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Meier Neueste Nachrichten

Nr. 58.

Achtzehn«*- Sah-ga«-.

2)er vorwärtss trebende

Essen

da- ei von dem schiech, behandelt ~-----.

schen Zigeunern habe sie dann erfahren, daß Karf-t ®urfa fit weiter verkaufen wollte, entweder an Schwindler noch Äffentfhfiei Saus oder an ander« Zigeuner. * Unaewöhnli

Geschäftsmann bedient sich seit viefen Jaften schon ja affen seinen Ankündigungen des hervorragenden Werbemittels: Kasseler Neueste Nachrichten

1. Beilage.

Donnerstag, 8. MLrz 1828.

ner Hütte.

Wochenlang verharrte ich in banger Sorge um meine Frau. Ich hatte einen »Carossero* in die Stadt nach der Einwandererbaracke geschickt, sie zu holen. Steeb zehn Tagen kam «r zurück - allein. Er hatte sie nicht gefunden. MS Hara- zin sich endlich erholt hatte, brachen wir zwei mit Borröten und Leben-mittel» beladen, nach .Ponta Grosse" auf. Wochenlang schritten wir über die schwerduftende Srde. Durch zehen, schwarzen Schlamm. In den Nächten hörten toii da- Heulen von Raubtieren. Ungeziefer peinigte uns, vor allem aber^ kleine Fliegen,^die blutige Male

Aus aller Welt.

Gin Lag Der Brandkakastropden.

Da- Ritterschloß Burzlaf bei Grotz-Thchow in Pommern ist bi- auf di« Grundmauern nie. dergebrennt. Das Schloß, eine- der ältesten in Pommern, ist seit dem 11. Jahrhundert im Be* sitz der Familie von Versen. Kostbare Kunst» chätze und Altertümer sind mit verbrannt. Rach, dem vor vier Tagen in Singapore (Indien) eine Gummifabrik niedergebrannt war, zerstörte jetzt cin Grotzfeuer eine zweite Gummifabrik. Der Schaden wird auf rund 20000 Pfund ge» schLtzt- In Valparaiso (Chile) geriet da- Sott» geraubt in Brand. Der entstandene Schaden Wird auf 80 OVO Pfund Sterling beziffert. In Lautaro in Chile wurden die Mtlitärbaracken durch Feuer zerstört. Verschiedene angrenzende Gebäude erlitten Schäden durch explodierende Munition. Die Bekämpfung des Feuers gestal- tete sich durch die fortwährenden Munition-» Explostonen sehr schwierig.

Wir haben da- schon damals an dir bewundert, vaß du dich mit einer Kleinigkeit so maskieren. oder so verstellen konntest, daß selbst wir dich incht wiedererkannten. Du warst dann plötzlich einfach ein anderer Mensch. Man sprach mit dir, Zweifelte vielleicht: ist cr's. ist er'- nicht? und kam schließlich immer zu dem, Entschluß: nein, er k a n n' s nich t sein. Du bist eben der groß-

EN.

Er sprach noch eine Weile aus sie ein. Kühl und sachlich, eS war nur ein Vorschlag in ihrem eigenen Interesse au» alter Freundschaft.

In Thea regte sich die Abenteurerrn. Sie rückte näher. Au» allem herau-zukommen und eine Reise nach Südamerika mit dem schönen Harald zu machen, war verlockend. Sie hatte wohl doch etwas Eindruck gemacht, da er sie mit. nehmen wollte. Und allein schon Karl lo-zuwer- den! Sie war Feuer und Flamme. Sitte Da. men an Bord würden sie glühend beneiden. Ihr fiel ein, daß sie über den Luxu» und Reich­tum dort drüben von Kolleginnen gehört hatte.

Es machte ihm nickt die geringste Mühe, sie zu "überreden. Er legte den Arm um sie. Rur ein Bedenken hatte sie noch.

.Mutzt du fahren?- fragte sie.

.Keine Idee. Dann könnte ich dich gar nicht brauchen."

Das war klar. e .

