Kasseler Neueste Nachrichten
Kaffeler Abendzeitung
Sesfische Abendzeitung
Amtliches Organ der Stadt Kaffel 18. Jahrgang
Nummer 43 Amtliche« Organ der Stadt «affel Sonntag, 19. Februar 1928.
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Das Negierungsschicksal schon besiegelt.
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Men, 18. Februar. Wien stieg um 24 Zentimeter, doch beginnen die =to,t.„ Suflüffe langsam zu sagen. Aus allen Teilen
u char. ia e r Gn Landes kommen aber imm-r noch Hoch- "urm und «ark?r Ab- waffermeldungrn. In Tiro! sind vielfach Lo urin uiiD naner **”• minp« ttiphpmpnnrtuns
Wegfegen des BürgerbloüS erreicht. Cb jetzt vielleicht auch die wirtschaftlichen auf
man
^Sn de? &ÄS MiMonenb-^ugs- tofey
Bankgrsell- -en sich wohl hüten, die Kluft zwischen der
rcr Llmosenempsanger und das sind die einst Elend der breiten Masse lindern. F. R.
Aus Regierungskreisen erfahren wir, daß die Situation sehr pessimistisch beurteilt wird. Es wird betont, daß die Demokraten unter allen Umständen auf dem Sleinrentnerversorgungsge- etz bestehen, sodaß eine Einigung fast unmöglich
Entscheidung heute mittag.
Einigung mit der Opposition fast aussichtslos. Berlin, 18. Februar.
der Großstadt noch sind, haben mit erschreckender Deutlichkeit nicht nur der Steglitzer Schüler- pro^ß und die skandalösen Miüionenherruas-
wohlversorgten Rentner immer noch) stehn. Auch die immerhin dünn gesäten, aber umso skruel-
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schäften erwiesen. Auch die Karnevalsbälle der Weltmeiropole sollen teilweise in einen Luxus und einen Ton auSgearret sein, die im
Wien, 18. Februar.
Auf eine Anfrage über Südtirol wies Bundeskanzler Dr. Seipel u. a. auf die R i ch t e i n - Haltung der feierlich verbrieften liberalen Zusagen Italiens für Südtirol hin. Diese Erklärungen waren nach der Weigerung, eine Aenderung der Grenzen im Sinne der österreichischen Bor- tellungen vorzunehmen, unzweifelhaft aus dem Grunde erfolgt, die österreichische FriedenSdele- 1 latton über das Schicksal der von ihrem Mutter» lonbt getrennten Deutschen zu beruhigen. Der zweite Weg, den Völkerbund mit der süd- tiroler Frage zu befassen ist derzeit wohl als ungangbar zu bezeichnen, da Italien das als einen kindlichen Akt Oesterreichs betrachten würde Die Bundesregierung könnte der Bölkerbundver- ammlung den Antrag vorlegen, die BuudeSstaa»
winen niedergegangen und haben den Verkehr unterbrochen.
in der Politik aufgehalten wird? Die vollti» scheu Ziele der Gewerkschaften scheinen mit dem Wegfegen des Bürgerblocks errei'
Auflösung vielleicht nächste Woche.
Der letzte seidene Faden gerissen. — Nur noch ein Notetat. — Am Kleinrentnergesetz scheitert das Notprogramm und der Reichstag.
