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Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

»nietgen»t«rte: »übetmische WefMheannetgen btt <nm>8etle 10 4. aubwSrrtae Seichäftsaureigen bte mm-rteile 10 4. Äamthenanieigen bte mm-Beile io 4 ff lei ne An,eigen an8 ffaüel bab Wort 5 4. auswärtige kleine Anreigen bte mm- Seile 10 4. Reklamen bte mm-8etle 88 4. Cfiertgebüb: 35 4 (bet Suüellung 95 4l. Rechnungsbeträge innerhalb 5 tagen lablbnr (bür bte Richngkeit aller burch Aernsvrecker aufgegebenen flnietgen sowie für «ufnahmebaten nnb Plätze kann nicht garantiert werben, (bür ilnteigen mit befonbetb schwierigem Latz lül vroreut «uff»l.tg Druckerei: tzchlachthofllr 98'80 «ekchäktbftellet ffölntftbeftr 6

Nummer 64. Amtliches Organ der Stadt Kaffe! Donnerstag, 15«. März 1928« Amtliches Organ der Stadt Kaffel 18. Jahrgang

Verstimmung zwischen Berlin-Moskau.

Dil

französischen Kasernen von zwei französischen

London, 14. März. Newyork, 14. März. (Durch Funkspruch.) ist gestern in Cran- Nach einem hier aufgefangenen Funkspruch fich-

minister Dr. Stresemann zum Vortrag über die letzte Tagung deS VölkerbundSrateS in Genf.

laltigen enwehl

Berlin, 14. März. Die Siemenswerke teilen mit, datz sämtliche bestreikten Betriebe heute wieder arbeiten.

sich daS Parlament fetzt schon mit allen Einzel, heilen beschäftigt. Einstweilen hat nun der fünfzehngliedrige Ausschuß au8 allen Parteien den Augiasstall zu säubern. Bon der Debatte im Plenum des Reichstags sind deswegen neue Aufklärungen nicht zu erwarten.

Stresemann vor dem SteltvsVrastdenten

Das Monental als Maffenfrledhos

Schon jetzt dreihundert Tot« beim Talsperren bruch. Man sah die Katastrophe komme«. Niemand kümmerte sich um die Dammrisse.

Diesmal sogar Weiße Franzosen.

wigShafen, 14. März. Ein 17 Jahre altes imädchen wurde gestern in der Nähe der

Berlin, 14. März. (Durch Funkspruch.) Der in Reichspräsident empfing heute den Außen-

mit, früh

zu leiden hat. Groener hat diesen Zusammen- Hang deutlich erkannt, wenn er an den Reichs­tag die Bitte richtete, daß er aus dieser Skan- dalaffäre keine Folgerungen für die Beurtei­lung der Marine ziehen möge. Man kann auil

diesen seinen Worten erkennen, daß er daS rich-Hen

tige Gefühl dafür hatte, wie sehr die sachlichen Forderungen, welche daS RetchSwehrministe- rlunt vor dem Reichstage zu vertreten hat, wie z. B. erst neulich die erste Baurate für den neuen Panzerkreuzer, unter dem Miß­trauen des ParlamenlS gegen ein Ressort zu lei­den haben, von dem man weiß, daß es daS vor­nehmste Recht der Volksvertretung, die Bewilli­gung und Kontrolle der etatsmäßigen Ausga­ben nicht achtel. Dieses Mißtrauen ist vor allen Dingen bei den Parte ien der Linken vorhanden und war mit ein Grund, wenn auch nicht der einzige, daß diese Parteien sich man- chen Forderungen der HeereS- und Marinelei- tung gegenüber ablehnend verhalten. Wenn Groener seine Zusage halten kann, die Glaub­würdigkeit nicht nur für die Marine, sondern auch für die ganze Wehrmacht und das Reichs- Ministerium wiederherzustellen, so wird er da- mit eine für die ganze politische Entwicklung in Deutschland wichtige Tat verrichtet haben. Bei der vorläufigen Unübersichtlichkeit der von der SeetranSport-Abteilung getätigten Geschäfte kann natürlich nicht die Rede davon fein, daß

Der Flieger Hiuchcliffe ist gestc well mit unbekanntem Ziel auMstiegen, um den Versuch zu unternehmen, den E n t f e r n u n g S-

Wieder Don btt rieb in Brrlin.