.Also gut!- Sie schlug ein. .Du haft deinen Paß und dein Billett schon, aber wo kriege ich das her?" ,

.Besorge ich dir alles. Ich fahre morgen mit dem Abendzug. du kommst mit dem Nacht- zug nach. In Bremerhaven treffe ich dich und gebe dir Patz und Fahrkarte."

»Wo?" .

TaS laß meine Sorae fein. Du kennst mich. Ich bin plötzlich da. Aber die Reise mußt du schon selbst bezahlen, wenn du mit willst. Du hast ja Geld"

.Kannst du eS auSlcgen8"

.Aber Kind, wo soll ick denn soviel hcrneh- men? Ich habe dir dock eben erst zehntausend Mark gegeben."

Er wies auf ibr Täsckchen.

.Das ist allerdings ein zwingender Grund, sagte sie mit Betonung. .Wie viel also?"

.Die Hälfte."

Mark bluten mutz, vorläufig auch auSgePreßt. Dein Schmuck mag ja sehr gut imitiert sein, aber da- kann auch einmal unangenehm wer- den. Was hält dich also - ich kann dir drüben ein tausendmal bessere- Engagement verschaf»

<g|n Mädchen an Stettiner verkauft.

Von der Essener Polizei wurden zwei Indi­viduen unter dem Verdacht des Mädchenhandels verhaftet. Es wurde der Kriminalpolizei An­zeige erstattet, daß zwischen Zigeunern, die auf einem Hofe in Essen lagerten und einem Pferdehändler namens Bock ein Streit ausge- brachen sei, und zwar um die Tochter deS Dock, die angeblich an die Zigeuner verhandelt wor­den war. Die sofort auf genommenen Ermitte­lungen ergaben, daß die Tochter der V°ck mit Namen Saga im Herbst des Vorjahre- einen Zigeuner mit dem Zigeunernamen Surka in einem Essener Vorort kennen gelernt habe. Einige Tage danach habe die S°chzeitSseier in einer Kneipe stattgefunden, allerdings ohne kirchliche oder standesamtliche Trauung. Einige Tage nach der Hochzeit sei die ZigeunertEe unter Mitnahme des Mädchen- nach Oesterreich

> an unserem Körper zurückließen. Rur "ein einzige- Mal übernachteten wir unter dem Dach bet Bambushütte eine« Eingeborenen. Endlich in «Ponta Grossa" angelongt, ging e» sofort auf die Suche nach meiner Frau. Wir farcken sie krank in einem Hospital. Ihr Zustand war bedenklich, denn sie hatte Ftüchi. gekocht und gegessen, ohne vorher den blausäurehaltigen Kern entfernt zu haben. Die Freude d«S Wie­dersehen- war jedoch nicht geringer, zumal bet Arzt mir versicherte, daß Gefahr für ihr Leben nicht bestand.

Die Lust, in ben Urwald zurück,»kehren, war mir vergangen. Hara,in und ich suchten un» deshalb Beschäftigung in bet Stadt. ES war die Zeit bei Aufstandes. Die Rebellen zogen von Süden heran und benutzten auf ihrem Dege Eisenbahn und Wasserstraßen. Die Regierungs­truppen mutzten dagegen auf primitiven Straßen

.Die Hälfte?" , ' t

.Klaubst du ich bekomme deinen Paß ge- chenki?"

Sie zögerte.

.Wenn du lieber Karl da-ganze geben willst?" Sie zuckte zusammen .Wem gehört schließlich da» Geld da?" (Da- möchte ich auch wissen, dachie Thea, wagte aber nicht» zu sagen.) .Weitz ich überhaupi, ob dein Kommerzienrat morgen kommt?' ,

.Darauf kannst du dich verlassen." Er machte eine ungläubige Miene.

