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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

Sonnabend, 17» März

Amtliches Organ der Stadt Kassel 18. IahrqaNg

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NvM i er 66. Amtliches Organ der Stadl Kassel

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London fischt wieder im Trüben.

die kann man den Völkerbund viel. I Englands Geeoffiziere meutern

Wie

Okfk'ge Jtflftuna8öeba!ten im We tzen ©au«

Go enden Ozeanflieger

Verschwörung auch in Afghanistan?

Den Wahablten entwischt

Wüstenabcnteuer eines englischen Jral-Generals.

Zum Schluß noch die«: Di« Prob« aus'S auf die Konsequenzen der weiteren Abrüftungs- Exempel, ob seit dem Eintritt Deutschland« undlsabotage der Anderen betont. Noch haben wir

Das Fliegerwratt im Ozean. Hinchrlifse und

London. 16. März. Auch heute morgen liegen keine verbürgten Nachrichten über daS Schicksal des OzeansliegerS vor. Im Staate Maine tdes nordöstlichsten Amerikas) wurde in der Nähe der Küste das Wrack eines gelb ange- strichenen Flugzeuges beobachtet. Man versucht jetzt festzustellen, ob sich tatsächlich um daS gelbe Flugzeug HinchclifseS handelt. Die Behörden haben mehrere Schaluppen entsandt, um das W r a ck a n B o r d zu nehmen.

DaS SSnigspaar wird

London, 16. März. Wie verlautet, sind Um- tände eingetreten, die daS afghanische KönigS-

rückzukehren, sobald der endet ist, patt, wie ursprünglich geplant, über Paris, Brüssel, Warschau, MoSkau und Rord-

wohl schleunigst heimfahren.

persien nach Hause zu fahren Es werde ange­nommen, daß die Lage in Afghanistan un­ruhig geworden, und daß eine Verschwö­rung entdeckt worden sei. Der König wartet «och eingehende Informationen feines Schwie­gervaters ab, der schon von Paris aus zurück­kehrte.

ncnzahl der Kreuzer die Initiative zu ergreifen und ferner für ein interna'.lonales Abkommen über Seeabrüstung einzutreten..

Washington, 16. März. Im Repräscntan. lenhaus wurde der Marincsckretär wegen des Bauprogramms, das auf 15 10 OOOO^onnrn- Kreuzer zu je 17 Millionen Dollar Baukosten

Kein Srbanke an Seeavrsistung.

London, 16. März. DaS Unterhaus

Die Gelegenheit ist günstig.

London nuNt die deutsch-russische Spannung aus. Privatkrcdite für die russischen Molkereien?

London, 16. März

Eine Handelsgesellschaft soll sich bereit erklärt haben, der Sowjetregierung einen Kredit von fünfhundert tausend Pfund zu gewnh ren, nachdem sie zuvor einen Kontrakt wegen Einfuhr russischer Molkereiprodukte unterzeichnet hatte. Die Sowjetregierung wer­de die Kredite zur Entwicklung der Milch­wirtschaft benutzen. Man rechnet mit einer erneuten Agitation wichtiger Citqkrcise zu g r ö - tzerer Annäherung an Rußland.

Vertreter des Jrak-StaateS in London, Gene- ssortrupp d^r R-ife-Kamwan- Jaffar Pa- ral Jaffar-Pafcha war auf seiner ReiseIschas wurde mehrere Stunden bei Ramadi seft- zwischen Bagdad und Beirut in Gefahr, in die' gehalten.

paar veranlassen könnten, direkt nach Kabul zu- ' ' " Besuch in England be- »rünglich geplant, übt

die Genfer Abende der Eingeweihten.

1 Es gibt übrigens noch eine andere Möglichkeit für Wissende: Man kann den Abend intellek­tuell verbringen JrnCafS Landolt. Dort

i nächtigt die Genfer Bo hörne. Das gibt : es nämlich in dem biederen Städtchen auch. Im Landolt sitzen die ausländischen Studenten, die Schöngeister, Musiker, Literaten, die Schauspie­ler vom Stadtrhcater und all die »verkomme­nen Existenzen", wie sie der Philister bezeichnet. Es ist freilich nur eine recht provinzielle Bo- hsme. Die Gespräche kreisen nicht um den Da­daismus, und man liebt keinegeballten" AuS- drucksformen. Man ist romantisch wie in der- unkenen Tagen und trägt Stirnlocken wie anno dazumal. Typisch französische Provinz­intelligenz. Politische Gespräche sind grundsätzlich ausgeschlossen. Für solchen Un- inn hat man keine Zeit. Nur die russischen Ni- lilisten fehlen. Einige unter ihnen haben mittlerweile Karriere gemacht. Monsieur Trotzki ist dem ältesten des Garcoas noch immer eine Flasche Wein schuldig. Dafür Hai ihn aber Volkskommissar Lunartscharski kürzlich besucht. Andere verbringen ihre Rächte in der toeltbe- rühmten .Bavaria", wo sich insbesondere die deutsche

