Einzelbild herunterladen
 

Meter Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

in» Oan8 in der GeUbälElle abaebolt laW Ä Dur» die Po« monatli» 4.- Jt aBW»ü«ftIf» Snfttauneeotbüln. ft erntirre tber 951 und 9M ftör antwrlanat eingesandte BeitrSar kann die Redaktion ein« «eraniwonung oder LewSdi i« keinem ftaüe übernedmeo Rvck^hlung d«S Be,ogSgelde» oder Ansorüche weg«" etwaiger nid» ordnung»mas,>g«r titefemne t« au8ae>LlokIen. Postscheckkonto ÄmnffOTt a M Romme, «3». Eioxinommer 10 4 vonnwgSnummer SO 4.

Hessische Abendzeitung

»nzeiaenin-rise: SlndetmMde »«IchSktSaiueiae» die ww-ÄeUe 10 4. aoSwSniae GeschSkiSan,eigen dir mm-^eile 10 4. »amilienanreigen die ww-Zeile 10 4. Klein« «tilgen a»8 Raffel 5a8 Son »4. auswarnge kleine «nreigen d-e mm. Seite 10 4. Reklamen die mm-Selle 88 4. Cffertflebübr 26 4 (bei >-instellun, ffi 41.Jie»nungSbetrage innerhalb 6 Tagen lablbar ftüt die Richngke^i aller durch »ernf»reibet ausgegebenen Anzeigen sowie für flufnahmrtaten und Platze kann oichi garantiert werben. Mt Anzeigen nm besonder» schwierigem Datz 100 Pro,en» »nftolaa. Druckerei: LLlachiholstr. 28'80. a»ef<b«ft8fieBe: Kölnischettr. 6.

Rümmer 12. Amlltche« Organ der Stadl Kaffe» Sonnabend, 14. Januar 1928. Amtliches Organ der Stadt Kaffel 18. Jahrgang

Zieht die Teuerungöschraube wieder an ?

Das große Weckens

Asten« und Amerika» Janet sammeln sich. Bon

Rur so kann Wohlfahrt gedeihen.

Ausgleich zwischen Kapital und Arbeitet

England läutet den Jndustriestieden ei«,

London, 13. Januar.

aonnenen Jnduflriesrievens- sich die Blättet optimistisch, daß die anwesenden Unter-

Sie tannen «Boston nicht leiben

Jahre 1907 an bet Hinrichtung von Revolutio­nären teilaenommen haben. Den Angeklagten,

Rach Revyml im... BaWLusischiss

eine neue Uebertaschung auS London.

keinerlei gesetzliche Handhabe.

Der Arbett-miNifler greift ein.

Die Schraube ohne Ende.

Gegen die Berteuerung der Eisenpreise machtlos.

Berlin, 13 Januar

Zur Erhöhung der Eisenprelse wird gemel­det: Die Erhöhung ergibt sich zwangsläufig aus der Durchführung deS Drei-Schichten. Systems. Die Verteilung de» wichtigsten Grundstoffes unserer gesamten Wirtschaft muß notgedrungen zu einet Drosselung der gesamten

endet fein.

Berlin, 13. Januar. (Privattelegramm, i Metall- und Holzarbeiterversammlungen be- schloffen gestern, neue Lohntarifsorderungen zu stellen, die um 8 Prozent höher liegen. Auch die städtischen Arbeiter schloffen stch an.

Esten, 13. Januar. (Privanelegramur) Der ReichSarbeitSminister Braun sowie der Schlich- ter Dr. Ivetten sind heute mit dem Arbeiigcber- verband und den Arbeitnehmern zur Klärung der schwebenden Stretfragen tn der Großeisen- Industrie zusammengetreten. Die Berhand dürften in den frühen RachmittagSfiunden be-

ter, denn Sie wiffen nicht was sie tun . Sie war sehr ruhig, anscheinend resigniert und nahm kaum an den Vorgängen ein Interesse. Die beugte sich jedoch krampfhaft aus dem S t u h l n a ch v o r n al» der Strom eingeschal- tet wurde und sprengte fast die Beinschnallen. Gray wurde neun Minuten später hingerichtet. Er erschien ebenfalls ruhig, murmelte jedoch dauernd vor sich hin, wobei er anscheinend an­der Bibel rezitierte, die et dauernd gelesen hatte.

