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Kasseler Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

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Aesstsche Abendzeitung

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Freitag, 17. Februar 1928

Amtliches Organ der Stadt Kassel 18. Jahrgang

Nummer 41. Amtliches Organ der Stadt Kassel

Das Hochwasser dringt schnell vorwärts.

Wie nun Welter?

! Notprogramm und GrönerS Debüt.

Eine Regierungskoalttion ist wieder mal sanft entschlafen, ohne daß die Injektionsspritze des ReichSoberhauptes ihr Leben auch nur um eine Stunde verlängern konnte. Den nahenden Bruch hatten zuletzt schon die Spatzen von den Dächern gepfiffen, da es unabänderlich feststand, daß sich die Koalitionsparteien über die Schulvorlage nicht einigen konnten. Im Lause der Verhand­lungen stellte sich eine geschlossene Front der deutschnationalen Volkspartei, der bayerischen Volkspartei und des Zentrum- gegen die deutsche Volkspartei heraus. Für den Staatspolitiker ist es von untergeordneter Bedeutung, zu unter­suchen, wer die Schuld an der Auflösung die­ser Koalition trägt. Parteipolitisch dagegen wird diese Frage in dem unmittelbar bevor­stehenden Wahlkampf und möglicherweise auch bei der kommenden Regierungsbildung eine vor­dringliche Rolle spielen. Die Mißstimmung und Verärgerung unter den bisherigen Koalatiois- freunden ist groß. Einer schiebt die Verantwor­tung auf den anderen und zuguterletzt stehen sie schließlich alle mit der Armensündermiene da und wissen nicht recht weiter. WaS soll das Reichskabinett machen, nachdem eS soeben seine Koalitionsgrundlage verloren? Was wird aus den Anregungen des letzten Hindenburgbriefes werden? Soll der Reichstag sofort aufgelöst werden oder erst in einigen Wochen? Ist es möglich vor der Auflösung des Reichstages noch den Reichshaushalt und den NachtragSerat par­lamentarisch zu verabschieden? Alle diese Fra­gen stehen heute noch offen. Sie können nur durch eingehende Beratungen der politischen Mi­nister Und der verantwortlichen Frakttonsführer einer Lösung entgegengeführt werden.

Es entspräche logisch dem parlamentarischen Prinzip, wenn das Reichskabtnett nach dem Verlust seiner Koalitionsbasis dem Reichsprä­sidenten seinen formellen Rücktritt anzeigte. Selbstverständlich würde der Reichspräsident die Kabinettsmitglieder mit der vorläufigen Wei­terführung der Geschäfte beauftragen. Wie es scheint, wird aber von den großen Parteien aus diese Formalien wenig Wert gelegt. Wichtiger ist die andere Frage, ob die großen Parteien des Reichstages sich einigen können, den Reichs­haushalt und den Nachtragsetat in beschleunig­ten Beratungen zu verabschieden. Eine Eini­gung setzt voraus, daß alle Parteien f r e i w i l- lia auf die Stellung von ÄgitationSan- 1 ragen verzichten. Werden sie sich dazu aufraffen können? Unmittelbar vor den Wah­len? Unter den gegebenen parteipolitischen Ver- hältnisscn? Vhne daß es zu einer neuen Krise kommi? Wir hätten unsere Parteien gründlich unterschätzt und würden ihnen gerne öffentliche Abbitte leisten, wenn wir alle diese Fragen be­denkenlos bejahen könnten. Das bekundete nämlich eine solche staatspolitische Einstellung daß sie aller Ehren wert wäre. Auch über den Wahltermin müssen sich die Parteien eini­gen. Wiederum keine leichte Sache! Die bishe­rige Opposition und daS Zentrum hat gegen baldige Neuwahlen nichts einzuwenden. Aber die Deutschnationalen und die deutschen VolkS- parteiler haben gegen die Ansetzung eines frü­heren WahlterminS Bedenken. Sie sollten sich überwinden lassen. Gelingt eS, die genannten Staatshaushalte zu verabschieden, dann ist mit Maiwahlen zu rechnen.' Der Reichspräsi­dent hat jetzt schon erklären lassen, daß er ge­gen einen Wahltag im Mai nichts einzuwenden hat, wenn die großen Parteien sich auf ihn eini­gen. Kommt eine Einigung nicht zustande, dann wird der klug beratene Reichspräsident ohnehin wissen, was er zu tun hat.

