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Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
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Nummer 67. Amtliches Organ der Stadl Kaffel
Sonntag, 18. Marz 1928.
Amtliches Organ der Stadt Kassel 18. Jahrgang
Der Reichstag muß sich sehe beeilen.
Moskau bleibt verstockt / Winterschrecken im sonnigen Süden.
Die große Dummheit.
Wird Moskau wieder.gutmachen?
Wir haben an unseren Moskauer Kunden bisher wenig Freude erlebt. Alles was sie uns 1925 im Handelsvertrag hoch und heilig zu- sicherten: Meistbegünstigung, Industrie- und Wirtschaftsausbau mit unseren Millionen-Kredi- ten, Erweiterung des Warenverkehrs usw. blieb bisher eine leere Atrappe für uns und ein Tisch- lein-deck-dich für die schlauen Gegenspieler im roten Kreml. Wenn man überlegt, daß unsere Ausfuhr nach dem Sowjetreich weit hinter der von 1913 zurücksteht, wenn man noch der- nimmt, daß unser Anteil am Russengeschäft im letzten Jahr noch weiter gesunken ist, während Onkel Sam und John Bull von Jahr zu Jahr auf eigene Faust die Bolschewistentölpel kräftiger rupften und fledderten; wenn man mit Seufzen und Stirnrunzeln die leeren Blätter unseres Russenkontos aus den forcierten Millionenkrediten gegen die von Mal zu Mal sich mehrenden Russenkonten vergleicht und absetzt; und wenn man schließlich mit steigender Unruhe bemerkte, wie die russischen Handelsniederlassungen sich überall in deutschen Hand- delszentren mit Schwärmen von Beamten und Agenten einnisten, während unsere Kaufleute auchnichteineKopeke drüben an privaten Handclskreisen verdienen: So muß man sich tatsächlich eingestehn, daß niemals der deutsche Michel schwerer und unverfrorener übers Ohr gehauen wurde als bei diesen Bolschewisten- bändeln, mit denen sich Moskau nur zu gern durch neue Millionen-Warenkredite weiter die Taschen gefüllt hätte.
Diesen Wuchergelüsten hat nun der einstweilige Abbruch des Handelsschachers scharf gebremst, wenn auch nicht zu verkennen ist, daß sich die englischen Geldsäcke die deutsch-russische Spannung wegen der Jngenieurschikanen auszunützen anschicken, um sich intensiver als zuvor ins fette Russengeschäft zu drängen. Kein gerecht und billig Denkender wird es einem Lande verdenken können, wenn es sich mit allen verfügbaren Mitteln für die Unverletzlichkeit seiner Schutzbefohlenen einsetzt, die man nach den berüchtigten, landesüblichen Tschekamethoden w o - chenlang ohne Verhör und Gelegenheit zur Rechtfertigung ins Gefängnis wirft, nur um den murrenden Mob von dem Wirtschaftschaos abzulenken, das den Boden des despotischen Götzen Lenins fast hoffnungslos unterhöhlt. Es geht nicht an, daß sich Herr Krestinski in Berlin und der sonst allwissende Tschitscherin in Moskau tot stellen, indem sie den Namen „Hase" flüstern, der von nichts weiß. Es geht nicht an, daß man bei brutalen Maßregeln gegen fremde Staatsbürger (an den englischen vergreift man sich wohlweislich nicht, sich hinter der starren Totenmaske bolschewistischer Gerichtskompetenzen verschanzt, deren berüchtigten Eisenkuren man mit verschränkten Armen zusieht. Vielleicht kann aber die Zungenfertigkeit des vermutlich nach Moskau abfliegenden Berliner Sowjetver- treters, dem Stresemann am Ernst der Lage keinen Zweifel ließ, die eisgepanzerten höchsten Sowjetgrötzen davon überzeugen, daß man hier eine Riesen-Dummheit schleunigst wieder gutzumachen habe. Denn auch die gesamte Weltpresse hat es dem Kreml-Diktator bescheinigt, daß man durch solche unerhörten Kriegsmanieren mitten im Frieden sich nur um das letzte Quentchen Vertrauen und Wohlwollen bei den Gutgesinnten bringen kann.
