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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Hessische Abendzeitung

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Nummer 47. Amtliches Organ der Stadt Kassel

Freitag, 24. Februar 1928.

Amtliches Organ der Stadt Raffel 18. ZahkgaNg

3m Srrgarten öer AbMungSkomööie.

Langsam voran.

Was wir in Gens verhüten wollen.

In Genf spielt man wieder einmal Ab­rüstungskomödie. Wir haben es uns längst ab» gewohnt, überschwengliche Hoffnungen zu hegen und selbst die unentwegten Optimisten sind schon zufrieden, wenn sie glauben dürfen, daß es we­nigstens einen ganz kleinen Schritt vorwärts gehe. Dabei hat man in Gens die Geschichte sehr vernünftig angesangen und eine Methode ge­wählt, die allein zum Ziele führen kann, wenn es überhaupt möglich ist, die erhabene Idee des ewigen Friedens" in die Wirklichkeit umzu­setzen. Man hat von vornherein davon abge­sehen, das ganze Problem nach dem lapidaren Satze: Der Krieg ist verboten, zu lösen, man hat vielmehr Rücksicht aus die Struktur des Völker­bundes genommen. Nur aus dem Wege ist et­was zu erreichen, daß man sich im Rahmen des Möglichen hält, und die Forderungen und Wünsche dieser Situation anpaßt. Es ist nun einmal so, daß der Völkerbund eine frei­willige Gemeinschaft der Mächte ist, die keinen Zwang ausüben kann, wenn nicht im Wege einer Vereinbarung von den Teilnehmern dieses Recht an den Völkerbund übergeleitet wird. Die außenstehenden Mächte aber können natür­lich alle Beschlüsse In den Wind schlagen. Die Völker besitzen eben heute noch nicht das S o- lidaritätsgesühl, das zur Bildung eines idealen Völkerbundes notwendig ist. Sie achten alle noch allzu sehr auf ihr eigenes Interesse und sind der an sich nicht ganz unberechtigten Ansicht, daß ein Eingriff in die Interessen irgend eines Volkes die Lust an ähnlichen Expe­rimenten steigern könnte. Was Wunder, daß der Völkerbund, wenn er auch hinter den Ku­lissen durch Kompromißlösungen schon manche schwierige Situation entwirrt hat, es immer umgangen hat, durch klare Entscheidungen klare Verhältnisse zu schassen.

So wird sich denn auch die Abrüstungsfrage nicht anders lösen lassen, als daß durch eine Reihe von Kompromissen eine Basis gefunden wird, die allen Wünschen gerecht wird und die vor allem auch die Belange derer wahrt, die unter dem Druck der Friedensver­träge vollständig abgerüstet haben. Zweck aller dies r Bestrebungen ist es, alle zukünftigen Kriege zu vermeiden und Situationen, die den Keim einer Kriegsgefahr in sich tragen, beizei­ten zu p a r a l v s i e r e n. Aus diesem Wege will vor allem wieder deutscher Geist Ziel und Leuchte sein, um durch feine Mitarbeit das Schlimmste zu verhüten. Wie immer stehen wir natürlich auefi diesmal mit unseren Thesen säst isoliert da. Wenn auch mit gewis­sen Unterschieden haben fast alle Rationen sich hinter die Tbese Frankreichs gestellt. Englands Wohlwollen geht gerade so weit, um sich selbst neue Belastungen zu ersparen. Sieht es dieses Ziel erreicht, so wird es sich sofort aus Mari­annes Seite schlagen. Was Deutschland zu tun Übrig bleibt, ist der Versuch, das französische Programm möglichst abzuschwächen. Ob dieser Versuch sich lohnen wird, steht dahin. Daß er jedenfalls unternommen werden muß, ist eine Selbstverständlichkeit.

