Einzelbild herunterladen
 

Meter Neueste Nachrichten

D>« ajfleltt WcutHei Wa*n<bteu «d*eneg toMxatiKb ledstmal «oAminae» Der floonntmcnteerete btirä® <6* den Komi 1 * bet freier flnfteQiino t«8 »jus tu der LefLäfrSkelle abaebolt * Durch die fo# monotlub 3. X auStchbeßlich ÄufteOuneMtbübt, ftentfpretber 851 unb 959 ftür unoerlonet etnuefinbte yelträoe tuen bk Reduktion eine veraniwonooa oder »eroäfrt in keinem iba»e übernehme* «Mw bin ne »et ve,ne»eeldet wer AajvrS»« weeen etwaioer nicht ordnnnetmahteer Kiefern ne f# «o»«ef4loflen, voftfcheckkon« itranffart a M Nummer «ssn S'nrelnummer 10 4 eonntaafnummer 90 4

Staffelet Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

AnoeteennreUe: Ittnbetmildx »eWfttaMeiaen die mm-Setle 10 4. au»w4rtiqe Eeschälttanzeieen die mm-rteUe 10 4. K»nnl,enan»et-en memm-Setle 10 4. »leine «nyiaen aut »aflel bat Öon 5 4. antmäniat Heine »nietaen bt« mm- Zeile 10 4 Reklamen die mm.Zeile 18 4. Dffenaebübr 96 4 (W äufteUune 85 4 t. «edtnunfllbetrügt innerbalb 8 tagen tabfbar Mr die Richngkeit _«öer

»leine «neeiaen ant »al Zeile 10 4. Reklamen I

dnrch ffernfpredter auf gegebenen ilnwtgen fewte für «nfnabntrtaten und VISA kann nicht garantiert werben, idür An,eigen mit beton bett M) rot engem 6a 6100 Vroient SuHchlag Druckerei: 66la6tboffh. 9*80. »efchSfttÜelle: »Blnftoeftr. 8

Rümmer 50. Amtliches Organ der Stadt Raffel Dienstag, 28. Februar 1928. Amtliches Organ der Stadt Raffel 18. Jahrgang

Regierungs-Offensive im Reichstag.

Verpanschte Gelber.

WaS ich In Frankreich hörte.

Der Bauer ist beffer «18 die Regierung.

(Von unserem Sonderberichterstatter.)

Paris, Ende Februar.

Ich muß gestehen, daß ich mich auf alles Mög> liche und Unmögliche gefaßt machte, alS ich die belgisch-französische Grenze überschritt. Es war mir durchaus denkbar, daß ich der Boche nicht gerade mit offenen Armen empfangen wer­den würde. Vielleicht wurde diese Meinung noch durch eine kleine Episode verstärkt, die ich im Zuge zwischen Ieumont und St. Quen­tin hatte. An der Grenze war eine Frau mit ihren zwei Kindern eingestiegen. Es waren nied- liche Kinder, denen ich gern eine Tafel Schoko­lade, die ich bei mir trug, schenkte, wozu freilich die Frau Mama ein etwas ängstliches und be­denkliches Gesicht machte. Ich war nun noch auf manche Borniertheit gefaßt, geriet aber auS der Fassung, als ich Gelegenheit hatte, zuerst in Chaulnes, später in PSronne, Ter g- nier usw. die Einstellung der französischen Landbevölkerung zu den Deutschen kennen zu lernen. So fiel mir vor allen Dingen auf, mit welchem Eifer man bemüht war, mir zu Liebe alle vorhandenen deutschen Vokalen aus dem Gedächtnis zurückzurufen, um mit mir deutsch sprechen zu können. Mit Stolz und Begei­sterung wurde mir von diesem oder jenem er­zählt, daß er in deutscher Gefangenschaft war und die verschiedensten Städte kenn^. Diese Offenherzigkeit und wahre Freundlich­keit, der ich auf dem Lande im Gegensatz zu größeren Städten begegnet«, ist einfach unbe­schreiblich. Man freute sich allgemein, einen Deutschen zu sehen, und bereitwilligst gab man jede gewünschte Auskunft, ganz abgesehen davon tatz man es mir weitgehend ermöglichte, durchs and zu kommen.

