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Mittwoch, den 28. Juni 19u5.

14. Jahrgang

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Ar. 149.

^ertiottSpreiS r Die einspaltige Petttzeile für ganz Ober- iSL die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.

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AerufprechM«schl«ß Nr. 86Ä.

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(Gießener HageLtatt)

Unabhängige Tageszeitung

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(Gießener Reifung)

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für Oberhefien und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

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abends, so spät Herr, ich schließe

mem Schüler): .) Aren Scheitel 1 wie nach unten i Weltais reicht, Linie die Welt-

rgehilfe empfahl zur Wiederher- Herr dankte und' L da Ihr Gelock ’$, da der Kopf li darf nicht, der ar die Antwort, ls abschreckendes psige.

Der Scbiedsmatm.

I In diesen Tagen ist eine Statistik veröffentlicht worden, fre eine Zusammenstellung ber beruflichen Leistungen der Wedsntänner in Preußen für das Jahr 1904 enthält. Wir wollen auf die Einzelheiten dieser Statistik hier nicht ?im ^en, sondern uns mit der Mitteilung begnügen, daß die Medsmänner in Preußen während des Jahres 1904 ebenso Wie in früheren Jahren sehr verdienstlich tätig gewesen sind unb eine große Zahl von Streitigkeiten zur Befriedigung leitet Parteien erledigt haben, ohne daß die ordentlichen Gerichte angerufen zu werden brauchten. Es entzieht sich ür genauen Berechnung, welche Summen von Kosten dadurch uspart worden find, denn es fehlt eine Unterlage dafür, Wieviel Zeugen in jedem einzelnen Falle zu vernehmen ge- Msen wären, und wieviel Termine jede einzelne Angelegen- jeit beansprucht hätte. Aber nicht bloß die Geldkosten foiw men hierbei in Frage. Es fällt vielleicht noch mehr ins Ge- »vicht, daß der gerichtliche Austrag eines Streites in der ^Rezel die vorhandene Verärgerung noch vertieft, während ?bie schiedsmänuische gütliche Erledigung den Streit aus der Welt schafft und die Parteien versöhnt.

Die Einrichtung des Schiedsmaunes, ursprünglich dem französischen Recht entstammend, in dessen Bezirk der Schieds- èMAn Friedensrichter heißt, erstreckt sich über das ganze j^mtsche Reich und ist innerhalb des Reiches einheitlich ge- Iregelt. Das Gesetz schreibt vor, daß allen Privatbeleidigungs- ! siegen zwischen Personen, die innerhalb derselben Stadt I Wehnen, ein Sühneversuch vor dem Schiedsmann Vorangelen mich. Erst wenn der SchiedSmann bescheinigt, daß der Siihneversuch vergeblich gemacht worden ist — sei es wegen der Hartnäckigkeit der Gegner, sei es, weil der angebliche Be­leidiger sich dem Sühneversuch iiberhaupt en4zogsn hat — ton ber Beleidigungsklage vor dem ordentlichen Richter ge gegeben werden.

Ist der Tätigkeitsbereich des Schiedsmannes, den das Gesetz ihm obligatorisch zuweist, schon recht beträchtlich, so daß der Schiedsmann dem öffentlichen Wohl und dem allge­meinen Besten hervorragende Dienste zu leisten vermag, so hält das Gesetz ihm doch noch einen weit größeren Kreis der Betätigung offen gehalten. Allerdings ist seine Mitwir- fung hier nicht vorgeschrieben, sondern nur zugelassen, und Öen freien Willen der Rechtsuchenden ist es anheim gegeben, ob sie die Mitwirkung des Schiedsmannes in Anspruch nc^

er Nummer:

men wollen ober nicht.

Wahrscheinlich ist es die Unbekanntschaft mit den ehv tägigen Bestimmungen, die einen grossen Teil der Necht- iuchenden obhält, von den anbercrbcnllichen Vorteilen Ge­brauch zu machen, die das Institut der Schiedsmänner ihnen dielet. Das Verfahren vor dem Schiedsmann ist beinahe völlig kostenlos, es giebt dort weder Anwälte noch Spor- tfh. Die Entscheidung erfolgt schnell und ist ohne Verzug vollstreckbar. Bei dem Urteil spricht die Billigkeit weit mehr mit, als das formale Recht, das übrigens keineswegs ver- ützt wird. Zwischen den Parteien findet weit mehr eine Verständigung statt, als daß ein Urteil über sie gefällt wird. Demzufolge sind auch in der Regel beide Parteien mit dem

Die Kämpfe in Südwestafrika.