Rach kurzem Frühlingsw-tter setzte geste plötzlich ein wolkenbruchartige r Rege verbunden mit heftigem Sturm und starker — kühlung ein. Der Waflerstand der Donau in
_ ■ * ---- ............aft zwischen den
Bessergestellten und den aller kärglichen Lebensfreuden Entblößten zu vertiefen oder auch nur den törichten Wunsch aufkommen zu lassen, als
beiden Seiten etwas niedriger hängt? Jeden- fall tut Selbstbesinnung und Selbstzucht doppelt nor in einer Stunde, wo die Regierungshäupter ihre Macht in die Hände des Volkes zurücklegen. Denn das Swicksal des Reichstags ist besiegelt. Noch eine Woche dringlichster Notstandsarbeiten und die Wahltrommeln und Hörner tnerhen dumpf rasseln mtb heulen und die Massen wieder bis in die Tiefen auf* wühlen
Wie ungesund, wurmstichig und unrerktttig z. T. noch heute Geschäfts-, Familien- und öffentliche Moral namentlich im Sündenbabel
Berlin, 18. Februar. (Durch Funksvruch ) Die letzte Aussprache der Parteien nach Mitternacht hatte das Ergebnis, daß die Regierung am Sonnabend früh die Verhandlungen mit den Oppositionsparteien zum Abschluß bringen will, weil davon auch die Entschließung der bisherigen Regierungsparteien entscheidend beeinflußt wird. DaS Kabinett wird heute um zehn Uhr znsammentreten, um die weitere Entwicklung zu besprechen, nachdem Vizekanzler H e r g t vorher noch einmal bei den Demokraten angefragt haben wird, ob sie an ihrer Forderung aus Durchführung des Kleinrentnervers0r- gnngsgesetzeS festhalten. Gestern abend erklärten sie noch, daß das ganze
Arbeitsprogramm für sie erledigt sei, wenn das Kleinrentnerversorgungsgesetz nicht mehr in das Programm mit ausgenommen werden könnte. Minister Hergt will Herrn Koch nun die Frage vorlegen, ob seine Partei die Verantwortung über das Scheiter« deS Arbeitsprogrammes übernehmen wolle. Allgeniein nimmt man an, daß die Demokraten ihre Vteinung nicht ändern werden. Sollte das aber doch der Fall sein, so würden die Regierungsparteien über die noch ungeklärten Punkte weiter beraten, jedoch sind auch zwischen den Regierungsparteien selbst neue Schwierigkeiten aufgetcucht,!insofern, als die Deutschnationale« es ablehnen, sich auf einen anderen Termin für die Durchführung des Arbcitsprogramms festlegxn zu lassen, während auf der anderen Seite das Zentrum den 31. März für den Schlußtermin ansieht. Auch die Sozialdemokraten, die stark entgegengekommen sind, verlangen eine zeitliche Begrenzung. (S. a. Depeschen 2. Seite.)
erscheint. Andererseits wollen die Regierungsparteien das Arbeitsprogramm nur durchführen im Einvernehmen mit der Opposition. Außer dem konnte» sie sich nicht parteitaktisch so star» beschränken, wie das Notprogramm es verlangt, während dir Opposition im Zeichen der Wahlen wettrrgehcnde Anträge stellen könnte. Die Situation dürfte jedoch bis zum Zusammentritt des Reichstages um 13 Uhr bereits hinreichend geklärt fein. Mit Rücksicht aus die entscheidende Bedeutung der Stellungnahme der Oppositionsparteien verzichteten die Regierungsparteien in der heutigen Rachtbesprechung auf eine ausführliche Erörterung ihrer E.nzelwünsche zu dem Notprogramm.
* * *
Verlorene Liebesmüh.
Kein Roiprogramm. — Der Reichstag fliegt Ende nächster Woche auf.
Berlin, 18. Februar.