Inzwischen hat sich auch der neue Mann in der Bendlerstraße, Reichswehrminister Gröner. überraschend schnell in GeßlerS Ressort eingear- bettet und dessen Rückzug mit treuer Soldaten­brust gedeckt. Ton und Färbung seiner letzten Reichstagsreden waren vielleicht noch um eine Nuanze konzilianter gehalten, in ihrem Aufbau und in ihrer Dialektik ließen sie vielleicht in einem noch stärkeren Maße den geschickten und gewiegten ParlameniStaktiker erkennen. Aber in ihrem sachlichen Grundinhalt brachten sie nur Tatsachen, die der verflossene Geßler bereits zu Wiederholten Malen ausgesprochen und alS Not­wendigkeiten hingestellt hatte. Zieht man daS alle- In Berechnung, so wird man zu erkennen haben, daß eine richtige und zweckmäßige Lei­tung der Geschäfte deS Reich^wehrministeriums sich nicht auf .Erkenntnissen" einer parteimäßi­gen Anschauung, oder sagen wir auch einer Welt­anschauung aufzubauen hat, daß sie zwangsläu­fig vorgezeichnet ist durch die Notwendigkeiten de- Ressorts und durch das Wesen der Reichs­wehr alß ein militärischer Faktor. Geßler konnte nur einePolitik" treiben", die mit dem milttä-

Schon heute Abend Klarheit?

Ein Notprogramm für unerledigte Arbeiten in Sicht. Die Landwirtschaft hält die Par- H teien zusammen.

Berlin, 16. Februar. (Privat-Jnformation.) Heute vormittag empfing Vizekanzler Hergt Vertreter der Wirtschaftspartei, um sestzusiellen, wie weit diese Oppositionspartei bereit ist, in ihrem Teil den Wunsch des Reichspräsidenten nach der Durchführung der noch unerledigten Aufgaben zu erfüllen. Heute nachmittag tritt das Reichskabinctt zusammen und heute abend wird dann in einer Besprechung mit den Par­teiführern der Versuch gemacht werden, das endgültige Arbeitsprogramm fest- zustellen, sodaß unter Umständen bereits heute abend eine Uebersicht über die Möglichkeit einer Durchführung des Programms gegeben ist. Bon wesentlicher Bedeutung ist besonders das Pro­blem der Hilfe für die Landwirt­schaft, das von deutschnationaler Seite bei den Besprechungen sehr stark in den Vorder­grund gerückt wird.

(Siehe auch Depeschen 2. Seite.)

Lleberieitungsgeietz für das Strafrecht.

Berlin, 16. Februar. (Durch Funkspruch.) Da die Auslösung des Reichstage- in greifbare Nähe gerückt erscheint so ist nicht mehr zu hof­fen, daß daS neue Strafgesetzbuch noch in dieser Legislaturperiode erledigt werden kann. Des­halb ist der Gedanke aufgetaucht, daß dieser

Reichstag nur noch einUeberleitungSge- fetz verabschieden soll und die Beratung der großen Strafrechtsreform schon jetzt im Straf­rechts-Ausschutz abgebrochen wird. Die Sozial­demokraten standen diesem Vorschlag zwar skep­tisch gegenüber, während bet den anderen Par­teien Neigung bestand, den Ausweg zu beschreiten.

