Kasseler Neueste Nachrichten
Kaffeler Abendzeitung Hessische Abendzeitung
Nummer 78. Amtliches Organ der Stadt Raffe) Sonnabend, 31. März 1928. Amtliche« Organ der Stadt Raffel 18. Jahrgang
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Was soll aus öer Abrüstung werden?
Der Barmaifpruch gefallen!
i, um rasch
Berlin, 30. März. (Privattelegramm.) Die
gering, da fie aus die gesteigerten Reparations- zeniige Steigerung der Teuerungswelle, die sich aufwendungen gegründet ist, gegen die das Reich bei weiteren Lohnforderungen ergeben werde.
den durch Hufschläge der Pferde verletzt. Die
davon drei mit Kopfschüssen.
Barmat Prozeß wurde soeben solgendes Urteil gefällt: Julius Barmat wurde wegen aktiver Bestechung $n elf Monaten Gefängnis »Beurteilt, wovon 155 Tage als verbüßt gelten- Henry Barmat erhielt sechs Monate Gefäugnis (157 Tage) verbüßt. I« allen anderen Fällen wurde« die Brüder freigesprochen. Die Angeklagten Helwig und Stachel wurden wegen fortgesetzter passiver Bestechung zu sechs bezw. drei Monaten und drei Tagen Gefängnis verurteilt die durch Untersuchungshaft fast verbüßt find. Der AngeNagte Walther erhielt eine Geldstrafe tton 200 Mark. Der Angeklagte iachel wird we- pafstver Bestechung in zwei Fällen zu einer Gesamtstrafe von 3 Monaten und 13 Tagen Ge- fängnis verurteilt. Im übrigen wird er frei- gesprochen. Ihnen wird die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher «erntet für drei Jahre ab-
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Erwartungen, daß die Reichsregierung mit Er- olg gegen bie neue Tariferhöhung der Reichsbahn Einspruch erheben tonn, find recht
London, 30. März. (Eigene Drahtmcldung.) Bei Begründung des Gesetzes, das Männern and Frauen das gleiche Wahlrecht zum Parla-i ment gewährt, führte Innenminister H i ck s u. a. anS: Der Haupteinwand gegen den Gesetzentwurf besteht offenbar darin, daß durch ihn die Kontrolle der politischen Macht von dem Mann auf die Fran übergeht. Wenn der Gesetzentwurf angenommen wird,, werden die Frauen über eine Mehrheit von zwei Millionen Stimmen verfügen. Man kann aber nicht behaupten, daß wir die Vertretung des Volkes auf eine möglichst breite Grundlage stellen, wenn wir fünf Millionen Frauen im Alter von mehr als einundzwanzig Jahren eine Vertretung im llnterhause nicht gewähren. — Die Arbeiterpartei stimmte für Annahme, die Konservativen für Ablehnung. Die Vorlage wurde angenommen.
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erkannt. Sechs Angeklagte, darunter Lauge-He- germami, werden freigesprochen.
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Das Gericht kann nicht mehr. Alle spannen sechs Monate aus. — Und dann zweite Auflage?
Berlin, 30. März. (Privatmeldung.) Bei Verkündung des Barmaturteils war der Andrang im Gerichtssaal außerordentlich stark. Man sah einige Mitglieder des parlameutari- schen Untersuchungsausschusses. Sämtliche Ge- richtsbeamte werden einen Erh-olnngsur- lanb von sechs Monaten erhalten. Man spricht davon, daß die Urteilsbegründung kaum vor Ende dieses Jahres fertiggestellt fein dürfte und rechnet damit, daß der Prozeß alsdann noch weitere Instanzen durchlaufen wird. Die mündliche Urteilsbegründung, die sich an die Verkündung des Urteiles anschließt, wird sechs bis stebeu Stunden in Anspruch nehmen.
Die Frau regiert jetzt England,
Zwei Millionen Mehrheit bei den nächsten Wahlen. — Alle dürfen jetzt wählen.
