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Donnerstag, 2 Februar 1928.

Staffelet Reuest» Rachtichte«

18. Jo-rMn^. Jt*. 88.

Ein Lchreibwunder.

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Thea Mba, ein Schreibwunder, tritt in der Ber­liner »Skala" auf. Sie ist in der Lage, fünf der« schiedene Worte und Sätze zu gleicher Zeit zu schreiben, ebenso schreibt sie zwei verschiedene Briefe mit beiden Händen.

Aus der Seimal.

Wenn der Waid vrennt.

Brandstiftung im Melsunger Stadtwald.

Nachmittags entstand tm Distrikt 5a des Melsunger Stadtwaldes, wahrscheinlich durch vorsätzliche Brandstiftung, ein Bodenbrand, der auf zirka einem Hektar Fläche die dort vorhandene natürliche Eichenverjün- gung wesentlich beschädigte und die erst im Frühjahr angepflanzten Lärchen größtenteils vernichtete. Das Feuer wurde von Förster SmiegtlSki-AdelShausen zuerst bemerkt, der die Bewohner der Walkemühle alarmierte. Durch deren tatkräftiges Eingreifen konnte das sehr schnell um sich greifende Lauffeuer nach einer Stunde eingedämmt werden. Die durch Stadt- förster Petri alarmierte Melsunger Feuerwehr erschien im Auto auf dem Brandplatze, brauchte aber nicht mehr in Aktion zu treten. Der schnel­len und tatkräftigen Hilfe der Bewohner der Walkemühle und von Adelshausen ist eS zu dan­ken, daß das Feuer nicht auf die Fichtendickung im Distrikt 5 b, deren Rand fast erreicht war, übersprang, sonst wäre ein Wakdbrand von un­absehbaren Folgen entstanden. -k-

Sewerdefchau Kirchhain 1028.

Tagung der Schmiedemeister von Hessen-Nassau und Waldeck.

Eine »Gewerbeschau Kirchhain" (Geski) wird, wie wir bereits mitteilten, vom 17. bis 29. Mai von den Gewerbetreibenden und Handwerkern des Kreises Kirchhain abgehallen werden. In Verbindung damit ist eine Ausstellung der Lehr­lingsarbeiten geplant. Von den gewerblichen Berufsschulen wird gezeigt werden, wie die jun­gen Handwerker für ihren Beruf geistig vorge­bildet weiden Gleichzeitig tagen vom 17. bis 19. Mai die Scvmiedemeister von Hessen-Naflau und Waldeck in Kirchhain. Die Zahl der Teilneh­mer an dieser Tagung wird auf 800 geschätzt. Die .Geski" wird der Auftakt zu einer Reche größerer Veranstaltungen sein, die im Laufe des Jahres in Kirchhain stattfinden. -k-

»Hier hab' ich so manches liebe Wal..." Der Fremdenverkehr an der Weser und

seine Förderung.

Der »Verkebrsverein Oberweser' hat nach zweijährigem Bestehen seine diesjährige Haupt- Versammlung in Lippoldsberg abgehallen. Es waren dazu Vertreler aus den verschiedenen Orten der Oberweser erschienen. Der Geschäfts­führer Ullrich erstattete den Jahres- und Kas­senbericht. der ein anschauliches Bild von der Tätigkeit und den Erfolgen des Vereins gab. Tie Mitqliederzahl stieg von 28 im ersten Ja^ re auf 69 im zweiten Jahre und verteilt sich auf die Orte Lippoldsberg. Bodenfelde. Giesel­werder. Oedelsheim, Veckerhagen, Gottstreu, Weißebütte, Gewiflenruh, Vernahwahlsbausen und Blankenau. In 11 großen Tageszeitungen wurdenWerbeinserate veröffentlicht und an die darauf einqegangenen annähernd 500 Anfragen sowie an etwa 80 Verkehrsauskunftsstellen m Großstädten die Werbeschrift »Das idyllische Weserland" nebst Pensionsverzeichnis und Ort- enlierungskarte in 2000 Eremplaren verbreitet Der Erfolg der Werbetätigkeit war außeror­dentlich gut trotz des im Frühjahr herrschenden ungünstigen Welters und des im Sommer auf die Reiselust nachteilig wirkenden Borsenstur- zes, denn in der Ferienzeit mangelte es zeit­weilig an Unterkunflsaelegenheit. Auch _6a8 Ausland, besonders Holland war durch «Som­mergäste vertreten Ausnahmslos äußerlen sich alle Gäste sehr entzück, von der schonen noch so wenig bekannten Gegend und gaben auch ihrer vollen Befriedigung über die vom Vcrkehrsverein empfohlenen Pensionen Aus­druck. Um allen Anforderungen für die kom­mende Reisezeit genügen zu können, will der Verein sein Täligkeilsbereich weiter abrunden und alle Orte an der Oberweser und