Newyork, 13. Januar.

Im Sing-Ding-Gefängnis ist gestern abend Frau Ruth Snyder wegen der Ermordung ihre« Mannes hingerichtet worden. Rach ihr wurde ihr Komplize Gray hingeuchtet. Der Mordprozeß hat, wie berichtet, in der amerika­nischen Oeffentlichkeit großes Aufsehen erregt.

Paris, 13. Januar. | -v- - - - d

und ein Generalstaatsanwalt sowie mehrere füllt hätten, erklärte daS Gericht, sie hatten be- Polizisten zum Tode verurteilt, weil sie im missionieren sollen. (.)

Frankreich iützt vom AntikriegSpaN ad

Pari», 13. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Laut Pressenotiz berechtige KellogS Antwort auf den AntikrtegSpakworschlag zu der Hoff-

Brüssel, 13. Januar.

Bei Eröffnung der von der Gesellschaft für intellektuelle Beziehungen zwischen Belgien und Rußland veranstalteten Ausstellung zerschlugen etwa 50 Studenten, die die aufsickitführenden Beamten festhielten, u. a. die Fenster zertrüm­merten aufgehängte Gemälde und Tafeln. Dann zogen sie sich geschlossen zurück, wobei sie Flugschriften zurückließen mit der Unter- schrift,Die nationale belgische Jugend" und mit der Aufforderung sich gegen die Sowjets zu vereinigen. In den demolierten Räumen

Zur gestern begonnenen JndustriesriedenS- konferenz äußern sich die Blätter optimistisch. Sie heben hervor, daß die anwesenden Unter­nehmer eilt Kapital von einet Milliarde Pfund vertrete« während die beteiligten Gewerk­schaftsführer 4 300 000 Arbeiter hinter sich ha- bewDer Borsilende Sir AlsredMond schlug die gemeinsame Erörterung neuer industrieller Methoden und industrieller Verschmelzung nor, sowie Erörterung des Problems der Arbeitet, die durch neue Erfindungen auSgeschaltet wer­den der Pensionen, der Wohnungsfrage, Wohl­fahrt und der Arbeitslosenversicherung, der Vermriduna von Jndustriekämpfen usw. ES wurden dafür Ausschüsse von Unierneymeru und Gewerkschaftlern ernannt.

London, 13. Januar. !--------------

In England wird zur Zeit ein sogenanntes satzung noch dreißig Baby-Luftschiff für den Ozeanverkehr gebaut, nen.ES wird noch da« nur 38 000 Pfund kosten wird. Trotz feinerR 100' fertiggestellt sein.

Kleinheit wird eS außer der K8köpsigen Be­satzung noch dreißig Passagiere befördern kön- noch vor dem Riesenflugzeug

^raguagewahrt Werden können. DaS ist ein I Konjunktur führen. Die Regierung hat dagegen präziser und nicht unbilliger Vorschlag, und an' »»inerte; »eteniim- Landbabe, ihm wird sich zeigen, wie man von Washington aus die Konferenz von Havana zu leiten gedenkt.

mmg, daß die schwierigen Verhandlungen zum Abschluß eine» mehrseitigen Vertra­ge S über di« Aechtung de» Krieges im günsti­gen Sinne fortgeführt werden. Die franzö­sische Antwort werde wahrscheinlich am Sonnabend in Washington überreicht werden.

Das war ein Geschäft r

DaS Fettnäpfchen der Reparationsschwindler. Paris, 13 Januar.

