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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

Nummer 56. SmMche« S-g-» bet e<aM Raffel Dienstag, 6. MLrz 1928. Amiuch-« Srgan bet Stad« Raffel 18. Jahrgang

Wien weist Mussolini in die Schranken.

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am.

erwartnngsvoll-ebrsürcktig die Rubmestage unserer derud miterleben. Unlei

Die Mete der Nationalisten

Wer wird in Warschau regieren?

>8 HerauSfor- bar. Sin in»

Krieg in der Wüste.

Der Napoleon der Beduine« greift an.

Bon Dr. «Georg Häfner.

Soeben bat Ibn Sand, der «buia deS »eds«. das britische TranSiordauieu und eine Stadt im Irak auseariNeu. Schon gud englische 81m- »enggeschwader und Panxrmageu gegen die

le 72 Prozent, «attowltz und Bromberg melden je 90 Prozent, Posen, Granden, und Dtrschau je achtzig Prozent.

* * *

Bis zum Skagerrak!

ScheerS Debüt in der Stadthalle.

sandt haben. Aber der König von Hedschas be­sitzt eine Waffe, die den Engländern außeror­dentlich gefährlich werden kann; er tritt als Füh­rer des arabischen RattonalismuS, der antikolo­nialen Bewegung und der Stärkung des Islams auf. wo seine Truppen erscheinen, brechen im Rücken der feindlichen Front arabischeAuf- stände auS, Unruhen der mohammedanischen Bevölkerung, die in ihm den Befreier vom bri­tischen Imperialismus, den Künder einer n e u e n Z e t t sieht. Ibn Saud ist nämlich kein reiner Eroberer. Er will wie einst Napoleon seiner Ration eine Wiedergeburt bringen und diese Gesinnung scheint ihn unwiderstehlich zu machen.

Warschau, 5. März. Die spärlich eingehenden den Wahlergebnisse machen es sicher, daß in den Städten «ongrestpolen», Galiziens und des Ostens die PilsudSki-RegierungSliste große Er- olge errungen hat. I« Warschau hat sie sechs Mandate errungen. Auch in Wilna, Lublin, Lemberg und Krakau hat die Regierungsliste gut abgeschnitten. Für diese Erfolge des Regie- rungsblocks haben vor allen Dingen die R e ch te und die Sozialisten bezahlen müssen; sie haben in Warschau ungefähr vierzig Prozent hrer 1922 gewonnenen Stimmen abgeben müf­felt. Im Gegensatz hierzu haben die Sozialisten in Lodz drei Mandate zu buchen. Auch in West­galizien, der einstigen Hochburg der polnischen Sozialisten, scheinen sie sich behauptet zu haben. In Posen und in Pommerellen hat die Rechte ihren Besitzstand behauptet. Dort hat die Pil- UdStt-Liste sehr unbedeutende Erfolge erringen könne«. Die Deutschen scheinen in Posen und

unübersteigbar aber die Berschledenheit der Be­griffe und Ideale auf beiden Seiten. Mussolini habe SeipelS Worte von den moralifchen Kräf- ten, vom Weltgewissen, da« stärker fei als daS inkrastgefetzte Recht nicht widerlegt. Dieses uw- ralifche Recht könne man Oesterreich nicht nehmen.

Ein anderes Blatt betont, Mussolini fall nicht Del inS Feuer gießen, ebensowenig wie Oester­reich. Die Rede wäre aber eindrucksvoll« gerne- seit, wenn die Drohungen weggeblieben wären. DieArbeiterzeitung" polemisiert lebhaft gegen die Erklärungen Mussolinis und fchlietzt: Die Deutfchen in Südtirol haben einen Bundesge­nossen, d« stärk« ist, als die kleine öste«eichifche Republik, nämlich die unsterbliche Seele der ita­lienischen Demokratie und d« Haß d« Arbei­ter aller Länder gegen den Faschismus.

___ weil er die Vorschläge nicht durchdrücken e"Wahabiten entfalten starke Tätigkeit. I konnte die die äußerte Grenze bezeichnen, bis London, 5. März. Die SgYPtische Regierung | zu der die Regierung gehen zu können glaubte.

