Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
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Nummer 22. Amtliches Organ der Stadl Raffel Donnerstag, 26. Januar 1928. Amtliches Organ der Stadt Raffel 18. Jahrgang
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v. Prittwitz wirbt um Amerikas Gunst.
Die Achillesferse.
Englands schwarze Diamanten bedroht.
(Eigene" Informationsdienst.)
London, 23. Januar. (United Preß.)
England hat Dutzende von Plänen, um seine Kohleninvustrie wieder aufzubauen. Aber bisher haben sie noch nicht zu greifbaren Erfolgen geführt, und vorläufig sieht es nicht so aus. als ob eine merkliche Besserung bald eintreten würde Andererseits bemerken sowohl die Führer her Koblenindnstrie als auch die Bergleute. daß etwas geschehen muß und daß der „Kohlenkrieg' in den beiden letzten Jahren schlimmer gewütet hat, al- je zuvor. Man beginnt einzusehen daß der Optim'smn», den man so lange genährt hat, sich alS trügerisch erwiesen bat. Zu Ende des Jahres 19266 drück« te man allgemein die Zuversicht auS, daß das kommende Jahr 1927 dem Kohlenbergbau endlich den langersehnten Frieden bringen werde. Das Jahr ging vorüber, und alleS, was es gebracht hat. ist im Grunde nur die schwache Hoffnung, daß eS 1928 besser werden werde Nur dis Berichte der Gesellschaften atmen Zu« verficht, und bei öffentlichen Versammlungen, wo man der großen Worte bedarf, um eine gewisse Atmosvhäre zu schaffen, zeigt man sich hoffnungsvoll, ober dieser ganze zur Schau getragene OvtimismuS kann nicht über die harten Tatsachen binweatäuschen.
Da? Jahr 1927 schloß mit etwa dreihunderttausend arbeitslosen Bergleuten. einem flacht- und Bnnker-Kohlenbandel, der vierzig Prozent hinter seiner Leistunasfä higkeit und dreißig Prozent hinter der Ausbeute des Jahres 1913 zurücksteht Del allgemeine Kohlenerzeuguna in Großbritannien war etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent geringer als im Jahre 1913. während gleichzeitig die kontinentale Erzeuaung eine Steigerung um zwölf Prozent aufwies Das Ergebnis ist ein Verlust von anderthalb Schillino aus jede erportierte Tonne Kohlen. Gewiß ist die zweite Hälfte des vergangenen IabreS besser gewesen alS die erste, und die aesteigerte Ausfuhr noch Frankreich und nach Südamerika bat einen günstigen Eindruck hervorgerufen Dennoch waren diese Vorteile nW bedeutend tzenuq, um die Verluste auszugleichen.
Eine Zeitlang fürchtete man vor allem die Konkurrenz der polnischen Kohl«. Jetzt glaubt man jedoch, daß England in der Lage sein wird, die von Polen zurückoewonnenen Märkte zu halten Die polnische Kohle wird zwar den englischen Handel beunrubiaen. doch nicht genügend, um die englische Produktion wirklich zu gefährden. Schlimmer ist schon der Wettbewerb Deutschlands und der Vereinigten Staaten Vor allem hat das mit Italien abgeschloss"ne Abkommen über den Versand von Ruhrkoble beunruhigend gewirkt Italien hat eine Option auf deutsche Kohle bis zum Januar 1930 und kann davon bis zu acht Millionen Tonnen jährlich verlangen. Nun führte Deutschland vor dem Kriege etwa eine Million Tonnen nach Italien auS. während Englands Ervort dahin 9.6 Millionen Tonnen betrug Diese Zahlen erfuhren im Jahre 1927 eine .velentliche Verän- denrung, indem Englands Ausfuhr auf 6,9 Millionen Tonnen sank. Deutschlands auf etwo 4.6 Millionen Tonnen stieg. Italiens Vorteil liegt, da der Preis für Reparationskohle sich nach dem enaltschen Erportvreis richtet, darin, daß es beim Erwerb beufftficr Reparationskohle sich nicht Devisen zu beschaffen braucht und somit seine Währung nicht gefährdet England fürchtet nun. daß nach dem neuen Abkommen mit dem Rubrkahlen-Svndikat Italien seinen Koblenbedars bi- zu fünf oder sechs Millionen Tonnen in Deutschland decken und demgemäß seine englischen Käufe beschränken werde England muß sich daher nach neuen Märkten umsehen. Vor allem kommen Eanada und Neufundland in Frage, die iähr- kch siebzehn Millionen Tonnen einführen, allerdings fast ganz aus den Bereinigten Staaten
England ist auch stark benachteiligt, soweit in der Koblenproduktion moderne Arbeitsmethoden. gegenseitige Zusammenarbeit und moderne Forschung in Frage kommen Auch bedürfen all die RationalisiernngS- pläne. die man dem Publikum vorgelegt bat zu ihrer Durchführuna noch der wirklich praktischen Oraanisientng. Bisher liegen keine Anzeichen dafür vor daß etwaS geschehen wird um diese Verhältnisse zu ändern, und die öffentliche Meinung fürchtet daß die Pläne zur .Stabilisierung' der Koblenindnstrie letzten Endes auf nichts anderes herauSkommen wer- den, als auf eine Erhöhung deS heimi-
Mecklenburg auf dem Trocknen
Wie ste daS Finanzloch verstopfe«. — Die Reg iernng von ganz rechts und links geschlagen.
