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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Die Bofielet ««ntften «admdnen erfdwntn rofldxntltd) lech»mat na»mttt«ee. Der Äbonnemcnteorde betragt löt den Monat 1.- X bet tret« Zustellung iaS »au« tn bet #ef<baft8fte0e adgebolt IjW X Dur» bit Po» monatlt» 8. X a«»t»lteblt» Mafienunabaebübt. fternfwetber 951 nab 953 ftfl: unverlangt etnaefanbte Beiträge kann bte Rebaktion eine Beraniwortnna ober (Beroäbt tn keinem Kalle übernehmen Rücktablong bei Betuglaelbel ober Anfvrücke wegen etroataet trt»t orbnunglmüfttger Lieferung tft enloefAIofien. Hofttoetffonro Frankfurt a M Nummer 6390 Tintelnummer 10 X Sonntagsnummer 90 X

Hesfische Abendzeitung

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Nummer 70. Amtliches Organ der Stadt Kassel Donnerstag, 22. März 1928. Amtliche- Organ der Stadt Steffel 18. Jahrgang

Der Handelskrieg mit polen geht weiter.

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®8'Ä6fr.Är4- Sechzig Verhaftete Ingenieure

Fast sah es so aus, als würde eS dem viel- Moskau wirft ihnen Grubensabotage vor. Zwei freigelassene u. drei feftgehaltene Deut

Zwei freigelassene u. drei festgehaltene Deutsche.

Zum Zeichen der Ehrfurcht hatte er kein Schuh-

Paris, 21. März.

^^derson seines nach dem Verbrechen sei« Geschäft eröffnet ha. man jetzt, ben. Man spricht daher in Häudlerkreisen all- rr h «fr f t?«6 reifer? T* >Ct pariser Juwelier gemein den Verdacht aus, daß Mestorino auch b h a r I f I tm IWfOttnennilM aemneSnt u i . ,___rm . . L . '

Charlet im Eisenbahnzug ermordet wurde.

diesen Mord aus dem Gewissen hat.

Dem Toten tourt m Edelsteine im Werte von 200 000 Franks entwendet. Mestorino soll fich in

Auf Mim voll

Beide werden in diesem Jahr erflogen.

Die ertte Etavp« ift Siolv. RoblleS Luitlchiik Mai Z

Mai. rvvro fließt ist August -um Sudvol.

Antwort des Ministers wurde von der Menge in Ruhe angehört. Bor dem Rathaus verlangte eine Deputation GratiSverpslegungund Unterkunft für die Nacht. Der ablehnende Bescheid wurde von der Menge mit lauten Pfuirufen ausgenommen. Es wurde dann be> schloffen, geschlossen zum städtischen Asyl sür Obdachlose zu marschieren. Der Leiter der Anstalt bewilligte Abendessen und Unterkunft, woraus die Demonstranten truppweise eingelassen wurden. Die Polizei hatte um­fangreiche Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

Kopenhagen, 21. März. Am Eingang der Stadt versammelten fich gestern e i n i g e T a u. sende Obdachloser und Erwerbsloser aus allen Landesteilen. Beim Zuge durch die Stadt schloffen sich unter dem Singen der Internatio­nale zahlreiche Personen an, darunter auch eine Anzahl von Studenten, sodaß er bei der An- kunft vor dem Schlosse Christiansborg, dem Reichstagssitz, etwa zehntausend Personen zählte. Einer Abordnung er­klärte der Innenminister, daß größere Maßnah­men noch nicht ergriffen werden könnten. Die

tag auf eine Anfrage mit, daß die bei den Solvay-Werken tn Bery^urg, wegen des Ver­dachtes der Handelsspionage zugunsten Rußlands erfolgte Verhaftung des 2abo*: ranten Meyer aus freiem Ermessen der Staatsanwaltschaft und nicht als Ver­geltungsmaßnahme, wegen der Deut- schen-Verhaftungen in Rußland erfolgt sei. Weder der Staat noch das Reich hatten dabe irgendwie mitgewirkt.