DaS Kontroll- und UeberwachungSfystem der Reichsbahn verdient im Zusammenhang mit den letzten peinlichen Vorgängen besondere Aufmerksamkeit. Natürlich tonn auch der UeberwachungS- dienst der Reichsbahn angesichts der Ausdehnung ihres Betriebes verbrecherische Handlungen deS eigenen DeamtenkörperS und Außenstehender nicht völlig verhindern. Die Gesamtbevölkerung mutz aber geradezu einen vollkommenen Grad der Sicherheit verlangen, wenn die Reichsbahn als sicher und vertrauenswürdig gelten will. Die Beraubungsgefahr in der Reichsbahndirektion Altona, die neben Berlin am meisten gefährdet ist, hat schon einmal die Ausfuhrfirmen veranlaßt, wertvolle Güter nicht über Hamburg, sondern über holländische Häfen zu schicken. Damengarderoben, Spitzen, Uhren, Handschuhe, Schreibmaschinen, Photoartikel, Strumpf-, Pelz- Lederwaren kamen in jener Zeit in Uebersee massenhaft als Kohle, Stroh, Steine, altes Eisen und andere minderwertige Stoffe an, bis es gelang, eine Riesendiebesbande dingfest zu machen.
Solche Haupt- und Staatsaktionen der Verbrecherwelt sind seit der Aufrichtung eines modernen Sicherheitsdienstes durch die Reichsbahn gänzlich unmöglich geworden. 2200 Eisenbahnschupoleute halten die monafliche DlebstahlS- ziffer bereits unter dreitausend. Obwohl dir Wintermonate wegen der längeren Nächte die stärksten Diebstahlsziffern aufweisen, gelang eS allen Wächtern, Arbeitern, Hunden usw. die Diebstähle im Janttdr auf 2779, also kaum neunzig Diebstähle täglich in den gesamten Bahnbetrieb des Reiches herunterzudrücken. Sicherheitssteigernd wirkt nun aber noch bte erstaunliche Tatsache, daß der UeberWachungSdlenst durchschnittlich achtzehn Prozent der Diebstähle auf- klären und den Dieben die Beute wieder abjagen konnte. Dabei wurden die Diebe in mehr als der Hälfte der Fälle gefaßt. In einem Falle er- klärte ein Verbrecher zur Belustigung der Hörer und zur Genugtuung der Eisenbahner vor dem Richter: »Ich hatte gleich daS Gefühl, daß ich geschnappt werden würde, denn die Reichsbahn hat sich eine scharfe Polizei angelegt.*
Sämtliche Sicherheitskräste sind tnDschiu- D s ch i t s u ausgebildet, bekommen in den Polizeischulen der Direktionen vor allem aber auch die Lehre mit auf den Weg, die Durchsuchung von Personen, insbesondere auch der Eisenbahn- bediensteten unter strengster Vermeidung der Schädigung des Ansehens des Untersuchten vorzunehmen. Jede Dienststelle, jeder Wächter ist in kürzester Zeit in der Lage, sich mit dem Ueberwachungsdienst in Verbindung zu setzen. Die Streifen können unter Benutzung von AntoS
schwer vorgehen tonn, solange der jetzige Da- Wesplan besteht. In Industrie- und HandelS- kreisen errechnet man auf Grund einer fünfpro- zentigen Tariferhöhung eine acht- biS zehnpro-
zum Ziele zu gelangen, die technisch ungeheuer kostbare Arbeit deS Ausschusses beiseite schieben sogar die Verbindung des SicherheitsproblemS mit dem Entwaffnungsproblem verkennen wollen, das heißt nicht fü, die Entwaffnung arbeiten, sondern das Werk von Genf sabotieren. Dr. Stresemann bestreitet, daß daS feine Absicht ist, das ist gut. Aber das war, dar« kann gar nicht gezweifelt werden, der Eindruck, den man in Genf bekommen hat, alS man Graf Bernstorff manöverieren sah.