Steuerzettel heimsuchl! Wenn ihr so handelt, dann wird der VolkswohlsahrtSminister letzten Endes der Dolkswohlsahrt im allgemeinen und der Bevölkerungspolitik im besonderen mit seiner .Inspiration' die besten Dienste geleistet haben.
Mecklenburg, 25. Januar. Nach Darlegungen im Landtag wird am Ende deS Rechnungsjahres der Fehlbetrag nur gering sein. Für 1928 sei jedoch ein Fehlbetrag zu erwarten, sodaß eine Anleihe nicht zu umgehen sein werde. Die Rechtsparteien verlangten, daß statt der beantragten Grundsteuererhöhung um eine Million Reichsmark die Reserven angegriffen würden. Nachdem zunächst dieser Antrag keine Mehrheit gefunden hatte, wurde schließlich doch die von der Regierung geforderte Erhöhung der Grundsteuer von 22 auf 25 Einheiten mit de« Stimmen der Rech- t c n und der ä u ß e r st e n L i n ke n abgelehnt.
Luther im Reichstag?
Er bleibt Volksparteikandidat.
Essen, 25. Januar.
Entgegen de« Preffegerücht, daß die Kandidatur des Reichskanzlers a. D. Dr. Luther im Wahlkreis Düsseldorf-Ost von den örtlichen Parteiinftanze« abgrlehnt worden fei erfahren wir von volkSparteilicher Seite, daß diese im Gegenteil fest entschlossen sind, an der Kandidatur Dr. Luthers festzuhalten. Am kommenden Sonntag wird Dr. Luther bereits in Essen sprechen.
SNva doch eine SunggefenenReaer ?
Berlin, 25. Januar. Laut Pressenotiz soll eS der WohlfahrtSminister Dr. H i r t s i e f e r auf eine Junggesellensteuer abgesehen haben, wnen auch noch kein fester Entwurf vorliegt. Das Blatt schreibt: Ob diese Junggesellensteuer nicht doch eines Tages wie ein Blitz auS heiterem Himmel auf die Betroffenen herniedergehen wird, wer möchte dafür seine Hand ins Feuer legen? Schon daß überhaupt ein preußischer Minister nach Mussolinischcm Vorbild einen solchen Plan im Busen wälzt, ist ein bedenkliches Zeichen und sollte alle Junggesellen zur Vorsicht mahnen. Deshalb, ihr Junggesellen, hinein in die Ehe, bevor es zu spät ist, bevor euch der Mann vom Finanzamt mit dem
Wenn öie Liebe stirbt.
Tiefe Zerrüttung alS ScheidungSgrund.
Berlin, 25. Januar.
Dem RechtSauSschuß lagen drei Anträge zugrunde, die übereinstimmend die tiefe Zerrüttung der Ehe als Voraussetzung der Ehescher- duug festsetzen wollten. Angenommen wurde folgende Fassung „Ein Ehegatte kann aus Scheidung klagen, wenn aus einem anderen Grunde (als den bisherigen Ehescheidungsgründen) eine so tiefe Zerrüttung des ehelichen Verhältnisses eingetreten ist, daß eine dem Wesen der Ehe entsprechende Fortsetzung der Lebensgemeinschaft nicht mehr erwartet werden kann und wenn infolge der Zerrüttung die Lebensgemeinschaft der Ehegatten feit mindestens einem Jahre vor Erhebung der Klage nicht mehr besteht. Weiter wurde bestimmt, daß der Ehegatte auch au) Scheidung klagen kann, wenn die Ehegatten ohne daß ein Fall der böswilligen Verlassung vorliegt, mindestens fünf Jahre völlig getrennt voneinander gelebt haben.