Angesichts der heute noch trostolsen Gebiete, in denen nicht die geringste Spur von einem Wiederaufbau zu sehen .st, war eS erklärlich, daß ich mich mit der Landbevölkerung über die deut­schen Reparationen unterhielt. »Reparationen? Wir sehen und hören nicht- davon!" ES wollte den Leuten nicht in den Sinn, alS ich ihnen er­zählte, welche Unsummen Deutschland jährlich zu bezahlen habe und in welchen Mengen Woche für Woche Sachlieferungen erfolgen. Daß Deutsch­land bezahle, wollte man nicht abstretten und man gab offenkundig zu, daß erst einmal die .Großen" das G.ld behalten. Als ich schließlich aber auf eine Siedlung von etwa siebzig Einfa­milienhäuser hinwieS, sagte man mir, daß diese Kolonie von der Eisenbahnverwaltung Nord ge­baut würde! Natürlich auf Reparationskonto! Hier haben wir einen markanten Fall, in dem Wohl der Bevölkerung der Wiederaufbau zuteil wird, nicht aber unter dem richtigen Na­men der Wiedergutmachung, sondern unter der Bezeichnung eines Geschenke-, den eint fran­zösische Behörde macht. Das wissen aber diese Leute nicht und wir auch nicht. So bleibt indes­sen die Landbevölkerung in dem Glauben, daß der Deutsche n i ch t z a h l e. Die seitens bet be­teiligten Kreise damit gewollte Propagandawir- kung zu Ungunsten Deutschlands auszudenken, tst nicht weiter schwer. Was tut es, wenn das Land noch auf zehn, zwanzig Jahre vollständig zer- stört bleibt? Man wird daran denken, daß der Deutsche dies getan hat. Die Heranwachsende Ge­neration wird im Geiste der Rache erzogen. Das will ja die französisch. Regierung! Der Be­griffVerständigung" ist nichts mehr als eine großartige Geste gegenüber anderen Völkern!

Wo man hinsteyt, findet man die großartig­sten Denkmäler französischer Staats- und Heer- sührer. Den Regimentern hat man überall Ge­denksteine gesetzt. Deutsch« Kanonen, deutsche Tanks hat man aufgestellt und sie gegen die deutsche Grenze gerichtet! Es ist unmöglich, daß der französische Staat oder gar die vollkommen verarmten Gemeinden der ehemaligen Haupt­kampfgebiete aus 'igenen Kräften diese Unsum­mer. für die ungezählten Denkmäler haben aus­bringen können. Tas ist deutsches Geld! Deutsche Reparationen! Was mit den deutschen Sachlieserungen geschieht, ist so ziem­lich offenes Geheimnis, wie es nun auch kürzlich durch den Skandal bei den Un t e r s ch l e i s e n bei Reparationslieferungen aufgedeckt wurde; das deutsche Vieh erhält nicht der französische Bauer, es wandert direkt nach Paris in die Schlachthäuser! Deutsche «tollen gelangen wohl selten in die Provinz, es bleibt in den Städten Ebenso die Holzlieferungen J-b sah nagelneue deutsche Schnellzugslokomotiven herumstehen Man hatte sie vielleicht ausprobiert, kam damit nicht zurecht; außerdem sind sie zu schwer für

England will bald räumen. e»nmg nun

Die Ernemwug deS neuen Rheinl

London. 27. Februar. Den verstorbenen eng­lischen Rheinlandvertreter will man, wie ver­lautet, durch den Obersten Ryan ersetzen, ohne diesem jedoch die Grafenwürde zu geben. Man wolle im Hinblick auf die englischen Wünsche für eine baldige Räumung des Rheinlandes dieser Ernennung auch äußerlich den Xitel eines Provisoriums geben, was in Deutschland sehr willkommen geheißen werde.