Im ganzen genommen, eMSrt Sterefernenn stch nur insofern mit Poiucarö einig, als dieser schweigen will, was er in die Fromel faßt; Was geht nnS heute die Vergangenheit an?
Völkerbundes zur Sicherung der Abrüstung zu- sammenzuwirken. Es ist wahr, daß man diesem Ziel bisher noch nicht nahe gekommen ist. Die unter Rüstungen seufzenden Völker find aber nicht gewillt, ein allgemeines Abrüstungsabkommen einzugehen, bevor fie das Vertrauen fühlen, daß ihre Sicherheit dadurch nicht gefährdet wird und die einfache Wahrheft ist, daß dieser Zustand noch nicht erreicht ist.
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Sie drehen den Spieß um.
Abrüstungssabotage durch . . . Stresemann
Paris, 30. März. Die Blätter der Radikalen halten Stresemanns Abrüstungsrede zwar für geschickt und gemäßigt, bemerken aber: Die
Vielleicht am jüngsten Lag.
Abrüstung erst «ach vollem Sicherheitsvertrauen
Londo«, 80. März. Ein Blatt findet Strese- mannS Abrüstungsklage berechtigt. Man habe dem entwaffneten Deutschland immer wieder Hoffnungen gemacht, daß es durch eine allgemeine Abrüstungsvereinbarung aus seiner tief empfundenen Unterlegenheit erlöst werden würde. Auch im Locarnoprotokoll haben sich die Mächte verpflichtet, bei den Bemühungen des
fünfen. Im Januar dieses JahreS kamen nur noch vier Beamte und zwanzig Angestellte wegen Diebstahls zur Entlassung, also 24 von Hundert- tausenven, die mit den Gütern in Berührung kommen. In 15 Direktionen von dreißig war überhaupt kein Eisenbahner an Diebstählen beteiligt. Der Wert des von dem Dienst durch Aufllärung der Diebstähle zurückgewonnenen Gutes betrug im Januar 58,182 Mark und er reicht jährlich die Hälfte der Summe, die der ganze Dienst überhaupt kostet, dessen stärkste Wirkung in der Abschreckung von Dieben ist. hff
Muß das sein?
Die Reichsbahn verteuert. — Schärfer bewacht.
Obwohl bte Verkehrsentwicklung der Reichsbahn durchaus günstig ist, hat der VerwaltungL- rat es für nötig befunden, die Gütertarife zu erhöhen, um 250 Millionen mehr an Ein. nahmen herauszuschlagen. Begründet wurde dieser sölgenschwere Schritt mit unbedingt notwendigen Verbefferungs- und Ausbauarbeiten, mit hohen Reparationszahlungen, steigenden Löhnen usw. Die Oeffentlichkeit wird dieses Vorgehen nicht gerade mit freudiger Ueber- raschnng ausnehmen, nachdem erst vor drei Wochen von der Reichsregierung erklärt worden ist, daß sich die Notwendigkeit einer Tariferhöhung aus den von der Reichsbahn unterbreiteten Berichten nicht ergäbe. Man nahm daher an — und mit Recht — daß der Gedanke einer Tariferhöhung für absehbare Zelt begraben sei. Glücklicherweise bedeutet ja der Beschluß des Verwaltungsrates noch keine endgültige Entscheidung. Eine Tariferhöhung bei der Reichsbahn würde zweifellos in diesem Augenblicke sehr schädliche wirtschaftliche Folgen für bie beutsche Volkswirtschaft haben. Es würde wieder jene Schraube ohne Ende langfam zu kreifen beginnen, deren vernichtende Wirkung wir uns noch fehr gut aüs der Inflationszeit erinnern. Selbst zugegeben, daß es selbstverständlich nicht gleich zu einer neuen Inflation kommen wird ,so kann man doch ohne weiteres annehmen, daß bie Erhöhung der Personen- und Gütertarife auch andere Kreisx unserer Wirtschaft zwingen würde, ihrerseits Preis- und Tarts- crhöhungen vorzunehmen, eine Gefahr, bie um so größer ist, da von der Tätigkeit der Reichsbahn ein ungeheurer Kreis der Wirtschaft belebt wird. Hoffen wir, daß es der Reichsregierung gelingen wird, die schweren Schädigungen, die eine Tariferhöhung bet der Reichsbahn für Wirtschaft und Verbrauchermassen unzwetfefloS her- betführen würde ,mit einem kräftigen .Nein" zu verhindern.
