wenig zuversichtlich über die Mög­lichkeit, dieBremen" von Greenly JSland aus

Nicht einmal die volle Wahrdett.

Paris, 21. April. (Eigene Drahtmeldung.) Bei Ueberreichung des französischen Gegenvor­schlag» in Washington hat man von dem erklä­renden Begleitschreiben abgesehen, da dadurch die Gegensätze zur amerikanischen Auffassung zu stark zum Ausdruck kämen.

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Sie hangen am Krieg.

Berlin prüft BriandS Gegen-Note

Berlin. 21. April. Zur Ueberreichung deS französischen SriegSächtungSpakteS bemerkt ein

Nordchina schon am Ende?

Sine zersprengt« Arme« 30 000 S« fangen«. SüdchinaS SiegeSzug.

Benzin, Propeller, Untergestell schon

Newyork, 21. April DaS Borflugzeug, das Propeller und Untergestell für dieBremen" mitführt, von der Plurray-Bucht «ach Green­ly JSland aufgestiegen. Der Start der Ozean- fliegrr wird für Montag frühMorgens erwartet, sodaß dieBremen" am Montag Nachmittag in Newyork eintrifft, eine Stunde für eine Zwischenlandung in der Mur- raybucht zur Nachfüllung von Benzol mit einge­rechnet. Das Flugzeug nimmt sechzig Gallo­nen Benzin als Ladung mit, die für dieBre­men" bestimmt sind und ausreichen werden, die Bremen" von Greenly JSland biS Murray

Ein« Amerikaschlappe «ach der andern. 1 treibt. vriand

Pari», 21. April. (Eigene Drahtmeldung.) Aus Washington wird bekannt, daß der gestern überreichte französische AntikriegSvakt, einen un­günstigen Eindruck gemacht hat. Man hält e» so­zusagen für u n m ö g l i ch, daß aus dieser Basis ein Bertrag abgeschlossen werden könne. Wenn Frankreich seine Vorbehalte nicht aufgeben sollte, würde man es für unmöglich erachten, die Ver­handlungen fortzusetzen.

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Dte Raflelei Renetten «acknckten erlcketne» eOtbentliA letMmal nadtmtnagl. Der flbonnementlortil beträgt für den Monat 8. jf bet trete* Znftellnng tnS bau» in der »efckStisüelle abaebolt 1a#t 4 Dnrck bie Poü monatlich 9. X aubfeblieSHtb 8u»e0nng8gebäbr. Äernfnretbtt 951 nnb 952 Für unverlangt etngefanbte Beiträge kann bte Stebahten eine Beraniroortuna ober Gewähr io keinem kballe übernehmen Rückenbl-na bei Bejngbgelbe» ober »Nfvrücke wegen etwaiger nicht orbnnngSmüiVger Lieferung tft aubgetckloüen. Voftfckeckkonto Oran Hart e SU Rammet Wn Binwlnammer 10 4 TonntagSmtmmer 20 4

Noch ein weiter Weg.

Wie komm«, wir au» dem Wirtschaftszirrel heraus?

Immer «och halten kalt«, grimmige Sinter* sauste den schon bräutlich knospenden Leib der Eide umfangen. Aber zart« grün-blaßrot-vi»- fette Schleier spinnen sich schon um di« Wölbun- gen der Baumkronenwipfel; hauchzart hängt und spiegelt sich lichtgrünes Seidenhaavgeflecht von Trauerweiden im kristalknen See; buntge- svrenketlte Wiesenhünge und Teppiche harren deS ersten Sonnenstrahls, bet Millionen Blumen­kelche wachküßt zur flammende» Farbenleiden­schaft. Und mit bett fröstelnd-nassen April­schauern dringt uni ein herber, urweltlicher, be* kloutmenet Duft ins Blut, lockert und sprengt tief unten im Seelenschacht bie letzten Schnee­krusten und Eisschichten, wie bet Föhnwind droben auf den weißgepanzerten Höhen. Roch drückt verhaltenes, sehnsuchtsdunkles Ahnen aus keimender, quellenbes Blüh» und Sprießen. Aber die Stunde bet Offenbarung, der Sonnen­aufgangs ist schon eingeläutet. Weich werden liedertrunken« Sänger in den Zweige» sich und dich locken und grüßen, hineintaumeln in uner­gründlich blaues FrühlingsgÄeucht und mit ihnen verkümmerte Seelen bie Flügel zum Sternen- flug entfalten. Gleich werden di« letzte» Sarg­deckel vom Allerheiligsten bet Erneuerung, Ver­wandlung, der Erhöhung und Verschmelzung deS irdischen mit dem himmlischen Lebensgeiste springen und jeder gläubige, geben-.beite, zu- kunttslrächkige Mensch wird die sechs Tage der Schöpfung noch einmal in flch nachschaffen.

