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J«sertio«Spreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober- Hessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg- sonst 15 Pfg.

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Redaktion u. Haupterpeditton: Gießen, Seltersweg 83.

Ferusprechauschlusi Nr. 362.

Neueste Nachrichten

(Gießener Gagevratt) Unabhängige Tageszeitung (Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marvmg und Wetzlar; Lakalanzeiger für Gietze« und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizetamtes Gießen und anderer Behörden von Oberbessen.

und begrüßte die jedoch einige Ver- Liluation nicht recht Dar die Frau Kon­signiert. Um sich das sie an den Käfig PLge! von dem Sie ißes Piehchen! Ein- pitft horchen heißt uh mal Archen!" «n ganz schiefen Kopf im Gemck. Er schien

Plötzlich aber raus- s Hang genau so, als inem Stück Primtabak

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Die deutsch-englischen Beziehungen.

Zwischen Deutschland und England ist eine gewisse Spannung eingetreten. So sagt man. Die Zeitungen er­zählen es und bringen manche Belege dafür bei. Zum Bei- ^icl das englisch-französische Marokko-Abkommen, gegen das Deutschland Einspruch erheben mußte. Zum Beispiel ferner bie englisch-französische Entente, die sich doch nur gegen Deutschland richten könne. Zum Beispiel drittens die kaum noch mißzuverstehenden Reden und Artikel des Zivillords )er Admiralität, Lee, und des früheren Admirals Fitzgerald. Zum Beispiel endlich das Verhalten König Eduards Don England der einer Begrüßung Kaiser Wilhelms beinahe geflissentlich aus dein Wege gegangen, während er den Kaiser Franz Josef besucht hat, zweiinal bei Herrn Loubet schon gewesen ist und zum drittenmal in demselben ^ahre nach Paris zurückkehren will. Das klingt wirklich, als ob es von einiger Bedeutung wäre. Sehen wir aber einmal zu, ob es genauerer Prüfung standhält.

Es ist füglich selbstverständlich, daß England überall englische Interessen wahrnimmt und es anderen Staaten überläßt, ihre Interessen selbst zu hüten. Von diesem legi­timen Standpimkt aus betrachtet England seine Abmachun­gen. Das Abtoinmen mit Frankreich wegen Marokko brachte Englaiid positiven Vorteil: nämlich die endgültige Aner­kennung seines ägyptischen Besitzrechts durch Frankreich. Dafür gestand England zu, daß Frankreich von England nicht gehindert werden solle, in Marokko sein Ueber gewicht fest zu etablieren und durch ein Protektorat die Besitz­ergreifung von Marokko vorzubreiten. Sich mit Deutsch­lands etwa entgegenstehenden marokkanischen Interessen auseinanderzusetzen, war Frankreichs Sache. Herr Delcass0 glaubte, Deutschland einfach ignorieren zu dürfen. . Er bildete sich sogar ein, daß er England bei einem etwaigen Krieg mit Deutschland zürn Bundesgenossen haben werde. Herr Delcass6 wurde von England aus belehrt, daß er sich geirrt habe, und in Frankreich wurde er weggejagt. Hier ist also nichts, absolut nichts, was wir England zum Vor­wurf machen oder irgendwie verübeln könnten.

Nach der Erledigung der Marokko-Angelegenheit, die zu unserer Befriedigung erfolgt ist, hat sich zwischen England und Frankreich eine erneute Annäherung vollzogen. Das ist richtig. Liegt aber der geringste Anlaß zu der An­nahme vor, daß England die eben geweigerte Bundes­genossenschaft in einem etwaigen Krieg Frankreichs gegen Deutschland akzeptiert habe? Das ist nicht der Fall. Wenn zwei Staaten besondere freundschaftliche Verständigung ge­funden haben, so ist gänzlich unangebracht, vorauszusetzen, diese freundschaftliche Verständigung habe eine mehr oder Weniger versteifte Spitze gegen einen dritten Staat. Deutsch­land sieht im Dreibund. Hat es deswegen Angriffsgedankeu nach irgend einer Seite? Kaiser Wilhelm ist dem König Oskar von Schweden besonders wohlgesinnt. Ist er des­halb von feindseligen Gefühlen gegen die Norweger erfüllte

