Einzelbild herunterladen
 

Freitag, den 31. März 19o5

14. Jahrgang

»^«-M

u. -auptexpMtio«: Dietzen, Deltersweg 88* ltt*f#te*w*f*M Nr. M».

thMtM entbreit : abgehelt monatlich dO Pfg., in's H«tS -â«-t 60 Pfg., dmch die Poft bezogen vierteljLhrl.Mk.l.bO.

GGOttSKeilM-e«: Oberhesfische Familienzeitnng (täglich) und die Gießener Seifenblasen (wöchentlich).

Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

1 Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober- die Kreise Wetzlar w* Marburg 16 Pfg. sanft 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

(Gießener Uagebsatt)

Unabhängige Tageszeitung

(Gießener Zeitung)

für OberHeffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzerger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheflen.

Äle *

0 und

Ä *

ft *?/k

mer, âH $ Nacht Mb

^Meitè

sich das

i gehobener Nm. öen jo Eilich

blickte

ne Weinstâ igte er zu sm, sagen fiii E Inci Glasern ii-

1 sein GegAbki auf Dn und D Bruderherz," k

1 —mim—

Gin zweites Kronstadt.

Es wäre unbillig, den Franzosen streitig zu machen, daß süe einen gewissen ererbten Anspruch auf den Ruhm der Mrtierlichkeit haben. Sie sind es gewesen, die den Begriff eigentlich erst geschaffen und ausgebildet, die sich in der (Sadje selbst zu Lehrmeistern der Welt gemacht haben. Dann ist es gegangen, wie es zu gehen pflegt: die Schüler haben dein Meister erreicht, wohl auch übertroffen — doch jener wall auf den Namen des Lehrers und Meisters nicht verzich- tM, und diese gönnen in schöner Pietät dem längst Ueber* hüllten den Titel, der keine Gegenwartsbedeutung mehr hat. — Es liegt in der Natur der Sache, daß der, dem Nitterlich- feit Ergebnis der Schulung und Vorschrift gesellschaftlichen Brauchs ist dem ritterlicher Sinn nicht aus bem Herzen g-fiiflt, allmählich zu' einer Art Manieriertheit gelangen und in aller Aufrichtigkeit seines Tuns hauiptsächlich von der Melke, t sich bestimmen lassen wird. Ohne Frage tuar es r Mclich, als die Franzosen bei Beginn eines Gefechts den EMiärdern zuriefen: tirez les premiers — schießen Sie gierst. Man hat aber das Gefühl, als ob hier schon die fötzäne Geberde (le beau geste) es gewesen wäre, auf die eis den Akteurs am meisten ankam. Gerade der Anspruch, aM der Weltschulmeister in Sacken der Ritterlichkeit zu geb toen, barg die Verführung in sich, unter allen Umständen d-^uSch ein der Ritterlichkeit zu wahren und darauf mehr

n unb fünfen r mud) a(â auf das Wesen Gewicht zu legen. So wurde in g geradliniger Entwickelung die Eitelkeit erst zur Begleiterin, 'cr, leerte bann r dornn zur Herrin der Ritterlichkeit bei den Franzosen, denen

vor dem ehemalig niwn darum auch nicht unrecht tut, wenn man eine recht verließ geâ amëgebHbete Eitelkeit zu ihren nationalen Eigenschaften rechnet Das soll ohne jeden Vorwurf gesagt sein, denn wir wissen recht gut, daß Eitelkeit ein allgemeiner mensch-

Der cngliMe H L über einen Ä ragte er den % noch gar nicht; ^nete: „Es tut Lebens ist verlor lieber: „Versteh £er Fährmann s

likber Fehler ist, und daß der noch nicht der minder Eitle getimt werden kann, der neben dieser eine noch größere lütlmtugeud hat. Vielleicht dürfen es die Franzosen sogar als LÄb ar flossen, wenn man von ihnen sagt, daß Eitelkeit ihr grösster, ihr hervorstechendster Fehler sei.

Ihr Verhalten in der Marokkofrage beweist es. Daß die fÜLNzösnsche Regierung in Betreff Marokkos mit der englischen Regierung ein Abkommen traf, war vielleicht ganz klug ge- ddicht. Jedenfalls war die Klugheit auf englischer Seite, dÄiMm an der Themse fr die etwas luftigen Zukunftsanwei-