Die russische Methode, radikale, überspannte und bewußt undurchführbare Forderungen zu stellen ist für uns unverwendbar. Sie hat die Unüberbrückbarkeit zwischen den russischen Forderungen und den Ansichten der kapitalisti- fchen Stegermächte zur Voraussetzung. Sie wol­len keine Kompromisse, sondern nur die krasse Bekundung der russischen Einstellung. Sie wollen keine Lösung, well sie eine Lösung für undurchführbar halten. So sind diese russischen Anregungen schon von vorn herein zur Un­fruchtbarkeit verurteilt, weil sie hauptsächlich Weltpropaganda bezwecken Wir würden da­mit nur bekunden, daß wir nicht praktisch mit« zuarbeiten beabsichtigen, und auch gewisse Rebenziele ließen sich nicht durchsetzen, weil eben dann Deutschland zu einem Verhandeln nicht bereit wäre. Das Reich stell« durchaus die großen Differenzen zwischen seiner Einstellung zu den Problemen der Genfer Institution und den Ansichten Der meisten Großmächte zu dem gleichen Fraaenkompler in Rechnung Aber er will diese Meinungsklüfte beseitigen, nicht durch ein einseitiges stetes Fordern, sondern durch ein Verhandeln, eine Mitarbeit, durch den Versuch, zu überzeugen schließlich durch einen Versuch, der auf weite Sicht berech­net ist Wir wollen vorläufig nur bei noch lös­baren Konflikten jede Verschärfung vermeiden und tm Falle einer Kriegsgefahr alle Empfeh­lungen des Völkerbundsrates zur Anwendung bringen, um den Status ausrechtzuerhalten Wenn die Völkerbundsmächte diesem Verfah­ren. um dessen Festlegung sich gegenwärtig das

Sie Weit sich um hieWftung ww«j!«"»J,«*

Kontrolle nur für die Besiegten. Wie sie den Krieg verhüten wollen.

Paris, 23. Februar. Dem Außenpolitiker eines Blattes erklärte der tschechische Außen­minister Benesch in Genf: Vielleicht werde man vor dem Beschluß der Mehrheit vorerst noch einige Vorstudien machen müssen, denn man könne schwerlich den Gang der Debatte voraus­sehen, aber er sei der Ansicht, daß im Septem­ber der dritte SicherheitSauSschutz des Völkerbundes sich mit einer zusammenhän genöen Arbeit befassen und wirksam werde vor- gehen können. Auch werde bezüglich der Mili­tärkontrolle über die Besiegten verhandelt, die später, wenn die allgemeine Abrüstung ver- wirklicht werden könne (b. h. vielleicht im Jahre 2000. D. Red.) auf alle Staaten ausgedehnt werden müßten. Das Sicherheitskomitee be­rate ferner K o n t r o l l m a ß n a h m e n für drohende oder ausbrechende Konflikte, um loyal die Dinge in den gerade vorhandenen Zu stände zu belassen und geheime Rüstungen vor Erlaß des Schiedsspruchs zu verhindern.

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auch kritisieren könnte, dennoch Gegenstand der Verhandlungen fein müßten.

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Sohn Bull leiht Moskau ein Ohr.

London. 23. Februar.

Einem Genfer Korrespondenten zufolge kann der russische Adrüstungsvorschlag z Zt keinem guten Zweck dienen, da nur ein schrittweises Porwärtsrncken möglich sei Die phaniasttschcn Vorschläge vom vorigen Dezember seien nut wiederholt. Ein anderer Korrespondcnl meint: Obgleich die Vorschläge von erfreulicher Kühnheit feien, breite sich doch die Aufsassung aus. daß hier endlich ein gedrängter und end­gültiger Abrüstungsplan vorliegt, der sorgsam ohne Vorurteil geprüft werden sollte.

Der letzte Regierungstrumpf.

Am Notprogramm ist nichts zu rütteln.

Berlin, 23. Februar.

Bicekanzler Hergt wird heute im Reichsrat

Von unserem Spezial-Berichterstatter.

An» das nette DelltsLland weist ftembe Siaaisbäuvler iu empfangen. Die ..Kasseler Neuesten Nachrichten' haben den zrnnknollen Empfang des«igsvaares »an Asghanifta« schon kurz gestreift. Hier noch ein paar bunte Sfiiien. denen sich die feierlich-ernsten Griiste der Staatslenker selbst an schließe».

Berlin, 23 Februar.

Flaggen allüberall in derCtth". Das Rat­haus hat großen Festschmuck angelegt. Vor oem Brandenburger Tor vierzehn große Fah« iienstangen mit den Reichs- und Orientflaggen. Weiter zahllose Pyramiden, mit frischem Tan- nengrün verziert Die ganze Wilhelmstraße bis zum Prinz-Albrecht-Palais prangt in reichem Schmuck. Sehr schön ausgestaltet mit Grün u. Flaggen der Lehrter Bahnhof. Berlin ist schon früh auf den Beinen. Tausende, Hundertrau­sende selbst die Säuglinge hat man massen­haft in die diversen Kinderwagen gesetzt und hinaus gefahren: nicht einmal dieBallonsrrt- zen" und die Postkartenverkäufer, die für 10 Pfennig das Stück

Original-Aman-UllahS" ausbrüllen,

Der Ruffenschreck in Genf.