Berlin, 14. März. Die «. E. G. teilt daß die streikenden Werkzeugmacher heute die arbeit wieder ausgenommen haben.

Soldaten angefaHen, die eS zu bi versuchten. Als sie wegen heftiger ..... ihr Ziel nicht erreichten, mißhandelten sie daS Mädchen. Auf energische deutsche Schritte hin, wurden die beide» Täter von der Besät, zungsbehörde verhaftet.

Fliegt er auf Newyort los?

Geheimnisvoller Aufstieg deS Engländers. Schon weit über dem Ozean.

Hier befanden sich vorher in dem landschaftlich reizvollen Canon Pflanzungen von Zitronen, bäumen. Die Postmeisterin der in der Rahe ge­legenen Stadt SauguS erklärte, die Pflanzer, die an dem San Franzisko-Damm lebten, hät- len schon im letzten halben Monat von nichts anderem mehr gesprochen, als von den Riffen indemDamm und von der Möglichkeit eines Dammbruchs. Zahlreiche Autofahrer bestätigen die Beobachtungen (Siehe auch die Berichte der ersten Beilagenseite. D. Red.).

Wittibe punkte.

Moskau will Geld. Und unsere Ingenieure? Kopenhagen, 14. März.

Ei» Blatt ersähtt aus Moskau: Das Regie­rungsorgan spricht in einer viel beachteten Wei­se von einer Trübung der Beziehungen Sowjet- rußlands zu Deutschland. Die Ursache liege aus wirtschaftlichem Gebiet. Deutschland ver­weigere Sowjetrußland die notwendigen Kre- dikc, die es in seiner augenblicklichen ungünstigen Lage gebrauche. (Weit bedauerlicher ist jedoch zurzeit die Trübung, die unseren freundschaft- lichen Beziehungen zu Moskau durch die rigo­rose Verhaftung deutscher Ingenieure wegen angeblicher Sabotage im Donez-Kohlenrevier droht. D. Red.)

Moskau lon 2strbr stehen.

Berlin, 14. März.

Bei der für Anfang nächster Woche vorge- febenen Aussprache im Auswärtigen Ausschuß über Genf usw. dürfte auch, f,fcrn die Verhaf­tung der sechs deutschen Ingenieure im Donez- Revier vorher keine vollständige Klärung er- fährt, von einer Reihe von Parteien sehr nach­drücklich darauf hingewiesen werden, daß durch eine sprunghafte Politik Rußlands unsere wirtschaftliche» und politischen Beziehungen zum Sowjetstaat erheblich in Mitleidenschaft gezogen werden.

Der Völkerbund rostet ein.

Ein Lebenselixier Graf LerchenfeldS. Recht geht vor Macht. Ei« Parlament der Bflgften

Der Augiasstall.

Gröner liquidiert den Marineskandal.

