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Kasseler Abendzeitung
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1.80 4 Dur» Me $ofl monatbd) S.— 4 prttber 951 nnb 951 »üx unoertanat ein« Beraniwonuna oder Gewähr in de» BezugsgeldeS oder AniorüLe rotettt ordnunaSmSbiaer Kiefern na tft ausseiLloNen. — Pokiibeckkon« M Nummer 6880. Ein^lnummer 10 A Lvrimoginummer 90 A
Aesfische Abendzeitung
Klein« anyieen au» Kastel da» Sen 5 4. auswSrnge klein« »uieiaeu die mm- Zeile 10 i. ReNamen die wm.Zetle 88 4. Oif-rtgebübr 95 4 (bei Zuftellun, 85 «fl. ReLnongsbetrüee innerhalb 5 Satten zahlbar Äür die Richngkeii aller durch sserulvrecker anfgeacbtnen Anzeigen sowie für Auinahmedaien und Plötz« kann nichi flatanrteit werden. Sür Anzeitteu mir besonder» schwieNgem Latz 100 Sroaenl Ausschlag. Druckerei: Lchlachrho'str. 98'30. Geschäkisstelle: Kölnischeftr. 6.
Nummer 16. Amtliche» Organ der Stadt Kassel Donnerstag, 19. Januar 1928. Amtliches Organ der Stadt Kassel 18. Jahrgang
Nur ein Schritt zum zweiten Völkerbund.
NWS als Schulden.
wenn bte DaweSlasten nicht wären...
Noch immer wirb erbittert nm di, Frage ge- stritten, ob Deutschland sein« Schulden vergrö« Hern soll oder ob die Auslandsverschuldung auf jeden Fall etngedämmt werden muß. Siner statistische Ueberflcht kann man ohne Drehen und Deuteln entnchme», daß die deutsche Wirtschaft die gegenwärtigen AuSlandSkredtte m t t 2 e i ch- tigkett verzinsen kann, einschließlich deS An- lethedtensteS für di» DaweSanlethe, und daß Deutschland zu einem eigentlichen Schuldner- land erst durch die ungeheuerlich übertriebenen DawrSabgabe n.die vom September dieses Jahres ab die Riffenztffer von jährlich 2,5 Milliarden erreichen sollen, gestempelt sein würde. Abgesehen von diesem schädlichen und dauernden Aderlaß, mit seinen ungesunden Wirkungen auch aus die Wirtschaft der .Stegerstaäten" wäre die deutsche Wirtschaft trotz einer Gesamtschuldung von rund zehn Milliarden einschließlich aller Verpflichtungen an das Ausland in einer schlechthin glänzenden Verfassung, mit dem Aderlaß taumelt fit naturgemäß am Rande des völligen Zusammenbruches umher.
Schaut man sich die Milliardenziffern der normalen, nicht durch einen Gewaltvertrag beeinflußten Kredite Deutschlands vom Auslände einmal genauer an, dann kommt man auf eine Summe der langfristigen und kurzfristigen Anleihen von 4,6 Milliarden Mark. Die öffentlichen Körperschaften, also die Länder und die Gemeinden unmittelbar und die öffentlichen Unternehmungen, also die Sttaßenbahnen, Elektrischen Werke, Gaswerke und ähnliche fruchtbringende Einrichtungen, haben von der Ge- samtsumme der Anleihen rund zwei Milliarden in der Hand, die Industrie arbeitet mit üuer 2,4 Milliarden, fast hundert Millionen haben die Kirchen ausgenommen und sünfzig Millionen stnd ins Saargebiet gegangen. Davon Haven die Vereinigten Staaten — unter Außer- achtlassung der 960 Millionen bei DaweSanlethe — über drei Milliarden gegeben, über 400 Millionen kamen aus England, 550 aus den Riederlanden, fast 200 au» der Schwe i z, rund hundert au» Schwede» und dreißig Millionen noch au» anderen Ländern. Unsere Schuldenlast ist mit den 4,5 Milliarden Anleiheschulden aber noch nicht erschöpft. Sie vermehrt sich um die Kredite im WtrtschastSab- l a u s an Deutschland. Wir bekommen ste in Form von gestundeten Warenlieferungen, Betriebskrediten und in ähnlichen Formen. Mit ihnen erhöht sich die Kreditlast unter ständigen Schwankungen noch um 4,6 biS 5,1 Milliarden. Einschließlich der DaweSanlethe erreichte die ge- samte Auslandsverschuldung Deutschlands im Verlauf des Jahres 1927 also rund zehn Milliarden MArk.