Presse zu traulichem Fachsimpeln vereinigt. Früher einmal gehörte auch Dr. stresemann zu den Stammgästen deS Bierhauses. Aber das Lokal ist ihm offenbar zu langweilig geworden. Zauberhaft ist allein die Genfer Altstadt «s gibt keinen anderen Aus­druck,

Abenteuerlich, romantisch, gespen»isch.

Ein alter Uhrturm steht auf freiem Platz. Sein eifere«, abgeleiertes Glockenspiel kündet die Geisterstunde und jetzt und jetzt muß di« weiße Frau von Gens herab ff eigen und, in Wal­ende Gewänder gehüllt, durch die stillen Sira- ien wandeln. Sogax die Betrunkenen, die an­der Brafferi« nebenan herauStorkeln, betreu»

Dem Lebenswillen unseres Volkes aus Entwick- lungSmögtichkeiten und Revtsionsmöglichkeiten deS Versailler Diktates nicht einmal ge- nügende theoretische Geltung ver­schafft. Roch haben wir die für das deutsche Volkstum im Ganzen so ungeheuer wichtige Forderung nach allgemeiner Anerkennung und Durchführung des Minderheitenrechtes nicht erhoben, trotzdem wir fast täglich Beweise für seine Verletzung erhalten. Roch ist also sehr vieles für Deutschland im Völkerbünde zu tun!

Begleiter schon aus dem Grund deS Meeres?

Rewyork, 16. März. (Durch Funkspruch.) Nachdem sich nun i-uch die Nachricht von einer . Landung Hincheliffes auf der Stratteninfel bei Portland als unrichtig erwiesen hat, geben die Flugsachverständigen jegliche Hoffnung auf sein Eintreffen auf. Die Armeeflieger bezeichneten die Suche als wertloses Spiel mit dem Zufall. Wie bekannt wird, hat sich Hincheliffr noch kürzlich in Rom scharf gegen die Mit­nahme von Frauen bei Ozeanflügen ausge- I sprachen.

verwarf nach langer Debatte einen Antrag und ein Flugzeugmutterschiff zu 19 Mtllto ten der Arbeiterpartei an die Regierung, für die Dollar beschränkt werden fnfl.hettannnc Abschaffung der Schlachtschiffe und der Un- griffen. Die Abstimmung wird für", morgen terseeboote und für bte Verminderung der Ton- erwartet. J

durch Deutschlands Mitarbeit im Wandel der Zeit auch eine Veredelung des Völkerbun­des in der Richtung auf objektive Rechtsprechung eingetreten ist, werden wir Deutschen freilich

erst dann machen können, wenn es sich um ent- scheidende Lebensfroaen unserer eige­nen deutschen Zukunft handeln wird. Doch ha- ben wir in der Abrüstungsfrage stark z u rück­te h a l t e n und unseren einwandfreien Rechts­tandpunkt mehr angedeutet, als unter Hinweis

Das Tagesgespräch der Themsestadt. Riederholung der Flagge auf dem Admirals­schiff. Roch dunkel aber sehr bedenklich.

Senkt Näcssle.

Betrachtungen eines Unpolitischen.

Bon

Ren« Kraus.

So man sich abends ttt Tode langweilt. Treff, punkte der großen und bet kleinen Welt. DaS '«uae Gen! unter sich. Im Nachtlokal der Bobeme. - Am Stammtisch der Prelle. Am schönsten ist es in der Altstadt.

Gens, im März.