H(. fifngen auf Marokko sehr reale Gegenwartszugeständnisse in Mies Dienel Ägypten eingetauscht hatte. Daß die französische Regie- dersteht M w rmng „on p^m Abkon men nach keiner Seite Mitteilung zu te der Fährmam: Tm3(^n für nötig fand — weder an Spanien, das überlieferte Lebens verlor Ansprüche auf bestimmenden Einfluß in Marokko erhebt, ; das Boot M ■ cm Italien, dessen Mittelmeerstellung ein bekräftigtes Hrmann wM^ W^wiegen Frankreichs in Nordafnka kaum verträgt, noch ^ben; „Somit,4 ^ Deutschland, das in Marokko recht bedeutende und wach- : in großer M^ sende Handelsinteresfen wahrzunehmen hat — war weniger n töiitfc^ war mehr von Eitelkeit diktiert, der der Gedanke

^iires W- ■ sWmchelt, daß Frankreich niemand zu fragen, niemandes ÈZtzistiimnung einzuholen braucht. Daß der französische Un- te^r Händler in Fez sodann, als er den Sultan von Marokko schmierig und nicht zur Nachgiebigkeit bereit fand, sich fälsch- HId6 als den Wortführer Europas ausgab, das war schon wehr denn gewöhnliche Eitelkeit, das Ivar Renommisterei, u âd noch dazu recht unkluge Renommisterei. Hatte man sich

im Paris wirklich eingebildet, daß Deutschland mit stummer I ElrDbenheit einen Vertrag gelten lasse, den man ihm nicht aDL LI einmal mitgeteilt hatte? daß Marokko als ein Kismet Mosel- d âse französische Herrschaft hinnehmen werde, die nicht er- n l' 50J rww, die nur im verschwiegenen Traktat erschrieben war? bis £ ich ber Sultan nicht wisse, Frankreich sei nur für sich zu

^N DW berechtigt und fände für seine Ansprüche keineswegs

E^mopas Zustimmung?

I Mim ist die Marokkofahrt Kaiser Wilhelms gekommen. W” Fsmkreich, das Derstschland ignorieren zu dürfen glaubte.

. a W ^ie Vorteile seiner Marokkopolitik plötzlich und un- 1, wdHrkringlich versunken. Ein anderes Tunis sollte Ma-

Io für Frankreich werden, und auf einmal ist Marokkos Müdigkeit zu einer Forderung Europas gemacht, die «nicht ablehnen läßt.

1 L ÜÜÖL Und wieder ist die Eitelkeit für Frankreichs Politik be- .fiNmenb. Frankreich läßt nicht unbillige Ansprüche mit tOiger Resignation fahren — denn das widerstreitet Eitelkeit —, sondern schickt sich an, England um Hilfe ßivWgTchen. Wie einst in Kronstadt die französische Flotte k ^ der ^l§ russische Bündnis erbitten und besiegeln sollte, so soll gtuilW* 1 W tëe französische Flotte einen englischen Hafen aufsuchen,

* --serre uni die Welt glauben zu machen, daß England hinter Frank-

^j^M'Kich Ansprüchen siehe, was nicht der Fall ist.

^ Tas ist noch mehr als unklug: es ist nicht würdig, und ' dort nicht einmal die Entschuldigung der Nützlichkeit für sich.

, zollen irty ^ die Erbtugend der Ritterlichkeit, der Erbfehler der " Helfeit hat bei der französischen Regierung den Sieg ba-

®> ‘S*^-

Der Krieg in Ostesten.

Während vom Kriegsschauplatz gar keine Nachrichtm von v'igârelcher Bedeutung vorliegen, häufen sich die Mel­angen, die den

Frieden in naher Aussicht wissen wollen. Aus Poris wird aus angeblich zuverlässigen russischen Kreisen berichtet:

Es gewinnt den Anschein, als ob dernnächst wieder wie vor 50 Jahren der russische Krieg durch einen Pariser Kongreß zum Abschluß kommen soll. Bei Besprechung der zu gewärtigenden Friedensbedingungen Japans sind außer Rußland auch noch andere Mächte interessiert. Von welcher Seite die erste Anregung gekommen ist, läßt sich bisher nicht genau feststellen.

Der Vertreter der Newyorker Associated Preß in Peters­burg telegraphiert, er sei in der Lage, mitzuteilen, daß man schon den ersten Schritt zur Herbeiführung des Friedens ge­tan habe. Rußland habe Japan indirekt durch die Ver- mitteluug des Präsidenten Roosevelt einige negative Bedin­gungen mitgeteilt, auf deren Grundlage der Friedensschluß erfolgen könne, nämlich keine Gebietsabtretung und keine Kriegsentschädigung. Rußland habe es Japan überlassen, zu entscheiden, ob auf dieser Grundlage Verhandlungen be­gonnen werden könnten. Von Japan sei feine Antwort ein­gegangen.

Ein viertes russisches Geschwader.

Mit diesen friedlichen. Nachrichten disharmoniert auf­fallend eine Meldung aus Petersburg. Danach wird die Ausrüstung eines vierten russischen Geschwaders energisch be­trieben, das weit stärker sein soll, als ursprünglich beab­sichtigt war. Es werde bereits im April auslaufen.