Alarmierende Nachrichten über eine angebliche Niederlage der Deutsche« gegen Morenga werden von der englischen Presse in Kapstadt verbreitet. Der Bandenführer Morenga sollte die Abteilung des Majors von Kamptz überfallen, ge* schlagen und ihr Proviant nebst Munition abgenommen haben. Wie aus den eingelaufenen amtlichen Nachrichten hervorgeht, sind die Tatarenmeldungen von der Schlappe der Expeditionstruppen vollständig unwahr, obwohl die neuerlichen schweren Kämpfe auch bedauerliche Verluste für die Deutschen gebracht haben.

Die Kompagnie des Hauptmanns von Erckert, die schon am 6. Juni ein erfolgreiches Gefecht am Karib- (Gamtoav) Revier hatte, überraschte am 14. Juni erneut eine feindliche Werft an biefent Revier. Der Feind verlor 25 bis 30 Tote, 250 Stück Großvieh, 40 Pferde und Esel. Auf der deutschen Seite wurde ein Mann verwundet.

Major von Kamptz mit der Abteilung Siebert marschierte, von der Ostgrenze kommend, ebenfalls längs des Karib-Reviers und stieß am 17. Juni auf die gesamte Bande Morengas, die in dem außerordentlich schwierigen Gelände verzweifelten Widerstand leistete. Die Abteilung Erckert eilte auf den Kanonendonner herbei, und nach Hstündigenu schwerem Kanrpf gelang es, die feindliche Stellung zu nehmen.

Die deutschen Truppen verloren 15 Tote, 3 Vermißte und 25 Verwundete, unter die­sen Major von Kamp tz. Hauptmann Siebert über­nahm das Kommando. Die Höhe der feindlichen 23 erlöste ist noch unbekannt. Am 18. Juni verfolgte die Abteilung, und vereitelte dadurch die Versuche der Hottentotten, ihr zahl­reiches versprengtes Vieh wieder zusammen zu treiben. Der Gegner flüchtete nach Narus, der wichtigsten Zufluchtsstätte der Bande Morengas, das in beherrschender, wasserreicher Stellung gelegen ist. Am 19. Juni nahm Hauptmann Siebert Narus. Die Hottentotten flüchteten in siidlicher Richung, die Verfolgung wird, teilweise durch frische Trup­pen, fortgesetzt.

Der Bethanierkapitän Cornelius, den Hauptmann von Koppy am 27. Mai bei Geious schlug, hat sich in der Gegend von Kochas am Fischfluß wieder festgesetzt. Er soll sich dort mit Morris vereinigt haben, der zeitweise in der Gegend südlich von Warnrbad aus englisches Gebiet geflüchtet war. Major Graeser mit 3 Kompagnien, 4 Geschützen und 2 Ma­schinengewehren ist im Vormarsch zum Angriff gegen Cor­nelius.

So schwer der Verlust eines tüchtigen Offiziers und vieler braver Krieger auf unserer Seite empfunden werden muß, so sehr darf man Genugtuung darüber ernpfinden, daß die Märchen der Kapstädter phantasievollen Deutschenfeinde so bald auf ihren Unwert zurückgeführt werden konnten. Eben­falls aus Kapstadt kam vor einiger Zeit die Meldung, Warm­bad sei von den Aufständischen genommen worden. Damals wie heute handelte es sich um reine Erfindungen.

Weitere Mobilmachungen.

In Moskau ist die beginnende Einberufung der Reser­visten, um einer Anhäufung und Unordnungen vorzubeugen, auf 20 Tage ausgedehnt worden. Täglich werden gegen 1500 Mann einberufen und unverzüglich zu ihren Truppen­teilen befördert. In Kiew und Romny ist die Mobilmachung angekündigt. Die Nowoje Wremja kündigt den Rücktritt des Kriegsministers Ssacharow an; als Nachfolger wird General Nediger genannt.

Mk. 0.48

I Urteil zufrieden; sie erkennen M ihm.

es als richtig an und fügen

: ost darüber Klage geführt worden, daß die Ge-

iichtskosten zii hoch seien, nutzer Verhältnis namentlich zu jgenngen Streitgegensianden stünden, daß ihre Höhe oft den Klierenden manchmal sogar den gewinnenden Teil em- Nnbhd) schädigen, weil nämlich bei den Gerichtskosten der gewinnende Teil für den zahliuigsunfälstgen verlierenden .peil ein treten muß. Man hat ferner oft darüber geklagt, 'H^ die Justiz zu langsam arbeite und darunter das'Jnter- Nsse der Rechtßichenden leide.