Weitere Haussuchungen in der Sachlicfv- rungsaffäre wurden gestern vorgenommen. Bei einem gewissen Daul und dem Borfitzenden der Getreidesyndikatskammer Benedirt. We­gen Betrügereien bei Hopfenlieferungen wur­den im Elsaß viele Haussuchungen vorgenom­men. Und zwar sollen 8000 Doppelzentner schlechter Hopfen, der höchstens einen Kauf- wert von 25 Mark pro Dz. gehabt habe, bi» zu 600 Mark bei einer Provision von 540 Franken pro Dz. fakturiert gewesen sein.

Wüste Bandalenszenen in der belgischen Sowjet-Ausstellung.

bedecken Papier, Bücher. Glasscherben, Stoff- fetzen den Boden meterhoch im wüsten Durch­einander. Da» ZerstörunaSwerk vollzog sich in wenigen Augenblicken. Sierst ging eine Büste Lenius in Trümmer. Unter ohrenbetäubendem Lärm wurde hierauf daS gesamte übrige Mo­biliar, Plakate, Bilder, Tafeln, Schaukasten und Vorhänge demoliert. Aehnliche Szenen spielten sich gleichzeitig tn dem oberen Stock- werk ab. Zwei Teilnehmer erklärten, daß sie gegen die Schaustellung von Lügen protestieren sollten.

Ja« hat die Mit nach nicht erlebt

Blutgericht an bet Wolga. Zarenbeamte müssen für 1907 büßen.

Dr. Paul Rohrbach.

In Schanghai fand kürzlich eine ..panasta­tische Konferenz" statt mit über 50 Abgeordne- , ten aus Japan, China, Indien, der Türkei, < Arabien usw. unter der ParoleAsien den, Asiaten I" Sie erhält schon heute eine gewisse , Stärke durch da» zunehmende Empfinden der, astatischen Völker für ihre tatsächliche, Ausbeutung durch die Europäer, vor allen. Dingen durch England, und sie ist gesördert j worden durch die Erfahrungen der Asiaten im i Weltkrieg. Besonders geschah da» durch die Ver-, kündigung vom freien Selbstbestim-- mungSrecht der Völker, daS die Alliierten leichtsinnig genug waren, als ein Kampfmittel > gegen Deutschland zu benutzen. Merdings heißt Asien für die Asiaten" im Grunde mit dar- ; selbe wie: Japan» Hand über Asten, zum min­desten Über Ostasten! Die Chinesen forderten in Schanghai die völlige Räumung Chino» durch Japan und außerdem die aktive Hilfelei­stung in ihrem Kampf gegen dieungleichen Verträge, die den Europäern Vorzugsrechte in China gewähren. ES versteht sich von selbst, daß eine Bewegung, die noch so im Anfangs- stadium ist, unmöglich auf ein oder zwei Kon- giessen zu sichtbaren Erfolgen geführt werden kann. Daran denken die Führer auch selbst mwt. Wa» sie wollen, ist vor allen Dingen die Pflege de» »anasischen Gedanken», daS Aus­streuen einer Saat, die dadurch wächst, daß die Delegierten in ihre Heimatländer zurückkehren und dort verbreiten, waS auf der Konferenz ge- sprachen wurde. Der Boden dazu ift in allen astatischen Ländern heute schon weit anfgelocker- ter, alS viele glauben.