.Wenn du absolut willst, kann ich dir ja die fünftausend wiedergeben, wenn dein Freund minr mein Geld gebracht hat. Wer ohne Geld kann ich nichts tun. Eigentlich könnte ick über­bauet bis dabin da» Ganze von dir verlangen, du brauchst ja nicht-, solange ich hier bin/

ES schien ihr Zeit, nachzugeben. Er hatte recht, so blieb ihr immer noch die Hälfte neben der Reise. Sie batte sonst keine Wahl, als ohne den Schutz de» schönen Harald hierzu- bleiben. , ,, ,,

Sie öffnete ihr Täschen und gab ihm schnell fünf Tausendmarkschein«,

.Hier, Harald."

.Pscht! So heiße ich nicht mehr."

.Unter welchem Namen reist du denn?"

.Natürlich unter meinem eigenen. Graf Lar- mi. Aber Kind, ich bin ja Graf Larmi. Ha» ratb Borck. war nur mein Artistenname, ich konnte dach nichi gut als Graf in dem Wasser- kästen auftreten. Die Zeiten müssen vergessen scm!" - n ,

Thea schüttelte ihre roten Locken, ohne zu wissen, was sie glauben sollte eS war ja möglich.

.Und wir." sagte sie. .dir wir uns damals gewundert haben, daß du deinen bürgerlichen Namen beibehieltesi. anstatt ihn gegen einen klingenden erotischen zu vertauschen!"

Ich wollie ia, daß Ihr das glauben solltet" Sie brachen auf. Ter Wirt trat vor ihnen auf die Straße, vielleicht um nachp^ehen. wie das Wetter war? - und ließ sie dann hinaus. Sie gingen die dunkle Straße hinunter.

sFoiifttzung folgt.)

.Ja, mir galt eS nicht, daS weiß ich. Ich war damals eine unbedeutende Anfängerin bei der Pyramide und außerdem nie dein Tvp. Aber entsinnst du dich nicht der Mary AllanS. der wunderschönen Schottin mit ihren Tauben und Katzen, tn die S°n, Kopenhagen »-"liebt war? Das gute, alte Zirkus-Variete!.! Ich sehe dich noch in den Glaskasten mit Wasser springen. Je)t bist du scheint'- nicht mehr SU8armt^toinfte lachend ab und griff nach sei­

nem WhiSky. ..... h

.Gott ja, Mary! Ich glaube, da» war meine einzige unglückliche Liebe.

.Ja bet hast du keinen Eindruck gemacht. Eie zuckte kaum die Achseln, alS sie horte, daß du dich mit der Gräfin Adlersttörn davongemacht härtest und bann eincS Tage» spurlos ver- lchwunden warst mi' ihren

Larmi hob warnend die Hand.

.Wir waren damals alle wütend und entsetzt. R-r der Kav-llmrister hat einen Witz gemacht und sagie: .Der soll sich wohl auss Unter-

Siedler im Urwald

Hessische Auswanderer in Brasilien.

Bee

Juhu Li«-Niedervellmar.

Taaeb»» ««fere» LaaoSmaaue» f«l,e«deS.

In heroischen Kämpfen mit Hitze und Unter­holz begannen die deutschen Siedler ihr Wer in der Kolonie »Canbiw de Ebreu . Man schuf Pfade und Lichtungen, baute Hütten und Brun­nen. Wenn die Zeit e» erlaubte, lieft man sich vor seiner Hütte photographieren. .LarofleroS brachten Post nach .Ponta Grossa.die Freun­den In der alten Heimat Kunde bringen sollte, wie weit man e» schon gebracht. Leicht ist es nicht, in der vaumwüste zu leben, denn dieses Land will ben Menschen nicht. Er besitzt e« auch noch nicht. Bisher war alle» nur e n hilfloses Umherkriechen im groften Wald. Biele meiner Gefährten waren schon nach kurzer Zelt bet ent­setzlichen Arbeit müde, der Hitze, wie der Regen- güfle, bet dicken Lianen, durch die man seinen Weg schneiden muftte und der Wespen, deren Nester man dabei in» Gesicht bekam. Der ra­schelnden Blätter waren sie müde und der Nächte in denen man sich auf hartem Laaer umher- wälzte, von grausamen Mücken gepeinigt. Der Mensch, der hier leben will, mutz stärker sein, al» da» Tier deS Urwaldes, da» mühsam durch die Dschungel bricht, daS frißt, was eS fressen kann, um schließlich selb» gefressen zu werden.