Berlin, 2L März. Moskauer Blätter berich­ten, daß wegen der gegenrevolutionären Ver­schwörungen im Donezgebiet sechzig Ingenieure, damnter drei Deutsche, verhaftet wurden. Als Hauptverschwörer werden zwei Brüder Kolo- dup genannt, die selbst ehemalige Schachtbe- sttzer waren und später alS Spezialisten bei der Sowjetverwaltung arbeiteten. Es wird ihre weißgardiftische, revolutio ns feindliche Ge­sinnung in den Vordergrund gestellt. Und zwar wird ihnen Vernichtung der Abbaumöglichkeit ei­nes sehr guten Schachtes und die Ersäufung eines andern Schachtes vorgeworfen. Diese Handlungen sollen gegen das bessere Wissen der ausländischen Spezialisten erfolgt fein. Der frei- gelassene Ingenieur G o l d ft e i u ift nach Berlin abgereist. Der Monteur Wagner sei noch in Charkow. Es befinden fich tatsächlich noch drei deutsche Ingenieure im Gefängnis zu Rostow.

Moskau kümmert fich nicht um uns.

Berlin, 21. März. Der deutsche Botschafter verhandelt dauernd mit der Sowjetregierung wegen der verhafteten Ingenieure. Er spricht fast täglich in Moskau vor. Diese Berhand- Utngen beruhen aber nicht etwa auf neuen In­struktionen, sondern bilden einen dauernden Meinungsaustausch. Die Verhandlungen ha- ben bisher noch z« keinem weiteren Ergebnis geführt.

Keine Dergeltung für die Domez-Opser.

Dessan, 21. März. (Privattelegramm.) Ein Vertreter der Regierung teilte heute im Land-

Prvbeflüge von Stolp aus über das Meer w-rgesehen, da Nobile jeder Möglichkeit eines Fiaskos seines Polarfluges Vorbeugen will. Von dem Ausfall dieser Maßnahmen wird es ab« hängen, wann er seine endgültige Ab­reise nach dem Pol vornehmen wird. Es ist anzunehmen, daß die Fahrt A »f a n g M a i > vor sich gehen wird. Sie fuhrt ihn direkt nach . Spitzbergen. Auch hier sind alle Vorbereitungen j getroffen worden, die dem glücklichen Verlauf . der Unternehmung dienen sollen, denn Nobile ; hat auf feinem ersten Fluge bereits große Er- , fahruugen gesammelt und dadurch die Mög- . lichkeit erlangt, in umsichtigster Weise sich gegen , alle Gefahren zu wappnen, soweit bie Technik und die sorgfältigen Vorbereitungen , ein Gelingen gewährleisten können. Tie Expc- , bitten soll nämlich in erster Reih« Wissenschaft- lichen Zwecken dienen und zur Erweiterung unserer geographischen, meteorologischen, at» mosphärischen und magnetischen Kenntnisse des bisher ziemlich unerforschten Polargebietes ver­wendet werden. Diesem Ziele galt eine längere Unterredung, die Nobile vor mehreren Woche» n Oslo mit dem berühmten Polarforscher Fritjof Nansen gehabt hat. Hier sind die großen Mängel besprochen worden, die noch heut die wissenschaftliche Erkundung des Polar- gebieteS aufs stärkste beeinträchttgen. Ganz ausgezeichnet war der Gedanke Nobiles, das Schiff .Stadt Mailand" zu einem .Ballon Mut­terschiff" zu machen, da er auf diese Weife

hoch oben im Norden eine schwimmende Reparaturanstalt

hat, auf der alle Ersatzteile wie Propeller, Mo- tore usw. und alle Betriebsstoffe zur Ergänzung untergedracht sind. Er wird also die Möglich- eit haben, Schäden, die durch das Wetter ent- tehen sollten, an Ort und Stelle auszubessern. Von Kings Bay aus wird er nunmehr den endgültigen Polarflug antreten, der in gerader Richtung zum Nordpol führen soll, ungefähr auf der Linie, die der Kapitän Byrd ein­gehalten hat. Die Rückkehr soll wiederum über die Luftfchiffhalle Stolp führen, wo eine Lan- >ung und Ausbesserung des Luftschiffes borge- sehen ist, mit dem dann Nobile nach Rom zu­rückzufliegen gedenkt. Wenige Wochen später wtrd der Polarflieger Byrd eine