Der Bericht, den die Reichsregierung auf Ver­langen des Haushaltsausschusses des Reichstags vorgelegt hat, um bte illegalen Geschäfte der SeetranSport-Abteilung des Reichswehrministe­riums vezw. des Kapitäns Lohmann aufzu­klären, hat trotz feiner Länge und scheinbaren Ausführlichkeit, zunächst überall einen schlechten Eindruck gemacht. Da sich alle Parteien, von ben Deutschnationalen bis zu den Kommunisten, darüber einig sind, daß in der Angelegenheit volle Klärung geschaffen werden müsse, wobei allerdings auch da und dort Heine partei­politische Nebenabsichten mitspielen, wurde ziem­lich übereinstimmend an dem Bericht kritisiert, daß er keine verantwortliche Unterschrift habe, daß der Umfang des dem Reiche erwachsenen Schadens nicht genau und tabellarisch festgestellt sei, daß die Frage der unmittelbaren und mittel­bare» Verantwortung keine ge­nügende Beantwortung finde und daß im großen und ganzen aus dem Bericht nicht zu erkennen sei, wie überhaupt in dem geord­neten Betrieb eines Ministeriums lange Jahre hindurch ein solches Unwesen habe Platz grei­fen können. Der Phöbusspektakel wird sich , nun noch eine Weile durkh den Reichstag und die Oeffentlichkeit hinziehen, nachdem die Parteien bereits im Ausschuß kein Blatt vor den Mund genommen haben Aber auch vom neuen Reichswehrminister muß man sagen, datz er eigentlich der schärfste Kritiker der Vorgänge gewesen und daß es ihm gelungen ist, einen großen Teil der Bedenken und des Mißtrauens auszuräumen. der nach der Kenntnisnahme deS Berichts noch überall, in Parlament Presse und Oeffentlichkeit spürbar war Gröner hat schon bei den wenigen Gelegenheiten, bei denen er sein Ressort öffentlich zu Vertreten hatte, über­all den Eindruck hervorzurufen gewußt, datz er wirklich ehrlich entfchlofsen ist, all den Dingen im Reichswehrministerium ein Ende zu machen, die feit Jahren unter den beiden Vorgängern GrSners die Oeffentlichkeit beschSf- tigen und das Vertrauen in die Wehrmacht des ReickteS bedauerlich erschüttert haben.

Die Ofsienheit und Rückhaltlostgsikeit, mit der der Minister sich auf die Seife der Kritik stellte, ohne den unklugen Versuch zu machen, etwas zu beschönigen oder zu vertuschen, bat diesen Eindruck den man von seinem fluten Willen und seinen FSHiakeiten hatte, ersreuflck verstärkt Er stellte zunächst sest, daß das Be­gleitschreiben. mit dem der Bericht dem AnS- schuß überreicht wurde, seine Unterschrift trage und daß er deshalb für ihn die volle Ver­antwortung übernehme. Sachlich erklärte er, daß zweifellos durch die Geschäfte der Seetransport-Abteilung daS ReichshauS- baltSrecht und die HauShaltsordnuna in un­verantwortlicher Weise verletzt worden sind und fügte dieser Feststellung bte nicht mißzu­verstehende Bemerkung bei, datz es nicht gebil­ligt werden könne daß ein Vorgesetzter einem Untergebenen so weitgehende Vollmachten gebe, wie dies hier geschehen sei Diese Mißbilligung Groeners liebtet sich in erster Linie gegen den ehemaligen ReichSwehrmlntster Dr. Getzler, tn dessen Amtszeit die Vorkenntnisse fallen, in zweiter Linie aber auch gegen den ehemaligen Reichsfinanzminier Dr. Reinhold, dem man trotz formaler Korrektheit doch den Vor- Wurf nicht ersparen kann, daß er bet Unter­schrift unter bte Büraschaftsverpflichtuna et­was mehr Neugierde über bie Herkunft und bte Verwendung der von Kapitän Loh- mann verwalteten Fonds hätte zeigen müssen. Wenn Groetter erklärte, er stehe nicht an. zuzu­geben. daß bie Schuld nicht allein an Kapitän Lohmann liege, so wird damit daS Softem ge­nügend gerichtet, in dem verantwortliche Mi­nister sich aus eine äußere und formale Kon­trolle beschränken, im übrigen aber Unter- gebene freischalten und schuldig werden lassen. Man kann ran Groener nach seinen Worten erwarten, daß er in seinem Mi­nisterium mit dem Unfug der geheimen und keiner Kontrolle unterliegenden Fonds auf­räumt und Verletzungen oder Irreführungen des Parlaments nicht mehr zuläßt.