Beide Klagen sind in aewissem Sinne berechtigt, und doch läiten die Klagenden es in der Han'd, selbst für Abhilfe su lergen. Sie brauchten bloß di^ Einrichtungen wirklich zu be= ;^en, die vom Staat getroffen worden sind, und in 90 I Men von hundert würde man nicht mehr von langsamer Justiz und nicht mehr non teurer Jusih reden können. Die ächt suchenden brauchteii sich eben nur an den Schiedsmann tzii wenden, der ihre Streitigkeiten ebenso gut schlichtet, wie tlis Gericht, nur viel schneller und billiger.

Wer einmal den Terminen eines Einzelrichters beige- Whnt hat, vor dem doch meist zur Vertretung der Parteien 'tlstsgelehrte Anwälte erscheinen^ der wird fieber die Empfin- )Hig gehabt haben, daß für die übergroße Zahl der Fälle, dort zur Aburteilung fommen, der aufgebotene Apparat B 'verhältnismäßig groß und schwerfällig ist. Und dabei noch manches Mal eine zweite Instanz angerufen. Was er die gelehrten Herren tun, das kann der im praktischen eoen stehende und erfahrene Schiedsmann auch. Mauch- I. R^n er es sogar besser, denn zwischen ihm und den Par- lien lst ein leichteres Verständnis, als zwischen dem gelehr*

Richter und den Parteien.

I Es käme nur auf eine Verabredung unter den Beteiligten W — und Verabredungen haben schon viel Schwieriges zu- Wkge gebracht — und die Scbiedsmänner würden auf dem Wen erwähnten Gebiet reiche Arbeit finden.

Der Krieg in Ostasien.

Die Friedensattssichten haben sich etwas gebessert.

Es

Wird jetzt ein bestimmter Termin für den Zusammentritt der russischen und japanischen Delegierten angegeben und zwar für den Monat August auf amerikanischem Boden. Die durch das „Reuter-Bureau" verbreitete Nachricht hat folgen­den Wortlaut:

Ruhland sowohl wie Japan haben dem Präsidenten Roosevelt mitgeteilt, daß ihre Bevollmächtigten im ersten Drittel des Monats August in den Vereinigten Staaten Zusammentreffen werden.

Es bleibt abzuwarten, ob die Nachricht sich bestätigt oder ob die russischen Machthaber, wie von anderer und nicht um beachtlicher Seite behauptet wird, bei dem Entschlusse bleiben, den Krieg um jeden Preis fortzusetzen.

In der Mandschurei

bat sich in den letzten Tagen kaum etwas Wesentliches cr= eignet Die japanischen Truppen setzen ihre Vor-wärts- bewegung langsam, aber anscheinend mit großer BestinmU- Heit fort. Am 25. Juni wurde bemerkt, daß sich bedeutende japanische Streitkräfte gegen die linke russische Flanke kon­zentrierten. In Korea gingen die Javaner am 22. Juni zum Vormarsch gegen Kosakensotnien über, welche sich kämpfend in nördlicher Richtung zurückzogen. Die japanische Vorhut steht in der Linie Tschatschudegi — Pugotin.

Von Admiral Noschdjestwensksi

wird berichtet, daß die Gerüchte, daß ihm ein 21 rm und ein Bein amputiert werden müssen, falsch sind. Der Admiral ist schwer am Kopf verwundet; eine Hand ist leicht verletzt. Er leidet an äußerst heftigen Kopfschmerzen, die ihn zu­weilen in bewußtlosen Zustand verfallen lassen. Nach den letzten Nachrichten ist Hoffnung vorhanden, daß er bald ge­nesen wird.

Die Politik.

* Die in Oberhausen tagende GeneralversanrmklMg des Gewerkverrins christlicher Bergarbeiter faßte zu bei Berg- gcsetznoveüe mehrere Resolutionen, in denen zum Au-^druch gebracht wird, daß die Novelle wohl einen Fortschritt bedeute, in der vorliegenden Form jedoch praktisch für die Bergarbeiter in seiner Weise befriedigend sei. Die Versammlung fordere deshalb die reichsgesetzliche Regelung des Bergarbeiter- swutzeS auf Grund der Beschlüsse des ersten preußiscl-en Berg­arbeitertages.