Aber man kann sie nicht mehr überhören.

London, 23. Februar.

Die allerdings nur theoretifche« AbrüstungS- vorschlSge der Russen in Genf haben erhebliches Aufsehen erregt. Lord Lncheudun äußerte sich zur Presse, daß die Vorschläge, so sehr man sie

eine Erklärung über das noch nicht abgeschlos­sene Arbcitsnotprogramm abgeben, das in der Mantelvereinbarung auch einen Paragraphen enthalten wird, daß die Gesetze nur in ihrer Ge samtheit in Kraft treten können. Beim Ernäh rungsetat werden sich die Parteien zu den Not maßnahmen äußern, die für die Landwirtschaft vorgesehen stt.v und zürn Teil im VerordnungS wege durchgeführt werden.

Kinoskandal um die Fremdenlegion.

Franzosen sprengen ein Chinesenkino. Aber gegen Deutsche darf ein Film flrupel- los Hetzen.

Paris, 23. Februar. Rach einem Bericht aus Schanghai unterbrachen etwa sechzig ehemalige französische Frontkämpfer die Vor­führung des amerikanischen FilmsDie große Geste", der für die französische Fremden legion beleidigend sei. Die Franzosen hät­ten auch das Eingreifen chinesischer Polizei ver- hindert. Die englische Polizei habe nur wider

willig eingegriffen, ohne daß sie die Franzosen aus dem Saale habe vertreiben können, die sich der Vorführung des Films weiter wider­setzten. Der in Frankreich verbotene Film hätte auch in andern Ländern Widerspruch her- vorgerufen. So z. B. trügen die Schauspieler nicht die Uniform der Fremdenlegion, sondern die Kleidung der Straf kompagnie.

Ministerreigen im Riviera-Paradies

Strefemann macht gutes Wetter. Auch Reinhold zur Stelle. Der Rumäne dampft ab.

Paris, 23. Februar.

Aus Nizza wird gemeldet, daß Außenminister Dr. Stresemann gestern in Cap Martin einen Pariser Zeitungsverleger empfing. Finanzmi­nister a. D. Dr. Reinhold ist in Cap Martin eingetroffen. Für heute wird die Abreise des Rumänenministers Titulescu angekündigt.

Die presse bleibt geknebelt.

Pilsudski behält Recht.

Danzig, 23. Februar.

Bezüglich des vom Sejm aufgehobenen Preffedekrets des Staatspräsidenten stellte sich der Oberste Gerichtshof (50 Richter) auf den Standpunkt, daß zur Aufhebung einer mit Gesetzeskraft erlassenen Verordnung ein Be­schluß des Sefm notwendig fei, der aber feinem Wesen nach kein Gesetz ist und veröffentlicht

werden muß. Diese Veröffentlichung ist jedoch nicht erfolgt, sodaß die Verordnung des Staats­präsidenten vom 10. Mai 1927 Gesetzeskraft nicht verloren hat. Der Oberste Gerichts­hof könne im übrigen nicht über konstitutionelle Konflikte zwischen Regierung und Sejm ent­scheiden.

Das Ln-e -es Rit-Mux-Man.

Ein rühmliches Beispiel. Sie lassen auch die Eingewanderten leben.

Rewyork, 23. Februar.

In Birmingham (Anabama) wurde der Ku-Klux-Klan i« einen Orden derRitter vom großen Walde" umgewandelt. Seine Mitglie­der werden nicht mehr die berühmte weiße Kapuze tragen. Die bisherige Opposition gegen die Einwanderung wird einer Politik der Assi­milierung mit den Eingewanderten Platz machen.

haben gefehlt... Am abgesperrien Bahnhof die Lhrenkompagnie; ein wenig abseits, hart am Ufer der Spree, die Geschütze zum Salut Breite Läufer liegen auf BahnhosStrePpen über­all Flaggen und Tannengrün. Unmittelbar am Portal harrt die nicht kleine Menge der Pho- ograpben. Dreivierlel elf Dichter und dichter zu Mauern ballt sich die Menge Auto auf Auto saust heran: die Staats- und Reichs­behörden treffen ein; man sieht den Reichs» tagspräsidenten Löbe, den Vizekanzler Hergt für den erkrankten Kanzler usw. Elf Uhr Von fernher brausender Jubel, der sich schnell na* hert. Hüleschwenken, fuchtelnde Arme, Hurra» qeschrei: Der Reichspräsident in schwarzer Zivilkleidung trifft in standartenaeschmücktem Auto mit Begleitung ein. Die Ehrenkompag­nie präsentiert, die Kapelle spielt das Deutsch­landlied. Da hält auch schon der Sonderzug. Als Erster verläßt der König in äußerst kleid­samer Uniform, rot und schwarz, den Salon­wagen und schreitet elastisch über den rote« Läufer auf den Reichsvräsidenten zu. Man begrüßt sich militärisch kurz, aber offensichtlich herzlich. Ein Paar knappe Worte Hindenburgs eine ebenso knappe französisch gespro­chene Erwiderung Aman Ullahs: dann stellt der König unserem Reichsoberhaupi die