Kommandowechsei in Varl« und am IRötlnf

Paris, 27. Februar. (Eia. Drahtberichi.) Wie verlautet, soll Marschall P e t a i n aus sei­nen Wunsch in den Ruhestand versetzt werden. Als sein Nachfolger sei der Oberkommandeur der Rheinarmee General Guilleaumai in Aussicht genommen mit Marin als General- stabschef

Strcfcmann greift em?

Wien-Rom In der Schwebe.

Paris, 27. Februar.

Von einem Korrespondenten in San Remo wird telegraphiert, in der Umgebung Strese- mannS versichere man, daß der deutsche Außen­minister zwischen Rom und Wien inter­venieren wolle. Auch ein Berliner Korre­spondent meldet Sehnliches. Inzwischen

andoertreters soll eS bezeugen.

wurde der italienische Gesandte in Wien nach Rom zur Berichterstattung berufen.

Hinter -en Riviera - Rulissen. Zwei Botschafter bei Stresemann. Reinhold als dritter im Bunde. Mit Rumänien einig?

Nizza, 27. Februar. Die deutschen Botschaf- ter in Paris und Rom, von Hoesch und von Neurath haben gestern in Cap St. Martin ge­meinschaftlich mit Finanzminister a. D. Dr. Reinhold bei Außenminister Dr. Stresemann gefrühstückt.

San Remo, 27. Februar. Der rumänische Außenminister Titulescu hatte abermals mit Dr. Stresemann eine längere Unterredung, an die sich ein Frühstück anschloß. Nachher halten beide Minister eine neue Besprechung.

Sb <£arol bald zurüSkeyrt?

Paris, 27. Februar. (Eigene Drahtmeldung.) Prinz Carol befindet sich in Nizza, hatte jedoch keine Unterredung mit dem Außenminister Titulescu. Er will nach Rumänien zurückkeh- ren, wenn eine Mehrheit des rumänischen Vol­kes ihn zurückrusen werde. Er sei überzeugt, daß die Liberalen bald in die Minderheit ver­setzt und daß die ihm gewogene Bauernpartei erlangen werde.

2m Trommelfeuer der Regenflut.

Zweihundert zerstörte Häuser. 10 Tote in der Tropen-Metropole.

Wie auS Rio de Janeiro gemeldet wird, sind! Danzig schwer verletzt. In einigen Straßen dort infolge heftiger Regensälle zirka zweihun-l steht daS Wasser siebzig Zentimeter hoch.

Wlntermärchen am Balkan.

Zwei Meter Schnee. Sibirische Kälte. Expretzzüge im Schnee.

Konstantinopel, 27. Februar. Seit zwei Tagen herrscht in Anatolien und Thrazien un­unterbrochen heftiger Schneefall. In einigen Orten ha« der Sckmee eine Höhe von zwei

Metern erreicht, und baS Thermometer ist auf zwanzig Grad unter Rull gesun­ken. Der Simplon-Expretz und der Kontinental- expretz find stecken geblieben. Ein Hilsszug wur­de abgesandt.

den leichten französischen Eisen. ahn-Unterbau. Heute stehen sie da, um zu verroste n. Viel­leicht wird man sie in ein paar Jahren verschrot- ten. So geht man mit den deutschen Sachliefe­rungen um. Und das aöe* weiß die Landbevöl­kerung nicht! Dafür setzt : in sie jeder direkten und indirekten feindseligen Propaganda gegen Deutschland aus, die ja auC, in der kommenden Generation das iyre tun wird. Die neue Gene­ration steht, wie die ehemals von uns zerstörten und eroberten Festungen to.eberaufgebaut werden. Man sieht den Staat rüste wie nie zuvor. Ueberrall siebt man Soldaten, überall starren Geschütze bereit Kleine, an sich bedeu­tungslose Ortschaften wie Pöronne erhalten BestungSwerke, über die man verständnislos den opf schüttelt. Und daS alles bezahlt Deutsch- land.