Van-Europa für... Varls.
Wie st» sich die Vorherrschaft in Europa sicher« wolle».
Parst», 18. Januar. Der bekannte AußenpoN- tiker JuleS Dauerwein stellt folgende zwei Ä sür Paueuropa aus: Ausdehnung arnoverträge aus alle Staaten Europas und Schaffung einer europäischen Zollunion. Es wäre vielleicht gut. wenn nach dem Muster der Schweiz zunächst Frankreich, Belgien und die Länder der «leinen Entente fich zusammenschließen würde« und dabei erflärt würde, daß dieser Block einer euro. päische« Föderation alle« anderen europäischen Länder« »sse« stünde.
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Auf die Dauer unmöglich.
Ei« Dollar-Anwalt sür bie Endsumme.
Rewtzork, 18. Januar. In einer »tionär- Bersammlung führte der AufkichtSratS-Borflt- zende Paul Warburg u. -uS: ES feit zu hoffen, daß der Zeitpunkt nicht fern fei, wo ein neuer Sachverständigenpla» ausgearbeitet und als endgültige Lösung der Reparationssumme angenommen werde. ES sei aus die Dauer verschwenderisch und verderblich, die Unmöglichkeiten des DaweSplaneS durch seine tatsächliche Ausführung zu beweise«, zwar fei es Deutschlands Aufgabe, alles in seiner Macht stehende zu tu«, sich den Bestimmungen deS Da- wesplaneS anz-.-vc-ssen, aber rS .sei doch die Frage, durch welche« Wunder ein Exportüber- schuß Deutschlands von N4 Milliarden Reichsmark bei einem Gefamterport wm 10 Milliarden Reichsmark für ein« lange Reihe von Jahre« angefichtS der vorhandenen Zollschranken er- zielt werden solle. ES st stcher, daß der amerikanische Markt bald wieder deutsche» Anleihe» ür produktive Zwecke offen stehen werde.
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Hindenburg gehl nach Wien?
Privater Befuch de» große» «SngerfesteS.
Wien, 18. Januar. Ei» Blatt will erfahren h-ben datz gleichzeitig mit Dr. Dtreftmann auch ReichSprästdent vo« Hindenburg während
der Schubertfeste im Juli der Stadt Sie» einen Befuch abpatten will, der aus süns Tage bemessen sei. Der Reichspräsident werd« mit dem BuBndespräfidente» Dr. Hainisch und dem Bundeskanzler Dr. Seipel zufammenkommen. Doch »»erbe fein Aufenthalt nur privaten Cha ralter habe».
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Sin Berliner Nachrichtenbureau erfährt »u der vorstehenden Meldung, daß sie in keiner Weise den Tatsachen entspricht.
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Gs stimmt doch!
Verschärfung statt Linderung am Rhein.
Berlin, 18. Januar. Im Ausschuß für die besetzten Gebiete betonte Botschafter v. Guerard (3-j, im Rheinland fei die kleine Milderung der Besatzung sehr kühl vorbeigegangen, denn ge- ändert habe fich für die Bevölkerung kaum et- waS, wie der Redner im einzelnen nachwieS. Staatssekretär Schmidt erwähnte den Protest gegen die die Landwirtschaft fchwer schädigenden Schießübungen. Bedauerlich fei das Verbleiben von 1000 Farbigen. Richtig sei, daß in den letzte» Monaten sich ein« gewisse Verschärfung der Verhältnisse geltend mache. Üeber die Frage der Ordonnanzen werde feit Jahren verhandelt. Die Filmzensur sei noch nicht in wünschenswerter Weise geigelt.