Auch mich erfaßte der dumpfe Zorn des Mü­den. Dazu tarn, daß meine Frau, die mir ein halbes Jahr später mit anderen Auswanderern aus bet Umgebung Kassels gefolgt war, kein Le­benszeichen von sich gab. Vielleicht war sie; einer Krankheit erlegen, vielleicht War sie mittello«. Die schwere Sorge um ihr Schicksal lieft mit keine Ruhe. Wie erfreut wat ich deshalb, als eines Mittags Richard Harazin au8 Niedervell­mar in der Kolonie eintraf, der meine Frau mit nach Brasilien herüberaebracht, sie aber vorläu­fig noch in der nächsten Stadt zurückgelassen hatte. Ms müder Wanderet tan, et, halbverhungert und vor Durst fast wahnsinnig. Drei Wochen hatte er mich in dem großen Wald gesucht. End­lich am Ziel, brach er erschöpft zusammen. Wo­chenlang lag er, von Fiebern geschüttelt, in mei-

mit Caroffen und Automobilen nach der Kampf­front geschafft werden. Da gab e» für Harazin als Autoschlosser lohnende Arbeit. Auch ich sand guten Verdienst. In .Ponta Grossa" brachte ich es zu einem gemütlichen Heim. Meine Frau ge- naft vollkommen. *

Mehrere Jahre lebten wir in guten verhält- nlssen, bl» da» Klima allmählich unsere Kräfte zermürbte u. wir uns deshalb schweren Herzen­entschlossen, nach Deutschland zurückzukehren. Harazin sollte die Heimat nicht Wiedersehen. Er teilte da- Schicksal der Urwaldpalme, die tau- end Abenteuern trotzt, die den Platz an der Sonne findet und schließlich einem Schmarotzer erliegt. Eine Blutvergiftung machte seinem Le­ben ein Ende. In der warmen, dampfenden Erde Brasilien» haben wir ihn bestattet, unter Palmen und Cypressen.

Bald sahen wir wieder die schimmernde Bläue de» Weltmeere». Wieder stampfte unser Schiff in der unendlichen Fläche, der Heimat entgegen.

(Bearbeitet von Theodor Wildt.)

artige Schauspieler." ...

Larmi machte ein geheimnisvolles Gesicht.

.Warum hast du mich eigentlich hierher ge- bracht?" fragte Thea unvermittelt.

Um dich* ungestört zu sprechen," antwortete er und weil ich mit dem Wirt abzurechnen hatte, der meine Rennwetten vermittelt. Uebrl- pens habe ich nachher noch in der Gegend zu un, und du wirst allein nach Hau» wahren.

Nebenan hatte der Phonograph eine Platte nach der anderen gespielt. Plötzlich schwieg der Apparat still. Ein Streichholzverkäufer war Cin^atteCbie Musik vielleicht damit ihren Zweck erreicht? S8 machte ben Eindruck.

Der Mann erschien in dem kleinen Zimmer und bot seine Schachteln an. Er hatte auch Post­karten. Larmi wies ihn weg. Aber er schien sich zu besinnen. . .

Halt," lief er ihm nack, .mir fällt ein ge­ben Sie mir eine Postkarte."

Er nahm die erste beste. .Warten sie einen A"R?Mtzette rafch ein paar Worte drauf und gab sie dem Hausierer.

.Lassen Sie sick bitte vom Wirt eine Marke geben und stecken Sie die Karie im Vorbeigehen in den Kasten," fagte er leichthin und drückte dem Mann etwas Geld in die Hand, der mit ei­nem kurzen: »Wird jemachf wieder feiner Wege 9'n%lun zur Sache." sagte Thea» früherer «ol. lege zu ihr.Ich fahre morgen abend nach Bue­nos Aires willst du mit?"

Sie fab ihn fragend an.