Königin, eine bemerkenswert schöne Frau, vor. Weitere Vorstellungen des Gefolges und draußen begrüßen die Afghanenkolonie stürmisch den König. Händedrücke Hurrarufe auch der Zuschauer, rauschende Musikklängr: die Reichswehrkapelle intoniert. Hindenburg und Aman Ullah schreiten die Front ab; zugleich dröhnen die Böllerschüsse, die Menge jubelt, ein paar Flieger schießen In tollkühnem Sturz­flug aus den Wolken herab und schweben dicht über dem Platz. Dann Abfahrt durch die dicht» aefüllten Straßen zum Palais. Reichswehr z« Pferde eskortiert. In dem Augenblick, da die Majestäten beim Palais ein treffen, geht dort, rauschend im Februarwind, die

afghanische Königsftandarte hoch.

Zehn Tage lang wird der KönigSbesuch dauern zehn Tage Sensation und Volksfest für die Berliner....

t * * 1

Deutscher Geist im Grient. 1

Der Reichspräsident besiegelt den Bund. ' Berlin, 23. Februar.

Beim Galadiner im Beisein des Diploma-

Erdbebenchaos in Zerusalem?

Fast so schwer wie das letztemal. Einzelheiten unbekannt.

nicht, wie man es nun der Ansicht ist, das

man den Völkern den auf diese Weise durchaus

Alten bleibt, nimmt Glauben und schärft

her» beim

Friedensgewissen Die Budgetziffern der Hee- resetals sind das allein ausschlaggebende Mo-

vergangenen Mai. Einzelheiten über die Schä­den, die bedeutend sein dürsten, liegen noch

üben?" Fast möchte man im Gegenteil befurch­ten. daß oie Tatsache, daß immer und immer wieder geredet und nur geredet wird, einmal dahin führen muß, daß man auch die ausgir-

London, 23. Februar. I In Jerusalem ereignete sich noch ei« leich ter Erdstoß, der fast ebenso heftig war, wie im > nicht vor.

Sicherheitskomitee bemüht, ihre Zustimmung geben, wäre schon Manches getan, um die Ge­fahr eines Krieges abzuwenden. DaS letzte aber bliebe immer noch offen: Die vollkom­mene Abrüstung und der daraus resultie­rende Wille, alle Differenzen und seien eS die schwierigsten ans dem Wege der Verhandlun­gen durch Vermittlung des Völkerbundsrates gütOchft aus der Welt tu schaffen

Soll man nun wirklich noch bet säst vagen Hoffnung leben, oieimmer wiederkehrende

öffentliche Erörterung der Probleme werde ihre formende Wirkung auf die Weltmeinung i ment.

bigsten Erörterungen nicht mehr für ernst hält, weil man schließlich den Willen zur Tat mißt. Dadurch, daß in Wirklichkeit alles

tenkorpS, der Minister mit ihren Damen usw. führte der Reichspräsident die Königin zu Tisch. Zu seiner Linken saß der König, der Frau von Hindenburg führte. In seinem Trink­spruch bekräftigte der Reichspräsident die herz­lichen Freundschaftsgefühle zu Afghanistan, das in seinem Vertrauen zu Deutschland und seiner Leistungsfähigkeit niemals zweifelhaft geworden sei, eine Freundschaft, die besonders auf wirt» schastlichem Gebiet Vertiefung und Ausdehnung erfahren habe.Als ein Zeichen deS besonderen Vertrauens Ew. Majestät zu deutscher Lei­stungsfähigkeit und Zuverlässigkeit erscheint es uns, daß eine große Anzahl

deutscher Aerzte, Lehrer, Ingenieure, Tech- niker und Werkmeister

nach Afghanistan berufen worden find, wo ihnen wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben übertragen wurden. Einen weiteren Beweis des Vertrauens erblicken wir in der Entsendung einer großen Anzahl afghanischer Schüler und Studenten nach Deutschland, die spä«