Was bringt Havanna?
Der zweite Völkerbund al» Ziel.
Paris, 18. Januar. Aus Havanna verlautet: Präfident Coolidge soll vor keiner Abreise mit dem Vertreter Argentinien» und Brasiliens über die Konstituierung eines Bunde» der d r e i amerikanischen Großmächte beraten haben. Der Bertteter Chiles äußerte in feiner Antwort a» Coolidge. daß Chile in einem ame- rikanifchen Völkerbunds der jedem Staat den gleichen Einfluß gebe, das Wirkliche Endziel der Konferenz erblicke.
Iudenhetze und kein Ende.
Rene Exzesse rumänifcher lltowdie».— Militär ist ausgeboten.
Bor dem Militärgericht in Jassy Vega» der Prozeß gegen fechS Studenten «ege» verwü- stung der Synagoge. Trotz der SicherheitSmaß- nahmen kam e« in der verflossenen Rächt zu
größere« Krawall«», weil vier au» Bukarest eingetroffene Studenten die jüdischen Passanten angriffen und blutig schlugen. Die Unruhestif- ter wurde« verhaftet. DaS GerichtSgebäude ist von einem starken Militärkordon umgeben und auf den Straßen patrouilliert Kavallerie.
DaS ist eine ganz gewaltige Ziffer, belastet sie doch jeden Deutschen mit einer Schuld von rund 160 Mark. Diese Schuld ist aber ein Kredit, eine VertrauenSbekundung, ein Glaubensausdruck — um einsttal dem Worte Kredit in seiner ursprünglichen Bedeutung zu folgen — dafür, daß der Deutsche die 160 Mark nicht vergeuden, sondern damit arbeiten wird, sie nicht nur verzinst, sondern auch zurückzahlt. Diese Glaubenskraft des Geldgebers Wird noch verstärkt durch die Tatsache, daß der Deuffche selbst ebenfalls Forderungen auSstehen hat; auch er gibt Bargeld-, Waren-, Jndustriekredite an daS Ausland. Sie betragen einschließlich der hohen Russenkredite mindesten» 3,2 Milliarden Mark. Der Deuffche, der durchschnittlich 160 M selbst ausgenommen bat, läßt also fünfzig Mark von sich au8 im Auslande arbeiten. Die Kreditfteudigkeit, die Glaubentkrast deS Geldgebers an den Deutschen wird aber vor allem durch die Sicherheit gestärkt, daß Teuffchland mit den Krediten, die ungeheuren Hilfsquellen seiner eigenen Wirffchaft gewinnbringend erweitert.
DaS ist 1927 in ganz besonderem Umfange geschehen. Der LeistuugSubers ch u tz erreicht nach Abzug des Verbrauchs Deutschlands an Lebens- und Gebrauchsmittel die glanzende Ziffer von zwölf Milliarden Mark. Setzt man von ihr die kreditierten Auslandszuschüsse des Jahres in jeder Form ab, dann bleibt ein Leistungsüberschuß, ein Anlage suchender Reinverdienst von 7,6 Milliarden oder rund 120 Jl auf den Kopf der Bevölkerung aus dem Gewinn e i n e s I a h r e S. Die Betrachtung zeigt überzeugend, daß die zehn Milliarden Auslandskredite zu einer Befruchtung der deutschen Wirtschaft ohnegleichen geführt haben und bedenkenlos gesteigert werden können auch angesichts des Werts unsere» Volksvsnnögens, beträgt doch her vom Ausland selbst anerkannte Wert bet
Liebeswerben um Moskau.
Japan» «ommisfio» hat nicht viel erreicht. — Richt mal et« Handelsabkommen.