Allerdings kennt man auf dem flachen Land kaum noch Haßgefuhl Der französische Bauer ließ sich gern ausklären über den waren Sach­verhalt An den sichtbaren Propaganbamitteln gehl er achtlos vorüber und weiß allenfalls tref- ienbe Worte für seine Regierung zu ftnben Es mag noch erwähnt fein, daß mich ein französischer Bauer, der mich auf meinen Etkurflonen begleitete und wahrscheinlich an­gesichts deS noch für lange Zeit zerstörten Lan­des meine Gedanken erröten mochte, ans die Schulter klopfte und mir freundlich-tröstend fagte: .Lassen wir daS, heute ist ja alles Vergeffen, mein Herr'? --

Durchführung des Programms, und zwar welche Teile als Gesetzesvorlagen und welche auf dem Verordnungsweg zu erledigen find. Die Gesetzesvorlagen sollten mit dem Etat und dem Nachtragsetat in einem Mantelgefetz vereinigt werden, und zwar, daß jeder einzelne Teil des Programms nur bann in Kraft tre­ten kann, wenn die Gesamtheit vom Reichstag verabschiedet worden ist. Die Verordnungen sollen nicht in das Mantelgesetz einbezogen werden. Sie bilden jedoch gleich falls dem Etat ein unteilbares Ganzes, auf des­sen restloser Erledigung daS Kabinett besteht

Berlin, 27. Februar. Laut Pressenotiz be­schäftigt sich die Regierungserklärung, die Vize­kanzler Dr. Sergi heute nachmittag verlesen wird, nur mit dem unteilbaren Notprogramm. Heute vormittag wird der gestern festgelegte Text genehmigt werden.

* * *

Erst die Arbeit!

Dann das zweifelhafte Wablvergnügen.

Berlin, 27 Februar.

In politischen Kreisen verlautet, daß die heutige Regierungs-Erklärung in ihrem ersten Teil einen kurzem hiswrlschcn Ueberblick über die letzte parlamentarische Ent- Wicklung gebe, daß sie in ihrem Hauptstück die Gesetze und Maßnahmen deS ArbcitSpro- ginmmS umfasse u bann schließlich mit einem Appell an die Parteien enden werbe, alles afuzubieten, um die varlamentarifdje Er­ledigung des Arbeitsprogramms so bald wie möglich durchzuführen.

Zuchten, vom Norden auS in daS Innere vor- zudringen, um gegen die S3nlg§feierli*eiter

Berlin, 27. Februar. (Privattelegramm.) In Berlin fanden am Sonntag °8 Wahlversamw langen statt, die starken Besuch auftoiefen. Kommunistische Versammlungsteilnehmer ver-

Alles oder nichts.

Die Regierung läßt am Notprogramm nicht rütteln. Wortlaut fertig. Heute vor dem Reichstag.

Berlin, 27. Februar. Laut Pressenotiz ha­ben sich Kabinett und Regierungsparteien über

das Rotprogramm geeinigt. Beraten wurde am Sonnabend noch über die Verteilung der __________, __________ _ .

Mittel im einzelnen und über die praktische zu demonstrieren, sie wurden aber abgedrSngt.

®bberib! Dielet «Harne wat tast a«S trttletem Gedächtnis entlchwnnden, denn das »riegssptel ist «ach dem grobe« Griebe« bet Wirklichkeit etwas anher Mode gekommen. Uugcltiirt. laut, los bat «ttlere Heute Reichswehr iktzi wieder von diesem Stück märkischer Landschaft Besitz ergriffe«, wo der Grnndktein des alten Heeres gelegt würbe. Und nun wieder Döberitz. Truvseniibung ««b Ttnvveavarade vor dem Relcksvrälidenteo «ab seinem Gast, de« König bet Afghanen. Höre« wir ««fern Berichterstatter Die mit ihren Siedlungen weit in die Land­schaft hineinführende Weltstadt hat dieses Stück­chen Erde vergessen. Von der Landstraße über die das Auto hinwegrast, sieht man eine hüge­lige Landschaft, die ängstlich jeden Anklang an bewohntes Land vermeidet. Selbst an Sonn­tagen findet kein Ausflügler den Weg hierher. Der Verkehr umkreist Döberitz in großem Bo- gen. Unweit des Fleckchens Döberitz, daS der Landschaft seinen Namen gab, dieses unheimlich menschenleeren Atrappendorfes, erhebt sich, wohl zwanzig Meter hoch, der höchste .Berg" der Umgebung, der Hasenheiden- Hügel. Er ist zum Schlachtfeld erkoren. West- sich davon, am Waldesrand, ist der .Pilz" aus- gebaut, der künstliche Feldherrnhügel. Truppen umlagern die Szenerie. Ruhe vor dem Sturm. Gegen elf Uhr treffen der Reichspräfi- deut in Marschalluniform, General Heye und der Reichswehrminister ein. Wenige Minuten später der

