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Kasseler Neueste Nachrichten

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Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

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Mittwoch, 14. März 1928

Amtliches Organ der Stadt Raffel 18. Jahrgang

Nummer 63. Amtliches Organ der Stadt Raffel

Der Vhöbus-Gkandal spult Weiter.

Die Zahl der Todesopfer deS Schneesturms tu

London, 13. MSrz.

'osten deS

England hat sich jetzt aus insgesamt nenn erhöht.

Bukarest, IS. März. (Eigener DrahtLericht.)

Gegenden deS vlöl

reaz durch andere Verkehrsmittel besteht. Auch dem Schnelldampfer gegenüber steht daS Luftschiff in den Anlagekosten günstig da, denn das

Luftschiff ist das billigste

wie uns Amerika abfindet

Eigentumsansprüche anmelden!

geschweißt worden, von einem Mann, der auf keinem der Gebiete Fachmann gewesen sei. Ein weiteres Blatt fragt u. a.: Wie groß sind die Mittel, die man Herrn Lohmann zur Verfügung stellte? Wie hoch ist der Verlust, den er dem Reich insgesamt zugefügt hat? Das Blatt fordert Feststellung der Verantwortlichkeit btS zur obersten Stelle. Ein Sozialistenblati fragt: Ist das alles? Keine Volksvertretung, kein Parlament, das auf sein HauShaltSrecht irgend welchen Wert legt, dürfe es gestatten, daß man es so wegwerfend behandelt, wie es mit diesem sogenannten Saemisch-Bericht ver­sucht werde. (Ueber die heutigen Verhandlun­gen im Ausschuß berichtet die 2. Seite. D. Red )

An grimmiger Frühiingsmond.

Reu« Tote Im Schneesturm., Eisige Kälte, Schneefälle und Grippe am Balkan.

Wie war das Filmfiaska möglich?

Der Phöbusbericht in der Parteiküche. WaS er verschweigt. Sie sind allzumal Sünder. Einer schiebt es auf den andern. Lohmann und... Barmat.

aller ozeangehenden Postschisfe, zumal auch der Luftschifshafen billiger ist als feder künstliche Schifssbafen für Ueberseedampfer. Daher wer» den Abschreibungen auch verhältnismäßig schnell zum Ziele führen. Rechnet man 50000 Mark pro Einzelsahrt auf Amortisation, also 100000 Mark pro Doppelfahrt, so wird nut dreißig FahreSfahrten bereits etwa die Hälile der Baukosten eines modernen Luftschiffes amortisteri fein So stellt sich ein interfonti» nentaler Schnellverkehr mit Luftschiffen als ein durchaus

seriöses und aussichtsreiches Geschäft

dar, zu dem sowohl die technischen tote die wirtschaftlichen Voraussetzungen tatsächlich vor­handen sind Immerhin wird es noch einiger Jahre bedürfen, btS man von einem geregelten Luftschlff-Derkehr sprechen kann. Bi» vahia

Madrid, 13. März. Rach dem Dank B r i m o de Riveras für die Einladung an Spanien, sich wieder an den Arbeiten des BölkerbondeS zu beteiligen, nimmt man an, dass die spanische Antwort noch in dieser Woche nach Genf abgehen wird und man glaubt allgemein, daß Spanien die E i«l adungannehmen wird.

Freigabegesetz (bn6 Cootidge soeben unterzeich­net hat) erhalten die deutschen Berechtigten vor­erst nur achtzig Prozent ihres Eigentums, wäh­rend die restlichen 20 Prozent zur Deckung von Schadenersatzforderungen verwendet werden, um später aus den eingehenden Reparationszahlun­gen erstattet zu werden. Zuvor müssen sich die deutschen Freigabe-Berechttgten mit der vorläu­figen Zurückbehaltung der 20 Prozent einver­standen erklären. Anträge auf Freigabe sind innerhalb eines Jahres zu stellen. Wird diese Frist versäumt, so wird das Vermögensobjekt als Eigentum des deutschen Staates behandelt und zur Befriedigung der amerikanischen For. derungen gegen Deutschland verwendet werden.

fer in der Dunkelheit entladen worden waren. . .Es handelt sich um eine internationale Was- Die Polizei in Schanghai beschlagnahmteIfenschmuggelaffäre. Ein Teil der Waf- mehrere Sendungen Munition und vierhundert I fen stammt vom europäischen Kontinent. Der Mauserpistolen, die au« einem englischen Damp-i Dampfer selbst kam von England.