* * *
Unsere Wirtschaft selbst wird neuerdings von einem Frühlingsfrost und einem Fieberschauer nach dem andern geschüttelt. Kaum sind wir aus den gröbsten Metall-Jndustriekrisen heraus, so brechen die Sturzwellen der Eisenbahner- Ruhrarbeiter-, Buchdrucker- und anderer Lohnkämpfe über den schwanken Regierungs- und Wirtschafts-Notnachen herein, der von den Schlichtern und anderen Veratnwortlichen mühsam vorwärts gesteuert wird. Und wenn sich bet diesem bitterkalten Frühlingseinzug, der die schwellende Knospenpracht mit tödlichem Rauhreif schlug und allzufrühen Blütenflor grausam knickte, wenn sich letzt stürmischer als je abgezehrte Rentner, und Arbeitslosenhände, schwielige Bauern- und Kolonistenfäuste nach einem Schild und Halt in der kaltheitzen Lenzsonne, im eisigen Schicksalsstrom ausstrecken, so wird ihnen außer den schmalen Zehrpfennigen nur nnmer pieder der karge Trost von den Schatullenhaltern
der Reicher werden, daß d': schwersten Da- eine Liste, vorgelegt wird, bleibt jede Wahl-
weSleidenSjahre jetzt erst anbrechen. Hat doch erst jüngst noch eine der ersten Finanzleuchten Englands sich dahin geäußert, daß der Milliardentribut nur auf Kosten und unter Herab»
Nach dem Fafchisten-Tlttentai verduftet
Paris, 17. März. Laut Pressenotiz wird alS Anstifter des Attentats gegen den erschossenen Faschisten Savorelli, der verschwundene Profes- for Barnieri verdächtigt. Auch andere verschwundene Antifaschisten, unter denen sich der Atten- täter, ein einarmige» Mann, befinden soll, wer-
werden kann.
* * * Ls hat gewirkt!
Krestinski fliegt selbst nach Moskau.
Berlin, 17. August.
Der Sowsekbotfchafter in Berlin, Krestinski hat nach einem Berliner Russenblatt gestern nach einer Unterredung mit Stresemann in Moskau telegraphisch um die Erlaubnis nachgesucht, persönlich über den ungünstigen Eindruck der Verhaftung der deutschen Ingenieure zu berichten.
Auch Brockborff macht Dampf.
setzung des deutschen Lebensstandards entrichtet
befugnis unterdrückt. Dieses Gesetz, das mit der dem Großen Faschiftenrat anvertrauten Auswahl die Abgeordneten jeder politischen Opposition von der Kammer ausschlietzt, bedeutet die endgültige LoSsagung des sa- schistischen Regimes vom verfassungsmäßigen Regime. Aus diesem Grunde muß auch ich im Namen einiger weniger Kollegen erklären, daß wir nicht im Stande find, für den Gesetzentwurf zu stimmen. Die Kammer hatte die Worte des greisen früheren Ministerpräsidenten gespannt, aber unt frostigem Schweiyen angehört. Mussolini saß gelassen mit verschränkten Armen auf der Regierungsbank.
Moskau, 17. März. Die gestrigen Besprechungen innerhalb der Sowjetregierung dauerten bis 2 Uhr nachts. Die Aussprache Brockdorss- Rantzaus mit Tschitscherin sollte heute nacht stattfinden. Der deutsche Botschafter entfaltet in diesen kritischen Tagen eine höchst nachdrückliche Tätigkeit, um den deutschen Standpunkt zur Geltung zu bringen. Im Donez-Gebiet befinden sich noch fünfzehu Monteure der A- E G. Dir Ingenieure der A. E. G. sind sämtlich verhafte', worden. Englische Ingenieure wurden dagegen nicht verhaftet. Bei der A. E. G. in Berlin arbeiten infolge des Vertrages über die technische Hilfe gegenwärtig 24 Sowjetingenieure. Eine Abschwächung des Konfliktes ist nur durch ein Entgegenkommen der Russen möglich.
* * *
Heißer Boden.
Moskau läßt sich auf nichts ein.
Moskau, 17. März.
Das Regierungsorgan schreibt zur Verhaftung der deutschen Ingenieure u. a.: Es handelt sich um lebenswichtige, notwendige Akte des Selbstschutzes der Sowjetunion gegen konterrevolutionäre Versuche. Die Sowjetregierung trägt keine Schuld daran, wenn einzelne ausländische Bürger an diesen Versuchen teilnehmen. Befreundete Regierungen, die eine Einmischung ihrer Bürger in die Sowjet-Angelegenheiten nicht billigen, müssen diese scharfen Maßnahmen unterstützen. (!) Das Gericht wird der öf- fetnlichen Meinung des Auslandes Gelegenheit bieten, gebührenden Einblick in das Anklage- material zu erhalten. (Wie wir Deutschen uns zu dieser schroffen Ablehnung unseres Einspruches stellen, ist im heutigen Leitartikel näher ausgeführt. Die Redaktion.)
Krestfinsn Bat ffchs überlegt
Berlin, 17. März. (Durch Funkspruch.) Wie heute Mittag aus »reisen der Sowjeabotschaft verlautet, wird der Berliner Botschafter Krestfinski nicht nach Moskau fahren. Im übrigen wird uns aus gleicher Quelle versichert, daß außer dem letzten internen Bericht bei der Botschaft keine neuen Nachrichten über die Angelegenheit der verhafteten Deutschen vorliegen.
den gesucht. ______
Nur noch 14 Tage.