Expedition nach dem Südpol antreten. Zu diesem Zwecke hat er ein hölzer­nes Eisschiff .Samson" gemietet, mit dem er nach der Roß Ice Barriere abfahren wird. Der Beginn der Reise soll im A u g u st sein und die Ankunft in der Südpolargegend im September. Drei Flugzeuge werden ntttae- fuhrt werden, die der eigentlichen Erforschung des Südpols dienen sollen Er will auf der ElSbarriere eine Niederlassung gründen, die hier Zurückbleiben soll, während er selbst mit Benet von hier aus durch die Lust den Südpol erreichen will. Di« Dauer der Expe-

Tokw . 21. März. ... L,_______ ________

Auf einer Ausfahrt beS Kaisers und der werk ausgezogen. Er wurde von der Polizei Kaiserin von Japan versuchte rin ärmlich ye- verhaftet. Der Mann gehört zu den Streiken- ktcideter Mann, der eine Bittschrift in der Hand den einer großen Brauerei Sein Bittqefnch trug, fich dem kaiserlichen Wagen zu nähern.!ist daS erste dieser Art in Japan

summe von 57,5 Millionen Pfund für neue Floi- tenrüstungen. Amerika will sogar eine neue Seeabrüstungskonferenz Vorschlägen und dennoch hat soeben daS Repräsentar enhauS das Marine­bauprogramm in Höhe von 274 Millionen Dollar (erste Rate!) genehmigt. An dieser inneren litt» Wahrhaftigkeit der Vertreter erleidet die Ab­rüstungskonferenz Bankerott, nicht an belanglo­sen Formeln. Zu sehr widersprechen sich Praxis und Theorie. Man möge zuerst praktisch ab» riisten, bann erst haben solche Konferenzen einen Erfolg.

Ueber bk beiden kommenden großen Polar« .expedlttonen Nobiles und Byrds wird uns ge­schrieben: General Nobile hat seinen ersten Probeflug mit seinem neuen Luftschiff -Italia" glücklich beendet (tote eine Depesche der .Kasse­ler Neuesten Nachrichten" gestern berichtet, D. Red.) und beabsichtigt. In ungefähr drei Wochen von Rom über die Mpen nach Nord­deutschland zu fliegen. Das Luftschiff .Italia" ist unstarren Systems tote daS erste Nordpol- uftjchrff Nobiles .Norge". Der Erbauer ist General Nobile selbst. Er hat von Versuchen mit einem starren System darum Abstand ge- nomen, well der Bau von zeppelinarti« gen Luftschiffen eine große Erfahrung und lange Schulung der Techniker erfordert. ES ist aber keine Frage, daß ein starres Luftschiff den großen Anforderungen der polaren Wetterver- hältnisse besser gewachsen wäre. Der große Ueberlandflug von Italien nach Norddeutsch­land soll gewissermaßen die Generalprobe für den Polarflug darstellen. Die erste Landung erfolgt in der Luflschiffhalle zu Seddin bei S t o l p, die zweihundert Meter lang, 35 Meter breit und etwa dreißig Meter hoch ist. Hier wird General Robil« zwei bis drei Wochen verblei- ben, um fein Luftschiff noch einmal aufs ge­naueste durchsehen zu lassen und Verbesserungen anzubringen, die sich bei dem großen Flug als notwendig herausgestellt haben sollten. Eine Anzahl italienischer Ingenieure und Techniker wird ihn dabei unterstützen. Fernerhin sind noch einige