Mvalen Im Reninetversorgungtzgesktz,
Im Sozial-AuSschuß stellte sich Abg. Mentzel ($)nt.) auf den Boden des von den Demokraten beantragten Rentnerversorgungsgefetzes und bedauerte, daß der demokratische Finanzminister Dr. Reinhold sich nicht schon 1926 mit der Entschiedenheit für den Antrag eingesetzt habe, wie die Demokraten es jetzt als Oppositionspartei tun. Der Entwurf sieht eine Grenze von 10000 Mark Vermögen bezw. 500 Mark Zinseinkommen vor. Erfreulich ist die Einbeziehung von Krankenversorgung und Sterbegeld. Das Zentrum äußerte verschiedene Bedenken.
Achtstundentag in England?
Die Konservativen wollen in diesem Jahre ratifizieren.
London 25 Januar. Einem Blatt zufolge!** *"0n84®efell?J
wird das diesjährige Gefetzgebungsprogramm|"Nrler « ng des Washingtoner Achtstnnden-
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des Papst-S, die zufällig bei der bestohlenen Dame zu Besuch weilte.
lachen gestohlen, von denen einige einem Frl. Ratti gehörten, einer Tochter des Setters
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dner angeblichen Ermordung der Nichte des Einbruch in Mailand Pelze und Schmuck- Papstes in Mailand ist aus der Lust gegriffen. " '
Die Richte des Papstes und Tochter deS Seiden-Industriellen Graf Ratti, wohnt seit ihrer Vermählung mit einem süd-
Die Nichte des Vapstes lebt
Falsche Mordgerüchte aus Mai land. — Rur eine zweite bestohlen.
Mailand, 25. Januar. Die Nachricht von °^rikanischen Grsandtschafts-Atiachee nicht ’ mehr in Mailand. ES wurden nur bei einem
scheu Kohlenpreises, in der vagen Hoffnung, daß dies die Industrie für den Export genügend stärken werde.
Offenheit führt zum Ziel.
v. Prittwitz führt sich gut ein. — Wie man den neuen Botschafter in .^ewyork bestürmte.
Rewyork, 25. Januar.
Der gestern abend hier eingetroffene Bot fchafter von Prittwitz und Gaftron wurde fchon in der »^uarantänestation von dem Geschäftsträger Dr. Kiep, der Presse Vertretern der deutschen Gesellschaft usw. empfangen. Aus dem Dampfer machten Photographen von dem Bot- s^aster, seiner Gemahlin und seinem Töchterchen, daS eine kleine amerikanische Flagge in de Hand hielt, Blitzlichtaufnahmen. Der Presse konnte der Botschafter noch keine potitischen Er Närunge.1 al-geben. „Ich hatte nicht viel von bürokrati.cher Zurückhaltung. Mir gefiel stets d.. Gepflogenheit der Orffenttichkeit, die in Amerika herrscht. Eine offene Aussprache und der Austausch der Ansichten zwischen den Vertretern verschiedener Länder ist sicherlich daS beste Mittel, diese Länder näher zu bringen und
den Geist gegenseitiger Verständigung zu schaf- fen, und dieser Geist nimmt glücklicherweife in den Beziehungen Deutschlands und Amerikas zu wobei die Presse stark Beteiligt ist."
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In -en Spuren rNaltzans.
Unser neue Botschafter sichert sich Sympathie.
Rework, 25. Januar. Zu der Presse äußerte sich Botschafter #. Prittwitz weiter: Es wird mein besonderes Bestreben sein, daS nette Amerika erneut kennen zu lernen, mit feinem großen fortschrittlichen Volke bekannt zu werden, seine Zivilisation und Struktur kennen zu lernen und dieses Verständnis meinem eigenen Lande und Volke zu übermittel«, während ich gleichzeitig die Bestrebungen meines eigenen Landes in Amerika vertrete. Dabei werde ich den Traditionen meines Vorgängers und Freunde«, von Maltzan, folgen, der mir gegenüber wiederholt feine Bewunderung und Zuneigung für Amerika äußerte. Die Wertschätzung seiner Tätigkeit in Amerika durch -aS amerikanische Bott hat in Deutschland tiefen Eindruck gemacht und wurde von allen, die der Verlust betraf, alS ein Trost bei seinem tragischen Ende empfunden. Ich hoffe, daß eS mir gelingt, mir neue Freunde zu gewinnen, um meine wichtige Ausgabe erfüllen zu können.
Sin fatales Ende.
... hat der Separatistenprozeß genommen.
Köln, 25. Januar.