König in schlichter Felbimiform und sein Gefolge. Das Spiel beginnt. Schwache Kräfte haben sich aus den Hasenheidenhügel zu- rückgezogen und versuchen hier, mit Unterstüt­zung von leichter Artillerie starken, anstürrnen- den Kräften Widerstand zu bieten. Der Flügel wird schließlich von der angreifenden Macht genommen. DaS ist der vorgesehene Uebungsplan. Die schwachen Truppenteile, die der Reichswehr in Berlin zur Verfügung stehen selbst der angreifende Teil ist nur ein Jnsan- terieregiment stark vermögen daS Gelände nicht auszufüllen. Aber noch nie hat man die Phasen eines GeiechieS, bei dem es in so hohem Maße auf die letztmögliche Ausnutzung der Vor­teile ankommt, die das Gelände bietet, in dieser Vollkommenheit beobachten können Der unbe­teiligte Zuschauer wird von einer starken Span­nung ergriffen. Jede Möglichkeit einer Ablen­kung wird durch den auf die Nerven einftürmen- den Gefechtslärm ertötet Wenn die angegriffene Partei sich daS neue Mittel der Nebelbil­dung zunutze macht, hinter den weißen Schwaden verschwindet, um dann alle Kräfte aus den gefährdeten Flügel zu konzentrieren, wenn die leicht bewegliche

Feldartlllerie herbeirast, die Minenwcrfer in Aktion treten, der Lärm bet Maschinengewehre zum Höhepunkt anschwillt, dann gibt das ein fesselndes Bild von packendem militärischen Reiz. Der letzte Schutz verhallt, dar Gesecht ist abgeblasen. Generalleut­nant Hasse absolviert die Gefechtskritik und nun begeben sich die Gäste nach dem Paradeseld, dessen Fläche sich wie der Boden einer Tenne vor den Blicken weitet. Und nun erlebt man wohl zum ersten Male feit vierzehn Jahren das Bild einer großen Parade, sieht die gleichen Truppen, die sich eben noch in wunderbarer Be­weglichkeit dem Gelände anpaßten, zu starren Einheiten verfchmolzen. Der Boden dröhnt dumpf und hohl unter dem Stechschritt der Fronten, die vor dem Reichspräsidenten und dem König defilieren. Zum ersten Male sieht man auch defilierende Kavallerie ohne die gewohnten Lanzen, die erst kürzlich abgeschafft wurden Aman Ullah dürfte in Pa­ris größere Massen von Militär, in vollkomme­nerer Ausstattung, daS ganze Beiwerk modern­ster Kriegsrüstung, die unS verboten ist, T a n k s und Flugzeuge, gesehen haben. Hier sah er nur den besten Soldaten. Aber das dürfte gerade ihm, dessen «Regierung sich auf der Tatkraft seiner Persönlichkeit aufbaut, am ehesten imponiert haben.

*

Inkognito in Sanssouci.

Berlin. 27. Februar. König Aman Ullah be­sichtigte gestern auf eigenen Wunfch die Schlösser und Sehenswürdigkeiten von Potsdam incog« nito Er wurde nur vom Polizeipräsidenten be­grüßt und mit der Königin unter Führung von Professor Kania durch die Räume des Schlosses, durch die Orangerie und das Reue Palais ge< führt Aus feiner Rückfahrt wurden dem« nig lebhafte Ovationen bargebraM

Don Berlin noch Moskau.

Berlin, 27. Februar. Das afghaniftanisch« KönigSpaar besuchte heute den Wannsee, Ber<