im Bereich deS ReinhardswaldeS, Bramwaldes und Sollings für seine Werbe­tätigkeit umfassen. Ta auch die auf der Haupt­versammlung anwesenden Geschäftsleute ohne Rückhalt anerkannten, daß der zunehmende Fremdenverkehr für jedes Geschäft von Vorteil

Für unsere Frauen.

Denkt an Euch selbst.

Wintersünden der Hausfrau.

Wie oft sitzt di« Hausfrau nicht noch amFen- ster, nur um noch recht viel fertig zu bringen. Sie achtel nicht darauf, daß es am Fenster leise zieht und die diesem zugewandte Körperseite kalt wird. Sie achtet auch nicht daraus, daß die frühe Dämmerung das Hantieren mit der Nadel immer mehr erschwert und ihre Augen schließlich zu schmerzen beginnen. Ohne Zö­gern zündck sie dann das Licht an und nimmt abseits vom Tische mit ihrer Arbeit Platz, da­mit die größeren Kinder zu ihren Schularbeiten gut sehen und die Kleinen sich mit Bilder- und Märchenbuch beschäftigen können. Auch beim Transport nasser Wäsche zum Trockenboden, der durch Wasser vollgesaugten Waschgefäße in oder der Feuerung aus dem Keller, denkt sie nicht an sich selbst. Wenn nur die Familie so bequem wie möglich im Heim Platz findet, sie selbst nimmt mit dem bescheidensten Plätzchen sürlieb, unbekümmert darum, ob es für ihre Augen, ihren müden Rücken, ihren Körper so günstig gelegen ist, daß sie ihn in keiner Weise schädig,.

Die ständigen kleinen Beeinträchtigungen ihrer Gesundheit durch Zug und Hegenzug, durch karger Licht, krummes Sitzen, Ueber- heben beim Tragen und Ueberspannen toter Kräfte, summieren sich aber im Lause der Zeit. Bald zeigen sich hier, bald dort ernstliche Stö­rungen tm Allgemeinbefinden oder irgendein überaastregendes Organ, wie z. B. di« Augen, erkrankt ernstlich und macht ärztlichen Beistand nötig. Und nun erst, wo sie die Folgen ihrer Unachtsamkeit und Vernachlässigung ihres Kör­pers bei jeder Gelegenheit, am eigenen Leibe zu spüren bekommt, sieht sie ein, w,e sehr sie sich selbst versündigte, als sie bei jeder Gelegenheit sürlieb nahm und ihr eigenes Wohl gering ein­schätzte.