Aufbewahrung von Schraubenschlüsseln usw, mit dem Unheil angerichtet werden könnte, wobei verkehrsarme und nachts einsame Strecken, Ge- wckgut, Eilgut, Frachtgut oder gar Wagenladungen besonders scharf bewacht werden. Die Zahl der ungetreuen Beamten und Lohnbedienstesten
Mit Pistolen und Bajoitetten
Blutige Straßenkrawalle. — Prag — unter den Hufen der Pferde.
Wird wieder alles teurer?
Die Reichsbahn kann es fich zuschrelve«.— Einspruch fast aussichtslos.
in sehr kurzer Zelt zur Stelle sein und bewegen Ist ruckartig nahezu aus Null heruuterge- sich selbst unter ständig wechselnder Taktik mit ~ - —----- --• - - - - -
ihren Hunden auf den Bahnhöfen, besonders Güterbahnhöfen, aber auch auf den Strecken. Zi ihren Aufgaben gehört fett der Katastroph von Leiferde auch die Kontrolle der Sicher- heitselnrichtungen, der Signale, der Strecken, der
Am Ende de» größten Prozesse» der Neuzeit.— Gefängnisstrafen für die Jnflatlonsgrötzen. Berlin, 80. März. (Durch Funkspruch). Im
Reichstag adel
Eine intereffante Abschieds-Bilanz.
Der bekanntlich im Dezember 1914 gemMt« und bente ,n Ende gebende Reichstag war der dritte der Revnblik. Ein« kurze Tatfachenbilau, »allen mit ibnt als ersten «etrelag M Grab «itgebeu.
Die stärkste Frattion war bte sozialdemokratt- ; sche (131). ES folgten bte Deutschnationalen (111), Zentrum (69), Volkspartei (51), Kommunisten (45), Demokraten (32), Wirtschaftspartei (21), bayerische Volkspartei (19) und bte Ratio- nalsozialisten (14). Erwähnt sei, baß bei den letzten Reichstagswahlen nicht weniger als
597 969 Stimmen für Splitterparteien abgegeben worden waren, sodaß fast zehn Mandate dem Reichstag auf diese Weise verloren gingen, die vielleicht eine bequemere Mehrheit»- Bildung ermöglicht hätten. Dreihunderlsünfzlg Reichstagsbeamte und An- £ elfte hatten die technische Betreuung der par- lentarischen Arbeiten durchzuführen Und was derReichstaggeleistethatist eine erstaunliche Fülle gesetzgeberischer Arbeiten. Fünf verschiedene Reichsregierungen, wenn auch nur unter zwei verschiedenen Kanzlern, kamen und gingen während dieser Wahlperiode. Weihnachten 1924 wurde das erste Kabinett Marx gestürzt, Weihnachten 1925 daS erste Kabinett Luther, im Mat 1926 hatte das zweite Kabinett Lurher schon wieder sein Ende gesunden und das ihm folgend-! zweite Kabinett Marx ging Weihnachten 1926 in bit Brüche. Februar 1927 stellte sich Dr. Marx als Kanzler bet jetzigen ReichSregterung vor, bie nun am
Schulgesetz gescheitert