In diesem Punkt liegt ja, abgesehen von ben finanziellen Nachteilen, die dem Reich erwach­sen sind, der politische Schaden, der durch solche Vorkommnisse entsteht und unter dem am mel­den das Reichswehrministerium selbst

New-Hall bei LoS Angeles, 14. M^rz. (Durch Funkspruch.) Bis Mitternacht sind bei der Kata- strephe des StaudammbruchS fast bteifjunnnf Tote festgestellt worden. Die Zahl der Vermiß, ten übersteigt siebenhundert. Man glaubt, daß die Zahl der Toten sich noch erhöhen wird. Der Sachschaden wird bis auf dreißig Millionen Dollar beziffert. Das verwüstete Tal, in dem Pfähle, die man in den Schlamm gesteckt hat, den Fundort von Toten bezeichnen, erinnert an Mafsensriedhöfe der Kriegszeit.

Wie«, 14. März. (Privattelegramm.) Bor einem auserlesenen Auditorium führt gestern der deutsche Gesandte Graf Lerchenfeld, im Rahmeu der Völkerbunds-Liga u. a. aus: Der Staat müsse vor allem Hüter des Friedens und des Rechts fein, was auch für die überstaatlichen Gebiete gelte. Auch ein überstaatlicher Völker­bund werde sich nur dann im Bewußtsein der Völker verankern können, wenn er auf et hi- scher Grundlage aufgebaut sei und sich bei sei­nen Entscheidungen nicht von der Macht, fon- bet» vom Recht leiten lasse. Der Gesandte pro­pagierte die Idee, dem Völkerbund eine Art von

Völkerbundsparlament anzugliedern, in welchem die hervorragendste» Män­ner aller Rationen Sitz und Stimme hätten. Je­denfalls dürfe sich der Völkerbund nicht bloß mit der einfachen Erhaltung des bestehenden Zustandes zufrieden geben, sondern müsse der Entwicklung folgen. Dem Vortrag wohnten Bundespräsident Hainisch, das diplomatische Korps, Abgeordnete usw. bei.

In -rei Jahren schlagfertig.

Italien baut sich eine Riesenflotte.

Rom, 14. März. In der Kammer wurde fol­gendes Marineprogramm vorgetrage«: Es sol­le« bestellt werden: Zwei Kreuzer von 10 000

Tonnen, vier TorpedobootLjäger, vier Unter­seeboote. Italien wird Ende 1931 Über fol­gende moderne» Schiffseinheiten verfügen: Bier große Kreuzer» vier große und zwölf leichte AufklärungSschiffe, zwanzig Torpedobootsjäger 25 Unterseeboote, davon fünf große und zwan­zig mittlere. Die Mannschaftsftärke beträgt 43000 Mann. Dieses Marinebudget wurde an­genommen.

tete ein Dampfer ein großes Flugzeug Über dem

... Atlantischen Ozean in westlicher Richtung

r e k o r d an sich zu bringen. Das Flugzeug führt fliegend. ES wird angenommen, datz eS sich um Brennstoff für einen Flug von 3000 Meilen mit. das Flugzeug Hinchcliffes handelt.

Eile tut not!

Der Reichstag kommt rasch vorwärts.

seiet, für das Strafrecht. WoSnnngsbaaola« bi» 1985. Jährlich über 200 000 Wobunnseir nötig. Heute Reichswebretat.

Jrn Reichstag wurde heute der Nachtrags- Etat dem HauShalts-Ausschuß überwiesen. Zur Beratung kam bann der Teil des landwirtschaft­lichen Notprogramms, der Einfuhrscheine für bie Schweinefleisch-Ausfuhr und das zoll­freie Gefrierfleifch-Kontingent von 120 000 auf 50 000 Tonnen herabsetze» will mit der Ermächtigung an die Regierung, das Kon­tingent weiter dem Stand der Fleischversorgung anzugleichen. Gegen die Herabsetzung des zoll­freien Gefrierfleisch-Kontingents fprachen die Linksparteien, währe.d die neue Bauernpartei die vollständige Aushebung deS Kontingents verlangte. Ernährungsminister Schiele schil­derte bie Absatzschwierigkeiten für deutsche Schweine, um damit die Berechtigung des Ab­baues der zollfreien Gefrierfleisch-Lieferung zu begründen. Das Notprogramm ging an ben Ausschuß. Abg. Kahl (Vpt.) begründete so­dann fein Ueberleitungsgesetz für die Straf­rechtsreform, um die bisherigen Arbeiten nutz­bar zu machen. Die Reform selbst soll erst de» neuen Reichstag beschäftigen. DaS