Bei richtiger Einteilung ihrer zahllosen Pflichten muß aber auch die Hausfrau die nötige Zeit finden, sich zwischen den einzelnen schwereren Hausarbeiten auszuruhen und von übermäßiger Arbeit zu erholen. Und erledigt sie ihre Arbeiten in veränderter ReiheNsolge, putzt beispielsweise die Gemüse für den näch­sten Tag am Spätnachmittag schon, statt im Zwielicht zu nähen, dann kann sie Flick- und Stopfarbeiten dafür am Vormittag bei vollem Tageslicht ausführen, ohne Anstrengung und Schwächung des Augenlichtes. Gegen Zug am Fenster aber gibt es Decken und Polster diese zu beschaffen, ist wichtiger, als das Heim mit einem weiteren Kissen oder einer Decke zu schmücken. Wie die gesunde Hausfrau das Glück der Familie bedingt, so beeinträchtigt in noch höherem Maße die leidende oder schwer er­krankte Hausfrau, Frieden, Freude, Wohlbe­finden und Wohlstand derselben.

Nur eine Nacht... Modephantasten für die KarnevalSzeit. Einmal im Jahr will sich jeder einmal in anderem Gewände schauen ubnd dabei allerlei Tollheiten treiben, die sonst mit Stellung und Ansehen unvereinbar sind. Kokelt, bizarr und kapriziös nach Farbe, Form und Ausstattung, zeigen sich fast ausnahmslos die neuesten Mas- kenschöpfunqen der Modelaune. Kaum tst eine Anlehnung an bisher liebliche» und Gewohntes nach dieser Richtung hin zu entdecken. Jedes dieser farbensprühenden, glitzernden Masken- kleidchen scheint einer tollen, übermütigen Lau­ne, einem grotesken Einfall sein Entstehen zu verdanken.

Tas Pbantasiekostüm wird aus dem Kostüm­oder Maskenball geradezu Triumpfe feiern. Armen und Beinen ist größte Bewegungsfrei­heit gelassen, wenn nicht die eine Körperhälste weit und bauschig verhüllte die andere nur aufs dürftigste bekleidet ist oder zum rechts aufs reichste von Falbeln und Fransen umhüllten

Arme, sich links ein ebenso btS zum Knöchel ge- schmücktes Bein gesellt, während den Körper nur ein anliegender Trikot mit mystischen oder expressionistischen Motiven bedeckt. Farbige Gaze, Mull, Tüll, Gold« und Silberflitter oder Perlstoff, Maskenatlas und -samt, Gold- und Tilberlitzen, Satin und großblumiger Kattun oder Kretonne in lebhaften, fast schreienden Farben überwiegt dieses Jahr alle schweren und prunkvollen Gewebe.

Was die geschickte Hand und der erfindungs­reiche Kops zusammenstcllt und an originellen Ideen verwirklicht, ist als Maskenkostüm er­laubt, wenn es nur der persönlichen Eigenart seiner Trägerin entspricht. Schärpen, Zipfel, Enden, Zacken, Bogen, Schleifen, Volants, Rüschen und dicke Puffen,die letzteren nament­lich am Oberarm und um die Hüsten ange­bracht, werden immer wieder dazu beitragen, auch ein vorjähriges Kostüm in ein völlig nu)» degerechte» zur diesjährigen KarnevalSzeit zu gestalten, die unter dem Motto steht: ES lebe das Leben. Eva Maria.

praktische winke.

Brotsuppe schmeckt nicht?

Zu einer kräftigen Brotsuppe, die viele »nicht mögen", verwendet man nicht nur helles Roggenbrot, sondern auch Schwarzbrot, denn letzteres gibt erst den feinen, pikanten Ge­schmack. Aber nur Abfälle vom Brot, Kanten und Rinden brauchen es zu sein, die in einem Papierbeutel luftig ausgehangen für diesen Zweck gesammelt werden Davon kocht man zu zwei Liter Suvpe zwei Handvoll bei schwa­chem Feuer eine Stunde lang weich und sämig, gibts durch den Durchschlag, fügt einen halben Löffel Butter, einen gehäuften Löffel Zucker, einen halben Teelöffel Salz hinzu, rührt mit einem Löffel Mehl und einem halben Liter Buttermilch oder etwas saurer Sahne an und gibt, wenn die Buttermilch nicht sehr sauer war, noch etwas Zitronensaft hinzu; denn die Suppe muß recht »herzhaft" schmecken.