In einer Petersburger Aufstellung werden die bisherigen Gesamtkriegsverluste der Russen

auf 280 000 Mann angegeben, die sich auf die einzelnen Operationen wie folgt verteilen: am Jalu 3000 Mann, bei Wafangkou 4000, bei Liaujang 26 000, am Schaho 44 000, in Port Arthur 55 000, am Hun Ho 15 000, bei Mukden 120 000, bei Tieling 2000, in kleineren Gefechten und Scharmützeln 10 000. Nach Angaben aus japanischer Quelle müßten die Gesamtverluste der Russen beträchtlich höher sein und sich auf mindestens 350 000 Mann belaufen.

Russlands innere pföte.

Die Kriegsereignisse, die für Rußland kaum ungünstiger sein könnten, als sie sind, bilden immer noch nicht die schwerste Sorge der russischen Regierung. Auf eine 9?icberlage mehr im fernen Osten kommt es nicht an. Im Westen und Süden ist man härter bedrängt, so daß man nicht daran denken darf, das vorhandene Militär aus den europäischen Bezirken fortzunehmen ober gar neue Aushebungen anzuordnen. Die Arbeiterunruhen, lange Zeit bedrohlich genug, sind erst durch die sozialistische Bewegung, jetzt burch nationale Bewegungen abgelöst worden, die weit gefährlicher sind.

Polen-Aufstände.

In Polen greifen beide Richtungen, die sozialistische und die nationale, ineinander. Ein in Massen verbreiteter Auf­ruf fordert die Reservisten auf, einem Mobrlisierungsbefehl nicht Folge zu leisten, vielmehr dem Zwang sich mit Gewalt 311 widersetzen. Der Kampf gegen den Absolutismus dürfe nicht aufhören, ehe nicht ein Landtag zur Entscheidung der Angelegenheiten Russisch-Polens einberufen und die wegen politischer Vergehen gefangenen oder verbannten Personen freigelassen worden. Die Polizeibureaus müsse man zer­stören, die hohen Beamten durch Bomben und Dynamit aus der Welt schaffen. In Kalisch an der preußischen Grenze be­waffnete sich ein Haufe von Landleuten mit Gewehren, Messern, -Stöcken, zwang die Arbeiter zur Arbeitsnieder­legung und verübte Plünderungen. Hier war die Militär- macht stark genug, die Aufrührer zu verhaften. Im Dors Lubor, Gouvernement Wilna, waren es schon die Soldaten- frauen, die revoltierten. Sie sammelten im Kronwatd Reisig und fällten Bäume. Der Förster und ein Gehilfe nahmen ihnen, das Holz ab. Anderen Tags aber erschienen die Frauen mit Aexten und Beilen wieder, demolierten das Haus des Försters, verprügelten den Förster und seinen Ge­hilfen jämmerlich, ebenso den Dorfältesten, der sie beruhigen wollte und sein Leben nur durch Flucht retten konnte. Mili­tär mußte aus Lida kommen, um die Frauen auseinander­zujagen.

Das Mißtrauen der Bürgerschaft

Die Gouvernements-Semftwoversammlung von Saratow hat den Mrit gehabt, in einer außerordentlichen Versamin- lung dem Minister del Innern gegenüber offen zum Aus­druck zu bringen, daß im Belagerungszustand kein Heil zu finden sei. Es bedürfe keiner komplizierten gesetzgeberischen Arbeit, um der Gesellschaft die bürgerliche Freiheit zu ge-- währen. — Damit ist der Nagel auf den Kopf getroffen.

Ein Vorschlag aus Ualta.

Noch deutlicher und präziser ist eine Arbeiterversamm­lung in Nalta gewesen, an der mehrere Tausend Personen teilnahmen, die gewiß nur zu einem geringen Teil Arbeiter im gewöhnlichen Wortsinn gewesen sind. Diese Versamm­lung forderte die Absck)affung der Gesetze zur Beschränkung

der bürgerlichen Rechte der Bevölkerung, Preßfreiheit, Ver» sammlungssteiheit, Gewissensfreiheit, Rechtsgleichheit für alle Nationen und Religionen, unentgeltlichen Unterricht auch in den mittleren und höheren Schulen, Berufung einer Volksvertretung und — unverzüglichen Frieden mit Japan! Einstweilen hat die Landbevölkerung den Anfang gemacht, ihr politisches Ideal zu verwirklichen, indem sie die Stadt galtet bestürmte, die Läden plünderte, das Grand Hotel in Brand steckte, die Gefängnisse öffnete und die Gefangenen freiließ.

Versteckte Großfürsten.