Tor und Tür geöffnet

In dieser Grenzzone können die Woiwoden jedenlästigen" Deutschen (und daS sind sie ja alle) rücksichtslos aus die Straße setzen und mit­tellos zum Lande hinauSjagen, wie und wann es ihnen patzt. Und damit keine Zweifel be- ®n können, wird ausdrücklich bestimmt, daß

: Novelle auch süt Obetschlesien gilt, was dem Geiste aller Vertrage Hohn spricht. Vielleicht dringen die Berliner Anwälte beim Schiedsgericht mit ihrem guten Recht durch, vielleicht auch nicht Jedenfalls bekennt fich jetzt der störrifche Nachbar im Osten zu einer Westmarkenpolitik national-chauvinistischer Na­tur, die kaum mehr überboten werden kann. Marschall Pilsudski hat unbekümmert um alle Folgerungen alle Vereinbarungen über das Mederlassungsrecht der putschen in Polen ent­zwei geschlagen. Damit sind bie deutsch-polni­schen Wirtschaftsverhandlungen wieder zum völligen Stillstand verurteilt worden. Die Verständigungsfreunde werden fenfzen und die Bevollmächtigten zu anderen Methoden greifen müssen. Man wird vor allem wieder unser Eigentums- und Niederlassungsrecht in Polen sicherstellen müssen, bevor weitere Ver- Handlungen gepflogen werden. Zunächst muf­fen die Fundamente ausgegraben werden, ehe das Wirtschaftsgebäude errichtet werden kann.

* * *

Auch in Genf fechten wir einen verzweifel­ten Abrüstungskampf. Genf ist der politifcke Kaufladen Europas. Dort werden feit Jahr und Tag die Gedanken wie Waren verhandelt und verwuchert. Was alleS glaubte man schon aus Gens beziehen zu können: da gab eS Locarno­geist zu Räumungspreisen (Rheinlandraumung ) Schiedsgerichtsartikel und nicht zuletzt Abrü- stungSsimmel. Natürlich wird man sich hüten, einen Abbruch der vorbereitenden Abrüstungs­konferenz zuzugeben. Man wird fich, wie schon einige Dutzend mal vertagen, wie man vermut­lich auch die eigentliche Abrüstungskonferenz die Hauptkonferenz also, wieder .vertagen dürfte. ES ist ein wirklich leichtfertiges Spiel, welches da mit einem der bedeutendsten Gedanken Europas gespielt wird, ein frevelhaftes Spiel zugleich, denn es untergräbt bewußt eine Idee, auf deren Verwirklichung die entwaffneten Mtt- telstaaren ein verbrieftes und moralisches Recht haben. Sollte doch die völlige Wehrlosigkeit Deutschlands, wie sie heute Tatsache ist, laut Versailler Vertrag nur die Einleitung zu einer allgemeinen Abrüstung auch der Ententestaaten sein. Um die Verpflichtung aus einem Vertrage, den sie sonst sorgfältlgst bewachen, drücken sich heute noch die anderen und es kann Deutschland durchaus nicht lgeichgültig sein, daß eine solche unehrliche Politik weiter getrieben wird. Die Sabotierung der Abrüstung und nur daraus ' entspringt der fortwährende Bankerott der Ab- rüstungsidee ergab sich bei den meisten Län­dern dadurch, daß diese, anstatt abzurüsten, groß- i artig ausgerüstet haben. Gerade heute starrt i Europa in Waffen, überall stehen marschbereite .