Wenn man Hülsenfrüchte kauft.

Wenn auch wohl jede Hausfrau weiß, daß nur diesjährige Hülsenfrüchte tadellos > weich­kochen, io sind so mancher doch die Merkmale nicht bekannt, die alte und frische Ware kennt­lich macht. Gute Hülsenfrüchte zeigen sich glatt und prall, ohne Runzeln Junge grüne Erb­sen dürfen nicht zu groß sein, da sie sonst einen zu strengen Geschmack haben. Beim Einwei­chen sollte man ihnen einen Teelöffel Zucker zu­setzen und mit diesem am Vesten 48 Stunden im warmen Ofen weichen lassen, wodurch sich das in ihnen enthaltene Stärkemehl zum Teil in Zucker verwandelt. Junge Linsen zeigen ein blaßgrünez Aussehen, lassen sich zerbeißen und sind gewölbt, alte dagegen sind von rötli­cher Farbe und zu hart, um sich mit den Zäh- nen zerkleinern lassen. Gelbe Erbsen sollte man ungeschält kaufen, itm sich die in den Scha­len enthaltenen Salze zu erhalten, dann aber so wetch kochen, nachdem man sie in weichem Wasser stehen ließ, bis sie keimten, daß man sie durchschlagen kann. Von Bobnen sollte man nur die kleinsten wählen, da diese den größten Gehalt an Eiweiß, Stärkemehl. Schwefel phoS- phorsauren Kalk und Fett besitzen.

Wochen-Speisezettel:

Sonntag: Mocturtlesuppe, Rinderbraten mit Kartoffelauflauf, Aprikosen. M o nt ag: ReiS mit Gänseklein und Griesklötzchen. Dienstag: Pichelsteiner. Mittwoch: Sauerkraut mit Erbsbrei u Wellfleisch. Don­nerstag: Leberknödel. Freitag: Fisch- ftniirp mit Kaverntnße. Sonnabend: Kar­toffelpuffer mit Obst.

Man weiß nie zu viel.

Der Fernhörer

Der Rundfunk-Bastler.

Winke für Bau und Aufstellung eines Rund­funkempfängers.

Von Elettroingenieur Karl Zeller.

Der Bastler, der jeineM Empfänger ein ge- fälliges Aeutzere zugedocht hat und sich unnöti- gen Zeitaufwand und Materialverschwendung ersparen will, wird gut tun, beim Bau ganz planmäßig vorzugehen und so die Berichtigung von Fehlern in Schaltung und Aufbau zu ver­meiden. nachdem die Teile endgültig zusammen- geschaltet sind. Zu dem Zweck empfiehlt es sich, die Einzelteile zuerst aus der Schallplatte lose zu verteilen, um einen Ueberblick über die erforder­liche Größe zu gewinnen. Man isoliere dte Tei­le gut und gehe dann dazu über, die Verbin­dung provisorisch herzustellcn. Hierzu eignen sich Reste von Litze, die an den Enden mit Kabel­schuhen versehen werden, damit sie leicht an den Klemmen befestigt und nach Belieben aus­gewechselt werden können. In dem provisori­schen Zustande prüfe man die Empfangsanlage, durch, um festzustellen, ob Empfang vorhanden ist. und ihn nötigenfalls durch Auswechselung von Einzelteilen, wie Spulen, Kondensatoren, Silitstäben, zu verbessern, bi» die höchste Wir­kung erreicht ist Die Spulen dürfen dabei nicht vernachlässigt werden. Die richttgen Größen üben einen wesentlichen Einfluß auf das Em- pfangsergebnis aus Namentlich bei aperiodi­scher Antenne, wie sie heute vielfach angewendet wird, ist es wickttg, eine Spule geeigneter Grö­ße zu wählen, damit die Antenne in ihrer Et- genwelle ungefähr der Sendewelle angepatzt wird Bei Aenderung des Wellenbereiches, namentlich beim Ueberganqe auf die höheren Rundfunkwel- len über 1000 Meter muß man auch die Anten- nenspule auswechseln Erst wenü der Bastler die Prüfung sämtlicher Einzelteile gründlich dnrchgesührt hat, soll er die endgültige Monta­ge vornehmen. Zur Herstellung der Verbindun- aen eignet sich am besten Volldraht von 1,5 mm starkem Kupfer, rund oder vierkantig. Die Verbindungsstellen verlöte man, damit das