Ueberleitungsgesetz wurde gegen die Stim­men der Kommunisten ritgenommen.

die dritte Beratung kann wegen des Wider­spruchs der Kommunisten erst später ftattfinben. Ferner wurde die Novelle zum Gesetz über daS Verfahren in Versorgungssachen angenommen. Sie Bringt ben Kriegsbeschädigten Gebühren- fretheit tn Versorgungssachen. Angenom­men wurde auch der Wohnungsbauplan bis Ende 1935, eine jährliche Erstellung von

mehr als 200 000 Wohnungen.

und bie Verwenbung her ZinS- und Amortisa» tionSraten aus Hauszinssteuer-Hypotheken aus­schließlich für ben Kleinwohnungsbau. Bei Annahme deS Verkehrsetats wurden bie zwei Millionen für ben Zeppelinbau nicht ge­nehmigt. Abgelehnt wurde auch der Zentrums­antrag, der von ben für ben Mittelland-Kanal bewilligten zwanzig Millionen zehn Millionen streichen wollte. Heute ReichSwehr^Ltat aber ohne Marine.

Getzler räumt aus.

Die Reichswehr darf nicht darunter leide».

, Berlin, 14. März.

Nachdem gestern im Haushaltsausschuß die Redner aller Parteien gegen bie Sünder des Phöbusskandals gewettert hatte», wobei außer dem schuldigen Kapitän Lohman» auch bie verantwortlichen Minister (Geßler unb Stein- hold) ihren Anteil abbekamen, rügte auch ReichS- wehrminister Gröner freimütig berartig un­verantwortliche Geschäfte. »Ich verlange von jedem Untergebenen, datz er mir über alle Vor­gänge klaren Wein einschenkt unb ich dadurch in die Lage versetzt werde, ihm die Verantwor­tung abzunehmen. Ich gebe zu, daß die Schuld nicht allein an Kapitän Lohmann liegt Ich be­dauere, daß Lohmann selbst nicht daS Gefühl hatte, zu fordern, daß neben ihn eine Kontroll­person gestellt werde, die beweisen könnte, daß er eine reineWeste hätte.

Ich Übernehme die volle Garantie, daß derartige Fonds nicht mehr entstehen, und daß Verstöße, wie sie sich im Lause dieser Transaktion gegen die Haushalts ordnung und gegen den gesunden Menschenverstand gezeigt haben, nicht wieder Vorkommen. Ich räume ein jedes derartige System und Reste solcher Sy- steme, bie irgendwo in der Wehrmacht noch sitzen sollten, restlos au 8. WaS aber hier verbockt worden ist, darf nicht der Marine unb ihrer Leitung als Ganzes und besonbers nicht der ge­samten Wehrmacht zur Last gelegt werde». Wir wünschen alle miteinander und ich nehme a», das wünscht and) das ganze Volk, daß die allergrößte Glaubwürdigkeit

nicht nur für bie Marine, sondern auch für bie ganze Wehrmacht und das ReichSwehrminifte- rium überall unb rückhaltlos herrscht. Ich möchte mich auf diese Worte beschränken. Wei­tere Auskunft wird dem Unterausschuß gegeben werden. (®. a. den heutigen Leitartikel. D. R.)

Dir JJartfkn Uber den vdoebu-draten.

Berlin, 14. März Zum fünfzehngliedrige» Ausschuß für die Klärung der Phöbusaffäre ge­höre« je drei Deulfchnationale und Sozialdemo­kraten, je zwei Abgeordnete deS Zentrums, der Bolkspartei und der Kommunisten und je ein