Irgendwie hängt das alles in Gens zu­sammen: die schönsten jungen Mädchen und die älteste Universität, die verliebtesten Katzen und die einsamsten Abende in Mitteleuropa und Umgebung Um zunächst von diesen zu reden: so einsam sind sie, daß der Völkerbund beinahe hätte nach Wien übersiedeln müssen. Nur um Der bleiernen Langeweile zu entgehen, die sich pünktlich um neun Uhr abends über die Stadt senkt . . . errichtete man statt dessen zwei neue Tanzpaläste, obwohl schon die alten, laut Ver­sicherung sämtlicher Nachtportiers, nicht existie­ren können. Wenn der Völkerbund nicht gerade versammelt ist. Dann freilich hebt ein tolles Nachtleben an. Ich habe imMac Mahon", dem ersten Lokal von Gens, im Laufe eines beson­ders lebhaften Abends vier tanzende Paare gesehen und imFanlasto", dem Konkurrenz­unternehmen, tanzie gar ein Dutzend sehr vor­nehmer Damen und Herren-, Die einfachen Leute:

Midinetten und Handelsangestellte, Studenten und alle möglichen kleinen Leute treffen sich Abend für Abend imPalais d'Hiver". das -irgendwo draußen in der Vorstadt liegt. Roch nie hat sich ein Völkerbunddelegierter hierher verirrt. Richt einmal die amerikanischen Re­porter haben diesen Zauberpalast aufgestöbert. Selige Erinnerungen an denFünfkreuzG- ianz" im Wiener Wurstelprater werden wach, betritt der Fremde die allen jungen Genfern geheiligte Schwelle. Billigkeit ist die Losung. Und: gute Laune! Und: Jugend, Jugend, Ju­gend! ES geht sehr ehrbar zu. Alle Welt kennt einander. Die Stammgäste bleiben unter sich. Ritterlich küßt der Commis die Hand, die Samstag ihren Besen führt. Mademoiselle und Monsieur tanzen sehr sittsam zu uralten Polka- weisen und zu den Klängen desHallcluja"- Songs, der hier nicht minder verheerend wirkt als in irgendeinem Carlton-Hotel mit zwei Sternen im Baedeker. Ist es allerdings Mitter- nacht vorbei, so setzt sich Mademoiselle aus Mon­sieurs Schoß und es gibt kein Carlton' :n GotteS weiter Welt, wo man auch nur annä­hernd so glücklich sein kann. Aus heimlichen schlecht beleuchteten Winkeln hört man ein Hal­lesVa t'en", das sich mitRicht doch!" nur ehr mangelhaft übersetzen läßt und dann hört man lange gar nichts mehr. So vergehen

Das jüngste Bolfchkwistenopfer.

BerzweiflungStat eines verarmten Grubenbesitzers in Paris.

PvriS, 16. März. Ein fünfzigjähriger Herr twisten ihm, der früher ein reicher Grund- beging gestern in einem Auto Selbstmord. In besitz er in Rußland gewesen sei, seinen aan- einem Briese teilt er mit, daß er aus Verzweif- zen Besitz geraubt hätten, sodaß er seit Jahren lung aus dem Leben scheide, weil die Bolschr-lin bitterster Armut gelebt habe.

London, 16. März. Die Sensation der heu­tigen Presse ist ein Marineoffizier-Aufruhr auf Malta. Schon kurz nach Mitternacht wurden durch eine Unterhausanfrage ernste Schwierig- keilen auf dem Sckpachtschiff Royal Oak bekannt. Weiter verlautet, daß die Abfahrt der Mittel meerflotte erst einen Tag später erfolgt, nach­dem man gesehen hatte, wie die Flagge des FlaggschiffesRoyal Oak" niedergeholt wurde als Zeichen, daß der Kapitän feinen B e - fehl niederlegte und zwar angeblich we­gen des Verhaltens gewisser höherer Offiziere, von denen zwei nach England über Gibraltar abgefahren fein sollen. Das Geschwader ging dann unter einem

anderen Kapitän in See. , ES seien bei der Admiralität zwar bestätigende Meldungen, aber noch keine Einzelheiten über die Art der Vergehen und die Anschuldigungen gegen die Offiziere eingelaufeu. Ein Unterhaus­mitglied gab bekannt, die Offiziere deSRoyal Oak" hätten sick> geweigert, unter dem Admiral in See zu gehen, und daß sie vor ein Kriegs­gericht gestellt und als Passagiere nach Gibraltar geführt worden seien.

