Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
Nummer 38. Amtliches Organ der Stadt Kassel Dienstag, 14. Februar 1928. Amtliches Organ der Stadt Kassel 18. Jahrgang
Kein Ausweg aus öer Krise.
Sie sprengen den Gottesdienst
Wohin der Fanatismus führen kann.
3m Blütenregen der Mandelbaume
London, 13. Februar.
Nach Meldungen aus Washington wurde daß deutsche Angebot für einen Schiedsvertrag nach dem Vorbild des französischen von Staaissekre- tär Kellogg günstig ausgenommen. Der kommende Vertragsentwurf würde identisch mit demjenigen sein, wie er an Großbritannien und Japan geschickt wurde.
Berlin, 13. Februar.
Der gesamte Verband der Metallindustrie dar beschlossen, zur Unterstützung der Mitteldeutschen Metallindustrie die Gesamt-Anssperrung in der deutschen Metallindustrie am 22. Februar mit Arbeitsschlutz vorzunehmen, weil die
So gut wie aussichtslos.
Heute die letzten Einigungsversuche.
Berlin, (Privatinformation), 13. Februar. Ter heutigen interfraktionellen Beratung mißt man in parlamentarischen Kreisen erhebliche Bedeutung bei. Inzwischen haben die SchulmSn ner der Fraktionen die Vermittlungsvorschläge des Rcichsinnenministers geprüft. Wie wir von unterrichteter parlamentarischer Seite erfahren können diese Vorschläge aber bereitSalser-
bisherigen Lohnerhöhungen unter keine« Umständen ofrtgesetzt werpen können wenn der Preisstand gehalten werden soll und weil der 8-' 3< noch befriedigende Beschäftigungsgrad durch Preiserhöhungen mit verschlechtert und also auch die mühsam wieder errungene Stellung auf dem Weltmarkt gefährdet wird.
an der Riviera. — Alles stürzt und fliegt.
Beim Einsturz einer dreißig Meter langen Mauer wurde ein Arbeiter getötet und einer schwer verletzt.
um jene falschen polnischen Patrioten, di« sich über scheinbare Mißerfolge der polnischen Regierung freuen, zu enttäuschen. Die Regierung erwarte die Wahlen mit Ruhe.
Das Zentrum kündigt Bit Freundschaft
Berlin, 13. Februar. (Dur h Funkspruch.)
Wie zuverlässig verlautet, hat heute der Aentrumsküh-r v. G u e r a r d an den Vorsitzenden Deutschnationalen, Graf Westarp, einen Brief geschrieben, der den Wunsch nach Auflösung der Reichstagkoalition und der Weiterführung der Geschäfte durch ein Geschäfts- kadinett zum Ausdruck bringt. Die Deutschnationalen verhalten sich vorläufig ablehnend.
Balkankrlfe im «reise.
Belgrad, 13. Februar. Der selbst gescheiterte Skuptschina-Prästdent schlug dem König vor, dem Führer der bedeutendsten Parlamentsgruppe das Mandat zur Bildung einer Arbeitsregie- ntng zu erteilen. Darauf wurde der zurückgetretene Ministerpräsident Wukitschewitsch zum z w e i t e n m a l beauftragt.
Nichts als wahlkö-er.
PilsudSki tut sehr großspurig.
Warschau, 13. Februar. Bizeministerpräsi- dent Dr. Bartel sprach in Krakau zugunsten der Regierungsliste und meinte, daß die Passivität der polnischen Außenhandel.bilanz eine ge- wollte (?) sei. Doch werde die Regierung zur rechten Zeit die richtigen Mittel anwenden,
— Berittene Polizei schützt den Pfarrer.
und Singen von Chorälen unterbrochen, sodaß cr den Gottesdienst vorzeitig schloß. Obwohl berittene Polizei aufgeboten war, kam es zu wilden Szenen zwischen Evangelischen und Katholiken. Der Pfarrer wurde unversehrt nach Hause gebracht.
Ossne Revanche.
... zur wirklichen Befriedung Europas.
Von
Staatssekretär Frhr. v. Rheinbaben, M. d. R.