Land»«. 18. Januar. I Annäherung zwischen de» beide» Staate», »e- „J6 , sonders auf dem politischen Gebiet erziett wurde,
«u» Riga verlautet: Die japanische «ommts- Goto hielt ein Handelsabkommen für äußerst fion, unter Führung deS Grase« Goto ist auS wünschenswert, obwohl ein gegenseitiges Ein- M-Skau abgereip, ohne daß anscheinend eine'vernehmen noch nicht erziett sei.
Das Elsaß weiß es besser.
Selbst England setzt Part» in» Unrecht.— Eine sanfte Warnung.
London, 18. Januar.
Die jüngsten schwere» Slsaßkonflitte zwingen die Blätter jetzt zur Stellungnahme. Die El- süßer hingen fest an ihrer germanischen Mutter- sprach« und bestünde» aus der Erziehung ihrer Kinder in diesem Dialekt. Die atteingeseffenen elsätzischen Verbände seien doch ein besserer Be- urtetler differ Verhältnisse al» die Pariser Zeitungen. Obwohl die Angelegenheit deS Elsaß «' ■ französische Sache fei, fo fei sie doch für freundlich gesinnte Ausländer, von allergrößtem Interesse, da Erklärungen und nüchterne Kom- meutare unausbleiblich sein müßten.
Die Bresse al» Dvlkrrbrückr
Prag, P. Januar.
Die reichsdeutfchen Journalisten waren gestern im Kloster Strahov und besichtigten bann die Prager Burg. An einem auschlietzcndeu Frühstück aus der deutschen Gesandtschaft nahmen u. a. der deutsche Gesandte Dr. koch der tschechische Justizminister ufto. teil. Im Anschluß daran besuchten sie die beiden deutschen Minister Dr. Mayr-Harting und Dr. Sping. Aus einem späteren Souper betonte Chefredakteur Dr. Höber-Köln die kulturpolttische Arbeit der katho- lischen Journalisten, die heute mehr denn je berufen und befähigt find, die V ö l k e r v e r ständig u n g zu fördern und zu unterstütze».
gen allein 24,6 Milllar-ischeu denn auch spielend bewältigt, sind immer der Ausdruck wird ihre Verpflichtung erst durch bie iteit an eine Wirtschaft rnilliarben. Im Normaljahr t
Drückend
sie Dawes-
„franfen* Schuldnerland.
Stärke. Die Ansprüche der AuSlandSverpflich- tung von 10 Milliarden werben von ben Deut»
Reichsbahnanlat, den. Große Kredite sind der Vertrauenswürdigkeit an eine Wirffchaft und an die Leistungsfähigkeit einer Bevölkerung Kredite an sie sind immer der Ausdruck ihrer
ichtung erst durch ------------- Im Normaljahr werden sie 2,5 Milliarden kapitalisiert also mindestens vierzig Milliarden benagen. Dadurch erst würde Deutschland künstlich zu einem hoffnungslos
3a oder nein.
Preußen für. andere gegen Einheitsstaat
Berlin, 18. Januar.
Am zweite» Tag her Länderkonferenz trat der sächsische Ministerpräsident feelbt für die Entwicklung zum Einheitsstaat ein, jedoch unter der Voraussetzung, daß bie wirtschaftlichen und kulturellen Errungenschaften der Länder erhalten und gesichert bleibe». Preuße» wolle ab« Watten, biS bie übrigen Länder lebensunfähig geworden feien und ihm bie reifen Früchte in ben Schoß fallen würden, m» bann va» Grotzpreußen al» Reich hinzustellen Schon das Verhältnis Preußen zu Hamburg lasse die außerordentlich geringe Rücksichtnahme Preußen» auf andere Länder erkennen. Ebenso wandte sich Heldt aber auch gegen den rückständigen Standpunkt der füddeuffchen Län- der und empfahl dem Reich mit der nötigen Sparsamkeit selbst voranzugehen. Minister Dr. Leulheußer-Thüringen verwandte fich für die möglichste Rücksichtnahme auf bie kleineren und mittleren Länder bei ben erforderlichen Aendetungen der ReichSversassung. Die Vereinfachung und Vereinheitlichung der Verwaltung möge angebracht sein, aber die Schritte zur Aenderung müßten wohl überlegt werden. Der Staatspräsident UlrichvonHessen bedauerte, daß bte Referate lediglich negativ eingestellt gewesen seien. Er empfahl den lieber» gang verschiedener verwaltungSgediete, wie z. D. daS der
Justizverwaltung, auf da» Reich.