Der Limbourg-Prozeß sand gestern ein schnelles Ende. Der Vernehmung deS Zeugen Peter L i m b o u r g, des Bruders des Privatklä- gers, der sich durch Preffeangriffe wegen seiner Separatisten-Umtrlebe beleidigt fühlt, der sich wiederholt in Widersprüche »er» strickte, war derartig kompromittierend für Dr. Joseph Limbourg, daß dieser durch feinen Rechtsbeistand erklären ließ, er ziehe die Berufung zurück. Sein Bruder wurde aus dem Gerichtssaal heraus unter dem Verdacht des Meineids verhaftet.
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Peter Limbourg, der jegliche Beziehungen zum Separatistenführer Dr. Dorten hartnäckig ableugnet, wurde nicht nur seine Unterschrift unter einem Schreibmaschinenbrief, sondern auch ein handschriftlich ge- fd?riebener Brief an Dr. Sorten vom L November 1923 vorgelegt, in dem sich der Absender über den Widerstand beklagt, den die Berliner Stellen zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Adenauer den separatistischen Be- ftreonnaen entgegensetzen. Auf der Rückseite bei Briefes ist ein Schreiben eines separatistischen „Regierungkommissars' an die separatistische Regierung in Trier abgedruckt. Auf Befragen des Vorsitzenden erklärt nunmehr der Zeuae Peter Limbourg, daß der Brief von seiner Hand geschrieben sei, daß er sich aber nicht mehr der Absendung entsinnen könne. Daraus erklärt sein Bruder, daß er das Verfahren niemals angestrengt haben würde, wenn er von einem solchen Briefe seines Bruders Kenntnis gehabt hätte.
Der Reichstag noch fest.
Koches Lanze für de« Einheitsstaat. — Zwei interessante Abstimmungen.
Berlin, 25. Januar. Bei der Etatsbebatte trat gestern bet Abg. K och-Weser für ben dezentralisierten Einheitsstaat ein und meinte, die Gegner einer solchen Entwicklung würde« nur erreichen, baß an seiner Stelle bet bürokratische Einheitsstaat komme. Alle Konflikte mit Bayern feien nicht über Zustänbigkeitsfra-- gen, fonbern wegen bes Souveränitätsbünkels in Bayern entstanden. Eine Personalunion zwischen Reich unb Preußen würde eine Entrechtung Preußens bedeuten. Man kann gewiß einmal, so erklärt er weiter, ohne bie Sozialdemokraten regieren, aber nicht gegen bte Sozialdemokratie. Nur wenn sich in allen Schichten ber Bevölkerung bie Ueberzeugung hält, baß ein Aufstieg der unteren Schichten im Interesse bes Gefamwolkes ist, läßt sich revolutionäre Gesinnung in biesen Schichten nieder- halten. Mit einer Erwiberung des Kommunisten T o r g l e r auf die Angriffe der linke« Kommunistin Ruth Fischer und mit einer Rede des Abg. Mentzel (Dnt.) für ben gewerblichen Mittelstand, schloß die Aussprache. Der Antrag (Komm.), der die sofortige Veröffentlichung des Sämifch-Berichtes in der Phöbus- silm-Affäre verlangt, wurde mit
173 gegen 143 Stimmen abgelehnt.
In ber Aussprache über bie Ruhr-Entschädigungen wurde der Antrag (Soz.) auf Einziehung ber Ueberzahlungen unb Verteilung an bie geschäbigten Gewerbetreibenden und Arbeitnehmer mit 193 gegen 173 Stimmen abgelehnt. Dafür hatten auch bie Kommunisten, bie Völkischen, bie Wirtschaftspartei unb Bayer« gestimmt. Mittwoch: Justizetat.
Von Moabit nach plötzenseo.
Die Fememörder in ben HtnrichttmgSzellen.
Berlin, 25. Januar.
Die Staatsanwaltschaft hat die vier zum Tobe verurteilten Mitglieber ber sog. „Schwarzen Reichswehr', Oberleutnant a. D. Schulz, Felbwebel Klapproth, Umhoser unb Fuhrman« Plötzlich aus dem Untersuchungsgefängnis Moabit ins Zuchthaus Plötzetisee überführt, wo kürzlich Böttcher hingerichtet würbe unb wo alle in Berlin zum Tobe Verurteilten hinkommen, weil bort bie Erekutionen vollzogen werben. Wie verlautet, soll bte Gefahr einer gewaltsamen Befreiung bestanden haben. Schulz und Genossen wurden jedoch nicht in die Zellen der Hinzurichtenden gelegt. Demgegenüber wird von Seiten der Verteidiger behauptet, daß sie ihre Mandanten bereits in Plötzensee besucht haben unb baß die Leute in den Zellen des obersten Stockwerke?, den sogen«
Mörderzellen, untergebracht seien, wo auch Böttcher sich aufhielt. Die vier