_ Von

Staatssekretär Fehr. v. Rheinbaben, M. d. R

Ich möchte hier noch einmal versuchen, über die letzte üblicheGenfer Bilanz" hinaus, zu­gunsten künftiger deutscher Arbeit in Gens einige auf unsere bisherigen Gesamlersahrun- gen gegründete ernste Thesen herausschälen Deutschland tritt sowohl aus Ueberzeugung wie aus eigenem Interesse grundsätzlich als Mah­ner zur Vertiefung des Schicdsgeoankens aus und durch den Zwang einstimmiger Abstim­mungen kann seine Stimme nicht überhört wer­den. Das ist ein starkes Plus und sollte bei feiner Kritik des heutigen Völkerbundes über« sehen werden. Freilich trotzdem bei uns selbst und noch viel weniger im Ausland vor­her geglaubter Zurückhaltung vertritt vorläu­fig Deutschland in Genf in der Hauptsache nicht eigene Interessen, sondern die Inter­essen anderer bezw. der Allgemeinheit Vor allem muß Deutschland mit allen Kräften danach streben, die Stellung des Haager Ge- richtshoses zu stärken. Jeder Staat, der sich weigert, seinen Fall dem Haag zu übergeben, der gesteht automatisch ein, daß er sich im Un­recht suhlt und daß er nur mit Hilfe Ver­bündeter und im _ Kriege siegreicher Machte gegenüber schwächeren Staaten hoffen kann, seine ungerechte Sache zum Erfolge führen!

Daß die von uns besonders vorgeschlagene und gewünschte Mitarbeit außereuropäi­scher Länder einen Nutzen für die generelle Vertiefung des Völkerbundsratsgedankens be­deutet. scheint mir dann sicher, wenn die Vor­aussetzung der persönlichen Unabhän­gigkeit der in den Rat entsandten Delegierten sichergestellt ist. Fehler wie den, einen Brasilia- ner zum Berichterstatter über europäische Min- derheiten zu machen, dürfen allerdings in der Zukunft nicht mehr vorkommen. Das Minder- tzeitenproblem als Gesamtproblem ist in allererster Linie ein europäisches Problem und kann auch nur von europäischen Staatsmän­nern und Politikern richtig beurteilt werden, eine anbcrc Forderung jedoch ist noch wichtiger als diese. Die Tatsache, daß etwa fünfzig Pro­zent der Delegierten Berufsdiplomaten und, bedeutet jedenfalls eine interne Schadt- aung und ein fortwirkendes Hebet, das der Völkerbund selbst im Interesse seines Ansehens beseitigen sollte. Jeder Diplomat wird und muss es in seiner allgemeinen und dauernden Eigenschaft als Vertreter bei einer auswärtigen Macht als seine Hauptaufgabe betrachten, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen dieser Macht und dem eigenen Lande zu stärken. Diese, seine vielleicht Jahrzehnte lang betriebene, Ar­beit würde natürlich empfindlich gestört werden, wenn er anläßlich einer kurzen Tagung in Genf tn einem Sonderfalle gezwungen Ware gegen die Macht, bei der er alfrebiert ist, Stellung zu nehmen. Ich weiß, das Problem ist heikel und delikat aber es muß in der Oefsenllichkeit stär­ker diskutiert werden Es wäre zu wünschen, daß Takt, Lovalitäis- und Rechtsgefühl allmählich ganz von selbst die in den Zentren der großen europäischen Politk d e g l a ub i g t e n Diploma­ten veranlassen sollten, auf Grund einer entspre­chenden Meinungsbildung in Genf ihre Regie­rungen zu bitten, von einer Delegierung in die Völkerbundsversammlung, jedenfalls aber in den Völkerbundsrat, ab zu sehen.

Roch delikater als diese Frage ist das von Frankreich aufgeworfene Problem der Er- Weiterung der Rechte des RatSprä- f ibenten für die Zeit zwischen den Sitzungen de- Rats. Die deutsche öffentliche Meinung kennt die hinter dieser scheinbar harmlosen Formel verborgenen Motive der französischen Politikund ich. xu meinem Teile wenigstens, misstraue ihnen auf's Höchste Wird der Frieden durch irgend ein Ereignis wirklich ernstlich be­droht, dann mutz der Rat selbst zusammentre- ten und jur technischen Erleichterung dieses Zu- sammentretens sind ja auch schon alle möglichen Erwägungen angestellt worden. Will man wirk- lich weitergehen und neben der Vollversamm- lung des RateS eine vorläufig entschei- dende Instanz schaffen, bann darf dies nicht der zufällig amtierende RatSprästdent selbstän­dig tun. sondern man greife etwa den Gedan­ken deS Treier.RomiteS auch für diese Funktion ottf. damit die Unparteilichkeit ge­wahrt bleibt Keinesfalls darf sich die deutsche Politik zu voreiliger Zustlmmi-na zu Irgend­welchenAnregungen" des di« verMeierte Jnveftignation tn Ungarn vornehmenden Dreier-Komit^s bereitfinden!