Unser mit klarem Urteil und politischem Blick den Wiederaufstieg und die Weltpolitik Deutschlands betreibender, auch von unserem Leserkreis durch seine kühl abwägenden vorurteilslosen Leitartikel geschätzter Mitarbeiter stellt uns aus seinem bereits angekündigten Werk: »Von Versailles zur deutschen Freiheit* (Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg-Berlin- Leipzig) das folgende Kapitel zur Verfügung: Außer der Notwendigkeit der Zusammenarbeit der „Großen Vier*, England, Frankreich, Deutschland mit Amerika behaupte ich weiter, datz es für den Weltfrieden am besten wäre, wenn auch hinsichtlich R u tz l a n d s jene Politik der Evolution gemeinsam betrieben werden könnte, die ich eindringlich als das Ziel der deutschen Außenpolitik bezeichnet habe. Mehr als in Paneuropa oder sonstigen Agitationsoder Wunschgebilden liegt in dieser Zusammenfassung der Kräfte und des Willens der G r o ß- m ichteder Schlüsse zur Zukunft der zivilisierten Menschheit. Wir Deutschen wenigstens sollten das erkennen und die anderen zur gleichen Betrachtung und Einsicht aufrufen.
Jeder europäische-Konflikt, ob im Nordosten, ob auf dem Balkan, ob an den Küsten des Mit- tclmeeres, zeigt mit elementarer Deutlichkeit, daß das heutige Europa viel weniger theoretische Organisationsvorschläge als praktischen guten Willen und Aufrichtigkeit nötig hat. Wir nähern uns, so scheint es, dem Ablauf einer Nachkriegsepoche, in der die Worte nicht nur dazu da waren, um Gedanken zu verbergen, sondern um Tatsachen zu verschleiern. Deutschland sollte die Führung in einer neuen Politik „loyaler Ehrlichkeit* übernehmen, um in allen Ländern Kräfte und Ener- fiten zur Mitarbeit am Wiederaufbau zu wecken, die angewidert von Phrasen und Heuchelei bisher beiseite standen. Die Sprache solcher Politik muß gleichermaßen eine Sprache nationaler Selbstbeherrschung wie nationaler Würde sein. Daran darf die Tatsache unserer Niederlage von 1918 nicht das Geringste ändern. Weder die lebende noch eine künftige Generation unseres Volkes braucht im Gedächtnis an den vierjährigen Heldenkampf Deutschlands das Haupt tiefe r zu tragen, als irgend ein Volk der Sieger- übermacht des Weltkrieges . . .
Mit zähem Willen und ungebrochener Kraft sind wir darangegangen, überall draußen in der Welt wieder aufzurichten, was uns FeindeS- macht zerstört hat. Schon fahren unsere Schiffe wieder über alle Weltmeere, und beut« scher Unternehmungsgeist und deutsche Energie knüpfen an die große Tradition einer stolzen Vergangenheit an.... Noch hält man uns unberechtigterweise von kolonialer Betätigung zurück. Die koloniale Schuldlüge muß formell ebenso fallen, wie die andere. Es ist möglich, daß die Wiederaufnahme kolonialer Arbeit sich in anderen äußeren Formen vollziehen wird als früher. Aber kommen wirdauchsie — wir glauben fest daran! Als uns der Weg in die Welt wieder eröffnet war, fanden wir zu unserer Freude manchen Freund in anderen Kontinenten, dem die Propaganda der Kriegsjahre nicht den Blick für die Wahr., it getrübt hatte. Die Zeit der Verfemung und der Vereinsamung Deutschlands ist vorüber, und wir fühlen, daß es auch in rein menschlichen Beziehungen wieder vorwärts geht. Wir beginnen leise zu spüren, daß Gerechtigkeit in die Welt zurückkehrt - Ge r e ch t i g k e i t t st d i e V o r - ausfetzung und die Vorbedingung des Friedens! Er muß Deutschland die Freiheit wiedergeben — oder er wird kein wirklich e r F r i e d e sein!
* * *
Noch nicht das letzte Wort. ,
Auch Danzig soll aushalten. i
Danzig, 13. Februar. !
Dbg. Frhr. von Rheinbaben (den Lesern > der „Kasseler Neuesten Nachrichten* durch seine gehalwollen Leitartikel wohlbekannt. Die Red.) äußerte sich hier in einem Vortrag: Wir versuchen wie mit Frankreich, so auch mit Polen vom Wirtschaftlichen ausgehend, zu einer politischen Annäherung zu kommen. Aber hinter den Fragen kommen die Einzelfragen. Auch das Wirt- fchaftliche kann sich nur dann zum besten beider Völker entwickeln, wenn daneben auch die politischen Fragen bereinigt werden, wenn das Unrecht, das 1919 an Deutschland begangen ist, wieder gutgemacht wird. Hier im Osten sind noch keine endgültigen Verhältniffe für eine dauer-
Wahiterror der VUfudSkigarBe.