Patz auf," fuhr er fortfolangc ich hier bin, bist du vor Karl sicher. Vollständig Aber so- bald ich weg bin, nicht mehr. Dein Kommet-

*nU^u hast di-h mächtig herauSAmacht," lenkte Lärm' ab, .alle» waS recht ist, ich verstehe dei­nen Kommerzienrat."

Thea war geschmeichelt.

Hche ich mich sehr verändert?

Nur z» deine« vorteil' Aber ich habe dich im'ersten Moment erfaiiut.

wollte9 abwarten, ob du mich erkcn- nen wurmst Warum, kann ich dir nicht sagen Denn eigentlich bist du der alte, und Nebst bock aanz Zabers aus Du haft eine merk­würdige Fähigken, dick ru verändern. Ick weiß nicht, woran eS liegt - h« Besicht, im AuS h-uef in der Hal'ung, am Haarschnitt, in dei Kleidung? Es müssen irgendwelche entscheidende

. eS da, Ganze, lenrat ist, wenn er morgen nochmal zehntausend

WMWMMl u"~~

10) Don Wolf.Seinrich von de» Mülbe.

Copyright by Georg Müller-München.

1927 erschlug er sein« Frau. Veld« Taten be­ging der Angeklagte, um in ben Besitz der auf daS Ableben seine« Sohne» und seiner Frau stehenden hohen LebenSversicherunassumme zu getangen. Dl« beim Reichsgericht einyrfegte Steviston de» Angeklagten Ist vom ersten Straf- fenat verworfen worden.

Furchtbare Fabrikexpkosion. Bei Damarang auf Java ist eine Fabrik in die Luft geflogen.. Ungefähr 100 Häuser^ sind terftört Autzerdm, wurde außerordentlich großer Sachschaden an- gerichtet. Bisher sind aber bereits 20 Leiche« I geborgen worden. Ferner sollen 50 Personen verletzt sein. ES « damit gerechnet toerben. daft noch viele Verunglückt« unter bett Trüud- Imem begraben liegen.

I ES gibt immer noch valutaschwindttr. Ein Valutaschwindler hat neuerding- i« verschiede- gezogen. Erst vor einigen Tagen hab« Bock, der Wlt Städten Mitteldeutschlands die Hotel- da- Väter der Saga, erfahren, daß der Wagen der I durch geschüdiat, daß er »^«^aMtt« hoher Trupp« wieder in der Umgegend Essens ange-1 Rechnungen finnisch« Hurtbertmarrscheine B<w kommen sei. Daraufhin sei die &rau de» Bock urttl ben Kellnern vormachte, der UmrechnungS» dorchin gefahren und die Tochter mit nach kur» fei für seine finnische Mark gleich »wei gebracht. Das Mädchen hab« sich bellagt, deutsche Mark. Am Sonnickeick ist ihm der ;8 von dem Surka und seinem AnhM Handel tn Halle gelungen. Jetzt lief die Rach« t behandelt würde. Bon beit österreichi- richt ein, daß er mit dem Zeichen Trick in hab« sie dann erfahren, daft Aarl-ruhe erfolgreich gewesen ist. Man hat den irtbler noch nicht fassen könne«.

el« öffentliche» Haus oder an andere Zigeuner. * Ungewöhnliche Strafe für einen Einbrecher. Di« Kaufverhanblungen hätten sich aber wegen Do- Schöffengericht Dresden verurwMe den 84 bet inzwischen erfolgten Ausweisung zerschla-1 Fahr« alten Lütter Koschtok M» HirAb/5§ t« gen Nach diesem Vorfall sei ihr« Behandlmtg Schlesien wegen schweren IMckfalldiebstahlS In durch die Sippe besonder» schlecht gewesen. Sie 37 füllen zu einer Gesamtstrafe Von 15 Fahren habe furchtbare Schläge bekommen. D«r Zige»- Zuchthau» und 10 Jahren Ehrenverlust ner Michael Bierla, 24 Jahre alt, erklärte: Bock ---.