Warschau, 6. März. Die vorläufigen Teil- ergebniffe lassen deutlich die schwere Nie­derlage des Nationalistischen, sogenannten katholischen Blocks, erkennen, sogar in Posen, wo bisher sämtliche Mandate in Besitz der Ra- tionaldemokraten waren, hat er nur 50 Pr°z. der Stimmen erhalten. In Oberfchlesten hat die Liste des Regierungsblocks das Ueberge- wicht gegenüber K o r f a n t y erreicht. Die pol­nische Lifte dürste zehn Mandate, die beutfcfc sieben erhalten. Die bisherigen Ergebnisse las­sen erwarten, daß der Regierungsblock in War­schau fünf Mandate «halten wird, also der Oberst Slawek, der Verkehrsminister Ro- m o ck i und der Justizminister der Maiumsturz­regierung, Pros. Makowski, in den Sejm - - Die Nationalisten können

Wenn Wien wieder muckl

... fährt Mussolini mit dem Säbel drei«.

Gel ins Feuer.

Da» Wellgewiffen stärk« al» Mussolini.

Wien, 5. März. Ein Blatt betont, daß Muf- solini völlig über die kulturelle Unt«drückung d« Südttroler hinweggegangen ist. Seine Aus- sührungen feien bis aus wenige Stellen im Tone maßvoll. Umfo klarer zeige sich aber d« Gegensatz der nationalen Auffassungen. Zu be- grüßen fei die Anerkennung des Deutschtum»,

Rom, 5. März. (Eia. Drahtbericht.) Musso­lini erwiderte im Fafchlstenrat dem Wiener Na­tionalrat u. a.: ^Hannibal ist nicht vor dm Toren Rom» und erst recht nicht Monsignore Seipel.« ES fei da» letzte Mal, daß er zu die. s« Frag« sich äußern werde. .Da» nächste Mal wenn» ick> hie Taten sprechen lassen! (Anhalten.

station auSgebaut werden sollte. Gerade in die­sem Augenblick, in dem die Ausbeutung der Ka­li-Sch ätze des Toten Meeres ernsthaft erwo­gen wird, hätte Akaba als britischer Ausfuhr­hafen eine große Bedeutung Lettinnen können, daS will Ibn Saud offenbar vereiteln. Die Wa- habiten müssen sich fehl stark fühlen, daß sie den englischen Tanks- und Flugzeugefchwadern zu trotzen wagen. Ganz besonders erstaunlich ist im «sten Augenblick, daß Ibn Saud gleichzei­tig auch mit einigen tausend Wahabiten gegen den Ort S ch a i b a vorrückt, der bei BaSra an der Grenze deS Irak liegt. Emir F a i s s a l, der König deS Irak und britisch« Vasall, soll den Beduinenschwärmen sofort Truppen entgegenge-

vermeidlich. Oütett wir unseren orts, und weltknudlgru Mitarbeit«:

Glühend heiß strahlt die Sonne über den Sandwüsten Arabien-, scheinbar alles Leben er- tötend, doch in Wahrheit in den zähen, braunen Söhnen dieses Landes Leidenschaften erweckend, die auf religiösem und politischem Gebiet zu blu­tigen Kämpfen führen. Es ist die Heimat Mo- hammedS, daS Land, daS die agresf ivste Re- li g i o n hervorgebracht hat, und über daS heute ein Mann herrscht, dessen Leben reich an Aben­teuern und im Maßstab seines Landes ebenso erfolgreich wie dasjenige Napoleons ge­wesen ist. Ibn Saud, der jetzt, als Sultan von Nedsched, König von HedschaS und Herr über Schammar und El Hasa, ist 47 Jahre alt, ein Mann von gewaltigem Wuchs, der tatsäch­lich, Hc es von den biblischen Königen ebenfalls oft berichtet wird, seine Untertanen um Hauptes­länge überragt. Ein schwarzer Vollbart um­rahmt das gutmütig-verschmitzte Gesicht, eine mächtige Hornbrille hindert, den Ausdruck der Augen voll zu erkennen; gewöhnlich erscheint dieser Monarch im arabischen Nationalkostüm, also barfüßig, und in den langen, wallenden Ge- wändern der Beduinen. Stets spricht er mit vollendeter arabischer Höflichkeit und bewegt sich dabei so weltmännisch, als wäre er in Paris aufgewachsen, doch Weitz er seine Worte so vor­sichtig zu setzen, als stamme er aus einer alten diplomatischen Schule. Er hat den seinem ver­triebenen Vater entrissenen Thron durch einen tollkühnen Handstreich zurückgeholt und eroberte darauf das ganze Wahabitenreich. Im Welt- krieg riß er das Land El Hasa am Persischen Golf an sich und zog in Kuweit, daS « einst als Flüchtling verlassen hatte, nun als Herr ein. Ein neuer Feldzug führte ihn in den Süden der ara« rischen Halbinsel, wo er btS an daS Rote Meer vordrang. Ihm schwebte vor, die ganze arabische Halbinsel zu einem einzigen mohammedanischen und zwar wahabittschen Königreich zu ver­einigen.

in daS Labyrinth der sogenannten Minderhei­ten eindringen würbe, käme « nicht mehr heraus. Die anklagenden Nationen würden selbst zu Angeklagten Werben. Italien hält am Brenner mit seinen Lebenden und mit seinen Toten Wache.

Ein langer Pfiff der Schiffswache, die Ad« miralsflagge steigt. Stühlerücken, Händeklatschen, ein rasches Verneigen von Uniform und Zivil vor dem federnd, faszinierend-elastischen Ska- gerrakhelden. . . . Und dann huldigen ihm die Begrüßungsworte des Vorsitzenden (u.a. an Ad- miral von Schröder, RetchSwehrossiziere usw.): Welch unbeschreiblicher Jubel den volkstüm­lichen Seehelden in der Ruhr- und Arbeiter- Metropole Duisburg und auf einer Rhein- fahrt umbrauste Aus seinem stählernen Heroen- geist könne die Jugend Wille und Mut zu höch­sten Taten schöpfen. Schiffahrt tut not! Das sei Scheers Vermächtnis Und dann trat er selbst un­ter sein Panier: Die weitgespannte Seekriegs­flagge. Jugendlich gestrafft führt uns der heimatverwachsene Kurhvfse

mit dem braunhäutigen, scharfkantigen Schädel, im ordensblitzenden, dolch- und schärpenfunkeln- den Admiralsornat, nur in starkem Affekt mit Handzeichen unterstreichend, in kristallklarer, leicht landsmännifch gefärbter Kommandospra­che und stark konzentrierter Geistigkeit durch die tatenfroben, schwunggewaltigen Sturm- und Drangjahre seiner eigenen u der BIS marck- schen Flotten- und Kolontalära: Erste Streu* zersegelsahrten, beispielloses Aufblühen der neit- erworbenen Afrikakolonien durch deutschen Fleitz und kolonisatorische Tüchtigkeit, die uns Eng­lands Neid zuzogen. Nur wenige und rasch nie« dergeworsrne Aufstände alS leuchtendes Bei- spiel. Plantagenparadtese wachsen aus Urwäl­dern. Der Sklavenhandel Wird auSgerottet, während die scheinheilgen TommiS daran ver­dienen.

Dramatisch knattert ein Gefecht mit ben schneidigen, aber ritterlichen arabi­schen Sklavenhändlern im Hasen von Dar-eS-salam vorüber, unter denen unsere SchiffS.granaten und Bajonette furchtbar auf- räumen. Durch die phantastische Wildnis Sa« moaS, deren schöne, fruchtbare Rasse jetzt Eng­land zu o«nichten droht, hinaus nach Japan, dessen Rationalstolz unS leider fehlt. Meister­haft zeichnet dann die elegant am goldenen Dolchgehänge fptelende Admiralshand die Wirt« schaftSkurven nach, die England auf die Seite der nachbarlichen Gegner und damit zum Weltkrieg drängte«. Hätten wir unsere Machtmittel vorher voll auSgebaut und ... al­lein gestanden: Die

GlückSwsirsel wären ander» gefalle«.