Er schlug vor, daß eine Kommission bie Wege zum Einheitsstaat prüfen solle. Der badische Staatspräsident Remmel« meinte vom Standpunkt der Finanzftagen aus. daß man »bie letzten Konsequenzen klarmachen se, um nicht in einen gefährlichen und unorganischen ZenttallSmu» zu berfaffen. Danach sprachen noch ein hal-beS Dutzend Länder- Präsidenten. »
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Auf halbem Wege.
Brauns Für und Aber.
Ministerpräsident Braun legte da» Schwer- gewicht auf die staat»politischen Ber- hältnlsse, die in dem alten Reiche nur erträglich Ware» durch die Hegemonie Preußen» und die Personalunion Mischen Reich und Preußen. In Weimar ist man auf halbem Wege zum Einheitsstaat stehen geblieben, und au» differ Halbheit ergibt sich die ganze Unhaltbarkeit deS heutigen Zustande». Den Ländern ist da» Rückgrat jeder Staatshoheit, da» heißt die F i n a n z« {»oheit, int wefentlichen genommen. Da legt die Wurzel des ganzen Nebel». Jetzt liegen bie Dinge tatsächlich so, daß e» eine Reihe von Ländern gibt, die zwar ben Willen, aber nicht mehr die Kraft — die finanzielle Kraft — haben, ihr eigene» staatsrechtliches Leben auf« rechtzuerhalten. Ich stehe auf dem Standpunkt, daß kleine Länder, bie den Willen und bie Kraft zur Eigenstaatlichkeit haben, gegen ihren Willen
nicht gezwungen werden können, ihre Eigen- staatlichkeit «tfougebett,
und ich stehe auch nicht an, hier zu erklären, daß bte preußische Regierung, soweit ich ste beein- fluffen kann, stets bavon ««»gegangen ist, daß wir durchaus keinen Zwang auf kleine Länder auSsiben wollen, fich Preußen anzu- schließen. Der jetzige Ausbau, die jetzige Zweiteilung in Reich und Preußen sei auf die Dauer nicht zu halten und müsse dazu führen, daß fort« gefegt auch die Reichsregierung bestrebt sein müsse, fich draußen eine Verwaltung zu schas« sen. Da» führe naturgemäß, da ja bei diesem Vorgehen Länderverwaltungen nicht erspatt würden, zu einer Aufblähung der ReichS- verwaltung, zu einem Dualismus, der letzten Endes nicht nur teurer fei, sondern für bie t'rtflbaft, für unser Volk ganz außerordentlich schwerwiegende Folgen habe. ES gibt für mich, da wir auf dem halben Wege nicht stehen bleiben können — darüber sind wir unS alle einig — nur ein weitere» VorwättSgehen.
MinisterpräMent Braun sprach sich sodann ’eaen den Gedanken au». Staaten, die ihre Selbständigkeit aufgeben wollen, zu Reichs« ländern zu machen und fie demgemäß unmittelbar vom Reiche verwalten zu lassen. Ein derartiges Borgeben würde ben Zustand, wie haben und wir wir ihn für unhaltbar erachten, noch mehr komplizieren. Ein norddeuffches Reichsland würde nach meiner fester Ueberzengung zu einer Spaltung be» Reicke» in ein norddeutsche» Reich und ein süddeutsche» Reich führen. (Zuruf: Off.etteich!).