Die Fraktionen grübeln

Berlin, 16. Februar. (Privattelgramm.) Die Reichstagsfraktionen werden sich heute mit dem Vorschläge des Kabinett- beschäftigen, daß die Etatsverhandlungen und andere wichti­ge Aufgaben noch beschleunigt vor der Auflö­sung des Parlamentes erledigt werden sollen, obwohl eine Regiertngskoalitäon nicht mehr besteht.

Die Wastwvrhut auf Bem Marsch.

Berlin, 16. Februar. (Eigener Drahtbericht.) Die Wahlvorbereitungen sind bereits allgemein. Die Sozialdemokraten eröffnen In den Berliner Fabriken Geldsammlungen für den Wahlfond, was mehrfach zu Zusammenstößen mit den Kommunisten führte. Die Mtsozialisten stellen auch in Berlin eigene Kandidaten auf.

Die Slüffe steigen weiter.

Borland und Ufer am Rhein überschwemmt. EiSgefahren aus der Weichsel

Kehl, 16. Februar

Der Rhein steigt fortgesetzt. Vielfach ist et Über die Ufer getreten und überflutet daS Bor­land. Da von gestern auf heute in Rüningen ein weiteres Steigen von übet einen Meter eingetreten ist, ist im Laufe de« heutigen Tages mit einem weiteren Steigen des Pegelstandes zu rechnen. Auch die Kinzig hat weite Wiesen- slächen und Aecker überflutet.

* * *

wenn die Gisöiimnre brechen.

Hochwassergefahr auch an der Weichsel.

Warschau, 16. Februar.

Der Versuch, die EiSbarrieren zu brechen, ist mißlungen. Oberhalb der Eisdämme sind einige Dörfer Überschwemmt worden. In War­schau selbst ist das Wallet gegenwärtig im Fal­len begriffen. Doch fürchtet man nach dem Bruch der Eisdämme eine Ueberfchwemmnng. Am Schutzdeich längs der Weichsel werden Ver- stSrkungsarbeiten vorgenommen, damit er dem erwarteten Eisstotz standhält.

3n 6er SochwafferwrNe

Stuttgart, 16 Februar. (Privatielegramm.) Durch das Hochwasser der Bretts ist ein Teil von Hepbach unter Wasser gesetzt werden. Auch die Staatsstraße wurde auf einen halben Kilometer üuerfgluiet. Bei Wangen.im Allgäu hat das Hochwasser die Wiesen verschlammt und den Userschutz zerstört, sowie Holz ukid Geräte fort- geschwemmt. Mehrere Mühlen sind unter Was- jct gesetzt Ein Blückengerüst wurde fortqeris- sen. Zwei Arbeiter konnten sich nur mit Mühe retten. Eine durcki angeschwemmtes Holz ge­fährdete Brücke wurde durch die Feuerwehr gerettet.

Er regnet, regnet, regnet.

Land unter Wasser. Paris baut vor.

Paris, 16. Februar.

Die anhaltenden Regengüsse haben zu einem Anschwellen der meisten Flüsse geführt. So sind die Rhone und Sonne und die AiSne be­reits zum Teil über ihre Ufer getreten. Die Loire steigt. Längs dem Seine-Kai bei Paris werden Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Wir werben ihnen zu stark.

Amerika will die Chemie- Konkurrenz abschütteln.

Wafhington, 16. Februar, l allem über die wachsende Konkurrenz der chemi-

Demnächst wird unter dem Handelsminister I scheu Industrie Frankreichs und Deutschlands Hoover eine Konferenz der Leiter der chemischen und die erforderlichen Abwehrmatznahmen bera- Jndustrie Amerikas zusammentreten, die Dothen soll.