Die Besprechungen deS Kabinetts und der Parteien sind noch im Gange. Da n i ch t m e h r damit zu rechnen war, daß die Demokraten von ihrer Forderung nach einem Rentner-Versor- gungsg-setz noch a b g e he n würden, die Einigkeit unter den bisherigen Regierungsparteien jedoch auch noch nicht hcrzustellen und somit zit befürchten war, daß bei Einbringung des demo- kratischen Antrages auch die geschloffene Schlachtordnung dieser vierParteienauseinan- d er f a l l c n würde, so rechnete man am Sonnabend früh in den Kreisen dieser Parteien nicht mehr damit, daß das sogenannte Arbeits- Programm noch zustandekommen würde. Es wird vielmehr erwartet, daß, nachdem sich heute vormittag die Unmöglichkeit eine- Einigung herausgeftellt hat, der Reichstag nach einer kurzen Sinung heute nachmittag bis etwa zum Donnerötag vertagt wird. An diesem Tage könnte der N o t e t a t demReichstage vorliegcn. eventuell auch noch einige andere dringende Notgesetze. Deren Verabschiedung würde einige Tage in Anspruch nehmen, sodaß unter Wahrung der in der Reichßverfaffung vor- gcnsehenei' sechzigtägigenFristdie Reu- wählen zum Reichstage etwa am 29. April oder am 6. Mai ftattfindrn könnten.
Das Alte stürzt.
Regierung und Reichstag nicht mehr zu rette«.
Schon bricht von Morgen zu Morgen die lohende Himmelslava kühner, gleißender, triumphaler durch die schwarzen Wolkenkrater hinab in die schlafbefangenen, aufdämmernden Täler, Dörfer, Straßen und . . . Menschencher- zen. Schon treibt, gärt, schwillt er in den Rinden, Wurzeln, Beeten, in der Ackerkrume wie im Most des Bluts in strotzender Fülle, schon lockte nach lauem Süd verwehter Amselruf, rieben sich verwundert erste Frühlingsblüher die weißen und blauen Augen, wagte ein seidiger Flügel den Taumelflug; schon fünf eiten grelle Knospen wie blitzende Speerspitzen im Mittagslicht . , . Und nun ducken sich wieder Mensch. Tier und Gesträuch unter rauhen NorVlandS- böen, biegen sich felsumkrallende Bergtannen nieder bis zum Grund, fallen Krähenschwärme kreischend inS orgelnd«, schwarze Wipfelmeer, kracht aller Faule, Morsche, Saft- und Kraftlose im Haushalt der Natur schmetternd in die Tiefe.
So auch im wolkenüberschatteten, wetternm- brausten Staats- und Völkerhaushalt. Keine allerhöchst« KabinettSordr«, keine schmachtenden Sympathiearien zerfallener Mischehen, keine Be- siPvörungsformeln Keudellscher Medizinmannrezepte scheinen den bergabsprtngenden Schul- gesetzkiesel aufzuhalten,- der jetzt als rollende Lawine Regierende und Regierte unter sich begraben wiL Uns steht cs nicht an, daS billige Hexen-EinmaleinS schadenfroher Konkursgewin- ner von links nachzuplaypern, denen trotzdem die üppig ins Kraut geschossene Frühlingssaal doch noch reichlich früh verhageln wird. Keinen Seufzer wollen wir dem widerwillig gepaarten, jäh auSgebrochenen Viergespann Wethen, das schon an den ersten Meilensteinen nach allen vier Setten auseinanderzoppte. Kein Scherbengericht abhalten am Grabe eingesargter Himmelsstürmerpatente, die den Promecheusfunken ' des seelischen und materiellen Aufschwungs einem schlossen, gestäupten Geschlecht einpflanzen, daS zerbrochene, verrostete Geistes- und WirtschaftS-Uhrwerk wieder in Gang bringen wollten. Wir gehen nur dem Parlaments- und Parteibazillus selbst zu Leibe, der noch immer in entscheidenden Momenten Blick, Muskeln, Willen auch der Besten lähmte und hier die Parteiseligkeit über daS eherne Gebot nationaler Pflicht stellen will, das Lippenbekenntnis über heilige HerzenSnot, den eignen fetten Reibach über daS tausendstimmige Geschrei im Elend versinkender Volksmassen.