Auftreten schlechter Kontakte, di« meist starke Störungen verursachen und nur schwer aufzu­finden sind, vermieden wird.

Bei der Wahl des Aufstellungsortes für den Empfänger muß man der Tatsache Rechnung tragen, daß Feuchtigkeit und Staub, die sich aus dem Apparat Niederschlagen, dessen Isolation siark herabsetzen und damit den Empfang we­sentlich beeinträchtigen können Die elektrische Energie hoher Frequenz, wie sie den Rundfunk- Wellen eigen ist, hat das Bestreben, vom Leiter auszustradlen, und vermag kraft dieser Eigen­schaft recht hohe Widerstände zu übeiwinden, wählt aber in jedem Falle den Weg des gering­sten Widerstandes Schlechte Isolation bietet ihn. Man wird also ähnlich wie für die Auf­stellung eines Flügels einen durchaus ttockenen Ort wählen, der außerdem keinen allzu starken Temperaturschwankungen ausgesetzt ist Bei dem geringen Raumbedarf für einen Rnndfunk- empfänaer wird sich die Forderung stets erfül- len lassen. Sie ist von Bedeutung auch für Verstärker. Zuweilen ist bereit Pfeifneigung aus mangelhafte Isolation rurückzusübren, die zur inneren.Rücftopvelung Anlaß gibt.

Dte Aufstellung deS Lautsprechers.

Der Klang deS Lautsprechers läßt sich zuwei- len durch eine geeignet« Wahl des Aufstellungs­ortes verbessern; denn nicht nur der Trichter, sondern auch die Reflexion der Schallwellen an den Zimmerwänden beeinflussen die Güte und den Eindruck aus den Hörenden. Es kommt al­so darauf an, die günstigsten Berechnungen der Schallwellen zu finden. Im allgemeinen führt der Versuch am sichersten zum Ziele, u. man wir" gut tun, di« verschiedensten Plätze im Zimmer zu erproben, wobei die Trichteröffnung nicht unbedingt nach dem Innern des Raumes zu weisen braucht, sondern auch mit Vorteil gegen die Wand gerichtet werden kann. Eine in vie­len Fällen als günstig empfundene Aufstellung ist die in einer Zimmerecke, wobei die Oeffnung. der Ecke »»gekehrt ist. 1

Gr klettert auf die Baume.

Vorführung eines neuen SteigeetfenS auf de« »Grünen Woche" in Berlin.

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ag des Verein

schützen tagen.) Hier fand der S Schwalmtalschützenbundes statt.

etnrelberti Erfolg: Schmerzloses Rasieren, blendendes Schneiden des Messers, keine Reizung der Haut. , h» m «j» - u

sei und sie deshalb gern den Verein unterstützen durch Mitgliedschaft und außerordentliche Wer­bebeiträge, so soll auch neben den Pensionen die gesamte Geschäftswelt in allen Orten des Ver­einsbereichs zur Annahme der Mitgliedschaft ausgesordert werden Der Verein nimmt natür­lich nur solche Fremdenpenstonen in seine Em- psehlungsliste auf, die nachweisen, daß sie in der Lage sind, den Anforderungen genügen zu kön­nen. Die diesjährige Werbeschrift soll nach dem Muster der vorjährigen erweitert und ergänz! iverden und zunächst in einer Auflage von 5000 zur Verbreitung kommen. -x

Zella wurde das Bundesschützenfest in diesem Jahre übertragen. Das Vereinsvergleichsschie- ßen fiel dem Verein Ascherode zu. Der Antrag auf Wiedereinführung der alten 12 Ringscheibe b»im Bundes- sowie Vergleichsschießen sand allgemeine Zustimmung. -x.