Ob der Reichstag noch fertig wird?
Berlin, 17. März.
Der Reichstag hatte am 16. März noch nicht ein Drittel des Arbeitsprogramms aufgearbei-
das MS zum 3t. März erledigt sein soll, da- mit die Reichstagswahlen im Mai stattfinden können. Im Parlament erörtert man deshalb die Lage. Mit der Abhaltung von Abendfitzun- gen hat sich der Aeltestenausschutz noch nicht befaßt.
Stresemann beleuchtet die Lage. ~~
Berlin, 17. März. Im Auswärtigen Aus- schuß ergriff heute vormittag Außenminister Dr. Stresemann, der zusammen mit Staatssekretär von Schubert, erschienen war, das Wort zu längeren Ausführungen über die gesamte außenpolitische Lage (Genf, Rußlandkonflikt usw.)
Ls will nicht Frühling werden
Im blauen Süden eifiges Schneegestöber.
Mailand, 17. März.
In Oberitalien herrscht Winterkälte. In den Alpen und den Apeninen ist wieder reicher Schnee gefallen. Es werden endlich einige S k i - R e n n e n stattfinden können, die im Februar wegen Schnecmangels abgesagt werden mutzten. AuS Mantua bis Umbrien wird Schneegestöber bei eisigen Winden gemeldet. In Triest weht seit einigen Tagen die Bora so heftig, datz zum Beispiel ein Mann gegen eine Mauer geschleudert wurde, wobei et einen Schädelbruch erlitt.
Athen, 17. März. (Eigene Drahtmeldung.) In der Gegend von Korinth ereignete sich ein ziemlich heftiges Erdbeben. Mehrere Häuser sind eingestürzt, wobei einige Einwohner getötet wurden. Die von Panik ergriffene Bevöllerung flüchtete aus die umliegenden Felder.
Ver-achtiges Schweigen.
Die englische See-Ofiiziersrevolle war ernst!
In -er Märtyrerkrone.
DaS Elsaß mutz viel leiden.
PariS, 17. März.
Im Elsaß wurde die Zeitung „Das Reue Elsaß", das Organ der fortschrittlichen Partei, die, wie eS amtlich heißt, immer deutlicher auto- nomistische Tendenzen gezeigt habe verboten. Der Chefredatteur deS Blattes ist in Zabern für die Sammerwahlen aufgestellt.
Straßburg, 17. März. In Mülhausen wurde der wegen seiner antonomistischeu Gesinnung bekannte Dr. B i ck l i n verhaftet.
Paris, 17. März. Die Haussuchung bei dem Steuereinnehmer Mattern in Dammerkirch verlief ergebnislos.
Lin pre-iger in -er wüste.
Gegen die Dittatur in höchster Potenz.
Rom, 17. März. Mit der debattelosen Genehmigung der faschistischen Wahlreform in der Kammer gab Giolitti bekannt: Die vorgeschlagene Methode zur Bildung der neuen Kammer könne nicht eine wahre und eigentliche Bolksver. tretend bilden. Diese müssen vielmehr in vol- ler Freiheit dirett von den Wählern nach dem Wahlgesetz gewählt werden. Wenn bloß
London, 17. März.
Die Offiziersmeutereien aus dem Flaggschiff „Royal Oak" find noch immer dunkel. Die Ad- miralttät will erst nach neuen Informationen entscheiden, ob ein Kriegsgericht über die Offiziere abgehalten werden soll. Verschiedene Blätter find erstaunt, datz es nicht möglich gewesen fein soll, eine genaue Darstellung der Vorgänge auf drahtlosem Wege zu übermitteln. Ein Korrespondent in Malta glaubt sagen zu können, datz auf jeben Fall zwei Kapitäne und andere Offiziere fich weigerten, unter Konteradmiral Collard in See zu gehen. Ferner besteht die Auffassung, datz es fich nicht um Fragen gesellschaftlicher oder persönlicher Att handele (einige Blätter sprechen von einem Zank wegen einer Jazz-Kapelle), sondern daß es um durchaus dienstliche Fragen ging.
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Schlachtschiffe in „Schutzhaft".