Will man nicht selbst aus den Fetzen der Rentner, Landwirte und Kriegsgeschädigten erneut sich noch die Faschingskostüme für die Wahlbühne zu schneidern versuchen? Hat man schon einen Finger gerührt für daS himmelschreiende WohnungSftasko, das dieses Bau- fahr zum schlechtesten seit Jahren zu machen droht? Läßt man nicht achselzuckend der Arbeitslosigkeit ihren Lauf in dem gottergebenen ' Ehristentrost, daß das Frühjahrsweiter der beste i und einzige Arbeitgeber ist? Schleicht man nicht scheu und beklommen am Rande der Verantwortung vor der Milli0nenaussper- r u n g vorbei, die Handel und Wandel lohnzu- legen, die Inland und Äuslandkonjunktur abzu« drosseln und... die Taschen der Konsumenten und Steuerzahler noch mehr zu schröpfen, angetan ist? Gewiß kann man der Industrie nicht dar letzte Kapital aus den Händen winden, wenn wir nicht alle auf die Straße fliegen wol- len. Aber man muß sich zu einem gerechten Ausgleich zwischen den enorm weit gespannten Gegensätzen bequemen in einer Zeit, in der noch immer Millionen kümmerlich ihr Dasein fristen, In der man mit dem Begriff Schicksalsgemein- schaft hausieren geht, ohne für feine Konsequenzen einüehen zu wollen SauShock f(bäumt die Dreimillionenwelle der Arbeiter- und Angestell-
Zerstobene Frühlingsträume
Wolkenbruch, Frost, Hochwasser auch i« Südoft-Europa.
Ablösung vor!
DaS nächste Kabinett. Auf dem Rialto.
W- mag das Gras wachte« hört. - «Warr in bet Bcrsenk««,. - Brann wird Reichskanzlers Der artige Strescman« im Sinks-Kabinett. Aubenminiftrr Wirth oder Breitlchcid. - Reichs» inneuminiftet Weitzmanns - Di« «nswahl für Smanzen n«b Landwirtlchaft nicht groß. — Grö- «er bleibt sicher.
Im parlamentarischen Jargon des ReichSta- ges wird der breite Wandelgang des Wallotbaues, in deren Mitte das Standbild Wilhelms des Ersten steht, Rialto genannt. Zwischen dem Plenarsitzüngssaal aus der inneren Seite, dem Restaurant und Lesezimmer auf der Seite des Platzes der Republik gelegen, bietet der breite, mit dicken Teppichen belegte Gang den auf- und abwandclnden Reichstagsabgeordneten immer neu» Gelegenheit zum Gedankenauskausch. Aber nicht nur thnen. Hier erfolgt die Fühlungnah. l»* und ausländischen Pressevertreter mit den Prominenten des Parlaments, hier zahlreiche Rctchstagsabgeordnete ihre politisch interessierten Freunde und Be- kannten. Und wem das Wandeln keine Freude macht — nicht jeder hat so lange Spazteroeh- beine wie die Herren Brettschcid und von Kar- dorff — dem bieten Lederfofas und Sessel be- o^n ^lmz für mancherlei Besprechung und Eusantes Schauri. Nirgends in der Reichs- Hauptstadl hort man soviel Politische Gerüchte und Kombinationen wie auf dem Rialto. Die Gerüchte vervielfachen sich natürlich in den jetzi- flen aufgeregten Zeiten der Wahlwende. Einig- Zwei Vermutungen: der deutsche Reichskanzler heißt nicht Marx u^ ble kommenden Reichstagswahlen werden Mge, freilich nur knappe Mehrheit von n« "nalen, Volksparteilern u. Zentrum ^inesfalls mehr aufrecht erhalten. Eine Mehr- heil kur die große Koalition steht natürlich au- ja, Optimisten der Linksparteien rechnen sogar mit einer solchen für die Wei- r4r Koalition. (Zentrum, Demokraten und Sozialdemokraten). In diesem Falle wird als nächster deutscher Reichskanzler