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So ringt sich Überall Wie im Schoß der Erde und Seelen ein neuer Gestaltungswtlle tastend ins Lichl Stärker drängt gemeinsame DasrinS- not und Bitternis, kettet bte Einsicht in eherne Wirtschaft-- urtb Produktionsgesetze Parteien und Völker aneinander. Und wenn jetzt der DaweSzinS-Einteiler den MilliardenfelS dem deutschen SysiphuS von bei Brust wegwälzen, wenn Poincars sogar über bie Endsumme mit sich reden, wenn auch den Rhein sich mit unse­rem Millionenschweiß abkaufen lassen will . . . Wenn jetzt darum der wachsame Roland Stre- semann wieder gewaltig ins Horn gestoßen und gegen die verrammelten Zoll- und Handslstore der Reparations-Nutznießer getrommelt hat, so wollte er mit den fremden Handelsmillionen nicht nur den eigenen steinigen Wirtschaftsacker düngen, um di« unermeßliche Dawesernte ein­bringen zu können. Der unermüdliche Predi­ger tn der Wüste wollte zugleich wieder der verarmten, verkrüppelten Europafamilie den Weg aus dem Sumpf deS Egoismus, der Klau­seln, der Mißgunst und der selbstverschuldete» Stagnation weisen, indem er die Wirt- schaftsverslechtung und Solidari­tät zur Voraussetzung für de» Aufschwung der Alten Welt gegenüber dem erdrückenden und geradezu niederschmetternden Vorsprung bet Reuen erhob. Wir werden stärket als bisher uns auch die entferntere» überseeischen Absatzmärkte erschließen und erober» müssen, solange man bei den engstirnige», in nationa­lem Eigendünkel befangene Zollnachbarn tau­ben Ohren predigt und solange deshalb die Ge­winnchancen in der Nähr sich verschlechtern statt zu verbessern.

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Jedenfalls werden wir bie Hände emsig regen müssen, um bie abflauende Konjunktur wieder anzukurbeln. Mt bet handvoll Land­wirtschafts-Millionen ist eS nicht allein getan. Und die unbegreifliche Tarifpolitik bet Reichs­bahn. die uns trotz aller Stockhiebe noch Wiler, Lebensmittel und alles verteuern will, könnte einem geradezu eine JnflationS-Gänsehant über den Rucken laufen lassen. Fehlt nur noch, daß man unS auf Grund der schweren LohnkSnflikte und unvermeidlicher Erhöhungen an der Ruhr auch die Kohlenpreise heraufsetzt, dann wäre das Unglück voll und ein Ende bet Lohn­kampfe und Teuerungsschranbe überhaupt nicht abzuftzh». Der Ertrag deS Kohlenbergbaus ist bei weiteren Belastungen, wie unparteiische Sachverständige herauSgerechnet haben, unbe­dingt in Frage gestellt. Mr stehen heute da, wo England am Vorabend des katastrophalen Berg- arbeiterstreikS begann Aebnlicbe Folzen wären für unS, darüber sind sich alle Parteien klar, unübersehbar und mehr als verhängnisvoll. Der Schlichter lädt in diesen Tagen eine ungeheure Verantwortung anf sich. Die Lebens­haltung der deutschen Arbeiterschaft soll gegen­über der andern Länder nicht abstnken, steht tot Dawe-vertrag. Richt absinken, wenn wir ein Drittel und mehr unsere- sauren Lohnes an fremd« Schmarotzer abgeb:« müssen, die schon genau soviel und mehr verdienen? Richt absinken, wenn unS auS Mangel an Mitteln

Gin neuer Amazonenritt

Rekordleistungen einer Französin.

Merkwürdige Duplizität der Fälle. Richt nur in England auch tn Deutschland ist eS eine grau, in deren Händen der größte private Koh- nbesttz vereinigt ist. Großbritannien hat feine ViScounteß Rhonda, die von ihrem verstorbenen Vater einen Rieseubesttz an Kohlenbergwerken erbte, in Deutschland Frau Marie-Anne von Goldschmidt-Rothschild, einziges Kind und Erbin des 1917 verstorbenen KohlenkönigS Fritz von Friedlaender-Fuld. Der Unter­schied liegt weniger im Reichtum alS tot. geisti­gen Format. War doch Viscount Rhonda zu- Keich Englands Lebensmitteldiktator in den letz­ten beiden Kriegsjahren. Ein erfolgreicher, denn er versorgte seine Heimat rechtzeitig mit soviel ReiS, daß ihre Bevölkerung auch der schärfsten deutschen U-Bootblockade hätte standhalten rönnen. Nach seinem Tode ging fein großes Vermögen und der ihm für feine politischen Verdienste verliehene Titel einer ViScount Rhonda auf seine einzige Tochter über, die nach einer unglücklichen, schnell geschiedenen Ehe ganz ber sozialen Arbeit lebt. Ihr führt sie den größten Teil ehret bedeutenden Einkünfte zu. Bon irgendeiner foziale» Betätigung der deutfchen Kohlenköniain hat man dagegen niemals gehört, und auch die besten Freunde deS verstorbenen Geheimen Kommerzienrats von Friedlaender-Fuld werden nicht behaupten, daß er irgendwelche staatsmännische Qualitäten ge­habt hätte. Er war ein erfolgreicher