Warschau, 13. Februar. (Eig. Drahtbericht, i Hier wurde eine Wählerversammlung, als Pro- seffor S t r o n s k i das Wort nehmen wollte, von Pilsudski-Anhängern gesprengt. Es entstand eine große Schlägerei, die sich auch au der Straß« fortsetzte, bei der mehrere Personen verletzt, sechs Fensterscheiben und 50 Stühle zertrümmert wurden. Die Polizei nahm drei Personen fest. Die Zeitungen bedauern, daß ausschließlich Anhänger der Rechtsparteien festgenommen wurden, während die Urheber des Skandals frei auSgingen.
London, IS. Februar. (Eigene Drahtmeldung.) Als der Geistliche in Darwen gestern feine Predigt beginnen wollte, wurde er (in kurzer Zeit zum fünften Male) durch Zwisckfenrufe, Lachen. Prusten, Klopfen auf die Bänke
Paris hat nichts voraus
Auch für uns ein Schilds vertrag mit Walshington?
Eine Mettelmillion wird ausgespertt
Die Krise in der Metallindustrie aus dem Höhepunkt.
Wenn der Mistral Pfeift. — Tobende Wetter
Paris, 13. Februar. (Eigene Drahtmeldung.) An der Riviera und an allen französischen Küsten weht zurzeit der Mistral. Zahlreiche Schiffe haben sich in die Häfen geflüchtet. Der den schon blühenden Mandelbäumen, Sturm hat auch die Feldkulturen, besonders auch die schon ölühendenMandelbäume vernichtet. Telegraphenftangen wurden umgeworfen. Ein Dampfer wurde losgerissen und gegen mehrere Kutter geschleudert, die s a n k e n. Heber« seedampfer liegen fest Ein Fischerboot wird vermißt, lieber Metz ging ein sehr schweres Gewitter nieder, das den Fernverkehr lahmlegte. Seine Ausläufer erstreckten sich bis Straßburg.
hafte Befriedung geschaffen. Wenn es richtig ist, daß Wirtschaft und Politik eng miteinander verknüpft sind, so gelte es für Danzig, daß es um kleiner wirtschaftlicher Vorteile des Augenblicks willen die großen politischen Ziele der Zukunft nicht aus dem Auge verlieren dürfe.
Hangen- und bangen-...
Wie wird die Schulgesetzkrise ablaufe«?
Berlin, 13. Februar.
Heute wird der RcichSpräsident die Führer der Regierungsparteien empfange. ES liegen immer noch Kompromißvorschläge vor. zumal auch die Tagung des ReichsschulauSschuffes der Bolkspartei, keine besondere Politische Entscheidung gebracht hat. Der Krisenzustand kann noch tagelang dauern.
Die rote Here tm Waid.
Paris, 13. Februar. (Eigene Drahtmeldung.) AuS Toulon wird gemeldet, daß in der Gemeinde Montserrai ein Riesenwaldbrand aus» gebrochen ist. Alle Versuche zur Eindämmung des Feuers sind bei dem herrschenden Mistral fehlgeschlagen. Der Brand hat bereits auf benachbarte Waldbestände übergegriften. Mehrere Forsthäuser sind in den Flammen aufgegangen
l e d i g t gelte«, da maßgebende Parteifraktionen in ihnen keine Basis einer Einigung sehen. Bon deutfchnationaler Seite soll vor Beginn der Sitzung des interfraktionellen Ausschusses «och einmal ein Einigungsversuch unternommen werden. BolkSparteiliche Kreise bezeichnen ihn je- doch als durchaus aussichtslos.
Am Gowk hängt...
Millionäre bei allen Parteien im Reichstag.
Wenn es im Reichstag wieder in kriseln beginnt (nnb es kriselt jetzt schon hör bar», bann erinnert man sich, bah bet Wahlsieg vor allem von bet Zahl bet silbernen nnb goldenen Angeln abhängt, bann erwägt man zwanaSlänsig die Gebesrenbigkeit nnb Gebe- fäbigteit bet finoniftorlen Männer bet Parte! nnb bann flüttert nnb wispert man auch von ben Millionären deS Reichstages. Jede Fraktion möchte in Krisenzeiten „einen ganzen Hnt voll" Millionäre besitzen nnb in bet Tat haben einige Fraktionen sich damit auch reichlich eingebetft wie unser Mitarbeiter nns verraten kann.