machen, sind aber für hochwertige und komper- diöse Erzeugnisse noch durchaus tragbar, wenn damit der Vorteil einer Transportdauer von nur vier Tagen erreicht wird. Demgegenüber würden beim Flugzeug bereits die Gestehungs­kosten der Beförderung mindestens das Top- velte, wenn nicht ein Vielfaches der Betriebs­kosten des Luftschiffes erreichen. Eine Tonne Nutzlast würde einem nicht subventionierten Flugzeug schwerlich weniger alS füns Mark per Kilometer kosten. Das muß sich auf große Eni. fernungen zu unerschwinglichen Unkosten de» Flugverkehrs auswachsen und seine Wirtschaft­lichkeit auf solche Gebiete beschränken, wo. wie in Columbien, keine nennenswerte Konkut-

Was bringen die Türken in (Senf vor t

Angora, 13. März. (Durch Funkdienst.) Halbamtlich wird die Annahme der Einladung zur Abrüstungskonferenz bestätigt. Eine türki- sche Delegation unter dem türkischen Außen­minister wird sich daher nach Genf begeben.

fruchtbarer gestaltet werden können. Die Ver­haftung der deutschen Ingenieure auf Grund einer anscheinend haltlosen Beschuldigung wird zweifellos die Unlust und das Mißtrauen deut- scher WirtschaftSkreise noch erhöhen, Geld und Arbeitskrast in daS russische Geschäft zu stecken, wenn dieses nicht nur mit finanziellen, sondern auch mit persönlichen Risiken verbunden ist. Berlin wird zum mindesten künftig bindende Zusagen darüber zu verlangen haben, daß man künftig deutsche Staatsangehörige nicht leichtsin­nig in die tnnerpolitischen Intrigen verwickelt, die sozusagen alS Vertrauensmänner beider Regierungen im Interesse der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen tätig sind. Das Echo das der Fall in der internationalen fowjetfeind lichen Pr^se erwecken wird, könnte der Sowjet- regierung zeigen wie schwer sie sich durch solche Maßnahmen an ihrem eigenen Ruf und In­teresse versündigt. f

land zu übernehmen, wenn e» der Möglichkeit so unerhörter Beschuldigungen und persön­licher Gefahr ausgesetzt find Hier wird die deutsche Regierung mit der größten Schärfe, allerdings auch mit rücksichtsloser Ehrlichkeit gegenüber den Angeschuldtgten. einschreiten müssen. Die deutsche Botschaft in Moskau hat bereit» um eingehende Informationen ersucht Auch die Direktion der A E. G ist energisch vorgegangen und hat den Leiter ihrer Obabtel- lung nach Moskau entsandt. Der russische Sellvertretende Außenminister Litwinow ist lei- er ohne auSzusteigen über Berlin nach

Heimkehr des verlorenen Sohnes

Spanien findet den Weg nach Genf zurück.

Falsch verdächtigt?

Moskau verhaftet unsere Ingenieure.

Im Reich Lenins zieht zur Zeit ein in phan­tastischen Farben gemalter Verschwörerfilm vorüber. Man sprach zuerst nur von einem Riesenboykott und jahrelanger Sabotage im Donez - Kohlengebiet, dann sogar von einem grandiosen Bild", das sich durch die Entlar­vung von Dekaden wichtiger Sachverständiger und Ingenieuren ergeben habe. Auch die rus­sische Presse hatte zunächst großen Alarm wegen der Teilnahme von Ausländern an der Verschwörung geschlagen. Man mußte also der Meinung fein, daß im Don-Gebiete eine gange Organisation von ausländischen Ingenieuren ausgehoben worden ist, die eine großangelegte Verschwörung inszenieren wollte. Nun treten aber in den weiteren Meldungen, soweit man sie übersehen kann, allerhand Merkwürdigkeiten zutage." Zunächst sind offenbar gar keine ande­ren Ausländer verhaftet worden als d e u t s ch e Staatsangehörige, und deren Zahl wird jetzt scheinbar mit sechs angegeben. Darunter befinden sich drei Angestellte der A. E. G., der Obreingenieur Goldstein, Ingenieur Otto und der Monteur Meyer. Ferner ist es merk­würdig. daß die Deutschen kaum vierzig Stun­den verhaftet waren, als bereits das Commu- nique erschien, das ihre Schuld als über allen Zweifel erhaben darstellte. Außerdem teilt die A. E. G. mit, daß der Oberingenteur erst acht Wochen, der Ingenieur sogar nur vier Wochen und der Monteur einige Monate in Rußland sich aufhielten. Alle drei Techniker arbeiten seit langen Jahren im Dienst dre A. E. G., darunter der Monteur seit dreißig Jahren. Der eine In­genieur wird als völlig unpolitische Gelehrten­natur geschildert.