habe ihm Im Herbst des Vorjahre, seine Loch- ter fät 300 Mar, angeboten, «ierfa bestreitet UN-lMKbare Welt. SräiTen6 to^oaen bgaÄr "u,^ie Äa WaS man mit LiebeStränken verdient. vi?gesch agen zu^h!ben. ES sei auch fein gutes Ein Wiener Mitarbeiter schreibt un«: 'S l» Recht, seine Frau?u schlagen. Bock und Bierla fl Kreiz mit den Leuten. Wie man', machh ist wurfxn daraufhin'wegen dringenden Verdachts e, schlecht. Lieven wollen ste und geliebt wer- d«» f^dchenhandel» bet schweren Kuppe- den. Aber wenn man ihnen dazu verhilft, gehen lei dem Amtsgericht zugeführt. sie zur Polizei. , ,

War da eine Frau C. au, Preßvurg, di« in

sasassTs?.® ist bereits im vergangenen Iahte wegen Raub- tichen yeism, uno berleate fte sich darauf, alle 46jähriger Landwirt in Wetterscheid bei Naum- ° " ungelShrlichen Mittelchen Sie­burg, der an Nervenzerrüttung und Ue^änle, die sie an die Bedürftigen Verkaufs,

bet litt, erstieg in einem Anfalle daS Dach sei- $ 8 ging nicht Übel, wa, vielleicht

nes Hauses Als Nachbarn ferne Verfolgung bntfluf schließen läßt, daß die Kuren tatsächlich aufnahmen, entwich er auf angrenzende Dächer, hatten.

verlor plötzlich das Gleichgewicht und stürzte. Er B <rber rückte ble Polizei an und

brach da, Genick und war sofort tot. Der Per- tvohltätige Dame, weil ein« An-

unglückte hinterläßt eine Witwe und 7 fllnb Leige niegen BeMigeS eingelaufen war. Pfui * Jugendliche Abenteurer. In Nizza hat ein über die Unbanffbaren! sagte Frau C., aber da» 16jähriges Mädchen seinem Onkel 100000 Ee ihr nicht». Wir wissen ja, baß di« Dum- Francs in Wertpapieren und Banknoten gestoh- TOn nicht alle werden, fagte zu ihr der Kom- fen, um sich mit einem Gymnasiasten in ®<au» mirfär totr hatten bei Ihrem Treiben auch ein Ville während der Osterferien zu Vergnügen. Ung«'zugedrückt, aber es hat sich berausgestettt, Das Mädchen war so gerissen, daß e» sofort b^ Sie in manchen Fällen für Ihre Mixturen nach bem Diebstahl um ein Alibi bemüht war. bi§ .u 3000 Schilling verlangt haben und da» Trotzdem konnte e, bald überführt werden. 0<$t natürlich nicht an. Die arme Frau geriet * Ovfet bet Berge. Der Münchener Bankier ganz außer sich. Sie nannte ben Kommissar smt Karl Kürzinget ist an bet Sattelspitze tn der einen Dummkopf. Sie wissen so gut wie ich, Schlierseer Gegend und bet 25jährige Kaufmann sagte sie, daß alles auf Einbildung^ beruht. Wie Lenrich aus Mainz bei der Besteigung des soll nun die Einbildung wirksam sein, wenn ich Patteriolgipfel» irn AMerggebiet tödlich abge- meine Mittel billig verkaufe ^ bt eS einen ftürst I Menschen, der einer Flüssigkeit Munderkraft zu-

* Keine Revision im Mordprozeß Gansewig, traut, wenn sie nur ein paar Mosc^n kostet?

DaS Schwurgericht Stendal verurteilte am 8. Ich nrußte jaso ^r sein, sagte sie, ich tat aM Deiember 1927 den Gemüsehändler Hermann I nur au8 Liede und Mitleid wit meinen Mit Gansewlg wegen Morde» zum Tode. Gansewig menschen! Und bann we i niesiebi tt e rl i ch ^-61 hat am 31. März 1926 feinen Sohn erfragen I Polizeikommissar war erschntiert- Aber er unb «inen Unfall vorgetäufcht. Am 21. Juli I ließ die Dame trotzdem nicht wieder^fr^