Geschäftsmann großen Stils, nichts mehr. In dieser glücklichen Lage ist er nicht immer ge­wesen. Beim Tode seines Vaters stand das Geschäft vor dem Konkurs und nur bet schnelle Vergleich mit den Gläubigern und der Abschluß langjähriger Kohlenlieferungsverträge mit den großen schlesischen Bergwerksmagnaten konnte ihn retten. So kam eS, daß sich Fritz Friedlaen- der schon zehn Jahre später mit der Berliner Firma Cäsar Wollheim in daS Monopol des deutschen Kohlenhandels teilte und ein Ver­mögen von vielen Millionen besaß. Er verlegte die Firma Emanuel Friedlaender & Co. nach Berlin, heiratete 1891 die auS einet Amster­damer jüdischen Familie stammende M i n n v Fuld, die nicht nur hübsch, jung und elegant war, sondern auch eine hübsche Mitgift in die Ehe brachte, und begann den fabelhaften ge- fchäftlichen und gesellschaftlichen Ausstieg, der ihn

zum deutfchen Kohlenkönig macht«.

Wieder zehn Jahre später, Ende der neunziger Jahre, verteuerte er schon ein jährliches Ein­kommen von mehreren Millionen. Aber Geld allein macht nicht glücklich, man kann nur ein­mal Abendbrot am Abend essen, und waS helfen alle Millionen, wenn man Snob ist und gesell« schaftlich doch nicht zur ersten Gefellschast gehört. Um in diefe zu kommen, operierte nun daS Ehepaar Friedlaender mit ebenso viel Zähig­keit wie Klugheil Zuerst ließ eS sich von dem Hofarchitekten deS Kaisers das prachtvolle neben der französischen Botschaft gelegene PalaiS bauen, daS mit seinen königlichen Räu­men und der ersten tit Deutschland gebaute« bedeckten TenniShalle noch heute zu de» Ber­liner Sehenswürdigkeiten gehört. Der Coup gelang. Bald verkehrten nicht nur Hochfinanz und Großindustrie in diesen Räu­men. Es kamen auch andere. Einige Exzellen­zen machten den Anfang, Minister folgten, ja 1902 spielte der junge

Kronprinz bei FriedlaenderS Tennis in der Mnterhalle. Wirklich, man hatte viel erreich! man war getauft, Geheimer Kommer­zienrat, Niederländischer Generalkonsul Fidei- kommißberr und freier Standesherr auf zwei Rittergütern, ober zur allerersten Gesellschaft, zur Hofgesellschaft, gehörte man immer noch nichl Fehlte doch daS heißersehnte Wörtchen von", das allein in Preußen Hoffähig machte. Da stiftete Friedlaender eine Mil­lion für die unter dem Protektorat des Prin­zen Heinrich neuerrichtete Studiengesellschast für Luftschiffahrt. Der Kaiser war begeistert vo» dem Gedanken BülowS durch Adelspatente Geld für wissenschaftliche Zwecke zusammenbringen zu können. Am Tage der Stl^rhotHeii des Kai- serpaateS, wurde Fritz Friedlaender (zusammen mit dem schlesischen Eisenindustriellen, Georg Caro, der ebenfalls eine Million au Sae «duckt hatte) unter Hinzufügung deS Ramens seiner

Weil Frankreich ein imehrlicheS Doppelspiel hat nicht viel Glück.

Strefemonn nahestehendes Blatt, sie wird im Auswärtigen Amt ebenso wie bie Kellogg- Rote geprüft werde«. Ein« Veröffent­lichung der Rote ist sicht vorgesehen, da eS Dache der französischen Regierung ist, von dem Wortlaut der Rot« bet Oefsentlichkeit , Kenntnis zu geben.

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Auch in London über reicht.

London, 2L April (Eigene Drahtmeldung.i Der hiesige französische voffchafter überreichte im Forreig« Office bie französische Rote über den Kriegsverzichtpatt.

Szeanssugzeuae muß man einschmierev.

Newyork, 21. April (Durch Funkspruch.) Köhl erklärte in Greenly Island in einem In­terview, die Maßnahme, zum Schutze gegen Schnee- und EiShagel die Tragflächen des Flugzeuges mtt Paraffin zu bestreichen, habe sich während d«S Fluges al- sehr er­folgreich erwiesen.

Licke St. Agnes, 21. April (Funktelegramm.) Benne! und Balche« sind mit dem Fordflug- zeug auS Detroit kommend, hier gelandet.