Diese Techniker werden nun angeklagt, einer gegenrevolutionären Grupp« Weisungen gegeben zu haben, tote man den Betrieb einer Großtur- blnenanlage des neuen Elektrizitätswerkes, zu dessen Bau sie entsendet waren, unauffällig sabotieren könne. Zu diesem Zwecke sollen sie sogar Pläne der Anlagen an die Verschwö­rerorganisation weiter gegeben, ein Ingenieur eine Anlagezeichnung der betref­fenden Sowjetwerke Im Auftrage ihres früheren Besitzers angekauft haben. Diese Behauptungen erscheinen schon deshalb unsinnig, weil wie bie A. E. G. erklärt, das Gesamtmaterial der für Rußland auszuführenden Projekte den damit beauftragten Firmen selbstverständlich vorher e i n g e r e i ch t werden mußte, also im Be­sitze der A. E. G. war. Deshalb hätte der deutsche Ingenieur es gar nicht nötig gehabt, Pläne anzukaufen. Außerdem waren die frühe­ren Besitzer in der Hauptsache Franzosen, auch Belgier und Engländer, während die A. E. G. weder jetzt noch früher Aktien be» Kohlenbezirks besessen habe. Detaillierte Angaben darüber, was die Deutschen eigentlich verbrochen haben sollen, liegen überhaupt nicht vor. Die ganze gegenrevolutionäre WlttschaftSverfchtoörung ist noch In mysteriöses Dunkel gehüllt. Der amtliche Bericht der G. P. U. sagt nur ganz allgemein, die Verschworenen hätten beab­sichtigt. im Falle eines ausländischen Krieges gegen Rußland alle technischen Anlagen deS Donez-GebleteS vollständig zu zerstören, bis dahin aber bte Leitung der Gruben und An­lagen durch Sabotage aller Art auf ein mög­lichst geringes Maß herabzubrücken. Zu diesem phantastischen Plan sollen tdfo deut­sche Ingenieure bte Hand gereicht haben.

Man ist deshalb auch an amtlicher Stelle zunächst geneigt, bie ganze Aktion als innerpoli- tlsches Manöver zu bewerten, um den Blick von den Fehlern abzulenken, die im Aufbau bes wirtschaftlichen Sowjelsystems gemacht worben sind. Da» würbe natürlich ein sehr gefährliches Manöver bedeuten. Denn er muß auch den Russen einleuchten, daß diese Verhaftung eine Vertrauenskrtsis zwischen der deutschen und der Sowietwlrtschasi Hervorrufen muß. Wie sollen sich In Zukunft deutsche Ingenieure bereit finden, ein ohnehin nicht leichte» Amt in Ruß-

Fliegen ist billig.

Und bie Zukunft gehört bem Luftschiff.

Von

Korvettenkapitän a. D. Helmut Beelitz.

Die kürzlich erfolgt« Fahrt derLos Angeles" nach Panarna war ein erfreulicher, aber als Stiftung int Rahmen eines Dnrchschnittserfol- ges bleibender Anftakt in den gröberen Lust- fchifs-Uniernehmnngen, bie baS Jahr 1928 bringen soll. Wie sind nun bie Aussichten für den Lnftfchiffverkehr überhaupt in bewerten? Schon in den nächsten Wochen wird als erster der Rekord-Bewerber das italienische Luftschiff Italia auf dem Plane erscheinen, mit dem der bekannte Nordpolsahrer Nobile diesmal durch eine ganze Anzahl von Vorstößen in bie Arktis einzudringen gedenkt. Anfang Juni setzen hierauf die ersten Fahrten des deutschen L. Z. 127 ein: daran schließen sich im Hochsommer die Erstlingsfahrten der englischen Luftschiffe R. 100 undB. R. S. an, und ebenfalls noch in diesem Jahre sollen bie Kiellegungen des großen Luftschiffbau-Programms der Vereinig­ten Staaten erfolgen, bie ihre Kriegsflotte zu- nächst um zwei Hochsee-Aufklärungs-Luftschisse in ber Riesengröße von 183 000 Kubikmeter zu bereichern gebenden. Das amerikanische, durch­weg mit dem

unbrennbaren Helium gefüllt« Luftschiff kann natürlich seine militärischen Vorteile voll entfalten während das europäische in dieser Hin­sicht zu einer Wartezeit verurteilt ist, bis bie an sich auch in der übrigen Welt vorhandenen Helium-Fundorte näher auf ihre Ergiebigkeit und Hochwertigkeit hin untersucht sind. Trotz­dem darf man die Kriegstüchtigkeit des Luft­schiffs nicht summarisch ablehnen. Wasserstoff, gefüllte Luftschiffe können, wie italienische Flöt- tenmanöver wiederholt in den letzten Jahren er­wiesen haben, auch heute noch den Hochseeope- rationen eine entscheidende Wendung geben, wenn man sie jenseits der Lelstungsmöglichkei- len der beiderseitigen Flugzeuge, also mit ihrem größeren Aktionsradius, auszunutzen versteht.