Die Finanzkraft spielt sehr häufig bei den Kandidatenaufstellungen eine sehr wichtige Rol- le Sowohl für den Wahlkampf wie auch für die Tätigkeit der Generalsekretariate der Par- leien nach den Schlachten braucht man Mittel und Leute, die sich für den Vollgenutz der parlamentarischen Freuden gern in Geldausgaben stürzen oder schon aus rein idealistischen Beweggründen bereit sind, der Partei reichliche Opfer zu bringen. Der Parlamentskundige erinnert sich heute noch in jedem Augenblick daran, daß der mächtigste und reichste Industrielle Deutschlands, S t i n n e s. in der Glanzzeit seiner Wirtschastsmachi einer der fleißigsten Parlamentarier des damaligen Reichstags gewesen ist Der jetzige Reichstag weist rund
80 Rittergutsbesitzer und Großindustrielle
und darüber hinaus noch zahlreiche Vertreter des Großhandels aus. Bei den Landwirten, den Industriellen, den Großhändlern und nicht zuletzt bei den Rechtsanwälten findet man auch die Millionäre oder wenigstens die realsten Männer des Reichstages. Durchstreift man den Reichstag von rechts nach links, dann trifft man bei den D eut s ch n a ti o n ale n be« reits auf eine ganze Serie fchwer reicher Leute. Rittergutsbesitzer großen Stils sind Fürst Otto BiSmarck und Graf v. Eulenburg, sehr finanzkräftige Industrielle sind Bernhard Leo- p o l d der mit den Riebeckschen Montanwerken tn besonders enger Verbindung steht, und Alfred Hugenberg Millionär ist auch der frii- heie Vizepräsident des Reichstags, Geheimrat Dietrich (Prenzlau), der als Notar der weitaus finanzkräftigsten Schichten der Uckermark und Pommerns über sehr ansehnliche Einkünfte verfügte und noch verfügt und mehrere Rit- tergüterseineigen nennt, auch viel Geld in Bankunternehmungen landwirtschaftlichen Eharakters arbeiten läßt. Als finanziell sehr potent gellen bei den Deutschnationalen noch die Abgeordneten Wormt, Innenminister von K e u d e l l. Hans von Goldacker, Schlange-Schöningen, Konrad Schliephacke und Else v. Sperber; als sehr finanzkräftig betrachtet man auch den früheren Rcichstagspräsidenten Wallraf als Mitglied enter der reichsten und bekanntesten rheinischen Patrizierfamilien. Bei der Verteilung der irdischen Güter sind auch die
Bglkischen nicht so leer ausgegangen, wie jenes Mitglied des Aeltestenrates gedacht haben mag, als eS den Völkischen wegen ihrer stark antikapitalistischen Tendenzen bei htem ersten Auftreten int Reichstag ihren Fraktionsplatz zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten zugewiesen sehen wollte, ohne damit durchdringen zu können. Als besonders kapital- kräftig gilt der völkische Abgeordnete v. Gräfe- Koldebee Bei den Bauernbündlern hebt sich Freiherr v. Staufsenberg durch überlegenen Besitz ab, der von her Million mindestens nickt weit entfernt fein soll. Eine lange Reihe kapital- kräftiger Männer ist auch bei den Volkspartei- lern anzutreffen. Meist sind hier die Millionäre Angehörifie der Industrie, wie der frühere Reichswirtschastsminister v. Raumer, Dr. Kalle, der Mitinhaber der bekannten chemi- schen Fabrik Kalle u. Co. Der Schisfahrt und dem Handel gehören an die Abgeordneten Ena- berding und Dauch, der übrigens starke sinan- zielle Interessen auch tn Zentralamerika wahrzunehmen hat. Auch
Streseman« ist dank einer sehr reichen Heirat und dank des Nobelpreises in die Reihe der ver- mögenden Männer einzustellen. Mit noch stärkerem industriellen Reichtum ist die Fraktion de» Z e n t r u m S gesegnet. Millionär in mehr- facher Auflage ist hier der Abgeordnete H o m- Pel, der Generaldirektor großer Portland-Zementunternehmungen. Als Millionär vermutlich gleichwertig ist ihm der Abgeordnete Florian Klöckner, der Bruder deS Großindustriellen Peter K'öckner, von dem ans Kohlenbergwerken. Walzwerken und ähnlichen Großunternehmnn- gen bestehenden Klöckner-Konzern Millionäre durften ferner die Rechtsanwälte und Notare Dr. Bell, der frühere Reichtjustizminister und Dr. Lammers fein Beide haben das Glück