Der Zivillord der Admiralität Lee hat in der Tat vor Monaten eine Rede gehalten, die von der Doktorfrage eines möglicherweise sich als notwendig erlveisenden englischen Angriffs auf benachbarte europäische Mächte handelte und Deutschland als Angriffsbeispiel hinstellte. Herr Lee hai sich entschuldigt; er sei mißverstanden worden; er habe ernst- ha) an Krieg und Angriff nicht gedacht; was er gesprochen, fei nur ein Problem gewesen,nur ein P'roblema, so zu sagen". Admiral a. D. Fitzgerald hat in der Tat einen Artikel geschrieben, in dem er England empfahl, es solle über die deutsche Flotte herfallen und sie zerstören, ehe sie wider­standskräftig geworden sei. Ist ähnliches in Deutschland nach der anderen Richtung niemals vorgekomurren? Haben deutsche Männer Von einem gewissen Ansehen und in ebensc unverantwortlicher Stellung wie die Herren Lee und Fitz­gerald sich nie in unfreundlichem Sinne gegen England ausgelassen? Und um gleich noch einen Punkt zu berühren: Ist die Haltung der Kap-Engländer gegenüber dem Auf­stand in Teutsch-Südwestafrika etwa unfreundlick)er, als fick die Stiminung in Deutschland während des Burenkrieges gegenüber England gezeigt hat? Ob diese Stimmung in Deutschland berechtigt war, kommt gar nicht in Frage; nur darauf kommt es an, welchen Widerhall diese Stimmung in England wecken mußte.

Das vierte Beispiel endlich, das Verhalten König Eduards und seines Privatsekrvtärs betreffend, so ist es durch den Kaiser bereits erledigt, der. die Andeutung aus die Erwiderung der Unfreundlichkeit mit dem Bemerken zu­rückwies :D a s wird nicht geschehen!"

Nein, wir haben keinen Anlaß, bei den Engländern feind­selige Gesinnung gegen uns vorauszusetzen.Blut ist dicker als Wasser", hat unser Kaiser im Hinblick auf die englischen Vettern gesagt. Sie fommen jetzt über die Ostsee, wo ihre Schiffe seltene Gäste sind, zu uns. Wir werden den Privat° sekretär des Königs Eduard durch Höflichkeit beschämen und sie herzlich willkommen heißen. Wir wollen ihnen anerken­nende Bewunderung nicht versagen und ihnen nach- eifern.

Montag, den 28. August 1905.

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Die Verhandlungen in portomoutb

Petersburg, 26. August.

(Eig. Bericht.)

Aller Wahrscheinlichkeit nach werden die entscheidendeil Beschlüsse der Friedenskonferenz abermals hinansgeschobe,! verben, da den Bevollmytigten bis heute die Instruktionen chrer Regierungen noch nicht Zugegangen sein werden. Vor­aussichtlich wird Dienstag weiterberaten. Obwohl man in Petersburg bre düstersten Prophezeiungen kolportiert und jon einem Manifest spricht, das dem Volke den Abbruch dec Friedensverhandlungen anzeigen soll, will in unterrichteten Kreisen die Hoffnung auf Frieden nicht ganz schwinden. Auch ein Mitglied der japanische Kommission erklärte die Situation zwar für schwierig, aber doch nicht hoffnungslos. Die japanische Regierung ist in Erwägungen darüber ein- getreten, ob irgend eine Ermäßigung ihrer Forderungen noch möglich ist, und trotz aller großen Worte der Kriegs- Partei am Zaren Hofe kann man sich doch nicht der Einsicht verschließen, wie wenig mit einer Fortsetzung des Krieges gewonnen werden könnte.

Minister Witte hat die angebliche Aeußerung seine? Kollegen LaniSdorff von der Fortsetzung des Krieges bis aufs Messer als erfunden bezeichnet. Erfunden sind sicherlich die meisten der alarniierenden Meldungen bei letzten Tage und wenn nicht erfunden, so doch auf recht vage Vermutungen aufgebaut, denen die tatsächlichen Unterlagen fehlen. In Wirklichkeit ist auf beiden Seiten der Wunsck nach Frieden und and) die Notwendigkeit nach Beendigung der furchtbaren Kriegsansirengungen lebendig. Rußland kann nicht mit voller Kraft hinter seinem Feldheere stehen, das durch eine Reihe von Niederlagen entmutigt und zum Teil demoralisiert ist. Im Innern zuckt es unaufhcrtnh, gewaltsame Ausbrüche politischer Leidenschaften wechseln ab mit riesigen Arbeitseinstellungen. Trotz der Verkündigung der recht fraglichen Verfassung merkt man von einer Ve ruhigung kaum etwas. Da ist die ganze Aufmerksamkeit tüchtiger (Staatsmänner erforderlich, um einer allgemeinen Anarchie entgegenzuarbeiten durch vernünftige Maßregeln und weitgehende Konzessionen an den gebieterisch fordern­den Geist einer neuen Zeit.