Daß sich die Großfürsten nicht behaglich fühlen, ist be­greiflich. Man kann ihre Aengstlichkeit verstehen.. Doch im­ponierend ist es eben nicht, daß Großfürst Wladimir weder bei Tage noch bei Nacht sein Palais nicht verläßt, und daß Großfürst Alexis geradezu für verschollen gilt. Man weist nicht, ob der Zar ihn verbannt hat oder ob er inkognito irrt russischen Süden lebt. Man bringt sein Verschwinden mit den Unregelmäßigkeiten in der Verwaltung der Flotte, deren Chef er ist, in Zusammenhang.

Der Plan des Ministers des Innern.

Gegenüber diesen mehr oder minder offenkundigen Vor­gängen erscheint das Verhalten des Ministers des Innern Bulygin überaus schwächlich. Bei einer Besprechung — die Äs privat bezeichnet wird — über die Frage der Einberufung von Volksvertretern erklärte er, eine bestimmte Ansicht überhaupt noch nicht zu haben. Er sei wohl dafür, daß man „von Zeit zu Zeit" eine Versammlung von Volksvertretern stattfinden lasse, auch daß man zu den Arbeiten der geplanten Reform-Konferenz Vertreter der Semstwos und der Städte zuziehe: doch war er noch im Ungewissen, ob diese Vertreter zu wählen oder zu ernennen seien.

Zugeständnisse an Finland.

Wie gegenüber den Polen, zeigt der Zar auch gegenüber Finland einen Schein von Nachgiebigkeit. Die Petition des finischen Landtags, betreffend die Wiedereinführung des ge= ketzlichen Zustands, ist wenigstens teilweise beim Zaren zu­gelassen worden, der angeblich zu gewissen Zugeständnissen bereit ist, z. B. zur Erneuerung der Bestimmung über die Unabsetzbarkeit der Richter, und zum Verzicht — allerdings nur für dieses Jahr — auf die Geltung der Verordnung von 1901 über die Aushebung von Rekruten. — Aus der Kargheit der Versprechungen des Zaren könnte man eigent­lich schließen, daß sie aufrichtig gemeint sind.

Die Politik.

4< Wie bekannt, hat der preußische Staat eine beträchtliche Zahl Htbernia-Aktien erworben. Am Donnerstag hat die erste Generalversammlung nach dieser Erwerbung stattge­funden. Ter alte Aufsichtsrat wurde wiedergewählt, ohne Rücksicht auf den Aktienbesitz des Staates. Solche Rücksicht will man erst nehmen, wenn der schwebende Rechtsstreit mit dem Fiskus beendet ist. — Sehr klug ist dieses Verhalten nicht. Die beteiligten Großindustriellen beachten zu wenig, daß der Staat die Klinke der Gesetzgebung in die Hand nehmen könnte, und daß der Minister, der das verhinderte, gerade der ist, den sie so brüskieren.

Türkei.

c& Der Anschluß der Insel Kreta an Griechenland wird von den Schutzmächten doch nicht so ohne weiteres gutge­heißen. Prinz Georg von Griechenland, der Gouverneur von Kreta, hat seine eigensinnigen Schutzbefohlenen dringend gebeten, von ihrem Beschluß Aband zu nehmen, da sonst die Großmächte ihre Truppen nach Kreta schicken würden, um die Ordnung wiederherzustellen. — Mittlerweile hat in Saloniki der Woiwode Towan den „heiligen Krieg" gegen die Türkei proklamiert. Der wunderliche Heilige hat mit einigen Mordtaten den Anfang gemacht.

Hof und Gesellschaft.

Während seines Aufenthalts in Lissabon machte der Kaiser einen Familienausflug mit den beiden Königinnen und dem Jnfanten nach dem Sommerpalast Cintra, er­freute sich der wunderbaren Fernsicht über die Berge, die Küsten und das Meer und machte ben Abstieg durch die herrlichen Kamelien gärten. Darauf fand bei dem deut­schen Gesandten ein Diner statt, und daran schloß sich eine Soiree, zu der auch die Gäste des Kaisers bei der Mittel­meerfahrt geladen waren.

*** Die Kaiserin besichtigte in Taormina mit den beiden Pringen das griechische Theater-. Auf dem Wege dorthin wurde der Kaiserin von deutschen Touristen eine herzliche Ovation dargebracht.

DLMlWèr tu&bstag.

(176. Sitzung.)

CB Berlin, 30. März.

Die heutige Fortsetzung der dritten Etatsberatung ver­flachte zum großen Teil in unerquicklichen persönlichen Au^ einandersetzungen, die auf der Tribüne des Reichstags doch niemals zu einem greifbaren Ergebnis führen können. Erst wurden die Debatten aus der zweiten Lesung über Aerzte