Unser Heer und Flotte sollte nur unserer Hände Arbeit orinnen und draußen und die unermeß­lichen Werte im AuSlande schützen. Zucht und Leistung unserer blauen Jungens haben dann Englands doppelte Ueberlegenheit bei der gro­ßen Kraftprobe wettgemacht. Zug um Zug wird jetzt John BullS und unsere eigene Seetakttk bis zum SkagerrakepoS offenbar: Während sie unS von der Zufuhr abschnürten, wollten wir sie au» ihrem Mauseloch an den Orkncyinsel im hohen Norden herauslocken. Unsere Uboote und oer Seekrieg überhaupt haben Albions Wett­meerdiktatur und vielleicht sein Weltreich über­haupt gebrochen. Auf unklare Weisungen (poli­tischer Art) hinchat dann Scheer mit einem ei­gensinnigen Rückmarsch gewissermaßen den

Ubootkrieg von sich eu8 abgebrochen.

. In atemloser Spannung läßt ann der große I Regisseur seinen grandiosen Skagerrak- . film in schmucklosem Seemannsdeutsch ohne jede Ruhmredigkeit vor uns abrollen: Die bra- [ vourröse Vorhutschlacht unter dem gleichfalls > anwesenden Admiral Bödtcker; das toll- küdne Kehrt der Schlachtlinie, da- der vor den Kopf geschlagene Jellieoe erst nach Iah.

. ren kpaiert hat; das todesmutige Wieder- , hineindrehen mit Volldampf ins mörde- : rische Feuer der Dreltzig-Zentimeter-Langrohre. , Und nun hilft den tapferen, aber schlecht geführ- ten Riesen-DreadnoughtS alle doppelte und , windbegünstigte Ueberlegenheit nichts mehr. In , knapp zwei Minuten

i sitzt Salve aus Salve

unser« glänzend geschulten Richtkanoniere in ' den englischen Stahlplanken. Und im schützen- ! den Dunkel der Nacht dampfst der arg ver- i bläute Jellieoe mit hoher Fahrt .. heimwärts, während Scheer bet Horns Riff Ihm den näch- > sten Morgengrutz darbringen wollte. Die Ame- rtfoner haben ihrem Seerivalen die fürchterlich,

Hält sich Polens Diktator?

Wahlsieg euf Kosten der Rechten und Sozialisten. Die Deutschen habe« sich tapfer geschlagen. Anwachsen der Kommunisten.

Die Wahabiten sind eine Sekt« de» JSlamS, die vor ungefähr hundert Jahren entstanden ist und zu der die fanatischsten Anhänger Mo­hammeds gehören. Man kann sie am besten mit einer Art islamitisch-puritanischen Ordens vergleichen; ihre Anhänger sind strenggläu­bige Mohammedaner, die ihre Religion von allen Auswüchsen befreien und ähnlich wie die Semussi der grünen Fahne des Pro­pheten neues Ansehen erkämpfen wolln. Ge- labe in Hedschas, also in dem Gebiet, in dem Mekka und Medina liegen, war nun allmählich eine freiere Richtung des Islams entstanden, die den fanatischen Beduinen des Reiches Redschd mißfiel, und Ibn Saud fühlte sich bald stark genug, dem nach seiner Meinung ver- weisslichen Treiben des religiös liberalen Kö­nig Husseins von HendschaS ein Ende zu fetzen. Es nützte Hussein wenig, daß Moham­med selbst einer feiner Ahnherrn ist. Nachdem Ibn Saud, der bis dahin von den Engländern eine jährliche Subvention von 60000 Pfund er­hielt, auf diese Summe verzichtet, um in allen seinen Entschließungen völlig frei zu sein, be­gann er im Frühjahr 1924 einen Angriff auf Hedschas, daS er eroberte. Hussein ging In die Verbannung und Ibn Saud wurde zum K ö nlfl von Hedschas gekrönt. Sein Reich erstreckt sich nun über ungefähr zwei Millionen Quadratkilometer, ist also so groß wie Deutsch­land, Frankreich, Italien, Spanien und Ita­lien zusammen, hat aber nur soviel Einwohner wie Dänemark. Zur allgemeinen Ueberraschuna sind aber die Scharen der Wahabiten plötzlich statt Im Süden, im fruchtbaren und reichen Semen im Norden und Osten der Halbinsel er­schienen, und Ibn Saud hat einen energischen Vorstoß nach Transjordan und dem Irak un­ternommen.