Japan aber hat seine finanziellen Kräfte und sein Menschenmaterial bis auf das Aeußerste angestrengt; ge lingt es seinen Unterhändlern, zu der Vorherrschaft aui Korea und der Uebernahme der Liautung-Halbinsel noch ein einigermaßen befriedigendes Uebereink^mmen beziiglich der Insel Sachalin und eine annehmbare Kriegsentschädigung festzulegen, so Lnn man am Hofe des Mikado zufrieden sein.. Ist doch auch Rußland für lange Zeiten in der Mandschurei lahmgelegt.

Allen diesen Erwägungen gegenüber wird man hier wie dort nicH I nd sein, und deshalb wagen wir anzunehmerc, daß der Friede doch zustande kommt.

politische Rundschau.

Deutsches Reich,

* Unmittelbar nach Eingang der von dem Gouverneur wn Dcutschostafrika, Grafen von Götze, übermittelten Be­richte über die dortigen Aufstandsversuche und die zu ihrer Unterdrückung erforderlichen Aufwendungen hat auf Befehl des Reichskanzlers Fürsten Bülow eine Beratung aller be­teiligten Ressortvorstände stattgesunden. In dieser Be- catung sollte festgestellt werden, ob die zur Dämpfung des Aufstandes in Ostafrika zu machenden Aufwendungen die ttatsmäßig bewilligten Mittel überschritten oder voraus- ichtlich brs zuin regelmäßigen Zusammentreten des Reichs- .'ages überschreiten würden. Im Fall der Bejahung dieser Frage, so wird uns auf Grund einer Erkundigung an zu ständiger Stelle mitgeteilt, sollte der Reichstag be- rufen werden, damit ihm die erforderlichen Vorlagen ge­wacht werden können. Freilich würde es sich auch dann nur ml nachträgliche Genehmigung handeln, denn die Ausgaben ießen sich naturgemäß nicht verschieben. Die Frage wurdc edoch verneint. Soweit man bis jetzt die Dinge überblicken tonn, wird eine Etats Überschreitung bis zuin regelmäßigen Zusammentreten des Reichstages sich nicht als notwendig erweisen. Was Deutschsüdwestafrika betrifft, so ist früher bereits rechnungsmäßig dargetan wor­den, daß eine Überschreitung der etatsmäßig bereits be- villigten Mittel nicht stattgefunden hat und einstweilen nicht n Aussicht zu nehmen ist. Die Truppenaufstellung in Lüdweslafrika zum Angriff auf Hendrik Witboi ist beendet. Am 19. August fand in der Gegend von Gaobis ein sieg­reiches Gefecht gegen eine Hererobande anscheinend unter Cornelius und Morris statt. Der Feind wurde nach sechs Stunden geworfen. Auf deutscher Seite fielen zwei Offi­ziere und ein Reiter, drei Reiter wurden verwundet.

* Der nächstjährige Etat für Kiantschou wird eine größere Forderung zum Ausbau des Hafens von Tsingtau ent- )alten. Insgesamt sollen für die Hafenerweiterungen noch rcht Millionen Mark notwendig sein.

* Zur Regelung des Automobilverkehrs wird dem Bun­desrate eine Verordnung vorgelegt werden, die M) niap

14. Jahrgang

nur auf ben Automobil-, sondern auch ant den Fahrrad» und Wagenvertehr bezieht.

Di/ preußische Regierung hat jetzt Erhebungen über die Alcischtenernng und ihre Gründe angeordnet. Die Er- Hebungen sind vom Landwirtschaftsministerium verfügt, werden durch Landratvämter und Polizeibehörden vor' genommen und sollen sich and) auf die Folgen der Teuerung für das Fleischergewerbe erstrecken. Die Stadtverord­neten in Elberfeld beschlossen einstimmig, eine drin­gende Bitte an den Reichskanzler und das Staatsministerium zu richten, damit die Einfuhr von Vieh und Fleisch gestattet werde. Das Würzburger 'Gemeindekollegium sprach sich einhellig für die Oeffnung der Grenze aus.' Der Ma­gistrat richtet eine Eingabe an die Regierung. In gleicher Weise geht man in Regensburg vor.

* Der in Breslau tagende Teutsche Apvthckcrtag be­schloß, für alle Bundesstaaten des Deutschen Reiches eine gleichinäßige Apothekeu-Vetriebsordnung anzustreben. Prak­tische Pharmazeuten sollen zur Vorbereitung dieser Be­triebsordnung von der Regierung herangezogen werden. Der nächstjährige Kongreß der Apotheker wird in Dort­mund stattfinden.