Ein Gegenstück ganz anderer Art zu den pan- afialischen ist der panamerikanische Ge- danke. Am 16. Januar wird in Havana die sechste panamerikanische Konferenz eröffnet werden und zwar durch den Washingtoner Staatssekretär Kellogg. Der erste Kongreß hatte n. a. proklamiert: Schlichtung von Streitigkei­ten durch ein obligatorisches Schiedsgericht, Gründung eine» allamerikantschen Zollvereins, Schaffung einer allamerikanischen Eisenbahn durch beide Kontinente, ein einheitliches ameri­kanisches Münzsystem usw, Von allen diesen Ideen ist keine einzige verwirklicht worden. Programmatisch steht der Gedanke der paname­rikanischen Union noch eben dort, wo er vor vierzig Jahren stand. Dagegen ist im Laufe dieser Zeit ein starkes Mißtrauen, das sich auf bet sechsten Konferenz wohl zu einer planmäßi­gen Opposition verdichten wird, bei den La- tetnamerikantschen Ländern ohne Ausnahme ge­gen die Vereinigten Staaten entstanden. Die Idee der Union und der panamerikanischen Kon­gresse ist von Washingwn ausgegangen, wo man sie als ein Mittel benutzen möchte, um zu einer tatsächlichen Vorzugsbehandlung und freund­schaftlichen ökonomischen Durchdringung in Süd- und Mittelamerika und Mexiko zu gelangen. Voraussetzung dafür ist, daß die Politik des großen BruderS" in Nordamerika bet den übri­gen amerikanischen Sintern, die alle der latei­nischen Gruppe angehören, Vertrauen findet. Davon aoer kann keine Rede sein.

Der Hauptvorwurf gegen Washington ist seine in Nicaragua offen betriebene Gewaltpo­litik, die darauf zurückgeht, daß die Vereinigten Staaten auch die zweite mittelamerikanische Ka- nalzone fest in der Hand halten wollen. Der Panan.akanal ist durch Erdbebne bedroht und kann durch einen einzigen geglückten Angriff japanischer Flieger auf eine der Schleusen un­benutzbar gemacht werden. In Nicaragua bil­den zwei große Seen und der Lauf des wasser­reiche» Flusses San Juan günstige natürliche Vorbedingungen für die Herstellung eine» zwei­ten Kanals. Die Bevölkerung des kleinen Staa­tes aber möchte lieber von der Vormundschaft Nordamerikas frei fei und hat dafür größten­teils zur Waffe gegriffen. Was in Nicaragua die Kanalreion ist, daS ist in Mexiko daS P e - troleum und in Costa Rica sind es andere private Interessen des amerikanischen Kapitals, «'le Erfahrungen dieser drei Staaten machen ganz Südamerika mißtrauisch gegen die Wer- buna im Namen einer Idee, die bisher nur auf Worten beruht hat, während die Taten ihr wi­dersprachen. Kellogg wird in Havana deshalb einen schweren Stand haben, und als eine Art von Auftakt zu den Verhandlungen hat jetzt eben die argentinische Pölkerbundsliga zur Ein­stellung der militärischen Maßnahmen in Nica- raaua aufgefordert und eine Kommission Verla'",t, die feststellen soll, auf welche Weise die nordamerikanischen Interessen iy Ni-

Sin Mörderpmr aus dem Zobesftufjl

Eine furchtbare Szene im Sing-Sing-Gefängm«.

Newyork, 13. Januar.

«l« Frau Snyder auf den elektrischen Stuhl geschnallt wurde, sagte sie:Bergieb ihnen Ba-

Zeder soll wählen.

Graf Westarp spricht im Kasseler Stadtpark.

8et ktarkdeluckte« «toben Etabtoarftaal tat «eitern abend der Cbeifommanbietenbe der Dentlcknatioualen, Gras Westarv. die Pa­rolen und Marschziele für die nächsten Wahlen anS. worüber unser A-Mltarbelter berichtet:

In mehr al» D^stündiger, von stählerner Geistesdisziplin zeugenden Rede, die durch alle echs Erdteile politischer TageSnöte hindurch« agte, wurde in scharf abgehetzten, oft spitz ge- chlissenen, oder vorsichtig gewählten Worten eine Fülle der Gesichte herauSgeschleudert, der man nur in Stichworten beikommen kann. Kaum etwas Neues brachte die heute allen Par­teien von Hergt bis Höllein in Fleisch und Blut übergegangene, von denKasseler Neuesten Nach­richten^ selbst an leitender Stelle nach allen Rich­tungen hin wiederholt beleuchtete autzenpoli­tt s ch e B i l a n z und eiserne Ration: Erwachen bezw. Lossage von den Locarno-Thoiry- und Genfer-Träumen; Rechtsanspruch aus sofortige völlige Räumung ohne jegliche Kompensationen oder neue Kontrollvögte in der neutralen Zwi- chenzone, Befreiung von der Kriegsschuld- und einem Dutzend anderer Versailler Lügen, für die der geeignete Moment abzuwarten ist; Ab­rüstung auf Grund unserer eigenen restlosen