* ♦

• Die deutsche Antwort auf die Rouviersche Note in der Marokko-Frage ist selbstverständlich im höflichsten, freuud- ltagten Tone gehalten. Die Höflichkeit liegt ganz besonders je^eF Punkt der Rouvierschen Darlegungen aus­führliche Würdigung findet, also ernst genommen wird. Ueber dieses formale Entgegeukominen hinaus geht die Ant­wort des Fürsteii Bülow nicht. Die deutschen Forderungen werden in erneuter Begriindung vollständig aufrecht er­halten.^ Daran wird auch ein wiederholter Notenwechsel nichts andern. Der Zeitgewinn, den Herr Rouvier anftrebt, um die Franzosen sich an eine von der früheren abweichende Beurteilung der marokkanischen Dinge gewöhnen zu lassen, mag seinem eigentlichen Zweck ganz dienlich sein; er hat aber zugleich die Nebenwirkung, daß man auch in Spanien bereits ansängt, in Ueberlegung zu ziehen, ob es denn wirk­lich sehr klug von den spanischen Staatsmännern war. sich oauzlich in das Fahrwasser des Herrn Delcassä zu begeben und barm zu verharren, obwohl die Franzosen selbst Herrn ^elcagé ausgeschifft und verleugnet haben.

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* Die Fleischtcuerung, in ganz Deutschland ziemlich reb- bau empfunden, hat besonders in Oberschlesien zu lauten Klagen geführt und die Forderung gezeitigt, die Regierung mochte das Kontingent der zuzulassenden rrissischen Schweine erhöhen Zur Beratung der einschlägigen Fragen und zur Vorbereitung schleuniger Beschlußfassung soll in allernächster Bett in Oberschlesien eine Ministerialkonferenz stattfinden. Ganz besonders wird die Frage geprüft werden, ob es an= gängig und ratsam ist. die Einfuhr von Pökelfleisch aus Ruß- tano noch vor dem Inkrafttreten des neuen Handelsvertrages H^r.fpü'len sehr weitgreisende Interessen mit, ore sich nicht mit einer einfachen Maßregel abtun lassen.

^v..?1^ kaiserliche Verordnung wird die Kompetenz der Schossengenchte von jetzt ab erweitert. Hauptsächlich kom­men nun Sittlichkeitsvergehen nach §§ 180 und 183, auch icltoerere Fälle von strafbarem Eigennutz, gemeingefährliche Vergeben, Vergehen Wider die öffentliche Ordnung sowie alle Vergeben, dw von Personen unter 18 Jahren verübt wurden, vor den Schöffengerichten zur Aburteilung.

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* Mit der geplanten Personentarrfreform wird sich ber sächsische Landeseisenbahnrat bereits am 4. Juli beschäftigen In Preußen besteht die Absicht, dem Landeseisenbalnirat erst im Herbst eine ausführliche Denkschrift über die Personen- tarisreform zur Begutachtung vorzulegen.

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* Die staatsrechtlichen Streitigkeiten in Ungarn lassen nur geringe Aussicht dafür, daß noch rechtzeitig ein ParlanicntS- refchluh zustande kommt, der den Handclstiertrng zwischen ifiiWnnb ui^ gutheisit. Im Hinblick

auf bieie 9. Möglichkeit ist vielfach in Zeitungen ausgesprochen worden, daß in Ermangelung einer rechtswirksanieii Ab­stimmung des ungarischen Abgeordnetenhauses der Handels­vertrag nur zwischen Deutschland und Oesterreich in Geltilna ^â wurde. Das ist ein Irrtum, wie uns unser Berliner cs-Mitarbestcr schreibt. Vertragsparteien sind im vorlie- genöen ö-alle auf der einen Seite das deittiche Reich, auf der anderen Seite Oesterreich-Ungarn, nicht Oesterreich oder Ungarn. Oesterreich-Ungarn ist ein eiitdcitlicher Kontra­hent und kommt Deutschland gegenüber nur als solcher in Betracht, nicht nach seinen einzelueri teilen. Bleibt das Johim des ungarischen Abgeordnetenhauses aus, so ist eben der Vertrag nicht zustande gesammelt. Trennen sich Oester- reich und Ungarn in wirtschaftlicher Hinsicht, so bleibt es beiden Teilen überlassen, eine gesonderte Dertragsverständi. gung mit Deutschland zu suchen. Es steht auch nichts im Wege die früheren Verhandluiigen und ihre Ergebnisse als schätzbares Material zu verwerten. Aber der Vertrag selbst muß auf beiden Seiten neu autgebaut und auch auf deut- wer Seite neu befchlosseii, im Reichstag noch einmal votiert werden.