Z Zt. steht bte verkehrstechnische Bedeutung deS Luftschiffes im Vordergrund. Seine Da­seinsberechtigung alS bie eines weitreichenden, schnellen Transportfahrzeuges ergibt sich aus feiner größeren Geschwindigkeit gegenüber dem Schnelldampfer einerseits und aus seiner wirt- schastlichen Betriebsökonomie gegenüber dem Flugzeug andererseits. Ein Luftschiff benötigt nur bis ein Zehntel des Leistungsaufwindes eines Flugzeuges. Das Luftschiff kann, wenn es erst einmal über «ntsprechende Hasenanlagen verfügt und im geregelten Betriebe verkehrt, die

Tonne Nutzlast für rund 1 Mark

Selbstkosten per Kilometer befördern. Di« Be­förderungskosten für zehn Tonnen Nutzlast nach China würden zwar etwa 200000 Mark aus-

So hört her Bürgerkrieg nie auf

Europa fpickt China mit Waffen. Wer ist der Lieferant?

Zu bem schon in ber gestrigen Ausgabe in seinen wesentlichen Teilen von uns veröffent- lichten Phöbusbericht äußert sich jetzt die Ber­liner Presse tote folgt:

Berlin, 13. März.

Jeder, der den PhöbuS-Bericht mit etwas Fingerspitzengefühl liest, sieht, so meint ein Rechtsblatt, daß hier ein Fall vorltegt, in dem man einen Untergebenen ha nbeln ließ ohne etwas wissen zu wollen. Ein zweites Rechtsblatt hält den Bericht nicht für ausrei­chend, um der Oeffentlichkeit jenes Maß von Aufklärung zu geben, auf das sie Anspruch hat ES bleibe allerlei nachzuholen. Wie konnte es zum Beispiel geschehen, daß ein einzelner Mann geraume Zeit über

solche Riesensumme disponieren

konnte. Es müssen schwere organisatorische Mängel vorliegen. DaS Zentrumsorgan stellt mit aller Deutlichkeit fest, daß dieses Kabinett nur Untersuchungsrichter ist und mit den Ver­fehlungen des von demokratischer Seite empfoh­lenen Helden des Trauerspiels nichts zu tun hat. Es konnte sich höchstens nur darum Han- dein, daß es das Amt des Staatsanwalts über­nimmt. Ein Demokratenblatt zieht Vergleiche mit den Barmatgeschäften, die ins Untersu­chungsgefängnis und auf die Anklagebank führ­ten. Es sei indirekt aus Reichsmitteln und mit Reichsbürgschaften tn

viel schlimmerer Weise noch als eS Barmat unter Zuhilfenahme ber Gelber der Preußischen Staatsbank getan habe, ein Konzern zusammen-

Genf geeilt. Ob er ahnt, daß man ihm etwas energisch auf den Zahl fühlen wollte?

Zweifellos hat Moskau schon jetzt durch brüske- und formloses Vorgehen gegen den Geist ber bestehenben Verträge gefehlt. Die deutsche Industrie arbeitet tm Sinne dieser Ver­träge mit Zustimmung und tm Interesse der russischen Regierung an dem Inneren Aufbau Rußlands. Man hätte also allen Grund, den Männern, die sich dieser Aufgabe zur Verfügung stellen, den besonderen Schutz deS Staates ge­nießen zu lassen, sie jedenfalls nicht den großen politischen Risiken auszusetzen, bte mit bem Sotojetsystem leibet immer noch verbunden sind. Man weiß, baß ohnehin bei ber deutschen Regierung und Wirtschaft eine starke Ent tSuschung über bte mangelhaften Auswir­kungen der Verträge besteht und daß schon fett ki. Wochen in Berlin darüber verhandelt wird, tote nach l die deutsch - russischen Wirtschaftsbeziehungen

London, 13. März. (Eigene Drahtmeldung.) In ganz Rumänien herrscht strenger Winter, e Rabl bet Todesopfer beS Schneesturms tn Z" Bukarest schneit e» ununterbrochen SluS der Molbau werden elf Grad, a«S anderen i zehn Grad Kälte gemeldet. Infolge .... tzltchen Wettersturzes hat sich bie Grippe außerordentlich stark auSgebreltet