Entwaffnung auch der anderen, gegen die Frankreich und feine Trabanten das stysterifche Sicherheitsgeschrei aI8 Beschwörungs­formel anwenden; ein schroffes, unumstößliches Nein" gegen ein Ostlocarno usw. Wie über­haupt da» Ostmärkerblut Westarps bei den War­nungen vor der gegen Ostpreußen anbran- denden Polenflut stärker aufwallt. Auf und ab liegen Linke und beide Hände bet der Rück­forderung der uns entrissenen niemals zu verschmerzenden östlichen Gliedmaßen, bei den lolnischen AbschnürungSintrigen gegen Ostpreu- ;en» Landwirtschaft, mit deren Wohl und Wehe auch daS deutschnationale Hauptziel

Ernährung auS der eigenen Scholle steht und fällt.

In diesen Kern- und Lebensfragen wie auch in anderen sei die Partei nicht umgefallen, sondern nur in der Koalition zu Kompromissen gezwun­gen worden. Beim Thema Dawesrevision mit der unmenschlichen Blutabzapfungsmethode weist der schlagfertige Taktiker sehr geschickt Aufwertuagsvorwüfe aus dem Pu­blikum zurück; wobei er für die Partei noch Trophäen aus dem großen Entwertungsfchlam- massel herauSholt und letzten Endes für die furchtbare

Verarmung, Ausbeutung und Verelendung die Reparationen und Fremdherrschaft ver­antwortlich

macht. AlS aus der Versammlung heraus nach einem Ausweg gefragt wird, weist Westarp auf die angekündigte Endsumme hin, die natür­lich der deutschen Wirtschafts- und Steuerlast angepatzt sein muß. Ein unvorbereitetes Hin­einschliddern in einen unerträglichen Endver« trag wie beim Dawesabkommen werde eine be­reits mateiialfammelnbe Kommission verhüten. Sehr energisch wehrt sich Westarp gegen den Trugschluß von links als ob Neuwahlen im Anschluß an die französischen einen Umschwung bringen oürben. Eine fest eingespielte Regie­rung könne sicherer auftreten und bessere Erfolge zeitigen. Auch harre ein halbes Dutzend unauf« iäubbarcr Gesetze sowie der Etat, die Abbür- düng der Landwirtschaftsschulden usw. der Er­ledigung. Das KrtegSschädengesetz dürfe nicht endgültig fein, sondern müsse spätere Ent- schädtgungen offen lassen. Den Rentnern sei wegen ihrer Sonderlage ein Rechtsanspruch in Höhe von 150 Millionen zu gewähren und zwar ohne Verkoppelung mit anderen Soziallasten. Auch tte Schwierigkeiten beim christlichen Schulgesetz feien neuerdings nicht mehr un­überwindlich wenn natürlich auch vorzeitiges

Scheitern an dieser RegirrnngSklippe

nicht völlig ausgeschlossen sei. An der vom Lutherdund propagierten Erneuerung des Reichs wolle die Pattei vertrauensvoll Mitarbeiten, wenn die Pattei auch den unitarischen Ein­heitsstaat ablehne. Beim Versagen der großen kommenden Länderkonferenz wolle sie mit eigenen praktischen Vorschlägen hervortrc- ten. allen Gangarten reitet dann der streit- bare Graf das Parteisteckenpferd einer Ver­fass u n g S r e f o r m, die der Despotie der Partei- und dem Absolutismus'der Parla- mentSübel, der Quelle aller Vcrschwen- duugSwittschast, den Garau» machen soll. Der Reichspräsident müsse

Kabinett und Kanzler stürzen

und ernennen können, nicht baS Parlament. Die Nebeneinanderregiererei in Reich und