Zürich, 17. März. (Privattelegramm.) Zu der Meuterei im Mittelmeergeschwader verlautet, daß die aus der Reede von Malta liegenden Linienschiffe Royal und Bork aus dem allgemeinen Dienst genommen wurden Die Mannschaft hat die Schiffe verlassen müssen und sei in den Marinekasernen untergebracht Der Kriegshafen so» sogar gesperrt sein.
ganzen 186 .Untertanen.
die alle samt und sonders vom — Schmuggel leben. Dieser ansonsten nicht als so ganz bürgerlich erachtete Berus wird hier direkt gesetzmäßig ausgcttbt; auch die beiden Schutzstaaten sehen keine Handhabe, ihn zu unterbinden. Noch lustiger und liebenswerter stellt sich das König! e i ch B a r d s e y dar. Jawohl: Königreich! — und als solches unbedingt das kleinste der Erde! Es umfaßt die gleichnamige Insel an der Wallrsischen Küste, Carnarvonshire gegenüber. Man steht sprachlos angesichts der Tatsache, daß England sich dieses in allernächster Nachbarschaft gelegene Territorium noch nicht einverleibt hat. Äber es ist dennoch Wahrheit: Bardsey ist selbständig! Dieser Däumlingsstaat hat ganze fünfzig Einwohner. Aber diese Untertanen haben cs in sich. Sie wählen nämlich aus ihrer Mitte jedesmal auf Lebenszeit einen veritablen König, der sogar feierlich mit einer
uralten bronzenen Krone gekrönt
wird. Die Bewohner selbst behaupten, daß diese Krone einstmals von den alten Königen von Wales getragen worden sei. Wie sich die Wissenschaft zu dieser Behauptung stellt, wissen wir nicht. . . Bekannter als diese ulkigen Ltliputa- nerstaaten dürfte schon die uralte griechische Mönchsrepublik Hagion Oros sein, die im Athosgebirge liegt. Ihre zwanzig Klöster sind zu starken, sogar mit Geschützen versehenen Bergfesten ausgebaut. Sechstausend Mönche aus aller Herren Länder gehören der Republik an, dessen Selbständigkeit niemals, selbst von den Türken nicht, angetastet wurde. Der „Präsident" dieses Staatswesens ist der Erzabt, der in der Abtei Laura residiert, wo sich übrigens eine weltberühmte, über dreizehntausend alte und kostbare Handschriften umfassende Bibliothek befindet. Die „Untertanen" widmen sich lediglich ihren wissenschaftlichen und religiösen Studien und leben von etwas Viehzucht und reichlich primitivem Ackerbau. Eine weitere feltsa- me Republik liegt im Rigaischen Meerbusen. Es ist die I n s e l R u n o e, die von ungefähr vierhundert schwedisch sprechenden Fischern bewohnt wird Sie bilden unter sich eine Art Staatswesen mit christlich-kommunistischen Prinzipien. Unter anderem leben sie in Gütergemeinschaft. Ihre Verbundenheit untereinander besteht bereits seit den Zeiten der alten Waräger. Auch ihre Unabhängigkeit ist nie angetastet worden, weder von Rußland noch von Schweden noch jetzt von Lettland. Fernab von uns, mitten im Stillen Ozean, liegt die R e p u - blikPitcairn. eine winzige, nur acht Kilo- meter umfassende Insel, felsig, aber nicht unfruchtbar. Heute leben hier hundertfünsund- sechziq Bewohner, die Ackerbau. Viehzucht und svärlichen Handel treiben. Sie sind die Abkömmlinge von neun meuternden englischen Matrosen, die auf diesem Eiland im
Sie leben auch.
Unbekannte Republiken und Königreiche.
Von
Maximilian Paüanca.
Ter eitffgerma6en Unterrichtete denkt Ufert an Liechtenstein, San Marino und Andorra. Ge- witz, diese Staatengebilde sind grotesk genug. Aber es gibt neben ihnen noch „felbftänbige Staaten", die bedeutend luftiger anmuten, «on denen kaum ein Mensch etwas weih, und die keine voliüsche Ucberfichtskarte der Welt au» nur verzeichnet. Unser Mitarbeiter läht sie hier vor uns oufkben.
Apropos Andorra! Diese sage und schreibe 5500 Menschen umfassende Pyrenäenrepublik stammt noch aus der Zeit Karls des Großen! Niemand hat ihre „Selbständigkeit" je angeta- ftet. Sie steht lediglich unter dem Schutze Frankreichs, an das sie alle zwei Jahre den enormen Tribut von fast zweitausend Franken zu entrichten hat, und wird im übrigen „regiert" von einem auf fünf Jahre gewählten Syndikus. Kein Hauch der aufgeregten Zeit drang noch in diese Einsamkeit . . . nur vor einigen Jahren riskierten es zwei wagemutige Ausländer, eine — Zeitung gründen zu wollen! Aber da hätte man die Empörung der Bevölkerung sehen sollen: Bei Nacht und Nebel mußten diese „Revolutionäre" schleunigst das Weite suchen. Nein, mit solch modernen Sachen, wie sie eine Zeitung darstellt, wollten dies braven Gebirgler nichts zu tun haben. Weiter westlich in den Pyrenäen nun gibt es noch eine andere „Republik", von der die Leser kaum je etwas gehört haben dürften. Sie nennt sich Gaust und ist ebenfalls schon zurzeit Karls des Großen gegründet wor- den. Frankreich und Spanien schützen die Unabhängigkeit dieses famosen Staates von
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