rischen Begriff seines Ausgabenkreise- umschrie­ben war. Was Geßler nur konnte, das war und ist auch der selbstverständliche Pflichtenkrei- de- neuen Reichswehrrninisters Groener. Wenn die­ser zum Beispiel offen bekannte, daß der von seinem Vorgänger ausgestellte Etat den richtigen und tatsächlichen Verhältnissen durchaus Rech­nung trügt, so ist diese Feststellung schließlich auch als eine Ehrenerklärung Geßler- zu wer­ten. Groener- Erkenntnis von der Richtigkeit de- vorliegenden Etats, von der Abwegigkeit der Behauptungen über eine angebliche Ver­schwendung ergibt sich auch, wie er selbst mit» teilt, aus einem Vergleich des Reichswehretats mit dem Gesamthaushalt. Von dem Gesamt­etat beansprucht der Wehretat in Deutschland 7 Prozent, in Frankreich 21,7 Prozent, in Polen 31 Prozent, in der Tschechoslowakei 17,9 Pro­zent, in Italien 23,7 Prozent, in der Schweiz 10,5 Prozent. Also auch die Schweiz mit ihrer Miliz wirft weit höhere Summen au- als Deutschland. Diese kurzen Angaben Groener- sprechen eine beredte Sprache.

Von den unzähligen Beschwerden über die

Reichswehr haben sich nach Groener- eigenen- Angaben 81 Prozent al- unbegründet erwiesen, 5 Prozent sind gerichtlich geahndet worden Durch Belehrung sind 18 Prozent erledigt war- den, 20 Prozent find noch nicht abgeschlossen Sehr vorsichitg aber doch unverkennbar deutlich erteilt er damit den unentwegten Kritikern eine recht peinliche Absuhr. Wie er dann auch bittet, bei einer Kritik recht vorsichtig zu sein, da sie tm Au-land gegen uns ausgenützt würde, wofür die Rede des stanzöstschen Senator- Eccard ein nicht zu verkennendes Schulbeispiel abgebe. Ob diese Warnung verstanden wird? Man möchte eS im Interesse de- deutschen Volke- und auch im Interesse der Verständigungspoli­tik der Reich-regierung dringend wünschen. In seiner Rede stellte Reichsminister Gröner zusam­menfassend fest, daß die Reichswehr viel bes­ser al- ihr Ruf. Groener hat da- Zeug, die allzuweit über- Ziel hinau-schießende Kr'. tlf mit fester Faust zu bändigen. Er wird auch den alten soldatischen Geist in der Truppe wach, zuhalten und zu fördern wissen, an der die Re­publik noch Immer ihre beste und einzige Stütze, sei e- nach drinnen, sei es nach draußen, hat.

Gcstlank macht krank.

Wachsende Rückgratverkrümmung bei der Jugend.

Di« gefährlich« SchlaakheitSmode. ..Matti. Mutti! Ich möchte doch nicht le dick werben! Sie machen s den Erwachlenen nach. Dauern» de Berkriimmung bei zehn Prozent. Di« jüngst«englische Krankheit-.

Es ist unwiderleglich nachgewiesen, daß die Mütter von heute in der Aufzucht ihrer Kinder sich trotz aller Teuerung-- und anderer Röte allen früheren Müttern überlegen sind. Während die Säuglingssterblichkeit 1914 noch 16,4 Todes« fälle im ersten Lebensjahre auf je hundert Le« bendgebocene betragen hat, ist diese traurige Ziffer für da- ganze Reich auf 10,1 schon im Jahre 1926 gesenkt worden und verbessert sich besonders in beit großen Städten von Jahr zu Jahr um einen kräftigen Ruck. Selbst die Mil­lionenstädte Hamburg und Berlin machen davon keine Ausnahme. Die ausgesprochene Ar bei« ter-Großstadt Neukölln innerhalb Ber­lins gehört sogar hinsichtlich der Niederringung der Säuglingssterblichkeit zu den Grotzstadtbe- zlrken, mit dem besten Durchschnitt von weniger als 6,5 Todesfällen im ersten Jahre auf hundert Lebendgeborcne, eine Ziffer, bie vermutlich den