* Wiera, 1. Februar. (Generalversamm­lung bei Raiffeisen.) Hier fand die erste Ge- neralversammlung des neuen gegründeten Raiffeisen-Veroins statt. Geschäftsletter Krebs Ziegenhain sprach über Viehhaltung, Vieh- Pflege und Qualitätsproduktion

* Neustadt, 1. Februar. (Vom Kriegerver- rin.) Der im Jabre 1878 gegründete Krieger- Verein hielt seine Generalversammlung ab. Ter Verein beschloß, eine neue Vereinsfahne anzu­schaffen und die Fahnenweihe mit dem 50jäh- rigen Stiftungsfeste am 13. Mai festlich zu be­gehen. -k.

* Gerstungen, 1. Februar. (Gemeindeum- Igne zur Deckung des Fehlbetrags.) Um den Fblehettag des. Haushaltsplans der Gemeinde Gerstungen zu decken, wurde die Erhebung einer einmaligen Sonderumlage beschlossen, dir von jeder Familie erhoben wurde. -r

* Hann. Münden, 1. Februar. (Streikende" in der Cellulosesabrik.) Nach einer Vereinbarung über die neuen Löhne ist die Arbeit in der Cellu- lofefttorit in vollem Umfange wieder ausgenom­men worden. -x.

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Vor dem Einseifen die Haut gründlich mtt

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* Niedenstein, 1. Februar. (Großes Sänger» fest.) Der hiesige Männergesangverein »Lieder­tafel", Mitglied des deutschen und mitteldeut­schen Sängerbundes, begeht in den Tagen vom 2.^4. Juni d. IS. die Feier feinet 75jährigen Bestehens, die sogleich mit dem Bundesfest des Ober-Elbe-Ems-Gaues verbunden wird, -s

* Fritzlar, 1. Februar. (Aus dem Reiterver- ein.) Der Reiterverein Fritzlar hielt seine diesjährige Generalversammlung ab. Im Ein­schluß an den Jahresbericht fand die Vor­standswahl statt. Einstimmig wurden gewählt zum 1. Vorsitzenden Daniel Siebert. Wehren, zum 2. Vorsitzenden Inspektor Weber, Gudens­berg, zum Schatzmeister Geschäftsführer Koll, Fritzlar und zum Schriftführer Ang. Sieg­mann, Wehren. Von der Feier eines Winter­vergnügens wurde in Anbetracht der Notlage der deutschen Landwirtschaft Abstand genom­men. -s

* Ziegenhain, 1. Februar. (Einweihung eines Hotels.) Hier fand die Einweihung des HotelsZtegenhainer Hof" statt. Durch dies Unternehmen hat Ziegenhain ein Hotel erhalten, das in seiner Art und Aufmachung für eine Provinzstadt eine besondere Leistung darstellt, -x.

* Neukirchen, 1. Februar. (Gründung eines Hausfrauenvereins.) In unserem Orte wurde ein ländlicher Hausfrauenverein gegründet. WS Vorsitzende wählte man Frau Bürgermeister Oppermann. -x.

* Frankershausen, 1. Februar. (50 Jahre Freiwillige Feuerwehr.) Ihr 50jähriges Be­stehen begeht im Juli die hiesige Freiwillige Feuerwehr. -ä.

* Melsungen, 1. Februar. (Der Kampf des Mittelstandes.) Hier fand eine Versammlung der Reichspartei des Deutschen Mittelstandes (Wirtschaftspartei) statt, in der mehrere Redner aus Kassel und Frankfurt über das Thema:Der Existenzkampf des deutschen Mittelstandes in Reich, Staat und Gemeinden" sprachen. -x.

* Treysa, 1. Februar. (Die Schwalmtal.