der Preußische Ministerpräsident Z^ u n genannt, dessen Nachfolger aus diesem 7» hT» f^eJe vreußische Innenminister
0er 1 ng werden soll. Vor einigen Wochen nun allgemein, daß im Falle der aSeimarer Koalition nach den nächsten ReichS- tagswahlen Außenminister Dr. S t r e s e m a n n « bleiben, sondern den
doudone r B 0 t s ch a f t e r P 0 st e n übc'-neh. " £in*e. " immer noch mit Dr. Stah-
mer besetzt ist, trotzdem dieser kürzlich siebenzig geworden ist, wurde früher mit dem FÄ des Staatssekretärs von Schubert, die- ftn Posten emmal elnzunebmen, erklärt. Diese ILrung sst indessen unrichtig, denn Herr von ^»ubert kam und kommt für diesen Posten ra*t Grund: Er hat sich irn eng- ofmXaUACnnu?ifteriun’ nid|t gerade beliebt Awacht., Dazu kommt, daß er eine geschiedene Aau geheiratet hat, und die sehr altmodisch englische Königin geschiedene Frauen ungern an ihrem Hofe sieht. Man kann aus den Gedanken kommen, daß Herr Stresemann dte Londoner Botschaft als betrachtet und es nicht ung"rn dieser Posten mit einem wegen'sei- I-nderzetk abbertifbaren Diploma en besetz ble.bt So klug es für den Außenmini" »er ist, eine stille Reserve in der Thcmsestadt zu b°be"' >° wenig dürfte ein- Notwendig'ett w/nn 6ier,rur vorliegen. Haben doch fetzt bte Prominenten der Weimarer Koalition, erklärt"" aß^ ““ bem 9,11,110 "Zählt, kategorisch
Stresemann auf jeden Fall bleibe, kommt die große Koaliton zustande, als Mini- fter der Volkspartei, kommt die Weimarer Koa. als Fachminister. Maßgebend r^nh IC h ,VfI.är"n(’ viohl vor allem der Um- t.m._ ^?lle des Freiwerdens deS
Zwei prominente Var.amentarter der Weimarer Koalition dieses Amt beanspruchen würden, der srühcre Reichs- M'?.1 1^kntrum und Dr.
s reit scheid der Außenpolitiker der Sozial, bemotratf«. Jeder einsichtige Politiker sicht bf Chrc Wettstreit dieser be?. ^»Kandidaten außen- und vor ollem innenpo- litis» allerlei unangenebme Konsequenzen ha- den wurde. Sie zu vermeiden, muß Stresemann °ibanen werden und wie der seit acht Jahren als Reichsarbeitsminister im Kabinett sitzende ?,r-,t8einrid’ Brauns weiter „wcrtMtänbia“ bleiben. Der vielgenannte StaatSsekre- tär Weißmann, ewioer Kandidat der So- zialdemokratie für den Posten deS ReichSaußen- Ministers, weil er alle Besprechungen Strese-
Seipel gibt Südtirol auf.
Er will Italien nicht verschnupsen. — Reine Völkerbundaktion. — Wer soll jetzt helfen?
te« durch Beschluß aufzufordern, die in den Min> derheitSfchutzverträgeu enthaltenen Verpflichtungen vertragsmäßig auf sich zu nehmen. Aber selbst dieser Beschluß würde
für Italien nicht bindend
sein, sondern hierzu bedürfe eS einer internatio nalen Akte, z. B. eines Protokolls, das von Italien mit unterzeichnet und ratifiziert werden müßte. Daher halte ich es nicht für angezeigt, in der in Rede stehenden Frage eine diploma tische Aktion zu unternehmen. Wir können nur der italienischen Regierung in aller Aufrichtigkeit sagen, daß die ungerechte Behandlung der Südtiroler sich den freundschaftlichen und vertrauensvollen Beziehungen zwischen Oesterreich und Italien, die sonst so wünschenswert wäre», alS großes Hindernis i« den Weg stellt.