Weltrekord einer erfolgreichen Elternfürsorge für den Nachwuck- darstellt und nur noch, von einigen besonders günstig dastehenden holländi­schen und dänischen Städten mit besonders gün­stigen Ernährungsverhältnissen unterboten wer­den mag An den Ohren dieser Eltern wird ein sehr dringlicher Mahnruf nicht wirkungslos vor­übergehen, der in steigendem Grade von besorg­ten Schulleitern ausgestoßen und von vielbe­schäftigten Orthopäden bestätigt wird. Bei einer Umfrage hörte »iner nuferer Mitarbeiter von Rektoren der Volksschulen, Direktoren der höhe­ren Knaben-, Mädchenschulen unb Lyzeen, daß die Zahl der jüngeren Schulkinder mit Rück« gratverkrümmungen in ganz auffallen, dem Maße zugenommen habe. Diese Er- scheinung tritt besonders stark auf bei den aller« jüngsten Schuljabrgängen. Dabei wurde betont, daß der gegenwärtige zweite unb brltte Jahr­gang dauernd einen geschwächten Eindruck ma­chen und daß Dadurch veranlaßte gelegentliche Nachuntersuchungen auch bei Kindern aus .gu­ten", also beffergeftefltcn Familien, Rückgratver­krümmungen nicht nur ersten,sondern auch zweiten Grades ergeben haben. Die für die Kräftigung eingerichteten Kriechkurse unb ähnliche Ein­richtungen werden infolgedessen jetzt stellenweise schon so stark in Anspruch genommen, daß fie für die Zahl der zwangsweisen Kandidaten nfcbt mehr ausreichen und bett Eltern in vielen Fäl­len schon zur Selbsthilf'' geraten worben ist. Tie Aerzte betonen vielfach, daß daS

lange Stivsitzen in den Schulen das durch den übertriebenen Zwang zu zeitrau­benden Schulaufgaben selbst bei den jüngsten Jahrgängen bann zuhause noch gesteigert werde, für die Rückgratsverkrümmungen verantwortlich zu machen fei Ein Arzt meinte, gewiß nicht mit Unrecht, baß man ebenso wie in England auch in Deutschland zu einem Verbot der Schulaufgaben kommen müsse unb die jüngsten Kinder niemals über zwet Stunden hinan- in der Schule festhalten dürfe. Ein Schulleiter erklärte dazu: Die neue .englische Krankheit" erblicke ich in der SchlankheitS-Mode. mit der ja wohl die englischen Frautn BekleibungSformen in« tecnationalisieren, die für sie selbst am vorteil« Haftesten sind Wie ich aus diese Ursache der ju­gendlichen RückgralSverkrümmungen gekommen bin? Ich sah bei einem SchulauSflnge einmal, wie eine Mutter ihrem kleinen Mädelchen ver« aebllch ein Glas Sahne aufzunötigen suchte. DaS Kind erklärte entschieden: .Mutti, Mutti, tch möchte doch nicht so dick werdens" Damit sto­ßen wir aus die wesentlichen Quellen der ent- scplichen Erfcheinuna, daß über zehn Prozent der jüngern Schuljahrgänge von heute zur Zeit Der Gefahr einer dauernden Rückgratverkrum« rnung auSgesetzl sind Die schädliche Suggestion der Modelaunen Erwachsener aus die Kinder, eon denen ja gerade die fietnen Mädel modi­schen Erörterungen brr Erwachsenen mit ge­spitzten Ohren lauschen, überströmt und veran­laßt sie, weniger zu essen.

Gerade Milch, Butter, Sahne werden, wie man leicht überall erfahren kann, zuweilen mit großer Hartnäckigkeit abgelehnt. Zahlreiche Kinder verschmähen also ganz un­kindlich gerade bie wertvollsten Nahrungsmittel, die für den Aufbau ihres jungen Körpers unb insbesondere des Rückgrats so werwoll unb un­entbehrlich find Sie sehen und hören aus Mätk- ♦en unb in Schlächterläden wenn sie beim Ein­käufen dabei sind, daß alle Welt die Fettbeiga- beu oder fettes Fleisch stürmisch ablehnt, hören