Der König von Hedschas wird freilich bestreiten, daß seine Soldaten in daS Reich des unter britischer Oberhoheit stehenden EmirS von TranSjordanien eingefallen seien. Die Waha­biten haben die Stadt Akaba besetzt und be­lagern Ma'an, zwei Orte, die früher zum Heb- schaS gehörten, aber von den Engländern seit König Husseins Sturz für TranSjordanien be­ansprucht werden. Niemals hat Ibn Saud in die Abtretung dies« beiden Städte etngewil- Itgt Maba ist ein Hafen im Nordostwinkel deS Roten Meeres, der zu einer engllfchen Flotten-

England auf drei Vulkanen.

Fliegende Engländer-Divisionen für Indien nud den Orlens.

" ~ - - . . , England vorgeschlagenen »«trag

lehnt. Rach Ueberreichuna d« Rote hat ägyptische Kabinett demissioniert. Der

London, 5. März. Wegen bet ernsten Lage hat den von an d« Grenze zwischen dem Irak und dem abgelehnt. Staate Redschd werden jetzt englische Truppen das ägypt.,_ -----------

aus Indien herangezogen, um gegen etwaige Ministerpräsident Sarwat Pascha trat zurück, Angriffe dre Wahabiten vorbereitet zu sein, weil er die Vorschläge nicht durchdrücken Die Wahabiten entfalten starke Tätigkeit. I konnte die die äußerte Grenze bezeichnen, bis

und sprechen werde. In wenigen Jahren, daS begreife man auch jenseits des Brenner, werden die letzten Elemenie de» Deutschtums stolz da- rauf sein, Italien» Bürg« zu sein.

Bölkerbnnd? Genf?

Vergebliche Hoffnungen! Wenn der Völkerbund

lernatwnale Frage für die kleine

im Oberetschtal (!) besteht nicht. Sie fei tm Vergleich zur italienischen Bevollerutw bedeu­tungslos, ebenso wie gegenüber den Millionen Deutschen, die anderen Staaten zugeteilt tour- den. Wir sind nicht die Schüler Oesterreichs, das während seines Jahrhunderts halb Europa mit Metzgern gefoltert, die Gefängnisse mit Märtyrern angefüllt und Galaen aufgerichtet hat. Sollte unsere Langmut schlecht ausgelegt werden und sollte die antis...

pagne jenseits des Brenner fortgesetzt werden, so ist vaS Schicksal dieser deutschen Publika- tionsorgane besiegelt und dann sollen sie «st unterdrückt werden (!) Die 1000 fremdsprachi­gen Beamten der Provinz Boze« werden dem- nächst vor die Entscheidung gestellt werden, sich entweder in andere Provinzen de- Königreichs versetzen zu lassen ober den Abschied zu nehmen

Man müsse verstehen, daß die neue Gene- ration d« Provinz Bozen italienisch verstehen

Pommerellen *

ausgesprochen gut abgestimmt zu haben. Ihre Beteiligung war sehr stark. Stark gewonnen haben auch die Korn - einziehen werden. Die Rationalisten können munisten, vor allem in den Städten und inImit drei Mandaten, die Kommunisten mit zwei, dem Kohlenrevier. Die Wahlbeteiligung schwankt die Juden mit Stoti, bie Sozialisten mit einem zwischen 60 und 90 Prozent, in Warschau betrug [ober mit zwei Mandaten rechnen.