Fast sah es so aus, alS würde eS dem viel- gewandten BerlinerGötterboten HermeS" end­lich gelingen, die polnischen GroßkophtaS für eine vernünftigere Handels- und Wirtschafts­politik zu gewinnen. ES kam aber wieder mal alles anders. Die rigorose polnische Grenzschutz­novelle über daS Aufenthalts-, Niederlassungs­und Eigentumsrecht für Deutsche in Polen hat alle Blütenträume völlig zerschlagen und damit die deutsch-polnischen Handelsvertragsverhand­lungen ihrer natürlichen Basis beraubt. Noch vor wenigen Wochen verhandelte Stresemann mit Zaleski in Genf eingehend über den ge­tarnten Fragenkomplex der Wirtschaftsbeziehun­gen. ZaleSki zeigt auch hierbei weites Entge- genkommeu, doch vermochte er sich In Warschau gegen den Marschallpräsidenten PilsudSki, den Innenminister und den KriegSrninister nicht durchzusetzen. Die Verständigungsgegner erhielten in Warschau die Oberhalb, sodaß die neue polnische Ungeheuerlichkeit jetzt Ereignis werden konnte. Um eS vorweg zu sagen: die alte preußische Enteignungsverordnung für den Osten ist eine Bagatelle gegenüber dem be­sonderen Enteignungsrecht, daS bie neue polnische Verordnung sür eine Grenzzone von dreißig Kilometern schafft. Mit ihren Be­stimmungen können Ausweisungen und Enteig­nungen in dem Weichsel-Korridor-Ge- 6 iet aus Grund de» geringfügigsten Zoll- oder Steuervergehens ohne rechtskräftiges Gerichts­urteil auf bloßem Verwaltungsweg« erfolgen. Damit ist jeder Verwaltungswillkür der deutschfeindlichen Woiwoden

Ak M «Will n in Molo

Ein Streikender nähert sich und wird verhaftet.

Das waffer» viel zu tief.

Mit Polen kein Handel möglich.

Berlin, 21. März. In Erwartung eines nahen Endes des deuifch-polnischen Handels­krieges hatten kurz nach der Berufung des Herrn HermeS zum Delegationsborsitzenden pol­nisch« Firme» große Aufträge an hiesige Metall- und Baufirmen zum 30. April gegeben. Die Bestellungen find jetzt b o r l ä u f i g sistiert wordeu, das läßt den Schluß zu, das! man in Polen die Hoffnungen auf einen baldi­gen Wirtschaftsverlehr wieder aufgegeben hat.

Dex Völkerbund wächst.

Auch die Türkei will enbgültig beitreten.

London, 21. März. Ein Genfer Korrespon­dent erfährt, daß die türkische «Delegation z. Zt. Vorbereitungen treffe, um auf der nächsten Völkerbundsversammlung einen enbgültt- gen Beitrittsantrag einzureichen. Die Türken würden dabei um einen nichtständigen Ratsfitz ersuchen.

Ser Juwelier als Doppelmörder?

Ein zweites Kapttalverbrechen klärt fich langsam aus.

Bettlermarsch zum Schloß

Der Zug der Zehntausend durch Kopenhagen. Masscnspeisung im Asyl.

£e diese Armeen mit nicht einzusehen, weshalb Frankreich diese Ab- db" .modernsten technischen Errungenschaften rüstungskonferenz beschickt: Frankreich hat soeben ausgestattet. Es ist ein Widersinn, wenn diese idle Friedensstärke seines Heeres auf über 500000 ^°"onen nun ihre Vertreter zu einer Ab-, Mann erhöht. England bewilligte die Siefen- rustungskofneren, nach Genf entfenben. Diese ---------- - '

tnb Vertreter militärisch hochstehender Völker und sollen fürSKbrßftung eintreten! Diese Leute hätte man schön längst yeirngeschickt, wenn man nicht bot der Welt ben Schein aufrechterhalten wollte, als ob man gerade den Frieden kräftigen wollte. Um diese Lüge leichtgläubigen Menschen glaubhaft obrzurnachen, geht in Genf das wider­liche Abrüstungstheater in Szene und es ist ein unerhörtes Kuriosum, daß heutzutage gerade die militärischsten Länder als am friedlichsten gesinnt dastehen wollen. So ist schlechterdings