* Gegen den polnischen Reichstagsabgeordneten Viktor Knlerski ist von der Staatsanwaltschaft zu Graudenz die Untersuchungshaft wegen Aufreizung zu Gewalttätigkeiten angeordnet worden. Kulerski war in Berlin wohnhaft und hat sich zuletzt in Vern aufgehalten. Seit einiger Zeit ist wdoch sein Aufenthaltsort unbekannt, so daß ein Steckbrief hinter ihm erlassen und sein Vermögen mit Beschlag belegt

worden ist.

Skandinavien

** Die Delegierten für die Verhandlungen zur Lösung der Union sind jetzt von beiden Seiten ernannt worden und zwar von Schweden: Ministerpräsident Lundeberg, der Minister des Aeußeren Graf Wachtmeister, Kultusminister Hammarskjöld und Staatsrat Staaff; von Norwegen: Ministerpräsident Michelsen, der Minister des Aeußeren L.-viaud, der Präjident des StorthingS Verner und l. / frühere Staatsrat Vogt. Die erste Sitzung findet am 31. August nachmittags in Karlstad statt.

* Auf der Rcisc der Reichstagsabgeordneten nach Kamernn ist einer der Teilnehmer, der Abgeordnete Oberförster Frres aus Marksuhl, gestorben. Jeder klimatische Einfluß auf den betrüblichen Fall ist ausgeschlossen, da bisher andauernd kühles Wetter herrschte. Der Tod erfolgte vielmehr an Tehirnschlag infolge von Arterienverkalkung. Die Leiche wird in Lome, Togoland, zur Beerdigung gelandet. Der PostdampferEleonore" mit der Studiengesellschaft ist in Lome angekommen, alle übrigen Mitglieder befinden sich wohl.

frankreich,

** Die deutsche Rote in der Marokko-Angelegenheit, die überreicht, aber bis Sonntag noch nicht veröffentlicht wor­den ist, soll dem Vernehmen nach alles erschöpfen, was für Europa augenblicklich auf frieblidjem Wege ohne gesahr- liche Erschütterung her Grundlagen des fdjeriftldjen Staaten zu erreichen ist. Wenn die Note kleine Aenderungen an den Rouvierschen Vorschlägen vorschlägt, und eine größere Pra- 'ision des Rouvierschen Tertes wünscht, so geschieht dies nn Interesse der leichteren Durchführbarkeit aller für r^rankrerch wie für die übrigen Staaten wesentlichen Reformen. französische Reformprogramm soll dem Siiltan bereits m unoffizieller Weise unterbreitet worden sein. Dieser Ion es ziemlich annehmbar gefunden haben, so baß, man in Tanger jetzt für baldigen Zusammentritt der Konferenz tu. Die französische Regierung trifft Vorbereitungen, um die beabsichtigte militärische Intervention zu unternehmen, fau* die Verhaftung des algerischen Hauptmanns nicht alsbald aufgehoben und entspreck-ende Genugtuung gegeben wird. Zivei Kompagnien Infanterie, eine Abteilung Artillerie uno eine Abteilung Reiter werden bereit gehalten, um eventuell den Marktort'Saidia zu besetzen. Die Regierung wurde es aber vorziehen, die Angelegenheit friedlich zu erledigen.

England.

** Der neue englisch-japanische Vertrag soll anfangs August im geheimen unterzeichnet worden und von weit größerer Bedeutung sein, als der bisherige Vertrag. 4,er Wortlaut sott in kurzer Zeit veröffentlicht werden.

Russland,

** Vor dem Marine-Kriegsgericht ist jetzt die Ver- urteilung der Meuterer von Libau erfolgt, die dort Ende Juni das Arsenal erbrochen und sich der revolutionären Ve- wegling angeichlossen Datten. 139 Matrosen staâ als Amieklagte vor dem Gericht. Dieses verurtelltc acht zum Tode, beschloß aber, die Umwandlung der Todesstrafe in 15jährige Zwangsarbeit nachzusuchen. Neunzehn wurden zu 3- bis 4jähriger Zwangsarbeit und 3o zu leichteren Strafen verurteilt. 77 Matrosen wurden freigesprochen In Petersburg gelang der Polizei die Verhaftung eines gefährlichen Anarchisten. In der Wohnung des Ver­hafteten wurden 70 bereits montierte Bomben beschlag» nahmt In Sosiiowiece fanden zwei neue Dynamit- Erplosionen statt. Nach einer Bekanntmachung des Finanzministeriums tritt der am 26. Januar 1903 bestätigte Zolltarif mit allen Nachträgen am 1. März 1906 in Kraft, ,