ist. Mit etwa dreihundertsechzig von der Regierung vorgelegten Gesetzen, darunter neunzig Staatsverträgen, und außerdem mit 136 Jnitta- tiv-Gesetzen der einzelnen Parteien hat der Reichstag daS deutsche Voll .beglückt'. Die Mehrzahl dieser Gesetze betrifft zwar nur wenig bedeutende Vorgänge, von den wichtigeren aber seien erwähnt: Hhpoiheken-Aufwertung und Ab- lösung öffentlicher Anleihen, Errichtung der Rentenbank-Krebftanstalt, die großen neuen Steuergesetze und die erbittert umkämpfte Zoll- Novelle vom August 1925, Schutz der Jugend bei Lustbarkeiten, Bewahrung der Jugend vor Schund- und Schmutzschrftren, Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten, ArbettSaerichlS-Grsetz, Grundsatz-Gesetzgebung über die Fürstenabfindung, Arbeltslosen-Verficherung, Grundschule, Kriegsschäden-Schlußgesetz. Außenpolitisch tagen das Vertragswert von Locarno und da» Gesetz über den Eintritt Deutschland» in den Völkerbund, sowie bie Handelsverträge mit rankreich und Rußland hervor. Unerledigt blieben bie Staatsrechts-Refotm, das Schul- unb das Schankstärten-Gesetz. In 230 Fällen brachten die Parteien bedeutendere Interpellationen vor. Außerdem brachten fie ihre Einzelwünsche in über 3000 An trägen zum Ausdruck. e
30000 Petitionen
gingen dem Reichstag zu mit Wünschen einzelner Wähler oder großer Organisationen. 32 Ausschüsse hatten die vorbereitenden Arbeiten durchzuführen. Unter ihnen befanden fich fünf Untersuchungs-Ausschüsse (Barmat, Feme usw ) DaS Plenum hielt insgesamt 414 Sitzungen ab, in denen nicht weniger als
15000 eng bedruckte Protokoll-Seiten vollgeredet wurden. Die Abgeordneten hcchen fich von 3 Jahren, 3 Monaten 2 Jahren 1 Monat Ferien bewilligt, den Plenarsitzungen wurden 421 Orb- nungsrufe erteilt, wobei der Kommunist Höllern mit 34 den Rekord hielt. Aber auch Prominente gingen nicht leer au». So erhielten z. B. der Fraktionschef van links unb rechts (Müller und v. Westarp) je zwei. Auch Philipp Scheid em ann wurde zur Ordnung gerufen. weil er den völkischen Abg. Kube einen .Lausbuben' genannt hatte. In fünfzehn Fäl- len wurden Abgeordnete aus dem Sitzungssaal gewiesen, vornehmlich Kommunisten, und zwar viermal durch Polizeibeamte, Jnsge- samt hat die Arbeit des Reichstages
rund 33 Millionen gekostet.
15 Millionen wurden davon für Diäten auSac- geben, 5 Mill, für bie Freisahrtkarten, 9,6 Mill, für Befoldung der Reichstagsbeamten und -Angestellten und der Rest für fachliche Ausgaben, darunter 120000 Mk. .Ersatz von Schlaf- wagenkosten' und über 1,5 Mill, für Reichs- tagsdruüsachen. Unter den 493 Abgeordneten befanden sich
33 Frauen, davon 16 bei den Sozialdemokraten, 5 bei den Deutschnationalen. Nur die Wirtschaftl. Bereinigung und die Völkischen hatten kein weibliches M. d. R. Tie jüngsten ReichStagSabge-
Prag.30. März. (Eig. Drahiberlcht.) Nach! Sflß**
bem Abzug der Demonstranten, die eine Kund-1 sgoliyi vo« der Schußwaffe Gebrauchendver- gebung für eine bessere Ausgestaltung der So- letzte mehrere Personen schwer. Zahlreiche Dc- zialversichemng veranstaltet hatten vor dem Alt- monftranten erhielten Bajonettstiche. Am täbter Ring, kam es zu blutige« Zusammenstö- Bahnhof ritt die Polizei eine Attacke in die ?en mit bet Polizei. Mehrere Personen wur- Menge. Auch hier gab es zahlreiche Verletzte,